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mhaydn

Kaiser

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Mittwoch, 14. Mai 2008, 01:35

Hier das versprochenen Foto.
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mhaydn

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Mittwoch, 14. Mai 2008, 01:39

Noch mehr Absorber

Und die Absorber links hängen jetzt auch. Alle gestrichen - nur noch abdichten fehlt.

Auf den oberen Fotos sieht man, wie die Steinwolle im Absorber und an der Wand hängen. Bevor so ein Kasten an die Wand geht, kommt noch auf die Trennstege (und die gegenüberliegende Seite an der Wand) eine Acryl-Wurst, damit die Luft nicht von einer Kammer zur nächsten kann.

Heute ist der Molton angekommen; außerdem is Kevin bis Freitag allein zu Haus! :biggrin: Also geht's morgen zügig weiter.
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ANDY

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Mittwoch, 14. Mai 2008, 21:28

Nabend,

na nimmt ja Formen an ! :bigsmile:

Sehe ich das richtig, dass du im Absorberaufbau KEINE Luftschichten (Abstände) verbaut hast ?
Also Wolle (welche) quasi direkt mit ggf. minimalem Abstand zur Akustikschwerfolie umgesetzt ?
Ist das so richtig, denn genau diese Luftschichten (respekt. Tiefe im Aufbau grundsätzlich) machen die Absorber ja breitbandiger.
Auch fehlt dann (IMO) das Akustik Pendant für die höheren Töne (vor der Akustikschwerfolie), was wiederum das Einsatzspektrum (Frequenzbereiche) der Absorber reduziert.
Je breitbandiger, desto effizenter bzw. auch in der Qualität nachher in der Nachhallreduktion sichtbar.
Kommen die Absorber für die tiefen Frequenzen eigentlich noch ?
Warum an entspr. Stellen nicht gleich tiefer geplant, eben mit mehr Effizens für die untersch. Frequenzbereiche ?

ANDY





Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
"Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

mhaydn

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Mittwoch, 14. Mai 2008, 22:31

Zitat

Sehe ich das richtig, dass du im Absorberaufbau KEINE Luftschichten (Abstände) verbaut hast ?
Also Wolle (welche) quasi direkt mit ggf. minimalem Abstand zur Akustikschwerfolie umgesetzt ?

Ich verwende Rockwool RAF, wegen des längsspezifischen Strömungswiderstands von 12 kPa s/m2.

Alle Absorber sind Breitbandabsorber, also ein Plattenschwinger hinter einem porösen Absorber.
Derzeit sieht man nur die Plattenschwinger.
Die Steinwolle hinter der Membran ist knapp dahinter, aber durch eine zickzack gespannte Schnur wird verhindert, dass sie die Membran berührt.

Zitat

Ist das so richtig, denn genau diese Luftschichten (respekt. Tiefe im Aufbau grundsätzlich) machen die Absorber ja breitbandiger.

Wir hatten das Thema ja schon mal. Mein Akustiker hat vor Jahren beide Varianten ausprobiert (Steinwolle direkt an der Rückwand vs. möglichst nahe an der Membran). Letztere Variante war besser. Mir erschließt sich das so, dass direkt hinter der Membran die Schallschnelle am höchsten ist - somit ist die Steinwolle am effektivsten.

Zitat

Auch fehlt dann (IMO) das Akustik Pendant für die höheren Töne (vor der Akustikschwerfolie), was wiederum das Einsatzspektrum (Frequenzbereiche) der Absorber reduziert.
Je breitbandiger, desto effizenter bzw. auch in der Qualität nachher in der Nachhallreduktion sichtbar.

Wie schon geschrieben, kommen die porösen Absorber noch. Deswegen sind ja die Rahmen so tief.

Mein Akustiker hat mich darum gebeten, erst mal alle Plattenschwinger fertig zu stellen, damit er zwischendurch eine Messung machen kann. Da ich kein professioneller Kunde mit Termindruck bin, bietet sich ihm meine Baustelle als Experimentierfeld an, denn in Studio-Baustellen ist so eine Zwischendurch-Messung aus Zeit- und Produktionsgründen selten möglich.

Zitat

Kommen die Absorber für die tiefen Frequenzen eigentlich noch ?
Warum an entspr. Stellen nicht gleich tiefer geplant, eben mit mehr Effizens für die untersch. Frequenzbereiche?

Die kommen nur, wenn nötig. Der Einfluss der geplanten Eckabsorber und der Steinwolle in den Deckenfriesen und im Podest auf die tiefen Raummoden ist schwer abzuschätzen. Wenn welche nötig sein sollten, dann ist der Platz zwischen den Frontlautsprechern dafür reserviert. Das müssten dann aber schon massive Teile mit Stahlplatte sein.

Woanders wären so fette Plattenschwinger aus Platzmangel kaum möglich gewesen.






96fps

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Mittwoch, 14. Mai 2008, 22:39

Verbaute Funkkomponenten (Dimmer, Schalter)

Zitat

Original von mhaydn
Gestern habe ich drei Funkdimmer FS20 DI20-3 zusammengelötet. Haben alle drei auf Anhieb funktioniert.


Hallo mhaydn, zunächst mal meinen ausdrücklichen :respekt: für Dein Kino und das gute Vorankommen beim Bau. Wird bestimmt sehr genial!


Will Dich auch gar nicht lange vom Weiterbauen abhalten :wink:, habe aber ein paar einigermaßen dringende Fragen zu o.g. Themen, bitte um kurze Aufklärung falls Du in diesen Tagen neben dem Bauen etwas Zeit findest, oder Abwechslung vom Absorberbauen nötig hast... :biggrin:

Möchte nämlich meine diversen Schalt-/Dimmaufgaben teilweise auch per Funk erledigen, damit die Verkabelung nicht zu zeitaufwendig und baumaßnahmenintensiv wird (habe schon so noch genug Arbeit vor mir... Stichwort "versenkbare Sitzecke" :wink:), und sollte demnächst die Teile ordern, nur:

- Finde irgendwie keine brauchbare Übersichtsseite, auf der man sehen könnte welche Teile/Funktionalitäten es für das FS20-System und die anderen Funksysteme insgesamt gibt (www.elv.de hat ja anscheinend verschiedene Systeme, FS20 ist nur eines davon?!; kann man die Systeme untereinander mischen bzw. störungsfrei im selben Umfeld betreiben?)
Hast Du evtl. Links zu Info-/Übersichtsseiten über die bei Dir verbauten Teile, welche Du mit uns teilen würdest?

- Könntest Du mir Deine Bezugsquelle für die verbauten Dimmer/Funkschalter (Fertigteile und v.a. FS20-Bausätze) per PN zukommen lassen oder hier posten?

- Kann man so ein Funk-System eigentlich komplett in 868MHz realisieren, oder gibt es bestimmte Systemkomponenten/Funktionalitäten nur in 434MHz-Versionen? Würde 868MHz bevorzugen wegen geringerer Störanfälligkeit; mit 434MHz habe ich hier (MFH) bereits gemischte Erfahrungen gemacht - PC-Steckdosenleiste schaltete wiederholt unmotiviert ab, etc. :whatsthat:

- Gibt es/kennst Du Funkdimmer, die für Niedervolt-Halogenleuchten geeignet sind? Habe nämlich leider schon ein Set Paulmann Quality Line 12V Halogen Deckenspots hier, das ich nicht mehr zurückgeben kann weil der Kauf schon zu lange zurückliegt. Hatte extra nicht irgendwelche obskuren Billigspots gekauft, weil ich nicht riskieren wollte daß mir später ein solcher Spot oder ein Billig-Trafo die Bude abfackelt (Spots werden in der aus Holz bestehenden Deckenabhängung, über den Sitzplätzen verbaut). Das Set besteht aus 2 Trafos 105VA und 6 Spots 35W/12V; nach Anleitung dürfen je Trafo 3 Spots angeschlossen werden. Die Anleitung/Verpackung sagt weiterhin "Dimmbar", ohne näher darauf einzugehen, mit welchen Dimmern das zulässig ist...?!

Edit:
in Funk-Einbau-Dimmer mit Softstartfunktion steht:
"Die komfortablen Einbaudimmer eignen sich zum Dimmen von Glühlampen und Hochvolt-Halogenlampen. Zusätzlich sind mit dem FS20 DI20 (Phasenanschnitt) Halogenlampen mit herkömmlichem Trafo und mit dem FS20 DI22 (Phasenabschnitt) Halogenlampen mit elektronischem Trafo dimmbar. Ein programmierbarer Timer (1 s bis 4,25 h) erlaubt das langsame Auf-/Abdimmen beim Ein- und Ausschalten oder das automatische Abschalten nach der programmierten Zeitspanne. Die Bedienung erfolgt über beliebige Fernbediensender des FS20-Systems. Die Dimmer lassen sich auch zwischen Lampe und bestehendem Lichtschalter einbauen und sind dann über diesen schaltbar. Der FS20 DI22 arbeitet absolut geräuschlos."

Dann müßte ich also "nur" herausfinden ob meine Paulmann-Trafos elektronisch oder herkömmlich aufgebaut sind, und hätte so meinen Funkdimmer gefunden?!

Frage mich nur, warum für Funkdimmer FS20 DI 22-2 Anschlussleistung: 0–200 VA, für Funkdimmer FS20 DI20-2 Anschlussleistung: 25–200 VA angegeben sind und was das konkret bedeutet? 0 VA würde doch für den unbelasteten Betrieb, ohne angeschlossenen Spot gelten - heißt das, das 25 VA Modell fackelt unbelastet (bei Ausfall aller angeschlossenen Spots) ab oder die Sicherung schmilzt durch, wenn man es ohne Spots (Last) am Netz betreibt?!


Danke im voraus für Deine Hilfe.
LG
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mhaydn

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Donnerstag, 15. Mai 2008, 01:39

RE: Verbaute Funkkomponenten (Dimmer, Schalter)

Zitat

Hast Du evtl. Links zu Info-/Übersichtsseiten über die bei Dir verbauten Teile, welche Du mit uns teilen würdest?


Hier gibt es eine Übersicht. Auf der ELV-Seite sind Fertiggeräte und Bausätze unverständlicherweise völlig getrennt.

Zitat

- Könntest Du mir Deine Bezugsquelle für die verbauten Dimmer/Funkschalter (Fertigteile und v.a. FS20-Bausätze) per PN zukommen lassen oder hier posten?

Ist alles direkt von ELV.

Zitat

- Kann man so ein Funk-System eigentlich komplett in 868MHz realisieren, oder gibt es bestimmte Systemkomponenten/Funktionalitäten nur in 434MHz-Versionen? Würde 868MHz bevorzugen wegen geringerer Störanfälligkeit; mit 434MHz habe ich hier (MFH) bereits gemischte Erfahrungen gemacht - PC-Steckdosenleiste schaltete wiederholt unmotiviert ab, etc.

Also ich habe nur FS20 - ich weiß jetzt gar nicht auf welcher Frequenz das sendet.

Zitat

Niedervolt-Halogenleuchten

Es gibt ja 3 Arten von Lasten:
  • Ohmsche (Hochvolt-Glühbirnen)
  • Induktive (gewickelte Trafos, Ringkerntrafos)
  • Kapazitive (elektronische Trafos)


Der DI20 kann ohmsche und induktive Lasten; der DI22 nur kapazitive.
Warum letzterer eine Mindestlast hat, ist mir auch nicht klar.






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Donnerstag, 15. Mai 2008, 01:44

Stoff!

Heute hab ich erst mal diverse Latten gesägt und dann gründlich gesaugt, um vor dem ersten Stoff-Verbau möglichst wenig Dreck zu haben.
Die Latten kommen später unter, zwischen und über die Absorber-Kästen - da kommen dann rote EL-Kabel dran. Und gleichzeitig verdecken die Latten so die Tackernadeln der Stoffbespannung.

Und dann kamen die ersten Versuche mit Bühnenmolton.
@Wolfmunich: Danke für die Tipps (nicht bügeln, fest spannen, Schuhputzbürste)

Jetzt ist das Bühnen-Oberteil fertig. Puh! Gute Nacht.
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Donnerstag, 15. Mai 2008, 07:36

RE: Verbaute Funkkomponenten (Dimmer, Schalter)

Zitat

Original von mhaydn

Zitat

Hast Du evtl. Links zu Info-/Übersichtsseiten über die bei Dir verbauten Teile, welche Du mit uns teilen würdest?


Hier gibt es eine Übersicht. Auf der ELV-Seite sind Fertiggeräte und Bausätze unverständlicherweise völlig getrennt.


Strike! :yes:

Super, vielen Dank, besonders für die rasche hilfreiche Antwort - und das um diese Zeit - sehr nett... :thumbs-up:
Genau so eine Übersicht hatte ich gesucht. Und Du hast auch gleich die Frage beantwortet, wieso ich bei ELV keine Bausätze finden konnte...:hmmm: weil sie nicht unter FS20 System zu finden sind... ist ja logisch, wenn man drüber nachdenkt :dontgetit: :sarcasm:

Na, dann werd ich mir das mal alles durchlesen, und dann geht's ans bestellen... ja, endlich wieder Geldausgeben, yessss :ccrazy:

:satisfied:
Gute Nacht, und schlaf ruhig mal etwas länger - dann schafft es sich danach auch wieder besser... geht zumindest mir so.
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Donnerstag, 15. Mai 2008, 11:08

Mehr Stoff!

Und das linke Deckenfries ist fertig (jedenfalls unten).

War nicht so einfach ganz allein, denn das ganze Teil muss in einem Stück an die Decke geschraubt werden (denn vorher wird der Stoff hinten angetackert, was im montierten Zustand nicht geht).
Also hab ich mir kurzerhand eine "Helping Hand" selber gebaut (zweites Bild). :biggrin:
In diesem freifliegenden Zustand dann auch noch ausrichten - uiuiui! Dafür hab ich temporär Abstandsklötze an die Wand

Das Spannen und Tackern geht ganz gut. Wie es der Zufall will, passt der Novus-Tacker so gerade noch oben rein.

Beim Montieren der Deckenspots (noch keine Fotos) musste ich feststellen, dass die montierten Stromkabel im Weg sind - die müssen noch weiter nach oben.
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Donnerstag, 15. Mai 2008, 11:16

Ich hab ja Ähnliches vor, beabsichtige aber MDF-Platten zu nehmen, da diese ja wesentlich leichter sind. :bigsmile:





- hat hier gekündigt -

christoph

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Donnerstag, 15. Mai 2008, 11:26

Zitat

Original von Nr.5 lebt
Ich hab ja Ähnliches vor, beabsichtige aber MDF-Platten zu nehmen, da diese ja wesentlich leichter sind. :bigsmile:


mdf ist wesentlich schwerer als osd :wink:





gruss christoph

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Donnerstag, 15. Mai 2008, 11:43

MDF ist schwerer als OSB?

Aber das gibts dünner als OSB, und da die Platten kein Gewicht tragen müssen...





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mhaydn

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Donnerstag, 15. Mai 2008, 13:16

Zitat

MDF ist schwerer als OSB?

Na klar. In OSB-Platten ist schon etwas Luft, da die Späne sehr grob sind. MDF besteht aus sehr feinen Spänen und viel Leim.

Zitat

Aber das gibts dünner als OSB, und da die Platten kein Gewicht tragen müssen...

Das schon. Dann solltest Du aber die Stützpunkte nicht zu weit auseinander machen, sonst hängt die Platte durch. Ich habe vorne 50 cm Abstand und hinten 25 cm, bei 12 mm OSB.






christoph

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Donnerstag, 15. Mai 2008, 13:20

wenn es dir ums gewicht geht würde ich multiplax sperrholzplatten nehmen oder wenn es billig sein soll und eh verkleidet oder gefinished wird stinknormale spanplatten...





gruss christoph

Nr.5 lebt

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175

Donnerstag, 15. Mai 2008, 13:46

@mhayden

Ist mitr schon bewusst, dass ich es genügend abstützen muss.

@christoph

Vorrangig soll es gut werden (technisch und optisch) und seinen Zweck erfüllen.
Wenn es günstig wird, umso besser, aber auf billig steh ich garnicht. :wink:





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christoph

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Donnerstag, 15. Mai 2008, 14:01

Zitat

Original von Nr.5 lebt

Vorrangig soll es gut werden (technisch und optisch) und seinen Zweck erfüllen.
Wenn es günstig wird, umso besser, aber auf billig steh ich garnicht. :wink:


mit billig meine ich (ausnahmsweise) nicht ramsch oder gar müll :lol:

wenn du die spanplatten sowieso bespannst, lackiertst oder anderweitig "veredelst" spricht absolut gar nichts gegen spannplatte. billig und leicht... :yes:





gruss christoph

mhaydn

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Freitag, 16. Mai 2008, 01:37

Deckenfriese feddich

Ein Fitnessstudio kann ich mir sparen... Jedenfalls sind die Dinger jetzt endlich an der Decke. An einer Ecke (über der Tür) muss ich noch feilen, und von den Spots sind erst mal nur zwei bestückt.

Für die Verkabelung habe ich getrickst: ich habe für Leuchtmittel und Trafos von Pollin spottbillige Halogen-Seilsysteme besorgt (die waren mal vor 10 Jahren in). Und siehe da: auch die Seile und die Halterungen kann ich recyceln: die Seile sind isoliert, also gehen sie wunderbar als Kabel (müssen ja einen ordentlichen Querschnitt haben, damit der hinterste Spot nicht zu dunkel wird). Für die Verbindung habe ich es erst dicke Lüsterklemmen versucht. Das Seil geht noch durch, aber nicht die Aderendhülse von Spot-Kabel. Also habe ich kurzerhand die Klemmen an den Seilsystem-Halterungen ganz nach unten geschoben und die restliche Stange abgeknipst. Da, wo normalerweise die Halogenbirne reinkommt, habe ich die Aderendhülse festgeschraubt. Und die Klemmen tun das, was sie sonst tun: Kontakt am Seil herstellen. Man muss nur aufpassen, dass es keinen Kurzen gibt.

Jetzt wo ich es mir überlege: man könnte ja die Halogenbirne auch gleich direkt anklemmen. Mal sehen...
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amazeroth

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Freitag, 16. Mai 2008, 12:23

Sieht ja nicht schlecht aus, die Decke. Gefällt mir gut.

Ich würde den Sockel lassen ( kannst ja zur Sicherheit mit Klebeband isolieren) denn du mußt ja noch irgendwann mal an die Birne drankommen, wenn mal eine kaputt gehen sollte.





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179

Freitag, 16. Mai 2008, 12:44

sieht schon toll aus!

ich schwanke momentan noch zwischen einer beleuchtung ähnlich der deinigen und wandleuchten direkt auf den seitenwänden...

da es bei mir momentan nicht weiter geht würde ich ja auch gerne hilfe anbieten, aber pinneberg ist echt weit :sad:






96fps

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Freitag, 16. Mai 2008, 13:14

Fs20 Tc6?

@mhaydn
Wie geht's dem Patienten? Lebt er? Alles funktionstüchtig? Falls nein, reparabel?

Möchte den nämlich auch ordern, auf- und verbauen, und wäre daher interessiert ob man da was grundflasch machen kann... was ihn evtl. auf flatline schickt?!

LG
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Freitag, 16. Mai 2008, 13:21

Zitat

Ich würde den Sockel lassen ( kannst ja zur Sicherheit mit Klebeband isolieren) denn du mußt ja noch irgendwann mal an die Birne drankommen, wenn mal eine kaputt gehen sollte.

Stimmt. Außerdem hätte das auch eine ziemliche Aufbauhöhe ergeben. Dann ist schwenken schwierig bis unmöglich, wenn mal die Steinwolle oben drauf ist.






mhaydn

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Freitag, 16. Mai 2008, 13:24

RE: Fs20 Tc6?

Zitat

Wie geht's dem Patienten? Lebt er? Alles funktionstüchtig? Falls nein, reparabel?

Möchte den nämlich auch ordern, auf- und verbauen, und wäre daher interessiert ob man da was grundflasch machen kann... was ihn evtl. auf flatline schickt?!


Tja, nachdem ich das Multimeter (unter dem Rollcontainer :wut:) wieder gefunden habe, konnte ich mal messen. Strom ist auf jeden Fall da, aber was soll man da weiter messen? Ist ja alles ein Microcontroller. Ich fürchte: Totalschaden. :plaerr:

Nicht so schlimm, ich habe ja noch die Fernbedienung. Der TC6 wäre eigentlich gedacht für "mal schnell ins Kino rein und Licht machen, ohne groß die Fernbedienung suchen zu müssen". :biggrin:






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Freitag, 16. Mai 2008, 14:25

Hallo zusammen!

Dein Projekt schaut ja schon richtig gut aus! :bigsmile:

Ich werde bei meiner Heimkino-Renovierung glaub ich auch auf FS20 umsteigen, vor allem wegen dem tollen UP-Sender (bekommt nen Doppel-Tast-Wechsler) und dem langsamen Ausdimmen (vermisse ich bisher sehr).

Zum Thema elektronische Trafos dimmen:
Die Osram Mouse-Trafos lassen sich, obwohl elektronisch, wie induktive Lasten dimmen.


Ich wünschte, ich hätte schon deinen Status bei der Akustik. :plaerr:

Viele Grüße, Jörg






crispop

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Dienstag, 20. Mai 2008, 19:04

HI,

sehr toller Thread für ein schönes Kino. Ich bin schon auf die ersten Messungen gespannt und wie sich deine Absorber so machen...

Viele Grüße,

Christian






mhaydn

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Mittwoch, 21. Mai 2008, 23:50

Licht!

Alle Deckenspots sind jetzt bestückt, und ich konnte schon etwas mit den Dimmern spielen:
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  • P1060063.jpg
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  • P1060065.jpg
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Mittwoch, 21. Mai 2008, 23:53

Deckenabsorber

Die erste Reihe mit Deckenabsorbern habe ich vorgestern montiert (bis auf die Akustik-Deckenelemente).

Ich habe zwar noch drei Rahmen für eine zweite Reihe fertig, die kann ich aber erst montieren, wenn der Bespannungsstoff zwischen den beiden Reihen angetackert ist. Und genau der (150 cm breit) ist noch nicht angekommen. Allerdings ist der mit 75 cm Breite angekommen - den werde ich die nächsten Tage oben festtackern - dann kann die obere Reihe Wandabsorber gebaut und montiert werden.
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  • P1060062.jpg





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Mittwoch, 21. Mai 2008, 23:58

Lcd

Gestern habe ich das LCD an die Maskierungs-Steuerungsplatine angeschlossen.
Es wurde aus China geliefert (Sure Electronics) und war trotzdem zehnmal billiger, als das, was man bei deutschen Anbietern bezahlt.

Der Kontrast ist in Wirklichkeit viel besser. Aus unerfindlichen Gründen (Polarisationsfilter? - danke, 96fps) kommt das mit Kamera ganz schlecht rüber.

Heute hab ich nicht viel geschafft (zwei Leisten für Heizkörper-Verkleidung gesägt) - Sohnemann hat Spuckitis; außerdem wird bei uns derzeit die Terrasse gebaut.
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  • P1060069.jpg





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Montag, 26. Mai 2008, 09:36

Heizkörper-Verkleidung 1

Damit an der linken Seite die Stoffverkleidung und die EL-Beleuchtung durchgängig gemacht werden kann, und auch davor eine Schicht Steinwolle kommen kann, damit das Metall nicht so stark reflektiert, müssen ein paar Leisten zwischen die Kästen montiert werden. Hier die untere Leiste der unteren Absorber-Reihe. Wird natürlich noch schwarz gestrichen.
»mhaydn« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1060127.jpg






mhaydn

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Montag, 26. Mai 2008, 09:57

Absorbers Inc.

Willkommen in der Absorber-Membran-Fabrik!

Auf den Fotos ist zu sehen:
  • leere Rahmen (Striche für regelmäßigere Schnurbespannung - das was bislang doch sehr hauruck-mäßig)
  • die Schnurbespannungs-Station. Hier musste ich glatt mal eine Pause machen, weil der Elektrotacker zu heiß wurde.
  • die Membran-Betackerungs-Station. Vor einiger Zeit hatte ich mal beschrieben, was ich mir da ausgedacht habe, dass die Membran leicht unter Spannung auf den Rahmen kommt. Das habe ich jetzt etwas abgewandelt: die Spannung wird mehr über Eck gemacht. Erst die eine Diagonale, dann die andere.
  • diverse fertig "bezogene" Rahmen. Es muss nur noch der überschüssige PVC-Boden abgeschnitten werden.
  • fertige Membran-Rahmen, die auf den Einbau warten

Insgesamt müssen noch 34 Rahmen gebaut werden.

Wenn alle Rahmen fertig sind, werde ich an einem Wochenende alle restlichen Kästen zusammenbauen. Das geht nicht anders, weil die Tischler in der Werkstatt meines Onkels den Stufenbohrer und die Spezialzwinge immer mal wieder brauchen. Eine ganze Woche lang ausleihen ist nicht!
»mhaydn« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1060128.jpg
  • P1060129.jpg
  • P1060130.jpg
  • P1060131.jpg
  • P1060132.jpg





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jeez

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Dienstag, 27. Mai 2008, 01:10

Zunächst mal großes Lob und dickes :respekt: für den aufwand den Du betreibst...

Ich lese mich gerade ein wenig in die Thematik Plattenabsorberbau ein und muss zugeben, daß ich mich da noch nicht sonderlich auskenne.
Nur eins interessiert mich hierbei schon...und zwar welchen Einfluss haben zum Beispiel die unterschiedlichen Membranmaterialien, man kann da ja zwischen einigen Möglichkeiten wählen:
[list]

* Akustikschwerfolie z.B. sowas
* MDF 3 - 5mm
* PVC
* einige verwenden wohl sogar Stahlbleche
[/list]

Was wäre das beste Material bei gleichem Flächengewicht? Ich tendiere ja zur Variante 1: Akustik-Schwerfolie...

@Andy: Bzgl. Deiner Aussage wird bei Deinen Absorbern vor die Membran noch eine dicke Melaminharzplatte gesetzt, aber wieso, das erschließt sich mir hier nicht. Wenn an die Membran kein Schall kommt, kann sie doch nicht schwingen und MH-Platten sind doch fester Natur, ähnlich beschichteter Spanplatten, oder?

Offenbar ist die Vorgehensweise von Akustiker zu Akustiker anders :dozingoff:





Gruss Sven.

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96fps

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Dienstag, 27. Mai 2008, 06:29

Akustikschwerfolie eher nix als Membrane

Zitat

Original von jeez
[...]
[list]

* Akustikschwerfolie z.B. sowas
[...]
[/list]

Was wäre das beste Material bei gleichem Flächengewicht? Ich tendiere ja zur Variante 1: Akustik-Schwerfolie...


Guten Morgen jeez,

das hatte ich auch mal vor, als ich das Material dann vor mir liegen hatte, mußte ich erkennen daß man das i.d.R. vergessen kann.

3 Gründe: Brüchigkeit, hohes Flächengewicht, Klebebeschichtung

zu 1&2: Das Material trägt freihängend sein eigenes Gewicht nur kurzzeitig. Hebt man eine Platte davon an und läßt sie an einer Längsseite zwischen Latten eingeklemmt hängen, würde es nach meiner Schätzung binnen 30min auseinanderreißen. Zum Verständnis: es handelt sich um nicht stark vernetzte mineralische Fasern (ähnlich Bitumen?!), welche nur an der Oberseite folienartig kaschiert sind.
Die einzig dauerhafte Art diese Platten zu verarbeiten ist sie vollflächig mit silikonbasiertem Montagekleber, Industrie-Gummikleber oder ähnlichem auf eine ebene oder nur in eine Raumdimension (zylindrisch) mäßig gekrümmte makroskopisch glatte Oberfläche aufzuziehen und bis zum Abbinden/Aushärten des Klebers gegen Verrutschen durch Schwerkrafteinwirkung abzustützen. Läßt man eine solche Platte z.B. zu einem kleinen Teil ihrer Fläche über eine waagerechte Oberfläche hinausragen, verformt sich der überstehende Teil binnen Minuten und läßt sich nur durch entsprechend langes vollflächiges Aufliegen wieder eben bekommen, versucht man es rascher bricht/reißt die Platte leicht! Je kälter es ist, desto spröder wird das Material, unter 15°C kann man die Platten gar nicht sinnvoll verarbeiten, bei Raumtemperatur geht es einigermaßen.

zu 3: Die Klebebeschichtung kann lt. Hersteller nur als Dauerbefestigung auf mikroskopisch ebenen Flächen z.B. Metallbleche, Kunststoffplatten etc. dienen; auf lediglich makroskopisch glatten Flächen (Holz, etc.) lediglich als Montagehilfe, benötigt also zusätzlich einen der o.a. Klebstoffe zur Dauerbefestigung. Gleichwohl ist die Klebebeschichtung natürlich wunderbar als Staubfänger geeignet, wenn die Platte als Membrane verwendet frei aufgehängt würde (es sei denn, man beließe die gelbe Schutzfolie drauf :silly:)

Also: Material für seine Einsatzgebiete (Abdämmen von Körperschall und Vibrationen an Maschinengehäusen o.ä.) gut geeignet, zum Membranbau eher nix, IMHO, YMMV.

Just my two cents.
Gruß
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Ich bin bereit Denn es ist Zeit Ich schenk' Dir Gestern, Heut' und Morgen Dann schließt sich der Kreis Kein Weg zurück Das weiße Licht rückt näher Stück für Stück

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jeez

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Dienstag, 27. Mai 2008, 11:11

Ah ja, also ist die Beschaffenheit ähnlich derer von Bitumenmatten, die ich zuletzt zur Bedämpfung meines PC Gehäuse eingesetzt/verklebt habe und später wieder entfernen musste, was für ein S******.
Dass es zum Durchhängen neigt und brüchig ist, hab ich dabei jedenfalls auch erfahren dürfen.
Ich dachte, dieses Material hätte dann wieder eine andere Beschaffenheit.
So ist also PVC doch als besser einzustufen!?

Sorry fürs Zwischengeplapper... :verlegen:

Bin jedenfalls sehr gespannt, wie es hier weiter geht und vor allem zu welchen Messergebnissen mhaydn nach Vollendung seines Werks gelangt.





Gruss Sven.

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mhaydn

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Dienstag, 27. Mai 2008, 12:22

Zitat

So ist also PVC doch als besser einzustufen!?


Das denke ich auch. Ich hatte bislang mit der Verarbeitung keine Probleme. Ich befestige die Membranen mit dem Tacker, das geht ratzfatz. Die Luftdichtigkeit wird durch Acryl beim Einbau des Rahmens in den Kasten erreicht, deswegen ist Kleben überflüssig.

Damit die Membran frei schwingen kann, muss sie plan im Rahmen hängen. Das erreicht man durch Warmmachen und Befestigen unter Spannung (das habe ich auf Seite 4, Posting vom 8.3., beschrieben). Beim PVC-Boden ist eigentlich nur das Flächengewicht wichtig, und es muss homogenes Material sein, also ohne Filz- oder Schaumunterschicht.

Je nach Anforderung des Flächengewichts kann man Glück haben (Restposten, 3 Euro/qm) oder Pech (20 Euro/qm).






Slobbie

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Dienstag, 27. Mai 2008, 13:40

Ganz kurze Frage:

Was machst Du mit der Steinwolle, die in das Deckenfries kommt? Legst Du die direkt auf die Spots oben drauf?






christoph

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Dienstag, 27. Mai 2008, 14:24

Zitat

Original von Slobbie
Ganz kurze Frage:

Was machst Du mit der Steinwolle, die in das Deckenfries kommt? Legst Du die direkt auf die Spots oben drauf?


ich habe bei mir die steinwolle rund um die spots herum ausgeschnitten damit sich die hitze nicht so stark staut...





gruss christoph

Slobbie

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Dienstag, 27. Mai 2008, 14:35

Und der Trafo dürfte sich ja auch nicht wirklich über so ne dicke Isolierung freuen, oder ?

Viele Grüße, Jörg






christoph

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Dienstag, 27. Mai 2008, 14:36

eher nicht :wink:





gruss christoph

mhaydn

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Dienstag, 27. Mai 2008, 16:53

Zitat

ich habe bei mir die steinwolle rund um die spots herum ausgeschnitten damit sich die hitze nicht so stark staut...

So werde ich das wohl auch machen.
Es gibt zwar so Töpfe für Zwischendeckeninstallation von Halogenspots; die sind aber nur nötig, wenn eine Dampsperren-Folie drüber liegt, die einen relativ niedrigen Schmelzpunkt hat. Steinwolle schmilzt aber erst bei 1000 Grad. Problematischer ist eher das OSB und der Molton (auch wenn der B1-ausgerüstet ist).






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Dienstag, 27. Mai 2008, 17:00

Zitat

Und der Trafo dürfte sich ja auch nicht wirklich über so ne dicke Isolierung freuen, oder ?

Da hab ich nur einen, der direkt im Deckenfries liegt. Und da werde ich eben entsprechend Luft lassen.






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Dienstag, 27. Mai 2008, 18:50

Zitat

Original von jeez
@Andy: Bzgl. Deiner Aussage wird bei Deinen Absorbern vor die Membran noch eine dicke Melaminharzplatte gesetzt, aber wieso, das erschließt sich mir hier nicht. Wenn an die Membran kein Schall kommt, kann sie doch nicht schwingen und MH-Platten sind doch fester Natur, ähnlich beschichteter Spanplatten, oder?

Offenbar ist die Vorgehensweise von Akustiker zu Akustiker anders :dozingoff:



Nabend,
das mit den Akustikern ist anscheinend so richtig. Jeder hat dort hoffentlich andere Zusatzerfahrungen, damit eben nicht nur nach Schema "F" geplant werden muss.
Das mein Absorberaufbau hier abweicht (im Gegensatz zu mhaydn) hatte ich ja schon mal hier im Thread anklingen lassen.
Diese Absorber sind generell breitbandiger aufgebaut, also immer für ein breiteres Spektrum an Frequenzen ausgelegt. Der Vorsatz "Melamin" (oder auch Sandwichvarianten daraus) vor den Schwerfolien ist für den Frequenzbereich ab 500 Hz - 5-7 Khz angelegt, ja nach Dicke und Luftschichten dazwischen.
Das dadurch die Membran behindert wird, ist eben NICHT der Fall. Dadurch ist die Effizens dieser Teile hier besser. Besser auch für meine Vorgaben gewesen, mögl. viel Wirkung an Platz A-Z zu erreichen.
Das Thema ist eben komplexer und viele Parametern können zum Erfolg führen, daher ist ja diese Kompetenz in Sachen Akustik so wichtig.

ANDY





Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
"Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

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