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Zapppl

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1 081

Donnerstag, 19. April 2012, 15:55

Hallo Ceoofhell,

schön dass du wieder da bist, konnte es kaum glauben wie ich ins Forum geblickt habe, das es von dir wieder was neues gibt. Freut mich
ehrlich, denn deine Erfahrungen und Schreibstil sind einfach spitze.

Auch hat dein Beitrag dazu geführt, dass ich mir auch mein Kellerkino von Profis bauen lassen werde. Wobei ich noch ganz am Anfang stehe.
Erst bei der Planung des Hauses ….

Darum bin ich natürlich auf dein Fazit nach so langer Zeit gespannt. Ob du es wieder bauen lassen würdest,….

Freue mich auf weitere Berichte von dir.

Schönen Tag
Michael

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1 082

Donnerstag, 19. April 2012, 16:31

Thread umbenennen, "von Profis gebaut" in "von Händlern gebaut" :wink:





Grüße, Andreas

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HighEndHarry

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1 083

Donnerstag, 19. April 2012, 16:40

Thread umbenennen, "von Profis gebaut" in "von Händlern gebaut" :wink:


Also ich will hier mal eine Lanze für Fairland brechen. Sowohl Hr. Henne, als auch Hr. Veith sind imo absolute Profis in ihren Bereichen oder hast Du persönlich andere Erfahrungen gemacht?

Gruß,

Harry





"Das Bessere ist stets der Feind des Guten" - Voltaire

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HighEndHarry

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1 084

Donnerstag, 19. April 2012, 16:57

Du bist dann wohl leider der 2. Kunde von Hr. Henne der mit dem Arcam Probleme hat :wink: .


Und ich finde es sehr spannend, dass man Dir den Arcam empfielt, obwohl man das Problem kennt :ccrazy:


Stefan


Servus Stefan,

da mache ich Hr. Henne überhaupt keine Vorwürfe. Im Gegenteil fühle ich mich hier bestens betreut. Der Arcam ist klanglich der Hammer für sein Geld. Ich kenne kein Gerät in diesem Preissegment das so gut klingt. Falls Du Alternativen hast, jederzeit gerne :wink: .
Hr. Henne hat mir das Gerät angeboten zu einer Zeit, wo noch niemand überhaupt über HDMI 1.4 im Arcam gesprochen hat. Er ist hier einer der wenigen Händler, die überhaupt schon Geräte mit dem Board verkaufen durften/konnten. Außerdem steht er in engem Kontakt mit dem Entwickler von Arcam Andy Moore, der auch selbst in Bochum vor Ort war, um sich die Fehler anzuhören. Wenn ich als Händler hören würde, dass die Fehler aus der Vergangenheit beseitigt wurden und die Vorstufe mit einem neuen 3Dfähigen Board kommt, was spricht dann dagegen das einem Kunden zu empfehlen, der wie ich gerade auf den Klang besonderen Wert legt?

Die Fehler sind ärgerlich und für mich als Endkunden auch nicht nachvollziehbar, wenn ich ein Testprotokoll der Qualitätssicherung bekomme, das von 5 Leuten unterschrieben ist, die den Arcam getestet haben. Allerdings fühle ich mich bei Fairland bestens betreut, denn meiner Meinung nach macht eben hier der Service genau den Unterschied. Hr. Henne hat mir auch schon mehrfach angeboten, das Gerät zu wandeln. Das will ich aber nicht, weil ich keine deutlich größere Summe für eine Alternative aufbringen möchte und ich mit dem Gerät zufrieden bin, wenn nicht grade einer der Bugs auftritt.


Gruß,

Harry





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1 085

Donnerstag, 19. April 2012, 18:28

Zitat

Also ich will hier mal eine Lanze für Fairland brechen. Sowohl Hr. Henne, als auch Hr. Veith sind imo absolute Profis in ihren Bereichen oder hast Du persönlich andere Erfahrungen gemacht?


Es ging mir überhaupt nicht darum hier die zwei / drei genannten Händler oder Firmen gezielt zu entwerten. Nur wenn man diese anscheinend nicht in jeglicher Hinsicht mehr als Profis ansieht / mehr ansehen kann oder möchte, trotz aller Relationen in den langen Texten, sehr vieler gebrochener Lanzen (und es geht ja noch weiter), dann sollte man statt zu monieren, einfach den Thread umbenennen und siehe da, alles wäre wieder im Lot, es würde alles viel besser, quasi wie die Faust aufs Auge, passen.

Meine eigene Meinung ist völlig unwichtig, da ich fast nur noch Hardware billigst einkaufe, kaum noch Dienstleistungen, da ich diese fast alle selber in Profi Qualität erbringen kann :wink:





Grüße, Andreas

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Verrückter

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1 086

Donnerstag, 19. April 2012, 19:29

Harry,

dann habe ich das wohl falsch verstanden.

ceo,

ich glaube, ANDY meinte, er würde das Bildsignal NIE durch eine Vorstufe geben, sondern IMMER seperat direkt an den Beamer, bzw. dessen "Vorelektronik". Ggf. mit einem Splitter arbeiten, wenn das Quellgerät keine 2 Ausgänge hat. Aber ob ich das richtig verstanden habe, kann ich ja auch nicht sagen. Aber die Frage stelle ich mir schon, ob eine Vorstufe nicht doch die Qualität verschlechtert. Zumindestens das Potential ist da. Was ist, wenn es nicht ruckelt. Ist das Bild dann noch gleich gut wie ohne Vorstufe?


Danke und Gruß

Stefan

komp

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1 087

Freitag, 20. April 2012, 00:48

Auch hat dein Beitrag dazu geführt, dass ich mir auch mein Kellerkino von Profis bauen lassen werde. Wobei ich noch ganz am Anfang stehe.
Erst bei der Planung des Hauses ….

hehe, na dann warte mal auf den ersten kostenvoranschlag von den kinoprofis. ich wage mal zu behaupten, dass man mit ceo's bisheriger heimkinoinvestition schon so manches kleine häuschen hätte bauen können. ich vergönne es ceo wirklich aus tiefstem herzen und finde das kino (und die berichte darüber) den absoluten oberhammer, aber das muss man sich natürlich erst mal leisten können.

ceoofhell

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1 088

Freitag, 20. April 2012, 09:36

Hallo Andreas,

eigentlich sollte ein Händler ja auch ein Profi sein. Und im Falle von Fairland würde ich trotz und gerade wegen der beschriebenen Dinge auch sagen, dass es absolute Profis sind. Aber, und das ist das Learning: Profis sind nicht in allem gleich gut und machen sogar Fehler. Auch Fairland. Es gibt daher zwei wesentliche Fragen: wie geht ein Profi mit Fehlern um und können sie die Situation verbessern?

Zu 1 kann ich mich nur wiederholen: besser geht es nicht, zu zwei schreibe ich heute einfach mal weiter.

Ich würde also meinen Thread gerne weiter so nennen, denn es trifft den Nagel auf den Kopf: "Ein Heimkino von Profis gebaut." Profis mit Ecken und Kanten und leider auch Fehlern. Wobei ich hier den Fokus auf dem Hersteller sehe, der einerseits sein Produkt nicht im Griff hat, andererseits auch die Händler vorführt.

Eine Sache kann ich jedenfalls jetzt schon entzaubern: wer denkt, es reicht (viel) Geld auszugeben und bekommt dafür das perfekte Kino, der irrt. Mitdenken, mitarbeiten und aufpassen, auch und wenn man mit Profis arbeitet, ist das Gebot der Stunde.

ceofohell

mordsfilm

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1 089

Freitag, 20. April 2012, 09:45

Letzteres kann ich aus leidvoller Erfahrung nur unterstreichen.
Das Schlimme an der Beauftragung von Fachleuten für viel Geld ist, dass man, um sie zu kontrollieren, gleich selbst zum Fachmann werden muss.

Was den Titel betrifft: was zum Teufel oder Nubert ist da so falsch dran? Oder soll es sein. CoH hat definitiv Menschen mit dem Bau seines Kinos beauftragt, die seit langer Zeit am Markt sind, einen guten Ruf besitzen und ihren Lebensunterhalt durch den Bau von Heimkinos bestreiten. Wieso in aller Welt darf man die auf einmal nicht mehr Profis nennen? Wenn Messi mal den Pfosten trifft, ist er nach dieser Definition also automatisch nur noch ein Amateurkicker oder was?

Bolle

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1 090

Freitag, 20. April 2012, 09:57

Ist doch letztendlich nur eine Variable, Schall und Rauch... (letzteres hoffentlich nicht im Heimkino :silly: ).

Also weiter im Text und danke für die vergnügliche und sehr interessante Lektüre! :thumbs:

VG aus Hamburg

Fabian

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1 091

Freitag, 20. April 2012, 10:08

Aber HALLO.

Dürfen Fachleute denn keine Fehler machen?
Klar dürfen Sie das.
Keiner ist gewappnet, daß mal etwas schief läuft.
Und wenn mal der Wurm drin ist, ist er drinn.
Auch schon erlebt. Kein Händler will das.

Wie Ceo schon schrieb, es kommt darauf an wie der Händler damit umgeht.

SkorpiG70

und gehts nun entlich weiter..................

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1 092

Freitag, 20. April 2012, 10:37

Hi CEO,

das mit dem Ttiel war ironisch gemeint, hat wohl nicht jeder verstanden. Natürlich soll der Titel so bleiben. Ein anderer würde aktuell "gefühlt" nur besser passen :verlegen: Übrigends ist meine Meinung viel gefestigter zu diversen Klassifizierungen von "Händlern", hin zum "Profi", als nur durch deine interessanten Posts :wink: Dafür mache ich das Hobby einfach zu lange.

Und ja, ganz ehrlich, ein paar Beschreibungen wirken dermassen deletantisch, daß ich da von "Profi" selber, ich ganz persönlich, nicht sprechen kann, egal was andere sagen. Es fällt mir da vieles zu sehr unter das Thema "satt sein", zu viel Geld zu verdienen, zu wenig Härte gegenüber der Industrie zu zeigen, das Übliche. Man unterliegt als Händler zu gerne dem Charm sich als professionell zu bezeichnen, reduziert dies dann aber oft auf die Professionalität in der Wiedergutmachung. Das kann es in meinen Augen nicht sein. Insofern kann jeder gerne bessere Händler als Profis ansehen. Ich habe da eine etwas andere Auffassung, bin aber auch nicht wichtig.





Grüße, Andreas

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1 093

Freitag, 20. April 2012, 10:45

Klar dürfen die das, sollte aber bei denen weniger oft vorkommen.

Davon ab empfinde ich es jetzt nicht als so ein herausragendes Angebot, dass CEO, wenn er möchte, das Teil wandeln kann...
Das steht ihm zu, denn das Teil ist mangelbehaftet, und zwar schon seit Lieferung. Das weis jeder Händler, auch der Blöd- oder sonstwas Markt. Nur, dass die einen da uU nicht von sich aus drauf hin weisen. (das ist halt stark personenabhängig, selbst habe ich da aber (noch) keine schlechten Erfahrungen gemacht)

Der Servicevorteil hier ist, dass jemand zu ihm kommt und das auch alles einstellt und anschließt. Das müsste man halt im Markt extra zahlen, machen tun die das aber auch.
Allerdings wäre die Frage, ob die sich dann auch mit jedem Verstärker, den die im Angebot haben, auch wirklich auskennen.(wobei die natürlich SOLCHE Geräte schlicht nicht haben)
"Zahlen" tut es CEO auf jeden Fall auch, nur ist es bei ihm kein extra Rechnugsposten, sondern im Gerätepreis "versteckt".

Somit bleibt aus meiner Sicht als "Vorteil" nur, dass CEO ein Servicepersonal hat, dass sich mit der Materie besser auskennt also die von einem beliebigen Technikmarkt, und kann erwarten (oder zumindest hoffen), dass da weniger Fehler passieren.
Ärgerlich sind Fehler dabei immer, egal, ob man direkt 50EUR oder indirekt 500EUR zum konfigurieren gezahlt hat.

Ihm ist es das wert, und das ist auch legitim!

Hätte ich die Kohle, würde hätte ich meinen defekten Receiver sicher auch holen und wieder bringen und anschliessen und einmessen lassen.
Meine Erfahrungen mit (für mich) bezahlbarem Service sind aber leider eher so, dass man dann eh alles nochmal selbst kontrollieren muss, dann kann ich es auch gleich selbst anschliessen und einstellen.
Wobei... genau genommen ist seine Erfahrung in DIESEM Punkt ja auch nicht viel anders... :silly:





Tschau

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ceoofhell

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1 094

Freitag, 20. April 2012, 11:55

Hallo Zusammen.

Bevor heute noch der nächste Teil der Geschichte kommt, noch eine (Beispielhafte) Anmerkung zu Händlern und meiner Erwartungshaltung als Kunde.

Ich erwarte natürlich ab einer gewissen Preisklasse (jenseits Mediamarkt etc.) auch mehr als nur einen Liefer- und Aufstellservice.

Wenn wir z.B. über Einmessung reden, dann möchte ich das von jemandem, der

1. schon >1.000 Einmessungen vorgenommen hat.
2. ein Top-Equipment zur Einstellung der Geräte hat und nicht ein iPhone zum Einpegeln benutzt
3. der mit MEINEM Gerät und MEINER Kette (wenn ich sie denn von ihm gekauft habe) Erfahrungen hat
4. der mir im Falle eines Geräteausfalles ein vergleichbares Leihgerät anbietet (kostenlos) und wie oben beschrieben einstellt
5. usw.

Da braucht man sich bei Fairland keine Gedanken zu machen. Deswegen sind das sicher Profis unter den Händlern (die nicht immer Profis sind, nur weil sie ihr Geld damit verdienen).
Wenn der Mediamarkt oder andere Flächenhändler auf die gleiche Expertise (ist immer von der Person abhängig, müsste also immer der gleiche Typ sein), das gleiche Equipment, den gleichen Service verfügt, dann wären das in meinen Augen auch Profis. Ist aber nicht deren Businessmodell und ist auch gut so.

Bis gleich... ;)

ceoofhell

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1 095

Freitag, 20. April 2012, 14:03

Schlimmer geht immer. Teil 3 von x.

Weiter geht´s. Kurzer Rückblick auf den letzten Text von mir um wieder reinzukommen:

>>

Einen Monat später, im Juni 2010 dann die vermeintliche Lösung in Form einer Mail von
Fairland:


"Folgende Aussage ist jetzt von GP-Acoustics (*dem deutschen Vertrieb von Arcam*) hier
eingegangen:


Nach Ruecksprache mit Arcam hat sich folgendes ergeben:Es besteht zurzeit keine
Moeglichkeit, die Bildwiederholfrequenz von 23,976 Hz mit der verwendeten
Hardware stabil durchzuleiten. Daher und aus Gruenden der 3D-Kompabilitaet
entwickelt Arcam ein Upgrade fuer den AV888, das im Januar 2011 verfuegbar sein
wird. Die Videoplatine kann dann komplett getauscht werden, wodurch nicht nur
die Bildwiederholfrequenzweitergabe ermoeglicht wird, sondern auch noch die
Durchleitung der 3D-Bildinhalte mit HDMI 1.4.


Ich bitte Sie um eine kurze Stellungnahme, ob Sie mit dieser Aussage eine
Übergangszeit bis zum Januar 2011 hinnehmen wollen, oder ob Sie das jetzige
Gerät wandeln möchten."


(…)

Also
schreibe ich einerseits verwundert über das Unvermögen der britischen
HighEnd-Schmiede, andererseits aber besänftigt ob des Kundenservices von Herrn
Henne: "Ich warte bis Januar 2011.".


<<

Januar 2011.
Nichts.

Februar 2011.
Nichts.

März 2011.
Nichts.

April 2011.
Nichts.

Mai 2011.
Nichts.

Juni 2011.
Der Pioneer LX-91 gibt den Geist auf. Nach ca. 1 1/2 h Spielzeit hängt fast jede Blu-Ray und
das Laufwerk rödelt wie wild, der Player nimmt aber keine Kommandos mehr an.
Die Scheiben laufen in anderen Playern problemlos, und auch vor den ca. 1-2h
ist alles in Ordnung. Ich vermute ein Temperaturproblem mit dem Gerät.


Umgehende Reaktion von Fairland. Vielleicht ein Temperaturproblem? Dort hat man mir schon vor
geraumer Zeit eine Lüfterunterstützte Erweiterung meines Racks mit Kamineffekt
angeboten: http://www.comm-tec.de/Thermo-Management.html Da
ich aber der Meinung bin, die Geräte werden nicht ungewöhnlich heiß, was für
den Kamineffekt und gegen surrende Lüfter spricht, sehe ich hier weder die
Ursache noch die Lösung des LX-91 Problems.


Das Gerät muss also zu Pioneer und Fairland bietet mir einen Arcam Blu-Ray Player als Leihgerät an.
Nach kurzem Schlucken und einem Gefühl irgendwo zwischen schrillem Lachen und
schluchzendem Weinen schreibe ich Herrn Henne:


"Das Angebot mit dem Leihgerät würde ich gerne annehmen. Wer weiß, vielleicht verbessert sich ja
meine Meinung zu Arcam wenn Player und Vorstufe einwandfrei zusammen arbeiten
und 23,97 Bilder/Sek. ruckelfrei abspielen ;-)"


Fairland und der Arcam Player kommen am Freitagnachmittag. Überhaupt scheinen
Heimkinoerweiterungen oder Bastelarbeiten immer Freitagnachmittags
stattzufinden.


Der Player leuchtet grün, passt optisch perfekt zum AV888, wiegt ungefähr soviel wie eine
Milchschnitte und… spielt ruckelfrei Blu-Ray´s ab. Leider auch nicht mehr. Die
Einstellmöglichkeiten sind noch karger als beim AV888 und das Bild Dimensionen
von einem LX-91 entfernt. Also keine dauerhafte Alternative. Aber als Leihgerät
ok. Die Ansprüche sinken ja mit der Erfahrung. Sollte aber doch eigentlich
anders rum sein.


Ich mache mir nicht die Mühe, den SIM2 jetzt auch noch auf den Arcam einzustellen und hoffe einfach
auf baldige Reparatur des LX-91. Natürlich auf Kulanz, immerhin ist der Player
gerade 26 Monate alt und schon mein achtes Pioneer Gerät. Und über einen Top
Händler gekauft.


In der Zwischenzeit (also während wir den Arcam Blu-Ray an den Start bringen und nicht während der
Reparatur des Pioneer) reden wir über Playeralternativen. Sind ja nicht so
viele. Herr Henne erzählt mir vom Oppo-95 und einem ominösen Umbau desselben.
Vom Oppo habe ich auch schon viel gelesen. Immer nur Gutes. Obwohl er ja
Chinese ist. Aber das sind sowieso die meisten. Er ist Codefree Blu-Ray und
DVD. Soll außerdem einen super Scaler haben. Wäre also ein schöner Ersatz für
meinen DVD3930 und würde mir gut über die Wartezeit auf den LX-91 hinweg
helfen. Denn gefühlt schätze ich mal die Reparatur- bzw. Austauschzeit bei
Pioneer auf einige Wochen. Und je eher ich den Arcam Player wieder los werde,
um so besser. Außerdem sollte der Oppo ja auch nicht mit der Vorstufe ruckeln,
denn dies ist ja ein spezielles Problem, welches nur ich in meiner exotischen
Konfiguration AV888 und LX91 habe. Und zwei Blu-Ray Player im Haus bedeutet
doppelte Sicherheit. Wogegen auch immer.


Also Oppo-95 bestellt. Bei Herrn Henne, wo sonst. Knapp zwei Wochen später ist er auch da.
Der Oppo, nicht der LX91. Der ist nämlich kaputt. Und zwar ist der Laser
hinüber. Das ist ein Verschleißteil, welches laut Pioneer auch schon nach 700h
im A…. sein kann. Und dann ist es keine Kulanz weil erstens Verschleiß und
zweitens ja auch schon 26 Monate alt. Wie bitte?


Also, 700h in 26 Monaten und dann kann das Ding auf die Halde? Vielleicht schreibe ich mal mal ein paar
Zeilen zu und an Pioneer, jetzt ist mir gerade irgendwie nicht danach. Ich habe
das Gerät für ca. 400 Euro reparieren lassen (Kulanz hat Pioneer nicht nötig,
die verdienen sowieso mit Autoradios mehr Geld als mit Heimkino) und er steht
jetzt bei mir im Wohnzimmer. Quasi strafversetzt darf er nur noch Serien-DVD´s und
Blu-Ray Dokumentationen an einen Toshiba 55ZL1G liefern. Das macht er aber
tadellos in alter Qualität und Geschwindigkeit.


Denn zwischenzeitlich kam der Oppo. Mit zwei Wochen Vorsprung hatte der Oppo ausreichend Zeit, den
Platzhirschen auf Wellness-Urlaub zu verdrängen. Kurz zum Oppo-95:


Ordentlich verarbeitet aber nicht so toll wie beim LX-91. So schön wie der Pioneer Bolide ist er auch nicht.

Dafür liest er Blu-Ray´s gefühlt 10 mal so schnell ein wie ein Pioneer, sein Menü ist einige Jahre
moderner, die Updates kommen mindestens so häufig wie beim Pioneer und bringen
auch neue Features (die ich meist nicht gebrauche kann) und nicht nur
Fehlerbehebung. Auch dauert das updaten nicht so lange. Kurz: er wirkt einfach
deutlich moderner als der Pioneer LX91 und ist es ja auch.


Im A/B Vergleich (den ich ausgiebig mit Freunden, jedoch nicht blind – weder die Freunde noch der
Vergleich - , gemacht habe) gegen den Denn DVD3930 muss ich ganz klar sagen und
behaupten, ist er beim Bild besser als mein geliebter Dinosaurier. In jeder
Hinsicht. Ist vielleicht mit einem so großen Zeitunterschied in den Chipsätzen
auch nachvollziehbar und soll die großartige Leistung von Denon nicht
schmälern. Aber bei alt gegen neu gewinnt, zumindest im Elektronikvergleich,
früher oder später neu.


Im Ton finde ich den Denon immer noch besser. Auch in jeder Hinsicht, halt nur nicht so viel und vielleicht auch nicht in jedem Raum hörbar. Aber da ich erstens nicht mehr so viele DVD´s schaue, ich zweitens lieber das viel bessere Bild mit dem geringfügig schlechteren Ton nehme und drittens mir ein komplettes
Gerät sparen kann, ist der Oppo damit der offizielle Ablöser meines Denon
DVD3930. Der Denon steht zwar noch im Regal, aber nicht angeschlossen bekommt
er dort quasi nur noch sein Gnadenbrot.


Kennt ihr das, wenn euch ein passendes Beispiel für einen Vergleich einfach nicht einfällt?

Das ist hier anders:
ein Oppo-95 verhält sich zum Arcam BDP100 wie ein Porsche 911 GT3 RS zum VW
Polo GTI. Auf der Rennstrecke. Und in der Stadt. Auf dem Parkplatz und in der
Garage. Das Bild des Arcam wirkt flau (=weniger Kontrast, blassere Farben,
weniger Schärfe, usw. you name it) im Vergleich mit dem Oppo.


Fangen wir mal mit
der Positivliste des Arcam BDP100 vs. Oppo-95 an:


Das grün des Displays passt sehr gut zur Arcam Vorstufe, genau wie Farbe und Haptik des Gehäuses.
Das Blu-Ray Bild ruckelt im Zusammenspiel mit der Arcam Vorstufe nicht.

Das war´s.

Ansonsten ist der Oppo bildtechnisch eine andere Liga und eher ein Angreifer (vielleicht Sieger)
des LX-91, denn ein Gegner des BDP100. Sollte jemals ein Händler euch den
Oppo-95 und den Arcam BDP100 als vergleichbare Alternativen zu eben diesem,
einen Vergleich anbieten, dann nehmt das Angebot an und fragt danach ob der
Händler euch verarschen will. Seht ihr keinen deutlichen Unterschied, tauscht den
defekten Projektor aus.


Den A/B Vergleich Sound habe ich mir gespart, da ich bei diesem Bildunterschied den Arcam, gleich
welchen Sound er macht, dem Oppo niemals vorziehen würde. Wer Lust hat, kann ja
mal den Sound vergleichen. Ich kann mir vorstellen, dass der Arcam da nicht so
deutlich hinter dem Oppo liegt, vielleicht sogar besser ist? Sound können die
ja, die Jungs und Mädels von der Insel, wie ich in den paar Tagen
Leihgerätnutzung herausfinden durfte. Nur Bild halt nicht. Wieder nicht.


Und nun? Was ist mit dem Ruckeln, welches ein spezielles Problem meiner speziellen Konfiguration ist
und somit mit einer anderen, d.h. Oppo statt LX91, ja ergo nicht da sein
sollte? Ihr ahnt es sicher schon, der Oppo ruckelt am Arcam genauso wie der
Pioneer. Korrekt muss es eigentlich andersrum heißen: der Arcam ruckelt sowohl
am Pioneer als auch am Oppo. Vermutlich an allem, was nicht Arcam ist.


Wir schreiben den Juli 2011. Es ruckelt noch immer. Nach 1 1/2 Jahren. Arcam meldet sich nicht,
aber Fairland, nachdem ich meine frustrierenden Erfahrungen kund getan und
meinen guten und alten Workaround mit zwei HDMI Kabeln am Oppo-95 reinstalliert
habe:


"Haben Sie in der aktuellen Anschlußweise am Arcam die LipSync-Einstellung benutzt? Wenn Sie
mit HDMI 1 aus dem Oppo direkt in den Projektor gehen und mit HDMI 2 in den
Arcam, könnte es Sync-Probleme geben. Haben Sie da was festgestellt?


Bei 3D Projektoren sollte das so sein.
Würde mich über eine kurze Rückantwort freuen."

Wenigstens das nicht. Keine Syncprobleme. Nur im Bild.

Und provozierend grün leuchtet die Anzeige des Arcam AV888 mir nach jedem Einschalten entgegen als würde
sie mich fragen, wann ich endlich die Hoffnung aufgebe, das man mit diesem
Gerät Blu-Ray Videosignale verarbeiten oder auch nur unzerstört durchleiten
kann…


Ich gebe nicht auf.
Ich hoffe und schreibe weiter. Wir sind noch nicht am Ende.


ceoofhell


1 096

Freitag, 20. April 2012, 14:25

Hi CEO,

nur eine Frage zum Tonvergleich der Player.
Läßt Du die Player die Dekodierung des Signals übernehmen, oder gibst Du den Bitstream an den Verstärker?

Ganz ehrlich, Deine Geduld hätte ich nicht, es mag sich zwar besser anhören als Dein vorheriges Gerät, aber groß kann der Unterschied insbesondere bei Deiner Geräteklasse eigentlich nicht sein, dass ich damit SO lange leben wollen würde.

Hätte ich denen schon lange vor die Füße geworfen!

Mich würde das bei jedem Film aufregen! Selbst wenn ich es auf Grund des Workarrounds nicht sehe, so wüsste ich ja, dass es immernoch da ist.





Tschau

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rumpeli

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1 097

Freitag, 20. April 2012, 14:30

Hi,

Qualitätsunterschiede digital ausgegebener Signale, CD, DVD oder Blu-Ray, habe ich noch nie nachvollziehen können. Damit stelle ich keineswegs deine Erfahrung in Frage sondern hoffe auf eine überzeugende Erklärung. Welche Erklärung hast du oder dein Lieferant für die Unterschiede der Bildqualität bei den Playern? Wie würdest du diese UNterschiede beschreiben?

Gruß
rumpeli





Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

1 098

Freitag, 20. April 2012, 14:47

"Das Angebot mit dem Leihgerät würde ich gerne annehmen. Wer weiß, vielleicht verbessert sich ja
meine Meinung zu Arcam wenn Player und Vorstufe einwandfrei zusammen arbeiten
und 23,97 Bilder/Sek. ruckelfrei abspielen ;-)"

Du kannst Dir ja mal diesen Beitrag hier anschauen und dann entscheiden, wie Du über Arcam denken möchtest :biggrin:

Arcam BDP 100 vs. Pioneer BDP-LX 91

Schon doll das man sowas als Händler ruhigen Gewissens zu dem Preis verkaufen kann......

Aber das ist nur meine ganz private Meinung. Evtl. ist das ja ein Wunderding und ich kann das nicht beurteilen. ;)





Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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1 099

Freitag, 20. April 2012, 15:15

Der Oppo ist schon ein Top teil, wenn dir Audio doch so wichtig ist oder du eine andere Optik haben willst hier mal ein Überblick der vorhandenen Oppobasierenden Geräte.
Alle haben das gleiche Videoboard nur der Audioanalogteil ist verschieden ab die Cambrdige/Nuforce/Lexicon Version besser als der 95 ist kann ich dir aber nicht sagen

Also nochmal im Überblick:

Basisgerät für HDMI-Anschluss: Oppo BDP-93
getunte Version 1: Oppo BDP-95
getunte Version 2: Cambridge 751BD
getunte Version 3: NuForce Oppo BDP-9x oder Lexicon oder oder...

ceoofhell

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1 100

Freitag, 20. April 2012, 15:36

@Ravenous: Das ist ja geil. :rofl:
Den Thread kannte ich gar nicht. Da bin ich ja froh, dass ich euch den nicht als Referenzgerät "verkauft" habe, wie das ja die eine oder andere Zeitschrift versucht.
Mehr brauche ich zum Player ja dann wohl auch nicht mehr zu sagen.

@Birdie: Die Dekodierung habe ich in beiden Fällen vom Arcam machen lassen. Das kann er nämlich richtig gut. Ich hätte natürlich auch mal die Dekodierung vom Player machen lassen können, aber warum? Das wäre nur interessehalber gewesen und interessieren tut mich der BDP100 nicht. Ich habe aber mal den Oppo gegen den Arcam wandeln lassen und da war der Arcam auch wieder besser.

Also Soundtechnisch stimmt das was Fairland gesagt hat: der AV888 klingt einfach richtig gut. Wird ja auch hier im Thread von meinen Leidensgenossen bestätigt (obwohl ihr Probleme mit dem neuen Board habt, die ich mit dem alten Board ja noch gar nicht kenne. Ich glücklicher, :biggrin: ich habe ja nur die alten Probleme :freu: ).

Du wärst überrascht, wie groß Unterschiede in einem richtig guten Raum klingen. Und da rede ich noch gar nicht von besser oder schlechter, sondern nur anders. Ich mag zum Beispiel nicht, wenn irgendjemand mit einem Joghurt in den Raum kommt, in dem sich die Kulturen rechts- statt linksherum drehen. Dann klingt alles irgendwie blechern... :lol:

@rumpeli: Darüber könnten wir jetzt noch mal gefühlt einen Monat lang reden bzw. schreiben. Aber das wurde hier schon in anderen und dafür besser geeigneten Threads getan. Ich für meinen Teil kann Dir sagen, dass auch absolut unerfahrene Ohren einen Unterschied zwischen bestimmten Geräten hören, auch wenn die Signalkette und Verarbeitung Digital ist (zumindest mal bis zur Endstufe). Zumindest in Räumen, die nicht wie ein Badezimmer klingen. Je besser die Raumakustik ist, desto schwerer haben es die Geräte, ihre tontechnischen Probleme zu verbergen. Deswegen war meiner Ansicht nach die beste Investition meines Heimkinos (und ja, man kann dafür auch ein Haus kaufen) in die Raumakustik von Fairland.

Die Frage mit der Erklärung zu den Unterschieden in der Bildqualität verstehe ich nicht ganz. Die Unterschiede sind ungefähr so wie zwischen 8o und so :freu: . Und das ist hier ja auch digital :]

ceoofhell

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1 101

Freitag, 20. April 2012, 15:41

Hi X.Rudd,

Audio in Analog gibt´s bei mir nicht mehr. Ich habe den getunten 95er und habe mich total an den Sound gewöhnt. Wie ja hier schon korrekterweise geschrieben wurde, sind bestimmte Unterschiede Psychoakustisch nach wenigen Sekunden eh vergessen. Nach der erneuten Einmessung des Audyssey war der Sound insgesamt sowieso wieder anders und besser (=angenehmer), daher kann ich sehr gut mit dem Oppo leben. Aber das ist eine andere Geschichte...

Gruß,
ceoofhell

X.Rudd

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1 102

Freitag, 20. April 2012, 15:48

Wenn du nix mehr Analog überträgst hätte dir aber der Oppo BDP-93 auch gelangt ;) der 95 hat nur den erweiterten besseren Analogteil bekommen.
Aber die paar hundert sind bei dir auch nich so wirklich relevant, das Gehäuse ist Geschmackssache mir gefällt das vom 93 besser aber beide sind schön :)

ceoofhell

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1 103

Freitag, 20. April 2012, 15:55

Wenn du nix mehr Analog überträgst hätte dir aber der Oppo BDP-93 auch gelangt ;)
Ich weiß :]

1 104

Freitag, 20. April 2012, 16:02

@Birdie: Die Dekodierung habe ich in beiden Fällen vom Arcam machen lassen. Das kann er nämlich richtig gut. Ich hätte natürlich auch mal die Dekodierung vom Player machen lassen können, aber warum? Das wäre nur interessehalber gewesen und interessieren tut mich der BDP100 nicht. Ich habe aber mal den Oppo gegen den Arcam wandeln lassen und da war der Arcam auch wieder besser.


Aber dann KÖNNEN die beiden Player nicht unterschiedlich klingen! Das ist technisch schlicht unmöglich! Ein digitales Signal "1011011", weitergeleitet via Bitstream, bleibt selbst beim billigsten Chinaplayer immernoch "1011011".

Wobei: Es könnte 2 mögliche Unterschiede geben:
  • Laufgeräusche der Laufwerke/Lüfter
  • unterschiedliches Resonanzverhalten der Playergehäuse

:biggrin:





Tschau

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ceoofhell

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1 105

Freitag, 20. April 2012, 16:09

Vor allem der Arcam hat einen speziellen Sound im Resonanzgehäuse. Weil da nämlich fast gar nix drin ist! :rofl:

Und billig war der Chinaplayer nicht... :bier:

1 106

Freitag, 20. April 2012, 16:11

Genau, den kann man bei bedarf auch als Bassresonator benutzen.
(Aber vorsicht, dann ruckelt das Bild vermutlich wieder, da der Laser vibriert)
:rofl:





Tschau

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gusi

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1 107

Freitag, 20. April 2012, 17:28

Aber dann KÖNNEN die beiden Player nicht unterschiedlich klingen! Das ist technisch schlicht unmöglich! Ein digitales Signal "1011011", weitergeleitet via Bitstream, bleibt selbst beim billigsten Chinaplayer immernoch "1011011".

Hallo Stefan!

Doch, das ist technisch möglich. Schon mal was von "kippenden" Bits gehört? Aufgrund von Einstreuungen bei der Übertragung kann schon mal ein Bit kippen. Das ist aber wohl meistens ein Problem schlecht abgeschirmter Kabel oder schlechter Verarbeitung im Player. Wenn dann das Übertragungsprotokoll kein (ausreichend gutes) Korrekturverfahren beinhaltet, dann kann sehr schnell aus einer 1 eine 0 werden (oder umgekehrt).

Ich will hier jetzt keine Kabeldiskussion starten (dazu gibts schon viele Threads hier) und ich weiß und bin überzeugt davon, dass auch billige Kabel gut abgeschirmt sein können :biggrin: .

Ciao,
Christian.

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1 108

Freitag, 20. April 2012, 18:40

Die Frage mit der Erklärung zu den Unterschieden in der Bildqualität verstehe ich nicht ganz. Die Unterschiede sind ungefähr so wie zwischen 8o und :freu: so . Und das ist hier ja auch digital


Ja liegts denn an den Farben, der Helligkeit, gibt es Artefakte, Klötzchen oder Ruckeln? Könnte man die gravierenden Bildunterschiede messen?

Mir ist schon klar, dass wir hier nah an einer Kabelklangdiskussion sind, deren üblicher Verlauf im Beisammenforum deinem schönen Thread nicht gerecht würde. Vielleicht möchtest du aber auf einen anderen solchen Thread verweisen oder einen dazu erstellen. Selten aber manchmal nehmen diese Diskussionen doch einen unerwartet positiven Verlauf - siehe der aktuelle weißer als weiß Thread.

Gruß
rumpeli





Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rumpeli« (20. April 2012, 18:46)


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1 109

Freitag, 20. April 2012, 19:17

Man kann das Bild und den Ton an dieser Stelle nicht vergleichen.

Der Ton wird ausgelesen und ohne weitere Bearbeitung an den Receiver weitergeleitet. Der bereitet ihn dann auf und gibt ihn an die Boxen.

Beim Bild wird aber das, was der Receiver beim Ton macht, vom Player durchgeführt (Dekodierung, Manipulation/Aufbereitung, Wandlung). Das fertige Signal gibt er dann an den Projektor.
Bis auf die digitale Übertragung selbst ist der Projektor also eher mit der Box gleichzusetzten, als mit dem Receiver. Und die digitale Übertragung sorgt nur dafür, dass die üblichen Probleme durch AD Wandlung wegfallen und der Übertragungsweg selbst unanfälliger wird (wobei ich daran angesichts der vielen HDMI Probleme auch schon mal zweifle, aber das ist ein anderes Thema.).

LG, Michael





"Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden."
(Wernher von Braun)

1 110

Freitag, 20. April 2012, 20:20


Hallo Stefan!

Doch, das ist technisch möglich. Schon mal was von "kippenden" Bits gehört? Aufgrund von Einstreuungen bei der Übertragung kann schon mal ein Bit kippen. Das ist aber wohl meistens ein Problem schlecht abgeschirmter Kabel oder schlechter Verarbeitung im Player. Wenn dann das Übertragungsprotokoll kein (ausreichend gutes) Korrekturverfahren beinhaltet, dann kann sehr schnell aus einer 1 eine 0 werden (oder umgekehrt).

Ich will hier jetzt keine Kabeldiskussion starten (dazu gibts schon viele Threads hier) und ich weiß und bin überzeugt davon, dass auch billige Kabel gut abgeschirmt sein können :biggrin: .

Ciao,
Christian.

ob da nun eine Dehlerkontrolle drin ist, weis ich nicht, ist aber anzunehmen
Dank der Verschlüsselung des HDMI Datenstroms würde aber schon, wenn auch nur EIN Bit "kippen" wuerde, das verschlüsselte Datenpaket schlicht ungueltig.

Somit kann man SICHER sagen, dass bei HDMI Uebertragungen ENTWEDER das Signal richtig ankommt, oder GAR NICHT, sprich der Handshake zusammenbrechen würde.

Das ist absolut Vergleichbar zu zB Analogem und Digitalem SAT.
Analog wird das Signal bei schlechtem Wetter langsam schlechter, bei digital geht es sehr Länge ohne Qualitätsverlust, und dann auf einmal gar nicht mehr.





Tschau

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1 111

Freitag, 20. April 2012, 20:27

Hier und da ein gekipptes Bit macht bei Audioübertragung im "Data Island" via HDMI nichts aus:

http://en.wikipedia.org/wiki/HDMI siehe Abschnitt TMDS:
"Each Data Island Period .... includes 8 bits of BCH ECC parity data for error correction"

Also da müssten die Bits doch scharenweise wie tote Spatzen von der Leitung kippen, bevor der Decoder im Zielgerät eingreifen müsste.
Solange ich keine fundierte technische Erklärung für unterschiedlich "klingendes" HDMI-Audio bekomme, ist das für mich als
Informatiker schlichtweg kein Thema, dem ich mich widmen müsste. Da gibt es wichtigere Baustellen --> z.B. Raumakustik, Bedämpfung, Raummoden etc.

Was das Video angeht. Der Oppo 95 macht wohl so einiges an Postprocessing. Im Hifi-Forum ist angeklungen, daß das wohl auf
der ersten Blick eben auch sexy wirkt, aber auch Schattenseiten hat (z.B. schlechter aufgelöstes Filmkorn ggü. einem Panasonic Player).

1 112

Freitag, 20. April 2012, 20:42


ist das für mich als
Informatiker schlichtweg kein Thema, dem ich mich widmen müsste..


Ach, Du auch? ;)





Tschau

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1 113

Freitag, 20. April 2012, 21:15


Du kannst Dir ja mal diesen Beitrag hier anschauen und dann entscheiden, wie Du über Arcam denken möchtest

Arcam BDP 100 vs. Pioneer BDP-LX 91


Naja, ich habe mal gegoogelt, weil ich diesen AV888 zumindest mal im Foto bestaunen wollte. Einer von den ersten Treffern gibt auch was her, und der 888 ist auch nicht deultich voller. Hat mich gewundert. Übrigens, im Test stand was von "Fehlerhafter Videoverarbeitung" ....

j.





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1 114

Samstag, 21. April 2012, 00:08

Wenn dann das Übertragungsprotokoll kein (ausreichend gutes) Korrekturverfahren beinhaltet, dann kann sehr schnell aus einer 1 eine 0 werden (oder umgekehrt).
Sobald die Fehlerkorrektur eingreift, wird das native Quellsignal verändert - und dadurch kann sich die Nettoqualität des Quellsignals durchaus verschlechtern.
Ein Augendiagramm ist diesbezüglich sehr aufschlussreich.

Allerdings wird eine Bühne kaum in sich zusammenbrechen oder die Staffelung eines Orchesters kleiner werden, wenn die Nettoqualität abnimmt. Es sind eher Fehler in Form von "Krauschen" oder "Knackser" hörbar.

Zitat von »rumpeli«

Könnte man die gravierenden Bildunterschiede messen?

Unterschiede (zwischen einer PS3 und einem Pioneer BDP-51FD) habe ich sogar per Screenshots nachweisen können.
Sowohl beim Skaling von Standard DVD-Signalen auf 1080p durch die Player als auch bei nativer Full HD-Ausgabe waren Unterschiede erkennbar. Ich vermute, dass eine "Bildbearbeitung" (wie und was auch immer) in den Playern stattfindet.





Gruß
George Lucas


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Lumière, ca. 20qm, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X30, 13.3 Lautsprecher-System: Canton THX-S10 + K.C.S. C -218-A THX, Player: Pioneer BDP-51FD, PS3, Toshiba HD-EP35, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, Liker BST 930,

1 115

Samstag, 21. April 2012, 08:08

Ich bezog mich aber ausdrücklich auf TON und auf BITSRREAM. dabei findet keine Bearbeitung im Player statt.





Tschau

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1 116

Samstag, 21. April 2012, 09:04

Wenn dann das Übertragungsprotokoll kein (ausreichend gutes) Korrekturverfahren beinhaltet, dann kann sehr schnell aus einer 1 eine 0 werden (oder umgekehrt).
Sobald die Fehlerkorrektur eingreift, wird das native Quellsignal verändert - und dadurch kann sich die Nettoqualität des Quellsignals durchaus verschlechtern.

Hallo George!

Das muss nicht unbedingt so sein. Manche Fehlerkorrekturalgorithmen können Fehler erkennen und beheben, dabei wird erkannt, wo ein Bit umgekippt ist, und dieses Bit wird dann eben wieder richtig gestellt. Nur solchen Algorithmen sind gewisse Grenzen gesetzt, auf die ich hier nicht näher eingehen will. D.h. man kann sagen, dass Fehlerkorrekturalgorithmen X Bit-Fehler erkennen und Y Bit-Fehler beheben können, wobei X > Y ist. Wen es interessiert, der kann hier bei wikipedia nachlesen. Wenn allerdings die Anzahl der Bitfehler zu groß wird, dann hängt es vom implementierten Übertragungsprotokoll ab, was passiert. Hier kommen dann u.a. folgende Möglichkeiten in Betracht:
  1. das Protokoll verlangt eine erneute Übertragung des letzten Datenpakets (kann zeitaufwändig werden und bei zeitkritischen Dingen nicht zum Ziel führen)
  2. die Übertragung wird abgebrochen und ein Fehler signalisiert
  3. die fehlerbehafteten Daten werden einfach akzeptiert.

Ich weiß jetzt nicht, wie das HDCP handhabt, ich hab mich mit HDCP nicht näher beschäftigt und oben nur eine allgemeine Betrachtung der Problematik wiedergegeben. Wenn im Falle HDCP allerdings die fehlerbehafteten Daten einfach akzeptiert werden, dann kommt hier noch die von Birdie erwähnte Verschlüsselung zum Tragen. Je nach Verschlüsselungsmethode wirkt sich ein falsches Bit entweder auf den Rest der Daten oder aber nur auf ein paar weitere Bits aus. Egal, die Daten sind dann "falsch" und könnten dann zu Bild- oder Tonfehlern führen oder aber die Verbindung abbrechen/aussetzen lassen.

Zusammengefasst: es ist durchaus technisch möglich, dass ein Bit umfällt und so das ursprüngliche Signal nicht beim Empfänger ankommt. Es gibt gewisse Methoden, mit so einem Fall umzugehen. Nur diese Methoden haben ihre Grenzen. Werden diese überschritten, dann gibt es eben Fehler, die nicht mehr korrigiert werden können. In so einem Fall wurde dann das "native" Signal verändert und es hängt vom Übertragungsprotokoll ab, was weiter passiert.

Ich bin übrigens auch Informatiker (hallo Jungs :bier: ) und hab mehrere Jahre beruflich mit Datenübertragung und auch Kryptographie zu tun gehabt.

Ciao & schönen Samstag Euch allen!
Christian.

PS: ich will CEO's thread hier nicht weiter für diese Diskussion benutzen und deshalb ist das hier jetzt mein letztes Posting zu diesem Thema. Wenn ihr weiter diskutieren wollt, dann können wir gerne einen eigenen Thread dazu aufmachen oder über PNs miteinander diskutieren.

ceoofhell

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1 117

Samstag, 21. April 2012, 13:52

Schlimmer geht immer. Teil 4 von x.

Wir sind noch nicht am Ende. Und obwohl ich die regelmäßigen Grundlagendiskussionen (Digital gibt´s doch keine Unterschiede, sind doch immer die gleichen Daten) immer unregelmäßiger spannend finde, will ich den Austausch dazu hier nicht abbrechen, sondern eher auf einen neuen Thread verschieben. Ich verliere sonst irgendwie den roten Faden, nachdem ich schon die Geduld mit der britischen High-End-Edelschmiede verloren habe. Aber ich will nicht vorweg greifen. Eher mal umgreifen, wie man das bei schweren Dingen und hier jetzt auch bei Themen mal gerne tut, damit es weitergeht.

Exkurs an:

Wer sich erinnern kann ist klar im Vorteil, alle anderen einfach mal 1-2 Seiten zurück blättern: Mit dem Verkauf des Arcam AV888 an mich habe ich Fairland auch eine neue Einmessung meines Audyssey MultEQ XT abgerungen und natürlich dann auch bekommen.

Details zum Audyssey findet ihr im Thread auf Seite 18. Leider wird das Gerät von Audyssey als Hardware gar nicht mehr gebaut, sondern nur noch die Software in Lizenz weitergegeben und weiterentwickelt. Der Denon AVP-A1HDA zum Beispiel hat das Teil in seiner aktuellen Inkarnation eingebaut und in dem HDMI 1.4 Update mit dem XT32 und Audyssey Pro sogar noch einen drauf gesetzt. Ich weiß, der eine oder andere High End Heimkino Freund scheut Denon wie der Teufel das Weihwasser und auch mir sagt der Sound persönlich nicht ganz so zu und Bug-Free ist das Teil auch nicht, aber das muss man Denon schon lassen: die verbauen Top Elektronik aus dem Großhandelsregal, sind immer ganz vorne mit aktuellen Entwicklungen dabei und halten als einer der wenigen das Versprechen von Updates auch ein. Und der integrierte Ansatz ist meiner Ansicht nach auch besser, als die A/D Wandlung von der Vorstufe in den Audyssey und dann wieder zurück per D/A in die Endstufe. Old School und eine Verschwendung von Raum und Kabeln.

Aber zurück zu meinem Audyssey MultEQ XT in silberfarbenem Aluminium. Nach über 1.500h war ich der Meinung, die Lautsprecher sind eingespielt und haben dadurch auch ihre individuellen Klangfarben und Besonderheiten etwas verändert; kurz eine neue Einmessung macht Sinn. Also hat Fairland wie auch vorher schon aufwändig (siehe ab Seite 18) das System eingemessen und dafür auch die neuste Softwareversion benutzt, welche angeblich noch besser und toller usw. sein soll. Keine Ahnung, vielleicht ist auch nur das Programm-Icon neu.

Ich kann nur sagen, der Sound wurde nach der neuen Einmessung noch besser! Und zwar im Blind A/B Vergleich zwischen vorher und nachher. Es klang aufgelöster und irgendwie erwachsener, souveräner. Der Unterschied war zwar nicht dimensional - quasi Quantensprungtechnisch -, aber in jedem Fall die neue Einmessung wert. Auch Herr Henne bestätigte, er wäre überrascht, wie deutlich man den Unterschied heraushören würde. Ich leite daraus jetzt mal die dringende Empfehlung ab, nach 1.000h einfach noch mal komplett einzumessen. Könnte auch ein Standardservice eines guten Händlers sein, ungefragt quasi.

Exkurs aus.

Zurück zur grünen Hölle. Oder erstmal zum Pioneer LX 91.

Der ist zwischenzeitlich wieder da und nach 400 Euro meinerseits von Pioneer andererseits mit neuem Laser ausgestattet. Ich habe in den letzten Tagen ausgiebig und sehr zufrieden den Oppo-95 genutzt. Auch mal wieder ein paar DVD´s geschaut und mich an dem tollen Scaler des Oppo und der ausgezeichneten Bildqualität des SIM2 und der wirklich guten Tonqualität des Arcam erfreut. Kurz: ich hatte Spaß in meinem Kino. Aber als HighEnder ist man ja nicht da um Spaß zu haben, sondern um der Quest zu folgen: wie geht es besser?

Also einfach mal den LX-91 gegen den unverschämten Chinesen antreten lassen, der es sich im Kellerkino so gemütlich gemacht und den alten Freund und Verbündeten Denon 3930 auf´s Altenteil geschickt hat. Flugs den LX-91 direkt an den SIM2 und separat an den Arcam angeschlossen (zum Glück gibt es ja ausreichend HDMI Anschlüsse) und ab ins Duell. Natürlich war der SIM2 schon auf den Oppo-95 eingestellt, aber ich hatte noch die alten LX-91 Daten notiert, so konnte ich quasi beide in bester Darstellung gegeneinander laufen lassen. Zur Sicherheit habe ich mit der Burosch Scheibe noch mal geprüft, ob der LX-91 noch ideal eingestellt ist.

DVD Scaling hat der Oppo ganz klar für sich entschieden. Auch in Sachen Einlesegeschwindigkeit ist der Oppo dem Pioneer um Längen voraus.

Beim Blu-Ray Bild war es deutlich schwieriger. So schwierig, dass ich mir noch andere Meinungen anhören musste, nachdem diese sich viel auf beiden Playern ansehen mussten. Um ehrlich zu sein, ich bin mir bis heute nicht sicher, ob einer besser ist als der andere. Wenn es Unterschiede gibt, dann kann ich sie auf meinem perfekt kalibrierten SIM2 Lumis Host nicht sehen. Wohlgemerkt, nachdem beide Player sowie der Beamer m.E. ideal eingestellt sind. Was ich mir aus den letzten Winkeln der Netzhaut heraus-erahne (nämlich das der Pioneer minimal plastischer wirkt) ist vermutlich mehr Psyche (ist immerhin ein Bolide, das Referenzgerät schlechthin) gegen den „billigen“ China-Kram, denn echtes Sehen. Im A/B Vergleich kann ich keinen Favoriten bestimmen. Und wenn man die Unterschiede nicht mehr sieht und hört, dann läuft man besonders Gefahr dem Voodoo zu verfallen. Und das möchte ich auf keinen Fall.

Also ganz rational: der Oppo kann DVD´s besser und ist schneller und ist Code-Free und darf im Kino bleiben. Der Pioneer, ein wunderschöner Bolide mit geilem Bild, darf nun im Wohnzimmer teuer und edel aussehen und wird dort von Menschen bewundert, die im Kino noch nicht mal die Gehäusefront des Oppo´s zu sehen bekommen. Ein unentschiedenes, faires Urteil, fast schon salomonisch wie ich finde. Und während ich das hier schreibe kommt mir die Idee, mit euch mal einen Shootout zwischen den beiden zu machen. Bei mir im Kino. Blind A/B. Mal sehen, ob ich hier primär über die Grenzen meines visuellen Kortex schreibe, oder über die Grenzen der beiden Geräte.

Ach ja, und dann könnt ihr ja mal sagen, ob ihr Unterschiede im Sound hört. Immerhin dienen ja die Player nur als Transporter der digitalen Signale auf der Blu-Ray...

Womit wir beim Thema wären. Was ist eigentlich mit dem Arcam AV888?

Nichts.
Wir haben Juli 2011.

August 2011.
Nichts.

September 2011.
Nichts.

Oktober 2011.
Nichts.

November 2011.
Nichts.

Dezember 2011.
Hier geht es bald weiter...

Euer ceoofhell

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Samstag, 21. April 2012, 17:25

Details zum Audyssey findet ihr im Thread auf Seite 18. Leider wird das Gerät von Audyssey als Hardware gar nicht mehr gebaut, sondern nur noch die Software in Lizenz weitergegeben und weiterentwickelt. Der Denon AVP-A1HDA zum Beispiel hat das Teil in seiner aktuellen Inkarnation eingebaut und in dem HDMI 1.4 Update mit dem XT32 und Audyssey Pro sogar noch einen drauf gesetzt. Ich weiß, der eine oder andere High End Heimkino Freund scheut Denon wie der Teufel das Weihwasser und auch mir sagt der Sound persönlich nicht ganz so zu und Bug-Free ist das Teil auch nicht, aber das muss man Denon schon lassen: die verbauen Top Elektronik aus dem Großhandelsregal, sind immer ganz vorne mit aktuellen Entwicklungen dabei und halten als einer der wenigen das Versprechen von Updates auch ein. Und der integrierte Ansatz ist meiner Ansicht nach auch besser, als die A/D Wandlung von der Vorstufe in den Audyssey und dann wieder zurück per D/A in die Endstufe. Old School und eine Verschwendung von Raum und Kabeln.

Aber zurück zu meinem Audyssey MultEQ XT in silberfarbenem Aluminium. Nach über 1.500h war ich der Meinung, die Lautsprecher sind eingespielt und haben dadurch auch ihre individuellen Klangfarben und Besonderheiten etwas verändert; kurz eine neue Einmessung macht Sinn. Also hat Fairland wie auch vorher schon aufwändig (siehe ab Seite 18) das System eingemessen und dafür auch die neuste Softwareversion benutzt, welche angeblich noch besser und toller usw. sein soll. Keine Ahnung, vielleicht ist auch nur das Programm-Icon neu.

Ich kann nur sagen, der Sound wurde nach der neuen Einmessung noch besser! Und zwar im Blind A/B Vergleich zwischen vorher und nachher. Es klang aufgelöster und irgendwie erwachsener, souveräner. Der Unterschied war zwar nicht dimensional - quasi Quantensprungtechnisch -, aber in jedem Fall die neue Einmessung wert. Auch Herr Henne bestätigte, er wäre überrascht, wie deutlich man den Unterschied heraushören würde. Ich leite daraus jetzt mal die dringende Empfehlung ab, nach 1.000h einfach noch mal komplett einzumessen. Könnte auch ein Standardservice eines guten Händlers sein, ungefragt quasi.





Audyssey lobst Du in den höchsten Tönen. Das verwundert mich ehrlich gesagt etwas. Einige hier Forum einschließlich mir nutzen Audyssey gar nicht mehr. Viele Vergleiche z.b von George Lucas wurden durchgeführt, Fazit war immer je besser der Hörraum des so weniger braucht man Audyseey. Da es sich bei Audyssey um einen Processing Vorgang handelt kostet das immer Klangqualität. Niederschlagen tut sich das in eingeschränkter Dynamik, reduzierter Auflösung und Räumlichkeit. Das kann ich bei mir hier zuhause an einer Onkyo 886 Vorstufe in A/B Vergleich gut nachvollziehen. Nun weiss ich allerdings nicht ob Dein Audyseey als Stand-Alone Version einiges noch mal anders macht. Vielleicht kann Ravenous oder G. Lucas diesbezüglich noch mal was dazu sagen.





JVC DLA-X35+Tension LW 2,60m / Onkyo PR-SC 886 / Naim Supernait+HiCap / Myryad MA-360 / Oppo BDB-83 SE / Toshiba HD-XE1 / Technisat HD-S2 / Sonos ZP 90 modifiziert / 5.1 Set Opera- Quinta, Prima, Centrale / Nubert AW 1000 / Akustik R-T-F-S & Fairland

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Samstag, 21. April 2012, 17:40

Moin,

Bei mir funktioniert Audyssey auch sehr gut. Das fand auch George, wie man hier nachlesen kann
[Baubericht] Das Darkside Cinema entsteht - Index auf Seite 1.
Das kommt wohl alles auf den Raum und die Komponenten an die man verwendet.
Man kann wohl pauschal nicht sagen, dass es so oder so besser klingen muss.





Gruß
Michael


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Samstag, 21. April 2012, 17:48

Mahlzeit,

da ich jüngst den OPPO 95 und auch den getun. Oppo 93 bei mir im Kino hatte, kann ich nur schreiben, das der LX 91 im Bild, dito auch im Ton einstimmig bei mir im Kino mehr überzeugen konnte.
Gerade im Bild ist der LX 91 feiner agierend, was die Tiefen und Mittelstaffelung angeht.
Daher das "Crisp" Bild für einen 3 Chip DLP macht der LX 91 markanter (inkl. Einbezug seiner Filtereinheiten).
Die Oppos bügeln Unzulänglichkeiten im Bild etwas aus, also Filmkorn und auch gewisse Farbübergänge.
Eine gute Signalverarbeitung im PJ braucht aber keine Helferlein in Farbübergängen. ;) Im Gegenteil.

Und der Tonbereich schnürte merklich ein, als beide Probanden über SP/Dif zuspielen mußten.
Deutlich hörbar in der "Boxen Zerstörer" Szene in Tron (Kap. 7).
Der LX 91 hatte einen Tick mehr Bass, war präziser und deutlich mehr Obertonspektrum.
Hier hatten die Oppos quasi eine Decke drauf, da erzähl mir (uns) noch jemand "digitaler" Klang ist gleich.
So nicht.
Mag sein das seine Analogsektion besser ist, aber das war zu dem Zeitpunkt kein Testbestandteil.

Nur die Einlesezeit ist natürlich deutlich besser von den Oppos und er kann auch ohne HDCP davor 3D abspielen, so das es andere PJ´s auch noch kapieren. :biggrin:

ANDY





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