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George Lucas

Besitzer eines der ausgezeichneten, besten Heimkinos der Welt

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Montag, 17. Dezember 2007, 13:15

Lumière 2012 / Home Theaters - Die besten Heimkinos der Welt / Aktuell: Beisammen.de-Treffen im Lumiére

Lumière


Da sich der Thread allmählich füllt, hab ich aus Gründen der Übersichtlichkeit mal ein Inhaltsverzeichnis angelegt:

Inhalt:
- Beleuchtung und Wandbespannung / Lautsprecher und Verkabelung
- Projektor und Zuspieler [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- DVD Regal / Bau und Nutzen [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- Vorhangsystem / Bau und Bezugsquellen [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- Kinositze und Foyer [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- Leinwandbühne und Deckenmalerei [HEIMKINO-Update meines Lumière)
- Installation von 10 Surroundlautsprechern und Messergebnisse [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- Das ist On Matrix / Non Matrix / No Matrix [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- Installation und Wirkung eines Lautsprecher Arrays aus Dipolen [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- Unterschiedliche Bauweise von Dipolen [HEIMKINO-Update meines Lumière]
- Center über der Leinwand [HEIMKINO-Update meines Lumière]

- Bühnenbeleuchtung
- Projektor JVC DLA-HD550 HEIMKINO-Update meines Lumière
- Neue Endstufen: 4x Crown XLS 402D HEIMKINO-Update meines Lumière
- HEIMKINO AWARD 2010 - Kategorie: Bestes Bild HEIMKINO-Update meines Lumière 2010
- Kabelklang von Netzkabeln inkl. Blindtest Kabelklang von Netzkabeln - Der Selbstversuch
- Projektor-Kalibrierung
- JVC DLA-X3 Test mit Messwerten und Diagrammen
- Der Sinn eines Surround-Arrays
- HOME THEATERS - Die besten Heimkinos der Welt
- Frame Insertion ohne Soap-Effekt
- Grundeinstellungen für die Kalibrierung des JVC DLA-X30
- Kleines Beisammen.de-Treffen im Lumiére


Nach der konsequenten Umstellung auf Full-HD, hab ich ein paar Veränderungen in meinen Heimkino vorgenommen.

- neue Lautsprecherkabel: Monster THX auch für die Surrounds
- 1 KCS-THX Subwoofer aus dem Großen Kino mit 2 x 18 Zoll unter der Leinwand
- 2 Canton THX-Subwoofer in hinteren Bereich des Kinos
- 12 neue dimmbare Linienform-Lampen mit Chrom-Steckfassungen für die Seitenwände
- Panasonic PT-AE 2000E mit neuer Wandhalterung
- PS3
- Toshiba HD-EP 35
- neues Vorhangsystem direkt über der Eingangstür
- Kleines Café im Vorraum des Kinos

Von Anfang an.

Teil 1:
Beleuchtung und Wandbespannung:
Als erstes hab ich die 4 alten runden Wandlampen gegen jeweils 3 neue Linienformlampen ausgetauscht, die in chromfarbenen Steckfassungen an der Wand montiert wurden. Dies erwies sich als viel aufwändiger als ursprünglich angedacht. Neben der Verkabelung mussten große Teile der Wandbespannung erneuert werden, weil die alten Bohrlöcher nun sichtbar wurden.
Bei der Gelegenheit hab ich auch das Vorhangsystem über der Eingangstür komplett erneuert. Die Falzung wurde nun der Längsseite angepasst.

Lautsprecher und Verkabelung:
Der Doppel 18"er KCS THX-Lautsprecher bekam als erstes ein Metallgitter vor die Membranen geschraubt. Ich hatte ein wenig Angst, dass irgendwann ein Besucher in der ersten Reihe der Versuchung nicht wiederstehen kann und seine Füße gegen die Membranen legen könnte.
Der Vorteil ist nun, dass dies nicht mehr geht, keine klanglichen Veränderungen bestehen und der relativ große Sub optisch nicht mehr so dominant ist.
Die alten 2 Subs aus dem Canton THX-S 10 Lautsprecherset hab ich in den hinteren Teil des Kinos gestellt. So hab ich die Interferenzen in den Griff bekommen und auf allen Plätzen liegt der Pegelunterschied bei 20-80 Herz nur noch bei +-1,5 dB.
Da die Wandbespannung erneuert wurde, habe ich gleich alle Surroundspeaker mit Monster THX LS-Kabeln ausgestattet. Darüber hinaus wurden die B&W Backs gegen die originalen Canton S-10 Dipole ersetzt, die ich vorher bei Ebay günstig ersteigern konnte. An den Klang der diffusen Back-Surround musste ich mich allerdings erst gewöhnen. Inzwischen gefällt mir der Klang sogar besser, weil der Sound von hinten nun viel breiter ist und damit besser mit dem der seitlichen Dipolen harmoniert.
»George Lucas« hat folgende Bilder angehängt:
  • Internet Lumiere_DSC4284.jpg
  • 10x15 Lumiere_DSC4326.jpg
  • Internet Lumiere_DSC4260.jpg
  • Internet Lumiere_DSC4336.jpg
  • Internet Lumiere_DSC4333.jpg





Gruß
George Lucas


Mein HEIMKINO
Lumière, ca. 20qm, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X30, 13.3 Lautsprecher-System: Canton THX-S10 + K.C.S. C -218-A THX, Player: Pioneer BDP-51FD, PS3, Toshiba HD-EP35, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, Liker BST 930,

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George Lucas

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2

Montag, 17. Dezember 2007, 13:29

RE: HEIMKINO-Update meines Lumière

Lumère

- neue Lautsprecherkabel: Monster THX auch für die Surrounds
- 1 KCS-THX Subwoofer aus dem Großen Kino mit 2 x 18 Zoll unter der Leinwand
- 2 Canton THX-Subwoofer in hinteren Bereich des Kinos
- 12 neue dimmbare Linienform-Lampen mit Chrom-Streckfassungen für die Seitenwände
- Panasonic PT-AE 2000E mit neuer Wandhalterung
- PS3
- Toshiba HD-EP 35
- neues Vorhangsystem direkt über der Eingangstür
- Kleines Café im Vorraum des Kinos



Teil 2:

Projektor und Zuspieler:
Als erstes trudelte der Panasonic PT-AE 2000E ein. Nach einem ausgiebigen Vergleich mit dem Panasonic PT-AX100E war mir sehr schnell klar, dass der neue Panasonic Full-HD Beamer seinem kleinen Bruder in allen Belangen sehr deutlich sichtbar überlegen ist.
Damit war der Tausch perfekt, den ich bisher keine Stunde bereut habe.
Zugespielt wird HD-DVD und Blu-ray mit je einem 5 Meter langem HDMI 1.3 Kabel von Goldkabel. Da der Preis deutlich unter 20 Euro lag, war ich sehr erfreut, dass die Kombies mit der PS3, dem Toshiba HD-EP 35 und einem HTPC (Fotos und RC1-DVDs) fehlerlos funktionieren.
Sehr schnell war mir klar, dass der Toshiba und die PS3 Standard-DVDs in einer wesentlich besseren Bildqualität wiedergaben als mein HTPC. Somit nutze ich diesen nur noch für Fotopräsentationen und RC 1-DVDs.

Dank des großen Zoombereichs, der vollen HD-Auflösung und dem selbst auf allerkürzester Distanz nicht mehr sichtbaren Screendors dank Smoothscreen-Technik, ist der Filmgenuss selbst in der 1. Reihe bei Full-HD nun keine Qual mehr.
Dank des dunkleren Schwarzwertes und dem insgesamt höheren Kontrastes wirken selbst die SD-DVDs erheblich besser als noch mit dem AX 100.

Edit:
Nach einem Filtertuning und einer Vor-Ort-Kalibrierung hab ich mich entschlossen, den Projektor selbst nochmals zu optimieren. Mir ist aufgefallen, dass der Panasonic PT-AE2000E in HDMI-erweitert rund 25% heller ist als in HDMI-normal - und das bei nahezu identischem Schwarzwert.
Wie der deutlich sichtbare Zugewinn an Luminanz und Kontrastumfang selbst eingestellt werden kann, hab ich hier mal beschrieben:
[Panasonic PT-AE 2000E + PT-AE3000 - Kalibrierung mit Wave-Form Monitor - So geht´s!]

Sonstiges:
Anschließend lädt das kleine Café zum Fachsimpeln über den gerade gesehenen Film ein.
»George Lucas« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10x15 Lumiere_DSC4246.jpg
  • 10x15 Lumiere_DSC4262.jpg
  • 10x15 Lumiere_DSC4288.jpg
  • 10x15 Lumiere_DSC4304.jpg
  • Internet Lumiere Cafe DSC_0022.jpg





Gruß
George Lucas


Mein HEIMKINO
Lumière, ca. 20qm, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X30, 13.3 Lautsprecher-System: Canton THX-S10 + K.C.S. C -218-A THX, Player: Pioneer BDP-51FD, PS3, Toshiba HD-EP35, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, Liker BST 930,

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Christian_Z

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3

Montag, 17. Dezember 2007, 14:47

Sieht klasse aus dein Kino.

Es ist auch schön zu hören, das die umstellung auf Full-HD Vorteile gebracht hat.
Ich würde mir ja auch gerne eine PS3 zulegen, aber die Regierung lässt mich nicht :sad:

Ein oder zwei Bilder des 18" Woofers würden mich interessieren, wenn das möglich wäre.
Kannst du dazu auch noch näheres erklären, z.B. was das Gehäusevolumen, Abstimmfrequenz (wenn es Bassreflex ist) usw. angeht ?


Edit: Zu Goldkabel:

Ich betreibe von Goldkabel ein Komponentenkabel und muss sagen, das Preis/Leistung bei Goldkabel Topp ist. Die Qualität ist i.O., Optik und Haptik ebenso.

Gruß Christian





Sony PS3, Denon AVR 2808, Visaton Vib170Al, alter Röhrenfernseher...

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George Lucas

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4

Montag, 17. Dezember 2007, 16:22

Hallo Christian,

vielen Dank für das Kompliment.
Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, all die Veränderungen durchzuführen.

Doch nun werde ich erstmal viele, viele Filme genießen, bevor irgend etwas wieder verändert wird.

Es gibt einen Thread zum o.g. Subwoofer:
[Subwoofer aus Kino besser als von Teufel & Co. ?</b>]

Hier noch ein paar Fotos vom KCS. Er hat übrigens folgende Maße:
70 x 70 x 100 cm (L x B x H)

Lt. THX erzeugt er tatsächlich 20 Hz - 80 Hz bei +- 3 dB
»George Lucas« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10 x15 Subwoofer_DSC4342.jpg
  • 10x15 Subwoofer_DSC7506.jpg
  • 10x15 Subwoofer_DSC7510.jpg
  • 10x15 Subwoofer_DSC7514.jpg
  • KCS_DSC6664.jpg





Gruß
George Lucas


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sprinter1086

unregistriert

5

Montag, 17. Dezember 2007, 16:55

RE: HEIMKINO-Update meines Lumière

Hallo George Lucas,


super schönes Heimkino, vor allem die Kobination des Jugendstiels mit der neuesten Technik finde ich lobenswert.

Ganymed

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6

Montag, 17. Dezember 2007, 17:39

Hallo!

Dein Kino gefällt mir auch sehr gut. Die farbliche Kombination von blau und rot macht sich sehr stimmungsvoll.

Prokifan

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7

Dienstag, 18. Dezember 2007, 10:32

Da müsste man sich ja eigentlich mal in Ruhe bei einem dieser(?) schönen, lecker aussehenden Cappuccinos drüber unterhalten und fachsimpeln. :biggrin:

Jetzt habe ich schon wieder was entdeckt was Hamburg sehens- und besuchenswert macht.

:respekt:


Ciao
Ralf





Ich muß jetzt eigentlich "alles" nur noch mal kurz richtig einstellen...

George Lucas

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8

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 18:33

DVD Regal

Bereits vor dem UPDATE meines Lumière habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wohin mit 1300 DVDs. Weniger würden es wohl in absehbarer Zeit nicht werden.

Offen wollten ich die Filme nicht weiter stehenlassen. Zum einen haben sie zu schnell Staub gefangen und zum anderen nervten mich all die Besucher, die sich zahlreiche Titel herausgekramt und an völlig falscher Stelle wieder abgestellt haben. So gestaltete sich die manchmal sehr zeitaufwändige Suche nach einzelnen Titeln immer wieder zur Qual.

Die Lösung war relativ einfach:
Die DVDs mussten aus dem Kino verschwinden. Da ich keinen Platz in einem der anderen Räume für die Filme"opfern" wollte, wurden sie kurzerhand hinter einen Vorhang verbannt. Dieser Vorhang lässt sich in jede Richtung öffnen. Die Falze haben den gleichen Abstand wie die Wandbespannung.

Der Bau gestaltete sich mit Hilfe eines Heimkino-Verrückten-Freundes (Foto) relativ einfach und ist auf den Bildern unten sehr gut nachzuvollziehen.

Das Ergebnis finde ich sehr gelungen. Zum einen verschwand diese reflektierende Fläche von 3 Metern-DVDs (und damit jede Menge Streulicht), zum anderen sind die Filme für die Zuschauer nun "unsichtbar". Aus den Augen, aus dem Sinn trifft es sehr gut. Niemand öffnete seither ohne Nachfrage den Vorhang oder kramte unaufgefordert in den DVDs.

Bilder:
Vorher - Bauphase - Nachher:
»George Lucas« hat folgende Bilder angehängt:
  • Internet klein Kino Final cmyk DSC4095.jpg
  • Regalbau_DSC6608.jpg
  • Regalbau_DSC6613.jpg
  • Regalbau_DSC6802.jpg
  • Lumiere_DSC4336.jpg





Gruß
George Lucas


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n@t

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9

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 19:13

Hi,

das mit den DVD`s ist schon ne coole Lösung!
Jeder hat ja mehr oder weniger das gleiche Problem.
Wenn ich das mit der Aktion "Alle DVD`s auf den Server packen" nicht mache, kommt da auch ein Vorhang, da die DVD`s im Blick stören...

Gruß, nach HH

obiwandicker

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10

Donnerstag, 27. Dezember 2007, 19:23

Kinofeeling pur !!!

Hi,

Gratulation zu Deinem "Update". Das sieht sehr gut aus. Respekt vor der Arbeit, der konsequenten Umsetzung und den schönen Detaillösungen. 10 Punkte von mir.

Gruß

Obiwandicker





BLUE TWO Cinema - Das mit dem Billard Tisch im Kino
Obiwandicker - Der, der die Bedienungsanleitungen nicht liest
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11

Sonntag, 30. Dezember 2007, 17:09

Hallo George Lucas,
ich dachte eigentlich immer dass du total grau bist und einen Vollbart hast....naja ok ! :silly:

Gratulation, das nenn ich mal ein Update vom Heimkino >> 10 Points :respekt:
Zudem bin ich sehr gespannt wie du mit dem Panasonic PT-AE 2000E zufrieden bist,
da der bei mir auch gerade in der engsten Wahl steht :biggrin:

SG, Franz

vokoun

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12

Donnerstag, 3. Januar 2008, 14:48

wow, wirklich gut umgesetzt :sadlike:

sirtoby

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13

Freitag, 4. Januar 2008, 13:13

RE: HEIMKINO-Update meines Lumière

Zitat

Original von George Lucas
Lumère



Zugespielt wird HD-DVD und Blu-ray mit je einem 5 Meter langem HDMI 1.3 Kabel von Goldkabel. Da der Preis deutlich unter 20 Euro lag, war ich sehr erfreut, dass die Kombies mit der PS3, dem Toshiba HD-EP 35 und einem HTPC (Fotos und RC1-DVDs) fehlerlos funktionieren.


Hallo George,

wo hast Du denn dieses Goldkabel her? In der Bucht finde ich da nur deutlich teuere in der Länge.

Danke und Gruß

Wolfgang

George Lucas

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Freitag, 4. Januar 2008, 13:23

RE: HEIMKINO-Update meines Lumière

Zitat

Original von sirtoby

Zitat

Original von George Lucas
Lumère



Zugespielt wird HD-DVD und Blu-ray mit je einem 5 Meter langem HDMI 1.3 Kabel von Goldkabel. Da der Preis deutlich unter 20 Euro lag, war ich sehr erfreut, dass die Kombies mit der PS3, dem Toshiba HD-EP 35 und einem HTPC (Fotos und RC1-DVDs) fehlerlos funktionieren.


Hallo George,

wo hast Du denn dieses Goldkabel her? In der Bucht finde ich da nur deutlich teuere in der Länge.

Danke und Gruß

Wolfgang


Hallo Wofgang,

die Kabel sind tatsächlich etwas teurer geworden. Aber das 5m-Kabel HDMI 1.3 liegt immer noch unter 20 Euro.

Schau mal hier:
[http://www.home-cinema-solutions.de/refe…kabelfullhd.php]





Gruß
George Lucas


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Nilsens

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15

Freitag, 4. Januar 2008, 13:52

Hallo auch,

schau gut aus, Kompliment...

Was mich interessieren würde:

Warum soviel Sitze? Schaust du immer mit so vielen Leuten?

Gruß
Nilsens





Mein beisammen Bau Thread KLICK

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16

Freitag, 4. Januar 2008, 14:07

Zitat

Original von Nilsens
Hallo auch,

schau gut aus, Kompliment...

Was mich interessieren würde:

Warum soviel Sitze? Schaust du immer mit so vielen Leuten?

Gruß
Nilsens


Hallo Nilsens,

da ich öfter Freunde zu Besuch habe, kommt es immer wieder vor, dass 10 oder 11 Plätze belegt werden.
Außerdem gefällt mir die Optik von 3 Reihen besser, da es mehr von "richtigem" Kino hat. Hätte ich den Platz, würde ich sogar 4 Reihen stellen. Diese wären dann an den regelmäßig stattfindenen Kinoabenden auch schnell besetzt. :yes:





Gruß
George Lucas


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Nilsens

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Freitag, 4. Januar 2008, 14:17

Ui, das hätte ich nicht gedacht...

10 - 11 Leute in 20m²...
Hast du denn eine Belüftung oder wie klappt das mit dem Sauerstoff?

In meinen etwas mehr als 25m² merkt man die Luftveränderung beim schauen mit 6 Leuten nach 2 Stunden merklich. Hast du da keine Probleme mit?

Gruß
Nilsens





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18

Freitag, 4. Januar 2008, 14:25

Die 3,50 Meter hohe Decke, die Möglichkeit, eine etwa 2,50 Meter breite Schiebetür an der Seite komplett hinter dem Eingangsvorhang zu öffnen, und 2 große Fenster sorgen auch bei voller Bude für genügend Frischluft. Die Aufhellung durch einfallendes Streulich ist tagsüber minimal, abends praktisch nicht vorhanden. Allerdings ist das geöffnete Fenster nur eine Notlösung, da sich meine Wohnung mitten im Hamburger Schanzenviertel befindet... und da tobt abends das Nachtleben.
Also beste Vorraussetzungen, um nach dem Film noch ein wenig weiter zu feiern.





Gruß
George Lucas


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Freitag, 6. Juni 2008, 19:49

Vorhangsystem und Bildwandkaschierung

Die Eingangstür zum Kinosaal wird geschlossen, die Pausenmusik ausgeblendet und das Saallicht heruntergefahren. Ich rutsche etwas tiefer in den bequemen Kinositz. Popcorn und Coke sind in Griffweite. Der Raum ist nun weitgehend in Dunkelheit getaucht, so dass der beleuchtete rote Vorhang meine Blicke auf sich zieht. Die Vorfreude auf ein spannendes Kinoerlebnis steigen an. Ich trinke einen Schluck eiskalte Coke. Während die Bühnenbeleuchtung langsam erlischt, öffnet sich der Vorhang - Film ab!
Jedes gute Kino besitzt einen Vorhang vor der Leinwand, der sich effektvoll und langsam beim Filmstart öffnet. So kann der Zuschauer in die wundervolle Welt eintauchen, die sich im Lichtspielhaus geradezu mystisch vor ihm auftut.
Allerdings wollte ich nicht nur einen optischen Hingucker haben, der zur angenehmen Atmosphäre im Lumière beiträgt. Der Vorhang sollte einen ganz pragmatischen Zweck erfüllen. Da ich mehrere Bildformate mit identischer Höhe darstellen wollte, sollte der Vorhang zusätzlich als seitliche Maskierung dienen. Auch die Funksteuerung war mir wichtig, so dass der Vorhang/Kasch verschiedene Bildformate direkt anfahren konnte.

Nach längerer Suche hatte ich mir unterschiedliche Angebote eingeholt. Besitzer von preiswerten Seilzugsystemen berichten immer wieder darüber, dass die Systeme irgendwann ausfallen, weil die Seile ausleiern und nachgespannt werden müssen. Kettensysteme fand ich für meinen Zweck völlig überteuert. Da ich meinen Subwoofer von einem Kinoausstatter bezogen habe, fragte ich dort direkt nach einem professionellen Vorhangsystem. Der Kontakt zu einem Innenausstatter war schnell gemacht. Nach einer ausführlichen Beratung entschied ich mich für ein Motor-System von SUNDRAPE. Die Elektronik (Funksteuerung) kam von der Firma Somfy.
Das ganze Vorhang-System wurde für mein Heimkino maßgeschneidert - und musste nur an die Wand geschraubt werden.

In der 4 Meter langen Schiene läuft ein Keilriemen komplett unsichtbar und wird von einem funkgesteuerten Motor betrieben.
Der rote Vorhang ist selbst geschneidert. In der Mitte sind zwei 15 cm breite Samt-Schals angenäht, die nicht nur einen dekorativen Zweck erfüllen sollen, sondern das Bild links und rechts kaschieren.
So ist die Leinwandhöhe fix. Die Bildbreite lässt sich beliebig variieren.
Programmiert habe ich den elektrischen Vorhang inkl. Seitenkaschierung auf GESCHLOSSEN, OFFEN (2,39:1 - Cinemascope) und BREITWAND (1,85:1).
Bedient wird das System mit einer Fernbedienung bequem vom Sitzplatz aus.

Der Spaßfaktor hat sich erheblich erhöht... und der WOW-Faktor ist jedesmal vorhanden, wenn das Saallicht langsam runterfährt und sich der Vorhang effektvoll öffnet.
Nach der Vorstellung fährt das Saallicht langsam hoch, während sich der rote Vorhang langsam schließt.

MAKING-OF:

Zwei heimkinobegeisterte Freunde halfen mir bei der Montage. Hier wird das "Trägerbrett" für die Laufschiene montiert.


Zahlreiche Winkel halten das "Trägerbrett" an der Rückwand. Die Laufschiene wurde mit den "Halteklipps" am Trägerbrett befestigt.


An den Zugschlitten wurde ein Rundholz als "Lot" gehängt. Dies wurde später in den schwarzen Kasch eingenäht, um eine gerade seitliche Maskierung zu gewährleisten.


Der nächste Schritt war die Anbringung der schwarzen Kaschierung. Die gesamte Rückwand wurde mit schwarzen matten Samt verkleidet.


Eine gute Freundin nähte mir den Vorhang passgenau. Sie ließ es sich nicht nehmen, den roten Stoff selbst aufzuhängen. Gut zu erkennen ist der schwarze Schal, der in der Mitte des Vorhangs angenäht wurde und als seitliche Maskierung für unterschiedliche Bildformate dient. In eine separat eingenähte "Tasche" wurde später das Rundholz gesteckt, um einen sauberen und geraden Abschluss zu gewährleisten.


Später wurde der Stuck noch geschwärzt und der Centerlautsprecher über die Leinwand gehängt. Ein paar Bühnenstrahler schaffen eine heimelige Atmosphäre.


Komplett geöffnet wird die volle Cinemascope-Bildbreite genutzt. Jedes Bildformat bis 2,40:1 lässt sich mit identische Bildhöhe darstellen.

Vorhangschiene:
Pro laufenden Meter Vorhangschiene werden 10 Ösen kalkuliert.
Die Zugschlitten links und rechts betragen jeweils 18 cm. Da sie leicht "gebogen" sind, laufen sie in der Mitte aneinander vorbei, so dass der Vorhang rund 18 cm (9 cm pro Seite) "überläuft".
Würden die Schlitten nur auf "Stoß" schließen, wäre die Leinwand dahinter zu erkennen, sollte der Vorhang nur wenige Millimeter "aufklappen" oder abstehen. So schließt er aber wie im Kino oder Theater komplett.

Pro Seite (2 Meter Lauflänge) befinden sich bei mir 18 Ösen + der Zugschlitten mit 2 genutzten Osen. Im Zugschlitten können allerdings sogar bis zu 4 Haken eingehängt werden.

Stoffmenge:
Die doppelte Seitenlänge hat sich bewährt. Bei mir ist die Vorhangschiene exakt 4 Meter lang und ich hab 8 Meter laufenden Stoff angebracht. Nach Anbringung des Kräuselbandes empfinde ich den Faltenwurf als perfekt. Auch im geöffneten Zustand entsteht auf 50 cm kein Wulst.

Zu erst hatte ich versucht, 12 Meter Stoff anzubringen, damit die Falten mehr "ausschlagen", aber das sah völlig "überfüllt" und wenig chick aus.

Schienenlänge:
Da meine Seitenwände exakt 4,05 Meter auseinander liegen, hab ich 5 cm Puffer gewählt. Der Vertrieb hat zwar nur 2 cm "Puffer" empfohlen, aber das Risiko war mir dann doch zu groß, falls irgend jemand sich vermessen haben sollte.
Zur Not hätte ich auf der einen oder anderen Seite einen zusätzlichen Haken direkt in der Wand befestigt, und dass wäre dann eben der Abschluss geworden. Aufgefallen wäre das niemanden.
Durch den auftragenden Stoff passt es aber auch so.
Kurz: Weniger als 2,5 cm Puffer pro Seite würde ich nicht wählen.

Kasch:
An den Enden in der Mitte hab ich jeweils einen 15 cm breiten Schal aus lichtschluckendem Samt am Vorhangstoff angenäht, der als Kasch dient. So bin ich flexibel bei den seitlichen Bildformaten. Damit der Schal auch im Lot hängt, hab ich ein Rollholz durchgehend eingenäht, das am oberen Ende mit einem Haken in den Zugschlitten eingehängt worden ist. So hab ich immer eine exakt senkrechte Maskierung für das Bild links und rechts.

Anbringung:
Da Klemmhaken für die Schiene mitgeliefert werden, brauchte ich nur das zum Schutz der Verpackungsrolle beiliegende 4 Meter breite Holzbrett mit ein paar Winkeln an der Wand zu befestigen. Anschließend wurden die Klemmhaken ins Holz geschraubt und die Vorhangschiene daran eingeklemmt.
Der ganze Arbeitsaufwand betrug mit 2 Personen weniger als 1 Stunde.

Für Fragen stand mir der Innenausstatter jederzeit überaus kompetent zur Verfügung.
Die genauen Maße hatte ich vorab mit ihm begesprochen. Ebenso die Programmierung des Motors, weil die Gebrauchsanweisung da etwas mißverständlich ist.

Die UVP lag bei rund 500 Euro für die 4 - 6 Meter lange Schiene (3 Meter waren erheblich preiswerter) inkl. Motor, Klemmhaken und Maßanfertigung. Dazu kamen etwa 120 Euro für Funkdimmer und Empfänger sowie rund 60 Euro für Stoff, Kräuselband und Kleinteile - und natürlich die Spedition, da die Schiene in kompletter Länge angeliefert wurde.

Bezugsquellen:
Das Vorhangsystem, bestehend aus 4 Meter langer Schiene, Keilriemen, Motor und Halterung ist von Sundrape.
Die Fernbedienung und der Empfänger von Somfy.
Der Händler heißt Cleff.
Der Vertrieb und die Maßanfertigung der Schiene wurden nach meinen Angaben von der Firma Adolf Stöver Söhne GMBH in Langen durchgeführt.
Der Vorhang ist von einer Freundin selbstgeschneidert worden. Dafür hat sie nun lebenslangen freien Einritt... Mal sehen, ob das meiner Freundin gefällt :biggrin:





Gruß
George Lucas


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suke

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20

Freitag, 6. Juni 2008, 21:42

Hallo George,

sieht sehr, sehr fein und edel aus. :respekt:

Aber wie wirkt sich der Vorhang auf den Kontrasteindruck und auf die Akustik aus? Ich hätte gerade bei der Akustik etwas Angst, damit den Raum zu überdämpfen.

Gruß

George Lucas

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21

Freitag, 6. Juni 2008, 21:54

Hallo Suke,

danke für das Lob.
Die Arbeit war zwar mühevoll, hat aber sehr viel Spaß gemacht.
Bisher scheiterten meine Vorhaben, einen Vorhang mitsamt einer Kaschierung zu montieren, am Preis. Entweder gab es qualitativ minderwertige Systeme für 400 Euro oder hochwertige Systeme für weit über 1500 Euro + Vorhang.
Das war ich nicht bereit auszugeben.
Darüber hinaus war es mit den anderen Systemen nicht möglich, jeweils 4 Meter Stofflänge so auf 35 cm zu stauchen, dass es immer noch optisch sehr gut aussieht.

Der Kontrasteindruck verändert sich nicht negativ. Auch beim Klang konnte ich keinen Unterschied feststellen, da ich vorher schon schwarzen Samt als Kasch verwendet habe. Da der Vorhang mindestens auf 1,85:1 geöffnet ist, bei vielen Filmen sogar auf 2,35:1, ist die Überdämpfung der Höhen kein Thema.





Gruß
George Lucas


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suke

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22

Freitag, 6. Juni 2008, 22:15

Hallo George,

wer ist eigentlich die Dame von der Magnum-Werbung? :biggrin:

Gruß

hocky

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23

Freitag, 6. Juni 2008, 23:21

Moin,

wie Somfy? Der Vorhang ist doch von Sundrape...





Grüße, Hocky

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24

Samstag, 7. Juni 2008, 11:44

Zitat

Original von hocky
Moin,

wie Somfy? Der Vorhang ist doch von Sundrape...


Der Vorhang ist selbstgeschneidert! :yes:
Das Vorhangsystem, bestehend aus 4 Meter langer Schiene, Keilriemen, Motor und Halterung ist von Sundrape.
Die Fernbedienung und der Empfänger von Somfy.
Der Händler heißt Cleff.
Der Vertrieb und die Maßanfertigung der Schiene wurden nach meinen Angaben von der Firma Adolf Stöver Söhne GMBH in Langen durchgeführt.
Ich werde das mal editieren...

@Suke:
Wer die Dame heißt, weiß ich auch nicht. Das Eis sieht aber lecker aus. Das Bild ist eine Montage aus der Magnum Werbung (Frau) mit den Pressefotos von Langnese.
Im Vorprogramm läuft bei mir am Ende immer (!) ein Langnese Eiskreme Spot, meist aus den 1970er oder 1980er Jahre.
Die DVD mit fast allen Spots bis zum letzten Jahr war ein Geschenk, das mir einer der Mittwochsjungs zum Geburtstag gemacht hat. Er hat es der Presseabteilung von Langnese bei einem persönlichen Besuch abgeschwatzt.





Gruß
George Lucas


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hocky

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25

Samstag, 7. Juni 2008, 12:07

Moin,

jaja, ich meine die Schiene, nicht den Vorhang(stoff) ;-)

Dass die Steuerung von Somfy war, wusste ich gar nicht - wir hatten das ja in einem anderen Thread mal diskutiert. Dachte die war auch von Sundrape.





Grüße, Hocky

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26

Samstag, 7. Juni 2008, 14:10

Da ich damals kein Vorhangsystem gefunden hatte, dass sich in einem "vernünftigen" Preis- / Leistungsrahmen befindet, hatte ich mich an einen Kinoherssteller gewendet. Dieser stellte den Kontakt zum Innenausstatter Cleff her. So kam ich zum Angebot eines funktionierenden aufeinander abgestimmten Vorhangsystems mit Funkfernbedienung.
Mir ist dabei zunächst auch völlig entgangen, dass es unterschiedliche Hersteller sind. So lange es aber funktioniert, soll´s mir recht sein.





Gruß
George Lucas


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27

Mittwoch, 25. Februar 2009, 17:33

Umbau meines Heimkinos-Lumière 2009

Als meine Freundin neulich ins Kino kam und die 10 Surroundlautsprecher an den Wänden betrachtete, sagte sie:
"Du willst deinen Verstärker wohl mit aller Gewalt kaputt bekommen!"
"Nein", erwiderte ich. "Das hab ich nicht vor."

Aber der Reihe nach.

Nachdem ich über 11 Kilogramm in 6 Wochen abgenommen habe, steckte ich voller Tatendrang. Der Kreis der "Mittwochjungs" hatte sich zwischenzeitlich vergrößert. Zu ihnen zählen u.a. ein Flugzeugingenieur, ein Tonmeister, ein Klavierbauer, ein Raumausstatter, ein Elektriker, ein Elektronikingenieur und ein Journalist. Die ideale Mischung also, um das eigene Heimkino mal etwas zu modifizieren.

Nach einer kurzen Ideensammlung war klar, dass dies nicht nur eine kleine Modifizierung wird, sondern ein kompletter aufwändiger Umbau. Mir war´s recht, dafür drei bis vier Tage Zeit zu nehmen.

Der Anfang
Folgende Dinge sollten verändert werden:
- Neue Kinositze
- Modifizierung der Leinwandbühne
- Sicherung der Chassis für den Subwoofer
- Aufstockung der Surroundlautsprecher von 4 auf 10 Stück
- Umgestaltung des "Foyer"

Teil 1:

Kinositze
Das erste Projekt waren die Kinositze.
Durch einen glücklichen Zufall hatte ich die Gelegenheit, sehr gut erhaltene Grammer Sitze aus dem alten und inzwischen abgerissenen UFA Palast in Hamburg zu beziehen. Die roten Sitze befanden sich im Saal 1, der zudem THX lizenziert war.
Mit dem Händler war schnell ein Termin vereinbart und ich konnte mir in einem großen Lagerraum die Sitze so zusammenstellen, wie ich sie benötigte.

12 Sitze sollten bleiben, ebenso 3 Sitzreihen. Allerdings hatten sich in der Vergangenheit die Lovechairs (Doppelsitzer) sehr bewährt. Deshalb hab ich mich für 4 dieser Doppelsitze entschieden + 4 Einzelsitze. So reichten auch die 12 Armlehnen aus, um jeden Sitzplatz mit einem Getränkehalter auszustatten.

Meine "alten" aber gut erhaltenen Sitze hatte ich hier im Forum in kürzester Zeit verkaufen können. Ein paar Sitze, die ich zu verschenken hatte, wollte zunächst niemand haben. Da ich im Hamburger Schanzenviertel wohne, kam ich auf eine Idee. Ich stellte die Sitze einfach an die Straße. Umweltverschmutzung? - Nein. Innerhalb von wenigen Minuten waren sie weg und haben ein neues Zuhause gefunden. Ein paar ganz in schwarz gekleidete Jugendliche aus der "Roten Flora-Szene" (anm. d. Red.: linksautonome Szene, siehe Foto aus meiner Straße) fragten mich, ob sie oben noch ein paar Sitze mehr ausbauen könnten...
Das verneinte ich zwar, aber eine Stunde später klingelten dann doch 6 von denen an meiner Haustür.
"Bitte?" fragte ich neugierig. "Es gibt keine Sitze mehr zu verschenken. Die hier brauche ich selbst."
Die Jungs sahen mich an und lachten. Sie wollten sich nur noch mal für die Sitze bedanken und haben mich zu einem Konzert in der Roten Flora eingeladen, das ein paar Tage später stattfinden sollte - so stelle ich mir Nachbarschaftshilfe vor.

Die Reinigung der gebrauchten Sitze aus dem ehemaligen Ufa-Palast gestaltete sich mit einem "Nasssauger" gelativ einfach.
Die Montage war in wenigen Stunden erledigt. Es mussten zwar neue Löcher für die Schrauben in die Podeste gebohrt werden, da aber die Füße größer waren als von den alten Sitzen, musste ich die Podeste nicht mit neuen Teppich beziehen. Die "neuen" Füße wurden einfach auf die "alten" Aussparungen gestellt.

Die kleinen Messingschilder mit der Gravour PARKETT / LOGE 1 / LOGE 2, die mir meine Freundin zu Weihnachten schenkte, wurden rasch auf kleine Holzkeile geklebt und an die Sitze geschraubt.

Je nach Sitzreihe hab ich die Rückenlehnen so eingestellt, dass sie einen optimalen und entspannten Blick auf die Leinwand erlaubten.
In der 1 Reihe hab ich die Rückenlehne etwas weiter nach hinten geklappt, so dass auch von dort bequem auf die Leinwand geschaut werden kann, ohne einen steifen Nacken zu bekommen.
In der 3. Reihe hab ich die Rückenlehnen etwas aufrechter gelassen, weil das "Gesichtsfeld" sich ziemlich exakt in der Mitte der Leinwand befand.

Durch die hohe Rückenlehne ist es nun auch möglich, mal den Kopf anzulehnen. Dadurch gestalten sich auch längere Filmabende sehr entspannend. Die Becherhalter sind sehr groß. Sogar Literflaschen passen bequem dort hinein.

Foyer

Da ich noch einen "alten" Doppelsitz übrig behalten habe, sollte dieser zukünftig als Sofa im Foyer dienen. Hier ist es fortan möglich, sich ganz entspannt über den Film auszutauschen. Die Sitze sind so angeordnet, dass sogar ein Blick auf die Leinwand gewährleistet ist.
Ein paar Bilder von Michael Douglas, Christopher Reeve, Morgan Freeman, Brian Adams, Marla Glen und Chris Jagger, die ich für diverse Auftraggeber gemacht habe, hängen als Deko an der Wand und bieten einen schönen "Rahmen" für das Thema Kino.
»George Lucas« hat folgende Bilder angehängt:
  • Sitze Einbau_DSC5073.jpg
  • Schild Loge 1_DSC5300.jpg
  • Kino Front_DSC5331.jpg
  • Kino Foyer_DSC5419.jpg
  • Presse Schanzenfest 2007_DSC6796.jpg





Gruß
George Lucas


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Tom S.

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28

Mittwoch, 25. Februar 2009, 17:58

Moin George,

heißes Pflaster... :wink:

Die neue Bestuhlung macht was her.
Ist das ein Händler, der auch selbige in der Bucht anbietet?






hocky

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29

Mittwoch, 25. Februar 2009, 18:05

Moin, moin,

mal wieder sehr schön - besonders die Details. :bigsmile:

Jetzt weiss ich auch genau wo Du wohnst - in meiner Hamburg-Zeit habe ich auch in der Schanze gewohnt. Die Wasserwerfer kenn ich doch. :biggrin:





Grüße, Hocky

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30

Mittwoch, 25. Februar 2009, 18:07

Sehr fein, sieht gut aus!

Zitat

10 Surroundlautsprecher

Als Array oder ober die Kanäle gemischt? Oder wie soll ich mir das vorstellen? Bitte erzähl mal was dazu.






George Lucas

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31

Mittwoch, 25. Februar 2009, 18:27

Umbau meines Heimkinos-Lumière 2009

Teil 2

Sicherung der Chassis für den Subwoofer
Als Problem sah ich immer mal wieder die offenliegenden Chassis des großen Doppel 18"er Subwoofers.
Irgendwann würde jemand seine Füße auf die Membranen legen. Das galt es zu vermeiden.
Einer der Jungs hatte vom Flughafen ein Metallgitter besorgt und dort passend zuschneiden lassen. Anschließend wurde das Gitter noch matt-schwarz lackiert und vor die Chassis geschraubt. Meine Befürchtung, dass das Gitter aufgrund des Basspegels hörbar zu schwingen anfängt bewahrheitete sich nicht.
Anschließend wurde der Subwoofer in die Bühnenkonstruktion integriert. Die beiden Doppel 10"er Subwoofer aus dem Canton THX S10-Set wurden im Kino hinten links und rechts aufgestellt.

Nach einer mehrstündigen Einmess- und Einpegelung mit Hilfe des Verstärkerrauschens und diversen Sinustönen und damit einhergehend ständiger "Herumschieberei" der hinteren Subs war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Der Frequenzverlauf zwischen 20 und 80 Herz war äußerst linear. Die Pegelabweichungen betrugen gerade mal +/- 1,5 dB auf jeden einzelnen Sitzplatz.
Mehr dazu später, wenn ich über die Probleme bei der Installation der 10 Surroundlautsprecher berichte.

Modifizierung der Leinwandbühne
Die Leinwandbühne hat nicht nur den optischen Zweck, für eine aufgeräumte Front zu sorgen, sondern soll auch den Centerlautsprecher tragen.
Da sich der große KCS Doppel 18"er Subwoofer direkt unter der Bühne befindet, durften natürlich keine "Eigengeräusche" dieser Kontruktion entstehen. Um es kurz zu machen: Der Klavierbauer machte einen guten Job. Da knarrt selbst bei Pegeln von mehr als 115 dB nichts.

Die zweite Eigenschaft der Bühne war sehr praktisch. Da sich u.a. der Verstärker und zwei Endstufen direkt darunter befinden, ist es immer mal wieder erforderlich, einen schnellen Zugriff auf die Kabelverbindungen zu haben. Sei es, um Verbindungen umzustöpseln oder auch nur, um die Kabelklemmen alle 6 Monate zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzuziehen.
Ich wollte nicht für jeden kleinen Zugriff, die komplette Komponente herausziehen.

Hierfür wurde 1/3 der Bühne nun so konstruiert, dass sie sich wie eine Klappe öffnen lässt. Zwei stabile Schrankscharniere gewährleisten den Klappmechanismus und sorgen zusätzlich für mehr Stabilität.

Die linke Seite der Bühne wurde mit schwarzen Dekostoff abgehängt, damit die Fläche darunter als Stauraum genutzt werden kann. Hier lagern Bedienungsanleitungen, diverse Filter und Messequipment u.a. der Soundlevelmeter, das Luxmeter und das aussorterte Filter vom Filtertuning des Panasonic AE2000. Nun hab ich die Möglichkeit, bei Bedarf jederzeit schnell auf diese Dinge zugreifen zu können.

Von einem Abhängen der rechten Seite der Bühne hab ich vorerst abgesehen. Hier ist ein großer Teil des Equipments angeschlossen. Da ich die Displayanzeige des Verstärkers als Hilfreich empfinde, reduziert lediglich eine getönte Glasscheibe die Anzeige und damit einhergehend das Streulicht im Raum.
Für die Zuschauer in der 2. und 3. Reihe sind die Anzeigen aufgrund der vorderen Rückenlehnen nicht direkt einsehbar.

Deckenmalerei
Aus optischen Gründen hab ich den Stuck bislang weiß gelassen, während die restliche Decke mattschwarz gestrichen ist.
Ich hab mal nachgerechnet und kam auf rund 7,5 m² reflektierender weißer Fläche. Da es sich um ein "Kino" handelt, wurde der Stuck, die Heizungsrohre, die über Putz verlegt waren, und die Vorhangblende an den Fenstern schwarz gestrichen.
Der Effekt war überwältigend. Der Schwarzwert innerhalb des Bildes verbesserte sich deutlich sichtbar.
Auf der Grautreppe 0 bis 24% und 74 bis 100% der Finzel-DVD waren nun alle Helligkeitsstufen deutlich zu erkennen. Dadurch gewinnt der Film nochmals an Durchzeichnung.
»George Lucas« hat folgende Bilder angehängt:
  • KCS Subwoofer liegend_DSC7514.jpg
  • KCS Subwoofer mit Gitter_DSC4342.jpg
  • Subwoofer Bühne_DSC5352.jpg
  • Bühne front offen_DSC5394.jpg
  • Kino Vorhang offen_DSC5378.jpg





Gruß
George Lucas


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32

Mittwoch, 25. Februar 2009, 23:56

Zitat

Original von Tom S.
Moin George,

heißes Pflaster... :wink:

Die neue Bestuhlung macht was her.
Ist das ein Händler, der auch selbige in der Bucht anbietet?

In der Tat ist es ein Händler, der bei Ebay die Sitze angeboten hat. Ob es derjenige ist, den du meinst, entzieht sich aber meiner Kenntnis.

@Kindergartenzwergel:
Über die 10 Surroundspeaker gehts gleich unten weiter.

@hocky:
Dann kann ich ja sicherlich bald mal mit deinem Besuch rechnen... :wink:





Gruß
George Lucas


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33

Donnerstag, 26. Februar 2009, 03:18

Umbau meines Heimkinos-Lumière 2009

Teil 3

Aufstockung der Surroundlautsprecher von 4 auf 10 Stück



Nun schließt sich der Kreis.
In der letzten Woche habe ich 10 Surroundlautsprecher installiert.
"Du willst deinen Verstärker wohl mit aller Gewalt kaputt bekommen!" sagte meine Freundin, nachdem sie sich das "Werk" betrachtet hat.
"Nein, will ich nicht", antwortete ich.

Um das sehr komplexe Thema etwas zu gliedern, hab ich es mal in verschiedene Kapitel unterteilt.


Die Idee:
Natürlich stellte sich zunächst die Frage nach dem Sinn oder Unsinn einer Installation von 10 Surroundlautsprechern im eigenen Heimkino.
Aus diesem Grund war ich sehr froh darüber, einen Tonmeister und einen Elektronikingenieur unter den "Mittwochjungs" zu haben. Mit Messinstrumenten und einem geschulten Ohr bewaffnet ging es dann an die Arbeit.
Die Idee war, 12 Sitzplätze so gleichmäßig zu beschallen, dass es keine großen Pegelunterschiede mehr geben sollte.
Ziel war es, einen Klang wie im großen Kino zu erhalten. Da auch dort Lautsprecherarrays genutzt werden, um möglichst vielen Zuschauern ein perfektes Hörerlebnis zu verschaffen, bediente ich mich dieser Technik.
Ganz nebei sollte der Surroundsound nach THX Vorgaben für das Homecinema auch noch diffus klingen.
Als Vorbild hab ich mir ein Mischkino genommen, das nach THX-Norm gebaut wurde, aber anschließend aus kostengründen nicht THX lizenziert worden ist.


Die Vorgaben:
Lt. der Empfehlungen von Dolby sollen die Backsurrounds im Heimkino in einem Winkel von 60° zum Hörplatz installiert werden.
THX empfiehlt dagegen für eine 7.1 Installation zu Hause, die zwei Backsurroundlautsprecher unmittelbar nebeneinander aufzuhängen.

Bei der Installation von Sidesurrounds sind sich Dolby und THX übrigens einig und empfehlen, die Lautsprecher in einem Winkel von 90° bis 110° seitlich vom Hörplatz aufzuhängen.
Als Mindesthöhe wird 2 Fuß über Kopfhöhe des sitzenden Zuschauers angegeben. Das sind dann etwa 1,80 bis 2,00 Meter Höhe vom Fußboden aus gerechnet.

Die Frontlautsprecher sollen in einem Winkel von exakt 45° zum Sitzplatz stehen. Ich hab mich aber für die 60° entschieden, die für professionelle Tonstudios gelten. Dies entspricht exakt den Anforderungen, die THX an den "mittigen" Platz im Kino stellt.

Für Subwoofer gibt es lt. THX bei einer 7.1 Aufstellung mehrere Möglichkeiten.
Optimal sind 4 Subwoofer. 1x unter dem Center, 1x unter den Backsurrounds und jeweils einer unter den Sidesurrounds.
In diesem Fall hab ich mich für ein Multi-Bass-Array (MBA) entschieden. 1 Subwoofer unter dem Center und 2 Subs hinten links und rechts im Kinoraum.

Für den Abstand / Leinwandbreite werden 40° oder weniger angegeben.
Für die Leinwandhöhe wird von THX für Homecinemas vom Sitzplatz 15° oder weniger gefordert.
Auch hier hab ich mich an die Kino-Norm von THX gehalten.
Ein Blickwinkel von 36° ist aus der letzten Sitzreihe auf die Cinemascopeleinwand vorgeschrieben. Mit einer Abweichung von rund 2° komme ich dem schon sehr nahe.


Der Aufbau:
Die verwendeten Lautsprecher sind aus einem Canton THX S10-Set. Ein paar zusätzliche Surroundspeaker aus diesem System konnte ich bei Ebay und hier im Forum kaufen.

Aufgrund der widersprüchlichen Empfehlungen für´s Homecinema bezüglich der Backsurrounds, hab ich mich entschlossen, mich nach den Anforderungen für das "große" Kino annähernd zu richten.
Natürlich hab ich keine 6 Surrounds pro Seite und an die Rückwand geschraubt.
"Warum eigentlich nicht...?!" fragte mich meine Freundin, die eifrig beim Aufbau mit half.
"Weil meine Sidesurrounds aus Dipolen bestehen", antwortete ich. Dipole strahlen nach vorn und hinten gleichermaßen ab, um ein diffuses Klangbild zu erzeugen. Aufgrund der wenigen Sitzreihen (im Gegensatz zum großen Kino) bekommt im Lumière jede Reihe einen eigenen Dipol als Sidesurroundlautsprecher. Diese wurden wie alle anderen Lautsprecher auch (abgesehen vom Center) in 2 Meter Höhe installiert.

Als Backsurrounds verwendete ich nach THX-Empfehlung Direktstrahler.
Ein erster Versuch, diese so weit wie möglich auseinander zu hängen, klang in der Praxis furchbar. Daher wurde an die Rückwand über/hinter jeden der 4 Sitze ein Lautsprecher gehängt.
Dafür war es allerdings erforderlich, die zwei Fenster an der Rückseite des Heimkinos mit Holzplatten zu verkleiden, an welche die Lautsprecher dann gehängt werden konnten.
Dank des handwerklichen Geschicks des Klavierbauers (siehe Foto) ist es nach der Installation immer noch möglich, die Fenster zu öffnen und mit wenigen Minuten Zeitaufwand, die Installation wieder zu entfernen, falls die Fenster mal geputzt werden sollten.

Die Frontlautsprecher wurden auf einer TV-Wandhalterung befestigt und direkt an die Seitenwände montiert (Foto). Der Abstand betrug zum Referenzplatz jeweils exakt 3,00 Meter (je 30°).
Da sich die Fronts in 2,00 Meter Höhe befinden, wurde sie um wenige Grad geneigt, damit sie auf die Hörplätze hinabstrahlen.

Der Center wurde mittig auf die Leinwandbühne gelegt (aufgebockt) und leicht nach oben angewinkelt, damit er direkt auf "Kopfhöhe" der einzelnen Hörplätze abstrahlt.
Die Oberkante des Centers befindet sich in 1,10 Meter Höhe, nur wenige Zentimeter unterhalb der Leinwandunterkante.
Aufgrund der Anwinkelung ist die Oberseite nicht zu sehen. Somit stören keine Reflexionen auf dem schwarzen Gehäuse.
So lange sich das projizierte Bild innerhalb der Maskierung der Leinwand befindet, fallen keine störenden Reflexionen auf die Leinwand zurück. Diese werden vom schwarzen Kasch unterhalb der Bildfläche geschluckt.
(Anmerkung: Inzwischen hab ich den Center über der Leinwand angebracht. Er befindet sich nun auch exakt in 3,00 Meter Entfernung zum Referenzsitzplatz.)

Da ich ein relativ großes Bild mag und im Kino eher mittig bis etwas weiter vorne sitze, hab ich diese Sehgewohnheit leicht abweichend von der THX-Norm auch in meinem Lumière so installiert. Das ist eben der Vorteil eines Privatkinos.
Die Leinwand ist im Cinemascopeformat 3,00 Meter breit.
Vom Referenzplatz (Reihe 2 - Abstand 3,40 m) beträgt der horizontale Blickwinkel auf das 16:9 Bild 30° / auf das 21:9 Bild 45° / und der vertikale Blickwinkel auf das projizierte Bild mit fixer Bildhöhe von 1,24 m rund 20°.
Kalibriert auf den D65 Punkt der Videonorm (Bildmodus NORMAL) projiziert der Panasonic PT-AE2000E nach rund 1500 Lampenstunden immer noch auf:
3,00 Meter Bildbreite => 12 fL
2,25 Meter Bildbreite => 20 fL

Die Einmessung:

Dass der Kinoraum keine parallelen Wände hat, erwies sich bei der Einrichtung und Aufstellung der Kinositze nach optischen Gesichtspunkten als eher unvorteilhaft, aber bei der Einmessung und dem anschließenden Klang als großer Vorteil.

Doch der Reihe nach.
Nach einer relativ entspannten Einmessung (rosa Rauschen) der einzelnen Lautsprecher-Kanäle durchliefen anschließend diverse Sinustöne die Anlage.
Die Einmessung und das Probehören mit entsprechenden Testmaterial von einer THX DVD dauerte weniger als 30 Minuten.
Die Einmessung der 3 Subwoofer erforderte hingegen sehr viel mehr Geduld und Zeit. Nach etwa 2 Stunden hin- und herschieberei der schweren Subs sowie Pegel- und Phasenanpassung war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Als Sinustöne verwendete ich:
20/30/35/40/60/80/100/125/250/500/1000/5000/10000/20000 Herz
Die Messung erfolgte mit Hilfe eines Sound Level Meter in db(C).

Abschließend ließ der Tonmeister per Notebook einen Sweep von 20 bis 20000 Herz durchlaufen, um die letzten Raummoden aufzuspüren. So wurden vor den zwei Fenster je ein Absorber installiert, die das Mitschwingen verhinderten, was mir ein ums andere mal in der Vergangenheit störend aufgefallen ist.

Ob ein automatisches Einmesssystem wie Audyssey ein noch besseres Ergebnis zustande gebracht hätte, wage ich zu bezweifeln.
Da der Verstärker als auch die Lautsprecher, dank der THX Lizenz, einen sehr geradlinigen Frequenzverlauf haben, wäre es fatal, die Frequenzen des Ausgangsmaterials (DVD und Blu-ray) so zu verändern, dass es passen könnte, wenn mit nur wenigen Veränderungen innerhalb des Raumes und der Aufstellung der Speaker und Subs ein nahezu perfektes Ergebnis erzielt werden kann.

Wiedergabefrequenzen und Konfiguration der Speaker und Subwoofer:
20 - 125 Herz => KCS Subwoofer
35 - 125 Herz => Canton Subwoofer
60 - 20000 Herz => Fronts und Center
80 - 20000 Herz => Surround Dipole
80 - 20000 Herz => Surround Direktstrahler

Front und Center sind auf LARGE eingestellt.
Surrounds sind auf LARGE eingestellt.
Crossover 80 Herz
Sub + Front

Surrounds:
Jeweils zwei der drei Sidesurrounds hab ich auf Reihe verkabelt + einen Sidesurround parallel. Dadurch ergibt sich eine Impedanz von 2,7 Ohm. Dies sollte der Verstärker, der bis 4 Ohm ausgelegt ist eigentlich schaffen, weil die Crossoverbrequenz bei 80 Hz liegt. Als Alternative hätte ich alle 3 Speaker auf Reihe schalten können und eine Impedanz von 12 Ohm erhalten. Davon ist mir aber abgeraten worden, weil dies möglicherweise zu Verzerrungen führen könnte, weil der "Lautstärkeregler" evtl. zu weit aufgedreht werden müsste, um den THX Referenzlevel zu erreichen.
Ich glaubte das einfach mal, mangels Erfahrungswerte.
Eine später von mir durchgeführte Messung ergab, dass die Sidesurrounds neben der 1. Sitzreihe 3 dB lauter sind als die anderen Surrounds (Reihe 2 + 3). Dies ist gewollt, da auch die Fronts dort (aufgrund des geringen Abstandes) lauter sind.

Die Backsurrounds hab ich gesplittet. 2 Links und 2 rechts. Diese sind jeweils auf Reihe geschaltet und erzielen somit eine Impedanz von 8 Ohm.


Messergebnisse:
Alle Speaker inkl. der Subs wurden auf 75 dB(c) eingepegelt.
Reihe 2 - Referenzplatz:
20 - 80 Herz (Subwoofer) 75 dB (+/- 1,5 dB)
60 - 20000 Herz (Front + Center) 75 dB (+/- 0,5 dB)
80 - 20000 Herz (Surrounds) 75 dB (+/- 0,5 dB)

Reihe 2 übrigen Plätze:
Subwoofer 75 dB (+/- 1,5 dB)
F+C 75 dB (+/- 1 dB)
SR 75 dB (+/- 1 dB)

Reihe 3:
Sub 78 dB (+/- 1,5 dB)
F+C 75 dB (+/- 1 dB)
SR 75 dB (+/- 1 dB)

Reihe 1:
Sub 76 dB (+/- 1,5 dB)
F+C 77 dB (+/- 1,5 dB)
SR 78 dB (+/- 1,5 dB)

Konfiguration der Surrounds:
Die Konfiguration am Denon-Verstärker ist auf NON MATRIX geschaltet.
Dadurch werden die Backsurrounds gesplittet und geben dasselbe Signal wieder, welches auch die entsprechenden Sidesurrounds abstrahlen.
Sollte ein Dolby EX oder DTS ES oder DTS Discrete Signal zugespielt werden, wird dieses automatisch nur von den Backs wiedergegeben.
Somit erübrigt sich die ständige Hin- und Herschalterei zwischen 5.1 (inkl. gesplitteter Backs) und 7.1 (Matrix oder Discrete), wie es die Filmvorführer meines Wissens im großen Kino manuell umstellen müssen.


Der Klang:
Musik soll sich in dieser Konfiguration ja nicht so gut anhören.

Daher startete der Test mit der DVD
LIVE IN CHINA
Das Orchester am Anfang klang erstaunlich räumlich. Der Jubel des Publikums hüllte mich völlig ein. Einzelne "Pfiffe" kamen klar ortbar aus verschiedenen Richtungen.
Als Jarré dann startete, lösten sich die Instrumente von den Lautsprechern. Die Glockenklänge rasten um meinen Kopf herum. Da gab es keinen Bruch, kein akustisches Loch. Die Anschläge der Synthesizer waren auch in den Surrounds deutlich und klar zu hören. Besser hatte ich diese DVD nur bei unserem blacklight gehört, der 7 große Standlautsprecher auf Large betreibt.

Jungle Sounds auf der THX Demo und Installations DVD wurde gestartet.
Das Zirpen der Grillen, der räumliche Dschungelsound war nicht mehr direkt ortbar und kam völlig losgelöst von den Lautsprechern aus dem gesamten Raum. Dennoch war eine "Richtungsortung" möglich.
Nun lief ein "Tier" um die Zuschauer herum. Der Übergang zwischen Front und Sidesurrounds war absolut übergangslos. Da war kein Bruch, kein Höhenunterschied und keine "Klangverfärbung" zu hören, aufgrund identischer Chassis und gleich hoch installierter Lautsprecher. Das "Tier" lief wirklich von vorne links nach hinten links und von hinten links nach hinten rechts und von hinten rechts nach vorne rechts. Da war keine Lücke zu hören.
Die anschließend herumsurrende Fliege veranlasste mich dazu, mich sogar mehrfach umzusehen, so realistisch flog das kleine "Biest" durch mein Kino.
Der Hubschrauber stand lautstark nur wenige Augenblicke später an der gesamten linken Wandlänge in der Luft. Selbst als ich den Kopf drehte, schien der Helikopter die gesamte Wand für sich zu beanspruchen. Da trat kein einziger Lautsprecher hervor.
Die anschließend abgefeuerte Rakete raste von FR um uns herum und der Helikopter explodierte eindrucksvoll. WAHNSINN!

Star Wars Episode 1 - Podrace:
Egal wo ich saß, zu keinem Zeitpunkt war ein einziger Surroundlautsprecher ortbar. Der Ton schien immer direkt von der ganzen Wand zu kommen. So stellte ich mir immer ein "diffuses" Klangbild vor!
Die Podracer rasten mit enormen Druck von hinten rechts nach hinten links. Sie flogen quer durch den Raum von vorn nach hinten.

Star Wars Episode 3
Kapitel 3:
Weltraumschlacht. Als auf Obi-Wans Gleiter die kleinen Bassdroiden den "Kopf" des Droiden absägten und der mit einem lauten "biiiiieeep" durch den Weltraum flog, flog der "Kopf" direkt neben meinem Sitzplatz vorbei und hinten aus dem geschlossenen Fenster hinaus.
Kapitel: 5
Annakin und Obi-Wan betreten den Raum, in dem der Kanzler gefangen gehalten wird. Rechts neben mir schließt sich die Fahrstuhltür und die beiden Jedi-Ritter gehen quer durch mein Kino direkt in die Bildmitte.
Kapitel 17:
Auf dem Wookie-Planeten läuft ein Stormtrooper vom Center rechts an mir vorbei nach hinten aus dem Kino hinaus und spricht dabei!
Ein weiterer Gleiter startet und fliegt von vorne links nach hinten links.

Batman - The Dark Knight
Gleich am Anfang des Filmes und während der Tunnelszene schiebt der Bass unglaubliche Druckwellen in den Raum. Die Explosionen im Tunnel führen zu kleinen Schlägen in der Magengrube. Die Hosenbeine flattern und die Podeste werden mitsamt der Sitze leicht durchgeschüttelt. Da bedarf es keines Shakers mehr. Das war derart fühlbar, dass es mir ein debiles Dauergrinsen ins Gesicht drückte.

Indiana Jones 4
Während des THX Logos in Referenzlautstärke schlug der Sound Level Meter bis zu 115 dB(c) aus. Als Matt mit seinem Motorrad über den Bahnsteig fuhr, hörte es sich an als wenn er direkt vor mir durch mein Heimkino fuhr. Die Übergänge zwischen den einzelnen Kanälen waren nicht zu hören.
Das alles bei allerhöchsten Pegeln jenseites der Zimmerlautstärke und völlig verzerrungsfrei. Wahnsinn!


Fazit:
Surroundeffekte sind deutlich neben, schräg hinter und direkt hinter dem Sitzplatz ortbar. Das ist der absolute Wahnsinn - das ist ganz großes Kino!
Niemals hätte ich es vorher für möglich gehalten, dass ein linearer Frequenzverlauf derart viel Spaß bereiten kann.
Es ist nur schwer zu beschreiben. Aber so ähnlich hab ich es vom Referenzplatz im Mischkino in Erinnerung!
»George Lucas« hat folgende Bilder angehängt:
  • Vorhang Action mit Bilder.jpg
  • Montage Surrounds Backs_DSC5440.jpg
  • Canton FL_DSC5350.jpg
  • Kino back_DSC5466.jpg
  • Kino back Sitze_DSC5446.jpg





Gruß
George Lucas


Mein HEIMKINO
Lumière, ca. 20qm, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X30, 13.3 Lautsprecher-System: Canton THX-S10 + K.C.S. C -218-A THX, Player: Pioneer BDP-51FD, PS3, Toshiba HD-EP35, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, Liker BST 930,

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Ko-Ki

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34

Donnerstag, 26. Februar 2009, 07:57

Hi George,

ne coole Idee hast Du da in die Tat umgesetzt. :bigsmile:
Aber anhand der Bilder bekommt man den Eindruck, dass vor allem die letzte Sitzreihe
sehr nahe an den Back-Surrounds steht. Wie groß ist denn der Abstand von der letzten
Sitzreihe, bis zur Rückwand?
Ich würde bei mir auch gerne mit Back-Surrounds arbeiten, aber meine Couch steht
praktisch genau an der Rückwand. Somit hätte ich die Back`s ja quasi über mir - und
das macht ja wohl wenig Sinn. :wein:
Dein Kino gefällt mir übrigens richtig gut :respekt:weiter so :biggrin:

Gruß
Lars





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Calvin71

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35

Donnerstag, 26. Februar 2009, 08:15

Hi George,

sehr beeindruckend. Deine Beschreibungen des "tonalen Erlebnisses" machen einen schon ein wenig neidisch..... :bigsmile:

Kannst Du das Problem mit den nummerierten Sitzen noch lösen? Passt ja nicht so richtig.....

Gruß
Calvin





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"Mein BlackBerryGreen"

36

Donnerstag, 26. Februar 2009, 08:31

Perfekt!

Zitat

Surroundeffekte sind deutlich neben, schräg hinter und direkt hinter dem Sitzplatz ortbar. Das ist der absolute Wahnsinn - das ist ganz großes Kino! Niemals hätte ich es vorher für möglich gehalten, dass ein linearer Frequenzverlauf derart viel Spaß bereiten kann. Es ist nur schwer zu beschreiben. Aber so ähnlich hab ich es vom Referenzplatz im Mischkino in Erinnerung!


Fehlen nur noch die neuen Höhenkanäle für Dolby und DTS :wink:

Ich sehe schon, muss mal wieder nach Hamburg.

Kompliment, ein klasse Kino mit großem Sound.

Gruss
Andi

Nilsens

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37

Donnerstag, 26. Februar 2009, 08:34

Hallo auch,

kling ja wirklich toll was du da gemacht hast...

Ich bin im Mai im Hamburg (22. - 24.05.)... Kann man da dein Kino mal Live erleben?

Gruß
Nilsens





Mein beisammen Bau Thread KLICK

hocky

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38

Donnerstag, 26. Februar 2009, 08:44

Moin,

Zitat

Original von George Lucas
[...]
@hocky:
Dann kann ich ja sicherlich bald mal mit deinem Besuch rechnen... :wink:

na leider nicht - wie Du an meinem Profil siehst bin ich in´s Ausland (Bayern) ausgewandert... :wink:
Schade, wär echt gleich um die Ecke gewesen.





Grüße, Hocky

Mein ex-Kino

momentan ohne Vorstufe, Beamer und Leinwand | 2 x Rotel 993 | 1 x Rotel 991 | Klipsch THX Ultra 2 | HDI Dune BD Prime | Sonos | IP-Symcon Automatisierungssoftware/FS20/DMX/IR-Trans/Pronto => momentan leider alles hübsch in Kartons verpackt und eingelagert... :sad:

George Lucas

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39

Donnerstag, 26. Februar 2009, 13:36

Zitat

Original von Ko-Ki
Aber anhand der Bilder bekommt man den Eindruck, dass vor allem die letzte Sitzreihe
sehr nahe an den Back-Surrounds steht. Wie groß ist denn der Abstand von der letzten
Sitzreihe, bis zur Rückwand?
Ich würde bei mir auch gerne mit Back-Surrounds arbeiten, aber meine Couch steht
praktisch genau an der Rückwand. Somit hätte ich die Back`s ja quasi über mir - und
das macht ja wohl wenig Sinn.

Hallo Lars,

deine Beobachtung ist völlig richtig. Die letzte Reihe steht relativ nah an der Rückwand.
Da die Wände alle nicht parallel zueinander stehen (keinen rechten Winkel im Raum), hab ich die Sitze auf die Leinwand ausgerichtet. Das ist optisch zwar ein kleiner Kompromiss, aber für den Sound die optimale Lösung.
Der Abstand beträgt zur Rückwand zwischen 25 und 35 cm je nach Sitzplatz.

Damit hängen die Backs praktisch über den Köpfen. Ich hab mich anfangs gefragt, ob das wirklich sinnvoll ist.
Die Sitze noch weiter Richtung Leinwand zu verschieben hab ich aber aus mehreren Gründen wieder verworfen.
1. Wäre die 1. Sitzreihe dann zu nah an der Leinwand (schon jetzt empfinde ich 2,40 Meter Abstand zu einem 3 Meter breiten Scopebild recht nah).
2. Der Frequenzverlauf war lt. Sound Level Meter so am linearsten.
3. Erstaunlicherwiese verschiebt sich die gefühlte "Raumtiefe" ein wenig. Die Effekte kommen subjektiv eher von hinten als von oben.
4. Es gibt keine stehenden Wellen.

nach meiner Erfahrung spricht nichts gegen die Nutzung eines Surroundbacks direkt "über" deiner Couch.
Allerdings solltest du testen, ob du die Lautsprecher nach vorne (Richtung Leinwand) oder seitlich (Richtung Surrounds) abstrahlen lässt. Je nach Sitzposition können sich da erhebliche Pegelunterschiede ergeben.

@Nilsens
Klar, du kannst gerne vorbeischauen. Im Mai ist noch keine Sommerpause. Melde dich einfach per PN.

@Calvin71
Leider war eine Durchnummerierung nicht möglich, da nicht mehr alle Rückenteile mit entsprechenden Nummern vorhanden waren. Darüber hinaus sind die Befestigungen für die Armlehnen mal auf der linken und mal auf der rechten Seite der Rückenlehnen. Nur der Platz Nr 1 hatten auf beiden Seite entsprechende Haltevorrichtungen. Das war beim Stöbern nach den "richtigen" Sitzen schon richtig amüsant.
Da einer der Lehnen sogar noch 4 cm höher war (hab ich beim Kauf nicht drauf geachtet), war ich schon froh darüber, dass ich die Sitznummerierung so wie sie jetzt ist hinbekommen habe. Darüber hinaus haben sich die 2 Ersatzrückenteile "bezahlt" gemacht.
Ich werde aber mal bei Grammer anfragen, ob es noch Sitznummern für die Sitze gibt. Eventuell werde ich sogar die Sitzflächen neu beziehen.
Andererseits sieht es auf der Einladung schick aus, wenn dort steht: PARKETT Platz 17... :biggrin:





Gruß
George Lucas


Mein HEIMKINO
Lumière, ca. 20qm, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X30, 13.3 Lautsprecher-System: Canton THX-S10 + K.C.S. C -218-A THX, Player: Pioneer BDP-51FD, PS3, Toshiba HD-EP35, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, Liker BST 930,

Mexicaner

unregistriert

40

Donnerstag, 26. Februar 2009, 17:27

Wirklich der Hammer Dein Kino. Aber wie halten das Deine Nachbarn aus? So wie ich das mitbekommen habe, ist das doch ein Mehrparteienhaus? Die Subwoofer sehen so bedrohlich aus und bei 115 dB müssten doch das ganze Haus vibrieren :biggrin:

Bei einem Bekannten von mir, hats den Nachbarn obendrüber die Vitrine zerdeppert, samt Inhalt, als er seinen Kühlschrankgroßen Subwoofer mal ordentlich Pegel gegeben hat :biggrin:

Mex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mexicaner« (26. Februar 2009, 17:30)