Caddyman`s Scheunenkino Bauthread

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    • Caddyman`s Scheunenkino Bauthread

      Hallo Beisammen,

      sorry, ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen.
      Lange Zeit hatte es auch nicht wirklich berichtenswertes von mir gegeben, doch jetzt ist die Zeit gekommen.

      Seit ich 2002 vom Heimkinovirus infiziert wurde, träume ich davon, mir ein eigenes Zimmer für mein Kino einzurichten. Da wir ein altes Bauernhaus
      mit Nebengebäude und Scheune haben, stand für mich relativ schnell fest, dass ein geeigneter Raum für das Kino nur in der Scheune zu realisieren
      ist. Also wurde erst einmal ein provisorisches Wohnzimmerkino eingerichtet, in welchem ich bis heute gefangen bin. Denn der Weg vom Haupthaus
      in die Scheune musste erst noch durch das marode Nebengebäude geebnet werden.

      Ein paar Eckpunkte zu meinem Konzept:

      1) Ich möchte das Kino in den Wohn und Lebensbereich integrieren, aber dennoch ein eigenständiges Zimmer dafür haben.

      2) Technik und DVD`s sollen weitestgehend außerhalb des Kinos aufbewahrt werden.

      3) Ich möchte keine Unsummen in das Projekt investieren.

      4) Ich möchte keine schwarze Höhle, sondern es soll auch ein Raum sein, um Musik darin zu hören und sich dabei wohl zu fühlen.

      In meinem Bauvorhaben soll ein neues Wohnzimmer, Gäste WC (1,5 qm), Vorraum für das Kino (10 qm) und das Kino (23 qm) selbst plus eigenem
      Technikraum (2,5 qm) entstehen, zusammen etwa 60 qm zu bebauende Wohnfläche.

      Das komplette erste Stockwerk des Nebengebäudes (26 qm) soll unser zukünftiges Wohnzimmer einnehmen. Direkt daran angeschlossen der
      Vorraum zum Kino, nur durch zwei Treppenstufen und die Fachwerkbalken getrennt und vom Vorraum gelangt man schließlich in das eigentliche Kino.



      In den letzten Jahren konnte ich noch nicht wirklich viel von meinem zukünftigen Kino vorweisen, allerdings entwickelt es sich so langsam. Deshalb
      lasse ich die Katze jetzt einmal aus dem Sack. Soll aber nicht heißen, dass in meiner Prioritätenliste zuerst das Kino kommt. Bis alles fertig ist, werden
      sicher noch zwei oder drei Jahre ins Land gehen. Das gibt mir natürlich die Gelegenheit, immer noch einmal über Dinge beim Bau nachzudenken,
      um bei der Ausführung möglichst wenige Fehler zu machen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich alle Arbeiten, bis auf den Dachstuhl, selbst
      erledige. Zum einen macht es mir Spaß und zum anderen könnte ich sonst ein solches Projekt nicht finanzieren. Also die klassische Muskelhypothek.

      Bestand der Gebäude:

      In der Scheune ist die Ausstattung rudimentär. Das Dach ist gut, die Wände sind größtenteils in Fachwerk ausgeführt, das Holz ist gut, aber die Gefache
      sind fertig. Es gibt nur Außenwände, was mir natürlich entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Leider sind baulich bedingt nur Deckenhöhen bis
      2,3 m möglich und einzelne Teile der Scheune haben unterschiedliche Bodenhöhen.
      Es sind weder Heizung, Strom, Wasser oder Abwasserleitungen vorhanden.

      Hier ein Blick in die Scheune von der Garage aus. Heute wäre das Bild nicht mehr möglich da hier zwischenzeitlich eine neue Decke eingezogen wurde.



      Hier ein Blick in Richtung des Nebengebäudes



      Das Nebengebäude, in welchem das Wohnzimmer unterkommen soll, sieht da schon anders aus. Das Dach ist fertig, die Wände auch, bis auf die Hälfte
      des Erdgeschosses, in welchem ein Teil der Küche und die Heizung untergebracht sind. Also wurde erst einmal ein Bauantrag gestellt und nach dessen
      Erteilung auch gleich das Nebengebäude bis auf die brauchbaren Bereiche abgetragen. Neue Außenwände wurden hochgezogen, ein neuer Dachstuhl
      wurde gestellt und das alte Wohnhaus, mit der Scheune, durch das neue Nebengebäude verbunden.

      Blick aus der Scheune in das Nebengebäude 1996



      Blick auf Nebengebäude und Scheune 2001



      Blick auf Nebengebäude und Scheune 2012



      Soweit zu den Grundlagen meines Heimkinotraumes, ich bin natürlich schon ein bisschen weiter, aber lange noch nicht fertig. Ich werde nach und
      nach mein Bildmaterial aufarbeiten und ein paar erklärende Worte dazu schreiben. Aber bitte seht mir nach, dass es seine Zeit dauern wird. Zum
      einen möchte mein Arbeitgeber, dass ich in regelmäßigen Abständen meiner Berufung nach gehe und ich führe alle weiteren handwerklichen
      Tätigkeiten beim Umbau selbst aus. Das dauert dann halt manchmal länger als man möchte. Manchmal arbeite ich aber auch schneller, als das
      Geld vorrätig ist. Diese Zeit werde ich nutzen, um Euch auf dem Laufenden zu halten.

      Schöne Grüße
      Frank
      Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Autovertreter verkaufen Autos,....
      .....................was verkaufen denn eigentlich Volksvertreter???
    • Da hast du dir mit dem Ausbau in der Scheune einiges augehalst. Das Projekt wird dich bestimmt eine ganze Weile beschäftigen; ist ja auch ein größerer Umbau! ;) Viel Spaß wünsche ich dir da schon mal. Mal schauen, ob du mit deinem 3. Punkt hinkommst! Die Aufteilung der Scheune find ich auf jeden Fall ganz gut. Es muss auch nicht immer schwarz im Kino sein. Andere Farben (Grautöne/Brauntöne) eigenen sich auch schon ganz gut!

      Mal was anderes (etwas Offtopic): War bisher keine Zeit das Nebengebäude zu verputzen (ohne jetzt zu wissen, wann ab 2001 der Rundbogen entfernt wurde) ? ;)
    • Viel Arbeit aber unglaublich viel Potential! Ich bin sehr gespannt.
      Ich sehe gleich von Anfang an in Deiner Planung einen sehr gravierenden Fehler: Die schräg gestellten Wände sind sicherlich optisch schön und muten professionell an, da man das so aus dem Tonstudio kennt, doch halte ich sie nicht für zielführend! Gegen Flatterechos ist das super, doch dagegen gibt es auch andere Lösungen. Das wirkliche Hauptproblem der Raumakustik bei Kinobau bekommst Du dadurch nicht in den Griff: Raummoden im Bassbereich!!
      Ich halte es für viel sinnvoller das Kino rechteckig mit maximaler Größe zu planen und dann den Platz drinnen für Absorber zu nutzen. Wenn Du Wert auf schräge Wände legst, kannst Du diese dann drinnen in Form von Absorbern abkoffern. Davon hast Du akustisch viel mehr!
      MFG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andi-fl ()

    • Hallo,

      erst einmal vielen Dank fürs Feedback. :)

      Wie ich im Text schon geschrieben hatte, bin ich schon deutlich weiter, alleine an dem 2012 er Bild zu sehen.
      Aber dazu Schritt für Schritt weiter.

      @Civer, naja, der Punkt 3. gilt nur für das Kino...... OK, ich glaube selbst nicht daran, dass es günstig wird......
      Das Nebengebäude habe ich noch nicht verputzt, weil ich einfach noch keine Lust dazu hatte und auch im
      Außenbereich noch ein paar Veränderungen stattfinden sollen.

      @Andi-fl, die Wände sind zwischenzeitlich schon so gestellt worden (2007). Die lange Trennwand ist in Trockenbau
      realisiert worden genau wie die Abkofferung auf der gegenübeliegenden Seite. Ich habe allerdings noch ein bischen
      Platz um gegen Raummoden zu kämpfen. Das Kino hat 5,30m auf vorne 3,70m und hinten 4,70m.

      @Frasier, ups, da war noch was. 8o Kommt davon, wenn man die Rules nicht 100% im Kopf hat.
      Ich gelobe Besserung. Leider kann ich den Thread nicht mehr editieren.

      Ich sehe zu, dass ich in den kommenden Tagen immer einmal wieder Bilder und den dazugehörenden Text
      einstelle um Euch weiter über mein Projekt zu informieren. Die Bilder lade ich dann hier hoch.

      Ich gehe jetzt erst einmal arbeiten.

      Schöne Grüße
      Frank

      P.S. Ich habe hier die Bilder noch einmal hochgeladen, wie in den Rules gefordert.
      Bilder
      • Grundriss.jpg

        123,77 kB, 1.200×470, 114 mal angesehen
      • HK_FWA_001.jpg

        235,53 kB, 1.200×835, 58 mal angesehen
      • HK_FWA_002.jpg

        203,34 kB, 1.044×696, 48 mal angesehen
      • HK_FWA_003.jpg

        239,41 kB, 1.200×800, 48 mal angesehen
      • HK_FWA_004.jpg

        291,16 kB, 1.200×1.187, 43 mal angesehen
      • HK_FWA_005.jpg

        275,54 kB, 1.200×1.146, 46 mal angesehen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von caddyman ()

    • Hallo,

      danke für die Komentare. :)

      @Stephan, ja, ich hätte damals nicht gedacht, wieviel Arbeit das wird.....

      @Kottan, ich habe viiiele Bilder, aber ich möchte der Server auch nicht zumüllen.

      Aus Platznot gab es im Oktober 2003 den Startschuss für mein Kino. Ich brauchte Platz für Betonmischer, Schubkarre, Gerüst und anders Nützliches, beziehungsweise
      weniger Nützliches, halt alles was man nicht unbedingt in der Wohnung lagern möchte. Alles sollte auf dem Scheunenboden in sechs Meter Höhe sein Lager finden, also
      sozusagen, direkt über dem Kino. So konnte ich damals zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. In diese Zwischendecke sollten auch schon Rohre für eine Lüftungsanlage
      mit eingebaut werden, um später einmal nicht im schummrigen Kino zu ersticken. Selbstverständlich sollte der Projektor, damals noch ein Sony VPH 1270, eingehaust
      werden, um die lästigen Lüftergeräusche zu eliminieren.

      Das heißt, ich hatte in 2003 schon alle Leitungen in die Decke eingebracht und war von nun an, an mein Raumkonzept gebunden.

      Einbau der Deckenbalken 10 cm x 20 cm



      Links im nicht sichtbaren Bereich ist der Rauhspund schon montiert und begehbar. Rechts ist es noch löchrig….



      Das linke Rohr ist die Entlüftung der Raumluft, in der Mitte ein Leerrohr für Kabel, rechts vorne die Zuluft für den Projektor und dahinter die Abluft vom Projektor.





      Hier sieht man die Decke noch einmal von unten. Alle Rohrdurchlässe wurden nach bestem Wissen und Gewissen verklebt.
      Der Kasten in der Decke ist die "Dunstabzugshaube" für den Projektor, hier wird später die warme Abluft abgesaugt.



      Bis die Tage.

      Schöne Grüße
      Frank
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    • Hallo,

      nachdem ich gestern beim Zwischendeckenbau schon das Thema Be- und Entlüftung in meinem Kino angesprochen hatte, möchte ich heute mein Konzept dazu vorstellen.

      Zuluft:
      Ich möchte die „frische“ Luft aus dem Vorraum absaugen, damit ich schon vorgewärmte Luft in den Kinoraum bringe. Im Technikraum, unter der Decke, befinden sich die
      beiden Zulüfter. Der für das Kino, schaufelt die Luft über 125er KG-Rohre in einen Schalldämpfer und von dort, nach unten durch die Bühne in das Kino. Der Lüfter für den
      Projektor schaufelt durch 70er HT-Rohre die Zuluft unter der Decke entlang, durch die teilweise schon in der Decke verlegten Rohre in die Hushbox.

      Allerdings gibt es hier eine kleine Besonderheit, denn im Wohnzimmer, das direkt an den Vorraum angrenzt steht ein Kaminofen. Damit ich nicht, durch den entstehenden
      Unterdruck, die Abgase durch den Schornstein herein sauge muss ich für einen Druckausgleich sorgen. Diesen habe ich unmittelbar hinter dem Kaminofen eingebracht,
      damit ich den Ofen direkt mit Frischluft von Außen versorgen kann.



      Abluft:
      Die Abluft sauge ich aus dem Kino unmittelbar zwischen beiden Sitzreihen in der Decke ab. Sie geht durch die Decke auf den Scheunenboden, durch einen Schalldämpfer
      und Lüfter nach Außen. Die Abluft aus der Hushbox geht über 70er HT-Rohre wieder zurück in den Vorraum.

      Als Lüfter benutze ich Wallair Rohr-Radial-Lüfter Ø 100 mm für die Hushbox und Wallair Rohr-Radial-Lüfter Ø 125 mm für das Kino. Ich betreibe die Lüfter nicht mit voller Leistung,
      die Luftgeräusche wären zu groß. Durch einen glücklichen Zufall fand ich in meinem Besitz noch ein Transformator 230V / 120V, welche die GI`s in Deutschland verwenden um
      ihre, aus Amerika mitgebrachten Geräte, zu betreiben. Dieser Trafo hat genug Leistung, meine vier Lüfter zu versorgen. Die Lüfter, mit 120V betrieben, leisten genug Luftleistung,
      bei brauchbarer „Lärmbelästigung“. Im Moment überlege ich noch eine Schaltung zu installieren, welche mir erlaubt, die Anlage, zum Durchlüften, mit voller Leistung zu betreiben.



      Die Rohre sind allesamt KG- oder HT-Kanalrohre. Sie lassen sich gut zusammen stecken und die Verbindungen halten wirklich dicht und gehen nur noch mit Kraft wieder auseinander.
      Alle Rohre und Lüfter werden mit isolierten Rohrschellen montiert, um möglichst wenig Laufgeräusche auf das Bauwerk zu übertragen.

      Bis die Tage.

      Schöne Grüße
      Frank
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    • Hallo,

      weiter geht es mit den Außenwänden der Scheune, welche sich im Bereich des Kinos befinden. Ich musste fast alle Gefache aus den Außenwänden entfernen
      und neu ausmauern. Die Gefache, welche direkt zur Nachbarscheune gingen, habe ich mit 100mm Ytong Steinen ausgemauert. Die Gefache auf der Rückseite
      der Scheune wurden dann mit Schwemmsteinen ausgemauert.

      Hier gab es, als ich das Haus gekauft hatte, noch einen Durchgang zum Nachbarhaus. Also nix wie zugemauert.





      Auf diesem Bild sieht man sehr gut, wie der Nachbar damals seinen Müll entsorgt hat.
      Ich habe den Müll dann richtig entsorgt, nicht, dass dort noch etwas beim Filme schauen klappert.



      Nein, mein „Gerüst“ ist nicht umgefallen, da hat auch nichts gewackelt. Es ist halt blöd, wenn die Böcke zu hoch sind, aber ohne Gerüst nichts geht.



      Hier noch die Rückwand der Scheune.



      Schöne Grüße
      Frank
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    • Hallo,

      Frasier schrieb:

      Interessante Sache!
      Unsymphatischer Nachbar...

      An sich ist er ein netter..... ;)

      der Stephan schrieb:

      Ja,nich dass er nachts heimlich ins Kino schleicht und Filme schaut!
      (oder seinen Müll entsorgt )


      Eben, er hatte einmal anklingen lassen, dass er es nicht schlecht fände, wenn wir dort eine Tür einbauen...... 8o

      der Stephan schrieb:

      Viel Arbeit,aber das Ergebnis wird sicher richtig klasse!

      Danke für Dein Vertrauen. Dein Wort in Gottes Ohr. Ich hoffe, ich kann alles nach meinen Vorstellungen umsetzten.

      Garf schrieb:

      haben Schwemmsteine hier irgendwelche Vorteile, oder wieso hast du nicht überall mit Ytong gearbeitet?

      An der Rückwand der Scheune wurden die restlichen Schwemmsteine verarbeitet, die ich vom ausmauern des Erdgeschosses übrig hatte.
      Mein Vater wollte damals unbedingt die Schwemmsteine verbauen, er hat keinen Vertrag mit Ytong Steinen.... Wir hatten damals eine ganze
      Palette geordert, weil in der Scheune noch so viele Gefache ausgemauert werden mußten.
      Damit mir die Steine nicht länger im Weg herum stehen, wurden sie hier endlich verarbeitet.

      Schöne Grüße
      Frank
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    • Hallo,

      jetzt ging es daran die Wände zu stellen, im Großen und Ganzen waren die Positionen schon beim einbringen der Lüftungsrohre in der Decke festgelegt worden.

      Hier der Blick in die Scheune, während ich aufgeräumt und unnütze Dinge entsorgt hatte. Es ist leider das einzige Bild, welches die Scheune vor dem Umbau im
      Obergeschoss, von innen zeigt.


      Da ich noch nach einer Standesgemäßen Behausung für die AV-Geräte Ausschau hielt, kam mir ein Angebot meines Arbeitgebers gerade recht. Ein 19 Zoll Rack,
      sollte entsorgt werden, ich fragte freundlich, ob ich es denn kostenfrei für meinen Arbeitgeber entsorgen dürfte, bekam einen Lieferschein und war nun stolzer Besitzer
      dessen. Es hat hier in der zukünftigen Wand des Technikraumes schon einmal Platz genommen, um später, auf einem eigenen Sockel montiert zu werden.

      Einen Wehmutstropfen gab es allerdings, das Rack war 80cm tief. So passte es leider nicht in meinen geplanten Technikraum. Also habe ich es kurzerhand auf die
      Tiefe von 60cm, zugegeben ein wenig Stümperhaft, gekürzt. Da das nachher aber sowieso niemand mehr sieht, ist es für mich kein Problem. Das Rack steht wie eine
      eins, wackelt nicht und ist gerade.

      Jetzt wurden zuerst die Deckenprofile der Wände gesetzt, da hier alles gerade war und man einen Überblick über die Winkel hat.




      Dann ging es Schlag auf Schlag, die Ständerprofile wurden gestellt und die Lage OSB im Vorraum angeschraubt.
      Keine Angst, es wird keine Einschalige Wand, es ist nur die erste der Doppelwand.




      Weiter ging es in Richtung Technikraum, hier wurde der Sockel für das Rack gebaut und die Profile für die erste Wandschale gestellt.


      Jetzt wurden auch die Ständerprofile für die anderen Wände, von Technikraum und WC gestellt und mit OSB-Platten beplankt.




      Hier noch einmal der Sockel für das Rack.


      Schöne Grüße
      Frank
      Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Autovertreter verkaufen Autos,....
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    • Hallo Ihr beiden,

      vielen Dank, feut mich, dass es Euch interessiert. :bier:

      Hallo,

      als nächstes ging es an die vordere Wand, wo Leinwand und Front hinkommen. In diesem Bereich ist ein Versatz von ca. 30 Zentimeter im Scheunenboden.
      Dieser Versatz ist zustande gekommen, weil ich in der Garage, die dahinter, unten drunter liegt, eine Deckenhöhe von mindestens 2,5 Meter haben wollte. In
      der Garage brauche ich halt Platz, auch nach oben. Wobei zwei fuffzig auch nicht wirklich die Macht sind. Daher war auch an dieser Kante Schluss mit Kino.
      Aber die Länge von 5,3 Meter für mein Kino, reichen mir voll und ganz.

      Die Wand ist mit Blechprofilen, 20cm Dämmung und je zwei Lagen 15mm OSB-Platten aufgebaut. Es gibt hier bewusst keine Steck-, oder Lautsprecherdosen.
      Die werden alle in der Bühne eingelassen.

      Hier die Wand von der Scheunenseite


      Jetzt wundern sich garantiert einige, weshalb ich hinter der Leinwand ein Fenster einbaue.
      Das hat einen sehr simplen Grund. Da unser Bauernhaus, 1894 gebaut wurde, hat es kein besonders üppiges Treppenhaus. Hier scheiterte schon der ein
      oder andere Schank, als er vom Erdgeschoss in den ersten Stock transportiert werden sollte. Also musste ich mir Gedanken machen, wie ich später meine
      Sitzmöbel in Wohnzimmer und auch Kino bekomme. Da ich in der Garagendecke damals eine Luke gelassen hatte, in welcher mich zwischenzeitlich sogar
      ein Elektrischer Hebezug unterstützt, lag es nahe, im Bereich der Leinwand ein ausreichend großes Fenster einzubauen, damit später Sofa und andere
      sperrigen Möbel in die neuen Räumlichkeiten einziehen können. Das Fenster ist übrigens ein gebrauchtes, mit zwei Fenster Flügeln, so kann ich zwischen
      den Scheiben noch 60mm Wolle einbringen und habe neben der zusätzlichen Dämmung auch 100% igen Lichtschutz.


      Falls sich jemand fragt, weshalb ich die Dachlatte vor das Fenster geschraubt habe, die dient als Schutz, wenn ich lange Hölzer nach oben transportiere, damit
      nicht aus versehen die Scheibe kaputt geht.

      Dann ging es innen weiter, Dämmung einbringen, Dampfsperre und zwei Lagen 15mm OSB.


      Hier galt es auch den Bodenversatz ausreichend zu dämmen und mit der Dampfbremse zu versehen.


      Fertig ist die Wand, hier sieht man auch schon den neuen Elektro- Verteilerkasten, wie er zum Einbau im Technikraum bereit liegt.


      Schöne Grüße
      Frank
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    • Sieht echt klasse aus :thumbs:

      :thumbs: Lüftung ist ganz wichtig :thumbs: habe bei dem Thema nicht gespart weils ganz wichtig ist...
      Wie hast du sie verbaut??? Habe dazu keine Bild gesehen... :kratz:
      Oder habe ich etwas übersehen :kratz:
      Die Macht des HeimKinos sei mit euch :zunge:

      ~Grammatik gelernt bei Meister Yoda ich hab~
    • Hallo,

      @ Modellbaumann,
      wenn es nicht meine eigene Scheune gewesen wäre, hätte ich sicher auch Bauchschmerzen gehabt, solch ein großes Projekt zu beginnen.

      @ HopeSolo,
      schau noch einmal in den Beiträgen 10 und 11 hier im Thread nach, da habe ich schon einiges dazu geschrieben.

      @ HD-Checker,
      Du hast nichts überlesen. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht an eine Beheizung der Scheune zu denken. Allerdings habe ich das in
      diesem Sommer endlich geschafft. Die Heizungsrohre sind installiert und der Heizkörper kommt an die Rückwand im Kino, wo er nicht stört.
      Montiert habe ich den Heizkörper noch nicht, da noch einige grobe Arbeiten zu verrichten sind. Ich sage nur: ...Fußboden......

      Schöne Grüße
      Frank
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    • Hallo Ares,

      danke. :)
      Austoben hat was, das dachte ich damals auch. Allerdings hätte ich nie gedacht, wie arbeitsintensiv das Projekt wirklich wird, vor allem, wenn man alles
      alleine macht. Bis hier hin war noch alles gut, später hätte ich den Kram dann doch das ein oder andere Mal hinschmeißen können..... :verlegen:

      Als nächstes kam der Technikraum an die Reihe. OSB- und auch Rigipsplatten wurden gleich aufgeschraubt, damit ich den Strom Verteilerkasten setzen
      konnte. Weil die Hauptsicherung schon einmal draußen war, wurde der Stromanschluss im Haus gleich auch von 1 x 25A auf Drehstrom 3 x 36A umgestellt
      und die drei Verteiler- und Zählerkästen neu bestückt und verdrahtet.


      Dann ging es daran das Rack final zu verschrauben.


      Beim Anblick des Rack Sockels kam mir plötzlich die Idee, dass der Sockel ganz schön hässlich ist und ich ihn doch eigentlich abschrauben und das
      Rack richtig in die Wand integrieren könnte.


      Gesagt, getan…. wobei, so einfach war es nicht, aber ich finde die Arbeit hat sich gelohnt.


      Jetzt bekam das Rack noch Seitenwände spendiert. Diese sollen später noch mit Noppenschaum verleidet werden. Weil der Noppenschaum sich so
      schlecht reinigen lässt, wird er erst eingeklebt, wenn mein Kino in Betrieb geht.


      Die Langlöcher im Rackboden sind für Leerrohre, welche verlegt werden, wenn der Trockenestrich im Technikraum eingebracht wird.


      Schöne Grüße
      Frank
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    • Hallo,

      @ Ares, Deinen Sternenhimmel habe ich schon bewundert, diese Arbeit steht mir noch bevor. :verlegen:

      @ Tobias, danke, kommt sofort.... :)

      @ All,
      weiter geht es mit der, auf die Leinwand gesehen, linken Außenwand. Wie im Plan (Beitrag 1) zu sehen, sollte diese schräg nach vorne zu laufen.
      Hier verschwende ich ein bisschen Platz, aber die Optik der schräg nach vorne zulaufenden Wände war es mir wert.


      Um den Platz nicht vollends zu verschwenden plante ich eine Subwooferkiste in der Wand, auf einem Viertel der Raumlänge, ein. Heute würde ich
      den Subwoofer zwar nicht mehr dort einplanen, da ich mich mit der Position doch sehr festgelegt habe, aber falls alle Stricke reißen, kann ich das
      Loch mit Wolle, Folie und Rigips zu machen und gut ist es. Deshalb lasse ich es erst einmal so und teste, wenn ich soweit bin, ob ich mir damit
      nicht ein akustisches Ei gelegt habe.


      Überall, wo ich Kabel durch die Ständerwände gelegt habe, wurden diese mit Wolle umwickelt, damit da später nichts rappeln oder klappern kann.


      Unter der Folie sieht man noch, dass ich im Bereich der Lampen und Lautsprecher OSB Reste verbaut habe, so kann ich die Lautsprecher später
      einfach mit Spax-Schrauben an der Wand fest machen und habe kein blödes Gefummel mit Hohlraumdübeln.


      Auf dem letzten Bild ist die Wand soweit in OSB fertig.
      An den Sesseln sieht man, dass ich hier schon ein wenig mit den Sitzpositionen herumgespielt hatte.


      Schöne Grüße
      Frank
      Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Autovertreter verkaufen Autos,....
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