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The Box

    • Blu-ray
    • Hallo,

      hier ein Review zu Richard Kellys "The Box".

      Film: Stell Dir vor eine Fremder steht vor Deiner Tür, gibt Dir im Rahmen eines Experimentes eine Box mit einem roten Knopf in die Hand und eröffnet Dir die Möglichkeit, mit einem Schlag 1 Million Dollar zu bekommen. Alles was man tun muss, ist den roten Knopf zu drücken. Der einzige Hacken dabei ist, dass dann irgendwo auf dieser Welt ein Mensch sterben muss, denn man nicht kennt. Mit dieser interessanten wie skurrilen Grundidee konfrontiert Regisseur Richard Kelly ("Donnie Darko") in seinem neuesten Horror-Thriller sowohl seine beiden Hauptfiguren Norma und Arthur Lewis (Cameron Diaz und James Marsden), wie auch letztlich den Zuschauer. Obwohl beide intuitiv spüren, dass es falsch ist, können Sie der Verlockung nicht widerstehen und drücken den Knopf. Schneller jedoch als Ihnen lieb ist, müssen sie sich mit den Konsequenzen ihrer Tat schmerzhaft auseinandersetzen, für sich selbst aber auch die gesamte Menschheit. Denn der nicht weniger skurrile Mann (Frank Langalla) der dort mit der Box von Tür zu Tür zieht, ist ein Ethikbotschafter aus höheren Sphären, dessen Herkunft und eigentliche Auftraggeber bis zum Schluss unklar bleiben. Seine Aufgabe ist es einen Altruismus-Koeffizienten für die Menschen zu ermitteln. Wenn dieser für den Menschen nicht zufriedenstellend ausfällt, weil allzu viele dem unmoralischen Angebot nicht widerstehen können, dann ist das für irgendjemand Anlass genug, das Dasein der Menschen durchaus zu beenden. Wie gesagt, der Zuschauer erfährt nichts über den Auftraggeber, nur scheint dieser mit mächtigen Möglichkeiten ausgestattet zu sein, so dass sich selbst CIA, FBI, NSA und die NASA deren Botschafter auf Erden unterordnen und ihm bei seiner Arbeit behilflich sind.

      "The Box" ist ein recht atmosphärischer Film, der eine recht drückende und düstere Stimmung erzeugt, sich zugleich aber auch ein Stück weit abgedreht und rätselhaft präsentiert. Der Film fängt recht bedächtig an, nimmt dann im zweiten Drittel mächtig Fahrt auf und sorgt für subtile Spannung. Im letzten etwas fremdartigen Drittel verliert der Film dann ein wenig den Faden, kann die Spannung des zweiten Drittels nicht mehr halten und wartet mit einigen Längen und Logiklöchern auf. In den ersten Minuten des Films werden viele interessante Fragen aufgeworfen: Wer ist der Mann mit der Box, was passiert wenn man den Knopf drückt und sind damit irgendwelche Konsequenzen verbunden. Mehr und mehr wird die Stimmung drückender und die Lage für die Protagonisten, nah einem kurzweiligen Hoch, immer aussichtsloser. Für Norma und Arthur entwickelt sich das anfänglich so verlockende Angebot zunehmend zu einem Albtraum. So vermag die Story zwar auf der einen Seite die Zuschauer zu fesseln, auf der anderen Seite jedoch, wirken vielen Szenen etwas überzogen. Einige Zuschauer dürften zudem Probleme damit haben, dass es nicht auf jede Frage eine Antwort gibt und viele wichtige Elemente allein der Phantasie und Vorstellungskraft der Zuschauer überlassen werden. Wer mit dieser Art von Filmen nichts anfangen kann, der wird auch zu "The Box" nur schwer Zugang und Unterhaltung finden.

      An den Darstellern hat es sicherlich nicht gelegen, dass der Film an den US-Kinokassen ziemlich heftig gefloppt hat. Cameron Diaz liefert eine solide und glaubwürdige Performance ab. Vielleicht gelingt ihr ja noch gerade rechtzeitig der Sprung von der Komödien-Blondine hin zu etwas anspruchsvolleren Rollen. Auch an dem Part von James Marsden als Normas Ehemann und NASA-Angestellter gibt es wenig auszusetzen. Richtig überzeugend und fast schon sehenswert ist jedoch der Auftritt von Frank Langella als mysteriöser Ethikbotschafter. Sein Spiel wirkt bedrohlich und charmant zugleich und drückt den Film seinen Stempel auf. Gerade in der englischen Originalversion kommt seine Figur aufgrund seiner tiefen Stimme besonders stark zur Geltung. An den Kinokassen hat das aber wie gesagt nur wenig geholfen. In Deutschland ist "The Box" deswegen gar nicht erst ins Kino gekommen, sondern wurde direkt als DVD und Blu-ray aufgelegt. Um sich den Film aber mal aus der Videothek auszuleihen, dafür ist er allemal gut genug. (Filmnote: 3+)

      Bild: Die Bildqualität der Blu-ray bewegt sich durchgehend in allen Kategorien auf einem hohen Niveau. Zudem gelingt es dem Film auf vorzügliche Weise den Look der Siebziger Jahre einzufangen, in dem die Story des Films angesiedelt ist. Die Bildschärfe ist nahezu perfekt. Details und feine Texturen lassen sich beinahe in jeder Szene sehr gut ausmachen. Die visuellen Effekte sehen allesamt professionell aus. Ebenso gelungen sind die bestens ausgeprägte Dimensionalität des Bildes und der knackige Schwarzwert. Zum guten Bildeindruck tragen auch die kräftigen Kontraste bei. Auffällige Bildfehler lassen sich nicht ausmachen. Und auch die Farben wirken jederzeit natürlich. Insgesamt eine Umsetzung die nur ganz knapp an der Höchstwertung vorbei schrammt, die aber jeder Zeit ein voll- und hochwertiges HD-Feeling vermittelt. (Bildnote: 1-)

      Ton: Sowohl die deutsche als auch die englische Originalfassung sind als 5.1 DTS-HD Tonspuren auf der Blu-ray enthalten. Für einen dialogorientierten Film, mit ganz geringen Actionanteilen, hinterlässt der Tonmix einen richtig ordentlichen Eindruck, der im Rahmen des Genres fast schon überdurchschnittlich ist. Das ganze klingt recht weiträumig und atmosphärisch. Überall lassen sich kleine Nebengeräusche ausmachen, die zwar nicht gerade für ein Effektgewitter sorgen, dafür aber für die entsprechende Atmosphäre sorgen. Die Dialoge sind sehr klar und sauber verständlich. Und selbst in den wenigen, andeutungsweise mit etwas Action angereicherten Szenen, klingt die Tonspur sehr lebendig und dynamisch. Insgesamt für einen Film dieser Art ein wirklich gelungener Tonmix. (Tonnote: 2-)

      Fazit: Ein interessanter Anfang, ein spannender Mittelteil und ein nicht ganz gelungenes Ende. Leider wurde die gute Idee des Films durch ein paar fragwürdige und übertriebene Szenen nicht konsequent zum Ziel geführt. Dennoch bietet "The Box" durchaus spannende Unterhaltung und kann zum Ausleihen durchaus in die Überlegungen mit einbezogen werden. Wer aber bei einem Film darauf Wert legt, dass es spätestens zum Ende für alles eine Erklärung gibt, der dürfte mit diesem Horror-Thriller nur wenig Freude haben.


      Projektor: Sony VPL VW 60
      HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (Vers. 2.7)
      Blu-ray: Panasonic DMP-BD55 (Vers. 1.6)
      Leinwand: DaVision Cadre light 240cm 16:9
      Audio: Denon AVC-A 1 SE / Boxen: Jamo Two THX-D6 (7.1)
      Raum: Vollständig dunkelblaues Heimkino (7x4 m)
      Bilder
      • box.png

        81,32 kB, 242×242, 7 mal angesehen



    • Norma und Arthur Lewis sich eigentlich ein ganz normales junges Ehepaar mit einem kleinen Sohn und einem Haus am Rande der Stadt. Ihr idyllisches Leben gerät eines Tages plötzlich aus den Fugen, als sie ein merkwürdiges Paket vor ihrer Haustür finden. Eine Box mit einem roten Knopf, die Reichtum und Tod bedeuten kann, so der geheimnisvolle Überbringer der Sendung. Drücken sie den Knopf, erhalten sie 1 Million Dollar. Geld, das die Familie mehr als nur gut brauchen kann. Allerdings, so die Botschaft des Fremden, wird dadurch auch gleichzeitig ein Mensch auf der Welt den Tod finden. Norma und Arthur stecken fortan in einer teuflischen moralischen Zwickmühle, die sich schließlich zu einem alptraumhaften Horrortrip entwickelt, aus dem es keine Rettung zu geben scheint.




      Nach einem kurzen Intro wird das Menü geladen. Dieses bietet ein paar nette Animationen im Hintergrund und am unteren Bildrand befinden sich klar erkenntlich die einzelnen Menüpunkte. Der Auffenthalt im Menü, wird zudem mit Musik begleitet, außerdem ist eine Mausunterstützung aktiv.


      Menüdesign: 82%
      Übersichtlichkeit: 94%
      Navigation: 100%
      Menüanimationen: 78%
      Zeit zwischen Menüwechsel: schnell
      Kapitelvorschau animiert: nein
      Sprachauswahl vor Menü: nein
      Menümusik: ja
      Maussteuerung aktiv: ja

      Gesamt - 88%



      Der Bildtransfer zu The Box, ist auf einem erstaunlich hohem Niveau angesidelt. Die Bildschärfe erreicht hier absolute Topwerte und pegelt sich immer wieder auf Refernezniveau ein. Trotzdem hat man teilweise das Gefühl, daß bestimmte Bildbereiche leicht weichgezeichnet wirken. Auch die Kategorien Kontrast und Schwarzwert liefern hier Bestnoten ab. Das schwarze Auto von dem ominösen Fremden, wartet mit einem sehr guten Schwarzton auf. Dasselbe gilt für die sehr guten, dunklen Nachtszenen. Diese werden zudem von einem hervorragendem Kontrastverhältnis unterstützt, daß den Schnee selbst in Nachtszenen, in einem sehr guten Weißton wiedergibt. Bei Tagesszenen neigt der Kontrast etwas dazu, hellere Bildbereiche leicht zu überstrahlen. Die Frabwiedergabe hält sich, wegen der Witterungsverhältnisse, etwas bedeckt. Die Außenaufnahmen wirken etwas farbreduziert und blass. Wo hingegen die Zimmerszenen einen leichten warmen, gelblichen Farbton vorzuweisen haben.


      Blidformat: 2.40:1
      Videoformat: MPEG-4 AVC
      Schärfe bei Nahaufnahmen: 98%
      Schärfe bei Totalen: 98%
      Schärfe Allgemein: 98%
      Farbwiedergabe: 83%
      Schwarzwert: 96%
      Kontrast: 94%
      Bildplastizität - 3D/HD Effekt: 85%
      Farbverfremdung: -

      Gesamt - 91%



      Beim Tonmix wird nur das übliche geboten. Die Dialoge sind jederzeit klar verständlich und somit fällt es dem Zuschauer leicht den Gesprächen zu folgen. Der Subwoofer meldet sich auch ab und an mal, zumeist bei den etwas temporeicheren Szenen, die aber rar gesät sind. Da sich das meiste beim Ton über die Frontlautsprecher abspielt, wird man nicht gerade mit einer räumlichen Abmischung verwöhnt. Hin und wieder gibt es auch ein paar nette Effekte über die Surrounds zu vernehmen, die sich aber in Grenzen halten.


      Tonformat: DTS HD Master Audio 5.1
      Bitrate: 2046 Kbps
      Sprache: deutsch
      Bass / Dynamik: 74%
      Dialogverständlichkeit: 94%
      Surrounds: 77%
      Score (Abmischung/Titelauswahl): 75%/75%
      Soundtrack (Abmischung/Titelauswahl): -

      Gesamt - 80%



      Die Story von The Box klingt sehr interessant und entwickelt sich während der Laufzeit immer weiter und bringt am Ende doch noch Licht ins dunkle der Handlung. Während der gut 2 Stunden Laufzeit, herrscht eine getrübte Stimmung, die eine unheimliche Atmosphäre aufkommen lässt. So entwicklet sich das ganze zu einem Mysteriedrama, mit ungeahnten Folgen für die Protagonisten. Selbst der Zuschauer erfährt die ganze Auswirkung des Handelns der beiden Hauptdarsteller erst am Schluß, was etwas überraschendes in die Handlung einfügt.

      Das Gesehene hat mir sehr gut gefallen, trotz dieser getrübten Stimmung, die der Film vermittelt. Auch das Ende konnte Akzente setzen und fällt damit aus dem "Einheits-Happy-End-Brei" heraus. Somit gibts von mir eine volle Empfehlung für den Film, der sich deutlich von Mainstreamfilmen abspaltet.

      Kleiner Hinweis: jeder der sich wundern sollte, warum die dt. Stimme von C. Diaz hier mit einer anderen Sprecherin besetzt wurde, der irrt sich - genau wie ich. Denn auch hier spricht Katrin Fröhlich C. Diaz, nur klingt sie hier irgendwie anders als sonst.



      Hinweis: Die hier zu sehenden Filmszenen, spiegeln nicht das volle HD Potenzial wider. Sie sollen lediglich einen ersten Eindruck über den Film vermitteln.

      Laufzeit: 115 min
      Spannung: 91%
      Handlung: 89%
      Darsteller: 92%
      Dialoge: 88%
      Atmosphäre: 92%
      Film leihen: ja
      Film kaufen (sofort): ja
      Film kaufen (Budget): -
      IMDB Übersicht zum Film: Klick mich
      IMDB Infos über die Drehorte: Klick mich
      IMDB Infos über den Soundtrack: Klick mich
      Synchronsprecher des Films: Klick mich

      Gesamt - 90%


      Mein Equipment

      Gerät: HTPC
      CPU: AMD X2 6000+
      Grafikkarte: GeForce 8800 GTX
      Laufwerk: LG GGC H 20L
      Abspielsoftware: PowerDVD 7 und 8

      Projektor: Panasonic PT AE 3000 E (Full HD Projektor)

      Verstärker: Sony STR-DB 1080

      Boxen:
      Front: RFT B 3010 HIFI
      Center (Front und Back): Technics SB-C500
      Surrounds: Technics SB-S500
      Subwoofer: 2 x Magnat Vector Sub 30 (Aktiv)
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