"Seit mehreren Jahren schon frage ich mich, wie George Lucas’ Frühwerk mit seinen späteren Produktionen zusammenpasst..."
Mit dieser Frage, die ich mir auch schon gestellt habe, beginnt ein sehr interessanter Essay auf starwarsunion.de
http://www.starwars-union.de/nachrichten…ungen_Rebellen/
Zugegeben, bei den neueren Produktionen muss man schon mal über einen peinlichen Jar Jar hinwegsehen, aber es lohnt sich, da es in Lucas' Werk einige interessante Details und rote Fäden gibt. In diesem Zusammenhang kann ich auch das Bonusmaterial der THX-1138 Special Edition DVD empfehlen, besonders die einstündige Doku "American Zoetrope". Mit Easy Rider kam ein Umdenken in Hollywood in Schwung, das es jungen Filmern wie George Lucas, Francis Ford Coppola und Steven Spielberg möglich machte, größere Filmprojekte in Eigenregie zu verwirklichen. Als Mainstream würde ich neuere Produktionen nicht bezeichnen. Die Prequel Trilogie, besonders die Rache der Sith, Königreich des Kristallschädels, Clone Wars, sind doch letztes Endes herrlich andersartige 'strange' Filme. Mainstream von der Vermarktung, ja aber nicht inhaltlich oder technisch. Es ist heute nicht mehr so einfach, mutig zu sein, weil alles schon da war. American Graffiti, Star Wars, Indiana Jones haben Genres begründet oder wiederbelebt. Heute wie damals kann man mit seinem Mut aber auch auf die Schnauze fliegen, finanziell wie bei THX, oder auch bei Fans, siehe 'Kaugummi'-Wars und Kristallschädel. Howard the Duck hab ich nicht gesehen, aber das war wohl in allen belangen ein Flop. Risiko. "Ja, so macht das Spaß", wie Han sagen würde.