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Bauplanung: ROBtainROOMS - Ein Multi-Unterhaltungskeller

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    • 96fps schrieb:

      Gleich nebenan, im Säufereck, die volle Dröhnung, ganz ohne akustische Maßnahmen. Wer gepflegt versacken will, stört so die nicht, die gebannt zusehen wollen, und vice versa.


      Auch wenn somit nur noch bequem Platz für 5 Thekenschlampe(n/r) sowie ihren Keeper bleibt - wann hat man denn im RL schon mal sechs an der Theke (pun intended)... :zwinkern:

      Beste Grüße
      96fps
      :rofl: ich geh' kaputt ... so geil umschrieben!!! ... aber überzeugend!


      96fps schrieb:

      Hilft die räumliche Separation nicht - ab hinter einen dicken, schweren Vorhang...

      Das war auch mein Plan. Vor allem wenn es um den reinen Filmbetrieb geht auch aus akkustischen Gründen.

      96fps schrieb:

      Wenn schon, dann richtig, mit Fokus auf das Wesentliche, nämlich den unbeeinträchtigten audiovisuellen Genuss - ergo mit Raum für mehr (5.1/5.2 -> 5.2.4/7.2.4).
      Danke 96fps, richtig guter Vorschlag und ich stehe der gesamten Technik gegenüber ja noch völlig offen. Wobei ich mir bei einem x.x.4 System Sorgen mache, ob die Nettodeckenhöhe von rund ~2,15m ausreichend für eine Deckenmontage ist.

      Zu 7.x Systemen habe ich die Frage, ob die seitlichen SL und SR auch hoch montiert und dann nach unten zum Höhrer ausgerichtet werden können? Denn mindestens auf der Seite der Bar muss ich den SL ja oben aufhängen (und würde das auf der gegenüberliegenden Seite mit dem SR natürlich ebenfalls so machen). Bis lang habe ich mich erstmal nur mit 5.x System auseinander gesetzt und da ist ja immer die Rede von einer Montage auf Ohrenhöhe.
    • You're welcome. :thumbsup:

      Wobei es empfehlenswert ist, insbesondere bei finanziell limitierten Ressourcen (oftmals eine leider nicht völlig vernachlässigbare Randbedingung) zunächst lieber ein gutes 5.x-System als ein mittelmäßiges System mit mehr Lautsprechern zu betreiben, und das zunächst gesparte Geld in raumakustische Maßnahmen sowie weniger, aber dafür bessere Technik (AV-Elektronik, Lautsprecher, Zuspieler) zu stecken. Z.B. fünf identische, ordentliche Hauptboxen sowie zwei identische Subwoofer/LFEs, was ein geschlosseneres, homogeneres Klangbild zur Folge hat als bei einem Lautsprechermix - und zugleich eine bessere Beherrschung der Raummodenthematik (insbes. reduziertes niederfrequentes Dröhnen ggü. der Realisierung mit nur einem, dann bevorzugt asymmetrisch aufzustellenden LFE) in Aussicht stellt.
      Bei Gefallen lassen sich dann später mit weiteren, untereinander wiederum identischen Lautsprechern zusätzliche Kanäle nachrüsten. Ggf. die Verkabelung etc. bereits verlegen (oder leichte Nachrüstung vorbereiten) und evtl. die AV-Elektronik bereits entsprechend auslegen, um später nichts mühsam nachrüsten bzw. kostenträchtig austauschen zu müssen.

      Bei der Konzeption der Wand-Vorsatzschalen unbedingt darauf achten, dass die resultierenden fertigen Raummaße keine ganzzahligen Teilungsverhältnisse zueinander aufweisen, damit sich Längs-, Quer- und Vertikalmoden nicht in wenigen hot spots überlagern und somit eine schwer beherrschbare akustische Schallenergieverteilung im Raum resultierte, mit starker Dröhnneigung tiefer und mitteltiefer Frequenzen an einigen Stellen des Raumes und nahezu vollständiger Auslöschung an anderen Stellen. Empfehle hierzu zur Lektüre die diversen lehrreichen Raumakustikthreads und -beiträge im Forum von anderen Mitgliedern, die sich damit sehr gut auskennen. :thumbup:

      Alle Boxen der Hauptebene - also bei 7.x/9.x auch die Back-/Wide-Surrounds - sollten vorzugsweise, sofern realisierbar, auf einheitlicher Höhe (optimalerweise in oder leicht über Ohrhöhe bzgl. der Sitzpositionen und/oder vertikalen Bildmittelachse) angebracht werden, wegen der guten Höhenortbarkeit mittlerer und hoher Frequenzen. Etwaige x.x.2/x.x.4-Dolby Atmos-/DTS:X-/Auro-3D-Surround-Höhenlautsprecher sollten direktstrahlend, unmittelbar über/einigermaßen oberhalb, jedoch in der Höhe um mindestens 0,5m von den zugehörigen Lautsprechern der jeweiligen Hauptkanäle räumlich separiert angebracht sein, um optimale Wirkung zu entfalten und als getrennte Schallereignisorte wahrgenommen zu werden. Mehr ist besser, ca. 0,75m - 1,50m vertikale Distanz optimal bzgl. üblicher Raumauslegungen und Lautsprecherkonfigurationen.

      Persönlich würde ich, wie wohl die meisten, einer abgehängten Akustikdeckenlösung mit ca. 0,20-0,45m Abhängehöhe mit zonenweise integrierten absorbierenden bzw. diffus-streuenden Elementen sowie integrierten Surround-Lautsprechern in direktstrahlender, evtl. sogar auf den sweet spot eingewinkelter Ausführung, jederzeit den Vorzug geben, wenn es Budget und räumliche Voraussetzungen ermöglichen, in der sich ggf. auch nur für den Betrieb absenkbare Surround-, Backsurroundlautsprecher unterbringen ließen.

      Ggf. ließe sich somit zusätzlich der Projektor in den Decken- oder Rückwandaufbau integrieren, was der Optik in einem Multifunktionsraum sehr zugute käme und auch praktische Vorteile böte (Staub-, Kollisionsschutz, Dämmung/Abschirmung des Betriebsgeräusches in Richtung der Zuseherplätze, zusätzlicher Diebstahlsschutz durch verdeckten Einbau und erhöhten Demontageaufwand, ...).

      Lässt die gegebene Raumhöhe im Rohbauzustand unter Berücksichtigung von gewünschtem Bodenaufbau (Dämmung, Estrich, FBH, Bodenbelag) jedoch keine nennenswerte Deckenabhängung zu, da die verbleibende fertige Raumhöhe zu gering für die vorgesehene komfortable Nutzung des Raumes auch im Stehen und über längere Zeiträume ausfiele (ca. 1,95m - 2,05m nutzbare Fertigraumhöhe würde ich hierfür als absolutes Minimum ansehen, komfortabel wird es ab 2,15m - 2,25m aufwärts), so lassen sich zumindest Dolby Atmos-/DTS:X-Surround-Höhenkanäle auch (unter Inkaufnahme von Abstrichen bei Wirkung, Aussehen und Auswahl) reflektiv mit "Projektions-"Aufsatzlautsprechern für die dann vorzugsweise als Standboxen ausgeführten 2 Hauptlautsprecherpaare FL/FR und SL/SR realisieren.
      (Auro-3D setzt auf Direktstrahler mit Wandanbringung ein Stück unterhalb der Decke oder zur Not auch Deckenanbringung bei einem Universal-/Kompromiss-Layout für die drei maßgeblichen neuen konkurrierenden Surroundtonformate.)

      Die Lösung mit Surround-Aufsatzlautsprechern (inzwischen von diversen Herstellern erhältlich, u.a. JBL, Nubert, Pioneer, ...) ist dann allerdings auf einen zumindest zonenweise nicht absorbierend oder diffus streuend ausgelegten, sondern breitfrequent gleichmäßig schallharten Deckenaufbau angewiesen, um eine im Rahmen der systembedingten Einschränkungen bestmögliche Wirkung an den Hörplätzen zu entfalten (Position und Dimensionierung der nötigen Reflektionszonen lassen sich z.B. mit der Spiegelmethode unter Zuhilfenahme eines schwachen Laserpointers/einer stark bündelnden leuchtstarken LED-Taschenlampe ermitteln).
      Sie lässt sich zudem eher sinnvoll einsetzen bei frei im Raum stehenden oder hängenden, nicht verdeckt eingebauten Hauptlautsprechern, nicht besonders gut hingegen hinter akustisch transparenten Leinwänden bzw. Verkleidungen, die die für die Funktion wichtige stark gebündelte Schallabstrahlung der Surround-Aufsatzlautsprecher durch Streuung und Dämpfung beeinträchtigen würden.

      Gruß
      96fps
      Was läuft da zwischen Nut und Feder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von 96fps ()

    • 96fps schrieb:

      [...] zunächst lieber ein gutes 5.x-System als ein mittelmäßiges System mit mehr Lautsprechern [...] Z.B. fünf identische, ordentliche Hauptboxen sowie zwei identische Subwoofer/LFEs [...] Ggf. die Verkabelung etc. bereits verlegen (oder leichte Nachrüstung vorbereiten) und evtl. die AV-Elektronik bereits entsprechend auslegen [...]
      Das klingt vernünftig, so würde ich gerne mit euch die technische Diskussion starten.

      96fps schrieb:

      Bei der Konzeption der Wand-Vorsatzschalen unbedingt darauf achten, dass die resultierenden fertigen Raummaße keine ganzzahligen Teilungsverhältnisse zueinander aufweisen
      Dabei teile ich den L Förmigen Raum zunächst in 2 Räume:
      - 215 x 519 x 388 und 215 x 264 x 352, sieht gut aus

      Gegenprüfung durch tausch der Raumteile:
      - 215 x 740 x 264 und 215 x 388 x 255, sieht ebenfalls gut aus

      Danke für die ausführlich Ausführung bzgl. der Höhenlautsprecher. Dadurch scheiden
      a) Systeme mit Deckenlautsprechern bei mir aufgrund der Raumhöhe aus, da im Partybetrieb ausreichend Steh- und Gehhöhe gegeben sein sollte und
      b) Aufsatz-Projektionslautsprechern, da ich dann von Beginn an von der Lösung mit einer AT Leinwand abweichen und mit frei stehenden Lautsprecher planen müsste.

      Mir schwebt die Front allerdings als geschlossene Einheit mit integrierten Lautsprechern vor. Ob nun als Bedämpfung zur Optimierung der Akustik oder zur Beeinflussung der Abstrahlcharakteristik in Form einer Baffle Wall, müssen wir im weiteren Verlauf erörtern.

      Wenn ich wie oben festgehalten zunächst mit einem guten 5.x System starte, könnte bei einer späteren Weiterentwicklung aber auch ein 7.x System mit

      96fps schrieb:

      [...] für den Betrieb absenkbare Surround-, Backsurroundlautsprecher [...]
      ... ein interssanter Lösungsansatz zu sein.

      Wirklich super 96fps, wie detailliert du mir hier hilfst. Vielen Dank schon einmal!
    • Mit einem Griff in die Trickkiste und ggf. durchaus vertretbaren akustischen Kompromiss ginge (später, im Maximalausbau) dennoch 5.2.4/7.2.4 (mit BSL/BSR)/9.2.4 (mit BSL/BSR und FWL/FWR), indem das Surroundboxenpaar SL/SR seitlich *hinter* den Zuseherplätzen in einer - mit lediglich 30-40cm nicht besonders tief gebauten - rückseitigen Baffle Wall untergebracht würde (nicht nahe der sonst üblichen Position der vorgesehenen oder auch nicht vorgesehenen Backsurrounds BSL/BSR, sondern (mindestens) so weit auseinander wie das Frontboxenpaar FL/FR, nur wenig von den Außenseiten des quaderförmigen HK-Raumteiles entfernt).

      Die mit ca. 50-75cm deutlich tiefere frontseitige Baffle Wall sowie die rückseitige Baffle Wall könnten in ihren randnahen Bereichen jeweils integrierte raumhohe voluminöse Bassfallen aufnehmen, was der Basspräzision und Gleichmäßigkeit der tieffrequenten Schalldruckverteilung im gesamten Raum und an den bevorzugten Zuseherplätzen/Hörpositionen zugute käme. Somit wären auch die Surrounds ohne aufwändige Absenkkonstruktion zumindest in Bezug auf die kritischere vertikale Achse in optimaler Position auf gleicher Höhenebene wie FL/FR und C anbringbar und optisch elegant (da unsichtbar) integriert.

      Die zwei oder optimaler Weise vier Lautsprecher später ggf. nachrüstbarer Surround-Höhenkanäle (welche einen deutlichen Gewinn an räumlicher Toneinhüllung und Immersion in das audiovisuelle Geschehen mit sich bringen) ließen sich dann jeweils ca. 0,5m oberhalb der beiden Hauptlautsprecherpaare FL/FR und SL/SR in deckennaher Wandanbringung innerhalb der Baffle Walls (hinter der Leinwand bzw. akustisch transparent bespannten, zwecks Zugänglichkeit abnehmbaren Verkleidungen/Rahmen) befestigen. Die Einmesselektronik moderner AV-Zentralen gleicht geringfügige Verluste im Mittelhochton- und Hochtonbereich nahezu verlustlos und artefaktfrei aus, welche aus einer solchen optisch verdeckten Anbringung im unkorrigierten Betrieb resultieren.

      Die Decke könnte man trotz der nicht üppigen Bruttoraumhöhe dennoch geringfügig (max. ca. 5-10cm stark) mit gezielten akustisch wirksamen Maßnahmen (Diffusoren, Absorber) gegen die sonst gerne bei großflächig unbehandelten schallharten Boden- und Deckenflächen (Fliesen-/Laminatboden, Spannbetondecke) gerne auftretenden Flatterechos im Mittel- und Mittelhochtonbereich behandeln, z.B. mit aufgeklebten QRD-Arrays aus Styropor und Absorbermatten/-platten aus geschäumtem Material, der dezenteren Optik zuliebe ggf. unter aufgespanntem Akustikstoff verborgen.

      Gruß
      96fps
      Was läuft da zwischen Nut und Feder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 96fps ()

    • 96fps schrieb:

      Die mit ca. 50-75cm deutlich tiefere frontseitige Baffle Wall sowie die rückseitige Baffle Wall könnten in ihren randnahen Bereichen jeweils integrierte raumhohe voluminöse Bassfallen aufnehmen, was der Basspräzision und Gleichmäßigkeit der tieffrequenten Schalldruckverteilung im gesamten Raum und an den bevorzugten Zuseherplätzen/Hörpositionen zugute käme. Somit wären auch die Surrounds ohne aufwändige Absenkkonstruktion zumindest in Bezug auf die kritischere vertikale Achse in optimaler Position auf gleicher Höhenebene wie FL/FR und C anbringbar und optisch elegant (da unsichtbar) integriert.
      Das klingt gut und entspricht meinen Vorstellungen einheitlicher, geschlossener Front- und Rückseiten mit integrierter Technik. Und wenn diese Front- und Rückaufbauten noch eine gute Basis für spätere Erweiterungen darstellen, um so besser!

      96fps schrieb:

      Die Decke könnte man [...] mit gezielten akustisch wirksamen Maßnahmen [...] behandeln
      Halte ich auch für die sinnvollste Lösung. Wenn ich erst einmal bis zum Einmessen fortgeschritten bin, ist an der Stelle sicher punktuell einzugreifen.

      Ich würde jetzt gerne, um auch interessierten Lesern eine gewisse logische Reihenfolge zu gewährleisten, die bautechnischen Maßnahmen zunächst abschließen, bevor wir mit der Erörterungen der technischen Ausstattung fortfahren.

      Kurze Zusammenfassung bis hier hin:

      - Basis für die Raumaufteilung ist Variante 2 b (bzw. c). Wenn jemand der Anwesenden etwas dagegen einzuwenden hat, möge er jetzt sprechen oder auf ewig schweigen. ;-)
      - meine Prüfung auf ganzzahlige Teilungsverhältnisse des Nettoraums (nach den schalldämmenden Maßnahmen) habe ich wie folgt ins Verhältnis gebracht:

      inexplicable schrieb:

      Dabei teile ich den L Förmigen Raum zunächst in 2 Räume:
      - 215 x 519 x 388 und 215 x 264 x 352, sieht gut aus

      Gegenprüfung durch tausch der Raumteile:
      - 215 x 740 x 264 und 215 x 388 x 255, sieht ebenfalls gut aus
      ist das richtig oder gibt es hier noch Einwände?


      Wenn der Grundraumausbau so bestehen bleibt, würde ich gerne zu den bautechnischen Maßnahmen zur Be- und Entlüftung des Raum mit euch übergehen.
    • Meine Angabe, ganzzahlige Dimensionsverhältnisse zu vermeiden, war zwar nicht falsch, aber eine unzulässige Übersimplifizierung der Thematik - da dies nur eine notwendige, aber bei weitem nicht hinreichende Bedingung ist.

      Zur Beurteilung der geplanten Raumdimensionen empfiehlt es sich, einen Raummoden-Rechner hinzuzuziehen.
      Einmal exemplarisch unter Verwendung Deiner (nicht auf Plausibilität geprüften :zwinkern: ) Raumdimensionen, die sich aus der Zerlegung des L-förmigen Raumes in 2 Teilquader ergäben:

      Teilung 1:
      Raumteil 1
      L:B = 519:388 =~1.338
      L:H = 519:215 =~2.414
      B:H = 388:215 =~1.805

      Raumteil 2
      L:B = 352:264 =~1.333
      L:H = 352:215 =~1.637
      B:H = 264:215 =~1.228

      Teilung 2:
      Raumteil 1
      L:B = 740:264=~2.803
      L:H = 740:215 =~3.442
      B:H = 264:215 =~1.228

      Raumteil 2
      L:B = 388:255=~1.522
      L:H = 388:215 =~1.805
      B:H = 255:215 =~1.186

      Die bekannten Raummoden-Rechner im Web (*) sind nicht völlig glücklich über die o.g. Dimensionsverhältnisse... :/
      Z.B. Teilung 1, Raumteil 1: im Diagramm Bolt-area (*) liegt das rote Kreuz (Ist) für die o.g. Dimensionen/Dimensionsverhältnisse außerhalb des Vorzugsbereiches.


      (*) Anmerkungen in PN.

      Evtl. lassen sich mittels der front- und rückseitigen baffle walls sowie seitlicher Wandverkleidungen mit ausreichend Eigenmasse und breitfrequent schallharten Oberflächen die Raumverhältnisse verbessern (ggf. auf Kosten des Nutzvolumens und der realisierbaren Bildbreite).

      Klicke dazu einfach mal z.B. auf verschiedene Positionen innerhalb des Vorzugsbereiches des Bolt-area Diagramms und sieh Dir die zugehörigen Raumdimensionen/Dimensionsverhältnisse an, da bekommt man schnell ein Gespür für das Machbare und die Raumeinschränkungen, die die jeweilige Dimensionierung mit sich brächte.
      Aus meiner Sicht wirst Du um eine moderate Verschmälerung sowie (durch die baffle walls) merkliche Verkürzung des HK-Teilraumes (sowie um ordentlich dimensionierte raumhohe Bassfallen an den Außenkanten der Front und Rückseite) kaum herumkommen.
      Die relativ geringe Raumhöhe im Verhältnis zu den übrigen Dimensionen ist hier lt. Bolt-area Diagramm-Auswertung nicht eben vorteilhaft - fiele diese größer aus, erreichte man den Zielbereich mit geringeren notwendigen Abstrichen bei der Reduzierung der Raumlänge bzw. -breite.

      Gruß
      96fps
      Was läuft da zwischen Nut und Feder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 96fps ()

    • Ich habe mich nun einmal versucht in der Bolt Area zu bewegen. Da hier schon wenige cm große Auswirkungen haben, gehe ich ganz penibel von Oberkante Bodenbelag bis Unterkante abgehangene Decke von nur 2,13m aus. Um damit die Bolt Area wenigstens grob anzuschneiden, wäre eine Aufteilung 475 x 380:



      Wäre es jetzt möglich, wenn ich die Raumbreite noch durch eine entsprechende Ausrichtung der Vorsatzschalen auf das Maß bringe und die Raumlänge durch den Einsatz einer massiven, schallharten Baffle-Wall wie in folgender Skizze?

    • Nach der Räumung habe ich nun einige Zeit im Keller gesesses, gegrübelt, gemessen... und mich aufgrund des obigen Einwands von 96fps vor allem mit dem Thema Raumakustik versucht auseinander zusetzen. Im Kern gilt festzustellen, dass die Maße der bisherige Planung wie 96fps schon festgestellt hat nicht im Ansatz ideal wären. Die Verhältnisse der Raum-Variante 2b (sofern ich den Kino-Bereich räumlich separat, durch z.B. akustische Trennung, betrachte) führen zu folgenden Ergebnissen:




      Die Nachhallzeit geht bereits ab ~ 375 Hz über 1 Sekunde und die Raumverhältnisse sind der Bolt-Area fern.

      Mir ist bewusst, dass diese Kalkulationen auf einen völlig unbehandelten und leeren Raum ohne Berücksichtigung der Position von Schallquellen und -empfänger basieren. Vor dem Hintergrund, dass die Vorsatzschalen ja noch gebaut werden und ich somit Einfluss auf die Raumverhältnisse habe, können diese Berechnungen für die weitere Planung aber ja nicht völlig verkehrt sein. Korrigiert mich, wenn das absolut irrelvant ist und alle akustischen Maßnahmen erst bei fertigem Raum getroffen werden sollten.

      Ich bin dann noch einmal alle Raumvarianten durchgegangen, habe kalkuliert und versucht mir das ganze bildlich vorzustellen. Es sticht Variante 3 hervor. Die Berechnung mit diesem (Teil)raum für den Kinobereich wirft gleich folgende bessere Ergebnisse aus:


      In der Aufteilung könnte der Raum dann wie folgt aussehen, wobei der Kinobereich nun deutlich kompakter wird. Allerdings würde die Bar (mit einer geänderten Form) nun das Zentrum des Raumes. Wenn also kein Filmbetrieb ist, könnte man von dort aus auch kann ideal z.B. für Sportereignisse auf die Leinwand sehen. Im Partybetrieb wiederum ist der Bereich vor der Leinwand die ideale (fast separate) Tanzfläche mit direkter Beschallung, während sich Leute in Ruhe am Tisch am anderen Ende des Raumes unterhalten können:




      Folgend zum besseren Verständnis noch ein paar perspektivische Ansichten:



      Was meint Ihr?
    • Kommt halt ganz darauf an wo die Prioriräten liegen.
      Mir wäre das Kino zu klein wenn die Prioritäten darauf liegen würden.
      Da hätte ich dann lieber etwas akustisch weniger perfektes, dafür ein Big Picture mit einem sicher noch sehr guten aber wahrscheinlich nicht perfekten Klang.
      Gruß
      kottan



      Mehr Infos zum Equipment in meinem Profil
      HDRGB Homecinema Dreams Regensburg
      In den Schrein kommt nix, werd eh nie fertig
    • Geht mir recht ähnlich - mein spontaner erster Gedanke zur neuen Planungsvariante: waren wir darüber nicht bereits hinweg? :zwinkern: :verlegen:

      Wenn man den größeren rechteckigen Raumteil des L-förmigen Raumes im aktuellen leeren Rohbauzustand mit großflächig für mittelhohe und hohe Frequenzbereiche schallhart beplankten, massereichen und gut mit Bassabsorbern in den 4 Ecken bestückten Wandvorbauten auf akustisch vorteilhaftere Dimensionsverhältnisse bringen würde, ließe sich auch eine Lösung realisieren bei der man im Filmbetrieb weniger Einschränkungen hinnehmen müsste, bei meiner Einschätzung nach akzeptablen akustischen Kompromissen.

      Zumal bei der neuen Planungsvariante der größere Raumteil nach wie vor einer akustischen Behandlung bedürfte, für deren Realisierung kein ausreichender Bauraum im Konzept vorgesehen zu sein scheint, ohne die jedoch die hallige und dröhnanfällige Grundcharakteristik ausgedehnte unangestrengte Unterhaltungen oder gar eine Musikbeschallung mit tanzbaren Lautstärken im Barbereich evtl. gar nicht ermöglichen würde.

      An der Decke allein lässt sich nicht allzu viel mit ausreichender Wirkung machen, ohne einen relevanten Verlust an Raumhöhe hinnehmen zu müssen, also bleiben nur die 3,5 bis 4 Wände des größeren rechteckigen Raumteiles (letzteres, falls eine im wesentlichen breitbandig schallharte, massereiche Abtrennung des kleineren Schenkels des L-förmigen Raumes realisiert würde).

      Allerdings können wir hier bestenfalls um Neutralität bemühte Anregungen geben, die von eigenen Vorlieben und Prioritäten jedoch sicher nie ganz frei sind... die Entscheidung obliegt dem Bauherren und zukünftigen Hauptnutzer der multifunktionalen Räumlichkeiten.


      Nochmals kurz zum Konzept der Bolt-Area: diese graphische Darstellung beruht im Wesentlichen nicht auf modernen Rechenmodellen, sondern auf einem Datenbestand an empirisch zusammengetragenen zwar umfangreichen, jedoch gleichwohl systematisch bedingt lückenhaften, nicht-stetigen Messdaten einer Vielzahl unterschiedlichster Räume mit bestimmten Dimensionen und Dimensionsverhältnissen sowie zugeordneten mehr oder minder subjektiven Einschätzungen der Klangqualität derselben (bewertet in u.a. den Dimensionen: Grad an Hall- und Dröhnfreiheit bzw. -neigung, Ausmaß der tonalen Färbung, Sprachverständlichkeit, Tauglichkeit für Musikwiedergabe bzw. -rezeption, etc.)
      Daher sollte man die Einordnung nach Bolt genauso wenig als Maß der Dinge für eine grundlegende Entscheidung über Raumkonzepte heranziehen oder gar der zentimetergenauen Planung von raumakustischen Maßnahmen zugrunde legen, wie man dies mit jedem anderen subjektiv bewerteten Einzelkriterium (RT60-Diagramm, etc.) tun sollte und würde.

      Gruß
      96fps
      Was läuft da zwischen Nut und Feder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 96fps ()

    • Klarer Fall, bei mir würde es der größte Raum fürs Kino werden :thumbsup:

      Die Möglichkeit beide Räume mit einer festen Wand von einander Abzutrennen besteht wirklich nicht ?

      Selbst wenn nicht, dann wird sich Bass technisch sicherlich auch im L Raum eine ,,kompromiss,, Lösung finden.

      Wenn doch eine Wand rein kann dann DBA oder SBA.

      Ich versuche ja immer, bei allem was kein DBA werden kann, ein SBA vorzuschlagen, da man hier den meisten Pegel aus wenig Subs bekommt, jedoch muss man dann so nah vor der Rückwand wie möglich sitzen.
      Was aber bei dir ja scheinbar in den ersten Darstellungen schon fast der Fall war.
      Dann ist ein DBA eher nachteilig.

      DBA klingt am besten mitten im Raum, nach meinem Eindruck.

      Edit Nachtrag : natürlich funktioniert es auch weiter zur Rückwand, jedoch nicht mehr ganz so wenn man den Abstand den die Subs in der Rückwand zueinander haben, selber zur Rückwand maßgeblich unterschreiten.
      Es klingt dann irgendwann nicht mehr DBA typisch sonder bekommt nach meinem Eindruck so einen Multisub Charakter mit rein. Edit Ende

      Das SBA kann unter Umständen auch ohne riesen Rückwand Bass Absorber aus kommen.
      Nach raus Eqen der ersten Mode beim SBA, meist mit Güte Q 6-8, in so einem Raum, erhält mam meist auch ohne Riesen Bass Absorber Wand einen recht präzisen Bass.

      ( in gewissen Verhältnissen gesehen)

      Das aber dann natürlich nur ab Rückwand bis 60 cm vor der Wand, weiter in den Raum hinein hat man das Gegenteil von Pegel.

      Selbst beim riesen Rückwand Absorber aus 60 cm Sonorock ist diese Verteilung im Bass Pegel ähnlich.
      Hinten laut und 1,5 m vor Rückwand einiges weniger Bass.

      Einige normale Absorber, ein Podest und das Sofa habe ich immer mit eingerechnet.
      Sonst klingt oberes SBA mit EQ auch nicht ganz so.

      Alles das hilft den Bass ein kleines Stück zu beruhigen, wenn auch nur in höheren Bass Frequenz Bereichen.




      Also für mich wäre es klar der große Raum.
      Dann käm da eine Wand zwischen Tresen Bereich mit einer großen Tür.
      Das hällt den Bass im Raum kontrollierbarer.
      Man könnte ein DBA bauen, dann aber min 1,5 m vor Rückwand sitzen oder ein SBA, bei dem man am besten an der Rückwand sitzt.

      Eine zwischenlösung ist noch ein Multisub oder einfach nur ein Sub in der Front und einer an der Rückseite, das ginge eventuell auch im L Raum, klingt aber nie so laut und immer etwas schwammiger als Eqthes SBA oder DBA.
      Das hatte ich daher nie so angestrebt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Deflection ()

    • Deflection schrieb:

      Dann käm da eine Wand zwischen Tresen Bereich mit einer großen Tür.
      Oder eine wandnah gemauerte/teilmassive, wandfern in aufgedoppelter OSB-Platten-beplankter Holzständerbauweise abschnittsweise hohl ausgeführte Wand mit mittig darin in Führungsschienen kugelgelagert laufender/versenkbarer schwerer dicker Holz-Schiebetür mit beidseitigen versenkten Griffmulden. :idee:

      Spart enorm Platz in beiden angrenzenden Räumen bzw. erhöht den türnah nutzbaren Bereich ggü. herkömmlicher Scharniertürausführung.

      Habe ich selber in meinen Räumlichkeiten zwischen Küche und angrenzendem halboffenen Ess-/Wohnzimmerbereich einplanen und -bauen lassen. Nur zu empfehlen. :thumbs-up:

      GN8
      96fps
      Was läuft da zwischen Nut und Feder?
    • 96fps schrieb:

      (letzteres, falls eine im wesentlichen breitbandig schallharte, massereiche Abtrennung des kleineren Schenkels des L-förmigen Raumes realisiert würde).

      Deflection schrieb:

      Die Möglichkeit beide Räume mit einer festen Wand von einander Abzutrennen besteht wirklich nicht ?
      Im Kinobetrieb soll der eingezeichnete schwere Vorhang den Bereich abtrennen, was dann leider nicht einer Abtrennung entspricht, wie ihr sie beschreibt.



      96fps schrieb:

      Deflection schrieb:

      Dann käm da eine Wand zwischen Tresen Bereich mit einer großen Tür.
      Oder eine wandnah gemauerte/teilmassive, wandfern in aufgedoppelter OSB-Platten-beplankter Holzständerbauweise abschnittsweise hohl ausgeführte Wand mit mittig darin in Führungsschienen kugelgelagert laufender/versenkbarer schwerer dicker Holz-Schiebetür mit beidseitigen versenkten Griffmulden. :idee:


      Eine innenlaufende Schiebetür, technisch gesehen in etwa sowas?



      Klingt auch interessant!



      Nicht ungeachtet eurer hilfreichen Hinweise, die ich dankend aufsauge, möchte ich noch zwei (vielleicht relevante) Dinge für die letzte Aufstellung anmerken:




      1. im Barbereich ist eine Wanddurchführung, die ich für die Luft, die im Barbereich abgesaugt werden soll nutzen kann:


      Frischluftzufuhr erfolgt dann unterhalb der Leinwand aus dem Nebenraum.
      2. den Kinobereich könnte ich unabhängig des restlichen Raumes gleich farblich optimieren, sprich völlig schwarze Decke und Wände.
    • Hallo beisammen,

      lange war es ruhig hier im Thread. Auch wenn meine Prioritäten speziell in diesem Forum nicht alle Cineasten teilen, was ich absolut verstehen kann, würde ich mich freuen, wenn ihr mich dennoch weiter begleiten wollt. In den Weiten des Internets findet sich selten so geballte Kompetenz zu DIY Projekten wie hier. Einige Themenschwerpunkte in meinem Keller decken sich ja auch wunderbar mit euren Heimkinos. Darüber hinaus hilft mein Thread vielleicht aber auch dem Einen oder Anderen, der ähnliche Funktionen zusammenführen möchte.

      Nach einigen Gesprächen mit Akustik- und Lüftungsfachleuten waren der Aufbau der Vorsatzschalen und abgehangenen Decke geklärt und die Lüftungsanlage geplant.

      Zunächst habe ich mit den Vorsatzschalen begonnen:
      - mit Granulatstreifen wurden die UW Profile entkoppelt:



      - mit Gummischeiben wurde wiederum die Schrauben entkoppelt:


      - die Abluft wird wie beschrieben in den Lichtschacht abgeführt. Beim Ventilator ist es der Helios SVR EC 125 geworden. Flache Bauweise, stufenlos ansteuerbar und er schaufelt bis zu 580 m³/h. Die ganze Konstruktion ist hinter den Vorsatzschalen / Abkofferungen montiert:


      - der Schall soll durch je einen Trox CF - 50 / 80 x 200 für die aktive Abluft, sowie für die passive Zuluft im Raum verbleiben. Nach der Beratung konnte ich hier auf die aufwendige Eigenkonstruktion verzichten. Dieser Trox glänzt mit selten guten Werten insbesondere im tieffrequenten Bereich. 90° Ecken, Luftfilter und dichtschließende Klappen sollen keine schlechteren Werte, wie der ursprünglich geplante Schalldämpfer liefern:


      Der Ventilator und das Fenster bleiben später über luft- und rauchdichte, doppelt beplankte Revisionsklappen erreichbar.

      Das Ständerwerk ist nun so gut wie fertig, sodass ich als nächstes zur Verlegung der elektrischen Leitung komme:


      Der Türenbauer war auch bereits da und wir haben uns auf eine 42db Schallschutztür für das Mauerwerk und eine 37db Schallschutztür für die Vorsatzschale geeinigt. Dies sind in etwa die Schalldämmwerte des jeweiligen Bauteils, worin sie montiert sind.

      Nach wie vor bin ich bezüglich der technischen Ausstattung nicht weiter. Was die Planung der Elektrik blockiert. Momentan könnte ich mir folgendes gut vorstellen:
      - 5.1 mit aktiven PAs (wie bereits im vorherigen Verlauf angesprochen)
      - DIY SBA (4 x JBL CS1214, iNuke o.ä.), vielleicht finde ich einen Kompromiss, die Theke als Bassabsorber auszubauen
      - alles angespielt über die Preouts eines Arcam AVR390. Bei diesem reizt mich die Dirac Live Integration, um eventuelle Schwächen auszugleichen, die die Kompromisse hinsichtlich meiner Akustikmaßnahmen im Raum mit sich bringen.
    • Interessante Sache mit der Lüftung. Bei meinem Bau ist mir die Schallentkopplung ja auch sehr wichtig und mit dem Bau der Lüftungsanlage habe ich auch bereits angefangen.
      Jetzt hängt es erstmal wieder weil der Kinoraum noch fertig werden muss.
      Wenn es soweit ist wird die Lüftung aber das erste sein wo ich mich richtig draufstürzen werde.
    • Ja, die Be- und Entlüftung ist schon ein heikles Thema und kann schnell zur Schwachstelle bei den Schallschutzmaßnahmen werden. Ich bin final auch auf die Messergebnisse gespannt. Hier plane ich Messungen im aktiven Betrieb und mit verschlossenen Absperrklappen und zusätzlich verstopften Ein- und Auslässen. Natürlich wäre auch ein richtiger Vorher / Nachher Vergleich, also mit und ohne Be- und Entlüftungsanlage, interessant gewesen. Dies lässt sich bautechnisch allerdings nicht bewerkstelligen, da die Lüftung komplett hinter die Vorsatzschalen kommt.
    • Ein bisschen was habe ich gestern wieder geschafft:

      Zunächst habe ich einmal einen kleinen Logikfehler korrigiert und alle UW Deckenprofile neu verdübelt. Der Ansatz mit entkoppeltem Profil und entkoppeltem Schraubenkopf war ja nicht verkehrt, aber dank einem Hinweis eines Users konnte ich nicht ausschließen, dass die Schrauben so mittig durch die Profile sind, dass sie diese nicht berühren und somit zu Schallbrücke werden. Also, alte Schrauben Schritt für Schritt raus, aufgebohrt und diese Schallschutzdübel rein:


      Dann wurden noch die beiden Absperrklappen der Be- und Entlüftung zusammen angeschlossen, sodass diese gemeinsam öffnen und schließen:


      Eine (N)YM(St)-J 3x2,5 für die eigene Unterversorgung aller Geräte in der Audiokette wurde verlegt, um hinterher mit dem vorhanden Stromkreis alle anderen Verbraucher, insbesondere der Lichtsteuerungen zu trennen. Ebenfalls ist die Netzwerkversorgung erfolgt:


      Jetzt muss ich mal gucken, wie ich die nicht gerade vom Saintärmann elegant vorgenommene Öffnung wieder sauber und schallschützend verschließe. Die Entkopplung der Leitungen und des Abflussrohres habe ich bereits vorgenommen und überlege, mit was ich verschließe. Pastöse Dichtstoffe dürften in Unmengen nötig sein, um das dicht zu bekommen. Würde sich wohl Bauschaum eigenen?
    • inexplicable schrieb:

      Jetzt muss ich mal gucken, wie ich die nicht gerade vom Saintärmann elegant vorgenommene Öffnung wieder sauber und schallschützend verschließe. Die Entkopplung der Leitungen und des Abflussrohres habe ich bereits vorgenommen und überlege, mit was ich verschließe. Pastöse Dichtstoffe dürften in Unmengen nötig sein, um das dicht zu bekommen. Würde sich wohl Bauschaum eigenen?
      Wie wurden denn die Löcher für die Lüftungsrohre verschlossen?
      Bauschaum ist ziemlich hart und ist nicht für Schallentkopplung geeignet. Wenn Du das Rohr (istja schon mit Schaustoff ummantelt) nochmal mit Entkopplungsgummi umwickelst und dann ausschäumt sollte es aber reichen.
    • hocky schrieb:

      Joa, wie gesagt - ich würde schauen das noch ne Lage von dem Gummgranulat um das Rohr zu wickeln und dann Ausschäumen. Das sollte eigentlich hinhauen.
      So habe ich es dann auch am Samstag gemacht. Mit Granulat umwickelt und zusammen mit den Leitungen aus dem Nebenraum ausgeschäumt. Man, ist das eine Sauerrei. Mal schauen, ob ich das für's Gewissen noch sauber "beschneide" oder mir das hinter den Vorsatzschalen einfach egal ist.



      Ansonsten habe ich am Samstag noch weiter Leitungen verlegt:

      - sowohl an der Wand wo sich später Leinwand/Bafflewall befinden werden, wie auch im Bereich der Theke kommen alle 3 Außenleiter (Phasen) der Hauptversorgung an
      - ebenfalls sind beide Bereiche mit Netzwerk versorgt
      - die Steuerleitungen der Absperrklappen für Zu- und Abluft wurden zum Barbereich verlegt
      - die Steuerleitung vom Abluftventilator wurde zum Barbereich verlegt



      Als der Kupferkampf bewältigt schien fiel mir ein, dass ich gar nicht an eine NF Leitung zwischen Bar und Baffle gedacht habe. Sicher werde ich meinen alten Mischer im Barbereich wieder aufbauen, um aus der Konserve zu beschallen. Daher gerade noch schnell 4 paariges, symmetrisches Kabel bestellt. 2 Stereowege sollte ausreichen, falls ich noch eine Quelle im Barbereich vergessen haben sollte.

      Über Ostern soll es dann mit den Wänden weitergehen. Zumindest die Dämmwolle sollte es in das Ständerwerk und die Dampfsperre davor schaffen.
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