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Mein Kellerkino: Akustikoptimierung mit Fairland und MB Akustik

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    • Rammstein schrieb:

      Nach der Trinnov ist die Armut ausgebrochen... :rofl:
      Ich lass dann mal den Klingelbeutel kreisen.

      canopus schrieb:

      Bin durch die Überschrift auf diesen Beitrag gestossen. Aber warum baust du jetzt z.B. das Deckensegel selbst? Bist du mit Fairland nicht zufrieden gewesen? Zumindest scheint so die Überschrift etwas missverständlich.
      So war das von Anfang an gedacht. Beim ceoofhell hat Fairland alles vor Ort gemacht (bzw. deren Schreiner). Bei mir war es so vereinbart, dass Fairland die Beratung aus der Entfernung macht. Vor Ort war Markus Bertram zur Einmessung und Herr Henne gelegentlich auf Stippvisite. Zusätzlich wird Herr Rinner noch vorbeikommen, um den Trinnov einzurichten. Alles andere sollte ich hier organisieren. Die großen Arbeiten hat ein Schreiner vor Ort gemacht und ich habe immer mal wieder kleinere Dinge erledigt. Leider ist der Schreiner nicht mehr zu greifen, so dass ich die (derzeit) eher kleineren Sachen wie das Deckensegel selber mache.

      Mit Fairland bin ich immer noch zufrieden, sonst hätte ich ja wohl kaum den Trinnov dort gekauft. Mein alter Stammhändler vor Ort führt übrigens auch Trinnov, aber es ist mir angenehmer, hier mit Fairland weiterzumachen.

      Das Deckensegel habe ich mit destilliertem Wasser besprüht und liegen lassen. Danach beulte es immer noch, aber etwas weniger, also habe ich es kurzerhand an der Decke angebracht. Direkt an der Decke ist ein offener Kasten angedübelt. An dieses kommt der mit Akustikstoff bespannte Rahmen. Beide Teile werden mit Klettband aneinander befestigt. Jetzt hängt das Ding. Entweder kommt es mir bald wieder entgegen oder ich habe Glück und es bleibt dran. *Daumendrück*
    • Ich bau ja auch viel selbst, aber wenn es um zu bespannende Rahmen geht nehme ich immer fertige Keilrahmen.
      Sind in 5 Min. zus.gesteckt, stabil (mit zusätzlichen Streben/Kreuz je nach Größe) immer exakt im Winkel, haben eine umlaufende Nase und lassen sich zur Not einfach nachspannen mit den Keilen.
    • Da ich den Rahmen demontierbar haben wollte und daher Klett verwendet habe, mussten das Gewicht und die Stärke des Holzes gering bleiben. Wäre ja auch alles kein Problem gewesen, wenn ich den Rahmen ca. 5cm weniger breit gemacht hätte. So musste ich den Akustikstoff übermäßig spannen, was dann zum Verbiegen geführt hat.
    • Fertig.

      Das Upgradeprojekt Atmos/4K habe ich heute nach über einem Jahr Vorlauf und Umsetzung mit der letzten kosmetischen Operation (Kabel verdecken) abgeschlossen. Was war das und was brachte es?

      Ziele
      Ich muss nicht jede Neuerung mitmachen, aber seit meinem letzten Setup kamen der 3D-Ton sowie die UHD hinzu. Nachdem die Standards weitgehend da sind und sich etabliert haben, wollte ich den großen Schritt nach vorne machen:
      • Aufrüstung auf Atmos & Co.
      • Aufrüstung auf 4K/UHD
      • dazu Ablösung der seitlichen Bipole durch Direktstrahler
      • dazu Erweiterung der Surrounds um zwei weitere seitliche Direktstrahler


      Neues Equipment
      • Trinnov Altitude 32-16 sowie zwei Four Audio Amps mit 8 bzw. 6 Endstufen
      • 8 Klipsch KL 7800 Pro THX für die Decke und für die Seiten
      • JVC X7900
      • Oppo 203
      • Selbstbaurack für die vielen Geräte


      Was brachte es?
      • Atmos: Netter Effekt, der Klang wird insgesamt räumlicher, aber es nicht nicht spektakulär. Kein Wow-Erlebnis, aber ganz nett. Kann man haben, muss man aber nicht.
      • 4K/UHD: Vielleicht liegt es an der Leinwand oder am Wobbel-4K oder an meinen Augen, aber der Zugewinn gegenüber Blu-ray ist marginal. Unterschiede, die man nur durch A/B-Vergleich herausfindet, sind das Geld nicht wert. So hart muss ich das für mich sagen. Wieder kein Wow. Kann man haben, muss man aber nicht.
      • Ablösung der seitlichen Bipole durch Direktstrahler: Ein guter Zugewinn für relativ kleines Geld. Hat sich gelohnt, aber ist nun auch kein Hammer.
      • Und sonst? Der größte Zugewinn an diesem Upgrade ist der Klang durch die Altitude. Und der ist mehr als deutlich und lohnt die ganze Geschichte. Der Klang schon bei 7.1 ist phänomenal, einen so großen klanglichen Zugewinn habe ich nicht für möglich gehalten. Wenn ich zwischen Atmos/4K/UHD und einer Altitude 16 wählen müsste, müsste ich nicht lang überlegen.

      Wie geht es weiter?

      Herr Henne meinte vor einiger Zeit, dass es präzisere und bessere Subs als die Klipsch-Woofer gebe. Konkret nannte er die SVS SB13. Da es die eine Nummer größer gibt, nämlich die SB16, denke ich langsam darüber nach. Die SB16 hätten einen größeren Tiefgang als meine Klipsch und eine ca. 77% größere Membranfläche. Die Klipsch sind schon eine Wucht, aber da fehlt mir machmal der Tiefgang meiner alten zwei Uncle Docs (vier 15-Zöller).

      Auch über eine neue Leinwand mache ich mir langsam Gedanken. Auf der Cheap Trick lässt sich kaum der Fokus mit dem Pixelraster scharfstellen (4K-eshift natürlich aus), so grob ist die Struktur. Bei Streiflicht sieht man auch sehr gut die Unregelmäßigkeiten des Gewebes. Außerdem liebäugele ich mit einer Curved Screen.

      Das sind alles noch Vorüberlegungen, aber wie man sieht, ist man nie am Ziel. Welch ein Glück. :bigsmile:
    • suke schrieb:

      Das sind alles noch Vorüberlegungen, aber wie man sieht, ist man nie am Ziel. Welch ein Glück.
      Hehe :bier:
      Bzgl. Curved Screen kann ich nur sagen: braucht kein Mensch wirklich, aber ich werd´ mir auf jeden Fall eine bauen. :biggrin:
      Bei meinen Tests bin ich jetzt bei einer Krümmung von 10% angekommen.
    • suke schrieb:

      4K/UHD: Vielleicht liegt es an der Leinwand oder am Wobbel-4K oder an meinen Augen
      Ich vermute mal an der Cheap Trick. Die hat nur ca. 11 Fäden pro cm.
      Das war für mich auch die Entscheidung: wenn Umstieg auf 4K, dann muss erst mal eine neue Leinwand her.
      Leider liegt die Seymour 618 Crystal ST seit der Sammelbestellung 2015 in ihrer Verpackung (mangels Zeit, geeigneten Beamer und geeigneten Grafikprozessor für Curved Kissenentzerrung), deswegen kann ich noch nicht sagen, ob ich damit wirklich Recht habe.
    • Wow, erstmal Glückwunsch fürs Aufraffen und das Durchziehen deiner Änderungen!

      suke schrieb:

      [...]
      Was brachte es?
      • Atmos: Netter Effekt, der Klang wird insgesamt räumlicher, aber es nicht nicht spektakulär. Kein Wow-Erlebnis, aber ganz nett. Kann man haben, muss man aber nicht.
      • 4K/UHD: Vielleicht liegt es an der Leinwand oder am Wobbel-4K oder an meinen Augen, aber der Zugewinn gegenüber Blu-ray ist marginal. Unterschiede, die man nur durch A/B-Vergleich herausfindet, sind das Geld nicht wert. So hart muss ich das für mich sagen. Wieder kein Wow. Kann man haben, muss man aber nicht.
      • [...]

      Welche Filme hast du denn für deine Atmos-Tests verwendet? Hast du auch mal den Upmixer probiert und war's dort bei Filmen, wo viel im Himmel passiert, ähnlich ernüchternd? Das finde ich echt schade, wenn man sich die Mühe macht und ist dann nicht wirklich zufrieden. Ich hätte erwartet, dass eine Jubelarie losbricht.

      Ich kann bisher nur von TV-Geräten berichten, bei denen der 4K-Effekt bei mir ebenfalls nur ein "ok, das ist 4K?"... ausgelöst hat. Wenn man mit der Nase am Bildschirm klebt merkt man es, aber bei "normalem" Abstand hätte ich, ohne den direkten Vergleich zu haben, behauptet, dass mein 8, 9 Jahre alter Philips FullHD-TV auch kein schlechteres Bild zeigt.

      Nichts desto trotz viel Spaß beim Schauen und Daumen hoch, dass du dir die Mühe gemacht hast. "Never touch a running system" würde bei mir wohl ins Spiel kommen, wenn es einmal läuft - allerdings aus purer Bequemlichkeit :D
      Viele Grüße

      Dirk
    • @suke
      Insgesamt hört sich das ja recht positiv an.
      Die Top-Effekte sind natürlich maßgeblich von den Dolby-Atmos-Mischungen abhängig. Ähnlich verhält es sich auch bei den Surround-Back-Speaker. Wenn der Tonmeister dort keine/wenige Effekte platziert, klingt es natürlich weniger spektakulär.
      Insgesamt ist Atmos aber eine Bereicherung, die vor allem dann auffällt, wenn die Top-Speaker mal deaktiviert werden.
      ;)

      Dass HDR/UHD-Spielfilme nur geringe Unterschiede besitzen können, wenn sie mit der Blu-ray-Version verglichen werden, haben wir ja auch schon bei mir festgestellt. Wenn dann auch noch ein erweiterter Farbraum für die Standard-Blu-ray verwendet wird, sind Unterschiede in der Regel kaum noch vorhanden.

      Dass dein Händler den JVC vor Ort kontrollieren möchte, finde ich als überaus guten Service von ihm. Mal schauen, was dabei herauskommt.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X5500, Leinwand: Alphaluxx Barium 8K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Mean schrieb:

      Welche Filme hast du denn für deine Atmos-Tests verwendet? Hast du auch mal den Upmixer probiert und war's dort bei Filmen, wo viel im Himmel passiert, ähnlich ernüchternd? Das finde ich echt schade, wenn man sich die Mühe macht und ist dann nicht wirklich zufrieden. Ich hätte erwartet, dass eine Jubelarie losbricht.
      Alle Filme laufen bei mir entweder nativ Atmos oder DTS:X oder mit Neural:X. Als erstes hatte ich eine Atmos Demo-Disc eingelegt. Die klang schon ganz gut, aber die war natürlich auf Spektakel getrimmt.


      George Lucas schrieb:

      Insgesamt ist Atmos aber eine Bereicherung, die vor allem dann auffällt, wenn die Top-Speaker mal deaktiviert werden. ;)
      Guter Punkt, probiere ich mal aus. Aber so ganz Sinn der Sache ist das auch nicht. :gruss:
    • Das ist jetzt mal eine spannende Diskussion bezüglich Atmos bzw. der anderen Überkopf-Formate. Da ich gerade am Neubau des Kinos bin, war bzw. ist das natürlich auch Thema.
      Ich habe vorerst auf den Einbau der LS verzichtet, da ich bei Durchsicht meiner DVD und BR Sammlung feststellen musste, dass ich es vielleicht auf 25 Filme in 7.1. bringe, sprich, dass nur ein Bruchteil der Filme überhaupt die hinteren Kanäle bespielt.
      Und irgendwie widerstrebt mir die Vorstellung jetzt wieder eine Menge Kohle in Elektronik und LS zu investieren, damit ich dann in 10 Jahren 20 Titel besitze mit denen ich die Überkopf-Kisten diskret mit Ton befeuern kann...

      Upmix hab ich jetzt 2 Mal probehören dürfen aber ich weiß nicht... das Hochrechnen von Bild scheint ja irgendwie noch zu klappen, aber Hochrechnen von Ton in 3 Dimensionen? Da müsste jemand schon einen hellseherischen Algo programmieren, damit das irgendwie sauber klappt....

      Bin auf die weiteren Erfahrungen jedenfalls sehr gespannt...

      Wie hast du dir selbst die Frage Atmos vs. Auro beantwortet? Das ist ja auch wieder so eine Religionsentscheidung....

      LG

      Nick
    • Irrsinniki schrieb:

      Ich habe vorerst auf den Einbau der LS verzichtet, da ich bei Durchsicht meiner DVD und BR Sammlung feststellen musste, dass ich es vielleicht auf 25 Filme in 7.1. bringe, sprich, dass nur ein Bruchteil der Filme überhaupt die hinteren Kanäle bespielt.

      Und irgendwie widerstrebt mir die Vorstellung jetzt wieder eine Menge Kohle in Elektronik und LS zu investieren, damit ich dann in 10 Jahren 20 Titel besitze mit denen ich die Überkopf-Kisten diskret mit Ton befeuern kann...
      Entweder ist Deine Sammlung zu klein, oder Du solltest auch Mal englische Tonspuren nehmen.

      M.M.n. gibt es jetzt schon reichlich Tonspuren mit Atmos, die den Umbau rechtfertigen.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Der Neural:X-Upmixer funktioniert tadellos, das Fehlen von nativem Material wäre für mich kein Ausschlusskriterium. Aber nativ oder Upmix, es haut mich nicht vom Hocker, aber es ist ganz nett.

      Es wird relativ oft Musik auf die Tops gemischt, was für die Athmosphäre ganz gut ist.

      Auro war bei mir nie ein Thema, da es praktisch keinen nativen Content gibt. Und Neural:X macht seine Sache gut.

      Dabei könnte ich mit der Altitude sogar Atmos und Auro völlig getrennt fahren, aber wozu soll das gut sein? Um von 65% auf vielleicht 66% zu kommen?
    • Ravenous schrieb:

      Irrsinniki schrieb:

      Ich habe vorerst auf den Einbau der LS verzichtet, da ich bei Durchsicht meiner DVD und BR Sammlung feststellen musste, dass ich es vielleicht auf 25 Filme in 7.1. bringe, sprich, dass nur ein Bruchteil der Filme überhaupt die hinteren Kanäle bespielt.

      Und irgendwie widerstrebt mir die Vorstellung jetzt wieder eine Menge Kohle in Elektronik und LS zu investieren, damit ich dann in 10 Jahren 20 Titel besitze mit denen ich die Überkopf-Kisten diskret mit Ton befeuern kann...
      Entweder ist Deine Sammlung zu klein, oder Du solltest auch Mal englische Tonspuren nehmen.
      M.M.n. gibt es jetzt schon reichlich Tonspuren mit Atmos, die den Umbau rechtfertigen.
      Point taken! Eine Sammlung ist aber generell immer zu klein, egal wovon oder? ;)

      Aber du weißt auf was ich hinaus will? Generell ist das Material mit den 7.1er Spuren auch schwer unterrepräsentiert.... und das mit den guten Spuren noch mehr.
      Ich schaue grundsätzlich englischen OT.... ist mir nicht nur akustisch lieber, sondern zumeist auch inhaltlich besser....

      suke schrieb:

      Der Neural:X-Upmixer funktioniert tadellos, das Fehlen von nativem Material wäre für mich kein Ausschlusskriterium. Aber nativ oder Upmix, es haut mich nicht vom Hocker, aber es ist ganz nett.

      Es wird relativ oft Musik auf die Tops gemischt, was für die Athmosphäre ganz gut ist.

      Auro war bei mir nie ein Thema, da es praktisch keinen nativen Content gibt. Und Neural:X macht seine Sache gut.

      Dabei könnte ich mit der Altitude sogar Atmos und Auro völlig getrennt fahren, aber wozu soll das gut sein? Um von 65% auf vielleicht 66% zu kommen?
      Ich habe ne Demo gesehen, war schon super, aber natürlich, wie oben bereits geschrieben, auf Spektakel getrimmt.
      Beim "Reinschauen" in 2 Filme hat es mich dann nicht mehr begeistert... jedenfall nicht genug um jetzt zu investieren.

      Aber wer weiß.... vielleicht kommt ja die Atmos Flut. ;)

      Zum Thema 4K:Letzte Woche "Erbarmungslos" auf BR angesehen... die 4K Scheibe (die ich mitgekauft habe) kann ich getrost in die Tonne treten. Das Bild is auf der BR schon so mistig, dass es auf 4K nur deutlicher mistig sein wird...
    • Wie bei der Bildqualität gibt es auch beim Ton gutes und weniger gutes Mastering. Solange die meisten UHDs auf einen 2K Intermediate basieren, wird man, was die Auflösung angeht keinen großen Unterschied ausmachen. Was bei 4K den Unterschied macht, ist HDR.
      Beim Ton schaut euch mal Deepwater Horizon mit dem Trinnov in Atmos an.
      Viel Spass!
    • Was bei 4K den Unterschied macht, ist HDR.

      Wobei auch hier nicht ganz klar ist ob wirklich HDR den großen Unterschied macht. Was viele in erster Linie sehen, ist ein anderes Grading, was für die UHD's hergestellt wurde. Dadurch sieht die UHD auch ohne HDR schon einfach anders aus als die Bluray. Viele verwechseln das mit dem HDR Effekt.

      @suke:
      Ich hatte mal den JVC X7500 hier. Und war von UHD eher unbeeindruckt. Ich glaube auf Projektoren Basis ist das ganze immernoch nicht ganz so doll, da passen die Standarts einfach noch nicht für HDR in dunklen Räumen..
      Bei mir hat der E-Shift den Bildeindruck auch eher unschärfer gemacht, als wenn er ausgeschaltet war. Außerdem war beim JVC der native Schwarzwert mittlerweiler schlechter durch die höhere maximal Helligkeit, als bei den alten Modellen.
      Aber vielleicht kann ja ein besseres Leinwandtuch bei dir noch was rausholen.
      Leinwand: Selbstbau Center Stage XD, curved 5%, 3Meter Breite
      7.4.4 Atmos System
      Lautsprecher-System: 3x JBL 3730 Frontsystem, JBL 8340A Deckenlautsprecher
      Subwoofer: 4x KW-120 Bass Array
      Sonstiges: Parasound HCA 2003, Rotel RMB 1075, Yamaha CX A5100
    • CinemaCody schrieb:

      Wobei auch hier nicht ganz klar ist ob wirklich HDR den großen Unterschied macht. Was viele in erster Linie sehen, ist ein anderes Grading, was für die UHD's hergestellt wurde. Dadurch sieht die UHD auch ohne HDR schon einfach anders aus als die Bluray. Viele verwechseln das mit dem HDR Effekt.
      Ja, das ist auch so. Einige UHDs sehen nach SDR konvertiert fast gleich aus wie auf der Blu-ray und andere total anders, weil das Grading bzw. das gesamte Master anders ist.

      Und man darf nicht vergessen, dass wir praktisch nichts von dem haben, was HDR eigentlich ausmacht, nämlich die Spitzlichter, weil die die Projektoren den Lichtstrom nicht liefern können. Abgesehen davon würde es wohl in der dunklen Umgebung nur blenden. HDR ist für Projektion so leider nicht sinnvoll anwendbar. Immerhin bleibt der größere Gamut und die feinere Tonwertauflösung.
    • Ich habe erst gestern im Zuge einer Vorführung auf meinem banalen JVC X5500 die 3D Version vom 5. Transformers abgespielt. Das Bild ist extrem scharf, Farben sehr gut und das mit einem Prismasonic Gewebetuch. UHD vermisse ich keine Sekunde und das derzeitige Gefrickel geht mir nur am Hintern. Meine UHDs liegen alle unangetastet im Schrank.
      Wenn du immer nur tust, was du schon kannst, bleibst du immer das, was du schon bist.
    • Chris Austria schrieb:

      Ich habe erst gestern im Zuge einer Vorführung auf meinem banalen JVC X5500 die 3D Version vom 5. Transformers abgespielt. Das Bild ist extrem scharf, Farben sehr gut und das mit einem Prismasonic Gewebetuch. UHD vermisse ich keine Sekunde und das derzeitige Gefrickel geht mir nur am Hintern. Meine UHDs liegen alle unangetastet im Schrank.
      AMEN, DANKE!

      Und wie mehrfach erwähnt: Shit in - Shit out. Und solange es keine vernünftigen Standards beim Ausgangsmaterial und den Transfers gibt, wird das immer ein Thema bleiben.

      Ich habe, testweise, ein paar DVDs eingelegt bei 4 Meter LW und 1:1 Sitzabstand. Und ehrlich: DVDs mit gutem Bild, funktionieren über die JVC Kiste selbst bei dem Abstand problemlos.

      Und wenn du dann die BR von "Warrior" einlegst, oder wie erst kürzlich "Erbarmungslos" kommen dir einfach nur die Tränen.
    • Irrsinniki schrieb:

      Und ehrlich: DVDs mit gutem Bild, funktionieren über die JVC Kiste selbst bei dem Abstand problemlos.
      Ehrlich? Nein, bei 1:1 ist eine DVD kein schöner Anblick. ;)

      Es gibt übrigens durchaus auch alte Filme, die als UHD besser aussehen, weil sie ein neues Master bekommen haben. Auf Anhieb fällt mir "Starship Troopers" ein. Der rauscht zwar recht stark, besitzt aber deutlich mehr Details als die Blu-ray. Und die IMAX-Szenen der Batman-Filme sind auch detaillierter in 4k. Es lohnt sich auf jeden Fall immer zu vergleichen, wenn man die beste Version haben möchte.
    • Irrsinniki schrieb:

      Und wenn du dann die BR von "Warrior" einlegst, oder wie erst kürzlich "Erbarmungslos" kommen dir einfach nur die Tränen.
      Interessant in diesem Zusammenhang sind die oft deutlichen Schwankungen der Bildschärfe innerhalb ein und desselben Filmes. Hatte er letztens wieder einen "genießen" dürfen, der je nach Szene sehr scharf und dann wieder richtig unscharf war, und zwar nicht ein bisschen, sondern deutlichst. Ich kann mir das nur so erklären, dass schon bei der Filmaufnahme geschlampt wurde und dies beim Mastering noch zusätzlich verstärkt wurde.
      Wenn du immer nur tust, was du schon kannst, bleibst du immer das, was du schon bist.
    • FoLLgoTT schrieb:

      Es lohnt sich auf jeden Fall immer zu vergleichen, wenn man die beste Version haben möchte.
      Ja, allerdings die üblichen Heilssager der UHD Industrie sind schlichtweg nur Marketing und einfach falsch. Doch dies ist sowieso bei fast allem der Fall, das sie uns andrehen wollen :zwinkern:
      Wenn du immer nur tust, was du schon kannst, bleibst du immer das, was du schon bist.
    • Chris Austria schrieb:

      Irrsinniki schrieb:

      Und wenn du dann die BR von "Warrior" einlegst, oder wie erst kürzlich "Erbarmungslos" kommen dir einfach nur die Tränen.
      Interessant in diesem Zusammenhang sind die oft deutlichen Schwankungen der Bildschärfe innerhalb ein und desselben Filmes. Hatte er letztens wieder einen "genießen" dürfen, der je nach Szene sehr scharf und dann wieder richtig unscharf war, und zwar nicht ein bisschen, sondern deutlichst. Ich kann mir das nur so erklären, dass schon bei der Filmaufnahme geschlampt wurde und dies beim Mastering noch zusätzlich verstärkt wurde.
      Definitiv so. Hängt einfach von den verwendeten Kameras ab bzw. teilweise auch vom Filmmaterial selbst ab. Kein Film, aber auch dort sehr auffällig: "Joe Bonamassa at the Vienna Opera House": Nahaufnahmen von Joe gestochen scharf in HD, Totalen der Wiener Oper komplett pixelig und farblich flach.

      Chris Austria schrieb:

      FoLLgoTT schrieb:

      Es lohnt sich auf jeden Fall immer zu vergleichen, wenn man die beste Version haben möchte.
      Ja, allerdings die üblichen Heilssager der UHD Industrie sind schlichtweg nur Marketing und einfach falsch. Doch dies ist sowieso bei fast allem der Fall, das sie uns andrehen wollen :zwinkern:
      Das mit dem Vergleichen ist halt nicht immer so einfach oder? ;)

      Und bezüglich DVD bei 1:1: Vielleicht bin ich einfach "schasaugat" (wie der Wiener sagen würde. - "Fehlsichtig" für den Deutschen :biggrin: ), aber für mich genügt auch hier die Bildqualität noch völlig. Klar ist es nicht so gestochen wir bei 1080 aber Pixel seh ich da keine....
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