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Brauch einen Tipp: Dateien zwischen zwei NAS kopieren - wie krieg ich es am schnellsten hin?

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    • Brauch einen Tipp: Dateien zwischen zwei NAS kopieren - wie krieg ich es am schnellsten hin?

      Hi,

      ich moechte moeglichst schnell die Dateien von einem NAS auf einen anderen NAS kopieren.

      Der eine NAS ist ein D-Link DNS-323, und der andere ein QNAP 210. Alle haben GBit-LAN und haengen an einem GBit-Switch.

      Hab schon einiges probiert, aber so richtig gut geklappt hat bislang noch nichts.

      a) Einfach "Kopieren" mit einem PC als Zwischen-Host
      - Der PC hat WinXP, hat auch GBit-LAN.
      - So hatte ich angefangen. War aber ziemlich langsam. 200 GB in 12 Stunden.

      b) Mit FTP zwischen den zwei NAS
      - Da klappte der "mget" nicht.
      - Und nur mit "get" hatte ich die "Leerzeichenproblematik" von ftp.
      - Da taugt wohl der FTP-Server des D-Link nicht all zu viel.

      c) FTP-Programm auf PC
      - Das aber so, dass direkt von einem NAS auf den anderen kopiert wird.
      - Hab FlashFXP probiert, dass diesen Modus koennen soll.
      - Klappte aber auch nicht wirklich.

      d) Samba-Mount
      - Partition direkt von einem NAS zum anderen NAS mounten, also ohne PC dazwischen.
      - Das versuche ich jetzt mit "cp". Mal sehen wie viel morgen frueh kopiert ist.

      Haette einer von Euch vielleicht noch einen Tipp, wie ich das schneller hinbekomme?

      Gruesse,

      Juergen
      Theorie ist, wenn einer alles weiss, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, und keiner weiss warum.
    • Hi,
      die D-Link dürfte der Schwachpunkt sein. Falls Du nur eine Platte drin hast könnte man versuche die per USB (externes Gehäuse) an den PC anzuschließen. Ich befürchte aber das Du 12 Stunden warten musst.

      Wenn beide NAS gut ausgestattet wären würde sich rsync anbieten, d.h. auf einem NAS per Telnet/SSH anmelden und versuchen mit rsync die Daten rüberzuschaufeln.

      Ralf
      --- Die Lücke, die ich hinterlasse, ersetzt mich vollkommen. ---
    • Hi,

      meine Synology-NAS haben beide den "Netzwerksicherungsdienst", der nichts anderes als ein rsync-Server ist. Damit geht genau das wie schon mehrfach erwähnt. Alternativ: wieso kannst Du ftp nicht "umgekehrt" betreiben? Anstatt Dateien zu "schieben" könntest Du versuchen, sie zu "ziehen". Damit umgehst Du den ftp-Server des D-Link.

      Gruß
    • Agrajag schrieb:

      Hi,
      Alternativ: wieso kannst Du ftp nicht "umgekehrt" betreiben? Anstatt Dateien zu "schieben" könntest Du versuchen, sie zu "ziehen". Damit umgehst Du den ftp-Server des D-Link.

      Gruß


      Hi,

      das hatte ich ja versucht, aber auf dem D-Link nicht das ftp-Programm gefunden. Hab zwar den Funplug installiert, aber anscheinend muesste ich FTP noch nachinstallieren.

      Gruesse,

      Juergen
      Theorie ist, wenn einer alles weiss, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, und keiner weiss warum.
    • Hi,

      beim Einsatz am PC wäre ich aber vorsichtig. Zumindest die Synology NAS haben mehrere Partitionen, unter Anderem auch eine Systempartition auf der HDD - das Ganze auf ext3. Wenn man da was vergurkt hat man hinterher ein Problem mehr. Meist nicht unlösbar, aber zumindest eine Stolperfalle.

      Gruß
    • Bassti schrieb:

      Du könntest die Festplatten aus den NAS Geräten ausbauen und lokal am PC die Daten kopieren, am besten mit robocopy einfach mal googeln.


      Hmmm, ja vielleicht. Ginge das auch mit den Disks im D-Link, die ich im JBOD-Modus betreibe, also zwei Disks bilden ein Volume?

      Letzte Variante waere noch, die Disks aus dem D-Link in ein USB-Gehauese einzusetzen, und dann am QNAP anzuschliessen. Allerdings hatte ich auch schon mal gelesen, dass der USB-Anschluss vom QNAP auch nicht so rasend schnell ist.

      Gruesse,

      Juergen
      Theorie ist, wenn einer alles weiss, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, und keiner weiss warum.
    • Warum kaufen sich bloß alle ein NAS. Billiggehäuse, Atomboard, Speicher und flotte Netzwerkkarte rein und fertig. 250 Euro später hat man das flexibelste und zugleich flotteste NAS ever. Nebenbei braucht man sich nicht auf die Firm- oder Softwarepflege des NAS-Herstellers verlassen. Und wenn das Ding irgendwann zu klerin wird, SAS-Controller (ok jetzt wirds dann kostspieliger...) verwenden und man hat eine open-end Lösung, die man erst einmal vollbekommen muss.
      nur Gutes
      Alexander
    • Hi Al,

      ohne groß in die Allgemeindiskussion einsteigen zu wollen - diese ist hier OT und außerdem sind Entscheidungen sowieso subjektiv - möchte ich hier einfach kurz darstellen, wieso ich für mich bei einem NAS gelandet bin.

      Ich hatte früher einen Server unter Linux. Der tat was er sollte, aber verstanden hab ich ihn nicht, konnte nichts daran ändern. Dann habe ich mich da hineingearbeitet, so dass ich rudimentäre Änderungen vornehmen konnte. Dann war die Hardware defekt und ich habe meinen Desktop zeitweise als Server missbraucht. Das fand ich vom Energieverbrauch her indiskutabel, außerdem fand ich die Verwaltung der Shares für meine Ansprüche nicht optimal. Inzwischen habe ich nicht mehr die Zeit bzw nicht mehr das Interesse, jedes Detail an z.B. einer FreeNAS-Installation auszuprobieren. Daher wollte ich etwas, das zuverlässig funktioniert und meinen Bedürfnisse gerecht wird. Das habe ich in einem NAS gefunden. Ja, es geht flexibler mit einem Selbstbau. Aber ich für mich bewerte den Komfort und die abgestimmten Hardware-Komponenten höher als die Flexibilität.

      Das Ganze ist eben wie schon geschrieben eine subjektive Angelegenheit. Jeder bewertet die Vor- und Nachteile anders, und daher kann ich jeden verstehen, der ein NAS kauft - und jeden, der sich seinen Server selberbauen möchte. :bier:

      Gruß
    • Moin,

      AL1969 schrieb:

      Warum kaufen sich bloß alle ein NAS. Billiggehäuse, Atomboard, Speicher und flotte Netzwerkkarte rein und fertig. 250 Euro später hat man das flexibelste und zugleich flotteste NAS ever. Nebenbei braucht man sich nicht auf die Firm- oder Softwarepflege des NAS-Herstellers verlassen. Und wenn das Ding irgendwann zu klerin wird, SAS-Controller (ok jetzt wirds dann kostspieliger...) verwenden und man hat eine open-end Lösung, die man erst einmal vollbekommen muss.
      nur Gutes
      Alexander
      ganz einfach - es gibt Leute die haben vielleicht keine Lust/Lust/Kenntnisse sich sowas selbst zu bauen.
      Ich näh mir meine Klamotten auch nicht selbst, sondern kauf die fertig im Laden.
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