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Original von mhaydn
Auch meinte er, 6 cm TP1 und 3 cm SSP2 wäre evtl. zu viel, der Raum wäre dann überdämpft und unangenehm. Die SSP2 dürften auch reichen.
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Besonders schwierig - und das dürfte alle rechteckige Heimkinos ähnlicher Größe betreffen - ist die Längs-Raummode erster Ordnung (30 Hz). Der Subwoofer (Nubert AW-7) reicht bis 25 Hz, also wird das sicher dröhnen. Einen Plattenabsorber dafür zu bauen, ist sehr aufwendig. Man kommt besser mit entsprechender Equalizer-Einstellung weg.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bjoern Roy« (9. März 2008, 13:22)

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Vielmehr gelten für das Volumen bei diesen Frequenzen die Gesetzmässigkeiten der Druckkammer (das ist der Frequenzbereich unterhalb des modalen Bereichs). Die Luft wird durch die Membran komprimiert, die Wolle wandelt die Energie in Wärme um.
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1.) Können nicht die ganze 23cm für den modalen Absorber genutzt werden, was deutlich effizenter wäre.
2.) Bleibt immer nur ein variabler 'Rest' für den genauso wichtigen porösen Absorberanteil. Der für sich mit den ganzen 23cm wesentlich optimaler wäre.
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Das hatte ich noch gar nicht gelesen. Das ist schlicht und ergreifend falsch. Dicke des porösen Absorbers und Materialwahl (Strömungskoeffizient) sind ausschlaggebend für die untere Grenzfrequenz. Je tiefer, je besser. Überdämpfung hingegen kommt davon , wenn der Flächenanteil der mit porösen Absorbern versehenen Wände (Boden/Decken) zu hoch ist.
Das ist ganz wichtig, dass man den Unterschied versteht. Bei solchen Aussagen zweifele ich an Deinem Akkustiker etwas.
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Das Thema Längsmode 1.Ordnung ist in der Tat sehr schrierig. Das möglichst Effizient in den Griff zu bekommen, versuch ich bei mir jetzt schon seit 4 Monaten. Mit sehr gutem Ergebnis und riesigem Aufwand. Viel Aufwand geht allerdings in Testreihen. Und nein, ein Equalizer bekommt das sicher nicht 'besser' hin. Den langen Nachhall schon gar nicht, und auch die riesen Diskrepanzen zwischen 2 Sitzreihen bekommt ein Equalizer nicht in den Griff.
Equalizer ist immer nur ein Mittel das Feintuning nach den Akkustischen Massnahmen zu übernehmen, das weisst Du ja selber.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (10. März 2008, 00:17)
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Auch sollte vor der Schwerfolie noch Melaminharzplatten (50-80 mm Dicke) ebenso mit Abstand und dann noch einmal Abstand zur eigentlichen optischen Frontbespannung vorherschen
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Tiefe ist natürlich für untersch. Frequenzen zu beachten, wobei für den Bassbereich min. 30-40 cm Tiefe in der Regel gebraucht werden.
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Der Aufbau (breitbandiger Einsatzbereich z.B.) ist also immer mit definierten Schichten inkl. Luftvolumen (Abstand) zueinander dann zu bauen.
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Auch sollte die Schwerfolie aus einem spez. dichten PVC Material sein mit min. 3,5 kg pro qm Gewicht.
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Wenn diese aufgetackert ist, dann sollten zudem alle Seiten mit Silikon abgespritzt werden.
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Was mich wundert ist hingegen der relativ geringe Anteil (Fläche + Tiefe...Volumen) an Bassabsorbern.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (10. März 2008, 12:24)

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Mit Bass meinte ich auch Tiefbass, also ab 20 Hz bzw. bei 31,5 (Raummode 30 Hz etc.) was machst du da gegen ? Wenn dort der Nachhall zu hoch wird, dann dröhnt es trotzdem und der Bass wird NICHT trocken genug !! (IMO das Wichtigste überhaupt !!)
Warum also für den Rest so viele kleine Absorber, während unter 60 Hz quasi NICHTS vorgesehen ist ?
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Und die Schwerfolien mit 7Kg/qm habe ich noch nicht gesehen, wie löst du denn das ?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (10. März 2008, 20:50)
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Wie Du sicher weißt, hängt die Frequenz eines Plattenschwingers nicht nur von der Tiefe, sondern auch von der Flächenmasse der Membran ab.
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Es gibt 5 verschiedene Konstruktionen:
* 15,5 cm mit 7 kg/qm, 5 cm poröser Absorber
* 8 cm mit 7 kg/qm, 10 cm poröser Absorber
* 10 cm mit 3,5 kg/qm, 10 cm poröser Absorber
* 7,8 cm mit 2,5 kg/qm, 10 cm poröser Absorber
* 4,7 cm mit 2,5 kg/qm, 10 cm poröser Absorber
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bjoern Roy« (11. März 2008, 11:03)
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Weiss nicht, was Dein Akkustiker bei Deiner Konstruktion gedacht hat.
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Es gibt ein paar Korrekturfaktoren, die man nur mit viel Erfahrung kennen kann. Mit der Formel absorbiert man was, ja, aber nur sehr suboptimal. Wenn Dein Akkustiker auch einfach nur Internet-Formel anwendet und Peng, dann gute Nacht.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (12. März 2008, 23:51)
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- ein perfekter poröser Absorber von den Höhen bis runter zu einer willkürlichen Grenzfrequenz
- dann kommt ein Loch bis zu der Frequenz wo der Schwinger arbeitet
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- drunter wieder nix
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Das sind einfach bessere Absorber.
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- ist die untere Grenzfrequenz SIGNIFIKANT tiefer, ich sag mal von willkürlichen 150-250 runter zu durchgängig 100 (natürlich mit weichem Absfall).
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Oder gar 15cm Wolle, 8cm Luft. Das Wirkungsband dieses porösen Absorbers wäre sensationell.

)Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (17. März 2008, 15:46)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (17. März 2008, 15:47)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »christoph1234« (26. März 2008, 16:46)

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Klasse Umsetzung, toller Bohreinsatz und auch Deine Renderings find ich super spitze!

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Wieviele Euronen werden eigentlich bei dem Live Interior 3D abgerufen??

). An denen werden die diversen Trafos und Dimmer montiert - dann muss ich nicht jedesmal in die Wand bohren. Somit kann ich das auch abends machen, wenn die Kleinen schlafen. An was man alles denken muss...
Die Löcher nochmal bohren hab ich keinen Bock, wird auch schlecht gehen, da das jeweils ganz knapp an einem bestehenden Loch wäre. 


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Gerade die letzten Bilder lassen nun mal endlich die richtigen Proportionen des Raums erscheinen...
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sieht nun recht geräumig und groß aus... wie das wohl aussehen wird wenn alle Absorber hängen...
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Viel Glück bei der restlichen Bauphase... hoffe das waren die letzten falsch gebohrten Löcher
)
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Das mit Abstand spannendste Projekt zur Zeit.. lese schon seit Anfang an mit und bin auch schon wirklich auf das Endergebniss gespannt.
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Original von mhaydn
Morgen geht's ans Tapezieren (habe ich noch nie gemacht -)
)


Auch schneiden am Lineal geht nicht, reißt ebenso an der falschen Stelle.Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (7. April 2008, 00:24)


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Mensch du mußt doch noch div. andere Sachen machen, als diese "Flutschreisspappiernummer"
Respekt ! Du machst immer noch ALLES ALLEINE ?

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Original von mhaydn
Ich grübele schon eine Weile, wie ich die Absorber mit Stoff bespanne.
Bespannungsprofile (Textim, FabriTrak, FabricMate usw.) fallen aus, weil sie die Absorber noch tiefer machen würden. Also muss der Stoff direkt auf die Fronten der Absorber. Fragt sich nur, wie ich den Stoff dann an den Seiten (oben, unten, links, rechts) anbringe. Ich dachte an tackern, und die Tackernadeln so gut wie es geht verstecken.
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Original von mhaydn
Folgende Schwierigkeiten ergeben sich:
* Der Stoff sollte an den Seitenteilen möglichst sauber aussehen. Die Faltung ist dabei das Problem. Oder muss man da was einschneiden?
* die Absorber müssen an der Wand luftdicht angebracht werden (mit Silikon abdichten).
* der Stoff muss Trevira CS mit 150 g/qm sein (wegen der Akustik). Einige Absorber haben aber vorne eine weiße Akustikdecke angebracht. Gibts leider nur in weiß, und darf man nicht streichen. Also muss da noch eine dünne schwarze Vlies-Schicht dazwischen.
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Original von mhaydn
Meine Idee ist jetzt folgendes:
* Absorber oben und unten schwarz streichen
* unteren Absorber montieren, mit Silikon an der Wand abdichten
* Steinwolle einlegen, innen vorne Schnur antackern, um die Steinwolle zu fixieren
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Original von mhaydn
* schwarzes Glasvlies vorne drauflegen - nur an der MDF-Kante mit Sprühkleber fixieren (oder soll ich Bügeleinlage nehmen und die auf den Kasten bügeln?)
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Original von mhaydn
* mit Stoff bespannen, dabei oben und unten da tackern, wo später die Latten drauf kommen. Seitlich aber bis ganz zur Wand bespannen.
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Original von mhaydn
* dann die mittlere Latte aufschrauben
* hinter der Latte evtl. Kabel einlegen (Lautsprecherkabel, Stromversorgung für Funk-Stellmotor und Funksender)
* auf dem oberen Absorber den Stoff unten antackern - da wo er auf der Latte aufliegt
* den oberen Absorber montieren (dabei von innen an mittlerer Latte festschrauben), mit Silikon an der Wand abdichten
* Steinwolle einlegen, innen vorne Schnur antackern, um die Steinwolle zu fixieren
* schwarzes Glasvlies - wie oben
* oberen Absorber bespannen - wie oben
* Latte unten und oben festschrauben
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Original von mhaydn
Klingt ganz schön kompliziert, aber ich wüsste nicht, wie es anders gehen sollte. Ein Vorteil dieses Verfahrens: ich brauche pro Absorber nur ca. 80 cm Breite. Also kann ich die 160 cm Stoffbahn in der Mitte teilen und brauche nur die halbe Menge. Wenn ich oben und unten ebenso bis an die Wand gehen würde, bräuchte ich doppelt so viel Stoff.

).Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mhaydn« (9. April 2008, 10:10)
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