The Dark Force Awakens

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    • Aries schrieb:

      Die Vorschläge "teilweise Holzböden" würden hinsichtlich der Stabilität sicher passen.
      Vielleicht hätte ich das noch ausdrücklicher betonen sollen, aus Gründen der Optik möchte ich nicht den Kompromiss eingehen und Glasböden mit Holzböden mischen.


      Die Lücke in der Nische für das Rack besitzt eine lichte Breite von 54 cm.
      Daher können die Seitenwände nur ca. 20 mm dick sein, 50er Multiplex scheidet also aus.
      Und leider ist auch kein Platz mehr für den von Hocky vorgeschlagenen Einschub.
      Das nächste Mal baue ich etwas großzügiger ... :zwinkern:
      Bedenke, dass Du alleine schon über 100kg an Endstufen im Rack stehen hast, das auch noch mobil bleiben soll. Das Gesamtgewicht inklusive Rack schätze ich auf 200kg. Damit das auch gut rollt, nimm qualitativ gute Rollen, den Baumarktramsch kann man vergessen. Haltbares Material erhält man im Fachhandel für PA-Zubehör. Dein Rack wird nicht oft bewegt von daher: Je größer die Maximallast der Rollen, umso besser, damit die keinen "Platten" bekommen.

      Die Geräte sind ca 44cm breit, es bleit also genug Luft für eine ordentliche Seitenwange des Racks. Wenn da nicht das Gewicht wäre.... 24mm sollte ausreichen.
      Wenn ein über den anderen Boden ein in die Wangen eingenutetes und verleimtes Brett ist, was die Wangen versteift, sollte das aber stabil genug werden.

      Stelle sicher, dass beide Endstufen die gleiche Kühlung haben, von vorn nach hinten oder umgedreht. Ansonsten wird die Wärme nicht richtig abgeführt.

      Gruß
      Dieter
    • hocky schrieb:

      Laufen die 2000W-Teile bei Aries eher nur im Standgas oder werden die echt gefordert?
      Bis jetzt bin ich kein Pegel Junkie - aber wer weiß, vielleicht finde ich ja Gefallen daran. :biggrin:
      Just kidding.
      Bei meinen Auto bin ich bis jetzt auch noch nicht mal annähernd v_max gefahren ... Reserven haben etwas beruhigendes.

      dachenbach schrieb:

      Das Gesamtgewicht inklusive Rack schätze ich auf 200kg.
      Tragen möchte ich es auch nicht mehr ... :)
      Die Idee mit Multiplex 24 mm und einer eingenuteten und verleimten Deckplatte gefällt mir, das werde ich meinem Schreiner so vorschlagen.

      dachenbach schrieb:

      Damit das auch gut rollt, nimm qualitativ gute Rollen, den Baumarktramsch kann man vergessen. Haltbares Material erhält man im Fachhandel für PA-Zubehör.
      Hast Du eine konkrete Empfehlung?
    • nee.. genau die blauen nicht.
      Da hätte ich Sorge dass sie sich über die Zeit platt drücken.
      Da gibt's aber auch scheinbar verschiedene Lieferanten.
      Ich würde Industrie Rollen nehmen.
      Solche mit dünner harter Gummi Ummantelung.

      Nachtrag etwa so eine :
      Das müsste recht hartes Gummi sein und sie ist auch gut breit.
      Die blauen sind meist nicht so hart.

      der-rollende-shop.de/Bockrolle…PxhjFfXzIfLVbYaAn8z8P8HAQ

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deflection ()

    • hocky schrieb:

      Stimme Deflection zu.
      Die Anforderung im PA-Bereich ist ja "viel Rollerei, wenig Standzeit", bei Aries ist es ja "kaum Rollerei, viel Standzeit".
      Ich würde auch fixe Rolle nehmen und keine beweglichen.
      Na ja, halt vom Lager in den LKW, zur Bühne und wieder retour. Aber die längste Zeit stehen die auch.

      Das wäre eine Adresse, wo man sich schlau machen könnte: guitel.eu/

      Aries schrieb:

      Tragen möchte ich es auch nicht mehr ... :) Die Idee mit Multiplex 24 mm und einer eingenuteten und verleimten Deckplatte gefällt mir, das werde ich meinem Schreiner so vorschlagen.
      Ich meinte Zwischenböden, nicht nur die Deckplatte. Nur mit Einlegeböden ohne die Seitenwände versteifende Zwischenböden mag ich nicht in der Nähe des Racks sitzen. Wenn das mal einen Bauch bekommt und die Böden sich der Erdanziehungskraft geschlagen geben.....
      Für die Endstufen würde ich aber auf jeden Fall Rackschienen vorne und hinten bevorzugen. Vorteil: Du braucht keine Zwischenböden, was dir viel Platz spart (z.B. für eine Schublade), kannst die Geräte einzeln ein- und ausbauen und es versteift dir das Rack.

      Gruß
      Dieter
    • Überdimensionierung?

      Zusammengefasst lautet die Mehrheit der Empfehlungen:
      Für eine ausreichende Stabilität des Geräteracks sollten
      1) mehrere verleimte Zwischenböden eingebaut werden und
      2) die Geräteblenden wie bei einem 19 Zoll PA Rack üblich mit dem Rack verschraubt werden.

      Die Maßnahmen 1) und 2) erhöhen die Stabilität – soweit sind wir uns alle einig.
      Sind sie jedoch für eine ausreichende Stabilität meines Geräteracks erforderlich oder ist das eine Überdimensionierung?

      Es geht nicht um ein PA Rack, das im rauen Tour Einsatz bestehen muss.
      Für mein Geräterack werden nur 2 Arten der Beanspruchung auftreten:
      Es steht in der Nische und trägt die Geräte und die eigene Last (Druckbelastung in den Wangen).
      Es wird wenige Male vorsichtig aus der Nische herausgezogen, die Verkabelung an der Rückseite vorgenommen oder geändert und wieder vorsichtig in die Nische hineingeschoben (geringe Kräfte in Längsrichtung).
      In seitlicher Richtung tritt keine nennenswerte äußere Beanspruchung auf.
      Die Scherstabilität in Querrichtung muss gewährleistet sein.
      Für letzteres sind wie gesagt Winkel an den Ecken, 2 Stützkreuze sowie eine Vernutung und Verleimung der Wangen mit den oberen und unteren Böden vorgesehen.
      Zusätzlich ergänzt im Plan habe ich noch eine Querstrebe an der Rückseite zwischen den beiden Stützkreuzen.



      Ich bin der Überzeugung, dass das Geräterack damit auch ohne die Maßnahmen 1) und 2) eine gute Stabilität mit mehr als ausreichender Reserve für die genannten Beanspruchungen aufweist.

      Rein interessehalber habe ich mal ausgerechnet, welche Druckbeanspruchung die Wangen ertragen können (Beispiel mit 20 mm Birken Multiplex).
      Die zulässige Drucklast berechnet sich zu
      Querschnittsfläche der Wangen x Druckfestigkeit,
      mit Druckfestigkeit = 40 N/mm² (Werte im Netz für Birken Multiplex: von 39 bis 70 N/mm²)
      und Querschnittsfläche = 2 x 500 mm x 20 mm
      ergeben sich 800.000 N,
      das entspricht der Gewichtskraft einer Masse von rund 81.500 kg.
      (Theoretischer Wert bei gleichmäßiger Einleitung der Druckkraft ohne Berücksichtigung von Knickfällen)
      Da die Belastung nicht gleichmäßig sondern punktuell an den regalbodentragenden Stiften in das Material eingeleitet wird treten lokale Spannungsüberhöhungen auf, die die zulässige Traglast reduzieren.
      Wenn ich sehr vorsichtig geschätzt einen Faktor von 100 annehme (engineering judgement) bleiben immer noch 815 kg übrig, die die Wangen tragen können.

      PS
      Ich habe den ganz leisen Verdacht, dass wir in diesem Forum einen klitzekleinen Hang zur Überdimensionierung haben. :zwinkern:
      Um auch gleich mal an die eigene Nase zu fassen: :rolleyes:
      12 Endstufen mit 24.000 Watt Leistung sind für ein 30 m² Heimkino auch nicht wirklich erforderlich. :thumbup:
      Ich hätte auch kein Problem damit, das Geräterack zu überdimensionieren – allerdings nur solange es nicht auf Kosten der Optik geht! :nono:
    • dachenbach schrieb:

      Na ja, halt vom Lager in den LKW, zur Bühne und wieder retour. Aber die längste Zeit stehen die auch.
      Hier wird das Rack aber wochen- oder monatelang nur stehen. Wenn dann das „Profil“ der Räder langsam nachgibt lässt sich danach kaum mehr richtig rollen.

      dachenbach schrieb:

      Ich meinte Zwischenböden, nicht nur die Deckplatte. Nur mit Einlegeböden ohne die Seitenwände versteifende Zwischenböden mag ich nicht in der Nähe des Racks sitzen. Wenn das mal einen Bauch bekommt und die Böden sich der Erdanziehungskraft geschlagen geben.....
      Den „Bauch“ kann man aber auch durch ein „Korset“ aus dünnen Stangen verhindern. Knapp unter einer Glasplatte etwas versetzt von den Vorder-/Hinterkanten, dann sieht man die auch nicht mehr wenn ein Gerät drinsteht.

      Gruss aus Franken

      NormalZeit
    • Moin,

      Aries schrieb:

      Ich hätte auch kein Problem damit, das Geräterack zu überdimensionieren – allerdings nur solange es nicht auf Kosten der Optik geht!
      also wenn es mein Rack wäre dann würde ich bedeutend ruhiger schlafen wenn da zumindest in der Mitte eine durchgehende Stabilisierung der Seitenwangen stattfindet.
      Nur so eine Querstrebe an der Rückwand wäre mir persönlich zu wenig.
      Die Druckbelastung ist nicht das Problem, es geht um die Verwindungssteifigkeit.
      Vlt. lässt sich da doch ein Regalboden fest einbauen - ggf. mit einer schicken Blende vorne versehen so dass das Design nicht leidet.
      Oder irgendwie versteckt unter einem Gerät wie oben von Normalzeit angedeutet.
    • hocky schrieb:

      Die Druckbelastung ist nicht das Problem
      Sag ich doch.

      hocky schrieb:

      es geht um die Verwindungssteifigkeit.
      Entscheidend bei der Auslegung eines Produkts ist das Verhältnis aus Beanspruchung zu Leistungsfähigkeit.
      Mir ist durchaus bewusst, dass das Rack so wie es geplant ist keine hohe Verwindungssteifigkeit hat.
      Da ich keine hohe Verwindungsbeanspruchung sehe ist jedoch auch keine hohe Verwindungssteifigkeit erforderlich.
      Also gibt es mMn hier kein Problem.

      Meinen fürsorglichen Forenkollegen zuliebe :) ergänze ich dennoch folgendes Feature:
      Die linke Seite des Racks steht direkt angrenzend zur Nischenwand.
      Dort werde ich eine lösbare Verbindung vorsehen, so dass das Rack seitlich fixiert ist und keine Scherung auftreten kann (solange es in der Nische steht).
      Die rechte Wange besitzt somit oben und unten feste Einspannungen und die zusätzlichen Verstrebungen an der Rückseite.
      Da kann nichts mehr passieren!
    • Aries schrieb:

      Meinen fürsorglichen Forenkollegen zuliebe ergänze ich dennoch folgendes Feature:
      Die linke Seite des Racks steht direkt angrenzend zur Nischenwand.
      Dort werde ich eine lösbare Verbindung vorsehen, so dass das Rack seitlich fixiert ist und keine Scherung auftreten kann (solange es in der Nische steht).
      Die rechte Wange besitzt somit oben und unten feste Einspannungen und die zusätzlichen Verstrebungen an der Rückseite.
      So lange es in der Nische steht! 8o

      Falls ich Dich mal besuchen komme bringe ich halt einen Helm und Sicherheitsschuhe mit, möchte dann natürlich auch die perfekte Verkabelung auf der Rückseite sehen. :bier:

      Gruss aus Franken

      NormalZeit
    • Aries schrieb:

      Bolle und Normalzeit konnte ich mit meinem aktualisierten Entwurf also doch noch überzeugen.
      Was rauchst Du denn? ;)
      Überzeugung sieht bei mir aber anders aus als

      NormalZeit schrieb:

      Falls ich Dich mal besuchen komme bringe ich halt einen Helm und Sicherheitsschuhe mit, möchte dann natürlich auch die perfekte Verkabelung auf der Rückseite sehen.
      :rofl:
    • Abschluss des Themas Geräterack: Die Rollen

      Um dem Anspruch best german overengineering wenigstens bei den Rollen des Geräteracks gerecht zu werden: :rolleyes:



      Tragfähigkeit 180 kg / Rolle
      -> ca. 3-fache Sicherheit

      4 x Bockrolle
      -> kein Verdrehen und Blockieren der Rollen da Rack nur in gerader Richtung bewegt wird

      Kleiner Rollendurchmesser 80 mm
      -> längerer Radstand und höhere Kippsicherheit

      Dünne und relativ harte (92 Shore A) Polyurethanauflage
      -> geringere Gefahr von „Flat Spot“ bei längerem Stehen als bei dickerer und weicherer Gummibelegung

      Geringe Hysterese von Polyurethan und leichtlaufendes Kugellager
      -> geringer Rollwiderstand

      Hohe Abriebbeständigkeit von Polyurethan, Farbe braun
      -> kein Risiko des Abfärbens auf das Parkett wie bei weicherem schwarzem Gummi
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