Auswahl Endstufen für DBA

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    • Auswahl Endstufen für DBA

      Hallo beisammen,

      nach fleißigem Mitlesen habe ich mich auch dazu entschlossen in meinem geplanten Kellerausbau ein DBA in Selbstbau umzusetzen.
      Ich habe mich dabei für die allseits beliebten Peerless XXLS 12 (P830845) in 2x4 Konfig umzusetzen. :yes:

      Nach Follgotts Anleitung zur Dimensionerung des Gehäuses komme ich auf ein 62 Liter Gehäuse pro Sub.

      Was mir nun nicht ganz klar ist, ist die Dimensionierung der Endstufe. Leider konnte ich auch nach reichlicher Recherche kein Thema dazu finden. :kratz:
      Die Chassis haben 175 Watt Pe. Zur Erreichung des Maximalpegels bei 20Hz Linkwitzoptimierung sind diese 175 Watt auch die maximal nötige Leistung. Für jeweils 4 Chassis also 700 Watt.
      Bildschirmfoto 2016-02-04 um 22.56.52.png

      Ich hatte nun geplant jeweils 4 Stück parallel an einen Ausgang einer Crown XLS 1500 zu klemmen.
      Die 8 Ohm Chassis hätten dann 2 Ohm. Die Crown läuft bei 2 Ohm stabil und liefert dann eine Leistung von 775 Watt pro Kanal.

      Reicht das aus oder sollte ich lieber 1 -2 Nummer größer planen?
      XLS 1500 2x 775 Watt bei 2 Ohm
      XLS 2000 2x 1050 Watt bi 2 Ohm
      XLS 2500 2x 1200 Watt bei 2 Ohm

      Ich danke euch vorab für die Hilfe! :bier:
      VG
      Christian
    • Wenn du die Endstufe schon hast würde ich sie einfach ausprobieren. Fall du erst noch kaufen möchtest würde ich eine stärkere Endstufe nehmen. Die Inukes kosten nicht die Welt, hab noch nie was von einem enttäuschten Nutzer gelesen und falls du mal weitere Subs nachrüsten willst bist du gewappnet. Einzig an den Lüftern muss man was tun, wenn die Teile im Kino selbst stehen sollen.

      Gruß
      rumpeli
      Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

      Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
    • Ich habe sogar eine iNuke 6000 Dsp, wollte diese aber nicht verwenden, da ich a) dachte sie ist überdimensioniert und b) da sie nicht die schönste ist. Der Rest der Anlage wird nämlich von den Crown XLS 1500 befeuert.

      Mit der iNuke würde ich eine Parallel und Reihenschaltung kombinieren um so bei 8Ohm zu bleiben. Dann wären das 1500 Watt pro 4 Subs, was also doppelt so viel ist, wie die Subs vertragen.
      Mehr Subs sind erst mal nicht geplant und in dem Fall kann ich auch nochmal tauschen.
      Die Frage ist wofür benötige ich die Mehrleistung über PE. Gehe ich da nicht eher das Risiko ein die Subs zu stark zu belasten und damit zu schrotten?

      VG
    • Hallo zusammen,

      ergänzend zu meiner Frage würde ich auch gerne verstehen, was "System Input Power" in WinISD bedeutet

      Aktuell hat mein Projekt folgende Parameter:
      - 4 Subs (ich kalkuliere nur eine Wand, da diese ja für den Schalldruch zuständig ist)
      - 62 Liter Gehäuse pro Sub
      - Linkwitz Transformation bei 20 HZ
      - Highpass Filter bei 15 HZ

      Die Subs haben wie gesagt pro Chassis 175 Watt PE.
      Nach dieser Kalkulation darf ich ca. 15 Watt bei System Input Power eintragen um Xmax nicht zu überschreiten.
      Maximum Power liegt fast durchgängig bei 700 Watt gesamt.
      Pegel wird mir mit ca 110 db. bei 4 Chassis ausgegeben.

      Wie hängen nun System Input Power, Maximum Power mit PE und der Verstärkerleistung zusammen?
      Dazu schnellt die Impedanz bei der Resonanzfrequenz in die Höhe. Bisher habe ich gelesen, dass das normal ist. Muss ich das auch für den Verstärker berücksichtigen?

      Danke euch
      Christian
    • Ich stehe grad vor der selben Frage.
      - 4x Peerless XXLS in ca. 57 Liter.
      - jeweils 2 parallel.
      - Ergibt bei Pe=175W 2x350W an 4Ohm
      - Leistungsreserve für weiter Subs ist nicht erforderlich

      Da käme zb. ganz gut eine Yamaha P2500S (2x390W, 4Ohm) oder eine db technologies HPA 1000 (2x510W, 4Ohm) in Frage.

      Oder habe ich da einen Gedankenfehler? Hier im Forum werden ja die Endstufen, soweit ich das jetzt beobachtet habe, eher weit größer gewählt....iNuke3000 und so..
      Schöne Grüße,
      Roland
    • Opa Uwe schrieb:

      Hallo Freunde,

      Hab' mir gerade 2 Stk Yamaha P5000 S bestellt...obwohl ich auch erst mit P2500S geliebäugelt habe, aber ein paar Leistungsreserven können ja nicht schaden :biggrin:
      Wer weiß, wie lange es noch diese "richtigen" Verstärker gibt, irgendwann quietschen überall nur noch die Schaltnetzteilendstufen - Brrrr :plaerr:

      Ahoi

      Uwe
      Äääähm...

      Die P5000S hat ein Schaltnetzteil, das ist Dir schon klar, oder? Die P2500S und P3500S haben einen Ringkerntrafo, die P5000S und P7000S ein Schaltnetzteil. Alle Endstufen der Serie haben ansonsten eine konventionelle A/B - Endstufensektion (genau genommen Class G / H).

      Dein "Brrr" erschließt sich mir auch nicht. SNTs sind nur mies, wenn nicht gut gemacht. Die in den Yamahas taugen, ich habe die P7000S ja nun auch im Direktvergleich mit Eisenschweinen gehört.

      VG
    • Hallo Bolle,

      Öhhh, ähhh, das hat mir der Yamaha-Vertreter ganz anders verklickert. Die Geräte der Baureihen P....S wären noch "Eisenschweine" welche nicht mehr hergestellt werden und daher derzeit mit massiven Preisnachlässen vertickert werden, um künftig durch Geräte mit Schaltnetzteilen ersetzt zu werden.

      Wenn Du recht hast - wovon ich ausgehe :bier: - tröstet es mich aber schon, dass Du trotzdem zufrieden bist. Jetzt lasse ich mich überraschen - am Sonnabend soll ich sie kriegen. Hoffentlich quietschen ( sirren ) die Schaltnetzteile nicht so, wie die in der letztens mal testweise ausgeliehenen McCrypt-PA-Endstufe.

      Ahoi

      Uwe
    • Die Zeiten in denen Eisenschweine noch die "Macht#" hatten sind mittlerweile gezählt.
      Klar, man traut dem, was man kennt. Aber die guten Endestufen mit SNT lassen größtenteils Eisenschwein alt aussehen.
      Wir reden hier aber auch nicht über High End HiFi mit feinauflösenden Hochtonanteil, sondern um Bass.
      Da zählt für mich imho nur, dass die Treiber genug Power bekommen und das machen die guten Dinger und zwar ordentlich.
      Habe im Club letztes Jahr nahezu alle Eisenschweine von CREST (8001 / 7001 /6001) gegen Camco Q10 (Class D) ausgetauscht. Geblieben ist nur eine DX24, die dieses Jahr gegen eine CODA LINUS 10C getauscht wird.
      Neben dem, dass die Kondensatoren der CREST so langsam am Ende waren, ist die Power der zwei Q10 schon faszinierend und dabei handelt es sich noch um ein altes Modell. Ok alles PA Bereich...

      Kurz, mach Dir keine Sorgen, das dürfte alles ziemlich gut für Dich ausgehen.
    • Moin Uwe,

      dann ist ja alles gut. :) Die P5000S wiegt 11kg, das wäre mit einem konventionellen Netzteil gar nicht möglich. Ist aber eine gute Endstufe. Ich hatte zweitweise 2 der P7000S, da rauscht, brummt oder quietscht nix. An meinen 4x 38ern läuft die Stufe einwandfrei.

      Ich habe auch an allen anderen LS mittlerweile Digitalverstärker mit SNTs. Im A/B-Vergleich haben die mir besser gefallen, als die vorige 55kg 7-Kanalendstufe.

      Im Wohnzimmer habe ich PWM mit Ringkern - taugt auch. Muss halt einfach nur mit Sinn und Qualität entwickelt und gefertigt sein.

      @blindedbyphil: In den Q10 stecken Module von Pascal Audio aus Dänemark. Die sind top, auch klanglich. Eine kleinere Version davon steckt in meinen Digitalos im Heimkino. ;)

      VG
    • Bolle schrieb:

      @blindedbyphil: In den Q10 stecken Module von Pascal Audio aus Dänemark. Die sind top, auch klanglich. Eine kleinere Version davon steckt in meinen Digitalos im Heimkino.
      japp, die können einiges, sind nicht umsonst recht beliebt in der PA Szene.
      Gute Arbeitstiere und der Unterschied zu den CREST Endstufen war schon sehr deutlich.
      Allerdings konnte ich das nur an den Monitoren (D&B max15 Klone) feststellen und die CREST sind nunmal auch einiges älter und haben ihre Schuldigkeit getan.
      Meine Front Q10 + CODA G712 würde ich schon als recht nah an HiFi bezeichnen, also für PA Verhältnisse :D und der Headroom ist ziemlich böse :D

      Die alten Eisenschweine sind deshalb sicher nicht schlecht und evtl. halten sie gar ewig.
      Aber dennoch Preis Leistung ist bei den heutigen Amps schon sehr faszinierend.
      Meine Q10 habe ich gebraucht erworben und wurden dort gegen Q14 getauscht, dass ist nochmal eine Stufe mehr an krass.

      Gewicht ist natürlich im Heimkino, oder in meiner Festinstallation relativ, aber dennoch.
    • ... ich dachte schon, dass es mit meinem Heimkinoraum schneller geht.
      Immerhin ein bisschen was hat sich doch schon in diesem Jahr getan und ich werde in den kommenden Tagen so nach und nach die Neuigkeiten berichten.

      Heute

      Die Endverstärker für das DBA sind da:

      DSCF1967.JPG

      Wie Ihr seht habe ich mich für die Yamaha P7000S entschieden.
      Bei der Endstufe oben auf dem Karton habe ich das Gehäuse aufgeschraubt um zu schauen ob ich die Griffe abmontieren kann (weil sie mir nicht gefallen).
      Ja, das geht.
      Und da die 2 Frontelemente einfach zu demontieren sind bin ich am Überlegen, ob ich diese Elemente schwarz lackieren lasse ... die Beschriftung finde ich überflüssig und schwarz würde besser zu den anderen Geräten passen ... :kratz:
    • Aries schrieb:

      Und da die 2 Frontelemente einfach zu demontieren sind bin ich am Überlegen, ob ich diese Elemente schwarz lackieren lasse ...
      Das würde ich selber machen - Dose Auspufflack aus dem Baumarkt und Ruckzuck drüber.

      EDIT: Werde meine iNuke wahrscheinlich auch lackieren...
    • Aries schrieb:

      ... ich dachte schon, dass es mit meinem Heimkinoraum schneller geht.
      Immerhin ein bisschen was hat sich doch schon in diesem Jahr getan und ich werde in den kommenden Tagen so nach und nach die Neuigkeiten berichten.

      Heute

      Die Endverstärker für das DBA sind da:

      DSCF1967.JPG

      Wie Ihr seht habe ich mich für die Yamaha P7000S entschieden.
      Bei der Endstufe oben auf dem Karton habe ich das Gehäuse aufgeschraubt um zu schauen ob ich die Griffe abmontieren kann (weil sie mir nicht gefallen).
      Ja, das geht.
      Und da die 2 Frontelemente einfach zu demontieren sind bin ich am Überlegen, ob ich diese Elemente schwarz lackieren lasse ... die Beschriftung finde ich überflüssig und schwarz würde besser zu den anderen Geräten passen ... :kratz:
      Hallo Aries,

      ja, dachte ich auch.
      Aber es gibt halt nicht nur das Kino.
      Da ich auch die P7000S verwende, kann ich nur sagen, ich bin zufrieden.
      Okay, könnten noch mehr Leistung haben. :thumbs:

      Der obere Karton sieht noch sehr geschlossen aus.
      Sind es 4?
      Für was ( welche Treiber )?
      Tschüss E.


      Der Anbau
    • hocky schrieb:

      Das würde ich selber machen - Dose Auspufflack aus dem Baumarkt und Ruckzuck drüber.
      Stimmt, das könnte ich wohl auch selbst machen ...

      Corso schrieb:

      Im Ernst, du hast dir DREI P7000 gekauft?

      HD-Checker schrieb:

      Sind es 4?
      Für was ( welche Treiber )?
      Ja, es sind 4 x P7000S für 16 Peerless XXLS (Impedanz 8 Ohm, Nennleistung 175 W).

      Meine Vorgabe ist, dass die Nennleistung der Endstufen mindestens 50%, besser 100% über der Nennleistung der Lautsprecherchassis liegt.
      Je Chassis entspricht das mindestens 260 W, besser 350 W.

      Warum?
      Der Headroom von Lautsprecherchassis über der Nennleistung ist erheblich größer als der von Endstufen.
      Beispielsweise meinte Leif, dass die Chassis (solange sie nicht mechanisch begrenzen) kurzfristig ein Vielfaches der Nennleistung abkönnen bis sie thermisch zerstört werden.
      Endstufen hingegen haben kaum zusätzlichen Headroom, mit der Nennleistung ist das Ende der Fahnenstange praktisch schon erreicht.
      Dazu kommt, dass ich den Leistungsangaben der Verstärkerhersteller misstraue (wobei ich Yamaha da zu den seriöseren Firmen zähle).
      Das erscheint mir so wie mit den Verbrauchsangaben bei PKWs, da wird so weit "gedehnt" wie irgend möglich um das Gerät auf dem Papier noch besser aussehen zu lassen.

      Mit 2 x P7000S Endstufen ergibt sich:
      > 2 x P7000S = 4 Endstufenkanäle = 4 Lautsprecherchassis / Endstufenkanal
      > Je 4 XXLS in Reihen- und Parallelschaltung = 8 Ohm
      > Nennleistung P7000S @ 8 Ohm = 2 x 750 W = 187 W / Chassis

      Mit 4 x P7000S Endstufen ergibt sich:
      > 4 x P7000S = 8 Endstufenkanäle = 2 Lautsprecherchassis / Endstufenkanal
      > Je 2 XXLS in Parallelschaltung = 4 Ohm
      > Nennleistung P7000S @ 4 Ohm = 2 x 1100 W = 550 W / Chassis

      Mit 2 x P7000S wird zwar gerade so die Nennleistung der Chassis erreicht, nicht jedoch meine Zielvorgabe (nicht einmal die Mindestvorgabe).
      Mit 4 x P7000S passt es.
      :)
    • Moin Aries! :)

      Das nenne ich mal potente Versorgung. :biggrin: Mit der verfügbaren Mehrleistung für die Chassis hast Du vollkommen recht. Mehrleistung ist gesünder, für die Chassis, als zu wenig. :thumbs: Habe ich in früheren Jahren selbst die Erfahrungen, Car Hifi Bereich, sammeln "müssen" leider. ;) Und die Blenden würde ich auch schwarz machen. Und Griffe wech damit!
      beste Grüße
      Thomas
    • Das sieht amtlich aus!

      Lackieren würde ich die Dinger aber nicht.
      Irgendwann will man sie auch wieder veräussern.
      Ich würde versuchen sie mit Spühfolie zu überziehen.
      Die kannst du hinterher wieder abziehen (Falls sie den Kunststoff nicht angreift).
      Gibt es im Autozubehör und in der Bucht.

      Gruß
      Hardy
      Marantz SR7010; Oppo UDP 203;
      Klipsch Reference MKII 9.4.4 powered bei Crown XLI

      SONY VPL-VW260 ES; EH Tension 21:9 2,8m, Sony KDL-75W855C
    • Tja, ich hätt's ja erst mal mit zweien probiert - wenn die wirklich zu klein sein sollten (was ich wirklich nicht glaube), kann man ja immer noch nachkaufen.

      Meine einzelne Behringer iNuke 6000DSP habe ich jedenfalls an meinen 8 x Eminence Lab 12 noch nicht ausreizen können.

      Und zum:

      ... ich dachte schon, dass es mit meinem Heimkinoraum schneller geht.
      Geht das nicht jedem so? ;)
    • Corso schrieb:

      Tja, ich hätt's ja erst mal mit zweien probiert - wenn die wirklich zu klein sein sollten (was ich wirklich nicht glaube), kann man ja immer noch nachkaufen.
      Meine einzelne Behringer iNuke 6000DSP habe ich jedenfalls an meinen 8 x Eminence Lab 12 noch nicht ausreizen können.

      Wär ja interessant ob man einen Unterschied hört eine inuke6000 gegen zwei P7000S. Preis / Leistung ist sicher die inuke vorne.
      lg Alpi
    • Aries schrieb:

      Mit 2 x P7000S Endstufen ergibt sich:
      > 2 x P7000S = 4 Endstufenkanäle = 4 Lautsprecherchassis / Endstufenkanal
      > Je 4 XXLS in Reihen- und Parallelschaltung = 8 Ohm
      > Nennleistung P7000S @ 8 Ohm = 2 x 750 W = 187 W / Chassis

      Mit 4 x P7000S Endstufen ergibt sich:
      > 4 x P7000S = 8 Endstufenkanäle = 2 Lautsprecherchassis / Endstufenkanal
      > Je 2 XXLS in Parallelschaltung = 4 Ohm
      > Nennleistung P7000S @ 4 Ohm = 2 x 1100 W = 550 W / Chassis

      550 W / 187,5 W = 293,3%
      4 / 2 = 200%
      293,3% / 200% = 146,7%

      Mit 4 x P7000S bekomme ich also fast 50% mehr Watt / €!
      :biggrin:
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