Mein erstes Heimkino - komplettes Bericht

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    • Mein erstes Heimkino - komplettes Bericht

      Hallo,

      Habe endlich ein (deutsches) Forum für Heimkino Fans gefunden, mich hier registriert und möchte euch mein komplettes Projekt vorstellen - einerseits um kritische Fehler zu vermeiden, anderseits auch Fragen stellen zu können und mit euch meine Freude teilen. Hier mal die Saga:

      Nun da unser zweites Kind am Weg ist, entschieden wir uns die große Technik aus dem Haus zu entfernen und ein Heimkino / Computerzimmer im Keller zu errichten. Es wurde ein Teil vom Keller mit Trockenbau getrennt und somit ist ein Raum in Größe 3,8m x 6,4m entstanden und einer Deckenhöhe von 2,2m. Der Keller ist ein Dichtbetonkeller und ein Neubau (5 Jahre alt). Das Haus ist soeben ein Niedrigenergiehaus, sehr gut isoliert und ausgestattet mit Fußbodenheizung und Belüftungssystem.

      Das erste und das wichtigste war für uns: was wird uns das ganze kosten. Nach einigen Recherchen haben wir unser Budget auf etwa €8000 gesetzt, inkl. jegliche zusätzliche Technik die kommen "muss". Bisher schaut es mal gut aus, aber mit Ende des Projektes sehe ich schon die 8k leicht anklopfen. Nun...

      - Bauliche Maßnahmen -

      Die erste Sorge im Keller für uns war, da unser Keller weder beheizt noch aktiv belüftet wird, der Schimmel und die Luftqualität im Heimkino. Im Keller ist nur eine Abluft von der Belüftung vorhanden, aber keine Zuluft. Deswegen ist der Keller nicht als Wohnkeller deklariert. Es wurde uns gesagt das einige Stunden sich unten aufzuhalten kein Problem ist, man sollte aber unten nicht wohnen (Schlafzimmer o.ä.).
      Als erstes sage ich dass sich im Kino maximal 4 Personen, und meistens aber 2, aufhalten werden. Für mehr ist es auch nicht dimensioniert. Den Großteil der Zeit werde ich vermutlich alleine oder mit meinem Sohn verbringen (aber keine Marathonstunden).
      Ein Fenster ist vorhanden und wird im Herbst/Frühling/Winter genutzt. Solange die Temperaturen draußen niedriger sind, gibt es auch keine Probleme. Der Sommer und wärmere Tage werden aber zum Problem. Da ist unsere Belüftung auch ziemlich machtlos.
      Die Temperaturen im Keller liegen im Winter meistens irgendwo bei 19° und im Sommer bei heißen Tagen bei 25°. Das ist natürlich ohne jegliche Technik.
      Auch wenn man aber so vorsichtig damit umgeht, kann es passieren dass sich das Kondenswasser an den Wänden bildet. Hier möchte ich aber keine Dampfsperre machen lassen (wenn, dann lasst man es machen, und hier ist das Budget dafür zu klein). Sondern wurde uns gesagt nun darauf zu achten nichts direkt an die Wände zu geben. zB. es dürfen die Absorber mit Textil nicht anliegen, die Steinwolle muss atmen können und nicht mit der Wand schließen, nichts dicht verschließen usw.
      Somit habe ich auch meine Planung damit im Auge gemacht: die Wandabsorber werden sowieso mit einem Abstand montiert, die Bass-Eckabsorber werden zwischen Textil und Wand 1cm Platz (und Abstandshalter) haben usw.
      Die zweite Maßnahme, aber jetzt nicht, da Winter bevorsteht, wird vermutlich die Klimaanlage sein, um die Sommermonate zu decken.
      Die dritte Maßnehme - und meine erste Frage - die Belüftung. Da die Türe möglichst luftdicht gebaut wird, sehe ich fast als Notwendigkeit irgendeine Art von Belüftung einzubauen. Der Anschluss an unser Belüftungs-System wäre wahrscheinlich möglich, aber hier haben wir sehr verschiedene Varianten gehört. Von der Originalfirma um ein paar Tausende Euros bis zu einem Bekannten der auch Belüftungstechniker ist der meint einfach Rohre ziehen und an das bestehende System anschließen. Hierfür könnte man einfach aus dem Technikraum abzweigen und die Röhre verlegen. Da ich ein Teil des Raumes mit einer abgehängten Decke mache, könnte sich das gut machen lassen.

      Die Frage hier: bei der o.g. Nutzung, seht ihr eigentlich ein Bedarf die Anlage in das Zimmer zu erweitern?

      Die "Billiglösung" (Beispiel: amazon.de/Maico-ECA-piano-Klei…cr_pr_product_top?ie=UTF8 ) der Sache könnte aussehen genauso mit Ab- und Zu-Luft, aber nur mit zwei leisen Ventilatoren in den anderen Kellerteil. Dieser wird sowieso entlüftet und die Luft wird "vom oben" aus dem Haus gezogen (Türspalt bei der Stiegentür zum Keller). Weiterhin ist auch ein Fenser im 2. Kellerteil vorhanden, dieser könnte gemäß Außentemperatur offen bleiben, um die Nachbarn durch das offene Fenster im Heimkino nicht zu stören. Meinungen sind willkommen! :)

      Nun als Heizung plane ich die Infrarot Heizung. Die soll für solche Zwecke gut sein. Sparsam und angenehm. Die Platzierung ist eher das Problem. Wobei ich glaube dass auch im Winter (deswegen warten wir es ab) mit so viel Technik unten wird keine Heizung notwendig sein.

      - Skizze(n) -

      Nun mal die Skizze, um sich was auch optisch vorstellen zu können:
      Edit Ravenous: externe Bilderhoster gelöscht

      Wie aus der Skizze zu entnehmen ist, entstehen im Raum praktisch zwei Räume. Es werden unser WZ-Heimkino und mein Computerzimmer (zukünftiges 2. Kinderzimmer) zusammengefügt. Jedes hat ein eigenes Soundsystem, wobei das Heimkino das Platzierungvorrang hat und akustische Maßnahmen dafür errichtet werden.
      Das durchsichtig grüne repräsentiert die abgehängte Decke. 18cm hinunter, 40cm in den Raum. Wird mit LED-Spots "geschmückt".

      - Akustik -

      Ursprünglich hatte ich die Idee ca. 70-80cm eine Holzwand einzuziehen und dahinter ca. 40cm Steinwolle + 30cm Luft platzieren. Leider ist es aus dem Platzmangel im Keller geplatzt und es wird ein Regal im Raum, hinter dem Vorhang stehen müssen. Darin werden aber möglichst Sachen aufbewahrt die man a) selten braucht b) möglichst akustisch was bringen (Decken, Polster, Gewand usw).
      Deswegen sind es 4 Eckabsorber geworden. Je 60x70 oben bzw. 60x60 unten, bis zur Decke. Größer geht's leider nicht. Diese Absorber werden mit Sonorock gefüllt und mit einem Gewebetextil ummantelt, dieser soll mit 6 kPa * s/m² lt. Rechner und Recherche im Internet (und im Verhältnis zu den Kosten) für die Bässe gut geeignet sein.
      Leider habe ich im Raum einen Kamin, dieser wird aus optischen Gründen mit einem Absorber ummantelt, wird aber nichts bis gar nichts bringen. Ob Kamin was hier tun wird - keine Ahnung. Vermutlich nicht...
      Hinter der Leinwand und seitlich je 70cm wird ein 300g/m2 Molton-Vorhang in kirschrot aufgehängt (bereits gekauft) - dieser hat die leichte akustische Funktion, aber mehr die optische. Wollte absichtlich kein schwarz, da der Raum auch für andere Sachen verwendet wird, als Filmschauen - Computer, Musikhören, mit Kindern Zeit hin und wieder verbringen, deswegen sollte es nicht zu "depressiv" werden.
      Die Absorber auf den Seitenwänden werden 20cm Gesamttiefe haben, und als Material die Kombination aus Termarock 50 80mm und Sonorock 75mm aufweisen. Termarock soll mit 16 kPa * s/m² für die Funktion das geeignetste sein und mit Sonorock bekommt man eine flachere Kurve lt. Absorber-Rechner im Internet. 45mm Luft dahinter bleiben noch.
      Aus der abgehängten Decke erwarte ich mir nicht viel Wirkung, aber sie wird mit Sonorock soweit möglich gefüllt.
      Auf die Reflexpunkte auf der Decke kommen auch die Deckensegel, dieser werden 8cm dick sein und 8cm Entfernung zur Decke haben.
      Ggf. werde ich hinten Diffusoren anbringen, wenn ich mir die Zeit nehme und die selber alle mache.
      Ich möchte den Raum nicht überdämpfen, da ich drinnen auch Musik hören will, mir geht es darum den Nachhall möglichst ausgeglichen zu dämpfen und die Resonanzen und stehende Wellen in Griff zu bekommen. Dafür habe ich mir das XTZ Set für die Messung gekauft und werde als Software die von XTZ und auch Carma eingesetzt - da weiß ich halbwegs was ich tue, bin aber weit vom Profi... damit hoffe ich auch die Sub und LS-Positionierung mir leichter machen.
      Die Lautsprecher würde ich gerne versuchen wie abgebildet zu positionieren, aber es kann sein dass sie noch etwa nach vorne kommen. Soll aber kein Problem sein. Ich würde es nun gerne weit vorne, wie abgebildet, halten.
      Hier habe ich keinen spezifischen Fragen, aber eure Meinungen und Kommentare sind herzlichst willkommen!

      - Beleuchtung -

      Es werden im Raum 3 Lichtquellen geben. Aus Kostengründen entschied ich mich es "einfach" zu halten. Systeme wie iPad Steuerung bzw. aufwändige Automatisierungs-Systeme kommen leider nicht in Frage.
      1) 6 3W LEDs, habe ich schon gehabt, mochte aber nicht als Deckenbeleuchtung mehr haben, die werden die Leinwand beleuchten - mit einem Schalter an der Wand
      2) Neue Spots - 15x 7W COB WW, Dimmbar/Schaltbar - Schalter/Dimmer an der Wand
      3) RGBW-WW LED-Strip entlang der abgehängten Decke - miLight WLAN System + Fernbedienung + Schalter an der Wand

      Da ich nicht immer ganz gerne im dunklen sitze, habe ich oft ein wenig Licht im Raum - das war bisher mit TV, aber kann sich natürlich mit dem Beamer ändern. Leichtes Licht habe ich schon immer gerne gehabt. Das kann ich dann mit Spots bzw. LED-Strip (oder beides) realisieren. Mal sehen.

      - Einrichtung -

      Boden: Teppich Parador Clicktex, dunkelgrau (drunter sind derzeit Fliesen)
      Ein Sofa aus Leder, leider noch keine Cinema-Couch, aber vielleicht kommt was.
      Die Farbe ist derzeit eine meiner größten Feinde. Ich kann und kann mich nicht ganz entscheiden was es wird.
      Die zwei Probleme: zu dunkel, und es schaut ggf. nicht optimal aus als "Nicht-Heimkino", und zu hell, und man sieht es zu stark wenn verdunkelt.
      Derzeit bin ich dabei die d-c-fix Velours abzuwarten, wird für die Leinwand verwendet (DIY). Die Wände LI-RE sind gesorgt, hier ist der Vorhang, auch wenn in rot, aber Probleme:
      Nr1: Decke - eventuell schwarz ausmalen oder d-c-fix Velours drauf (wird getestet wie es aussieht)
      Nr2: die abgehängte Decke - mittelgrau oder dünklergrau, was schaut besser aus bzw. was reflektiert nicht all zu viel
      Nr3: Seitenwände ab dem Vorhang - die Farbe streckt sich bis nach hinten, da ich sonst nicht wüsste wie ich die Farbe ändern soll, ohne dass es schlecht und "unruhig" aussieht
      Nr4: Decke ab dem vorderen Teil, da man für die effektive indirekte Beleuchtung (LED-Strip) schon was helleres benötigt vermute ich

      Was haltet ihr von der Idee, und eventull Ratschläge zum Thema Farbe bzw. Licht?

      - Technik -

      Derzeit steht im Wohnzimmer folgendes:
      XTZ 99-er Serie System mit 5 Lautsprechern, 2 Stand-LS (Front), 1x Center und 2x Kompakt-LS (Surround)
      1x SVS PB12-Ultra
      Marantz SR7009
      ASUS Chromebox mit Openelec (ich habe alles auf der NAS)

      Beamer: EPSON TW6600 (nicht Wireless).

      EVENTUELL werden Back-Surround Lautsprecher montiert, B&W 303, die habe ich von früher noch, wäre nett die echten DTS-HD mit allen Kanälen zu hören. Dazu kann ich mit Surrounds dann ein wenig nach vorne rücken, nicht ganz auf 110° aufstellen.

      In Planung sind aber die Lautsprecher für Auro3D, ebenso von XTZ die Cinema S2, positioniert direkt über Fronts und Surrounds, unter Einhaltung der angegebenen Winkeln soweit möglich.

      - Hush-Box -

      Es wird eine Hush-Box für den Epson gebaut ->
      Edit Ravenous: externe Bilderhoster gelöscht

      Das Design ist nicht meins, aber angepasst. Vielen Dank demjenigen... ich finde es soll gut funktionieren. Sowohl akustisch wie auch die Temperaturen... was meint ihr?
      Die Box wird aus MDF gebaut (nicht die beste Entscheidung, aber jetzt ist es so wie es ist - hätte außen was anderes, zB. Fichte, nehmen sollen, und MDF innen nur leimen). Vielleicht mache ich es eh noch so...
      Als Glas werde ich Mirogard 3mm bestellen. Macht es Sinn aus akustischen Gründen Doppelglas zu verwenden? Bzw. habe ich auch posts gelesen dass man die Gläser unter einem Winkel von 15° positionieren soll - auch beim Mirogard? Ist wirklich notwendig?
      Die Box wird von vorne aufgehen, kleine Scharnieren und gut isoliert - Zugriff zum Beamer leicht gemacht, speziell für die Einrichtung des Lens-Shift.

      So, das war's mal für's erste, hat eh nur 2 Stunden gedauert *g*, aber besser dass ich mir Zeit nehme und ruhig alles beschreibe - ich bin mir sicher mir wird noch einiges einfallen.
      Würde mich über Kommentare und Kritiken sehr freuen und sonst vielen Dank, auch wenn nur fürs Lesen!

      LG
      Srdan

      PS. Offensichtlich kann ich noch nicht, weil ich zu neu bin, die Bilder anhängen bzw. Links verlinken. Bitte einfach nun die Links kopieren und öffnen... Danke!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kosta ()

    • Ich habe leider übersehen wegen Hosting beim Dropbox, aufrichtiges tut mir Leid! Ich habe aber die Rules wirklich durchgegangen...

      Nun, einen anderen Weg um Bilder hochzuladen finde ich aber nicht... das Feld unter Anleitungen habe ich nicht! Kann nichtmal meine Verwarnung öffnen, nicht ausreichend Rechte.
    • Hallo kosta,
      herzlich willkommen bei beisammen.
      Ich bin ja auch relativ neu hier und berichte gerade über mein erstes richtiges Heimkino (vorher war es eher ein Raum mit Leinwand, Beamer und acht Lautsprechern ;) ).
      Ich kann Dir nur sage, dass Du hier absolut richtig am Platz bist, wenn Du Fragen zum Heimkinobau hast.

      Zu Deinem Problem mit der Farbe kann ich Dir leider nur sagen, dass nach wie vor gilt: je dunkler, desto besser. Ich selbst habe meine Decke schwarz bzw. sehr dunkel anthrazit gestrichen, und der Effekt ist bombastisch gegenüber der alten hellen Decke. Dies gilt vor allem, wenn Du nicht gern im ganz Dunklen sitzt, wie Du berichtest. Falls Du also wirklich noch ein bißchen zusätzliches Licht neben dem Beamer-Licht haben willst, kommst Du meiner Meinung nach nicht an schwarz vorbei.
      Ich bin gespannt, wiees bei Dir weitergeht - viel Erfolg und Freude dabei.
      Schade, dass Wien so weit von Düsseldorf entfernt liegt.
      Fröhliche Grüße aus Düsseldorf
    • Hallo nightwish,

      Vielen Dank für die Willkommensgrüße, nun ja - ich denke auch dass dunkel schon wichtig ist, man muss eben zwei Sachen bedenken - dunkel drückt, also wenn man keinen Film schaut, ergo sitze am Computer, wird dunkel (wahrscheinlich) unangenehm - kann ich nicht sagen, habe ich noch nie gehabt. Mein Problem ist dass ich in dem Raum die Tätigkeit die ich jetzt mache (hier schreibe), jetzt aus einem in orange hell gestrichenen Raum mit dem Tageslicht mache, und dann ziehe ich in einen Raum ohne Tageslicht, mit ggf. dunklen Wänden (zwar sehr viel Licht, aber trotzdem...). Aber ich befürchte du hast im Endeffekt recht...

      Nun ist es Gott sei Dank das ausmalen der kleinste Problem ;)
    • Hallo kosta und herzlich Willkommen hier.
      Zu deinem Kondenswasserthema würde ich mir als erstes Rat ins Haus holen, was zu tun ist um den Raum zu einem "Wohnkeller" zu machen.
      Entweder in die Hausbelüftung mit einbinden oder eine seperate Klimanlage mit Entfeuchtungs- und Heizfunktion. Beim Einbinden in die Be- und Entlüftungsanlage solltest du bedenken dass sich hierüber auch der Schall ausbreitet, sprich sich also im Haus verteilen kann.
      Alles mit ein wenig Wandabstand zu installieren halte ich für zu "gefährlich", da du ja trotzdem z.B. Absorber oder ähnliches besfestigen willst. Dann wird halt alles was du direkt in bzw. an die Wand Bohrst und schraubst Nass.

      Also, erstmal den Raum "bewohnbar" machen (lassen), dann gehts weiter :yes:

      Der Rest liest soweit ganz gut und der Tip von Nightwish bezüglich der Farbgestaltung ist absolut nicht zu verachten, je dunkler desto besser. Speziell halt im vorderen Leinwandbereich.
      Was für ein Leinwandformat, welche LW Größe und was für einen Sitzabstand planst du?
    • Hallo kottan,

      Ich verstehe nicht warum du meinst es ist "gefährlich" die Absorber mit Abstand zu montieren. Die Eckabsorber sind schon grundsätzlich schwer genug um selbstständig zu stehen, und wenn ich kleine Holzstücke (Abstandhalter) auf die Absorber montiere, und dann noch zwischen dem Holz und Wand das Klebeband das normalerweise für die Trockenbau verwendet wird, sehe ich keinen Grund warum das gefährlich wäre. Ebenso bei die Absorber wird dieses Klebeband verwendet, um direktes Kontakt des Holzes an der Wand zu vermeiden.

      Was die Hausbelüftung betrifft: haben wir bereits nachgefragt. Hier wurde uns empfohlen nicht an die Belüftung anzuschließen, weil die Problematik im Sommer entsteht, wo die Zuluft 28° beträgt und Kellertemperatur ohne dass man unten ist, ca. 25° oder niedriger ist. Das einzige was uns gesagt worden ist, worauf wir achten müssen dass wir die Fenster nicht öffnen wenn die Temperatur draußen höher ist (oder halt die Luft über Belüftungsanlage einschleusen) und dass sich die Feuchtigkeit in Grenzen hält (max. 60%), was bisher auch nie das Problem war - i.d.R. haben wir unten 40%...
      Deswegen überlege ich einfach zwei Ventilatoren zu installieren, die die Luft einfach aus dem Raum und in den Raum befördern und eine Klimaanlage, aber ohne Heizfunktion. Hauptsächlich zum trocknen, sollte automatisch anlaufen können und die Feuchtigkeit regeln und im Sommer zum kühlen.
      Um den Keller bewohnbar zu machen, so wie es sich lt. baulichen Maßnahmen gehört, müssten wir ihm außen mehr Dämmen, das ganze Haus ausgraben, innen richtig verputzen usw. Das geht nicht. Das obere ist möglich und soweit ich verstehe, auch ausreichend. Siehst du das nicht so?

      Leinwand: vorderer Bereich wird dunkel gestaltet. Eigentlich habe ich einen kleinen Fehler gemacht und die Seitenvorhänge in rot machen lassen. Werde die dann mal auf schwarz umstellen, und die Decke unmittelbar vorm Leinwand wird auch dunkel sein, eventuell d-c-fix Velours, je nachdem wir die Eigenschaft des Materials ist.
      Die Leinwand-Breite ist 2,40m und Betrachtungsabstand 3,4m. Habe ich bereits getestet und es entspricht meiner Erwartung von einer "großen Leinwand". Ich kann, wenn zu groß, nur die Leinwand verkleinern, aber mehr wird nicht möglich sein. Ich kann weiter weg leider nicht sitzen. Schade dass ich noch kein Bild einfügen kann...
      Die Folie wird die von Rabenring verwendet, die Blackout.
    • Hi Kosta,

      herzlich Willkommen!

      Hab deinen Megapost nur kurz quergelesen und bin am Kamin hängen geblieben. Hab ich auch. Ist eine prima Entlüftungsmöglichkeit, wenn man unten die Revisionsklappe öffnet. Vor allem geht der Krach nach nicht direkt ins Treppenhaus sondern über Dach. Und etwas Naturzug hat man auch noch umsonst.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Hmmmmm, eine gute Idee eigentlich!! Habe ich daran gar nicht gedacht! Danke :)

      Da könnte ich mir einen Lüfter sparen, und einfach nur einen Abluftlüfter montieren, damit die Luft abgesaugt wird, angesaugt wird dann durch den Kamin...

      Wenn man nur am Dach irgendeine Art von Ventilator draufbauen könnte, dann wäre das ja überhaupt Spitze... befürchte aber eher dass es nicht gehen wird, da diese Art von Witterungsbeständigkeit würde wahrscheinlich zu viel kosten und zu groß sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kosta ()

    • Also in den Kaminzug würde ich nichts einbauen. Da müsste man besser mal einen Schornsteinfeger zu fragen.

      In meinem Kellersind zwei Kaminzüge, je geschätzte 25 cm Durchmesser. Einer mit dem Abgasrohr der Brennwertheizung und einer komplett ungenutzt. Bei beiden habe ich unten die Revisionsöffnung offen und hoffe, dass die Kaminwirkung schon ausreicht um genügend Zug draf zu kriegen. Im Keller ist es selten unter 23 °C, weil ja fast jeden Tag ein paar KW Elektrogeräte drin laufen. Und die Heizung und Therme stehen auch noch drin.
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

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    • Bei uns ist es genauso. Keller besteht aus einem Großraum "L" und einem separaten Technikraum. Im Technikraum ist die Heizung und Warmwasser+Belüftung und die ganze Netzwerktechnik. In dem Raum ist auch die Abluft. Das untere "Schenkel" vom "L" wurde eben abgetrennt und wird als Heimkino gemacht. Deswegen alleine wenn ich schon die Ventilator-Belüftung in den restlichen Keller machen würde, würde aus meiner Sicht bei geschlossenen Türen genug Luftaustausch finden. Und wenn man noch dabei Kamin verwendet, sowieso. Mal probieren wie es wirkt...
    • So jetzt kann ich auch mal paar Bilder hinzufügen. Hier sieht man die Skizzen und Pläne des Raumes und unten noch Work in Progress von der vorigen Woche. Bereits jetzt ist der Raum schon leerer und am Montag startet die Arbeit auf der abgehängten Decke (Streifen). Bis dorthin mache ich die Elektrik und die Hushbox ;)
      Dateien
      • Keller-v4.JPG

        (119,93 kB, 131 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Keller-v4-Front.JPG

        (41,42 kB, 94 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Keller-v4-LW.JPG

        (81,89 kB, 86 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Hushbox.JPG

        (133,33 kB, 86 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • DSC0614.JPG

        (121,32 kB, 91 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • DSC06145.JPG

        (154,44 kB, 89 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • DSC06164.JPG

        (149,19 kB, 92 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • DSC06193.JPG

        (175,48 kB, 98 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • DSC06194.JPG

        (132,52 kB, 90 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • kosta schrieb:

      Hallo kottan,

      Ich verstehe nicht warum du meinst es ist "gefährlich" die Absorber mit Abstand zu montieren.

      Hi kosta,
      "Gefährlich" war im Sinne von Riskant gemeint wegen Gammelpotential ;)
      Wenn du da aber dieses Klebeband (kenne ich nicht) dazwischen klebst, dann wird das schon passen.
      Sonst sieht die Planung ja schon gut aus.
      Eine akustisch transparente Leinwand kommt nicht in Frage?
      Wirst du die Raumakustik auch selbst Messen (REW, Carma, Dirac o.ä.)?
    • Das Klebeband ist ein 2-3mm dickes Klebeband was beim Trockenbau verwendet wird, wenn man den Rahmen für die Rigipswand an die Betonwand fixiert. Dazwischen wird dieses Klebeband geklebt, damit die Steher nicht direkt an der Wand anliegen. Die Wand wird allerdings dicht verspachtelt, damit ja kein Kondenswasser hinkommt, aber ich vermute dass dieses Band auch was gutes gegen Schimmel, Gammel oder sonstigen Ungeziefern ist ;)
      Es ist auf beiden Seiten aus Plastik, klebt gut und lässt sicher nichts durch. Somit wird auch das Holz weg von der Wand gehalten...

      Sehr gut, das freut mich mal.

      Akustisch transparente Leinwand: eher nicht. Ich habe XTZ Lautsprecher, und die haben Bändchen HT, die spielen sehr zart. Ich werde viel Musik auch hören, somit ist mir ein Direktschall, ohne jegliche Verformungen schon lieber. Außerdem wird der Platz hinter der LW als Stauraum wirklich benötigt. Höchstens kann ich eventuell den Subwoofer dort platzieren, ich glaube aber dass er von der Wand entfernt besser klingen wird - irgendwo habe ich gelesen dass der Subwoofer auf 1/4 der Längen platziert werden soll (als0 1/4 Raumbreite und 1/4 Raumhöhe, links oder rechts natürlich egal), und der Hörplatz auf 2/3.

      Ja, ich habe vor zu Messen - ich möchte anhand der Messungen sehen was sich akustisch verbessert hat wenn man jeweils Eckabsorber, Seiten und Decken Absorber installiert,, Carma zeigt das recht gut (habe das XTZ Advanced Set) und hier habe ich auch bereits Korrekturdateien für die Karte und Mikro auf meinem Laptop - also alles bereit, nur anschließen ;)
    • Ich würde euch für einen Tipp bitten:

      Ich möchte meine Hush-Box an die Decke montieren, aber so, dass ich sie jederzeit leicht herunternehmen kann.
      Deswegen dachte ich einfach Brett mit gewissem Abstand zur Decke fix montieren, und die Hush-Box dann draufstellen.

      Nun, wie soll ich denn das Brett in einem bestimmten Abstand von der Decke fix montieren? Ich weiß ich könnte Ketten verwenden, aber das ist mir unstabil - ich möchte eine fixierte Montage. Überlegt habe ich Gewindestangen (zuschneiden), nun hier frage ich mich über Sicherheit/Verankerung...

      Jemand hat bestimmt hier Erfahrung damit! Bitte Hilfe :)
    • kosta schrieb:

      ich glaube aber dass er von der Wand entfernt besser klingen wird


      und ich vermute das Gegenteil. Kannst du bei deinem Raum aber ganz gut mit REW simulieren. Auf jeden fall würde ich mir an zwei gegenüberliegenden Wänden einen Stellplatz für je einen Suboofer freihalten.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • rumpeli schrieb:

      kosta schrieb:

      ich glaube aber dass er von der Wand entfernt besser klingen wird


      und ich vermute das Gegenteil. Kannst du bei deinem Raum aber ganz gut mit REW simulieren. Auf jeden fall würde ich mir an zwei gegenüberliegenden Wänden einen Stellplatz für je einen Suboofer freihalten.

      Gruß
      rumpeli


      Ich habe praktisch die ganze Front den Subwoofer zu platzieren. Auch beim Regal, wenn so sein muss. Es ist modulares Regal, daher kann ich den SW drunter stellen wenn er dort gut klingt. Nun da ich nicht einen 2. SW noch habe, möchte ich eigentlich eher vermeiden ganz links bzw. rechts.Trotz meiner Trennfrequenz von 40Hz für die Fronts, bzw. 60Hz für alle anderen, kann ich ihm orten wenn ganz li oder re.

      Nun von wo ich das mit der Entfernung von der Wand habe:
      Hier beziehe ich mich auf seine Erklärungen zum Thema Raummoden hifi-forum.de/index.php?action…t&forum_id=72&thread=1358

      Mit REW habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber wenn der Raum mal steht und die wichtigsten Sachen drinnen sind (=ich bin aus dem Haus hinuntergezogen), dann kann ich mich in Ruhe mit dem Thema befassen. Ich habe irgendwo eine sehr detaillierte und gut Anleitung zum REW allgemein gefunden...
    • Ich habe im Akustikforum wegen der Drehung des Subwoofers nachgefragt, aber nun wurde glaube ich das Thread gelöscht oder verschoben. Finde ihm auf jeden Fall nicht mehr...

      Nun, was haltet ihr von Idee den Subwoofer um 90° zu drehen und an die Wand zu platzieren? Spielt das akustisch eine Rolle abgesehen davon dass sich in den Ecken die Eckabsorber befinden?? Wäre es ein Downfiring, wäre es wohl egal, aber mein SVS ist Frontfiring...
    • Probier und messe es halt aus.

      Bei mir stehen zwei von diesen Teilen hinten in der Ecke übereinander. Beim Unteren zeigt die Membran zum Schlagzeug, der Obere ist um 180° zu Außenwand gedreht. Ich hatte vorher verschiedene Kombinationen ausprobiert und bei den Messungen nur sehr geringe Unterschiede festgestellt. DIese Positionierung war zwar nach Messung die beste. Der Haupt Vorteil ist aber, dass sich die Gehäuseschwingungen teilweise kompensieren. Zumindest steht der Turm auch bei heftigen Pegeln relativ ruhig.

      Gruß
      rumpeli
      Dateien
      • 2.jpg

        (182,87 kB, 88 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Schlagzeug.JPG

        (154,79 kB, 145 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Ich plane etwa wie ich die Eckabsorber machen werde: ursprünglich dachte ich Leimholzlatten 1,8mm und 60x60 oben und unten zu nehmen und als Steher an den Rändern 2m hoch 4x4cm Konstuktionsbalken. Und drinnen einfach die Wolle zurechtschneiden. Nun wenn ich überlege wie schwer bereits 4 Balken in 2m sind zzgl. Platten UND die 2 Pakete 100cm Sonorock (6Platten), bin mir nicht sicher ob ich jemals das Ding heben werde können, eventuell schieben, aber das ist schon fraglich...
      So jetzt habe ich vor, 2x 1m Absorber zu machen, es sollen 2x 1,8m Leimholzplatte werden und 1m Konstuktionsbalken, und dann das ganze x2. Ich vermute dass ich den oberen heben werden können, und wäre einfach leicht aufeinander zu stapeln.

      Macht es akustisch irgendeinen Unterschied wenn sich zwei 1,8mm Leinholzplatten aufeinander bei 1m Hohe befinden? Praktisch der ursprünglich geplannte 2m Eckabsorber würde jetzt eine Unterteilung von 3,8mm in der Mitte haben.

      Danke!
    • kosta schrieb:

      Macht es akustisch irgendeinen Unterschied wenn sich zwei 1,8mm Leinholzplatten aufeinander bei 1m Hohe befinden? Praktisch der ursprünglich geplannte 2m Eckabsorber würde jetzt eine Unterteilung von 3,8mm in der Mitte haben.
      Kannst Du machen, zweiteilig macht akustisch auch keinen Unterschied.
      HD RGB
      Homecinema Dreams Regensburg
    • Alles klar, danke. Und was haltest du / haltet ihr von solchen Absorberstoffen:
      stoffe.de/81-2795-015_classic-poly-2.html?q=81_2795_015

      Sind 170g/m2 zu wenig, bzw. soll der Stoff etwa dicker sein? Wenn man es zb. vorm Bildschirm oder Leuchte ansieht, sieht man das Licht durch. Dieser Stoff ist günstig und vermutlich akustisch transparent... würde ich für alle Absorber verwenden, von Eckabsorbern, Wandabsorbern und Deckensegel.
      Vermutlich nicht in rot, ist nur ein Beispiel...

      Alternativ: schwerer (dicker) aber auch wesentlich teurer.
      stoffe.de/04-panama140-092_pan…cm-24.html?q=panama%20140
    • Hi,

      ich hatte mir vor Jahren mal von zwei Händlern je ein Päcken mit verschiedenen Stoffmustern kommen lassen - Kunstleder, Pannesamt und verschiedene Stoffe. Das hat mir sehr sehr geholfen einen Fehlgriff zu vermeiden.

      Da du sehr gründlich an die Sache rangehst würde ich es auch erstmal mit Testmessungen im unbehandelten Raum probieren. Eventuell möchtest du dann auch aktive Absorber integrieren, also Folienschwinger, VPR oder Helmholtz Absorben. Ist in diesem Forum nicht ganz so verbreitet.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Hallo @ alle,

      Sorry für die Verzögerung (bin leider im Spital).
      Nun, akustikstoff.com ist schon eine ganz andere Preisklasse. Nicht dass ich es mir nicht leisten kann, aber das würde sich vom ganzen restlichen Raum abheben. Bei dem Preis hätte ich mir die Absorber im ganzen kaufen können.

      Ditte schaut nicht schlecht aus - Farben sind OK und Preis auch. Ich werde es mir dann vlt morgen Live anschauen. Danke!
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