[PLANUNG] Das Purple Haze 3.0 - 09.03.2018: Frage Sub-Gehäuse und Anordnung

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    • hocky schrieb:

      Naja, der einfachste Weg wäre ja schon das Podest einfach nicht entkoppelt aufzubauen. Die Entkopplung ist ja durchaus mit einigem Aufwand verbunden.
      Die Diskussion drehte sich anfangs um die Frage, ob Du das Podest entkoppeln musst weil ansonsten unerwünschter Körperschall vom Estrich auf das Podest übertragen wird.
      Dazu meinte ich, dass ich diese Sorge für unbegründet halte.

      Zwischenzeitlich hast Du dann geäußert, dass Du gerne ein schwingendes Podest hättest wie Nils.
      Also nicht irgendwie vibrierend sondern passend zum Hörerlebnis.
      Dass eine solche Lösung einen größeren Aufwand bedeutet ist einsichtig, oder?
      Meine Bemerkung zielte darauf ab, wie Du den Mehraufwand für eine solche Option gering halten kannst.

      Wenn es am Ende nun doch die einfache Lösung sein soll, dann wäre das wieder ein steifes Podest.
      Und dieses bräuchte nach meiner Einschätzung weiterhin nicht vom Estrich entkoppelt zu sein.

      Ich bin gespannt, was es nun wird ...
      :) :bier:
    • Auch die Sitze machen ganz viel aus. Ein Sessel mit Hohlräumen wird stärker angeregt als ein einfacher Holzstuhl. Von daher würde ich, wenn die Subwoofer fertig sind, einfach mal ausprobieren, wie es sich mit den Sitzen anfühlt und ob der Boden überhaupt merklich mitschwingt. Ich denke, alle theoretischen Überlegungen bringen hier nicht viel.
    • Aries schrieb:

      Also nicht irgendwie vibrierend sondern passend zum Hörerlebnis.
      Dass eine solche Lösung einen größeren Aufwand bedeutet ist einsichtig, oder?
      Die Frage ist aber ja eben ob ein an einen schwimmenden Estrich angekoppeltes Podest möglicherweise ein ebenso gutes Ergebnis erzielen kann wie ein federnd gelagertes wie beim Nils (der dieses ja im Grunde nur auf Grund seiner besonderen Rahmenbedingen "kein Estrich" so umgesetzt hat).

      FoLLgoTT schrieb:

      Ich denke, alle theoretischen Überlegungen bringen hier nicht viel.
      Das fürchte ich in diesem Fall tatsächlich auch. Das doofe ist halt nur dass ich gerne mit dem Podest anfangen würde und ein 17,5qm Podest nachträglich mit einer Entkopplung auszurüsten dürfte ziemlich schwierig werden... :silly:
    • hocky schrieb:

      Die Frage ist aber ja eben ob ein an einen schwimmenden Estrich angekoppeltes Podest möglicherweise ein ebenso gutes Ergebnis erzielen kann wie ein federnd gelagertes wie beim Nils
      Das halte ich für ausgeschlossen.
      Ein schwimmend gelagerter Estrich schwingt nicht wie das auf Federn gelagerte Podest von Nils (weil der Estrich viel steifer angebunden ist).

      @FoLLgoTT
      Nils, was meinst Du dazu?

      @hocky
      Wenn Du den Effekt wie bei Nils haben willst wirst Du mMn auch eine entsprechende Konstruktion vorsehen müssen.

      Wobei ich allerdings finde, dass ein DBA bereits auch so für einiges an Taktilität sorgt.
      Wenn man Erdbeben Feeling haben will dann braucht es allerdings wohl einen schwingenden Boden.
    • Aries schrieb:

      Wenn man Erdbeben Feeling haben will dann braucht es allerdings wohl einen schwingenden Boden.
      oder bau ein entkoppeltes Podest und setze ein oder 2 quake oder Inn meinem Fall IBeam ein und du kannst das "Erdbeben" nach deinen Wünschen einstellen. Was noch dazukommt, der "Erdbebeneffekt" kann auch bei moderaten Lautstärken ein Erlebnis werden.
      Mit freundlichen Grüßen
    • Aries schrieb:

      Nils, was meinst Du dazu?
      Ich habe zwar wenig Erfahrung mit schwimmendem Estrich, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der wirklich spürbar mitschwingt. Selbst mein Podest wirkt ja eher subtil. Dagegen wirkt so mancher auf Balken angebrachter Dielenboden im Altbau deutlich taktiler. ;)
    • Ich habe Schwimmenden Estrich und habe mein keines Podest einfach auf den Teppich gestellt. Keine Probleme dass das Podest irgendwie wackelt. Bei der Größe deines Podests würde ich mir gar keine Sorgen machen. Beim extremen Pegel einiger gut abgemischten Filmen habe ich schon das Gefühl das die Bodenplatte leicht anfängt zu schwingen. Aber das macht Spaß. :bigsmile: Ich würde das Podest nicht endkoppeln.
    • Moin,
      so, hab eben mit meinem Akustiker telefoniert.

      Es werden nun drei Bau-Elemente:
      die vordere LS-Wand, das Podest, die hintere LS-Wand. Die stehen alle separat, fest mit dem Estrich verbunden und ohne starre Verbindung zu Decke oder Wänden (klar, sonst hätte man den schwimmenden Estrich ja wieder schön mit dem Rest des Baukörpers verbunden), also im Grunde eher sowas wie eine "Kippsicherung" (bei Front- und Rückwand).
      Podest-Ausführung massiv und ausgestopft, als Auflage wurde 2 x 22mm OSB empfohlen. Vorne geschlossen.

      Bei der Plazierung der hinteren Subs würde er die Podesthöhe abziehen, also Berechnung auf Basis Raumhöhe 300cm - 40cm (Podest) = 260cm x 500cm.
      Er war übrigens etwas überrascht ob der Menge der geplanten Subs und hat da nicht so richtig den Sinn drin gesehen. Er war sogar noch von meinem uralten Stand ausgegangen dass ich 4 vorhandene Klipsch-Subs habe - davon hätte er vorne 2 und hinten 2 gestellt. Idealerweise hätte ich noch 4 Stück dazu geholt. 16 Subs hält er aber für Overkill.
      Er hätte insbesondere an der Rückwand lieber mehr Platz übrig für Absorber für den Frequenzbereich ab 100Hz.

      Damit kann ich jetzt erstmal weiter machen. :thumbup:
    • hocky schrieb:

      Bei der Plazierung der hinteren Subs würde er die Podesthöhe abziehen, also Berechnung auf Basis Raumhöhe 300cm - 40cm (Podest) = 260cm x 500cm.
      Das ist interessant. Ist das so üblich und macht das Sinn um ein gleichmäßiges Gitter zu haben bei einem DBA?
      Wies sieht es aus bei den Deckenanbauten wie Deckenfries, Absorber, Diffusoren? Zieht man die auch ab?
      Mein Kellerkino... (wenn es mal fertig ist)
    • Lando2081 schrieb:

      hocky schrieb:

      Bei der Plazierung der hinteren Subs würde er die Podesthöhe abziehen, also Berechnung auf Basis Raumhöhe 300cm - 40cm (Podest) = 260cm x 500cm.
      Das ist interessant. Ist das so üblich und macht das Sinn um ein gleichmäßiges Gitter zu haben bei einem DBA?
      Ob das so üblich ist weiß ich nicht. Da mein Akustiker aber schon viele Heimkinos gebaut und begleitet hat gehe ich davon aus dass das so passt.
      Einen Tod muss man ja eh sterben: entweder man plaziert die Subs identisch wie vorne, dann ist aber eigentlich das Podest im Weg, oder man macht es so wie vorgeschlagen.

      Lando2081 schrieb:

      Wies sieht es aus bei den Deckenanbauten wie Deckenfries, Absorber, Diffusoren? Zieht man die auch ab?
      Nö. Der Unterschied ist ja dass so ein Podest ein massiver Baukörper ist, so kleinere Deckenanbauteile ja nicht.
    • Dleh schrieb:

      Darf ich fragen warum Du das Podest vorne verschließt?
      Weil mein Akustiker das so gesagt hat. ;)
      Ich werd´s beim Bau aber erstmal vorne offen lassen und dann irgendwann mal verschließen.
      Ich denke der Grund für die geschlossenen Bauweise ist, dass man das Podest dann in der Berechnung für weitere Absorber ausblenden kann.
      Offen hätte es halt eine zufällige Wirkung.
    • So, aktuelles Thema:
      Ich hab ja jetzt soweit die Gehäuse meiner 16 Subs vorbereitet. Demnächst geht es an das Einfräsen der Chassis-Löcher.
      Da frage ich mich wie ich die wohl sinnvollerweise setze.
      Die Gehäuse haben eine Frontfläche von 40x80cm. Für eine optimale Flexibilität bei der Plazierung könnte ich sie exakt mittig setzen. Dann könnte ich sie später horizontal oder vertikal verbauen, je nachdem was günstiger ist.
      Ich hab aber mal irgendwo gelesen dass man Chassis bei Subs nicht unbedingt mittig setzen soll (keine Ahnung warum).

      Ich habe mal eine Skizze der Front- und Rückwand mit einer Möglichkeit durchgespielt.
      Die Chassis-Plazierung habe ich gemäß Formel berechnet und dann mal die Gehäuse reingemalt.

      Was meint Ihr dazu?

    • hocky schrieb:

      Ich hab aber mal irgendwo gelesen dass man Chassis bei Subs nicht unbedingt mittig setzen soll (keine Ahnung warum).
      Hi Hocky,

      wegen drohender Gehäuseschwingungen.
      Bei symmetrischer Anordnung des Treibers könn sich die Schwingungen gegenseitig hochschaukeln, weil gleiche Schwingungsfrequenz auf beiden Gehäuseseiten.
      Der Treiber sollte daher aussermittig eingebaut werden, aber nicht zu sehr am Rand, da die möglichkeit einer Gehäuseschwingung dann wieder steigt.
      Ich würde Pi mal Auge nach dem goldenen Schnitt einfräsen.

      Gruß
      Hardy
      Marantz SR7010; Oppo UDP 203;
      Klipsch Reference MKII 9.4.4 powered bei Crown XLI

      SONY VPL-VW260 ES; EH Tension 21:9 2,8m, Sony KDL-75W855C
    • Moin,
      aktueller Planungsstand ist 4,5m LW bei 4m Betrachtungsabstand.
      Wobei das noch nicht in Stein gemeißelt ist. LW-Breite werde ich wohl so machen, verkleinern kann man ja immer noch, Sitzabstand muss ich dann noch mehr testen.

      Wenn die Subs fertig sind kommt als nächster Bauabschnitt erstmal die Holzkonstruktion für die Front- und die Rückseite.
      Dann kann das DBA schon mal aufgebaut und eingestellt werden. Dann hänge ich mal provisorisch auch die restlichen LS auf und werde dann ein paar Testläufe machen.
      Da werde ich dann den finalen Sitzabstand festlegen und dann das Podest bauen.
    • Hallo,

      hab ich das richtig verstanden, dass die Holzkonstruktion mit den Subs nur auf dem Boden stehen wird und keine Verbindung zu Wänden und Decke hat?

      Was ist der Grund dafür? Spricht etwas dagegen, die Holzkonstuktion mit Decke/Wänden zu verschrauben und die Lautsprecher von der Konstruktion zu entkoppeln (z.B. mit Waschmaschinenmatten)? Das dürfte beim Bau einfacher und stabiler sein...

      Grüße
      Alex
    • All-Ex schrieb:

      hab ich das richtig verstanden, dass die Holzkonstruktion mit den Subs nur auf dem Boden stehen wird und keine Verbindung zu Wänden und Decke hat?
      Genau.

      All-Ex schrieb:

      Was ist der Grund dafür?
      Vermeidung von Körperschallübertragung auf Wände und Decke.

      All-Ex schrieb:

      Spricht etwas dagegen, die Holzkonstuktion mit Decke/Wänden zu verschrauben und die Lautsprecher von der Konstruktion zu entkoppeln (z.B. mit Waschmaschinenmatten)? Das dürfte beim Bau einfacher und stabiler sein...
      Ich finde es aufwändiger 12 LS (8 Subs + 4 Backsurrounds) zu entkoppeln als einfach eine Wand so zu bauen dass sie stabil ist. Die wird dann einfach an zwei Punkten an Decke oder Wand befestigt als Kippsicherung. Die Befestigung erfolgt dann so dass im normalen Zustand kein Kontakt zwischen LS-Wand und Raumdecke/wand besteht.
      Das Entkoppeln von LS ist nämlich nicht so trivial. Einfach mal so auf Waschmaschinenmatten stellen wird nicht funktionieren.
    • Bei mir hat das ganz gut funktioniert... Holzkonstruktion mit Wand verschraubt -> Gummifüße -> Granitplatten -> Spikes -> Subwoofer

      Aber ich schätze dass beide Varianten gehen und unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.

      Wie entkoppelst Du denn dann die Holzkonstruktion vom Boden?
    • Bolle schrieb:

      Bei mir hat das ganz gut funktioniert... Holzkonstruktion mit Wand verschraubt -> Gummifüße -> Granitplatten -> Spikes -> Subwoofer
      Naja, das möchte ich aber nicht 8x machen...

      Bolle schrieb:

      Wie entkoppelst Du denn dann die Holzkonstruktion vom Boden?
      Gar nicht. Das wird eine feste Verbindung mit Schwerlastbolzen in den Estrich. Dazu habe ich vorne und hinten extra einen halben Meter Streifen FBH ausgespart.

      Es gibt ja zwei Entkopplungsstufen:
      1) Der schwimmende Estrich im Kino ist ja entkoppelt von den Kino-Wänden und der Kino-Decke.
      2) Das Kino selbst (also Wände und Decke und Bodenplatte) wiederum ist entkoppelt vom Rest des Hauses.

      Ob das alles so in der Praxis funktioniert wird sich zeigen wenn die ersten Subs fertig sind und ich zum ersten Mal Schub gebe :whistling: - deshalb habe ich ja jetzt mit dem Bau der Subs angefangen, um erstmal das Schallentkopplungskonzept zu testen.

      Hank schrieb:

      Aber keine Schallbrücke bauen
      Natürlich nicht. :) Da gibt´s ja entkoppelte Verbinder. :)
    • Wow, ein entkoppelter Kinoraum, da kannst du es ja richtig Krachen lassen :)

      Soweit ich weiß soll sich im Idealfall das Subwoofergehäuse überhaupt nicht bewegen, sondern nur die Membran (also den Subwoofer angekoppeln an irgend etwas schweres). Gleichzeitig soll kein Körperschall z.B. auf den Boden übertragen werden um Resonanzen zu vermeiden (also den Subwoofer + das Schwere abkoppeln vom Gebäude).

      Schraubst Du die Subwoofer an der Holzkonstruktion fest zur maximalen Ankopplung? Dann wäre das System aus Subwoofern, Holzkonstruktion und Estrich ja mal richtig schwer.

      Und die Abkopplung vom Haus läuft dann über den schwimmenden Estrich, richtig? Wie verhinderst Du da Resonanzen?

      Viele Grüße
      Alex
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