JVC DLA-X3/7/9 Erfahrung-Messungen-Kalibrierung-Probleme

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    • JVC DLA-X3/7/9 Erfahrung-Messungen-Kalibrierung-Probleme

      Da ich inzwischen mehrere Berichte in diesem Thread verfasst habe, die sich mit dem JVC DLA-X3 befassen,
      hab ich eine kleine Inhaltsangabe eingefügt, damit diese Beiträge bei Bedarf schnell zu finden sind:


      Inhaltsangabe:
      Bildeindrücke: JVC DLA-X3 / Vorseriengerät
      TEST: JVC DLA-X3BE / Seriengerät
      Jede Menge Messergebnisse
      CMS: Mehr Licht und korrekte Farben über das Servicemenü
      Test von ANDY - JVC DLA-X7 Seriengerät
      Kalibrierung von FoLLgoTT

      JVC DLA-X3
      [b]Bildeindrücke vom Vorseriengerät


      Vorwort:
      Heute hab ich mir das aktuelle Vorserienmodell des JVC DLA-X3 mal näher betrachten können. Vor allem war ich neugierig auf die Frame Insertion und die 3D-Darstellung. Auch der Frage nach einem Upgrade des HD550 auf den X3 war diesbezüglich interessant. Wie groß sind die Vorteile des X3?
      Leider hatte das Modell, wie auf der IFA und den anschließenden Presse/Händlerpräsentationen, immer noch einige Bugs. Ob diese Bugs bis zur Serienreife behoben werden, bleibt abzuwarten.

      Um meine Eindrücke ein wenig zu sortieren, hab ich diese mal in einzelne Themenbereiche gesplittet.

      Helligkeit/Kontrast:
      Die maximale Helligkeit beträgt lt. JVC rund 1300 Lumen. Diese erzielt der X3 allerdings "nur" mit 8500 Kelvin (dazu unten mehr). Rund 1100 Lumen verbleiben bei 6500 Kelvin. Wie schon die HD550/750/950/990 verliert auch der X3 durch die Kalibrierung nur wenig von seiner maximalen Luminanz, so dass knapp unter 1100 Lumen an maximaler Helligkeit verbleiben sollen.
      Der X3 ist somit etwas heller als ein kalibrierter HD550. Der Unterschied ist im A/B-Vergleich sicherlich wahrnehmbar, aber kaum noch "aus der Erinnerung" heraus. Auch der Schwarzwert ist minimal dunkler. Insgesamt empfand ich die Verdoppelung des nativen Kontrastumfanges (On/Off) von rund 25.000:1 auf 50.000:1 als sichtbar, aber Welten waren das subjektiv nun wirklich nicht.
      Deutlicher fiel hingegen der bessere Im-Bildkontrast auf. Vor allem in dedizierten Heimkinos wird der X3 nochmals etwas zulegen können. In einem Wohnkino mit hellen Wänden, weißer Decke und Restlicht wird davon aber kaum noch etwas übrig bleiben.
      Insgesamt gewinnt das Bild durch die Kombination aller Parameter an Plastizität. So wirken die Innenaufnahmen in THE DARK KNIGHT extrem plastisch. Auch die Weltraumaufnahmen in SPACE COWBOYS hab ich so beeindruckend kaum einmal vorher gesehen. Hier ist nicht mehr der Projektor sondern der Raum selbst der limitierende Faktor.

      Schärfe, Farbe, Shading, Solarisation:
      Der Projektor stellt eine fantastische Bildschärfe dar. Diese kann mittels zweier Schärferegler digital weiter an den eigenen Geschmack angepasst werden. Die Detailschärfe hebt den Kontrast feiner Bilddetails so an, dass der gesamte Bildeindruck knackiger erscheint, ohne dass Doppelkonturen entstehen. Übertrieben sollte dieser Regler allerdings nicht genutzt werden, weil ansonsten auch das Bildrauschen verstärkt wird.
      Die Farbdarstellung ist ausgesprochen homogen. Durch den hohen Füllfaktor von weit über 90% der D-ILAs wirken die Farben sehr natürlich. Wie schon beim HD550 sind nur geringe Korrekturen notwendig, um den Projektor einen linearen Graustufenverlauf zu verpassen. Eine Farbraumanpassung ist bei diesem Modell nicht möglich. Während die Modelle X7 und X9 über ein vollständiges Farbmanagement verfügen, bleibt beim X3 der Farbraum ein wenig erweitert. Filmszenen wirken dadurch etwas farbgesättigter aber nicht bonschefarbig. Wem das nicht gefällt, der kann die Farbsättigung herunterdrehen, bis subjektiv ein vergleichbarer Bildeindruck entsteht wie bei den auf Norm kalibrierten X7 und X9.
      Shading war beim X3 nicht zu sehen. Auch typische Solarisationseffekte sind mir beim zugespielten Material nicht aufgefallen.
      Insgesamt ist der Bildeindruck sehr homogen und filmlike. Vergleichbar ist der X3 in dieser Disziplin mit dem JVC-HD550 und dem aktuell erhältlichen HD350er Modell.

      Frame Insertion:
      Die 4 stufige Frame Insertion wurde zum HD550 grundlegend überholt und ein wenig verbessert. Perfekt ist sie leider nicht!
      In Stufe 1 und 2 werden Black Frame integriert.
      Vor allem in Stufe 1 führen diese Black Frames zu einem deutlich sichtbaren Flackern, wie ich es noch von alten Röhren TVs kenne.
      In Stufe 2 ist das Helligkeitsflackern wesentlich geringer, aber durchaus noch wahrnehmbar. Vor allem die Helligkeit reduziert sich hier so drastisch durch die schwarzen Zwischenbilder, dass der X3 viel von seiner Plastizität einbüßt.
      In Stufe 3 werden keine Black Frames eingefügt, sondern Zwischenbilder errechnet. In Kapitel 1 von THE DARK KNIGHT (Flug über die Dächer der Wolkenkratzer) zeigt das linke verglaste Gebäude deutliche Blockartefakte. Das Gebäude auf der rechten Seite bildet in der Mitte deutliche Pixelwolken. Auch die senkrechten "Gitter" auf dem Dach flackern und zeigen Artefakte in Form von kleinen viereckigen Blöcken, die ineinander verlaufen. Insgesamt ist die Bewegungsdarstellung besser als beim HD550 - aber Artefaktfrei sind sie leider nicht!
      Insgesamt kann ich mich mit der besseren Bewegungsdarstellung ganz gut anfreunden. Sie wirkt nicht mehr so "soapig" wie noch beim HD550. Der klassische Filmlook bleibt weitgehend erhalten. Die Aufnahmen von THE INTERNATIONAL gewinnen mit der FI-Stufe 3 deutlich an Schärfe in Bewegungen. Wenn Clive Owen durch Berlin hetzt bleiben bei den Kameraschwenks alle Bilddetails erhalten. Mit ausgeschalteter FI verschmieren diese Panoramaaufnahmen deutlich.
      Stufe 4 berechnet weitere Zwischenbilder und stellt insgesamt mehr Zwischenbilder dar als Originalframes. Der "Soaplook" ist nun allgegenwärtig. Vor allem bei langsamen Kameraschwenks und Bewegungen der Darsteller fällt das auf. Diese Stufe ist Geschmacksache. Mein Ding ist das nicht. Keine Geschmacksache sind hingegen die massiven Artefakte in Stufe 4. Diese Artefakte nehmen massiv zu und bewegen sich auf einem vergleichbaren Niveau wie beim Vorgängermodell, dem HD550. Furchtbar!
      Insgesamt gefällt mir als "FI-Kritiker" die Stufe 3 am Besten. Mit ein wenig Eingewöhnungszeit könnte ich mich damit sogar anfreunden, weil die Zunahme an Bewegungsschärfe die Nachteile des "künstlichen" Looks überspielen. Wenn JVC die Artefakte nun noch beseitigt, ist die FI in Stufe 3 absolut tauglich - sogar für Filmlookliebhaber wie mich.

      Zoom, Lautstärke, Lüfter:
      Der Zoombereich ist vergleichbar mit dem HD550. Da Zoom, Fokus und Lens-Shift motorisch per Fernbedienung regelbar sind, kann das Bild problemlos vom Sitzplatz aus auf verschiedene Bildformate angepasst werden. Vor allem Besitzer einer Cinemascope-Leinwand werden dieses Feature zu schätzen wissen. Mit Hilfe der "Bildformatanzeige" kann das Bild problemlos innerhalb weniger Sekunden an die Leinwand angepasst werden. Eine Lens-Memory-Schaltung wie sie der Panasonic PT-AE4000 nutzt ist allerdings nicht vorhanden.
      Der Lüfter ist praktisch nicht mehr zu hören. Im Lampenmodus HOCH ist der Lüfter gerade mal so laut wie der HD550 im Lampenmodus NORMAL. Damit ist der Projektor trotz seiner gesteigerten Lichtleistung absolut Heimkinotauglich.

      Dies fiel mir auf:
      Das Vorserienmodell schaltet im "Automodus" nicht auf 3D, wenn das zugespielte Signal im Side-by-Side-Verfahren vorliegt. Hier muss die Wiedergabe mit der Umschaltung auf den Modus "Side-by-Side" erzwungen werden. Bis zur Serienreife will JVC diesen Bug aber noch beheben.

      3D-Darstellung:
      Als erster Projektor im Consumerbereich unter 10.000 Euro bietet der JVC-X3 die Möglichkeit, 3D-Filme in Full-HD-Auflösung zu schauen. Dafür muss ein Ermitter für rund 70 Euro und die aktiven Shutterbrillen für ca. 180 Euro/Stück dazugekauft werden. Für eine 4-köpfige Familie bedeutet das gleich eine Zusatzinvestition von etwa 790 Euro!
      Dafür sychronisieren sich die Brillen automatisch (einfach den Bügel aufklappen) mit dem Ermitter. Die Brillen bieten einen guten Sitzkomfort. Selbst Brillenträger werden keine Probleme haben, die Shutterbrille vor der eigentlichen Sehhilfe auf der Nase zu tragen. Das Blickfeld ist groß genug und rutschen tut sie auch nicht.
      Darüber hinaus habe ich kleine Lichter im Raum (z.B. Leuchtdioden der Zuspieler) nicht als Störend empfunden. Das Andererorts wahrgenommene Flackern war mit den JVC-Brillen nicht zu sehen. Klasse!
      Die 3D-Filme GRAND CANYON und MONSTER UND ALIENS wirkten wie ein Blick aus dem Fenster und bauten eine tolle Tiefenstaffellung auf. Während der Fahrt über die Gewässer im Grand Canyon bekam ich spontan Angst um den Centerlautsprecher, der unmittelbar unter der Leinwandkante lag. Das Wasser stieg bedrohlich vor der Unterkannte an und schien jeden Moment überzuschwappen.
      Während des Alien-Angriffs auf der Brücke in MONSTER UND ALIENS kamen zahlreiche Effekte unmittelbar aus der Leinwand herausgeflogen. Sogar die Demos von Sky 3D in 720p-Auflösung konnten überzeugen, obwohl die Bildauflösung deutlich geringer war. Vor allem Details im Hintergrund schiene eine wenig "auszufransen". Das Sky-Logo kam vor den Tiefen des Weltalles förmlich aus dem Sternenhimmel heraus und stand sogar deutlich vor den Lautsprechern im Raum. Wow! So stelle ich mir 3D vor! Eine räumliche Tiefe, die von der Brille bis zum Horizont reicht.
      Leider war der Helligkeitsverlust durch die 3D-Technik deutlich sichtbar. Da die D-ILAs digital angesteuert werden, können alle Pixel gleichzeitig umschalten (und nicht nacheinander wie bei SXRD). Dadurch verlängert sich die Verschlusszeit der Brille (bleibt länger geöffnet) und es kommt mehr Helligkeit beim Zuschauer an.
      Der Lichtverlust beträgt irgendwas zwischen 75% und etwa 80%. Damit sollen von den 1300 Lumen (8500 Kelvin, siehe oben) zunächst mal ca. 250 bis 325 Lumen übrig bleiben. Das reicht aus, um auf einer 2,30 Meter breiten Leinwand immerhin 8 bis 10 Footlamberts (hinter der Brille) zu erhalten.
      Das hört sich erst einmal nach wenig an. Berücksichtige ich nun, dass der Lichtverlust zu 50% der Brille geschuldet ist, weil abwechselnd das linke und das rechte "Glas" der Shutterbrille geschlossen wird, relativiert sich das. Der Lichtverlust wird nicht so massiv wahrgenommen wie es die reinen Zahlenwerte vermuten lassen.
      Die Farben wirken natürlich. Ghosting war in den Testsequenzen nicht auffällig. Es war sogar möglich, den Kopf leicht schräg zu halten, ohne dass der 3D-Effekt gleich abbricht. Damit ist es möglich, sich an seine Partnerin zu kuscheln und trotzdem 3D zu genießen.
      Wenn anschließend die Brille abgenommen und ein Film in 2D projiziert wird, begeistert die sagenhafte Leuchtkraft des JVC-X3 mit strahlend hellen Bildern. Bis zu 34 Footlamberts sind nun auf der 2,30 Meter breiten Bildwand möglich!
      Damit ist der X3 für Bildbreiten von weit über 3 Metern wie geschaffen.

      Fazit:
      Mit viel Licht und wenig Schatten möchte ich meinen Bildeindruck zusammenfassen. Der JVC DLA-X3 ist ein durchweg ausgereifter Projektor mit ganz wenigen "Schwächen". Durch die gesteigerte Luminanz ist der Projektor nicht nur für Bildbreiten jenseits der 3 Meter wie geschaffen, sondern bietet auch noch ausreichend Licht für die 3D-Darstellung. Die FI wurde deutlich verbessert zum HD550, leider verursacht sie aber immer noch sichtbare Artefakte in "schwierigen" Szenen. Der Filmlook bleibt mit FI weitgehend erhalten, während die Bildschärfe in Bewegungsszenen deutlich verbessert wird.
      Mehr Projektorqualität (inkl. 3D-Fähigkeit) für knapp unter 4000 Euro gibt es derzeit nicht.[/b]
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Hallo George,

      vielen herzlichen Dank für Deinen ausführlichen und informativen Bericht. :dankoe:

      Leider steht da nicht das richtige drin, nämlich, dass die FI funktioniert. Für 4000 Euro sollte eine vernünftig funktionierende FI drin sein. Sehr sehr schade, dass JVC nicht aus den Fehlern des 550 gelernt hat. :neu_wut: Besteht Hoffnung, dass die endgültigen Modelle nachgebessert werden oder ist das jetzt so?

      Dafür ist die 3D-Darstellung überraschend gut, aber bei dem Preis für die Brille und den Sender und den vielen 3D-Filmen kann ich darauf noch verzichten.

      Wenn die FI so bleibt, werde ich vielleicht doch nur eine neue Lampe für meinen Pana 2000 kaufen und das JVC-Modell 2011 abwarten...

      Gruß
    • Schöner ausführlicher Bericht ... bezogen auf den Marktwert des HD350 lohnt sich damit für mich ein weitere Gedanke an ein Upgrade erstmal nicht.
      Insbesondere das die BFI zu flackern führte und FI immer noch massive Artefakte produziert heißt das man (ich) ggf besser noch eine Generation abwarte.

      Und 3D vor einem 65Zoll Plasma hat bei mir eher zu Kopfweh denn zu Genuß geführt. Auch war dort es kaum möglich den Kopf zu neigen.
      Und das geht garnicht wenn ich aufrecht wie Pik7 im Sessel sitzen muss. Aber das scheint ja beim JVC wohl gelöst.

      Und wo sind denn die 3D Medien ... Avatar 3D erst in 2012 liest man ... aber beindruckend waren die Bilder vom Canyon auf dem Plasma schon.
      Wenn auch immer wieder ich den Eindruck hatte in einen der alten Viewmaster aus meinen Kindertagen zu schauen. Insbesondere wenn Objekte an den Bildrand gelangen oder aus ihm rausfliegen wirkt 3D im Film für mich unatürlich - macht quasi nen Knoten in die Augen.

      Gruß
      7of4
    • Hallo Georg

      Auch von mir ein Dankeschön für den schön beschriebenen und Technisch sehr Wertvollen Test ..RESPEKT :thumbs: :thumbs:

      Schade das JVC mit dem FI noch etwas Probleme hat.... oder ist dieses Problem später mit einem Softwareupdate zu beheben?

      Jetzt bin ich aber auf unsere Beamertage in München - Am Mittwoch den 27.10.2010 im Heimkinoraum gespannt :verlegen:
      Grüße Harry :bigsmile:

      Harrys Kino - Im Bau
    • Nabend,

      waren gestern Abend (spät) auch bei Grobi Nord, um hier auch dem X3 mal auf den Zahn zu fühlen.

      Vorweg ein Dankeschön an Oliver S. und natürlich auch an Herrn Hess von JVC, der zig Händler auch in nä. Zeit noch aufsuchen wird.
      Was für ein Pensum hat der Mann. 8o

      Tja was bleibt jedoch übrig jetzt noch zu schreiben, der George hat ja nun eigentlich umfassend berichtet. :thumbs:
      Dem kann ich mich (fast) anschließen.

      S3D Eindrücke:
      Der Colorade Film hatte in der Tat einiges an 3D Feeling auch in der skeptischen Betrachtung. Lediglich die Helligkeit ist (IMO) auf Dauer zu gering, was mich dann stören würde. Die Farben verloren natürlich auch etwas Brillanz, jedoch hatte das Bild weiterhin eine gute optische Darstellung.
      Zwar wird bei BD 3D Kost "nur" mit 2x 48 Hz zugespielt, ein Flimmern war jedoch nicht wirklich zu erkennen. Lediglich die Anstrennung für die Augen ist nicht zu verachten. Besser wäre hier mit Sicherheit noch Triple Flash, doch das gibt es hier so noch nicht.
      Einige Wasserszenen und gewisse Spritzer....ja ich dachte auch wir werden jetzt gleich naß oder der Center LS ist gleich in den Fluten. ;)
      Inges. dort eine gute S3D Umsetzung mit minimalem Ghosting (teils an weit vorn Objekten mit hoher Tiefenwirkung zu erkennen).

      Bei CGI (Anmimationsstreifen) fällt das Ghosting allerdings schon etwas mehr auf, da sehr viele Elemente eben sehr gerade auftauchen. Klar hier sind nun einmal klarere Konturen (Linien etc.) häufiger anzutreffen.
      Der eigentliche 3D Effekt ist allerdings auch hier nicht schlechter, im Gegenteil hier fällt der hohe Schärfegrad umso positiver auf. Mir fehlt jedoch der Wums an Farbdichte und Helligkeit in solchen Filmen, da geht dann erst wieder die Sonne auf, wenn die Brille gelupft wird. Es ist nun einmal ein Kompromiss, jedoch ein gut umgesetzter bei JVC.

      Da immer noch gewisse Optimierungen bis November geplant sind, kann es durchaus sein, dass JVC die Abstimmung (mehr/weniger Helligkeit zu mehr/weniger Ghosting) noch weiter verbessert.
      Einen Eingriff auf gewisse Parameter (mehr Shutter Timedelay oder Response Einwirkung) ist seitens der Software so nicht möglich (auch nicht Service Menü).
      Also wenn macht das final JVC in Kooperation mit dem Brillenhersteller XPand.

      Nur für das Budget und auch für das 2-3 fache ist das Gerät ganz klar vorn, was S3D angeht im Moment !


      2D Eindrücke (kamen vor den S3D Eindrücken):

      Als ich hier zu aller Erst auf die projiz. Bilder sah, dachte ich mir, wie digital ist das denn ? Hier war Schärfe + Detailschärfe im 30iger Bereich und FI auf 3 inkl. erw. Farbmodus + Filmpreset gewählt. Sorry das war echt "too mutch" (rote Teil Kante um fast jedes Objekt mit teils Zusatzaura etc.). Tja und dann eine neue Erkenntnis die mich persöhnlich echt überascht hat. Das Gerät produzierte mächtig False Contur inkl. RBE ähnli. Effekte.
      Gerade in der Anfangssequenz von the Dark Knight, konnte ich in quasi jeder Bewegung (dunkles Hosenbein oder Jacke am Arm im Gebäude usw.) innerhalb der Bewegungsphase ein rotes Nachleuchten inkl. Konturverschiebung an der Stelle ausmachen. Wieso passiert das denn ? Ich wollte eigentlich den Solarisationseffekt etwas nachhaltiger überprüfen und dann das. Selbst am "Play" Pfeil (von der PS3) der absolut weiß sein sollte, dachte ich ich bin im Film "Adromeda"...ihr wisst das grün/rote Aufleuchten plötzlich...so in der Art.
      Andere Mitgucker sahen das so nicht. Wohl aber eine gewisse Kontur nach dem direktem Hinweis.
      Später dann Schärfe im 10-15er Bereich, Fi aus, Farbmodus standart mit Cinema Preset. Nun paßte es besser....geht doch ! Jedoch waren die obigen Effekte immer noch zu erkennen, jedoch weniger ausgeprägt. Ein gewisser Zusammenhang scheint also zu bestehen.
      Ich will hier keine Panik machen, ich und auch eine weitere Person sahen es ebenso auffallend, nur wie beschrieben war auch das Gerät noch nicht final Serie !!!!
      Es wäre somit wünschenswert, wenn diese Eigenart zumindest auf ein Minimum reduziert würde. Wer darauf nicht empfänglich ist (ähnli. RBE) der braucht sich dann ohnehin keine Gedanken machen dazu.

      Ansonnsten ein stimmiges Bild was in der 2 Abstimmungseinstellung deutlich souveräner, echter erschien. Auch die Farben schienen so auf D65 Punkt inkl. auch deren Graubalance zueinander.
      Leider hat der X3 keine spez. Modies (wie Xenon oder DCI Mode). Letzteres ist den X7 + X9 Modellen vorenthalten und diese werden dann mit Sicherheit noch exakter diesen Farbraum treffen bzw. noch natürlichere Farben zeigen können (aber auch wieder auf Kosten von Lichtpower natürlich).
      Ich empfand den Ansikontast als befriedigend - gut, da geht noch mehr, da bin ich ohnehin etwas verwöhnt. Durchzeichnung war in dem Modus auch in Ordnung bzw. gut.
      Fi Einstellung 3 ist auch brauchbar (Rest wie beschrieben nicht wirklich 1,2,4). Nur auch dort Artefakte ab und an (Feuer bei Avatar usw.). Ich brauche das so nicht, für Sport OK, aber bei BD Film hat mich noch keine FI überzeugen können.
      Aber auch hier ist das letzte Wort (Abstimmung) anscheinend auch noch nicht gefallen. Ob die FI besser ist, als in der Vorserie kann ich jedoch nicht beantworten.


      FAZIT :
      Für 4000 € (unverhandelt usw.) ist das Gerät wirklich eine gute Empfehlung wert, das Ding kann dann sogar noch entspr. gutes S3D ! (Wo ist da die Konkurenz ?)
      Und das so ein Preis auch wirklich am Kunden ankommt ist eine Gemeinschaftsoperation vieler Händler und auch Herrn Hess zu verdanken. Nur so und auch mit einem gewissen Druck konnte das den "Herstellerjungs" quasi "eingeschenkt" werden.
      Na wenn das nicht fair ist ?

      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ANDY ()

    • Hallo ANDY,

      Vielen Dank für Deine Eindrücke. :bigsmile:

      ANDY schrieb:

      Das Gerät produzierte mächtig False Contur inkl. RBE ähnli. Effekte.
      Gerade in der Anfangssequenz von the Dark Knight, konnte ich in quasi jeder Bewegung (dunkles Hosenbein oder Jacke am Arm im Gebäude usw.) innerhalb der Bewegungsphase ein rotes Nachleuchten inkl. Konturverschiebung an der Stelle ausmachen. Wieso passiert das denn ? Ich wollte eigentlich den Solarisationseffekt etwas nachhaltiger überprüfen und dann das. Selbst am "Play" Pfeil (von der PS3) der absolut weiß sein sollte, dachte ich ich bin im Film "Adromeda"...ihr wisst das grün/rote Aufleuchten plötzlich...so in der Art.
      Andere Mitgucker sahen das so nicht. Wohl aber eine gewisse Kontur nach dem direktem Hinweis.
      Später dann Schärfe im 10-15er Bereich, Fi aus, Farbmodus standart mit Cinema Preset. Nun paßte es besser....geht doch ! Jedoch waren die obigen Effekte immer noch zu erkennen, jedoch weniger ausgeprägt. Ein gewisser Zusammenhang scheint also zu bestehen.
      Ich will hier keine Panik machen, ich und auch eine weitere Person sahen es ebenso auffallend, nur wie beschrieben war auch das Gerät noch nicht final Serie !!!!
      Es wäre somit wünschenswert, wenn diese Eigenart zumindest auf ein Minimum reduziert würde. Wer darauf nicht empfänglich ist (ähnli. RBE) der braucht sich dann ohnehin keine Gedanken machen dazu.
      Das klingt erschreckend.

      FI in Stufe 3 funktioniert nicht richtig und auch noch neue Artefakte! Wenn die Serienmodelle so bleiben, dann gibt es keinen JVC für mich, sondern ich muss mir die Epsons anschauen, die ja ganz ganz ganz bestimmt keine Kinderkrankheiten haben. :mitleid:

      Oder ist das Meckern auf hohem Niveau?

      Naja, ich werde wohl selber zum Händler gehen und mir die finalen Geräte anschauen müssen, ob mir die Bildqualität 4000 Euro wert ist. Ich hatte gehofft, der X3 wäre ausgereift und Forumsberichte würden für eine Bestellung ausreichen.

      Gruß
    • ANDY schrieb:

      Zwar wird bei BD 3D Kost "nur" mit 2x 48 Hz zugespielt, ein Flimmern war jedoch nicht wirklich zu erkennen. Lediglich die Anstrennung für die Augen ist nicht zu verachten.
      Hallo ANDY,

      diesen Eindruck hatte ich auch. Bereits nach gut 1/2 Stunde machte sich die Bilddarstellung in 3D mit leichtem (!) Kopfdröhnen bemerkbar, das ich nicht einmal habe, wenn ich einen ganzen Tag am Computer sitze.
      Auch hatte ich das Gefühl, dass ich meine Augen ab und an neu "Fokussieren" musste, weil die Schärfestrecken im Bild nicht mehr stimmig erschienen. Diesen Eindrücke hatte ich im Kino mit MAXIMUM 3D (CinemaxX) mittels passiver Polfilterbrille oder bei den Sony TVs mit aktiver Shutterbrille nicht.
      Mal schauen, ob ich mich daran gewöhnen werde.

      Ausgesprochen positiv fand ich, dass während der 3D-Vorführung die FI ausgeschaltet war (Prozessor zu langsam) und die Bewegungsschärfe dennoch perfekt war, ohne dass es zu Artefakten wie z.B. Blockrauschen kam.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hallo George, hallo Andy,

      vielen Dank für Eure ersten Eindrücke vom DLA-X3 Vorserienmodell! :thumbs:

      Euren Berichten entnehme ich für mich, dass 3D im privaten Heimkino wie zu erwarten noch in den Kinderschuhen steckt. Wenn man zum Anschaffungspreis von ca. 4.000,- EUR jetzt noch die Masse an verfügbarer 3D-Software in Relation zum zusätzlichen Anschaffungspreis der 3D Brillen und des Synchronistationssenders stellt, kann man wohl wirklich noch in Ruhe auf die 2011/12er Projektor Modelle warten.

      Mal sehen wie die fertigen Serienmodelle abschneiden, es wird sicherlich einige User geben die jetzt gerade eine Neuanschaffung in Planung haben und beim X3 zugreifen werden.

      Für mich jedenfalls das interessanteste Thema der nächsten Monate! (mal sehen was die Konkurenz so auf den Markt wirft)

      Gruß

      FrankT.
      Gruß
      Hook2000

      +++ Mitglied der Heimkinofreunde Niedersachsen (HKFN) +++ Das CinemäxXchen im Heimkinoschrein +++
    • Hi,

      auch von meiner Seite aus vielen Dank für den Bericht. Ich schwanke noch, ob ich Sonntag mal nach Kassel fahre, dort soll der X3 ja auch zu sehen sein.

      Gibt es vielleicht schon eine Info, ob die neue Generation abrufbare Presets für Bildgeometrie speichern kann (also Focus, Bildbreite usw)?


      Grüße

      Harry
    • suke schrieb:



      FI in Stufe 3 funktioniert nicht richtig und auch noch neue Artefakte! Wenn die Serienmodelle so bleiben, dann gibt es keinen JVC für mich, sondern ich muss mir die Epsons anschauen, die ja ganz ganz ganz bestimmt keine Kinderkrankheiten haben. :mitleid:


      Naja, da hätte ich auch meine Zweifel ;) .

      Vor meinem jetztigen HD350 war ich über mehrere Modell-Reihen "treuer" Epson-Kunde. Die letzten Modelle hatten aber erhebliche Kinderkrankheiten im ersten halben Jahr. Manche Dinge, wie z.B. deutlich sichtbares shading, war überhaupt nicht zu beheben, auch nach mehrmaligem Austausch nicht :( .

      Daß das FI auch bei den JVC's noch nicht wirklich befriedigend arbeitet,
      überrascht mich auch nicht. FI ist für mich allerdings kein wichtiges
      Kriterium, zumindest zum jetztigen Zeitpunkt.

      @George Lucas

      Auch von mir Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Ich gehöre auch zu den möglichen Interessenten für die neuen JVC's. Ich denke mal, daß der X3 das für mich "passende" Modell wäre, soweit man das aus jetztiger Sicht schon sagen kann.
      Da ich schon beim HD350 das fehlende CMS nicht wirklich vermisst habe, sehe ich für mich keinen echten Gegenwert für den Mehrpreis der Premium-Modelle.
      Gruß Axel
    • Auch hier ein Dankeschön an die Berichteschreiber George und Andy :bier:
      Ihr beschreibt die FI als nur mäßig gelungen. Kann eine FI überhaupt immer fehlerfrei funktionieren?

      Als Beispiel fällt mir gerade der Film Gamer ein: Bei den meist hektischen und schnellen Bewegungen hat sogar der HD350 (ohne FI) Probleme das einigermaßen vernünftig darzustellen. Es gibt da so einige Szenen, wo die Bewegung nicht nur verschmiert, sondern in einen regelrechten Pixelhaufen zerfällt. Ich frage mich daher, wie das wohl mit einer eingeschalteten FI beim X3 aussehen wird, wie soll da was brauchbares errechnet werden?

      Bei welcher Szene in welchem Film konntet ihr die Darstellungsfehler erkennen? Wenn ich mir den X3 dann ebenfalls mal Live ansehe, hätte ich Anhaltspunkte auf die ich achten könnte. Oder stolpert die FI so häufig, dass es praktisch bei jedem Film mehrmals zu erkennen ist?
      Gruß
      andeis
    • andeis schrieb:


      Ihr beschreibt die FI als nur mäßig gelungen. Kann eine FI überhaupt immer fehlerfrei funktionieren?
      Nabend,

      genau das ist der Punkt ! Keine Fi ist absolut fehlerfrei. Insofern trifft der Punkt auch auf andere Projektoren zu.
      Wer weiß worauf er achten muss...tja ich sehe das, andere nicht oder viel später bzw. gar nicht.
      Veralgemeinern kann man das somit nicht.

      andeis schrieb:

      Als Beispiel fällt mir gerade der Film Gamer ein: Bei den meist hektischen und schnellen Bewegungen hat sogar der HD350 (ohne FI) Probleme das einigermaßen vernünftig darzustellen. Es gibt da so einige Szenen, wo die Bewegung nicht nur verschmiert, sondern in einen regelrechten Pixelhaufen zerfällt. Ich frage mich daher, wie das wohl mit einer eingeschalteten FI beim X3 aussehen wird, wie soll da was brauchbares errechnet werden?

      Auch hier hast du Recht, nur sehe ich z.B. an meinem DLP niemals Pixelverschmierer oder gar False Contur, Solarisation oder Kammeffekte aller Art.
      Daher fielen mir ja gewisse Punkte am Dila Gerät auf, darauf reagiere ich leider extrem, da ich es nicht kenne. Nur auch hier kann ich viele PJ´s zitieren die solche Effekte irgendwo zeigen.
      Insofern ist das nicht nur bei schnellen Gamespielen zu erkennen, da sehe ich die Technik anscheinend am Limit. Tja und aus sch... auch noch Zwischenbildern zu "verschönern" ganz klar das funktioniert natürlich erst Recht nicht.
      Nur wie beschrieben ich sehe das, andere Mitgucker sehen viele Eigenarten anscheind nicht. Auch hier ist der Punkt dann nicht zu veralgemeinern. Für mich dann in der Erkenntnis leider ernüchternd, da nützt mir auch kein Kontrast von 1:2000000 z.B. nichts.

      andeis schrieb:

      Bei welcher Szene in welchem Film konntet ihr die Darstellungsfehler erkennen? Wenn ich mir den X3 dann ebenfalls mal Live ansehe, hätte ich Anhaltspunkte auf die ich achten könnte. Oder stolpert die FI so häufig, dass es praktisch bei jedem Film mehrmals zu erkennen ist?

      Wenn du den False Contur Effekt meinst, nur den hatte ich oben beschrieben. Also an kontrastreichen Übergängen ( ggf. auch Flächen) zu erkennen.
      Slomobeispiel bei der Gebäude Szene bei TDK (am Anfang wo der Bus reinfährt) :
      Die Männer mit dunklen Hosen und Jacken laufen wild umher. Dort in der Bewegung auf ein Hosenbein oder Armbereich schauen (dunkle Fläche) und dann mit dem Auge die Abgrenzung vom Hintergrund (heller Fußboden) fokuszieren. In der Bewegung kommt es blitzartig zu den Artefakten daher das Hosenbein wird in der Bewegung unten plötzlich rötlich, bevor der nä. Frame wieder die dunkle Hose zeigt.
      Das passierte permanent in jeder Bewegung dort mit den Männern, ich dachte echt in der Frequenz an RBE. Alles bei Stufe FI 3 gesehen.
      Ist die Fi aus, dann ist dieser Effekt schwächer, jedoch für mich immer noch störend sichtbar.

      Meinst du nur die FI dann folgende Szenen:
      Avatar erste Landung in der Pandora. Dort in der Dämmerung der Angriff der Killer "Wauwis". Dort die schwenkende Fackel betrachten. Schöner Flammenschweif mit Doppelkonturen in rot/grün Abwechslung zu erkennen, was dann je nach Panneljustage im PJ auch unterschiedlich ausfallen wird.
      Oder wieder in TDK am Anfang, als die Jungs sich auf das andere Gebäude abseilen.
      Oder generell in einer erhöhten durchsichtigen Konturbereitschaft in harten Abgrenzungen quasi wie eine Art Doppelkante, die dann teils sogar wieder (in dem Fall und Testgerät) rot abgrenzte. Ohne Fi war auch dieses Kantenoversampling weniger ausgeprägt aber nie wirklich kompl. verschwunden.
      Nur im 3D Betrieb war das dann nicht mehr sichtbar, was natürlich auch an der generellen FI aus und der dunkleren Anmutung zurück zu führen ist.

      Wie beschrieben ich kenne das so nicht, daher bin ich hier definitiv sehr empfindlich. Es wundert mich nur das viele User auf solche Effekte wenig reagieren. Selbst die fette rote Kante beim IFA Epson 4000er (völlig ein No go bei dem Vorserienmodell) konnten einige Leute nur mit exaktem Fingerzeig sehen.


      @all
      Bitte vergleicht die PJ´s in jedem Fall selbst, ich möchte hier (auch im Hinblick noch nicht final Seriengerät) keine Panik machen oder gewisse Kaufentscheidungen bzw. generelle Sichtungen im Vorraus zu Nichte machen.
      Ich bin leider extrem versaut, was jegliche Signalaufbereitung und Detailfehlerchen angeht.
      Insofern das Geschriebene im Hinterkopf behalten und wirklich selbst eine gewisse Zeit schauen. Ob dann Fehler auftauchen bzw. für User XY tolerierbar sind ist dann im warsten Sinne Ansichtssache.

      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

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    • Hook2000 schrieb:

      Hallo George, hallo Andy,

      vielen Dank für Eure ersten Eindrücke vom DLA-X3 Vorserienmodell! :thumbs:

      Euren Berichten entnehme ich für mich, dass 3D im privaten Heimkino wie zu erwarten noch in den Kinderschuhen steckt. Wenn man zum Anschaffungspreis von ca. 4.000,- EUR jetzt noch die Masse an verfügbarer 3D-Software in Relation zum zusätzlichen Anschaffungspreis der 3D Brillen und des Synchronistationssenders stellt, kann man wohl wirklich noch in Ruhe auf die 2011/12er Projektor Modelle warten.

      Mal sehen wie die fertigen Serienmodelle abschneiden, es wird sicherlich einige User geben die jetzt gerade eine Neuanschaffung in Planung haben und beim X3 zugreifen werden.

      Für mich jedenfalls das interessanteste Thema der nächsten Monate! (mal sehen was die Konkurenz so auf den Markt wirft)

      Gruß

      FrankT.
      Hallo ,

      nun von Kinderschuhen im Hinblick zu S3D mit dem Dila zu sprechen, kann ich allerdings nicht behaupten.
      Das funktionierte wirklich sehr gut mit gewissen Lichteinbußen etc.
      Und für diesen Preis....ganz ehrlich absolut fair. Das dann die Brillen extra kosten (wenn nicht in Aktion Bundle gekauft) fine ich auch in Ordnung.
      Letzteres sind nun einmal gute Brillen (von XPAND 103 Modell für Dila noch modifiziert warscheinlich). Nicht umsonst wurde zum Schluß gerade diese Abstimmung (Brille Syn PJ etc.) noch weiter optimiert bzw. ist dann für gewisse Auslieferungsverzögerungen verantwortlich.
      Das ist konsequent richtig so gemacht (IMO).

      ANDY
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    • George Lucas schrieb:



      Ausgesprochen positiv fand ich, dass während der 3D-Vorführung die FI ausgeschaltet war (Prozessor zu langsam) und die Bewegungsschärfe dennoch perfekt war, ohne dass es zu Artefakten wie z.B. Blockrauschen kam.


      Hallo George,

      richtig die Bewegungen erschienen auch ohne FI flüssig. (obwohl ich damit ohnehin weniger Probleme habe).
      Leider waren die Szenen (mangels Software) auch nicht unmittelabr vergleichbar zu TDK oder anderen bekannten Filmen (Casino Royal usw.).
      Erst wenn hier wirkiche Real 3D Filme mit schnellen Schnitten etc. kommen...tja dann noch einmal vergleichen.

      ANDY
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    • @Andy

      Ich habe mir heute den X3 angesehen, hauptsächlich den 3D-Modus (Bericht: siehe HiFi-Forum). Allerdings konnte ich keinen der von Dir gesehenen Effekte erkennen. Vielmehr ist es sogar so, daß die Leute, selbst nachdem Du darauf hingewiesen hast worauf zu achten ist, den Effekt nicht sehen konnten. Ich weiß, daß Du da sehr penibel bist, aber ich empfinde das als Jammern auf SEHR hohem Niveau. Ich bin auch pingelig, aber andere Hersteller wären froh, wenn Sie mit solchen "Problemen" zu kämpfen hätten :bier:
    • hoi,

      ich kann mir nicht helfen, wenn Ihr (ANDY & George) behauptet der 3D-Modus sei anstrengend für die Augen oder nach bereits 30min stellt sich ein "Kopfbrummen" ein, dann bleibt für mich nur die Schlussfolgerung 3D (oder Stereoskopie) steckt auch bei diesem Gerät noch in den Kinderschuhen.

      @suke:
      ich erwarte nicht, dass JVC hinsichtlich FI noch ernsthafte Verbesserungen bis zum Serienstand erzielt. Gute Algorithmen für die Bildanalyse sind nicht mal eben so erdacht und mir scheint es als ob das Verfahren von JVC an unangenehmen Stellen an seine Grenzen stößt. Es wird jedenfalls nicht am Prozessor selbst liegen, denn an den anderen Komponenten spart JVC schließlich auch nicht. Beim Algorithmus braucht man eben die richtigen Mitarbeiter. Vielleicht kann JVC aber auch aus patentrechtlichen Gründen nicht an das Niveau von EPSON oder Panasonic bezüglich FI kommen.

      @andeis:
      vermutlich kann eine FI nicht fehlerfrei funktionieren. Aber mal im ernst, die Realität mit 24Hz wiederzugeben halte ich auch nicht gerade für fehlerfrei. Es bleibt imho eher Geschmacksache mit welchen Fehlern man sich arrangiert. Bei JVC stellt die FI zweifellos keine Alternative dar, da sind wir uns wohl einig.

      so long...
    • Schau Dir das am besten mal selbst an. Den angenehmsten 3D-Effekt hat bei mir der LF CF3D hinterlassen: 1200 ANSI-Lumen hinter der Brille und sehr gute 3D-Wirkung ohne jegliche Anstrengung. Da werden halt keine Shutterbrillen verwendet und man mußte mit massiven Hotspots auf der Silberleinwand leben.

      Kopfbrummen hab ich keines bekommen, aber anfangs weiß man garnicht, wo man zuerst hinschauen soll. Das waren anfangs etwas viel 3D-Eindrücke für das ungeübte Auge. Nach ein paar Minuten hat sich das aber gelegt.

      hajkoo schrieb:


      ich kann mir nicht helfen, wenn Ihr (ANDY & George) behauptet der 3D-Modus sei anstrengend für die Augen oder nach bereits 30min stellt sich ein "Kopfbrummen" ein, dann bleibt für mich nur die Schlussfolgerung 3D (oder Stereoskopie) steckt auch bei diesem Gerät noch in den Kinderschuhen.
    • hajkoo schrieb:

      ich kann mir nicht helfen, wenn Ihr (ANDY & George) behauptet der 3D-Modus sei anstrengend für die Augen oder nach bereits 30min stellt sich ein "Kopfbrummen" ein, dann bleibt für mich nur die Schlussfolgerung 3D (oder Stereoskopie) steckt auch bei diesem Gerät noch in den Kinderschuhen.
      Hi,
      ich hatte ja auch von Kopf"weh"berichtet - bzw. für mich es ist eher eine Art Anstrengung der Augen - so als ob man ne Nacht vor dem PC durchgemacht hat - ich denke das ist systembedingt ein Effekt der Stereoskopie mit schnell wechselden Inhalten und zum anderen auch einwenig die im Vergleich zum Kino 3D geringere Refresh Rate und den Shutterbrillen und nicht speziell die Geräteimplementierung des JVC. Und auch da hatte ich nach AVATAR 3D in Sony SimultanProjektion (ohneShutter) das Gefühl min 2 Filme geschaut zu haben. Mal so ein Film ist OK aber permanent ? Ne .. (noch nicht) nicht entspannend.

      Aber ich merke auch nen Unterschied ob ich meinen Arbeitsplatz mit ner Glühlampe oder Leuchstoffröhre beleuchte.

      7of4
    • Eragon schrieb:

      @Andy

      Ich habe mir heute den X3 angesehen, hauptsächlich den 3D-Modus (Bericht: siehe HiFi-Forum). Allerdings konnte ich keinen der von Dir gesehenen Effekte erkennen. Vielmehr ist es sogar so, daß die Leute, selbst nachdem Du darauf hingewiesen hast worauf zu achten ist, den Effekt nicht sehen konnten. Ich weiß, daß Du da sehr penibel bist, aber ich empfinde das als Jammern auf SEHR hohem Niveau. Ich bin auch pingelig, aber andere Hersteller wären froh, wenn Sie mit solchen "Problemen" zu kämpfen hätten :bier:
      Hallo Eragon,

      da es ja dort auch der gleiche X3 war...klar mich verwundert das natürlich. Nur ich hatte es ja schon beschrieben, das war so künstlich, ich könnte damit auf Dauer leider nicht schauen (jammern ist da absolut relativ fast schon RBE Niveau). Es passiert ja gerade in Szenen wo viel Kontrastunterschied herscht und das am Dila ? (Bei TDK war das leider richtig schlimm). :sad:
      Schön für die User/Nutzer, die das nicht sehen
      Dieser Zustand ist mir da ja im übrigen nicht allein aufgefallen, denn auch mein Bekannter (Fahrer :biggrin: ) war davon genauso betroffen (inkl. störendes Eigenfeetback in der Erkenntnis).
      Auch andere Sachen (Halokanten, Konturen teils farbig abgesetzt etc.) ist einfach nicht mein Ding, nur davon sind auch viele andere PJ´s eben mit ähnlichen Darstellungen gesegnet.
      Warum der Großteil anderer User davon nichts sieht, keine Ahnung ggf. rot/grün Schwäche....nein Scherz beiseite...müßte man wohl einen Augenarzt/Analytiker fragen. Oder es liegt tatsächlich am Anspruch im Bild mitlerweile.

      Insofern sind auch andere Hersteller mit gewissen Grundsatzfehlern im Signal behaftet, was durch allerlei Zusatzfunktionen eben auch ihren Ursprung hat.
      Ich schaue mir auch die Hintergründe an (Rauschfaktor contra Schärfe), die Konturabgrenzungen generell, das dann farbig richtig abgesetzte konturierte Bild, der ggf. überspitzte Schärfegrad wo Abrisse in Beweg, Artefakte entstehen usw usw. Viele kleinere Sachen fallen mir in der Tat erst nach 20-30 min auf, doch spä. nach einem Film (kontrastreiche Kost nix Animation) kann ich dir genau sagen wo die Defizite sind. Diese dann gezielt in Einklang mit Justage XY zu minimieren dann ein "Spaß" den ich mir ab und an mache. Die Ergebnisse sind dann natürlich unterschiedlich, bis hin besser geht es dann wohl nicht.
      Den Rest schiebe ich dann auf ein Grundsatzproblem.
      So gesehen kann ich auf eine gewisse Qualität in allen Disziplinen im PJ nicht mehr verzichten um meinerseits den Spaß am Bild zu erhalten.


      Also nocheinmal, mir geht es überhaupt nicht darum hier Gerät XY schlecht zu machen oder schlechter zu "reden", als es ist in der Tat ist (auch von Panik keine Spur).
      Nur wenn gewisse Defizite zu erkennen sind, meine ich das Recht zu haben (gerade auch in Foren) darüber zu schreiben. Ich möchte hier sicherlich nicht den Tenor (meiner ist besser etc.) bedienen oder ggf. dort wieder in die Schublade gesteckt zu werden. GANZ SICHER NICHT !!!
      Daher betone ich ja auch, das ICH hier gewisse Dinge negativ bewertet habe. Ob das nun in Gewichtung zu Pro oder Contra irgend eines Gerätes führt, ist dann immer nur in der Selbsterfahrung feststellbar.

      Leider ist es aber auch so, das eine gewisse Anfangs Euphorie mit reinspielt und zum Teil auch erst in der längeren Betrachtung, dann doch der Eine oder Andere Fehler auftaucht.
      Auch diese Erfahrungen zeigen das Im Austausch im Bekannterkreis usw.
      So gesehen ist meine Beobachtung ein Hinweis, was daraus jeder Einzelne macht kann mir letztendlich egal sein. ;)


      Also viel Spaß an deinem Weihnachtsgeschenk, wenn er dann noch dieses Jahr kommt ! :thumbs:

      ANDY

      PS
      Ja die "Wunde" nur kurz:
      Am Samstag zufällige Aktion, genötigt im Bekantenkreis (Treffen /Essen/Reden/Spaß Termin eigentlich) ein Dila 350 (O-Ton Frauen, ihr habt 15 min. dann... :biggrin:)
      TDK gleiche Szenen (ohne Fi dort ist ja nicht vorhanden)....sichtbare auch dort die Fehler, aber weniger auffallend.
      Er nicht gesehen ich schon.
      Kurzum diese Eigenart ist anscheinend immer an gewissen Szenen sichtbar in der Dila Gattung, mir ist das in einigen Vorsichtungen allerdings so nicht wirklich in Erinnerung gewesen.
      So nun ist auch gut. :yes:
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    • Eragon schrieb:

      Schau Dir das am besten mal selbst an. Den angenehmsten 3D-Effekt hat bei mir der LF CF3D hinterlassen: 1200 ANSI-Lumen hinter der Brille und sehr gute 3D-Wirkung ohne jegliche Anstrengung. Da werden halt keine Shutterbrillen verwendet und man mußte mit massiven Hotspots auf der Silberleinwand leben.



      Mahlzeit,

      1200 Lumen bei Gain 2,0 + Leinwand ? :zunge:
      Auch das empfinde ich immer wieder erstaunlich, das dieses Glitzer/Scheiben/Hotspot S3D so gut in der Betrachtung wahrgenommen wird.
      Ich finde das ist die Krönung an Künstlichkeit in einer sicherlich hellen S3D Darstellung.

      Wenn du 144 Hz bestes Shutter an ebenso 16-20 fL Pj Boliden aus (du weißt schon) mal gesehen hättest, dann relativiert sich der Eindruck nachhaltig.

      Nur für etwas über 10k€ inkl. der Helligkeit hat der PJ sicherlich im Moment eine Alleinstellung für S3D, jedoch für 2D nicht wirklich zu gebrauchen.

      ANDY
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    • ANDY schrieb:

      Wenn du 144 Hz bestes Shutter an ebenso 16-20 fL Pj Boliden aus (du weißt schon) mal gesehen hättest, dann relativiert sich der Eindruck nachhaltig.


      Hallo Andy,

      wie Du weißt, denke ich immer noch, dass das Polverfahren mit zwei Prokis vielleicht das Beste ist wegen Helligkeit und Bildruhe ohne Shutter. Leider konnte ich bis heute noch nicht genug Erfahrungen und Beispiele sehen.
      Eine Frage:
      Wo kann man als "Normalo" denn die von Dir genannte Kombi serhen?

      Gruß Jürgen
    • HJS schrieb:

      ANDY schrieb:

      Wenn du 144 Hz bestes Shutter an ebenso 16-20 fL Pj Boliden aus (du weißt schon) mal gesehen hättest, dann relativiert sich der Eindruck nachhaltig.


      Hallo Andy,

      wie Du weißt, denke ich immer noch, dass das Polverfahren mit zwei Prokis vielleicht das Beste ist wegen Helligkeit und Bildruhe ohne Shutter. Leider konnte ich bis heute noch nicht genug Erfahrungen und Beispiele sehen.
      Eine Frage:
      Wo kann man als "Normalo" denn die von Dir genannte Kombi serhen?

      Gruß Jürgen
      Mahlzeit,

      in Italien bei Sim, England bei DPI oder bei mir. :lol:

      Oder auf der Cedia Anfang 2011 in Las Vergas.
      Oder danach in Amsterdamm 2011 (Termin gerade nicht zu Hand).

      Für mehr Ruhe ist Triple Flash bei Shutter auf die Dauer unumgänglich, gerade wenn auch mehr Helligkeit reinspielt.
      Insofern muss hier schnellst. nachgeholt werden auch in der Consumerklasse.

      Passive Polfilter gerade vor den Dualprojektoren wird dir niemals die Natürlichkeit im Bild geben, die derzeit über andere Verfahren möglich ist.
      Da ändert auch der Dual Engine LG nichts, auch wenn das andere User hier in der Wahrnehmung (weil andere nicht gesehen) so empfunden haben.


      Ergo um den Vergleich wirst du nicht umher kommen.


      ANDY
      PS
      Ob ich nun ein Sample aus England bekomme (Sim ist da einfacher) steht allerdings noch nicht fest.
      Melde mich zu gegeb. Zeit. dann.
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    • Ich hatte am Wochenende die Gelegenheit den JVC mit eigenen Augen zu sehen und muss sagen, dass mir das Bild sehr gut gefallen hat. Im 3D Betrieb liess zwar die Helligkeit nach und die Farben waren nicht 100% aber damit könnte ich leben :bier:
      Sind die JVC Geräte eigentlich auch für Deckenmontage geeignet? :kratz:
      Grüße Achim
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