Warum ein SBA in der Praxis nicht funktioniert

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    • Warum ein SBA in der Praxis nicht funktioniert

      Es scheint ja inzwischen Mode zu sein, statt eines DBAs nur ein SBA zu verbauen. Ein SBA kostet ja schließlich nur die Hälfte. ;)

      Ich habe schon immer gepredigt, dass ein SBA allerdings nur mit stark bedämpfter Rückwand funktioniert, da ansonsten die Längsmoden maximal durchschlagen. Mit ABEC konnte ich das bereits simulieren und an meinem DBA auch messen. Jetzt kann das jeder mit der letzten Beta von Room EQ Wizard 5.01!

      Die Subwoofer können ideal platziert und der Absorptionsgrad der Rückwand konfiguriert werden. Das Ergebnis an der Messposition wird sofort angezeigt. Wie zu erwarten ergibt sich eine Berg- und Talfahrt im Amplitudengang, wenn die Rückwand nicht ausreichend bedämpft ist. Da es sich bei der Raumlänge meist um die größte Dimension handelt, liegen die Raummoden entsprechend tief. Das erhöht die Dicke von porösen Absorbern zusätzlich. Wer ein paar Meter vom Raum abzwacken und mit Steinwolle füllen kann, für den mag ein SBA funktionieren. In den meisten Fällen dürfte das jedoc nicht gegeben sein.

      Absorptionsgrad der Rückwand 0,1:


      Absorptionsgrad der Rückwand 0,5:


      Absorptionsgrad der Rückwand 0,9:


      Der Amplitudengang ist auch noch stark von der Längsposition des Hörplatzes abhängig. Interessanterweise ergibt sich mit vier Subwoofern in den Ecken auch ohne Bedämpfung ein ausgeglichenerer Amplitudengang.

      4 Subwoofer in den Ecken:


      Ein DBA kann leider noch nicht simuliert wwerden. Mit ABEC konnte ich aber bereits die Praxis bestätigen. Das DBA hat wie erwartet den linearsten Amplitudengang.
    • Hallo FoLLgoTT,

      Genau die gleiche Diskussion hatte ich mit einem Händler als ich mir potentielle Lautsprecher für mein neues Heimkino anhörte. Er meinte, dass wenn zwei Subwoofer, dann gehören die nicht an die Front, sondern diagonal in den Raum. Er meinte, dass wäre die beste Lösung, die man mit zwei Subwoofern in einem Raum erreichen kann. Er meinte aber nicht in die Ecken, sondern nach dieser 1/4 Regel ins Schnellemaximum. Das Ergebnis eines DBA würde man damit jedoch nicht erreichen.

      Lässt sich das mit der Software auch simmulieren?

      Zum Thema SBA zurück. Wie würde denn eine stark bedämpfte Rückwand aussehen? Das müssen doch Unmassen an Dämmmaterial sein, wobei ich fast nicht glaube, dass das bei niederfrequenten Tönen wirklich wirkt. Oder sind Platten- bzw. Helmholztabsorber gemeint?

      Viele Grüße,
      Uwe
    • aasgard77 schrieb:

      Genau die gleiche Diskussion hatte ich mit einem Händler als ich mir potentielle Lautsprecher für mein neues Heimkino anhörte. Er meinte, dass wenn zwei Subwoofer, dann gehören die nicht an die Front, sondern diagonal in den Raum. Er meinte, dass wäre die beste Lösung, die man mit zwei Subwoofern in einem Raum erreichen kann. Er meinte aber nicht in die Ecken, sondern nach dieser 1/4 Regel ins Schnellemaximum. Das Ergebnis eines DBA würde man damit jedoch nicht erreichen.

      Lässt sich das mit der Software auch simmulieren?


      Ja, das ist auch möglich. :)

      2 Subwoofer auf 1/4 und 3/4:


      2 Subwoofer in den gegenüberliegenden Ecken:


      Zum Thema SBA zurück. Wie würde denn eine stark bedämpfte Rückwand aussehen? Das müssen doch Unmassen an Dämmmaterial sein, wobei ich fast nicht glaube, dass das bei niederfrequenten Tönen wirklich wirkt. Oder sind Platten- bzw. Helmholztabsorber gemeint?


      Tja, die Absorption muss natürlich sehr breitbandig ausfallen. Verbundplattenresonatoren oder poröse Absorber kommen da z.B. in Frage. Erstere müssen natürlich längst nicht so dick ausgeführt werden. Wenn ich mir die Messungen von Fraunhofer anschaue, könnte der Verbundplattenresonator sogar reichen, wenn er den Großteil der Wandfläche einnimmt. Natürlich könnte man auch mehrere kleine installieren, wenn eine zusammenhängende, große Fläche nicht in Frage kommt (wegen Surrounds z.B.). Ich kenne allerdings niemanden, der das mal gemacht hat.

      Das SBA sollte auf jeden Fall gut geplant sein. Es reicht eben nicht, einfach nur die Lautsprecher hinzuhängen. Der Absorber gehört immer dazu.
    • Leider kann ich die Grafiken nicht vergrößern, da ich noch unter 10 Beiträgen habe.

      Was mir jedoch auffällt, dass die Boxenpostion recht wandnah zur Front und Rückwand erscheint. Was passiert, wenn man sowohl in Länge als auch in der Breite die 1/4 - 3/4 Regel betrachtet?

      Wobei 3/4 ja nahezu am Hörplatz ist und schon bein einer gestellten Couch Probleme auftreten dürften.
    • aasgard77 schrieb:

      Was mir jedoch auffällt, dass die Boxenpostion recht wandnah zur Front und Rückwand erscheint. Was passiert, wenn man sowohl in Länge als auch in der Breite die 1/4 - 3/4 Regel betrachtet?


      Dann sieht das Ganze so aus.

      2 Suboofer 1/4 und 3/4 auf Raumbreite und -länge:


      Man verliert also massig Pegel obenrum.
    • Die Einbußen sind eklatant. Somit ist das ist auch keine wirkliche Lösung.

      SBA steht aufgrund der notwendigen räumlichen Korrekturen kaum noch zur Debatte.

      Ich werde mir das Programm zu Hause mal näher anschauen. Unter anderem werde ich den Hörplatz variieren und der Vollständigkeit halber den SBA 1/4 von der frontseitigen Wand ziehen.

      Danke für die Berechnungen! :thumbs:
    • Hallo,
      ich hatte über ein SBA nachgedacht, aber angesichts des nicht quaderförmigen Raums davon abgesehen.
      Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ein SBA mit Helmholtzresonatoren funktionieren, obwohl sie sehr schmalbandig wirken. Denn es muss ja "nur" die Längsmode 1. und 2. Ordnung bedämpft werden, insofern wären VPRs vermutlich weniger gut geeignet. Bei mir führte das zu Resonatoren mit bis zu 500 Liter Volumen.
      Meine Helmis sind akustisch wirksam, ob es für ein SBA reicht, kann ich nicht beurteilen. Denn alles hauen die vermutlich auch nicht weg.
      Gruß
    • FoLLgoTT schrieb:


      Tja, die Absorption muss natürlich sehr breitbandig ausfallen. Verbundplattenresonatoren oder poröse Absorber kommen da z.B. in Frage. Erstere müssen natürlich längst nicht so dick ausgeführt werden. Wenn ich mir die Messungen von Fraunhofer anschaue, könnte der Verbundplattenresonator sogar reichen, wenn er den Großteil der Wandfläche einnimmt. Natürlich könnte man auch mehrere kleine installieren, wenn eine zusammenhängende, große Fläche nicht in Frage kommt (wegen Surrounds z.B.). Ich kenne allerdings niemanden, der das mal gemacht hat.

      Das SBA sollte auf jeden Fall gut geplant sein. Es reicht eben nicht, einfach nur die Lautsprecher hinzuhängen. Der Absorber gehört immer dazu.
      Ich finde die Überschrift des Themas ,, Warum ein SBA in der Praxis nicht funktioniert,,
      etwas unglücklich.

      Ein SBA ( 2 Subs in der Front ) funktioniert im Prinzip doch schon auf seine Weise, ist aber natürlich nicht wie ein DBA mit z.B. 2x2 Subs.

      Es kommt denke ich zuerst darauf an wie der Raum geschaffen ist und an welcher Position man sitzt.

      Weil z.B. ich ganz an der Rückwand sitze, ist im meinem Fall, das SBA die bessere Lösung und zeigt auch gut was es kann.
      Der Bass ist auf der gesamten Rückwand nahezu gleich laut.
      In der Ecke hinten ist es also nicht lauter als in der Mitte.
      Man sitzt also immer im Druckmaximum.
      Beugt man sich jedoch nach vorn, so wird der Bass leiser da ich ja keine Absorber für 34 HZ habe.

      Das SBA wirkt aber natürlich nicht in die Raumlänge rein, kann also nicht für mehrere Sitzreinen funktionieren.



      Ich sag mal einfach: SBA auch ohne Absorber ist für alle OK die an der Rückwand sitzen..
      Eine Antimode sollte man dann aber wegen der sehr starken Moden schon haben.
      Der Bass ist dann auf allen Plätzen der Rückwand gleich laut.

      Ein DBA ist für alle die weiter im Raum sitzen ( also nicht ganz an der Rückwand ) oder 2-3 Sitzreihen haben.

      Wenn man über ein DBA ( 4 Subs ) nachdenket, muss man natürlich auch wissen, dass diese extremen Pegel eins SBA ( 2 Subs ) welche man im Druckmaximum ( z.B. ) an der Rückwand hat, nicht durch das DBA ( 4 Subs ) dargestellt werden.
      Das was wir meist als laut empfinden, sind halt die Moden und die gibt es in dieser Weise bei einem DBA ( 4 Subs ) nicht.

      Es kommt als darauf an, mit welcher Subaufstellung man bisher gehört hat, .. durchaus können auch mit einem Sub punktuell sehr laute Bereich im Raum auftauchen.
      Der eine oder andere könnte ein DBA auch als klanglich ,,unaufregend,, oder langweiliger empfinden.

      Also trotz 4 Subs beim DBA darf man keinen erhöhten Pegel gegenüber 2 Subs erwarten, jedoch aber einen gleichmäßigen Pegel im ganzen Raum.

    • Hallo FoLLgoTT!

      Kannst Du für mich unter folgenden Raummaßen auch eine Simulation mit 2 Sub´s machen, einmal in den diagonalen Ecken, dann eben mit der 1/4 Regelung usw?

      Also
      Länge 8,90 Meter
      Breite 3,95 Meter
      Höhe 2,45 Meter

      Sitzabstand zur Vorderwand 4,20 Meter.
      Brauchst Du noch weitere Infos?

      Vielen vielen Dank
    • Deflection schrieb:

      Ich finde die Überschrift des Themas ,, Warum ein SBA in der Praxis nicht funktioniert,,


      Die war natürlich bewusst provokativ gewählt. Das SBA hatte, wie das DBA, ursprünglich das Ziel, die Moden nicht anzuregen. Der resultierende Amplitudengang ist aber durch die Längsmode so stark verzerrt, dass die Vorteile der nicht angeregten Quer- und Vertikalmoden praktisch dahin ist. Eine gleichmäßigere Anregung über den gesamten Frequenzbereich wäre hier wünschenswerter.

      Ich sag mal einfach: SBA auch ohne Absorber ist für alle OK die an der Rückwand sitzen..
      Eine Antimode sollte man dann aber wegen der sehr starken Moden schon haben.


      Ja, das sieht dann so aus. Die Längsmoden sind komplett ausgeprägt, die Senken entfallen dafür. Mit einem Equalizer kann man damit schon was machen, da gebe ich dir Recht. Aber ideal ist das auch nicht wirklich.



      r15c504 schrieb:

      Kannst Du für mich unter folgenden Raummaßen auch eine Simulation mit 2 Sub´s machen, einmal in den diagonalen Ecken, dann eben mit der 1/4 Regelung usw?


      Kein Problem.

      Auf 1/4, 3/4:


      In den Ecken:


      Bevor weitere Anfragen kommen: Room EQ Wizard gibt es kostenlos. Man muss sich nur bei Home Theater Shack registrieren. :)
    • Ich habe REW, aber nur das 5.0 .. damit geht das noch nicht oder ?
      Ich kann die neue Version 5.01 bei Hometheatershnack nicht finden,, haben die sie versteckt ? :kratz:
      hometheatershack.com/roomeq/#downloads

      FoLLgoTT schrieb:


      Bevor weitere Anfragen kommen: Room EQ Wizard gibt es kostenlos. Man muss sich nur bei Home Theater Shack registrieren. :)
      Denkt nur daran das man sich dort nicht mit jedem E-Mail Anbieter anmelden kann.

      Ich habe mich mal drei Tage versucht anzumelden, bis ich bemerkt habe das web.de nicht angenommen wird. :silly:

      Die Lister der bannedemails :

      hometheatershack.com/bannedemail.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deflection ()

    • Deflection schrieb:

      Ich habe REW, aber nur das 5.0 .. damit geht das noch nicht oder ?
      Ich kann die neue Version 5.01 bei Hometheatershnack nicht finden,, haben die sie versteckt ? :kratz:


      Das kann erst die 5.1 Beta. Die findest du hier.



      Ok, ich wusste nicht, dass die so streng sind. Ich bin schon seit Jahren registriert. Dann kriegt man sowas nicht mit.

      Dann machen wir es anders. Wenn jemand einen Vorschlag für eine Simulation hat, die ich nicht bereits mit anderen Raummaßen gezeigt habe, dann her damit. :)
    • Vielen Dank für die Simulation.

      Ich habe aber noch eine grundsätzliche Frage bezüglich des 2. Subwoofers.
      Wenn ich eine solche diagonale Aufstellung in die Realität umsetze, wie soll ich rein aus der Theorie rauß die Phasen der 2 Geräte einstellen (Es handelt sich um 2 BK Monlith+ DF). Wenn ich danach google erhalte ich immer unterschiedliche Angaben. -> von vorne 180° und hinten 0° bis hin zu beide Identisch usw. usw.

      Die Fronts stehen logischerweiße vorne ca. 1,20 von der Vorderwand entfernt und und 0,90 cm von den Seitenwänden.

      Vielen Dank für Anregungen und Tipps.

      lg
    • r15c504 schrieb:

      Ich habe aber noch eine grundsätzliche Frage bezüglich des 2. Subwoofers.
      Wenn ich eine solche diagonale Aufstellung in die Realität umsetze, wie soll ich rein aus der Theorie rauß die Phasen der 2 Geräte einstellen (Es handelt sich um 2 BK Monlith+ DF). Wenn ich danach google erhalte ich immer unterschiedliche Angaben. -> von vorne 180° und hinten 0° bis hin zu beide Identisch usw. usw.


      Der Phasenregler (Allpass) ist in den Simulationen bei allen Subwoofern identisch, also auf 0°. Der kann auch gar nicht eingestellt werden.
      Ich würde den Phasenregler und den Tiefpassfilter am Subwoofer immer deaktivieren. Tiefpassfiltern tut sowieso schon der AV-Receiver. Und die Simulationen zeigen eindeutig, dass eine Invertierung eines Subwoofers den Amplitudengang eher verschlechtert. In der Mitte des Raumes kommt es z.B. zu extremen, breitbandigen Auslöschungen.

      Die Fronts stehen logischerweiße vorne ca. 1,20 von der Vorderwand entfernt und und 0,90 cm von den Seitenwänden.


      Die Frontlautsprecher können in Room EQ Wizard auch mit einbezogen werden, wenn sie denn den Bass zusätzlich wiedergeben sollen. Das macht in der Simulation aber keinen allzu großen Unterschied. Ich würde im Heimkino sowieso immer ein optimiertes Subwoofersystem den gesamten Bass wiedergeben lassen.

      @alle
      Die nächste Version soll übrigens auch Verstärkungsfaktor und Verzögerung beinhalten.
    • FoLLgoTT schrieb:


      Dann machen wir es anders. Wenn jemand einen Vorschlag für eine Simulation hat, die ich nicht bereits mit anderen Raummaßen gezeigt habe, dann her damit. :)


      Hallo Nils,

      ganz lieben Dank für das Angebot! :thumbs:

      Dann würde ich dieses auch gleich gerne wahrnehmen. :)

      Länge: 4,7
      Breite: 3,7
      Höhe: 2,45
      Sitzabstand Front (2 Subs) ca. 3,5

      Was wäre denn für die beiden Subs die bessere Aufstellung? Beide haben einen 8 Band parametrischen EQ.

      Danke! :bier:
    • Bisher eigentlich in diesem Raum noch gar nicht, da sich das Kino zur Zeit noch im Bau befindet. Geplant ist es, die beiden Subs an der Front zu platzieren (entsprechend sind auch schon extra Zuleitungen nur für die Subs verlegt). Die beiden sollen je ca. 1/4 der Breite links und rechts stehen.

      Das wäre aber ja, wenn ich den Thread richtig verstehe, die nicht gerade optimale Konstellation eines SBAs, oder?!

      Grüße!
    • FoLLgoTT schrieb:

      Das kann erst die 5.1 Beta. Die findest du hier.


      Danke für den Link.
      Das hat auch direkt nach dem Download funktioniert. :bigsmile:

      Man findet es dort im Beitrag 6 bei Windows Installer

      Habe gerade auch mal damit rumgespielt.
      Toll ist auch das man den Sub einfach rum schieben kann und die Änderung Live sieht, fast so als wenn man selber durch den Raum läuft wären jemand anderes den Sub bewegt.


      Das ist bei mir raus gekommen, bei mir sind die Frontlautsprecher noch mit einbezogen, ganz links und rechts in den Ecken.



    • Kappa schrieb:

      Bisher eigentlich in diesem Raum noch gar nicht, da sich das Kino zur Zeit noch im Bau befindet. Geplant ist es, die beiden Subs an der Front zu platzieren (entsprechend sind auch schon extra Zuleitungen nur für die Subs verlegt). Die beiden sollen je ca. 1/4 der Breite links und rechts stehen.


      So, hier die Simulationen. Im Grunde sehen die in jedem Raum durch die Raumdimensionen nur leicht verschoben aus aus, da die Sitzpositionen in unseren Himkinos ja meist sehr ähnlich ist. Die Sitzposition bestimmt bei zwei Subwoofern den Amplitudengang dagegen sehr stark.

      Und hier einmal für Kappas Raum. :)

      Beide vorne:


      Auf 1/4 und 3/4:


      Diagonal in den Ecken:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von FoLLgoTT ()

    • So, jetzt wird es interessant! Das ehemalige Mitglied "audiohhobbit" hat mir eben eine gute Idee präsentiert. Wenn das SBA nicht an der Frontwand, sondern an der Decke installiert wird, verschiebt sich der problembehaftete Frequenzbereich nach oben, da der Abstand zwischen Boden und Decke meist deutlich kleiner ist als die anderen Dimensionen. Hier ein Beispiel, wie es in meinem Kellerraum aussehen würde (2,2m Deckenhöhe).

      SBA an vorderer Wand:


      SBA an der Decke:


      Ich finde die Idee nicht schlecht. An der Decke ist meist genügend Platz für Flachlautsprecher. Nur zu niedrig sollte es natürlich nicht werden. ;)
    • FoLLgoTT schrieb:

      Dann machen wir es anders. Wenn jemand einen Vorschlag für eine Simulation hat, die ich nicht bereits mit anderen Raummaßen gezeigt habe, dann her damit. :)


      Hallo Nils

      Vielen Dank für das Angebot :bier: :bier:

      Mein Neuer Raum hat die Maße 8,20 m Lang , vorne ist er 3,70 und hinten 4,00 m breit und hat eine Höhe von 2,48.

      Und ich wollte sie Diagonal in den Ecken stellen, bin aber noch für alle Vorschläge offen. Da das Heimkino noch nicht steht. ( Neue Wohnung )

      Ach ja die Subwoofer sind 2 Velodyne SPL 1000 Ultra.

      Danke nochmal für deine Mühen. :bier:

      gruß Magus
      Member of "Heimkinofreunde Niedersachsen"


      JVC X 500, Oppo BDP 103, Denon 4810, Boxenanlage Theater 8 THX Ultra 2, 5X M800 FRC und 4X Dipol-Lautsprecher M 800 D, 2 Velodyne SPL 1000 Ultra , SVS PB13-Ultra und den AS-EQ1 von SVS, A-406 Subwooferverstärker + 2 BS 100 Köperschallwandler
    • Magus schrieb:

      Mein Neuer Raum hat die Maße 8,20 m Lang , vorne ist er 3,70 und hinten 4,00 m breit und hat eine Höhe von 2,48.


      REW kann leider bisher nur quaderförmige Räume simulieren. Ich weiß nicht, ob sich das irgendwann ändert. Für deinen trapezförmigen Raum benötigst du eine BEM-Simulation (wie ABEC z.B.).
    • FoLLgoTT schrieb:

      Magus schrieb:

      Mein Neuer Raum hat die Maße 8,20 m Lang , vorne ist er 3,70 und hinten 4,00 m breit und hat eine Höhe von 2,48.


      REW kann leider bisher nur quaderförmige Räume simulieren. Ich weiß nicht, ob sich das irgendwann ändert. Für deinen trapezförmigen Raum benötigst du eine BEM-Simulation (wie ABEC z.B.).


      Hi Nils

      Vielen Dank für deine schnell Antwort. :bier:

      Meinst du das 30cm so viel aus machen :kratz: :kratz: können ? Da es eine Ecke im hinterem Raum ist und 2,50 Lang ist und 4m breit .

      Also ist er sonst 5,70 m Lang und 3,70 breit .

      Mann kann wohl nicht einfach mal mit 8,20 mal 3,70 simulieren , nur das ich mal einen anhalte Punkt habe wie es am besten zu stellen wäre .
      Wäre echt nett von dir. :bier:

      gruß Magus
      Member of "Heimkinofreunde Niedersachsen"


      JVC X 500, Oppo BDP 103, Denon 4810, Boxenanlage Theater 8 THX Ultra 2, 5X M800 FRC und 4X Dipol-Lautsprecher M 800 D, 2 Velodyne SPL 1000 Ultra , SVS PB13-Ultra und den AS-EQ1 von SVS, A-406 Subwooferverstärker + 2 BS 100 Köperschallwandler
    • Magus schrieb:

      Mann kann wohl nicht einfach mal mit 8,20 mal 3,70 simulieren , nur das ich mal einen anhalte Punkt habe wie es am besten zu stellen wäre .
      Wäre echt nett von dir. :bier:


      Klar kann man das. Dein Raum hat ja fast dieselben Maße wie der von r15c504 (siehe hier). Die Frage ist eher, wo dein Sitzplatz ist. Ansonsten passt die Simulation von ihm ziemlich gut zu deinem Raum.

      Eigentlich möchte ich nicht für jeden Raum dieselben Aufstellungen simulieren. Mir ging es bei dem Angebot eher um Simulationen, die wir hier noch nicht hatten. Wenn deine Sitzpostition aber stark von der obigen abweicht, stelle ich das noch mal rein. :)
    • Hallo Nils,

      vielen Dank für deine Mühe. Sieht in meinem Fall ja nicht so prickelnd aus mit dem SBA an der Front. Könnte zwar mit insgesamt 18 dB gegensteuern, aber ob das reicht? Ich werde es wohl trotzdem erstmal so versuchen. Was denkst Du wenn ich zusätzlich hinten noch 2 Subs platziere, welche dann aber wegen dem Podest etwas höher stehen, oder ggf. die vorderen auf gleiche Höhe stellen? Müsste auch noch mal nachlesen was passiert wenn ich bei meiner Vorstufe Sub L und R nutze (wenn das überhaupt eine Rolle spielt).

      Bei deiner Simulation mit den Subs an der Decke hast du ja 4 Stück angenommen. Ist das dann überhaupt vergleichbar?

      Grüße!
    • Kappa schrieb:


      Hallo Nils,

      vielen Dank für deine Mühe. Sieht in meinem Fall ja nicht so prickelnd aus mit dem SBA an der Front. Könnte zwar mit insgesamt 18 dB gegensteuern, aber ob das reicht? Ich werde es wohl trotzdem erstmal so versuchen. Was denkst Du wenn ich zusätzlich hinten noch 2 Subs platziere, welche dann aber wegen dem Podest etwas höher stehen, oder ggf. die vorderen auf gleiche Höhe stellen? Müsste auch noch mal nachlesen was passiert wenn ich bei meiner Vorstufe Sub L und R nutze (wenn das überhaupt eine Rolle spielt).

      Bei deiner Simulation mit den Subs an der Decke hast du ja 4 Stück angenommen. Ist das dann überhaupt vergleichbar?

      Grüße!
      Hallo Kappa,
      bin zwar nicht Nils, hab aber mal einfach deinen Raum mit noch 2 Subs hinten auf dem Podest berechnet.
      Ob die beiden Subs nun hinten auf dem Podest stehen oder auf dem Boden, so wie die Subs in der Front, macht kaum etwas aus.

      Bis 70 Hz gibt es auch mit zusammen 4 Subs einen ungewöhnlich guten Verlauf, obwohl hier doch kein echtes DBA mit Phasendrehung berücksichtigt ist..? was habe ich falsch gemacht? :kratz:
      OK der gesammte Pegel ist nicht wirklich sehr hoch, jedoch gibt es aber dafür auch keine Moden bis 70 HZ.


      edit 00:45(( Über 60 HZ wirkt sich eine leichte Verschiebeung in der Sitzhöhe von 10-20cm schon deutlich aus. Man müsste sich also auf eine bestimmte Kopfhöhe festlegen. ))





      Die Phase hinten gedreht, jedoch ohne die richtige DBA Zeitverzögerung?




      Und hier mal in deinem Raum die zwei extra Subs hinten unter der Decke.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deflection ()

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