Bauplanung: ROBtainROOMS - Ein Multi-Unterhaltungskeller

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    • hocky schrieb:

      Für sowas habe ich das 20DA-Kabel eingeplant. Da hast Du 20 Doppeladern in 0,8mm² über die Du solche Sachen prima schicken kannst.
      Spielt zwar keine Rolle in dem Fall (bezogen auf die Strombelastbarkeit), aber bei "Datenleitungen" handelt es sich idR um eine Durchmesserangabe einer Ader. Der Querschnitt liegt also bei ca. 0,5mm^2.
      Grundsätzlich aber natürlich eine gute und recht flexible Lösung.
    • Um nochmal das Problem hinsichtlich Schallschutz bei Wanddurchführungen für Leitungen anzugehen ...

      inexplicable schrieb:

      Hat jemand schallschutztechnische Erfahrungen mit solchen Brandschutz Kabelabschottungen?

      Ich habe mir den Aufbau dieser Abschottungen, aber auch die Montagehinweise der GK-Hersteller hinsichtlich schallschutztechnischer Unterbringung von UP-Dosen nochmal näher angesehen und komme zu folgendem Lösungansatz:

      - ich öffne sowohl die Vorsatzschale, wie auch das Bestandsmauerwerk ca. 30cm über dem Boden und mittig auf der Wand, die die Technik und dieBaffle Wall / Leinwand trennt für einen ca. 50x50mm großen Kanal
      - der Kanal ist nicht durchgehend von einem zum anderen Raum (Stichwort Schallbrücke), sondern nur jeweils so tief wie die jeweilige Wand
      - danach führe ich alle aktuell benötigten Leitungen durch und befülle die Kanäle ganz eng von beiden Seiten jeweils mit einer passenden Füllung (z.B. Isobond, Basotect...)
      - abschließend montiere ich von beiden Seiten leicht überlappend (ca.70x70mm) jeweils 2 Lagen GKP und bohre diese lediglich auf Kabeldurchmesser auf und versiegel diese elastisch

      Mal ganz grob skizziert:


      Sollten sich meine Anforderungen an Leitungen ändern, demontiere ich die GKP Platten auf beiden Seiten, pule die Dämmung wieder aus den Kanälen und belege neu. Könnte das funktionieren oder hat jemand andere Lösungsansätze bzgl. Kabeldurchführungen?
    • Moin,
      ich werde das bei mir ähnlich lösen.
      Der Unterschied bei mir ist halt dass es bei mir zwei Mauern sind, dazwischen Dämmwolle.
      Bei mir werden es 3 Kabeldurchführungen, die entsprechenden Kernbohrungen wurden schon gemacht.
      Ich habe mir 3 Wickelfalzrohre in einer Länge besorgt die ich in der Mitte durchschneide. Diese klebe ich dann mit Klebeband (ich denke ich werde so elastisches Dämmband verwendet das man z.B. auch für das Abkleben von Dampfbremsen nimmt) wieder zusammen mit einer Lücke dazwischen.
      Auf beiden Seiten der Wand setze ich eine Rohrmanschette die eingeschäumt wird (auch so tief wie eine einzelne Wand mit Lücke dazwischen).
      Die Kabel ziehe ich dann durch die Öffnungen, am Ende werde ich die dann Ausschäumen von beiden Seiten (ich werf da so viele Kabel rein dass ich ziemlich sicher bin damit die nächsten 10 Jahre klar zu kommen. ;)
      Wenn doch noch was fehlt wird´s halt eher ungemütlich, dann muss gepopelt werden. Deshalb warte ich mit dem Ausschäumen bis ganz zum Schluss.

      Also im Grunde eigentlich das gleiche Prinzip wie bei Dir.
    • Das klingt in der Tat nach einem ähnlichen Aufbau, mit zumindest ähnlich zu erwartender Wirkung. Über Rohrmanschetten bin ich auch gestolpert, welche bei dir die Funktion wie bei meiner zusätzlichen Aufdopplung übernehmen.

      Doppeltes Mauerwerk dürfte natürlich das Nonplusultra werden :thumbup: Hatte auch mal über Vorsatzschalen aus Kalksandstein nachgedacht. Wie löst du es bei dir mit der Decke?
    • inexplicable schrieb:

      Doppeltes Mauerwerk dürfte natürlich das Nonplusultra werden Hatte auch mal über Vorsatzschalen aus Kalksandstein nachgedacht. Wie löst du es bei dir mit der Decke?
      Ich hatte das Thema bei mir im Bauthread mal beschrieben => beisammen.de/index.php?thread/…ostID=1464510#post1464510
    • Ah ok, das hatte ich so im Detail gar nicht mehr auf dem Schirm. Damit dürfte der Bereich der Durchführung beider Mauern bei dir "Detail O" oder "P" sein, richtig?

      Ich hatte mich gerade schon gefragt, wo ich in deinem Thread überlesen habe, dass der Raum bei dir rund herum ein zweites Mauerwerk erhält.
    • Endlich hat sich mal wieder Zeit für die Fortführung des Projekts gefunden.

      Die Kabeldurchführung habe ich jetzt wie von mir skizziert umgesetzt. Zunächst die Durchführung durch das Bestandsmauerwerk:


      Dann Flachkanal mit Granulat zur Entkopplung umfasst:


      und ins Mauerwerk eingeschäumt:



      Dann die separate Durchführung durch die Vorsatzschale:


      Ansonsten sind die restlichen Vosatzschalen dann auch mit Steinwolle gefüllt:
    • Und weiter geht's:

      - zunächst mal den restlichen Thekenkranz gedämmt (ich denke jetzt erkennt man die Idee der 3 Seitigen Ecktheke schon ganz gut):


      - sowohl der Ventilator samt Versorgung/Verteilung, wie auch der Luftfilger bleiben über doppelt beplankte Luftdicht-Revisionsklappen erreichbar:


      Hinter den Revisionsklappen werde ich hinterher zur Dämmung passgenaue Einsätze aus grifffestem Material wie Basotect oder ähnlichem.

      - und zu guter letzt habe ich die Folienschlacht fortgeführt und die ersten Kabeldurchführungen (hier Hauptlichtschalter und Heizungssteuerung) vorgenommen:


      Morgen will ich die letzten Dampfsperren anbringen und nächste Woche kommt die erste Lage GKP.
    • Soooo, der Kampf mit der Dampfbremse ist weitestgehend abgeschlossen.War gar nicht so einfach, nicht selbst in den Tiefen einer 4 m langen Dampfbremsbahn verschollen zu gehen:


      Jetzt muss ich aber dringend mal aufräumen und Platz für Samstag machen. Da werde ich mit Unterstützung für die 1. Lage die unhandlichen Silentboards (2500x625) aus der Garage in den Keller hiefen und nach Möglichkeit direkt verarbeiten. Vorher muss ich unter der Woche noch rgendwie die Manschetten für Zu-, sowie Abfluft und Zu-, sowie Abwasser montieren. Ich hoffe, dass Material trifft noch kurzfristig ein.
    • 2. Lage Diamant ist montiert

      Hallo Beisammen, hier ein kleines Update:

      Zunächst wurde die 1. Lage Silentboard fertig gestellt und verspachtelt:


      Dann die 2. Lage Diamant montiert:


      Diese gilt es jetzt noch zu verspachteln. Während die 1. Lage noch bequem auf das Granulatband abgestellt werden konnte, mit welchem die Profile von Decke und Boden entkoppelt wurden, habe ich die 2. Lage mit Abstandhaltern vom Boden (aktuell quasi frei schwebend) verschraubt. Die Fugen werden nun noch dauerelastisch abgedichtet.

      Dann kann der Fliesenleger schonmal in der zweiten Augustwoche starten und im Anschluss werden die Schallschutztüren eingebaut. Ich befürchte, dass ich vor dem Fliesenleger die Decke nicht mehr eingezogen bekomme, sodass ich das danach mache. Ab Ende August wird es dann erstmal zu einer Zwangspause kommen, denn unsere 2. Tochte wird das Licht der Welt erblicken. Mit dem Status bis zur Geburt bin ich aber ganz zufrieden, denn spätestens nach dem Einsetzen der Schallschutztüren dürfte in Kombination mit den fertigen Vorsatzschalen bereits ein guter Schalldämmwert gegeben sein, sodass ich in freien Minuten immer mal wieder weiter arbeiten kann, ohne die Kids und meine Frau mit Lärm zu belästigen ;)
    • braz schrieb:

      was passiert mit der Filigrandecke?
      Die wird ebenfalls mit identischem Aufbau abgehangen...


      inexplicable schrieb:

      Ich befürchte, dass ich vor dem Fliesenleger die Decke nicht mehr eingezogen bekomme, sodass ich das danach mache. Ab Ende August wird es dann erstmal zu einer Zwangspause kommen, denn unsere 2. Tochte wird das Licht der Welt erblicken.
    • Angeregt durch einen anderen Beitrag habe ich die bevorsehende Deckenmontage noch einmal überdacht.

      Anstelle einer umlaufenden Lichtvoute oder einem Deckenfries, kam in dem anderen Projekt eine Deckenkonstruktion zum Einsatz, die mit einer umlaufenden Nische die Unterbringung der Beleuchtung (LED Stripes als Downlights) ermöglicht. Darüber hinaus würde ich hier Platz einplanen, um die gesamte Verkabelung innerhalb des Raumes flexibel und erreichbar unterzubringen:


      Ich könnte mir ebenfalls gut vorstellen, die Absorber gleich in die Konstruktion mit aufzunehmen, anstatt dieser später darunter zu hängen. Dabei würde ich sogar überlegen, den gesamten Innenraum der Decke mit Absorbern auszustatten, welche die Sprachverständlichkeit insgesamt erhöhen und im Allgemeinen zu einer angenerem Akustik beitragen. Natürlich werden Diffusoren und Absorber im "Kino"-Bereich nach Messungen bestimmt, aber im restlichen Raum könnten handelsübliche Absorber von Rockfon oder Ecophon zum Einsatz kommen.

      Insgesamt darf natürlich nicht der Schallschutz der gesamten Konstruktion leiden. Der Aufbau könnte wie folgt aussehen:


      Was haltet Ihr davon?
    • Es hat sich wieder etwas getan: Die Fliesen sind gelegt und die beiden Schallschutztüren wurden montiert:



      Ist schon ein krasser Unterschied! Habe mal ganz primitiv mit dem iPhone gemessen:


      Beide Türen auf:



      Innentüre zu:


      Beide Türen zu:

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    • Nicht schlecht.
      Wenn ich das richtig interpretiere dann ist der Unterschied zwischen Türen auf und Türen zu aber "nur" ca. 30db, richtig?
      Bei zwei Türen hätte ich mehr erwartet.

      Frage:
      Was machst Du mit der Fuge in der Zarge und dem Boden? Gleiches werde ich ja bei mir auch haben - da fehlt mir noch so ein bisschen die Idee.
    • @hocky: Ich hätte auch mehr erwartet. Gehört ist die Dämmung schon enorm. Wie aussagekräftig jetzt so eine iPhone Messung ist, lasse ich mal dahin gestellt. ;) Leider habe ich mein Umic gerade verliehen.

      Jetzt muss ich ja auch noch die Decke abhängen, womit dann das Thema Schallschutz rund sein sollte. Gespannt bin ich vor allem auf die Unterschiede mit und ohne aktivierter Lüftung.

      Ich denke am Boden werde ich dauerelastisch etwas von den Granulatstreifen einkleben, mit denen ich die Profile von Decke und Boden entkoppelt habe. Zwischen die Rahmen könnte ich mir ein luftdurchlässiges weißes Gewebeband vorstellen. Aber eine finale Lösung habe ich noch nicht.

      @kottan: Ich sehe gerade, dass meine App die Bewertungsfilter A, B, C und Z anbietet. Werde also gerne mal eine A und C Messung machen. Was für ein Soundfile empfiehlt sich eigentlich dafür von der Schallquelle?
    • inexplicable schrieb:

      Ich hätte auch mehr erwartet. Gehört ist die Dämmung schon enorm.
      Naja, wenn man davon ausgeht dass eine Reduzierung um 3db ja einer Halbierung der Lautstärke gleichkommt dann ist das ja auch nicht schlecht. ;)

      inexplicable schrieb:

      Ich denke am Boden werde ich dauerelastisch etwas von den Granulatstreifen einkleben, mit denen ich die Profile von Decke und Boden entkoppelt habe. Zwischen die Rahmen könnte ich mir ein luftdurchlässiges weißes Gewebeband vorstellen. Aber eine finale Lösung habe ich noch nicht.
      Im Türrahmen hatte ich an so Kompriband gedacht was man im Fensterbau verwendet. Nur beim Boden weiß ich noch nicht so ganz was ich da mache - das muss ja auch einigermassen stabil sein wenn man da drüber/drauflatscht.
    • hocky schrieb:

      Im Türrahmen hatte ich an so Kompriband gedacht was man im Fensterbau verwendet.
      Das ist auch eine interessante Idee. Ich glaube ich habe irgendwo noch sowas rum fliegen. Zwar in grau, aber für einen Versuch sollte das erstmal genügen.

      Fritzibaby schrieb:

      Das heisst, man kann da eine Dichtung einbauen die sich absenkt, kurz bevor die Türe ganz zu ist.
      Beide Türen, sowohl die innere 37dB, wie auch die äußere 42dB Tür, verfügen über die absenkbaren SchallEx Bodendochtungen.
    • Finale Planung der Decke ... oder doch erst Planung der Bassbeschallung?

      Hallo beisammen, seit Tagen bereitet mir die Ausführung der Decke Kopfzerbrechen und ich möchte euch gerne mit einbeziehen.

      Letzte Idee war ja den Aufbau wie folgt zu lösen:


      Nach wie vor halte ich diese Ausführung für funktionell hinsichtlich der integrierten Absorber (/Diffusor über dem Sitzplatz), dem Platz für eine jederzeit erreichbare Verkabelung und optisch ansprechend durch die indirekte Beleuchtung. Allerdings habe ich keine Idee, wie ich die Beplankung ohne Deckenkontakt ganz am Rand realisieren soll:


      Klassische UD Profile nehmen mir einfach zuviel Höhe. Der gesamte Aufbau muss bei meiner Rohdeckenhöhe von 225cm halt so flach wie möglich bleiben.

      Auch habe ich überlegt, ob ich den ersten Abhänger umlaufend durch Konstruktionsvollholz (z.B. 60x40) ersetzen sollte:

      Bleibt dennoch die Frage, wie ich die Beplankung befestige. Hat jemand praktische Tipps oder Ideen zur Befestigung?

      Dann plagt mich insgesamt allerdings die Frage, ob das akustisch überhaupt sinnvoll ist. Wie ich gelesen habe, sollten Bässe idealerweise in allen Ecken, also auch in den Ecke von der Wand zur Decke absorbiert werden. Das wirft die grundsätzliche Frage auf, ob ich mich erst festlegen sollte, auf welcher Weise ich den Bass beschalle. Aufgrund der vorhanden Endstufen könnte ich mir hier sehr gut einen Selbstbau vorstellen. Gerne als SBA in einer Bafflewall integriert. Leider kann ich an der Rückwand jedoch nicht ausreichend absorbieren. Da steht die Bar! Ich könnte sicher den Tresen selber absorbierend ausführen. Ob Eckabsorber in der Front und an der Decke, sowie ein absorbierender Tresen hier ausreichend sind? Ein DBA werde ich aufgrund der Raumaufteilung nicht realisieren können.

      Was meint ihr? Wollen wir uns erst über die Subausführung austauschen, bevor ich weiter meine Deckenausführung plane?
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