JAMES BOND 007: SPECTRE

    • Blu-ray

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    • Last Action Hero schrieb:

      In dem Anspruch, Bond seriöser/ernsthafter/realistischer zu machen, ging leider auch viel an Spannung, Leichtigkeit und die nötige Prise Humor verloren, die alle früheren Bonds auszeichnete. Craig passt zwar in dieses Konzept und die Reihe musste sich natürlich auch weiter entwickeln, aber irgendwo hätte man sich auch mehr treu bleiben können. Ein paar, wenn auch gut gemachte Anspielungen reichen da leider nicht.

      Das sehe ich nun nicht so. Mit der humorigen Art, wären sie hoffnungslos abgesoffen und so besannen sie sich auf die Ursprünge und weder die Romane geben irgendetwas humoriges, leichtes vor, noch tun das die ersten drei Filme.

      Wenn ich an die Einstiegssequenzen dieser Filme denke und auch aller anderer, an die ich mich erinnern kann, dann waren das kurze Teaser als Einstieg und nicht so eine Orgie, wie bei Spectre.

      Der Film an sich, scheint mir gut zu sein und mich stören auch die Längen nicht. Ich finde sie eher entspannend und entkrampfend für die Geschichte.

      Was deinen Einwand mit MI5 angeht, so sehe ich die Szene mit dem Flugzeug dort bei weitem nicht so überbordend, wie es hier der Fall ist. Es sind wenige Personen, die dort handeln und es ist vom Setting her viel minimalistischer.
      grüße
      peterle

      ---

      "I feel sorry for people who don't drink. When they wake up in the morning, that's as good as they're going to feel all day."
    • peterle schrieb:

      Was deinen Einwand mit MI5 angeht, so sehe ich die Szene mit dem Flugzeug dort bei weitem nicht so überbordend, wie es hier der Fall ist. Es sind wenige Personen, die dort handeln und es ist vom Setting her viel minimalistischer.
      Da gebe ich dir Recht, es war nicht so überbordend und auch um einiges minimalistischer. Der Spannungsbogen bei MI 5 konnte dafür aber so ziemlich Aufrecht erhalten werden.
      Aber gut, kommerzeill war Spectre ein Erfolg, es geht weiter und ich bin gespannt ob Craig weiter macht.
    • peterle schrieb:

      Last Action Hero schrieb:

      In dem Anspruch, Bond seriöser/ernsthafter/realistischer zu machen, ging leider auch viel an Spannung, Leichtigkeit und die nötige Prise Humor verloren, die alle früheren Bonds auszeichnete. ...
      Das sehe ich nun nicht so. Mit der humorigen Art, wären sie hoffnungslos abgesoffen und so besannen sie sich auf die Ursprünge und weder die Romane geben irgendetwas humoriges, leichtes vor, noch tun das die ersten drei Filme....
      Hmmm, also ich würde eher sagen, dass sich "ernste und humorige" Bonds ziemlich abgewechselt haben und man weder den einen noch den anderen Stil zum "Ursprung" erklären kann: Moore & Lazenby waren dicht an albern und Dalton noch grimmiger als Craig. Connery (in seinen früheren eher ernst, später eher flockig) und Brosnan (eher Moore als Connery) irgendwo dazwischen.

      Es kann gut sein, dass das Publikum nach 4 ernsten wieder nach einem lockereren Bond lechzt, aber der "Craigbond" war bei seiner Einführung der absolute Hammer (und vermutlich klug gewählter Franchise-Wiederbeleber).

      Gruß

      Simon2
    • James Bond 007 – Spectre

      Aloha!

      Ich schrieb nach dem Kinobesuch dies:

      MickeyKnox schrieb:

      Der Film gefiel mir ganz gut, nicht so gut wie CR oder SF, aber klar besser als EQT. Craig ist einfach ein geiler Bond. Die ruhigen, unaufgeregten Passagen erfreuten mich, aber am besten fand ich die Szenen auf dem „Zahnarztstuhl". :bigsmile:

      Waltz hatte als Schurke noch klar Luft nach oben, er hat aber auch wenig Spielzeit; das Bondgirl hingegen machte seine Sache gut.
      Im HK gefiel mir der neue Bond etwas besser, vor allem technisch. Das Bild war schärfer, der Tiefbass präsenter, allerdings war der Schwarzwert auch hier nicht das Gelbe vom Ei. Der Atmosphäre kamen die besseren Schauwerte zugute – oder waren es nur die fehlenden Popkornlabertretsäue? ?(

      Fazit: Wer Craig als Bond mag, der kann mit diesem Film nichts falsch machen, sein bester ist es aber nicht. Wenn dies der letzte Bond mit Craig sein sollte, dann wäre dies inhaltlich ein super Abschluss, ich hoffe aber auf mindestens noch einen weiteren mit ihm.

      Film: 2+
      Ton: 2+
      Bild: 2-
      Gruß Mickey

      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • Spectre zieht im Netz ja neben viel Lob auch massig Flak - er wird von einigen besonders Erzürnten/Enttäuschten/Trolligen provokativ als schlechtester/langweiligster Bond-Film aller Zeiten oder gar als schlechtester Film aller Zeiten bezeichnet.

      Das ist, mit Verlaub, fair betrachtet grober Unfug :silly: :verlegen: , da bei aller berechtigten Kritik an Schwächen von Drehbuch, schaumgebremsten/stereotypen/absenten schauspielerischen Leistungen, unglücklicher Verteilung der screentime, uneven pacing/mangelnder erzählerischer Stringenz und Konsequenz, overall length/Längen und Schnittrhythmus, Tone and Balance-Issues (campy vs. gritty-Thematik), Zitatdichte, Auswahl und Vortrag des Titelsongs, etc. pp. doch als Gesamtwertung ein ganz klein wenig überzogen. X/ (Die Another Day wäre da neben anderen Geschmacksverfehlungen ein verdienterer Kandidat für die rote Laterne am Ende des historischen Zugwracks Bond-Franchise. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich ja nicht streiten. :zwinkern: )

      Wer des Englischen mächtig ist, findet das aktuelle Phänomen des "Aus Kübeln auf Spectre geschleuderten Hasses" in folgendem lesenswerten reddit-Thread erörtert: I don't understand the hate on Spectre
      Meine Wenigkeit pflichtet dem Threadersteller bei: ich ebensowenig.

      Alleine schon die Eingangs-/Helikoptersequenz ist eine Klasse für sich... Hierzu noch als Zugabe (wegen Spoiler-Gefahr jedoch unbedingt nur für diejenigen zu empfehlen, die den Film bereits gesehen haben) ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

      Gruß
      96fps

      PS. Daniel Craig sollte m.E. baldmöglichst nochmals (und sei es nur für ein letztes rundum überzeugendes Kapitel zum würdigen Abschluss der Craig-Bond-Ära) als 007 auftreten - und die an der (Vor-)Produktion Beteiligten bitte zuvor ihre unübersehbaren derzeitigen Formschwächen und Mutlosigkeiten überwinden, um zur Top notch-Form von Casino Royale und Skyfall zurückfinden, die dem totgerittenen Pferd Bond-Franchise unwahrscheinlicherweise nochmals für ein weiteres Jahrzehnt neues Leben einzuhauchen vermocht hatten. :gruss:
      Was läuft da zwischen Nut und Feder?
    • Nachdem ich mir Spectre im Kino angesehen hatte, kam am letzten Samstag die Bluray und ich habe mir den Film jeweils in deutsch und englisch angeschaut.
      Von der Filmbewertung gehe ich konform mit den Einschätzungen von Peterle. Für mich hat der Film die richtige Abstimmung in der Länge, dem Wechsel zwischen Action und Ruhe usw. Auch beim dritten mal Sehen kam keine Langeweile auf.

      Zum Bild kann ich nichts sagen, mein HD-Ready-Beamer zeigt mir nicht alle möglichen Details. Die farblichen Abstimmungen der einzelne Locations (Österreich, Mexico, Nordafrika) fand ich jedoch sehr passend, aufgefallen sind mir aber mehrmals bei Schärfewechseln geometrische Verzeichnungen (z.B. beim "Nach Mexico"-Gespräch zwischen Bond und M und dem Dazukommen von C). Derartige Verzeichnungen sind mir bisher noch nie aufgefallen.

      Der Ton war auch in der deutschen Synchronfassung hervorragend, im Originalton empfand ich einige Stimmen leicht "nuschelnd".

      Tja, und ob Craig noch mal wiederkommt - viele Fragezeichen und ich weiß es nicht. Immerhin hat er seine Waffe im hohen Bogen in die Themse geworfen...

      Gruß Günter
      Das Weiß der Leinwand ist das Schwarz des Films
    • JAMES BOND 007: SPECTRE




      Film: 7/10 Punkte
      Eine mysteriöse Nachricht der verstorbenen "M" veranlasst James Bond, ohne Erlaubnis des neuen "M" nach Mexico und Rom zu reisen. Dort findet Bond heraus, dass sich seine ehemaligen Kontrahenten verbündet haben. Er schleicht sich in diese Organisation ein, die den Namen "Spectre" trägt und wird entdeckt.

      Nach einem ausgesprochen spektakulären Anfang flacht der Plot etwas ab. Die viel zu lange Geschichte bietet zwar zahlreiche Schauwerte, gewohnt schöne Location und einen stets bemühten Daniel Craig, schafft es aber nicht, die Spannung über die Laufzeit aufrecht zu erhalten. Letztendlich wirkt der "Showdown" am Ende konstruiert und fast schon unspektakulär. Gerade Christoph Walz ("Django Unchained") vermag wenig zu überzeugen, da er in seiner Rolle als Blofeld unglaubwürdig erscheint. Trotzdem setzt dieser Bond lückenlos und routiniert die Geschichte nach "Skyfall" fort, ohne allerdings dessen Klasse zu erreichen. Am Ende verbleiben ein paar (wenige) Höhepunkte.


      James Bond 007: Spectre - James Bond führt den letzten Befehl der verstorbenen "M" aus. Dabei verschlägt es ihn auch nach Österreich.

      4K-Bild 8/10 Punkte
      Der überwiegend rauschfreie CinemaScope-Transfer besitzt eine gute Schärfe. Dadurch wird das Alter von Monica Bellucci schonungslos aufgezeigt. Die Farben sind stark in Braun/Gelb gefiltert. Im Vergleich zur Full-HD-Fassung kann die 4K-Version in allen Belangen sichtbar zulegen. Der Grauschleier auf Lucias Anwesen ist weggezogen, das Helligkeitsflackern nicht mehr vorhanden. Die Plastizität legt deutlich zu. Nachtaufnahmen sind gleich gut durchgezeichnet, erscheinen aber plastischer auf der UHD-Version. Der erweiterte Farbumfang des Rec.2020/P3-Farbraums sorgt für sattere Farbbrillanz. Bereits der Vorspann leuchtet überaus prachtvoll. Überdies zeigt die höhere Auflösung Feindetails klarer. Die Schneelandschaft in Österreich erscheint realistischer. Der Schnee ist nicht mehr eine weiße Fläche wie auf der Full-HD-Fassung, sondern weist eine natürliche Struktur auf. Panoramaaufnahmen laufen dann zur Hochform auf und sind ein wahrer Augenschmaus.

      Ton: 9,5/10 Punkte
      Der deutsche DTS-5.1-Mix besitzt sorgt für mächtig Druck während der Explosionen. Die Stimmen sind gut zu verstehen, tönen aber nicht ganz so klar, wie in anderen Bondfilmen. Dafür besitzen diverse Schüsse eine hohen Dynamikumfang und knallen ordentlich. Während der Action-Szenen wird es dann richtig laut im Heimkino, weil Musik und Sound-Events die Pegel mächtig aufdrehen.


      James Bond 007: Spectre - Lucia (Monica Bellucci) und James Bond (Daniel Craig) treffen sich in Rom.

      Fazit:
      Spectre setzt die Reihe ab "Casino Royale" lückenlos fort, erreicht aber nur zu Anfang die Klasse seiner Vorgänger. Die ordentliche Bildqualität der 4K-Version übertrifft die Full-HD-Version in allen Belangen. In Summe finde ich, dass alle 4K-Versionen der Craig-007-Reihe den Full-HD-Fassungen überlegen sind und einen Austausch lohnen.


      Titel (Originaltitel): James Bond 007: Spectre (Spectre)
      Herstellungsland: Vereinigtes Königreich
      Produktionsjahr: 2015
      Darsteller: Daniel Craig, Ben Whishaw, Ralph Fiennes, Naomie Harris, Rory Kinnear
      Regie: Sam Mendes
      Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 7.1), Französisch (DTS 5.1)
      Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch
      Region: Region B/2
      Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
      FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
      Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
      Erscheinungstermin: 3. März 2016
      Spieldauer: 148 Minuten
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
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