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The Dark Force Awakens

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    • The Dark Force Awakens

      Werte Gemeinde der Heimkinoenthusiasten!

      :jump: Aries proudly presents: :jump:

      THE DARK FORCE

      An dieser Stelle werde ich Euch über die Planung und Entstehung meines neuen Heimkinoraums berichten.
      Ich tue das natürlich nicht ganz uneigennützig, denn ich erhoffe mir von Euch viele kritische Beiträge, gerne auch konstruktiver Natur. :yes: ;) :bier:
      Es gibt noch viele Punkte meiner Planung, die bisher offen sind, so z.B. das komplette Equipment, die Raumgestaltung inklusive der Akustik, die Sitzmöbel, etc.
      Von daher bin ich selbst sehr gespannt, wo uns die Reise hinführen wird.

      Als Amuse-Gueule hier schon mal ein Bild, das den neuen Heimkinoraum in der Außenansicht zeigt, er befindet sich hinter den beiden Fenstern im EG auf der rechten Bildseite.
      Bilder
      • SO_kl.jpg

        235,66 kB, 1.800×902, 352 mal angesehen
    • @Alpi & Kottan: Danke für die Blumen! :)

      Der Zeitplan sieht so aus:
      Baubeginn mit Erdarbeiten und Fundament Ende Mai
      Rohbau ab Juni 2015
      geplante Fertigstellung Ende 2015 / Anfang 2016

      Da in der Bauphase ja schon so einiges zu beachten ist, und sei es nur wo Steckdosen und Lehrrohre platziert werden, ...
      ... doch halt! ... :zunge:
      bevor ich zur Planung für den neuen Kinoraum komme stelle ich Euch erst mal meine aktuelle Wohnzimmerinstallation vor!

      To be continued
    • Meine Heimkinogeschichte

      Die erste nennenswerte Errungenschaft war Ende des letzten Jahrhunderts ein Loewe Fernsehgerät. Mit einer Braunschen Röhre von 82 cm Diagonale ausgestattet ergab sich eine sichtbare Bilddiagonale von damals gewaltigen 78 cm! Der massive Materialeinsatz im 4:3 Format gipfelte in einem Gewicht von 58 kg - gefühlt war er sogar noch einiges schwerer, denn meine damalige Partnerin wog auch exakt 58 kg und sie kam mir im Vergleich zu dem Loewe-Boliden deutlich leichter vor. :biggrin:

      Für die Heimkino-Steinzeit war das schon gehobene Klasse - wer hatte damals schon CRT Bildwerfer zuhause? (Steilvorlage!) - und ich konnte mir mit Ende Zwanzig das gute Stück auch nur leisten weil es mir ein guter Bekannter, der in einem Elektrofachgeschäft arbeitete, gebraucht vermittelt hatte.
      Der Fernseher ist übrigens bei Freunden von mir immer noch in Betrieb, mittlerweile hat er aber ein paar Macken und wird demnächst nach mehr als 20 Jahren im Einsatz endgültig ausgemustert.

      Im Jahr 2004 löste ein no-name DVD Player, den ich umständehalber überlassen bekommen hatte, meinen alten VHS Videorecorder ab und die Video-Digitaltechnik hielt damit auch bei mir zuhause Einzug.
      Für den Ton hatte ich einen Sony Verstärker - ein schönes champagnerfarbenes Gerät namens TA-F707 ES mit Edelholzseitenteilen - und Standlautsprecher eines bekannten deutschen Herstellers aus dem Taunus integriert.
      Als Medium habe ich in diesen Jahren übrigens noch überwiegend das Fernsehen genutzt.

      Meine erste „richtige“ Heimkinoinstallation datiert auf das Jahr 2006.
      Ich hatte begonnen mich für das Thema „Kino zuhause“ zu interessieren und hier und da im Internet gestöbert … dabei las ich von einem brandneuen und revolutionären Sony Projektor namens „Ruby“ der erstmals FHD (in einem nicht mehr ganz utopischen Preisrahmen) ermöglichte. Meine Neugier war geweckt, ich besuchte eine Vorführung und war hellauf begeistert! :yes:
      Wow, das war ganz großes Kino und das wollte ich auch! :yes: :yes: :yes:
      Nachdem für den Qualia 35 k€ aufgerufen wurden und der Ruby mit 10 k€ zwar schon um einiges günstiger war, aber immer noch ein wenig jenseits meines Budgets lag, nahm ich mir vor:
      Sobald Sony ein FHD Modell für 5 k€ bringt ist es meins!

      Und so erwarb ich im November 2006 einen Sony VW50 „Pearl“ inklusive Kalibrierung von E.S. und Kontrastfilterblende. :jump: :jump: :jump:
      Dazu noch eine 2,20 m Leinwand in 21:9 und das weitere Zubehör das man so braucht.

      Da ich leider keinen eigenen Raum in meiner Wohnung zur Verfügung hatte war die Frage, wie sich die technischen Gerätschaften möglichst unauffällig integrieren ließen. Eine Rollo-Leinwand wollte ich nicht, also baute ich aus Aluminiumprofilen zwei Halterungen, die ich an der Decke an unauffälligen weißen Haken aufhängen konnte. Diese Lösung habe ich immer noch, und, auch wenn es etwas Aufwand ist die Leinwand auf- und wieder abzuhängen, es ist tatsächlich eine optisch sehr dezente Lösung (die auch dem damaligen SAF genüge getan hat).

      Als Zuspieler gönnte ich mir aufgrund seines guten Upscalings den Denon DVD 1930, die Stereo Komponenten aktualisierte ich mit der kleinen Burmester Rondo Serie und als neue Lautsprecher erwarb ich ein Pärchen Dali Helicon 400.

      Surround ließ sich leider aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht überzeugend realisieren, deshalb verzichtete ich darauf und so blieb es bei stereo.

      Ende 2008 war ich dann der Meinung, dass es nun der Zeit war auf Blu-Ray umzusteigen und ersetzte meinen Denon DVD Spieler mit einem Panasonic Blu-Ray Spieler. Nebenbei hatte ich auch ein paar akustische Massnahmen im Wohnzimmer integriert (z.B. den Kantenabsorber in der Raumecke, siehe Bild).

      Damit war schließlich mein Heimkino 1.0 realisiert und als artgemäße Fütterung dienen seitdem auch überwiegend BD’s, an das Fernsehssignal ist mein Heimkino nicht angeschlossen.

      Auch wenn es nur Stereo ist und im Wohnzimmer natürlich keine optimalen Bedingungen herrschen, der Spaßfaktor ist nach wie vor gut!
      Deshalb bin ich im Grunde mit meiner Ausrüstung auch nicht unzufrieden.
      Aber besser geht ja bekanntlich immer und nach nun bald 10 Jahren und mit den Möglichkeiten, die der technische Fortschritt und ein neues Haus bieten, plane ich die nächste Ausbaustufe, meinen Heimkino(t)raum 2.0

      „The Dark Force“

      Damit haben wir auch schon den ersten Fortschritt:
      Die neue Installation bekommt einen Namen, denn ein ordentliches Heimkino hat einen Namen, das habe ich hier bei beisammen.de gelernt.

      So viel für heute, im nächsten Post geht es dann mit den Planungen für TDF los.

      PS Offtopic: Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt ist der Wohnbereich derzeit noch ziemlich schnörkelig eingerichtet, das gefällt mir mittlerweile nicht mehr so gut. Das nächste Wohnzimmer wird wieder modern eingerichtet werden.
      Bilder
      • Bis_2006.JPG

        73,41 kB, 800×600, 156 mal angesehen
      • 2006_12.JPG

        113,5 kB, 960×720, 194 mal angesehen
      • 2007.JPG

        105,4 kB, 960×720, 221 mal angesehen
    • So, in diesem Post geht es endlich mit der Planung für The Dark Force los!

      Heute beschreibe ich Euch zunächst die Gegebenheiten des Raumes.
      Dabei gilt es auch noch eine wichtige Entscheidung zu treffen, siehe 5., dabei bin ich auf Eure Meinungen gespannt! :yes:
      Das gilt natürlich auch für alle anderen Punkte! :yes:

      1. Die Lage des Raumes nach Feng-Shui

      Meine Recherchen haben folgendes für die Himmelsrichtungen zutage gebracht:
      > Norden: Steht für das Wasser -> formlos, dunkel, gefährlich
      > Nordosten: Steht für den Berg -> ruhend, stetig, beharrend
      > Osten: Steht für den Donner -> bewegend, vital, spontan, aufregend
      > Südosten: Steht für den Wind -> sanft, eindringend, feinfühlig
      > Süden: Steht für das Feuer -> leuchtend, erwärmend, anhaftend
      > Südwesten: Steht für die Erde -> hingebend, aufnehmend, nährend
      > Westen: Steht für die See -> fröhlich, heiter, leicht, hell
      > Nordwesten: Steht für den Himmel -> stark, schöpferisch

      Für einen Heimkinoraum bieten sich also aus akustischer Sicht v.a. die östliche und aus visueller Sicht v.a. die nördliche Richtung an.
      Mir erschien es daher sehr passend den Heimkinoraum in der Ost-Nordost Ecke des Hauses unterzubringen. :thumbs-up:

      2. Die Maße

      Wie Ihr dem Grundriss entnehmen könnt betragen die Rohbaumasse 5,075 x 5,825 m, dazu kommt bei Variante A noch der kleine Eingangsbereich. Übrigens ist es der zweitgrößte Raum im Haus!
      Die Rohbau-Geschosshöhe beträgt 2,75 m, abzgl. Estrich und Bodenbelag ergibt sich also eine Raumhöhe von gut 2,60 m (davon gehen dann noch eventuelle Installationen unter der Decke ab).
      Die Leinwand ist für die Nordseite des Raumes (oben) vorgesehen.

      Warum eine Raumbreite von gut 5 m?
      a) Um bei einer Leinwandbreite von ca. 3,50 m noch ausreichend Platz seitlich zu haben (finde ich optisch ansprechender).
      b) Um einen ausreichenden Abstand der seitlichen Lautsprecher zu den Sitzpositionen zu erzielen.

      Warum eine Raumlänge von ca. 5,80 m?
      a) Passt um bei einem Sitzabstand zur Leinwand von gut 3,50 m noch vorne eine Baffle-Wall unterzubringen und hinten noch etwas Abstand zu den Lautsprechern zu haben.
      b) Mehr wäre noch schöner gewesen, aber das passte von den anderen Räumen, der Grundfläche des Hauses, usw. nicht mehr.

      Akustisch ist dieses Seitenverhältnis allerdings nicht ideal, vor allem wenn durch die Baffle Wall mit einer Tiefe von ca. 30 cm das Seitenverhältnis noch näher an 1:1 kommt.
      Eine Aufgabe wird also sein die akustischen Maßnahmen sorgfältig zu planen um beispielweise die Raummoden wirksam zu bedämpfen.

      3. Die Fenster

      Ein schwieriger Punkt war die Planung der Fenster. Für einen Heimkinoraum sind diese nicht nur unnötig, sie stören sogar, also am besten gleich ganz weglassen. Das Haus hat eine Lüftungsanlage, das wäre also theoretisch möglich. Bei der Planung eines Hauses gilt es jedoch nahezu unendlich viele Anforderungen und Randbedingungen unter einen Hut zu bringen, so z.B. die Außenansicht von der östlichen Gartenseite und eine eventuelle alternative Nutzung des Raumes. Da sich an das Grundstück nach OSO ein Landschaftsschutzgebiet anschließt und man in diese Richtung einen unverbaubaren Blick ins Grüne hat habe ich doch zwei bodentiefe doppelflügelige Fenster eingeplant.
      Nun ja, so wird es halt ein Heimkinoraum mit Ausblick. :ccrazy:

      Eine Aufgabe wird also sein die Fensternischen akustisch zu neutralisieren.

      4. Das Geräterack

      Einige Profis haben den Luxus eines separaten Geräteraums. Ich hatte bei der Planung auch überlegt ob und wie ich einen Technikraum unterbringen kann, eine zufriedenstellende Lösung habe ich jedoch nicht gefunden. Dafür bin ich auf eine andere Idee gekommen … 8)

      Die Rechtecke im unteren rechten Bereich sind in die Wand eingelassene Küchenschränke. Wie Ihr sehen könnt ist der linke Schrank nach hinten/zum Kinoraum offen.
      Das wird das Geräterack! :xmas:
      Der Schrank sieht also von der Ansicht vom Kochbereich aus wie ein Küchenschrank, tatsächlich eröffnet dieser Schrank jedoch den Zugang zu den Geräterückseiten.

      Das Rack wird also folgende Maße aufweisen: B 0,60m, T 0,70 m, H 2,20 m
      Das Geräterack ist symmetrisch zur Achse des Heimkinoraums angeordnet, daher soll auch der Projektor im obersten Fach des Racks aufgestellt werden. Somit kann das HDMI Kabel schön kurz ausfallen.

      Hier schon mal eine Frage:
      Ich plane mit einem Vorverstärker und 2 (7.x) oder 3 (später 7.x.4) Mehrkanalendverstärkern.
      a) Endverstärker im Rack = Cinchkabel kurz & LS Kabel lang oder
      b) Endverstärker nahe an den Lautsprechern = Cinchkabel lang & LS Kabel kurz
      Ich denke a) - was meint Ihr?

      5. Der Eingang

      Für den Eingang gibt es derzeit noch 2 Varianten, siehe Grundrisszeichnungen und Ansichten vom Wohnraum.

      Argumente A
      Pro’s Ansicht vom Wohnraum „glatt“, mehr Wandfläche
      Con’s Eingangsnische B 126, T60, H230 im Kinoraum, dadurch unsymmetrischer Rückwandbereich

      Argumente B
      Pro’s Symmetrischer Rückwandbereich im Kinoraum, mehr Wandfläche z.B. für Absorber oder Diffusoren, evtl. Gestaltung des Eingangsbereichs zum Kinoraum
      Con’s Weniger nutzbare Wandfläche im Wohnraum

      In den Bauplänen ist im Moment noch Variante A vorgesehen, ich bin am Überlegen ob nicht B die bessere Lösung ist.
      Eine Randbedingung ist übrigens, dass die Frisch- und Fortluftleitungen der Lüftungsanlage in diesem Bereich unter der Decke verlaufen, deshalb beträgt die lichte Höhe in dem Durchgang auch nur ca. 2,30 m.
      Die Nische im Wohnraum (Variante B) könnte man vielleicht nutzen um den Eingang optisch aufzupeppen.

      Was meint Ihr, A oder B?
      Besteht Interesse, dass ich Bilder der Ansicht vom Wohnbereich poste (Sketchup Modell)?

      Da ab Mittwoch das schwere Baugerät anrückt muss ich mich schnell entscheiden!

      PS
      Der Abschnitt 1. ist nicht wirklich ernst gemeint! :silly:
      Die Anordnung des Raumes in der ONO Ecke des Hauses hat sich aus den vielen anderen Randbedingungen ergeben, Feng-Shui hat dabei keine Rolle gespielt.
      Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei der Planung meines Hauses tatsächlich mal nach Feng-Shui gegoogelt habe um zu schauen was man denn da so findet (man lernt ja nie aus).
      Außerdem fällt mir gerade auf, dass ich mich hier im Forum nach meinem Sternzeichen benannt habe … das gibt mir jetzt doch zu denken! :ccrazy:
      Bilder
      • Grundriss_A.gif

        27,85 kB, 663×762, 129 mal angesehen
      • Grundriss_B.gif

        26,92 kB, 663×762, 106 mal angesehen
    • Aries schrieb:

      Warum eine Raumbreite von gut 5 m?
      a) Um bei einer Leinwandbreite von ca. 3,50 m noch ausreichend Platz seitlich zu haben (finde ich optisch ansprechender).
      Meine Erfahrung ist genau gegenteilig. Je mehr das Bild die Raumbreite ausfüllt, um so imposanter wirkt es (und zwar ungeachtet der tatsächlichen Bildgröße ). Soll heißen, ein 3,5 m Bild vermittelt in einem 4 m Raum mehr Kinofeeling als in einem 5 m breiten.
      Das GALAXY

      ...::: HD RGB Homecinema Dreams Regensburg :::...
    • Ja, ist definitiv auch meine Erfahrung. Aber 5m Raumbreite lässt ja dann noch Potential für eine 4,5m Breite Leinwand in ein paar Jahren. Da schauen wir dann alle neidisch...

      Aber ein längerer Raum würde mir auch immer besser gefallen als ein quadratischer.


      Die Idee mit den Küchenschränken im Nebenraum ist klasse (aber ist da auch der Zuspieler?) - ich würde alle Geräte incl. Endstufen ins Rack packen.
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • Aries schrieb:

      Argumente B
      Pro’s Symmetrischer Rückwandbereich im Kinoraum, mehr Wandfläche z.B. für Absorber oder Diffusoren, evtl. Gestaltung des Eingangsbereichs zum Kinoraum

      Das sind doch schon ausreichend Gründe um zu Variante B zu tendieren.
      Gruß
      kottan



      Mehr Infos zum Equipment in meinem Profil
      HDRGB Homecinema Dreams Regensburg
      In den Schrein kommt nix, werd eh nie fertig
    • Kippschalter schrieb:


      Richtung Norden hast den besten Bass :lol:

      NormalZeit schrieb:

      Yupp, da sind die Magneten der Chassis parallel zum magnetischen Erdnordpol :rofl:

      Sh_t, das habe ich gar nicht bedacht! :spank:
      Müssen dann nicht auch die Kabel exakt in meridionaler Richtung verlegt werden? ;)

      Ein weiterer Aspekt, der meines Erachtens noch nicht ausreichend berücksichtigt wurde, ist der Einfluss der Corioliskraft auf die Schallausbreitung! :yes:
      Es spielt also tatsächlich eine Rolle ob die Lautsprecher von Nord nach Süd oder von Süd nach Nord ausgerichtet sind. :zunge:
      Man lernt eben nie aus ... :freu:

      olli schrieb:


      Ja, ist definitiv auch meine Erfahrung. Aber 5m Raumbreite lässt ja dann noch Potential für eine 4,5m Breite Leinwand in ein paar Jahren. Da schauen wir dann alle neidisch...

      Aber ein längerer Raum würde mir auch immer besser gefallen als ein quadratischer.

      Die Idee mit den Küchenschränken im Nebenraum ist klasse (aber ist da auch der Zuspieler?) - ich würde alle Geräte incl. Endstufen ins Rack packen.

      Ja, dort kommt auch der Zuspieler rein. D.h. bei der Betätigung der Fernbedienung muss ich nach hinten zielen, aber das ist denke ich verschmerzbar.
      Eine Leinwandgröße von 4,50 m ... :thumbs:
      Vielleicht sollte ich auch schon mal einen Starkstromanschluß für den Projektor vorsehen! :rofl:
    • Die Küchenschranklösung ist in der Tat sehr charmant, vor allem der leichte Zugang zu den Rückseiten hat was.
      Bedenken musst du dann aber natürlich, dass so eine Schranktür keine Wand ist, dementsprechend laut wird es in der Küche werden.

      Bei der Fernbedienung würde ich aber auf etwas a la Logitech Harmony gehen oder wenigstens einen IR-Repeater einsetzen. Das Nachhintenzielen ist auf Dauer wirklich lästig.
    • Schalldämmung:
      Das stimmt, die Schalldämmung ist bei der Lösung nicht optimal.
      Wobei ich vermutlich eine doppelte Tür vorsehen werde, da die Tiefe ca. 75 cm beträgt ist dafür ausreichend Platz vorhanden, das sollte helfen.
      In meinem Fall hat die Schalldämmung allerdings auch nur eine niedrige Priorität.

      Fernbedienung:
      Ja, vermutlich wird es etwas in der Art werden.
    • Aries schrieb:

      Hier schon mal eine Frage:
      Ich plane mit einem Vorverstärker und 2 (7.x) oder 3 (später 7.x.4) Mehrkanalendverstärkern.
      a) Endverstärker im Rack = Cinchkabel kurz & LS Kabel lang oder
      b) Endverstärker nahe an den Lautsprechern = Cinchkabel lang & LS Kabel kurz
      Ich denke a) - was meint Ihr?

      Ich halte separate Endverstärker für unötig. Ein guter, solider Oberklasse-AVR hat in der Regel genügend Leistung, um auch anspruchsvolle Pegel abbilden zu können.

      Kurioserweise sind reine Vorstufen ja teurer als entsprechende Geräte mit eingebauten Endstufen ...

      Wesentlich interessanter ist da der Einsatz von Aktivlautsprechern. Da stellt sich aber die Frage nach der Verkabelung nicht.

      So oder so solltest du Flexibilität bezüglich der Verkabelung vorsehen, also entweder genügend Leeerrohre oder einen zugänglichen Kabelkanal.

      Zur Frage nach dem Eingang habe ich auch keine Meinung. Das ist Geschmackssache. Symmetrie hat dein Raum wegen der Fenster sowieso nicht, es sei denn, du packst die Leinwand an die Wand links (was ich sowieso ernsthaft überlegen würde).
    • Corso schrieb:

      Ich halte separate Endverstärker für unötig. Ein guter, solider Oberklasse-AVR hat in der Regel genügend Leistung, um auch anspruchsvolle Pegel abbilden zu können.
      Bzgl. Equipment ist noch alles offen!
      Aus Sicht Preis-Leistung ist ein integriertes Gerät natürlich besser.
      Bevor ich mich entscheide werde ich dahingehend auch noch eigene Hörerfahrung sammeln.

      Corso schrieb:

      So oder so solltest du Flexibilität bezüglich der Verkabelung vorsehen, also entweder genügend Leeerrohre oder einen zugänglichen Kabelkanal.
      Eine signifikante Anzahl von Leerrohren habe ich schon im Vertrag mit meinem Bauunternehmen fixiert! :bier:
      Da gab es bei meinem Bauleiter auch schon die ein oder andere hochgezogene Augenbraue aufgrund meiner ausgefallenen Wünsche. ;)

      Corso schrieb:

      Symmetrie hat dein Raum wegen der Fenster sowieso nicht, es sei denn, du packst die Leinwand an die Wand links (was ich sowieso ernsthaft überlegen würde).
      In einer früheren Version war die Leinwand tatsächlich an der linken Wand, damit war die Situation fast exakt symmetrisch.
      Diese Variante habe ich jedoch aus folgendem Grund verworfen:
      Die Tiefe des Raums beträgt dann "nur" 5,08 m und das schränkt mich aufgrund des erforderlichen Sitzabstands und Projektionsabstands in der Breite der Leinwand ein, es wird dann auch knapper mit der Baffle-Wall.
      Daher die Orientierung in die magnetfeldoptimalere Nord-Süd Richtung ;) außerdem passt das so ideal mit mit meinem Geräterack-Küchenschrank.
      Ich werde versuchen eine Lösung zu finden, die die Fensternischen teilweise verdeckt und die akustische Symmetrie wieder so weit wie möglich herstellt.
      Wie das im Detail aussehen wird weiß ich noch nicht (Eure Empfehlungen werden gerne gelesen!), zunächst stehen noch ein paar andere Punkte auf der to-do Liste.
    • Eine gute und eine schlechte Nachricht

      Die gute: Ich habe Sound Reproduction von F.E. Toole fertig gelesen.
      Die schlechte: Die Baugenehmigung, die lt. der zuständigen Sachbearbeiterin schon vor 3 Wochen „nächste Woche“ kommen sollte ist immer noch nicht da … nächste Woche soll sie dann da sein …

      Ravenous schrieb:

      … Kauf Dir als Erstes das Buch von Floyd E. Toole: Sound Reproduction: The Acoustics and Psychoacoustics of Loudspeakers and Rooms

      Dann hörst Du Dir ein paar unterschiedliche Heimkinos an und machst Dir ein Bild davon wie es klingen kann.

      Und ERST DANN stellte Du Deine Ideen zur Diskussion …

      Abschnittsbevollmächtigter Ravenous hatte mich, Jungspund Aries, dazu verdonnert, dass ich - bevor ich meine Ideen hier kundtue - zunächst o.g. Fachbuch durchzulesen habe.
      Pflichtschuldig bin ich dieser Order nachgekommen und melde hiermit gehorsamst Vollzug. :thumbup:

      Ich hatte vorher schon einiges im Netz über Akustik gelesen, darunter natürlich auch suke’s Thread „Heimkinobau“.
      Insofern fragte ich mich zunächst ob ich tatsächlich ein Buch zu diesem Thema lesen sollte.
      Die kollektive Netzintelligenz weiß doch viel mehr als ein Fachautor, oder?

      Mein Fazit, nachdem ich S.R. gelesen habe:
      Es lohnt sich.
      Ich habe einiges dazu gelernt und in der Tat habe ich meine Pläne geändert.
      Ich würde es jedem empfehlen, der
      > einen höheren Anspruch an die Tonwiedergabe in seinem Heimkino stellt und
      > sein Erlebnis Heimkino maßgeblich selbst planen möchte.
      Also allen hier! :yes:
      (Wahrscheinlich haben es die meisten auch schon gelesen …)

      Das Buch ist sowohl von den Anfordungen an die Englischkenntnisse als auch an das mathematisch technische Verständnis leicht zu lesen.
      Mr. Toole schreibt anschaulich und benutzt viele graphische Verdeutlichungen.
      Was mir besonders gefällt, ist, dass Mr. Toole seine Aussagen anhand physikalischer Hintergründe und belastbarer Studienergebnisse begründet, damit gewinnen sie für mich viel an Glaubwürdigkeit.

      In meinen nächsten Posts werde ich Euch einige meiner Ideen vorstellen - jetzt darf ich ja, ich habe nämlich auch schon zwei Heimkinos angehört. ;)
      Vorab habe ich noch ein paar Fragen an meine geschätzte Leserschaft:
      Einige Aussagen von Mr. Toole entsprechen nicht der gängigen Lehrmeinung, z.B. dass die seitlichen Erstreflexionen nicht bedämpft werden müssen.
      Wer von Euch hat seinen Kinoraum entsprechend der Aussagen von Mr. Toole aufgebaut?
      Was sind Eure Erfahrungen?
      Habt Ihr weitere Anmerkungen zu den Aussagen von Mr. Toole?
    • Freut mich, dass mein gut gemeinter Rat (war kein Befehl) Dir gefallen und geholfen hat.

      Wenn man das Buch durch hat wird man plötzlich feststellen, dass so manch teurer Profi auch nur mit Wasser kocht.....

      Viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Zwei Updates …

      Von den beiden Grundrissvarianten habe ich mich für B entschieden, also die für den Heimkinoraum günstigere Variante.

      Einige von Euch haben mir empfohlen bei Lautsprechern nach Studiomonitoren zu schauen, u.a. HighEndHarry und Corso, noch mal vielen Dank für den Tipp! :bier:
      Ich habe bisher noch keine solchen Lautsprecher gehört, was ich darüber gelesen habe hört sich jedoch ausgesprochen vielversprechend an. :thumbs-up:
      Insbesondere die Neumänner stehen ganz oben auf meiner Casting-Liste, die Frequenzgänge sind ja fast wie mit dem Lineal gezogen.
      KH 310 als Front und KH 120 als Surround würden sehr gut in mein Konzept hineinpassen, einzig das Querformat der KH 310 finde ich etwas störend, es ist aber kein Show-Stopper.

      Da es sich um Aktivmonitore handelt werde ich im Kinoraum schon mal die passenden Ampereauslässe vorsehen.
      Hat jemand von Euch die KH310 und KH 120 in der Konfiguration im Einsatz?

      Der erste Entwurf meiner akustischen Raumplanung (inspired by Mr. Toole) ist übrigens fast fertig, es fehlt nur noch die Visualisierung mit Sketchup.
    • Ein erster Entwurf der akustischen Raumplanung

      Dank Eurer Hinweise und der Lektüre von Sound Reproduction [SR] sieht das Konzept für den geplanten Heimkinoraum nun schon deutlich anders aus als meine noch recht vagen Vorstellungen vor 3 Wochen …
      Im folgenden habe ich meine Überlegungen zusammengefasst.
      Wie immer sind Eure weiteren Verbesserungsvorschläge und Kommentare willkommen! :thumbs-up:

      Ziele

      1. Lebendiges Klangbild
      2. Breite akustische Bühne
      3. Effektive Bedämpfung der unteren Frequenzen
      4. Räumliches Klangbild des Surroundbereichs

      Dafür gewählte Ansätze

      Sitzposition
      Nach meiner persönlichen Erfahrung ist dies einer der wichtigsten oder der wichtigste klangbeeinflussende Faktor.
      Daher war die Abstimmung von Leinwandbreite, Abstand der Sitzposition zur Leinwand und der Raummaße der Ausgangspunkt meiner Raumplanung.
      Abstand zur Leinwand: ca. 3,65 m (entspricht 104% der Bildbreite von 3,50 m)
      Abstand zur Frontwand: ca. 4,20 m (entspricht 72% der Raumlänge von 5,80 m)
      -> Vermeidung einer Position im Druckminimum der Raummoden, also nicht bei 1/2, 2/3, 3/4, der Raumlänge, siehe u.a. [SR]
      Abstand zur Rückwand: ca. 1,60 m
      -> Ausreichender Abstand zu den Rears, 4.

      Bedämpfung
      > stark an Längswänden / in Längsrichtung -> 3.
      > wenig … nicht an Seitenwänden -> 2., 4.
      > Große Tiefe des (porös) bedämpften Volumens -> 3.
      Frontwand: 35 – 45 cm hinter Leinwand, 55 – 65 cm im Bereich des Subwoofer Podests
      Rückwand Ecken: 50 – 60 cm
      Vorgesehenes Absorbermaterial: Rockwool Sonorock oder Thermohanf (siehe Verschiedene Absorbermaterialien für den Bassbereich)

      [SR]:
      > Bedämpfung der Längswände bei einer 1/4 – 3/4 Aufstellung der Subwoofer für die Reduzierung der Längs-Raummoden besonders effektiv
      > Günstige Auswirkung der Bedämpfung der Frontwand auf die Abbildungsschärfe
      Das für eine effektive Dämpfung der tiefen Frequenzen benötigte Volumen mittels poröser Absorber bringe ich am günstigsten im Bereich zwischen Frontwand und Leinwand sowie im Bereich des Subwoofer Podests unter.
      Die Baffle-Wall ist also für’s erste gestrichen.
      Zusätzlich sollen noch die hinteren Ecken als weitere relevante Position effektiv bedämpft werden.
      (Insbesondere) in diesem Bereich wäre auch statt poröser Absorber der Einsatz von Helmholtz Resonatoren oder Plattenschwingern denkbar (siehe dazu auch offene Punkte weiter unten).

      Reflektion
      > Äußere seitliche 1. Reflektionen nicht bedämpft -> 2.
      Seitenwand vorne: Reflektierend

      FL und FR sind außerhalb der Leinwand angeordnet um die akustische Bühne zu verbreitern, zu diesem Zweck auch die reflektierenden Seitenwände [SR].
      Wenn ich FL und FR hinter die Leinwand stelle erhalte ich nur eine Breite von gut +/- 20°, mit der so gewählten Aufstellung komme ich auf +/- 30°. Ich habe auch momentan die Lautsprecher jeweils 60 cm breiter aufgestellt als die Leinwandbreite und empfinde das als Gewinn.
      Ein ähnliches Konzept wurde von crispop, siehe christians-heimkino.de realisiert, er schreibt dass durch die fehlende Bedämpfung der ersten Reflektionen und das sich ergebende breitere Klangbild der Übergang von Toneffekten von FL/FR zu den Surrounds homogener erfolgt.
      FL und FR kommen dadurch allerdings in eine akustisch ungünstige ecknahe Position.
      Ich hoffe, dass durch die starke Bedämpfung der Ecken die akustischen Nachteile auf ein unkritisches Maß reduziert werden. Helfen sollte weiterhin, dass die Satelliten nicht nennenswert unter 80 Hz spielen.

      Diffusion
      > Im Bereich der Surround Lautsprecher vorwiegend Diffusion -> 4.
      Seitenwand mitte und hinten: Diffus reflektierend
      Rückwand mitte: Diffus reflektierend

      Die Fensternischen werde ich weitgehend verschließen (Festschrauben einer Zwischenwand) um die Symmetrie des Raumes zu erreichen, nur oben und unten soll jeweils ein Spalt zur Sicherstellung der Luftzirkulation verbleiben.
      Option: Zwischenwand als Plattenschwinger einsetzen?

      Noch ein Wort zur Optik, hier gilt bei mir: Form follows function.
      Mich hat immer der abgrundtiefe Schwarzwert der JVC’s fasziniert, daher wird The Dark Force mit einer lebhaften Mischung aus Schwarztönen eingerichtet werden.
      OK, bei der Farbe der Leinwand bin ich noch am überlegen … ;)

      Offene Punkte
      Decke Dämpfung / Diffusion: to be defined
      Dämpfung / Optionen: Wie poröse Absorber, ggf. Plattenabsorber und Helmholtzabsorber abstimmen?

      Soweit der aktuelle Zwischenstand.
      Für’s erste ist das noch ein theoretisches Konzept und mir ist bewusst, dass die detailliertere Planung und Umsetzung erst erfolgen kann wenn der Raum in Hardware vorliegt.
      Ich möchte mit diesem Plan erreichen, dass
      > ich mit einer >= 80% Lösung anfange und darauf aufbauen kann und
      > ich es vermeide durch Planungsfehler und daraus resultierenden ungünstigen Randbedingungen Potenziale zu verschenken.
      Und … schließlich steigt mit der Planung auch schon mal die Vorfreude! :bigsmile:

      Infos zur Skizze:
      Schwarz gepunktete Linie: Akustisch transparenter Stoff
      Dünne lila Linie: Akustisch transparente Leinwand
      Gelb / orange: Lautsprecher
      Hellrot: Absorber
      Hellblau: Diffusoren

      Infos zum Sketchup Modell:
      Der schwarze akustisch transparente Stoff ist zur besseren Sichtbarkeit der Lautsprecher im Modell halb transparent dargestellt.
      Die absorbierenden und diffundierenden Elemente sind nicht eingezeichnet.
      Bilder
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    • Die sei

      Ravenous schrieb:


      Die Surrounds wären mir zu weit Vorne.

      Danke für den Hinweis. :bier:
      L & R sides lt. Toole, Fig. 15.10 und 15.11:
      ITU: >= 60°
      Dolby: 90 - 110°
      F.E. Toole composite: ~70°

      Ich habe die Sides noch ein Stück nach hinten geschoben, siehe Bild, damit sind sie nun bei 68° statt vorher 60°, passt also besser.
      Wenn ich die seitliche mondsichelförmige Abtrennung ändere (die mir allerdings gut gefällt) könnte ich bis ca. 75° kommen.
      Da weiter hinten die Fensternische anfängt würde ich diese Position (Winkelbereich 80 - 110°) nicht vorsehen.
      Nebenbei: Ich könnte mir vorstellen, dass ein Winkel von 90° akustisch anfälliger ist (Flatterechos) - ist das so?

      L & R rears lt. Toole 135°

      Aufgrund der Eingangstür hinten links geht 135° nicht, maximal sind 125° möglich.
      Ich hätte ja die Tür gerne weggelassen, leider ist das Beamen immer noch nicht erfunden. ;)
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    • Hallo Aries,

      nicht immer ist eine 7. Konfiguration die beste Möglichkeit. In deinem Raum würde ich
      eher eine 6. Konfi bevorzugen. Die Surrounds dahin, wo du jetzt die Backs hast und
      einen Back in auf Mitte der Rückwand. Bei mir hat das so das beste Ergebnis gebracht.
      Eigentlich müsstest du mal probehören, was aber i.d. Planungsphase schlecht geht....

      Gruss Jörg
    • Hallo Jörg,

      eine neue Variante, die Deine und Ravenous Empfehlung berücksichtigt, sieht so aus, dass ich insgesamt 6 Surround Lautsprecher vorsehe.
      Damit komme ich auf eine nahezu gleichmäßige Verteilung der Surrounds (Winkel vom Sweet Spot aus betrachtet).
      Ich denke, dass sich damit noch eine bessere Immersion einstellen könnte.
      So wie ich das gelesen habe ist eine höhere Anzahl von Surrounds i.d.R. vorteilhaft, siehe z.B. Sinn eines Surround-Arrays.
      (Wobei der Aspekt „jede Sitzreihe bekommt ihren eigenen Side-LS“ bei mir nicht zutrifft, da ich nur eine Sitzreihe vorsehe.)

      Viele Grüße,

      Aries
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    • Hallo Beisammen!
      Hallo Aries!

      Würde die Surrounds eher auf 90Grad anbringen, es sei denn Deine Aufstellung resultiert aus einer evtl. vorgesehenen Sitzreihe vor der jetzigen.
      Mit den eng stehenden Surround backs...das kann man so machen...so hat auch THX es für das ASA propagiert...
      Ich persönlich würde da aber auch eher die Variante links nehmen.

      Just my 2 Cents.
      TEX
    • Eismann schrieb:

      ich habe eine Anordnung der Side Surrounds vor der Sitzreihe noch nirgends gesehen. Ist das so von Toole beschrieben worden?

      Aries schrieb:

      L & R sides lt. Toole, Fig. 15.10 und 15.11:
      ITU: >= 60°
      Dolby: 90 - 110°
      F.E. Toole composite: ~70°

      Toole's Studien zeigten, dass Schallanteile, die von den Seiten kommen, mehr zur räumlichen Abbildung beitragen als solche von hinten.
      Seine Erklärung hierfür ist, dass das menschliche Gehör die Laufzeitunterschiede zwischen den Ohren bei seitlichem Schall besser zuordnen kann als die Frequenzgangeinflüsse durch die Ohrmuscheln bei rückwärtigem Schall.
      Um mit Sides und Rears eine gute seitliche Umhüllung zu erreichen ist es daher günstig wenn die Sides im Bereich kleiner als 90° aufgestellt werden, er empfiehlt ca. 70° für eine 7.1 Konfiguration.
      (Bei 5.1 ist eine Aufstellung der Surround LS bei 110° optimal.)
    • Hallo!

      Ich will Toole nicht bestreiten, aber am Ende würde ich danach gehen unter welchen Umständen und Bedingungen gemischt und gemastert wird.

      Ich habe mal beim Dolby Aproved Masteringstudio um die Ecke im "Dorf" geguckt. Die Mixing-Konsole steht da sogar wie deine Couch.
      Die Couch in dem Masteringroom steht aber dann doch wieder bei 90Grad.

      Bei Skywalker Sound stehen die Surrounds sogar noch weiter hinten (im Aufnahmestudioraum).

      Es wäre wirklich interessant das mal mit jemandem zu besprechen der selber mixt.

      Just my 2 Cents
      Greetings
      TEX
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