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skylord

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Montag, 2. August 2010, 12:02

Wieviel Ansi-Lumen sollte ein Beamer haben...

...um eine Leinwand im Format 3 m x 1,25 m (Format: 2,40:1) gut auszuleuchten?

Zur Erklärung: Ich plane ein vollkommen zu verdunkelndes FullHD-Heimkino im Keller (Restlicht ist also kein Problem). Wenn ich wüsste, wieviel AL ein Beamer dafür braucht, könnte ich meine Recherche zumindest ein wenig eingrenzen.

Wenn jemand - nebenbei - eine Empfehlung eines best. Modells geben kann oder möchte, sag ich nur: "Gerne!". Es sollte, wenn möglich, aber preislich im Rahmen bleiben. Ich habe so zw. 1.000 und 1.500 € dafür vorgesehen. Ach ja, und Lens-Shift sollte das Modell auch haben, da ich gern aus einem Technikraum herausprojizieren möchte, also aus einer kleinen Öffnung oberhalb der Decke.

Danke :thumbs-up:





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suke

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Montag, 2. August 2010, 12:41

Hi,

ich glaube, es werden 16 footlambert empfohlen.

Berechnung (ohne Berücksichtigung Gain): footlambert = ANSI-lumen / Leinwandgröße in Quadratfuß

Nach ANSI-lumen: ANSI-lumen = footlambert * Leinwandgröße in Quadratfuß = 16 * 54 = 864 ANSI-lumen

Bei der Leinwandgröße habe ich übrigens auf 16:9 gerechnet ( hoffe, das ist richtig).

Wobei Du berücksichtigen solltest, dass die beworbenen ANSI-lumen meist bei verdrehten Farben erreicht werden und die Lampe mit der Zeit immer dunkler wird.

Gruß

skylord

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3

Montag, 2. August 2010, 13:46

Hi,

ich glaube, es werden 16 footlambert empfohlen.

Berechnung (ohne Berücksichtigung Gain): footlambert = ANSI-lumen / Leinwandgröße in Quadratfuß

Nach ANSI-lumen: ANSI-lumen = footlambert * Leinwandgröße in Quadratfuß = 16 * 54 = 864 ANSI-lumen

Bei der Leinwandgröße habe ich übrigens auf 16:9 gerechnet ( hoffe, das ist richtig).

Wobei Du berücksichtigen solltest, dass die beworbenen ANSI-lumen meist bei verdrehten Farben erreicht werden und die Lampe mit der Zeit immer dunkler wird.

Gruß

...Bei der Leinwandgröße habe ich übrigens auf 16:9 gerechnet ( hoffe, das ist richtig).

Wobei Du berücksichtigen solltest, dass die beworbenen ANSI-lumen meist bei verdrehten Farben erreicht werden und die Lampe mit der Zeit immer dunkler wird.

Gruß
Vorgesehen ist als Format 2,35:1 (oder 2,39:1, um genau zu sein) bzw. 21:9. Wenn ich jetzt Deine Bereichnungen, die ja von 16:9 ausgingen, heranziehe, dürften 1000 AL dann wohl ein wenig knapp bemessen sein. :sad: OK, Danke erstmal!





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suke

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Montag, 2. August 2010, 14:30

Neinnein, imo sollten 864 lumen reichen.

Mit 16:9 meinte ich eine 3m breite 16:9-Leinwand, das sollte für Dich korrekt sein. Vielleicht kann ein Experte für mehr Aufklärung sorgen.

Man kommt aber auch mit weniger als 16fL aus. ;)

sehnix

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5

Montag, 2. August 2010, 14:46

Hi skylord,

um vorab zu testen, ob ein möglicher Kandidat ausreichende Helligkeit bietet, kannst Du Dich
hier http://www.projectorcentral.com/projecti…culator-pro.cfm auch informieren.
Scheint auch so zu sein, dass die sich für ihren Kalkulator nicht rein auf die Angaben der Hersteller verlassen haben.

Vielleicht hilft's Dir ja.

Machs gut

sehnix

Elmar

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Montag, 2. August 2010, 14:48

Orientiert euch nicht zu sehr an den Werten aus Datenblatt oder Prospekt. Die stimmen nur bedingt - und gelten normalerweise nicht für den kalibrierten Projektor. Oft sind sie auch noch erheblich von der Zoomstellung abhängig.

Andere Dinge wie Kontrast oder gute Kalibrierbarkeit sind wichtiger als die ANSI aus dem Katalog. Auf jeden Fall würde ich zu einem dedizierten Heimkino-Projektor greifen.

Hier die gängigen Modelle: Vor-und Nachteile einiger Full-HD-Projektoren

Da gibt es einige, bei denen User die Eignung für 3m bestätigt haben. Allerdings könnte das 1.500er Preislimit Schwierigkeiten machen.






139Philipp

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7

Montag, 2. August 2010, 23:06

Epson 2900?!
Ich hab da im Moment auf 2,75m reduziert, aber auch über 3m waren kein Problem.

Ist zumindest hell genug wenns abgedunkelt ist auf die Breite (Eco-Modus ohne Farbfilter oder Normal-Modus mit Farbfilter - Eco-Modus ohne Farbfilter empfinde ich als zu dunkel). Wenn du nicht die allerhöchsten Ansprüche an Schwarzwert (trotz Iris schlechter als DLP ohne Iris) haben solltest, (sonst ist das Bild aber super) ist der Beamer ist sein Geld wert, ich habs nicht bereut.

skylord

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Mittwoch, 4. August 2010, 12:15

Erstmal vielen Dank an alle für eure Tipps!! Sicherlich habt ihr natürlich Recht, wenn ihr schreibt, dass andere Faktoren auch zu berücksichtigen sind bzw. höher zu bewerten sind als die Lichtleistung. Nur muss ich mich erstmal mit einigen der technischen Zahlenwerte vertraut machen, um überhaupt zu einer Einschätzung zu gelangen. Da ich ja nun vorhabe, eine relativ große Leinwand zu illuminieren, scheiden somit einige Modelle aufgrund zu niedriger Werte von vornherein aus. Danke, suke, für die Bereichnungsgrundlage!

@ 139Philipp

Den Epson EH TW 2900 hatte ich in der Tat in meiner engeren Auswahl. Allerdings war, wie du schon erwähntest, der mangelnde Schwarzwert für mich ein Negativkriterium, da "Weltraumfilme" zu meinen Lieblingen zählen. Und da wäre ein solider Schwarzwert schon sehr wünschenswert. Ich bin dann in meinem weiteren Verlauf aus das Nachfolge-Modell "TW 3500" gestoßen, der - neben den unbestrittenen vielen Vorteilen des Vorgängers - dieses Manko nicht mehr haben soll. Hier auch nochmal Dank an an Elmar, in dessen angegebenen Link das ja auch noch einmal bestätigt wird, und natürlich suke, der ihn erstellt hat!!!





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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »skylord« (4. August 2010, 12:20) aus folgendem Grund: Ergänzung


suke

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9

Mittwoch, 4. August 2010, 12:23

Übrigens: Wenn Du eine Leinwand mit höherem Gain nimmst, dann muss der Projektor natürlich weniger ANSI-lumen haben. Das hatte ich in meiner Berechnung weggelassen. Bei einem Gain von 1,2 brauchst Du also nur noch 720 ANSI-lumen. Nachteil: Evtl. Hotspot und geringere Auswahl, wobei 1,2 oder 1,3 vermutlich noch nicht sehr kritisch sind.

Elmar

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10

Mittwoch, 4. August 2010, 12:42

Allerdings war, wie du schon erwähntest, der mangelnde Schwarzwert für mich ein Negativkriterium, da "Weltraumfilme" zu meinen Lieblingen zählen.

Ich fürchte bei einem Budget von 1.000 - 1.500 Euro wirst du Kompromisse nicht vermeiden können.

Mein persönlicher Favorit wäre zur Zeit der Panasonic AE4000. Dedizierter Heimkinoprojektor, schafft 3 m gut und ist schon einige Zeit am Markt -> für die Leistung ein sehr günstiger Preis, trotzdem noch über deinem geplanten Budget. Was mich von dem Gerät abhält: Es wird selten berichtet, dass jemand KEIN Staubproblem mit dem AE4000 hat.

Idee wäre noch gebraucht zu kaufen. Nur das ist auch so eine Sache... Da wird wenig angeboten und doch ein gewisses Risiko dabei. Fast-neu Geräte gehen meist zum Fast-neu-Preis über den Tisch.






rix69

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11

Mittwoch, 4. August 2010, 13:26

Den Epson EH TW 2900 hatte ich in der Tat in meiner engeren Auswahl. Allerdings war, wie du schon erwähntest, der mangelnde Schwarzwert für mich ein Negativkriterium, da "Weltraumfilme" zu meinen Lieblingen zählen. Und da wäre ein solider Schwarzwert schon sehr wünschenswert. Ich bin dann in meinem weiteren Verlauf aus das Nachfolge-Modell "TW 3500" gestoßen, der - neben den unbestrittenen vielen Vorteilen des Vorgängers - dieses Manko nicht mehr haben soll. Hier auch nochmal Dank an an Elmar, in dessen angegebenen Link das ja auch noch einmal bestätigt wird, und natürlich suke, der ihn erstellt hat!!!


Hallo!

Ich glaub da unterliegst du einem Irrtum, aber der TW2900 ist sicher nicht der Vorgänger des TW3500.
Den TW2900 gibt es erst seit Herbst.
Ich hab diesen auch zu Hause und hab eigentlich keine Probleme mit dem Schwarzwert, besser geht sicher immer, aber um diesen Preis ist das Preis/Leistungsverhältnis sicher OK.
Projeziere ohne Probleme auf eine 2,70 breite Leinwand in einem komplett dunklem Raum.






skylord

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Mittwoch, 4. August 2010, 13:38

@ suki:

Ja, das mit dem Gainfaktor muss ich auch noch im Hinterkopf behalten! :sad:
Ich fürchte bei einem Budget von 1.000 - 1.500 Euro wirst du Kompromisse nicht vermeiden können.
Sicherlich! Aber auch bei Kompromissen gibt es größere und kleinere. Der TW 3500 kostet ja ca. 1.400,- (ist also noch im Budget) und besser in der Schwarzdarstellung als der ca. 200 € preiswertere Vorgänger 2800. Am besten sollen ja Röhrenbeamer in diesem Punkt sein, aber neben dem "hefty Price-Tag" spricht für mich gegen Röhrenbeamer, trotz ihrer hohen Darstellungsqualität, irgendwie, dass ihre Projektionsweise IMHO nicht so "filmisch" wirkt. DLP und LCD-Beamer wirken IMHO kinohafter was die Projetion an sich betrifft. Aber das ist nur ein persönlicher Eindruck meinerseits.

Mein persönlicher Favorit wäre zur Zeit der Panasonic AE4000. Dedizierter Heimkinoprojektor, schafft 3 m gut und ist schon einige Zeit am Markt -> für die Leistung ein sehr günstiger Preis, trotzdem noch über deinem geplanten Budget. Was mich von dem Gerät abhält: Es wird selten berichtet, dass jemand KEIN Staubproblem mit dem AE4000 hat.

Mit knapp 2000 € allerdings schon! Wie genau definiert sich denn das "Staubproblem"?

Idee wäre noch gebraucht zu kaufen. Nur das ist auch so eine Sache... Da wird wenig angeboten und doch ein gewisses Risiko dabei. Fast-neu Geräte gehen meist zum Fast-neu-Preis über den Tisch.
Ja, von einem Gebrauchtgerät halte ich aus den o.g. Gründen auch nicht so viel! Dann lieber "Augen auf beim Schnäppchenkauf". Daher recherchiere ich auch jetzt schon, um beim richtigen Gerät zuschlagen zu können.





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skylord

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13

Mittwoch, 4. August 2010, 13:44

Den Epson EH TW 2900 hatte ich in der Tat in meiner engeren Auswahl. Allerdings war, wie du schon erwähntest, der mangelnde Schwarzwert für mich ein Negativkriterium, da "Weltraumfilme" zu meinen Lieblingen zählen. Und da wäre ein solider Schwarzwert schon sehr wünschenswert. Ich bin dann in meinem weiteren Verlauf aus das Nachfolge-Modell "TW 3500" gestoßen, der - neben den unbestrittenen vielen Vorteilen des Vorgängers - dieses Manko nicht mehr haben soll. Hier auch nochmal Dank an an Elmar, in dessen angegebenen Link das ja auch noch einmal bestätigt wird, und natürlich suke, der ihn erstellt hat!!!


Hallo!

Ich glaub da unterliegst du einem Irrtum, aber der TW2900 ist sicher nicht der Vorgänger des TW3500.
Den TW2900 gibt es erst seit Herbst.
Ich hab diesen auch zu Hause und hab eigentlich keine Probleme mit dem Schwarzwert, besser geht sicher immer, aber um diesen Preis ist das Preis/Leistungsverhältnis sicher OK.
Projeziere ohne Probleme auf eine 2,70 breite Leinwand in einem komplett dunklem Raum.
OK, habe das wohl anhand des höheren Zahlenwerts so interpretiert! :silly: Deine Breite kommt ja an die von mir geplante schon recht nahe heran und wenn du sagst, dass die S-Darstellung ordentlich ist... Hmm, ich glaube, ich versuche mal einen Händler in der Nähe aufzutreiben (wenn das klappt :wow: ), der beide Geräte vorrätig hat, um einen Vergleich zu machen.





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farpoint

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Mittwoch, 4. August 2010, 13:52

neben dem "hefty Price-Tag" spricht für mich gegen Röhrenbeamer, trotz ihrer hohen Darstellungsqualität, irgendwie, dass ihre Projektionsweise IMHO nicht so "filmisch" wirkt. DLP und LCD-Beamer wirken IMHO kinohafter was die Projetion an sich betrifft. Aber das ist nur ein persönlicher Eindruck meinerseits.


Mh, für mich ist der "filmlike"-Eindruck eigentlich DIE Stärke von guten CRTs. Aber wie Du schon schreibst, alles Geschmackssache. :wink:





NEC 10PG GT17@ 3m 16:9 - Lumagen VisionHDQ - Sony PS3 - Panasonic BD65 - Humax HD-Fox - Toshiba HD-EP30 - Yamaha DSP-E800 - Panasonic P42ST33

Elmar

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Mittwoch, 4. August 2010, 13:54

Aber auch bei Kompromissen gibt es größere und kleinere.
Völlig klar. Es geht darum, den besten Kompromiss für den persönliche Geldbeutel zu finden (auch 5000 Euro Projektoren sind nicht perfekt).

Auf jeden Fall solltest du vermeiden 500 Euro zu sparen um nach einem halben Jahr den Drang zu spüren einen Projektor eine halbe Klasse höher zu kaufen. Doppelt gekauft ist nie gespart.


irgendwie, dass ihre Projektionsweise IMHO nicht so "filmisch" wirkt.
CRT nicht filmisch? Hm, mit der Meinung bist du ziemlich alleine. Ist aber auch egal. CRTs sind zwar günstig (und wenn man Geduld hat in brauchbarem Zustand) zu bekommen und können ein geniales Bild zaubern. Dafür muss man für die Zuspielung oft Geld in die Hand nehmen.


Wie genau definiert sich denn das "Staubproblem"?
Panasonic PT-AE4000






mordsfilm

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Mittwoch, 4. August 2010, 14:54

Zitat von »skylord«

Am besten sollen ja Röhrenbeamer in diesem Punkt sein, aber neben dem "hefty Price-Tag" spricht für mich gegen Röhrenbeamer, trotz ihrer hohen Darstellungsqualität, irgendwie, dass ihre Projektionsweise IMHO nicht so "filmisch" wirkt. DLP und LCD-Beamer wirken IMHO kinohafter was die Projetion an sich betrifft. Aber das ist nur ein persönlicher Eindruck meinerseits.


Wenn Du damit jetzt nicht die Tatsache meinst, dass die Dreiaugen eben dreimal auf die Leinwand strahlen, der Rest jedoch kinomäßig nur eine Linse durchleuchtet, also den BILD- und nicht den GERÄTEeindruck meinst, dann stehst Du definitiv mit dieser Ansicht reichlich alleine da.

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17

Donnerstag, 5. August 2010, 10:29

Zitat von »skylord«

Am besten sollen ja Röhrenbeamer in diesem Punkt sein, aber neben dem "hefty Price-Tag" spricht für mich gegen Röhrenbeamer, trotz ihrer hohen Darstellungsqualität, irgendwie, dass ihre Projektionsweise IMHO nicht so "filmisch" wirkt. DLP und LCD-Beamer wirken IMHO kinohafter was die Projetion an sich betrifft. Aber das ist nur ein persönlicher Eindruck meinerseits.


Wenn Du damit jetzt nicht [Hervorhebung von mir!] die Tatsache meinst, dass die Dreiaugen eben dreimal auf die Leinwand strahlen, der Rest jedoch kinomäßig nur eine Linse durchleuchtet, also den BILD- und nicht den GERÄTEeindruck meinst, dann stehst Du definitiv mit dieser Ansicht reichlich alleine da.
Ganz genau das meinte ich! Daher hatte ich ja auch geschrieben: "...trotz ihrer hohen Darstellungsqualität, irgendwie, dass ihre Projektionsweise..." :yes:





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Elmar

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Donnerstag, 5. August 2010, 10:36

Es gibt Dinge, die einem ohne rationalen Grund irgendwie nicht sympathisch sind. Habe ich auch, viele sogar.

Letzten Endes sollte aber das Ergebnis zählen. Und das ist bei CRTs nach wie vor ungeschlagen (außer man nimmt sehr viel Geld in die Hand).






skylord

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Freitag, 6. August 2010, 08:19

Ganz klar gebe auch ich rationalen Dingen gegenüber den, ich will jetzt mal nicht sagen irrationalen, sagen wir besser den "gefühlten" i.d.R. den Vorzug. Daher habe ich auch ganz bewusst in meinem Posting den "hefty Price Tag" vorangestellt, der die "Irratio" mit der "Ratio" verknüpfen sollte! :) Ich denke mal, dass wir alle das schon ähnlich sehen!

Ich für's daher nochmal genauer aus. Die drei Farbwerfer erinnern mich noch zu sehr an herkömmliches TV, und davon will ich bei meinem Heimkinoerlebnis eigentlich weg! Es soll halt, auch in der Projektionsweise, möglichst "kinolike" sein! WENN allerdings Röhrenbeamer ein gleichwertiges Preisverhältnis zu DLP oder LCD bei einer gesteigerten Bildqualität hätten, dann würde bei mir die Ratio einsetzen und ich würde einem solchen Gerät den Vorzug geben. Denn: Auch wenn das Kinohafte in meinen Augen den Reiz des Themas ausmacht, gehe ich doch nicht sooo weit, dass ich mir einen 35mm-Projektor in den Keller stelle, nebst umfangreicher Filmsammlung/kopien - oder gar 70mm! 8o Na ja, vielleicht ev. doch, wenn mir Bill Gates die andere Hälfte seines gespendeten Vermögens überlässt! :zunge:





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Freitag, 6. August 2010, 08:30

Hm.
Ist für ein "Kinoerlebnis" nicht in erster Linie ein großes Bild maßgeblich?
Unabhängig von seiner Entstehung?
Und wie viele Stahlen nun aus dem Vorführraum kommen, kann man doch nur erkennen, wenn die Luft im Kino so mies ist, dass überall der Staub herum schwirrt.

So war es zumindest früher.

Wenn man heute zu Hause ein authentisches Kinoerlebnis will, braucht man jemanden, der einem periodisch in den Rücken tritt, mindestens drei ach so coole Typen, die quer über den Raum verteilt ihrem offenbar blinden Sitznachbarn in Kanaksprak den Film erzählen und sieben Leute, die twittern, dass sie gerade im Kino sind und von ihrem gesamten digitalen Freundeskreis darüber informiert werden, dass dieser es gerade nicht ist, piepiep.

Aber wir schweifen ab.

Zum Thema.
Wenn man die Ausleuchtung aktueller Kinokettenleinwände zum Maßstab nimmt, ist man mit 800 Ansi Lumen sowas von auf der sicheren Seite.
Denn die allermeisten Kinos haben heute so abgefackelte Funzeln, dass das Bild dunkler und schlechter ist, als bei HK-Projektoren.

Elmar

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Freitag, 6. August 2010, 08:35

"Kinolike" definieren wir scheinbar sehr unterschiedlich. Für mich heißt es flächiges Bild ohne Pixelstruktur, keine vom Projektor dazu-erfundenen Bewegungsartefakte, gute Farben und Schwarzwert sowieso. Also ein Ergebnis, ein Bildeindruck, der dem des Films möglichst nahe kommt.

Das Verfahren "Projektion mit einer (1) Optik" als "kinolike" einzustufen ist für mich ganz neu.

So unterschiedlich sind die Geschmäcker :bier:






FoLLgoTT

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Freitag, 6. August 2010, 08:50

@skylord
Ich finde es auch etwas "eigenwillig", kinolike durch die Anzahl der Lichtquellen zu definieren. Nach dieser Logik sind wir Menschen eher mit einem Alligator verwandt als mit einem Affen, weil wir so wenig Haare haben. ;)

Ein CRT ist vom Eindruck her immer noch am nächsten am analogen Kino dran, weil es kein Pixelraster gibt und mit 48Hz projiziert wird, wie Elmar ja schon schrieb. Ein LCD oder DLP ist davon weit entfernt.

Zitat

Die drei Farbwerfer erinnern mich noch zu sehr an herkömmliches TV, ...


Du hast noch keinen guten gesehen, oder? ;)






skylord

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Freitag, 6. August 2010, 08:55

Hm.
Ist für ein "Kinoerlebnis" nicht in erster Linie ein großes Bild maßgeblich?

Natürlich! Allerdings zählen auch andere Aspekte, weshalb sich viele beim Design ja auch an echten Lichtspielhäusern orientiern (und ich demnächst auch).


"Kinolike" definieren wir scheinbar sehr unterschiedlich. Für mich heißt es flächiges Bild ohne Pixelstruktur, keine vom Projektor dazu-erfundenen Bewegungsartefakte, gute Farben und Schwarzwert sowieso. Also ein Ergebnis, ein Bildeindruck, der dem des Films möglichst nahe kommt.


Da widerspreche ich nicht! Allerdings muss es (zumindest bei mir) bezahlbar sein, und daher ist kinolike z.Z. erstmal OK für mich! :) Was allerdings den Schwarzwert anbelangt, bin ich geneigt zu widersprechen. Der ist in vielen Kinos eher mau bzw. grau! Besonders war mir das bei der Jubiläumsvorführung von 2001-ODYSSEE IM WELRAUM in einem Multiplex aufgefallen. Ich hatte den Film zwar schon einige Male seit 1978 im Kino gesehen, aber erst da fiel es mir besonders auf. Das lag sicherlich daran, dass ich seit der letzten Kinoaufführung des Films ihn mehrere Male auf gut kalbrierten TV-Geräten gesehen hatte, wo der Schwarzwert halt besser war. Seit dieser Aufführung im Jahr 2001 achte ich auf diesen Faktor besonders mit dem Fazit, dass der Schwarzwert in echten Kinos ebenfalls ein sehr leidiges Thema ist! :plaerr:





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Freitag, 6. August 2010, 09:03

@skylord
...Du hast noch keinen guten gesehen, oder? ;)
Keine Ahnung, ob's ein guter war, soviel Erfahrung habe ich da nicht, :mitleid: aber ich durfte zumindest mal Anfang der 90er meine S-VHS-Aufnahme der 2,21:-TV-Ausstrahlung des o.g. Films auf einem solchen genießen, und, na ja, seitdem bin ich "infiziert". Das wollte ich unbedingt auch haben - zumindest irgendwann, wenn es bezahlbar wäre!!! :sad: Na ja, erst jetzt habe ich alle Faktoren so weit zusammen, dass es bald beginnen kann! :jump:





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Elmar

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Freitag, 6. August 2010, 09:06

Was allerdings den Schwarzwert anbelangt, bin ich geneigt zu widersprechen. Der ist in vielen Kinos eher mau bzw. grau!
Jetzt sag bloß nicht, dass du deshalb ein graues Schwarz für kinolike und erstrebenswert hältst :rofl:


OK, Scherz beiseite: Wenn du keinen CRT willst, dann willst du keinen. Basta. Warum, wieso, weshalb müssen wir nicht diskutieren, bis weißer Rauch aufsteigt.

Ansehen würde ich trotzdem mal welche um ein Gefühl für Bilder zu bekommen.






FoLLgoTT

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Freitag, 6. August 2010, 09:08

@skylord
...Du hast noch keinen guten gesehen, oder? ;)
Keine Ahnung, ob's ein guter war, soviel Erfahrung habe ich da nicht, :mitleid: aber ich durfte zumindest mal Anfang der 90er meine S-VHS-Aufnahme der 2,21:-TV-Ausstrahlung des o.g. Films auf einem solchen genießen, und, na ja, seitdem bin ich "infiziert".


Das hört sich nach 576 interlaced auf einem 7 Zöller an. Kein Wunder, dass dich das an TV erinnert! :freaked:

Progressive 1920x1080@48 auf einem 9 Zöller sind damit nicht vergleichbar. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht! Wenn du mal in der nähe von Hannover sein solltest, kannst du es dir gerne mal anschauen. :)