Motivation für das Hobby Heimkino - eher Filme gucken oder Technik optimieren

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    • Ich gehöre wohl zum extrem, mein Beamer hat seit 8 jahren ca 150 Stunden dazu bekommen, ich bin pro Woche allerdings ca 8 bis 10 Stunden in meinem Heimkino um Musik zu hören und meine Audiotechnik stetig zu verbessern.

      Zu 90 % der Zeit kann ich keinen Film schauen weil ich wieder am optimieren bin und mein Heimkino teilzerlegt ist.

      Meist passe ich dabei meine FIR Filter an, probiere mich an neuen Trennfrequenzen oder optimiere mein DBA.

      Gruß Thomas
    • Schöner Thread den Du da (quasi) wiederbelebst...

      Bei mir ist das Verhältnis glatt anders herum, die Zeiten in der Woche stimmen, aber ich gehöre zu der 98% Film-und-selten-mal-Musik-Fraktion. Außerdem ist mein (inzwischen zweites) Kino seit der Fertigstellung Anfang 2011 immer einsatzbereit, irgendwelche Baumaßnahmen müssen schnell erledigt werden :) . Wir haben auch des Öfteren mal Gäste, das finde ich schon wichtig. Ebenso ist das Sammeln von Filmen/Figuren Teil des Hobbies...

      Auf der Strecke bleiben bei mir immer Optimierungen (wie die dringend mal notwendige Einmessung des Antimodes auf die erweiterten Subs oder die Nutzung von Dirac). Ich schaue halt abends lieber einen Film. Basta :D
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von olli () aus folgendem Grund: Danke hocky, Fehler ist korrigiert.

    • Diamond_9.5 schrieb:

      Ich gehöre wohl zum extrem, mein Beamer hat seit 8 jahren ca 150 Stunden dazu bekommen, ich bin pro Woche allerdings ca 8 bis 10 Stunden in meinem Heimkino um Musik zu hören und meine Audiotechnik stetig zu verbessern.

      Zu 90 % der Zeit kann ich keinen Film schauen weil ich wieder am optimieren bin und mein Heimkino teilzerlegt ist.

      Meist passe ich dabei meine FIR Filter an, probiere mich an neuen Trennfrequenzen oder optimiere mein DBA.
      Interessanter Ansatz ... ;)
      Was heißt Optimierung DBA konkret?
      Hat sich das auch im Ergebnis niedergeschlagen?
    • Hmmm, gute Frage in wie weit man ein gut eingestelltes DBA noch verbessern kann.

      Das DBA muss ja nicht zwangsläufig als DBA laufen. Man kann es sowohl als SBA laufen lassen, oder eine Kombination daraus fahren.

      Was ich sonst noch versucht habe war, das DBA nicht symetrisch laufen zu lassen. Wände an denen sich Türen und Fenster befinden brauchen mehr Schallenergie als harte Wände, wenn man eine Ebene Wellenfront haben möchte.

      Was auch sehr gut geklappt hat, war ein SBA mit einem virtuellen, sich einschwingenden Gegenbass. Durch die ebene Wellenfront bei einem SBA hat man sehr starke Resonanzen in Längsrichtung. Je länger man den Ton spielt um so mehr schwingt er sich ein (wird lauter). Wenn man jetzt den selben bass noch mal phasenverkehrt und zeitverzögert abspielt kann man die Raummode weitgehend bedämpfen.

      Den Versuch habe ich von Hier: aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=40&t=3334&start=120

      Theoretisch müsste ein DBA in einem L- Förmigen Raum auch funktionieren, wenn man an beiden Enden und in der ecke jeweils ein SBA gitter anbringt und alles passend verzögert, man hätte damit eine "virtuelle" schallharte Wand.

      Ich finde da gibt es noch viel auszuprobieren, da ist es wirklich nicht nötig sich von einem Film von der einstellerei ablenken zu lassen. :silly: :bier:


      Viele grüße Thomas

      Edit: Die Antwort bin ich ja noch schuldig. Ein korrekt eingestelltes DBA kann nur schwer verbessert werden, allerdings ist meine hintere Sitzreihe sehr nah an der Wand und etwa auf höhe der hinteren Membranen, der
      Basspegel ist hier ca 10 db leiser als im restlichen Raum. Dafür habe ich ein extra Setup mit weniger glattem Frequenzgang, aber dafür mit Bass bis auf den letzten Sitz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Diamond_9.5 ()

    • Danke für Deine Antwort.

      Über ...

      Diamond_9.5 schrieb:

      Was ich sonst noch versucht habe war, das DBA nicht symetrisch laufen zu lassen.
      ... habe ich auch schon mal nachgedacht.
      Bei meinem DBA habe ich die Chassis entsprechend wie folgt verkabelt um ggf. die Pegel differenzieren zu können:
      Frontgitter links außen oben und unten // links mitte oben und unten // rechts mitte oben und unten // rechts außen oben und unten
      Rückgitter unten links außen und links mitte // oben links außen und links mitte // unten rechts außen und rechts mitte // oben rechts außen und rechts mitte //
      Ich hatte dazu auch einmal ein paar Versuche gemacht, einen Vorteil konnte ich damit jedoch nicht erzielen.
      Die Anzahl der Möglichkeiten ist jedoch auch so hoch, dass es mir den Aufwand nicht wert war.
      Insofern habe ich das DBA wie üblich und hier im Forum beschrieben abgestimmt.

      Diamond_9.5 schrieb:

      Theoretisch müsste ein DBA in einem L- Förmigen Raum auch funktionieren, wenn man an beiden Enden und in der ecke jeweils ein SBA gitter anbringt und alles passend verzögert, man hätte damit eine "virtuelle" schallharte Wand.
      Ja, dazu gibt es hier einen Thread von Nils/FoLLgoTT.
    • Tatsächlich ertappe ich mich auch ständig dabei einen Film nicht zu schauen, da ich ja vorher noch das ändern und dies optimieren und das umbauen will usw. Ich glaube ab einem gewissen Punkt des Baufortschritts und der Qualität nimmt das auch ab, aber aktuell sind mir die Baustellen einfach noch zu groß um die wenige Freizeit zum Film gucken zu nutzen und zu denken, wie gut das sein könnte, anch Erledigung der offenen Posten. Total bekloppt :silly:
      NVidia Shield / Xbox One S --- Philips 65PUS8102 / JVC X5000 --- Denon X4400 - iNuke NU3000DSP --- 5.2.4 KinSat20 / Sica 15S3PL8 DBA
      Das MoWoKi
    • Hi,
      ich „habe“ lange zur Technikfraktion gehört, das Basteln hat mir Spaß gemacht.
      Da es dann aber irgendwann fertig war, habe ich nur noch Filme geschaut, da ich rundherum zufrieden war.

      Nach dem Umzug vor Jahren hatte ich zunächst irgendwie die Lust verloren, alles nochmal im Wohnzimmer durchzuziehen und lebte lange mit einer Behelfslösung.

      Nach dem Kauf des neuen Receivers habe ich mir die Mühe gemacht, das Ganze in abgespeckter Version wieder Einzurichten und Einzumessen.

      Das Bild kommt nicht mehr von einem Proki, sondern von einem 55 Zöller.

      Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, muss allerdings sagen, dass mich die ganze Ausprobiererei, die vor 15j noch super fand, heute eher genervt hat.

      Ich bin froh, dass nun alles läuft, wie es soll und ich eigentlich bis auf die Lautstärke und den SW-Pegel nichts großartig nachregeln muss.

      Der Film steht im Vordergrund.

      Sollte ich irgendwann doch nochmal zu einem eigenen Kinoraum kommen, würde ich versuchen, vor dem Basteln erst einmal einen Experten in Sachen Akustik zu befragen. ..

      Bauen würde ich dann vermutlich selbst, da man ja dann was machen kann, wenn man Zeit und Lust hat.
      Im Wohnzimmer soll es ja immer zügig gehen... :D.
      Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!
    • Wohl dem der unwissend ist. Der kann sich mehr auf den Film konzentrieren.
      Sobald man weiß, was nicht richtig ist, optimiert man nur die ganze Zeit.

      Das legt sich bei mir nach ungefähr 6-12 Monaten und fängt dann wieder schubweise an. Ich glaub das ist ein Virus. :klopfer:
      Ich hab die Steuerung schon so eingerichtet, dass ich ohne On Screen Menü einstellen kann. Dann störe ich meine Frau nicht :verlegen:
    • Lando2081 schrieb:

      Sobald man weiß, was nicht richtig ist, optimiert man nur die ganze Zeit.
      Aus der Phase bin ich schon lange raus. Wenn ich jetzt noch was ändern würde, würde ich nur das System nur verschlimmbessern.
      Ok die Decken LS muss ich mal installieren. Aber das sollte von dem Einstellung schnell gemacht werden.
      Sehe da nicht das Problem das ich dann Wochenlang was einstellen muss.
    • Moviefreak schrieb:

      Ich bin froh, dass nun alles läuft, wie es soll und ich eigentlich bis auf die Lautstärke und den SW-Pegel nichts großartig nachregeln muss.


      Der Film steht im Vordergrund.
      Geht mir ebenso. Beim Bau vor 10 Jahren war es toll mit anzusehen wie ein leerer Betonkeller zum fertigen Kino wurde. Ich habe wochenlang nur Sweeps und Testbilder abgespielt. Danach habe ich 10 Jahre einfach nur Filme gesehen und weder an den Bildeinstellungen noch an den Audioeinstellungen was herumgedreht. Super war das. Die größte Änderung war der Wechsel von WDTV auf fireTV.
      Aber nun wird es Zeit für einen größeren Umbau, freue mich aber nicht wirklich darauf.
      AVR: Denon 6500 - Projektor: JVC X7900 - Leinwand: Cheap Trick 16:9 2,67m - Lautsprecher: JBL Studio L Serie in 7.2.4 - Lichtsteuerung: Futronix P400 - Bedienung: Logitech Harmoy Elite - Mediaplayer: Nvidia Shield - Shaker: 4xReckhorn BS200i an A-409
    • Das Ergebnis zeigt schön die breitgefächerte Motivationsbasis für die Existenz eines Heimkinos (in welcher Form auch immer).

      Für mich waren und sind beim Filmeschauen die störenden Nachbaren (bin sonst ein geselliger Typ) in einem Kino mit ein Grund vor Jahren im Keller einen Raum adaptiert zu haben. Habe mir in der Vergangenheit Filme (wenn ich ein Kino besuchte) immer gegen Ende der Ausstrahlungszeit angeschaut. Einmal war ich fast alleine :) (zehn Minuten nach Beginn ist dann noch jemand gekommen :( ). Wenn ich die Ausgabe der Filme nicht erwarten kann, gehe ich immer noch ins Kino. Schaue mir aber bei Verfügbarkeit den Film aber noch einmal (oder auch öfter) zu Hause an.

      Auch bei meinem nicht akustisch optimiertem Equipment (das noch dazu eher in der unteren Liga spielt) empfinde ich das Tonerlebnis besser als im Kino. Atmos fehlt zusehends, wird aber bei der bevorstehenden Neuausrichtung berücksichtigt.

      Bauen ist schön, bis die ersten unerwarteten Schwierigkeiten auftreten. Und die kommen sicher irgendwann. Die optischen Spielerein schau ich mir gerne an (und bewundere sie auch), aber mir ist der Aufwand dafür zu groß. Obwohl mit zunehmenden Bestehen meines Kellerloches habe ich schon das eine oder andere Mal über ein paar "Verschönerungen" nachgedacht :)
    • Ich find´s interessant, das es im Hobby Heimkino scheinbar eine ähnliche Auseinandersetzung gibt, wie im Hobby HiFi :biggrin: . Wenn sich in HiFi-Foren oder Stammtischen darüber unterhalten wird, was man wieder an seiner Anlage optimiert hat, um "besser" zu hören - das ist im HiFi m. E. wesentlich extremer und alles andere als objektiv vorhanden, Stichwort Voodoo - dann fällt nach einer Zeit gern die Floskel "Kommt ihr vor lauter schrauben eigentlich noch zum Musik hören, eintauchen und geniesen?", oder noch besser "Die Musik ist doch wichtiger, als die ganze Technik!". Obwohl selbige, die das vom Stapel lassen, auch nicht gerade wenig in ihre Ketten investiert haben. Die Krönung ist dann das manche dieser Zeitgenossen noch nie auf IRGEND einem Konzert waren :biggrin: , Musik nur aus der Konserve kennen. Die Technik ist nachdem man das erreicht hat, was man will - sehr oft die Budget-Obergrenze - plötzlich nebensächlich und der Content rückt in den Fokus und man avisiert zum Musikkritiker :biggrin: .
      Dann unterhalten sich gestandene High Ender, die ein obere Mittelklasse Auto im Wohnzimmer oder Keller stehen haben plötzlich darüber, wie unterschiedlich Keith Richards und Rory Gallagher Gitarre spielen und Gibson Les Paul und Fender Stratocaster klingen :biggrin: . Musiker haben für sowas nur ein mitleidiges lächeln übrig :biggrin: . Die brauchen auch kein sündteures Equipment, um vorgenannte Gitarren zu unterscheiden, genauso wie Klassikkenner einen "trägen" Barenboim von Leonard Bernstein.

      Für mich stellt es sich so dar: um die Inhalte von Film und Musik nachvollziehen zu können, braucht es keine großen Investitionen ins Equipment. Der Spassfaktor erhöht sich aber ungemein :biggrin: .

      Gruß

      Klaus
    • meine Motivation ist eher das Bauen und Optimieren. Wenn es zum Filmgucken kommt, dann sitze ich auch ruhig und geniesse den Film (wenn der Film das zulässt von der Story her, denn da sind meine höheren Ansprüche)

      Sonst baue und bastele ich für mein Leben gern.
      Ich verändere ständig etwas.

      Musik hören tue ich auch gern, aber auf einer dedizierten Anlage in einem anderen Raum mit einer anderen Raumakustik.
      Gruß, Gerhard

      "It´s my way or highway!"
    • Ich komme eigentlich aus der HiFi Ecke, habe daher schon ein paar Lautsprecher und Geräte gehabt, aber nie den Kostenaspekt aus dem Augen verloren.
      Von "Voodoo" Dingen halte ich auch nichts. Bin da eher bodenständig geblieben.
      Zum Glück hatte ich den Background und konnte eine Anlage aufbauen, mit der ich nun schon lange Zeit sehr zufrieden bin.
      Aus einer geplanten kurzen Hörsession wird dann plötzlich der ganze Abend und ich kann einfach nicht mehr aufhören. Das ist für mich das Zeichen, dass alles passt und ich nur wenig bis keine Verbesserungen mehr machen möchte.
      Ein großer Schritt war hier der akustisch optimierte Raum... und da kam dann auch das Heimkino ins Spiel. Habe früher auch schon mit Heimkino Equipment herumgespielt, aber nie konsequent. Es war immer ein Kompromiss mit Bild, Raum usw. Da ich gerne selber etwas bastle und Dinge dazulerne, die mich bei meinem "Erlebnis" an den oben genannten Punkt bringen... war dann der Hauskauf mit großem Kellerraum der endgültige Startschuss auch Kino möglichst perfekt hinzubekommen.
      Im Vordergrund steht das Erlebnis, gepaart mit einer schönen Optik... ich muss mich wohlfühlen.
      Der Raum ist bei mir ein Kompromiss zwischen Stereo und Heimkino...funktioniert aber sehr gut so.
      Mit dem Heimkino bin ich noch nicht ganz zufrieden, ich sehe noch zu viel Verbesserungspotential... Bild, Ton usw.
      Rüste gerade das SBA auf ein DBA auf, daher sind größere Umbaumaßnahmen im Raum nötig, die sich bei mir eher hinziehen.
      Auch ich schaue lieber einen Film, als nur zu basteln...will aber auch irgendwann fertig werden. Sofern man das bei unserem Hobby überhaupt sagen kann.
    • Ja, manchmal ist so eine Bastelpause auch Mal ganz angenehm um einfach nur Filme zu genießen.

      Habe in den letzten 2 Monaten 40 Filme geschaut, ohne groß an irgendwas rumzumessen oder umzubauen.

      Aber man merkt dann halt auch, wo noch was zu ändern wäre. Und Zack ist man wieder am Basteln. :thumbsup:
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Ich würde mich auch eher zu den Film-Geniessern zählen.
      Ich kann es gar nicht abwarten, bis mein Kino endlich steht...aber das BAUEN des Kinos reizt mich genauso.

      Für mich sind praktikable Lösungen wichtig. Nicht irgendwelche vollkommen überteuerten Komponenten, die viellecht 10-20% mehr "abliefern"... ich würde es wahrscheinlich nicht einmal merken..

      Ich vergleiche das mit meinen Autos... Möchte ich irgendwo schnell und bequem ankommen, nehme ich mein Alltagsauto...
      Ist die Zeit jetzt nicht der dringliche Faktor, nehme ich auch sehr gerne meinen 69 PS Bulli und geniesse einfach die entschleunigte Reise.

      Beides hat irgendwo seine Berechtigung.

      Ich freue mich jedenfalls schon auf das Sehen UND Hören in meinem Kino... und natürlich aufs Basteln ;)
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