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[BAUBERICHT] Das Purple Haze 3.0 - 08.04.2017: Kino ist verputzt

    • So, Ihr Lieben,
      gestern wurde die Bodenplatte gegossen, tadda:

      Hab noch einen Bandstahl als Potentialausgleich reinlegen lassen, sowas fehlte mir im Haus noch.
      Die blöde Sache mit dem überstehenden Altfundament hat die Sache etwas verzögert, insgesamt sind wir aber trotzdem noch grob im Plan.
      Nächste Woche wird gemauert - ich hoffe es wird nicht zu kalt.
      Und vor Weihnachten soll noch die Decke drauf.

      EDIT: Ach ja, bzgl. der Tür tendiere ich nach wie vor zu Option 1. Ich habe meinen Akustiker diesbzgl. noch mal angeschrieben, der legt sich erfahrungsgemäß ohne Gesamtplanung nicht so gerne auf solche Detailentscheidungen fest.
      Kann ich nachvollziehen, trotzdem habe ich für die Gesamtplanung momentan schlicht keine Zeit...
    • Aries schrieb:

      Wenn man der Wettervorhersage glauben schenkt ist wohl eher nicht mit weißer Weihnacht' zu rechnen, für Dein Projekt sieht es hingegen gut aus.
      Jo, meine Kinder hassen mich schon weil ich mir ständig Plus-Temperaturen und bloß keinen Schnee wünsche. :lol:
      Ab nächste Jahr gerne jedes Mal Kälte, Schnee, das volle Programm - nur bitte, bitte diesen Winter nicht. :thumbs-up:
    • Hallo und einen schönen dritten Advent,

      rein interessehalber: Wieviel Dämmung ist denn unter der Bodenplatte verbaut? Kommt da ne FBH rein?
      Finde ist echt cool das Du so gar keine Kompromisse machst. Ist natürlich das Schönste wenn man sich sein Traumkino von Grund auf bauen kann! Viel Spaß weiterhin und milde Temperaturen wünsche ich Dir.
    • Guten Morgen zusammen,

      Kristian schrieb:

      rein interessehalber: Wieviel Dämmung ist denn unter der Bodenplatte verbaut? Kommt da ne FBH rein?
      unter der Bodenplatte liegen 120mm dicke XPS-Platten. FBH kommt rein, ja.

      Kristian schrieb:

      Finde ist echt cool das Du so gar keine Kompromisse machst.
      Naja, Kompromisse sind da trotzdem noch so einige drin. Allein dadurch dass es eben ein Anbau an ein bestehendes Haus ist kann man da ja nicht wie auf der grünen Wiese planen.
      Aber in Sachen Schallentkopplung versuche ich in der Tat so wenig Kompromisse wie möglich zu machen.
      Da würde ich mich echt ärgern wenn man am Ende das Kino nicht richtig nutzen könnte weil der Rest des Hauses bebt und alle genervt sind.
    • Moin,
      hier kommt schon die nächste drängende Frage die es zu entscheiden gilt:
      Anzahl und Größe der Wanddurchbrüche von Technikraum zum Kino.
      Aus schalltechnischen Gründen so wenig wie möglich und so klein wie möglich, aus praktischen Gründen so viele wie möglich und so groß wie möglich :verlegen:

      Ich plane derzeit mit drei Durchbrüchen mit 70mm Innendurchmesser für jeweils ein Kabelbündel:
      Bündel 1: Strom
      Hier plane 3 x 10adriges NYM 1,5mm². Dies ist für die Stromversorgung von Geräten und Beleuchtung IM Kino. Das Gros der Geräte wird sich ja im Technikraum befinden.
      Bündel 2: Datenkabel
      2 x DA20 (für 12/24V und Sensoren wie Magnetkontakte, Rauchmelder, Bewegungsmelder, etc.)
      10 x CAT7 (LAN, Touchpanel PoE, HDMI-Transmitter/Receiver, etc.)
      3 x HDMI
      Bündel 3: Lautsprecher-Kabel
      Größte Unbekannte bisher. Ich plane hier mit viel Luft nach oben (für 3D Sound und was da sonst noch so kommt) mit
      30 x LS-Kabel 2,5mm² + 4 x Sub-Kabel für meine 4 Klipsche

      Dazu kommen noch zwei große Löcher für die Lüftung, dann noch Bohrungen für die FBH.
      Wegen Schallschutz werden die nach dem Einziehen der Kabel dicht ausgeschäumt, d.h. ein Nachziehen wird eher schwierig und da es sich um zwei nebeneinanderstehende Gebäudeteile handelt ist mit "mal eben schnell noch n Loch dazu setzen" auch nix.
      Hab ich was vergessen?
    • Ja, die Lochdeckel kenn ich. Stelle ich mir nur schwierig vor bei der Menge von Kabeln (zumindest der LS-Kabel).

      EDIT: Ich denke mir so sollte das hoffentlich reichen. Ich frag meinen Akustiker nochmal dazu.
      EDIT2: Und der Bereich wo die Kabel im Technikraum rauskommen wird auch nochmal extra abgekoffert und gedämmt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von hocky ()

    • Hallo!

      Wie dick ist denn eigentlich die Wand?
      Ich hatte mal Endstufen mit lauten Lüftern hinter eine Heraklit (Zement-Holzspan-Platte) Trockenbau Wand.
      2x 70mm Loch und nur locker mit Sonofil gefüllt, eher wegen Wärmedämmung, div. Kabel gingen da auch durch.
      Ohne Sonofil war das Rauschen der Lüfter (in Summe 6 Stk.) hörbar, mit Sonofil nahezu nicht mehr - zumindest nicht mehr als durch die Wand ohne Löcher (Nebenraum).

      Daher denke ich wird man mit jedem halbwegs dämmenden Material das so weit in den Griff bekommen dass man da jetzt ruhig besser mehr als zu wenig Löcher macht.

      Ich bin aber allgemein ein Freund von möglichst flexiblen Lösungen, würde also Kabel daher nie auf die Art wie im Link oben fix einbauen.
      Zuletzt wollte auf einmal ein HDMI Kabel nicht mehr, da war ich froh dass es frei zugänglich war.

      Nur meine unsortierten Gedanken....

      mfg
    • Hey, was würdest du denn davon halten einen Deckel aus Styrodur ( zum Beispiel 5 cm dick) auszuschneiden, diesen mit einigen Löchern mit dem Durchmesser der Kabel zu durchbohren (Abstand zwischen den Löchern halten) und dort die Kabel durch zu stecken. Somit hättest du das Loch verschlossen und eine Schallisolierung sollte das auch bringen.
      Am besten würdest du gleich zwei dieser Deckel erstellen, und somit in "Sandwichbauweise" die Löcher verschließen.. ich denke das sollte noch mal zusätzlich und effektiver den Schall dämmen.
    • Moin,
      die Wand wird ca. 70cm dick (die alte Keller-Außenwand und dahinter die neue Kino-Wand und ein bisschen Luft dazwischen).
      Die Idee mit dem Styrodur-Deckel zum Auffächern ist nicht schlecht.
      Ich denke ich werde mal 4 Bohrungen für die Kabel machen lassen, damit müsste ich auf der sicheren Seite sein.
    • Guten Morgen,

      Wanddurchbrüche sind relativ gefahrlos für den übertragenen Schall.

      Alles was unangenehm ist wir meist durch Wand und Fußboden übertragen. Daher ist es das Wichtigste das beide Gebäudeteile keinen direkten Kontakt miteinander haben (aufpassen das bei den Bohrungen kein Gestein zwischen die beiden Wände gerät).

      Alles andere lässt sich leicht wieder abdämmen.

      Gruß
    • In unserer Firma sind die Kabelbahnen zu Schalträumen mir so komischen roten Kautschukquadern abgedichtet, sieht aus 2 m Entfernung täuschen echt wie KLinker aus. Das ganze dient dem Brandschutz.

      Das Abdichten von Kabledurchführung in Wänden ist aber sowieso nix neues. Schon mal gegoogelt nach wanddurchbruch kabelführung brandschutz abdichten ?
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!
    • Ich hätte bei einer fixen Verlegung der Kabel weniger angst, dass zu wenig Kabel gelegt wurden, sondern vielmehr, dass irgendwelche Kabel irgendwann veraltet sind. Stell Dir mal vor, Du hättest in deinem Kino fix ein VGA-Kabel für den Beamer verlegt oder BNC Netwerkkabel.

      An Deiner Stelle würde ich demnach auf jeden Fall so bauen, dass Du Kabel problemlos austauschen kannst. Das wäre mir wichtiger, als die letzten 5% Schallschutz.
    • Robert-Ba schrieb:

      Stell Dir mal vor, Du hättest in deinem Kino fix ein VGA-Kabel für den Beamer verlegt oder BNC Netwerkkabel.
      Meine 9 Studiomonitore werden über ehemalige BNC Kabel angesteuert, wobei ich die Stecker gegen CInch, XLR und Klinke getauscht habe. VGA Kabel kann ich zwar jetzt entsorgen, wenn's irgendwo in der Wand verrotten würde war's aber auch nicht schlimm.

      Ich würde nur die Kabel verlegen, von denen ich schon jetzt sicher weiss sie mal zu brauchen. Der Rest wird nachgezogen wenn und falls irgendwann einmal Bedarf besteht.
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!
    • Naja, wenn man ausschäumt ist es ja nicht so dass man da gar nix mehr machen kann, wäre halt nur eine ziemlich Frickelei.
      Und auch eine zusätzliche Bohrung wäre auch in der Zukunft ja immer noch möglich, nur halt mit (wesentlich) mehr Aufwand verbunden als jetzt.

      Die Bildübertragung wird wahrscheinlich sowieso über CAT-Kabel mittels Receiver-Transmitter gehen und nicht über HDMI-Kabel, insofern bin ich da auch zukunftssicher und muss nicht bei jedem HDMI-Standard-Wechsel das Kabel austauschen.
    • Hallo,

      so viele LAN Strippen? Macht es nicht Sinn da mit einem "Unter"switch zu arbeiten?

      Gefühlt finde ich die Stromkabel sehr viel.

      Bei den LS Strippen könnte man über Multicore nachdenken. Dann ist es ein Kabel und kein Bündel.

      Du hast keine NF-Strippen vorgesehen.

      Nur so Gedankenansätze.


      Gruß

      Hank

      P.S. rumpeli, wenn schon BNC Strippen, dann doch bitte mit BNC Stecker und Adapter auf Cinch oder was auch immer ;)
      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)
    • Moin,

      Hank schrieb:

      so viele LAN Strippen? Macht es nicht Sinn da mit einem "Unter"switch zu arbeiten?
      ich find das noch wenig ;)
      Über CAT läuft ja z.B. auch die Bildübertragung und auch PoE um z.B. Touchpanel mit Strom zu versorgen. Der zugehörige Switch hat einen Lüfter, der bleibt dann im Technikraum. Mittlerweile bekommen ja immer Geräte einen LAN-Anschluss (Stichwort IoT), insofern lege ich da gerne etwas mehr. Separater kleiner Switch im Kino selbst wäre dann die Notlösung wenn die Strippen doch nicht reichen.

      Hank schrieb:

      Gefühlt finde ich die Stromkabel sehr viel.
      Siehe oben ;)
      Die einzelnen Adern bringen zum größten Teil geschaltete Phasen in das Kino für die verschiedensten Dinge. Nach Abzug von Schutzleiter und die eine oder andere feste Phase bekomme ich so knappe 25 geschaltete Phasen in das Kino. Zu viel finde ich das nicht, ich hab noch viel vor. ;)

      Hank schrieb:

      Bei den LS Strippen könnte man über Multicore nachdenken. Dann ist es ein Kabel und kein Bündel.
      Guter Punkt. Schau ich mir an.

      Hank schrieb:

      Du hast keine NF-Strippen vorgesehen.
      Mh, wofür?
    • Ich stell mir die Frage, ob es Sinn macht, so viele geschaltete Phasen zu verlegen. Vielleicht macht es eher Sinn, das "Schalten" im Kino zu machen und somit nur eine ungeschaltete Phase plus irgend eine Steuerleitung zu verlegen.

      Bei LAN kann man vielleicht auf LWL gehen, dann hat man auch eine entsprechende Übertragungsrate.

      NF für aktive Lautsprecher/ Subwoofer. Man weiß nie was kommt.
      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)
    • Hank schrieb:

      Ich stell mir die Frage, ob es Sinn macht, so viele geschaltete Phasen zu verlegen. Vielleicht macht es eher Sinn, das "Schalten" im Kino zu machen und somit nur eine ungeschaltete Phase plus irgend eine Steuerleitung zu verlegen.
      Das mache im mit dem ganzen Haus so. Die Relais sind alle in der Hauptverteilung, von da aus gehen 10er Stichleitungen in die Unterverteilungen. Damit kann ich die Anzahl der Relais zentral optimal ausnutzen. Und Kabel ist billiger als Technik. :) Und man hat kein Relais-Klappern im Raum. Und drei Strippen ist ja nun wirklich nicht viel. ;)

      Hank schrieb:

      Bei LAN kann man vielleicht auf LWL gehen, dann hat man auch eine entsprechende Übertragungsrate.
      Übertragungsrate ist ja auch bei CAT7 kein Problem (4K, HDR, 60Hz geht da jetzt schon drüber, für LAN sowieso). LWL kann halt kein PoE. Das schöne bei CAT ist das kann man auch prima für andere Dinge zweckentfremden.

      Hank schrieb:

      NF für aktive Lautsprecher/ Subwoofer. Man weiß nie was kommt.
      Ist nicht abwegig, der Gedanke... Wie viele würdest Du da legen? Fronts + Sub? Auch Surrounds? Kenne mich mit Aktiven nicht so aus. Ein komplettes Atmos/DTS-X Setup würde man wohl nicht aktivieren, oder?
    • hocky schrieb:

      Ist nicht abwegig, der Gedanke... Wie viele würdest Du da legen? Fronts + Sub? Auch Surrounds? Kenne mich mit Aktiven nicht so aus. Ein komplettes Atmos/DTS-X Setup würde man wohl nicht aktivieren, oder?
      Naja, im FollHank Thread geht es grad in die Richtung. Ich würde für jede Box, die man irgendwann mal installieren könnte, eine Strippe (Mikrofonkabel, dann geht auch symmetrisch und unsymmetrisch) legen. In Deinem Fall dann wohl genau so viele wie auch LS-Leitungen. Und eine Aktivbox braucht auch Strom.
      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)
    • Hank schrieb:

      Und eine Aktivbox braucht auch Strom.
      Strom ist kein Problem ;)

      Hank schrieb:

      Ich würde für jede Box, die man irgendwann mal installieren könnte, eine Strippe (Mikrofonkabel, dann geht auch symmetrisch und unsymmetrisch) legen. In Deinem Fall dann wohl genau so viele wie auch LS-Leitungen.
      Hm, das wird dann viel. Gibt es Kabel die man für beides (aktiv passiv) verwenden könnte?
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