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Juergen S

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1

Samstag, 13. März 2010, 18:51

Brauch einen Tipp: Dateien zwischen zwei NAS kopieren - wie krieg ich es am schnellsten hin?

Hi,

ich moechte moeglichst schnell die Dateien von einem NAS auf einen anderen NAS kopieren.

Der eine NAS ist ein D-Link DNS-323, und der andere ein QNAP 210. Alle haben GBit-LAN und haengen an einem GBit-Switch.

Hab schon einiges probiert, aber so richtig gut geklappt hat bislang noch nichts.

a) Einfach "Kopieren" mit einem PC als Zwischen-Host
- Der PC hat WinXP, hat auch GBit-LAN.
- So hatte ich angefangen. War aber ziemlich langsam. 200 GB in 12 Stunden.

b) Mit FTP zwischen den zwei NAS
- Da klappte der "mget" nicht.
- Und nur mit "get" hatte ich die "Leerzeichenproblematik" von ftp.
- Da taugt wohl der FTP-Server des D-Link nicht all zu viel.

c) FTP-Programm auf PC
- Das aber so, dass direkt von einem NAS auf den anderen kopiert wird.
- Hab FlashFXP probiert, dass diesen Modus koennen soll.
- Klappte aber auch nicht wirklich.

d) Samba-Mount
- Partition direkt von einem NAS zum anderen NAS mounten, also ohne PC dazwischen.
- Das versuche ich jetzt mit "cp". Mal sehen wie viel morgen frueh kopiert ist.

Haette einer von Euch vielleicht noch einen Tipp, wie ich das schneller hinbekomme?

Gruesse,

Juergen





Theorie ist, wenn einer alles weiss, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, und keiner weiss warum.

Kat-CeDe

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2

Samstag, 13. März 2010, 19:20

Hi,
die D-Link dürfte der Schwachpunkt sein. Falls Du nur eine Platte drin hast könnte man versuche die per USB (externes Gehäuse) an den PC anzuschließen. Ich befürchte aber das Du 12 Stunden warten musst.

Wenn beide NAS gut ausgestattet wären würde sich rsync anbieten, d.h. auf einem NAS per Telnet/SSH anmelden und versuchen mit rsync die Daten rüberzuschaufeln.

Ralf





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hocky

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3

Sonntag, 14. März 2010, 15:53

Moin,

also 200GB in 12 ist aber schon extrem langsam, das wären ja umgerechnet nichtmal 5MB/S.

Ich würde es aber auch per rsync machen - sollten eigentlich beide NASen unterstützen.
Falls nicht externe Platte per USB.





Grüße, Hocky

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Agrajag

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4

Sonntag, 14. März 2010, 16:12

Hi,

meine Synology-NAS haben beide den "Netzwerksicherungsdienst", der nichts anderes als ein rsync-Server ist. Damit geht genau das wie schon mehrfach erwähnt. Alternativ: wieso kannst Du ftp nicht "umgekehrt" betreiben? Anstatt Dateien zu "schieben" könntest Du versuchen, sie zu "ziehen". Damit umgehst Du den ftp-Server des D-Link.

Gruß

Juergen S

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5

Montag, 15. März 2010, 10:19

Hi,
Alternativ: wieso kannst Du ftp nicht "umgekehrt" betreiben? Anstatt Dateien zu "schieben" könntest Du versuchen, sie zu "ziehen". Damit umgehst Du den ftp-Server des D-Link.

Gruß


Hi,

das hatte ich ja versucht, aber auf dem D-Link nicht das ftp-Programm gefunden. Hab zwar den Funplug installiert, aber anscheinend muesste ich FTP noch nachinstallieren.

Gruesse,

Juergen





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Bassti

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Montag, 15. März 2010, 11:03

Du könntest die Festplatten aus den NAS Geräten ausbauen und lokal am PC die Daten kopieren, am besten mit robocopy einfach mal googeln.

Agrajag

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7

Montag, 15. März 2010, 11:12

Hi,

beim Einsatz am PC wäre ich aber vorsichtig. Zumindest die Synology NAS haben mehrere Partitionen, unter Anderem auch eine Systempartition auf der HDD - das Ganze auf ext3. Wenn man da was vergurkt hat man hinterher ein Problem mehr. Meist nicht unlösbar, aber zumindest eine Stolperfalle.

Gruß

Juergen S

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8

Montag, 15. März 2010, 14:42

Du könntest die Festplatten aus den NAS Geräten ausbauen und lokal am PC die Daten kopieren, am besten mit robocopy einfach mal googeln.


Hmmm, ja vielleicht. Ginge das auch mit den Disks im D-Link, die ich im JBOD-Modus betreibe, also zwei Disks bilden ein Volume?

Letzte Variante waere noch, die Disks aus dem D-Link in ein USB-Gehauese einzusetzen, und dann am QNAP anzuschliessen. Allerdings hatte ich auch schon mal gelesen, dass der USB-Anschluss vom QNAP auch nicht so rasend schnell ist.

Gruesse,

Juergen





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Kat-CeDe

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9

Montag, 15. März 2010, 15:16

Hi Jürgen,
deswegen fragte ich nach einer Platte. Bei 2 Platten dürften es kaum gehen.

Ich würde sagen lass es über Nacht laufen und gut ist. So habe ich es auch mit den 400GB für meinen Popi gemacht.

Ralf





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FusionGuy

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10

Dienstag, 16. März 2010, 11:32

Ich mach solche Aktionen immer mit einer eSATA 1 TB Platte..das geht ratzfatz.





Wenn du immer nur tust, was du schon kannst, bleibst du immer das, was du schon bist.

AL1969

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11

Dienstag, 16. März 2010, 18:35

Warum kaufen sich bloß alle ein NAS. Billiggehäuse, Atomboard, Speicher und flotte Netzwerkkarte rein und fertig. 250 Euro später hat man das flexibelste und zugleich flotteste NAS ever. Nebenbei braucht man sich nicht auf die Firm- oder Softwarepflege des NAS-Herstellers verlassen. Und wenn das Ding irgendwann zu klerin wird, SAS-Controller (ok jetzt wirds dann kostspieliger...) verwenden und man hat eine open-end Lösung, die man erst einmal vollbekommen muss.
nur Gutes
Alexander

Agrajag

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12

Dienstag, 16. März 2010, 18:45

Hi Al,

ohne groß in die Allgemeindiskussion einsteigen zu wollen - diese ist hier OT und außerdem sind Entscheidungen sowieso subjektiv - möchte ich hier einfach kurz darstellen, wieso ich für mich bei einem NAS gelandet bin.

Ich hatte früher einen Server unter Linux. Der tat was er sollte, aber verstanden hab ich ihn nicht, konnte nichts daran ändern. Dann habe ich mich da hineingearbeitet, so dass ich rudimentäre Änderungen vornehmen konnte. Dann war die Hardware defekt und ich habe meinen Desktop zeitweise als Server missbraucht. Das fand ich vom Energieverbrauch her indiskutabel, außerdem fand ich die Verwaltung der Shares für meine Ansprüche nicht optimal. Inzwischen habe ich nicht mehr die Zeit bzw nicht mehr das Interesse, jedes Detail an z.B. einer FreeNAS-Installation auszuprobieren. Daher wollte ich etwas, das zuverlässig funktioniert und meinen Bedürfnisse gerecht wird. Das habe ich in einem NAS gefunden. Ja, es geht flexibler mit einem Selbstbau. Aber ich für mich bewerte den Komfort und die abgestimmten Hardware-Komponenten höher als die Flexibilität.

Das Ganze ist eben wie schon geschrieben eine subjektive Angelegenheit. Jeder bewertet die Vor- und Nachteile anders, und daher kann ich jeden verstehen, der ein NAS kauft - und jeden, der sich seinen Server selberbauen möchte. :bier:

Gruß

hocky

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13

Dienstag, 16. März 2010, 21:33

Moin,
Warum kaufen sich bloß alle ein NAS. Billiggehäuse, Atomboard, Speicher und flotte Netzwerkkarte rein und fertig. 250 Euro später hat man das flexibelste und zugleich flotteste NAS ever. Nebenbei braucht man sich nicht auf die Firm- oder Softwarepflege des NAS-Herstellers verlassen. Und wenn das Ding irgendwann zu klerin wird, SAS-Controller (ok jetzt wirds dann kostspieliger...) verwenden und man hat eine open-end Lösung, die man erst einmal vollbekommen muss.
nur Gutes
Alexander
ganz einfach - es gibt Leute die haben vielleicht keine Lust/Lust/Kenntnisse sich sowas selbst zu bauen.
Ich näh mir meine Klamotten auch nicht selbst, sondern kauf die fertig im Laden.





Grüße, Hocky

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