Filtertuning: Marketing-Masche oder werden Kontrast und Lichtausbeute tatsächlich gesteigert?

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  • Das Filtertuning ist jedenfalls physikalisch erklärbar und gehört damit erstmal nicht in den Bereich Voodoo.


    UHP-Lampen haben in ihrem natürlichen Farbspektrum meist einen starken Grünüberschuss gegenüber der bei Beamern gewünschten Farbtemperatur 6500 K (D65)

    Es gibt bei Beamern i.d.R. eine Farbtemperatureinstellung die dem nativen Farbspektrum der UHP-Lampe nahe kommt, was meist mit starkem Grünüberschuss einhergeht, dann hat man aber die volle Lichtleistung und die kann man werbewirksam einsetzen.
    In dem Modus zeigt sich dann auch der maximale native On/Off-Kontrast.
    In einem an D65 angepassten Modus wird grün per Kontrastregler runtergeregelt, damit sinkt auch die max. Helligkeit. Im Schwarzwert kann man aber nix machen (außer per Helligkeitsregler anheben um auch da auf D65 zu kommen, damit sinkt der Kontrast aber noch weiter), der zeigt dann weiterhin das native Lampenspektrum. Damit sinkt also der (kalibrierte) Kontrast ggü. dem mit der nativen Farbtemperatur.


    Nun nimmt man einen Farbfilter der Komplentärfarbe zur überschüssigen Farbe des UHP-Spektrums (was i.d.R. grün ist, und damit die Komplementärfarbe magenta, wie die Filter eben meist dann sind) und der filtert nun optisch den Grünüberschuss raus und zwar beim Weißwert (was man vorher nur per Software machen konnte) ABER AUCH beim Schwarzwert ( der dann auch D65 näher kommt). Da nun ggü. der reinen Softwarekorrektur auch der Schwarzwert geringer wird, steigt der erzielbare On/Off-Kontrast ggü. der Softwarelösung wo man nur den Weißwert beeinflussen kann.

    Natürlich könnten die Hersteller selbst das Lampenspektrum bereits optisch filtern, dann hätte man aber keinen Dynamikmodus mehr den man mit einer hohen Lumenzahl bewerben kann...

    Wobei das bei JVC z.B. durchaus der Fall sein könnte, denn zum einen sind die wohl schon ab Werk recht nahe an D65 und die werben nicht mit sehr hohen Lumenzahlen (über 2000).
    Bei JVC sind mir auch keine externen Farbfilter bisher bekannt, weil das wohl nicht viel bringt.

    Man muss aber den Projektor auf den Farbfilter kalibrieren, allgemein mitgelieferte Einstellwerte bringen wenig, v.a. wenn die Serienstreuung der Geräte recht hoch ist.*
    Es ist meines Wissens nach v.a. eine Händlerkette die den Filter vertreibt und feste Einstellwerte mitliefert, über andere Händler kann man den Filter zusammen mit einer Kalibrierung erwerben, was dann viel mehr Sinn macht.
    Selbst messen konnte ich das ganze noch nicht. Ich habe so einen Filter daheim liegen, der aber nicht auf mein Gerät angepasst ist. Trotzdem werde ich mal schauen inwiefern da was geht bei meinem Projektor, wenn ich mal Zeit habe.


    *) In dem Zusammenhang möchte ich noch auf folgendes hinweisen: Im Eingangsposting wird ständig der Modus mit LPE-Filter und den mitgelieferten Einstellwerten verglichen mit einem KALIBRIERTEN Modus basierend auf dem Preset Natürlich!
    Entweder man vergleicht beide Modi unkalibriert oder beide Modi kalibriert. Alles andere ist Äpfel mit Birnen.
    Zum Rest sag ich mal nix, die Leute die eh schon im Bilde sind können sich ihren Reim draus machen.
    Viele Grüße

    Christian

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von audiohobbit ()

  • @audiohobbit DANKE! :thumbsup:
    Ich lese hier schon eine ganze Weile mit und frag mich die ganze Zeit: Warum erwirbt nicht einfach jemand mit dem nötigen Mess-Equipment "online" das Filter und macht selber mal Messungen? Durch das Fernabgabegesetz besteht ja ein Rückgaberecht - also null Risiko.

    Wenn man den (in meinen Augen pedantischen) Streit um "es muss aber mit den vom Hersteller auf den Zettel geschrieben Werten" gehen mal außer acht lässt, wäre es IMHO für viele hier interessant, ob das Filter überhaupt in der Praxis die Vorteile bringen kann, die theoretisch durch die Möglichkeit die Lampe im hellsten Modus (mit Grün-Überschuss) betrieben zu können, vorhanden sein sollten.

    - Käme dabei raus, dass es eigentlich immer zu einer Verfälschung kommt, dann wäre das Filter so oder so unbrauchbar - egal ob mit individueller oder allgemeiner "Kalibrierung
    - Käme dabei raus, dass das Filter sehr wohl eine Verbesserung bringen kann, macht es Sinn weiter über die Voraussetzungen zu sprechen.
    Dann wäre es vermutlich auch interessant zu klären, ob das Filter wirklich "etwas ganz Besonderes" ist, oder ob irgend ein 10,-€ Grünfilter nicht genau so gut funktioniert.
    Natürliche Dummheit ist weiter verbreitet als künstliche Intelligenz.
  • Einige Hersteller arbeiten doch eh mit Filtern. Bei meinem TW5000 damals schob sich z.B. auch ein Filter in den Lichtweg wenn ich den auf SRGB gestellt habe. Durfte das gleiche sein...

    So wie ich die LPE (Light Power Editionen) in Erinnerung habe geht es da um das, was audiohobbit beschreibt: Den besten Kompromiss aus maximaler Helligkeit bei richtigen Farben. Bei dem 9300 kann man den Dynamikmodus wohl gar nicht so kalibrieren wie den "Natürlich" Modus. Aus dem Grund gibt es den Filter!

    Was die mitgelieferten Werte angeht kommt es natürlich auf die Serienstreuung an. Das Modell von GL scheint ja in jedem Fall ein extremer Ausreißer zu sein. Da wundert es dann auch nicht, dass die mitgelieferten Werte total daneben liegen.
    Es könnte auch sein, dass irgendwas in der Messkette oder Mess Prozedur bei GL nicht stimmt und seine "linearen" Messungen gar nicht linear sind - wie gesagt, das ist in keinem Fall eine Behauptung, lediglich eine Möglichkeit.

    Wenn nun ein Händler über 100 Geräte gemessen hat, könnte ich mir schon vorstellen, dass es möglich ist, einen Filter mit Werten auszuliefern. Eigentlich sollten die Serienstreuungen heute recht gering sein.
    Klar wird das nie das Optimum sein, aber vielleicht dennoch ein guten Bild abliefern.
    Wenn jemand maximale Helligkeit benötigt, dann besser mit leicht verkurbelten Farben als mit total verkurbelten Farben.
    Doxer hier aus dem Forum z.B. hat einen TW4400 (meine ich) und nun eine Leinwand mit über 3 Metern breite. Da war das Bild schon recht dunkel. Er erinnerte sich, auch noch so einen Filter zu haben, mit extra Speicherplatz und ist wohl nun ganz begeistert, was das gebracht hat.

    Ich selber habe keine große Erfahrung damit, würde also weder sagen "Auf keinen Fall kaufen - noch würde ich sagen "in jedem Fall kaufen"

    Das eine individuelle Kalibrierung zu Hause immer besser ist, steht wohl außer Frage...

    @Suke:
    Naja - also aus "Nächstenliebe" macht GL die Tests der Geräte sicher nicht, sonst würden die Hersteller und Händler ihm ja nicht immer Testexemplare geben... Der Test vom TW9300 z.B. ließt sich in keinster Weise objektiv! Für mich geht das in die selbe Richtung wie bei anderen "Händler" auch...
  • Die internen zuschaltbaren Filter machen meist was anderes, nämlich den Farbraum zu erweitern. So auch beim Epson 9300. Der interne zuschaltbare Filter filtert das grüne Spektrum schmalbandig um ein "reineres" Grün zu erzeugen und den Farbraum bei Grün zu erweitern um den DCI-Farbraum zu erreichen. So wie bei JVC X7000 und 9000 auch, nur dass der dort nur im grünen Lichtweg sitzt, und bei Epson im Lichtweg aller 3 Farben und damit insgesamt sehr viel Licht kostet.
    Dieser interne Filter ist ein ganz anderer Filter als der "LPE-Filter".
    Viele Grüße

    Christian
  • Jetzt noch etwas inhaltliches...

    In dem ersten Messdiagramm, das GL gepostet hat im Eröffnungsbeitrag dieses Threads - namentlich Bildmodus Dynamik ab Werk - liegt der von ihm gemessene Cyan Punkt deutlich außerhalb der Verbindungslinie von Grün und Blau. Das ist physikalisch unmöglich (sofern Grün und Blau selbst nicht gemischt werden) und hätte ihm schon direkt merkwürdig sein müssen.

    Ganz abgesehen davon, sind die Messungen der Primär-/Sekundärfarben sowie deren Darstellung im Farbsegeldiagramm nicht aussagekräftig für die eigentliche Wirkung des Farbfilters. Diese wirkt sich nämlich vorrangig im Y-Teil von xyY aus und der wird in diesem Diagramm eben nicht dargestellt. Das legt nahe, dass der Wirkmechanismus des Filter(konzept)s vom Verfasser nicht verstanden wurde.

    Zur Veranschaulichung der Filterwirkung wäre eine Spektralanalyse mit Darstellung der Intensität über der Lichtwellenlänge sinnvoll gewesen. Da der Filter das emittierte Licht in seiner Wellenlänge nicht verschiebt, kann das Gamut mit und ohne Filter durchaus identisch sein.

    so long...
  • Die angegebenen Kontrastwerte selbst ergeben sich aus Helligkeitsmessungen und sind nach der Klarstellung unseres Moderators Ravenous ohnehin nicht mehr belastbar. Folglich ist für mich die Aussagekraft des Eröffnungsbeitrags gleich null. Aber jedem bleibt unbenommen, seine Rosa (Filter-)Brille weiter aufzubehalten.

    Ich würde mich ebenfalls über eine ordentliche Vergleichsmessung zu diesem Thema freuen. Ich hoffe Du findest jemanden im Raum München audiohobbit.

    [ich konnte meinen eigenenBeitrag nicht bearbeiten, deshalb sind es jetzt mehrere geworden]

    so long...
  • hajkoo schrieb:

    Hi audiohobbit,

    danke für Deine Erläuterungen. Allerdings bin ich etwas irritiert, dass diese Zusammenhänge hier so ausführlich beschrieben werden müssen. Immerhin sind wir im Expertenbereich des beisammen Forums und nicht irgendwo im Netz.

    so long...
    Naja ... es sollen auch noch Leute im Forum unterwegs sein, die sich mit dem Thema nicht auskennen und dankbar für sachliche und fundierte Erklärungen sind ..............

    Da bin ich eher irritiert von deiner Aussage, das Expertenforum ist ja auch dafür da das andere etwas dazu lernen .....
  • hajkoo schrieb:

    sind die Messungen der Primär-/Sekundärfarben sowie deren Darstellung im Farbsegeldiagramm nicht aussagekräftig für die eigentliche Wirkung des Farbfilters. Diese wirkt sich nämlich vorrangig im Y-Teil von xyY aus und der wird in diesem Diagramm eben nicht dargestellt.
    Falls eine Wiederholung der Messung nicht so schnell/einfach gemacht wird, zumindet die Tabellen der xyY Koordinaten könnte man nachreichen. Ich finde es ja schön, wenn überhaupt jemand Fabmessungen macht und postet, die Tabellen gehören aber unbedingt dazu um die Sättigung zu beurteilen. Sonst werden wir Anfänger gerne auch mal dazu verleitet ganz naiv mit dem Farbmanagement das bunte Bildchen zu tunen und handeln uns damit Delta E Werte jenseits von gut und böse ein.

    Mich wundert ein bisschen, dass das vor hajkoo nicht thematisiert wurde. Das kommt wohl davon, wenn es zu emotional wird.
    Besuch mich mal im Schrein oder im Bau Thread oder im Keller!

    Exodus 12:9 "Do not eat the meat raw or boiled in water, but roast it over a fire"
  • @Ravenous
    Danke für die Aufklärung! Da in der Vergangenheit häufiger zu hohe Werte von GL gemessen wurde, scheint ein systematischer Messfehler vorzuliegen.


    @George Lucas
    Willst du jetzt wieder einfach alles totschweigen oder kommt noch eine Erklärung?


    hajkoo schrieb:

    In dem ersten Messdiagramm, das GL gepostet hat im Eröffnungsbeitrag dieses Threads - namentlich Bildmodus Dynamik ab Werk - liegt der von ihm gemessene Cyan Punkt deutlich außerhalb der Verbindungslinie von Grün und Blau. Das ist physikalisch unmöglich (sofern Grün und Blau selbst nicht gemischt werden) und hätte ihm schon direkt merkwürdig sein müssen.
    Stimmt. Aber eine Gamutmessung mit einem unprofilierten Kolorimeter ist sowieso wenig vertrauensvoll. Nicht ohne Grund werden dafür Spektralphotometer genommen. :)

    hajkoo schrieb:

    Ganz abgesehen davon, sind die Messungen der Primär-/Sekundärfarben sowie deren Darstellung im Farbsegeldiagramm nicht aussagekräftig für die eigentliche Wirkung des Farbfilters. Diese wirkt sich nämlich vorrangig im Y-Teil von xyY aus und der wird in diesem Diagramm eben nicht dargestellt. Das legt nahe, dass der Wirkmechanismus des Filter(konzept)s vom Verfasser nicht verstanden wurde.

    Zur Veranschaulichung der Filterwirkung wäre eine Spektralanalyse mit Darstellung der Intensität über der Lichtwellenlänge sinnvoll gewesen. Da der Filter das emittierte Licht in seiner Wellenlänge nicht verschiebt, kann das Gamut mit und ohne Filter durchaus identisch sein.
    Die Verschiebung von Grün ist schon plausibel. Grün besteht bei einer UHP-Lampe nicht nur aus einer Frequenz, sondern aus einer (breiten) Verteilung. Das Magentafilter sorgt nun dafür, dass die Spitze des Spektrums abgeschwächt wird und gewichtet sie damit geringer. Die Seiten werden aber weniger abgeschwächt und damit höher gewichtet. Dadurch verschieben sich xy näher in Richtung Mitte des Dreiecks.

    Etwas anderes wäre es, wenn die Primärfarbe wirklich nur aus einer Frequenz bestehen würde. Dann dürfte sich deren Koordinate nicht ändern.
  • FoLLgoTT schrieb:

    Die Verschiebung von Grün ist schon plausibel. Grün besteht bei einer UHP-Lampe nicht nur aus einer Frequenz, sondern aus einer (breiten) Verteilung. Das Magentafilter sorgt nun dafür, dass die Spitze des Spektrums abgeschwächt wird und gewichtet sie damit geringer. Die Seiten werden aber weniger abgeschwächt und damit höher gewichtet. Dadurch verschieben sich xy näher in Richtung Mitte des Dreiecks.
    Etwas anderes wäre es, wenn die Primärfarbe wirklich nur aus einer Frequenz bestehen würde. Dann dürfte sich deren Koordinate nicht ändern.
    Hier mal eine Filterkurve eines bereits auf Seite 2 genannten
    magentafarbenen FLD Filters (die grüne gestrichelte Linie)

    Quelle


    Col_tr.jpg
    Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

    MEIN KELLERKINO (klick)
  • FoLLgoTT schrieb:

    @George Lucas
    Es wäre schön, wenn du offenlegen könntest, wie du genau misst und wie du die Leuchtdichte in Lichtstrom umrechnest.
    Das würde mich auch sehr interessieren.

    Ravenous schrieb:

    Gemessen wurden:


    iOne Display3:
    56,123 ftL
    Spyder 4:
    58,023 ftL
    iOne Pro2:
    57,165 ftL

    Basierend auf der gemessenen Bildgröße von 2,86m und einem angenommenen Gain von ca. 0.9 der AT Leinwand (gem. GL Gain 0.8) ergeben sich für den Dynamikmodus bei hellster Einstellung (Irisblende, Zoom) dann in etwa diese Helligkeiten:

    iOne Display3:
    3145 Lumen
    Spyder 4:
    3252 Lumen
    iOne Pro2:
    3204 Lumen

    Hier wurden die Helligkeiten ausgerechnet, indem die ftL mit der Leinwandfläche (in Quadratfuss) multipliziert und mit dem Gain divitiert wurden.

    Meine Überlegungen:
    1 ftL= 1/pi*cd/ft2 = 3.426 cd/m2 (cd=candela)

    1cd = 1 lm/sr (lm=lumen; sr=steradiant)

    Aus der obigen Messung hat der beamer also etwa 56.123/pi [cd/ft2]. Das sind mit der 2,86m Leinwand etwa 2777/pi [cd].

    Aber woher wissen wir nun wie die Leinwand abstrahlt? Damit die Formel (ftL*Fläche) stimmt muss der Raumwinkel (Steradiant) gleich Pi sein. Das entspricht einem Abstrahlwinkel von 120°.

    Wieso ist das so? Wo ist mein Denkfehler? ?(


    Verwirrte Grüsse :bier:
  • FoLLgoTT schrieb:

    Die Verschiebung von Grün ist schon plausibel. Grün besteht bei einer UHP-Lampe nicht nur aus einer Frequenz, sondern aus einer (breiten) Verteilung. Das Magentafilter sorgt nun dafür, dass die Spitze des Spektrums abgeschwächt wird und gewichtet sie damit geringer. Die Seiten werden aber weniger abgeschwächt und damit höher gewichtet. Dadurch verschieben sich xy näher in Richtung Mitte des Dreiecks.

    Etwas anderes wäre es, wenn die Primärfarbe wirklich nur aus einer Frequenz bestehen würde. Dann dürfte sich deren Koordinate nicht ändern.
    Da bin ich voll bei Dir Nils. Danke! Ich freue mich immer wenn es von Dir was zu lesen gibt.

    Weil an GLs zweitem Diagramm nicht nur der Filter aufgesteckt, sondern auch die Projektoreinstellung verändert wurde, kann sich die Verschiebung des Grünpunkts im Gamut theoretisch auch daraus ergeben. Eine Messung nur mit Filter ohne Einstellwerte wäre schön gewesen...

    so long...
  • Danke Ravenous, dass Du die Händlermessergebnisse vom 3. Februar 2017 publiziert hat. Dies schafft jetzt ein wenig mehr Klarheit.
    Um es schon einmal vorwegzunehmen: Die Leuchtdichtewerte des Händlers sind korrekt.

    Um das Thema systematisch aufzuarbeiten, der Reihe nach:

    Herkunft des Epson EH-TW9300W
    Der Projektor wurde mir Leihweise für Testzwecke zur Verfügung gestellt von einem Händler, der namentlich nicht öffentlich genannt werden möchte. Das habe ich respektiert und werde es auch weiterhin respektieren.

    Test des Projektors inklusive LPE-Filter
    Der Test fand in meinem Heimkino statt, zwischen dem 10.12.16 und dem 15.12.16.
    In dieser Zeit entstanden alle Messergebnisse, Screenshots und Fotoaufnahmen des Projektors mit/ohne Filter, die ich u. a. hier auf beisammen.de publiziert habe.

    Messung beim Händler
    Aufgrund der extrem hohen Maximalhelligkeit des Projektors, welche die Herstellerangabe um 72 % übertrifft, hat mich der Händler zu einer Messung eingeladen. Das Ziel für mich war zu klären, ob mein Messequipment völlig falsche Helligkeitswerte ermittelt - und wenn ja, wie hell der Projektor tatsächlich ist.

    Hier noch einmal die Messergebnisse des Händlers (die aus dem Beitrag von Ravenous stammen).
    Messergebnisse vom 03.02.17 vom Epson EH-TW9300W nach reflektiver Messung von Leinwand.jpg
    Händlermessung vom 03. Februar 2017: Diese Messungen erfolgten mit professioneller/kostenpflichtiger Messsoftware und den Sensoren des Händlers.


    Messung vom 03. Februar 2017 - Bildmodus Dynamik in Werkseinstellung - 100 IRE-Weiß .jpg
    Meine Messung vom 03. Februar 2017: Mein Spyder 4 ermittelt laut HCFR (aktuelle Version) eine Leuchtdichte von 57,8 Footlambert auf der Leinwand. Damit liegt der von mir ermittelte Wert um gut 1 % über dem Wert, den der Händler zur selben Zeit mit seinem i1 Pro2 gemessen hat.
    Darüber hinaus weisen die Abweichungen der Farbtemperatur und des RGB-Niveaus, soweit ich mich richtig erinnere, ähnlich geringe Abweichungen auf.
    Alle Messungen an diesem Tag wurden reflektiv durchgeführt.

    Für mich stand nach den Messungen fest, dass mein komplettes Messsystem nicht defekt ist - und meine Messungen belastbar sind.


    Ein wenig Unklarheit herrschte vor Ort allerdings ob des exakten Gainfaktors der Leinwand. Ich bezifferte diesen auf einen Wert von 0.8 Gain, der Händler auf Gain 0.9. Endgültige Klarheit über den Gainfaktor nach DIN 19045-4 hätten wir auch nur mit Hilfe einer Normlichtlampe durchführen können. Diese gab es vor Ort aber nicht. Ebenso war keine andere Referenz mit Gain 1.0 nutzbar - von dem extrem hohen Aufwand einer solchen Messung einmal ganz abgesehen.

    Während der Händler ein Tool besitzt, um die gemessen fL-Werte direkt in Lumen unter Berücksichtigung des Gainfaktors der Bildwand umzurechnen, habe ich die Umrechnung meiner Werte erst später "händisch" vorgenommen.

    Umgerechnete Messergebnisse von fL in Lumen vom 03.02.17 vom Epson EH-TW9300W nach reflektiver Messung von Leinwand.jpg
    Umrechnung der Händlermessung von fL in Lumen anhand angenommem Gain 0.9 (auch diese Messung stammt aus dem Beitrag von Ravenous).


    Umgerechnete Messergebnisse von fL in Lumen vom 03.02.17 vom Epson EH-TW9300W nach reflektiver Messung von Leinwand - Michael B. Rehders..jpg
    Umrechnung meiner Messung von fL in Lumen.

    Es fällt auf, dass meine Messung bei einem angenommen Gain 0.9 sehr nah an das Ergebnis des Händlers heranreicht.
    Bei einem angenommenen Gainfaktor 0.8 liegt das Messergebnis aber immer noch rund 17 % unter dem in meinem Heimkino ermittelten Wert.





    FoLLgoTT schrieb:

    Es wäre schön, wenn du offenlegen könntest, wie du genau misst und wie du die Leuchtdichte in Lichtstrom umrechnest.
    Lampenmodus: Hoch
    Zoom: Maximal (Weitwinkel)
    Auto-Iris: Aus
    Man.-Blende: komplett offen
    Dyn. Helligkeits/Kontrastregler: Aus
    Digitale Schärferegler: Angepasst auf saumfreie Feindetaildarstellung
    Rauschfilter: Aus
    Testbilder: AVS-MP4 für HCFR + Burosch-Testbilder + eigene erstellte Testbilder bis 8K-Auflösung

    Messung: Im Lichtstrom (Richtung Projektor), weil ich nur ermitteln möchte, was der Projektor kann. Daraus resultieren max. Lichtausbeute in Lux (mit Luxmeter gemessen) und Kontrast (mittels HCFR und Spyder 4). Kontrollmessung auf Gain 1.0-Leinwandtuch mit Spyder 4 und HCFR, um die Leuchtdichte (fL) zu ermitteln. Alle Messungen erfolgen in meinem dedizierten Heimkino während eines identischen Test-Prozederes.
    Auswertung: Umrechnung der Luxwerte (mit Taschenrechner) in Lumen. Umrechnung der Lumen in fL mittels Footlamberts-Rechner, ausschließlich zur groben Kontrolle, ob die reflektiven Werte der "Spyder"-Messung stimmen.
    In diesem Fall habe ich zur Kontrolle obendrein eine händische Umrechung von Lux in Lumen in Footlamberts durchgeführt.


    Warum ich zuvor mit einem anderen Messaufbau (bei mir Zuhause) andere Ergebnisse (umgerechnet in Lumen) herausbekommen habe als beim Händler, weiß ich schlicht und ergreifend (noch) nicht.
    Ich habe nach besten Wissen und Gewissen die Messreihen durchgeführt und dokumentiert.
    Gruß
    George Lucas

    Mein HEIMKINO
    Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

  • Nilsens schrieb:

    Einige Händer haben GL einen Test angeboten, der immer ausgeschlagen wurde, oder es wurde an ein Unternehmen verwiesen, welches nicht genannt werden möchte.
    Also bei mir hat sich kein Händler gemeldet.
    Der einzige, der mich nach dem Projektor zwecks eines Tests gefragt hat, ist Ekki, von dem ich letzten Samstag kurz vor 20.00 Uhr eine E-Mail erhalten habe. Seine Anfrage habe ich weitergeleitet an den Händler, der mir den Projektor leihweise zur Verfügung gestellt hat. Den Projektor habe ich nämlich bereits seit Wochen nicht mehr hier. Alles weitere müssen die beiden regeln. Da bin ich raus.
    Gruß
    George Lucas

    Mein HEIMKINO
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  • Aber gerade wenn die Ergebnisse so zweifelhaft sind und die Reflektionseigenschaften der Leinwand unbekannt, dann ist es doch geboten im Lichtstrom und eben nicht reflektiv zu messen.

    Gerorge, gerade wenn Du jemandem an den Karren fährst wie im Eröffnungspost hier, dann muss doch zwingend mehr Gründlichkeit an den Tag gelegt werden.

    so long...
  • hajkoo schrieb:

    Eine Messung nur mit Filter ohne Einstellwerte wäre schön gewesen...
    Diese Messung habe ich selbstverständlich auch vorgenommen:

    Bildmodus Dynamik mit LP-Filter - Farbraum - ohne C4H-Werte.jpg
    Farbraum: Bildmodus Dynamik ab Werk mit aufgestecktem Filter und ohne irgendwelche Hersteller-Einstellungen.


    Bildmodus Dynamik mit LP-Filter - Tabelle Graustufenverlauf - ohne C4H-Werte.jpg
    Graustufenverlauf: Bildmodus Dynamik ab Werk mit aufgestecktem Filter und ohne irgendwelche Hersteller-Einstellungen.
    Gruß
    George Lucas

    Mein HEIMKINO
    Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
  • hajkoo schrieb:

    Aber gerade wenn die Ergebnisse so zweifelhaft sind und die Reflektionseigenschaften der Leinwand unbekannt, dann ist es doch geboten im Lichtstrom und eben nicht reflektiv zu messen.
    Und auch das habe ich getan, nur leider habe ich diese Messung später versehentlich überschrieben.

    Im Grunde war die Messung im Lichtstrom beim Händler fast identisch mit der Messung, die ich in meinem Heimkino im Dezember ermittelt habe. Lediglich die fL-Werte waren bei Händler geringer, weil die dortige Bildbreite 2,86 Meter betrug, während ich als Grundlage hier eine Bildbreite von 1,90 Meter hatte.

    Messung vom 11. Dezember - Bildmodus Dynamik in Werkseinstellung .jpg
    Bildmodus Dynamik ab Werk ohne Filter: Messung aus dem Test vom 11. Dezember 2016

    Im Vergleich mit den Messungen auf der oben eingefügten Tabelle, die ich am 3. Februar reflektiv gemacht habe, fällt auf, dass das RGB-Niveau und die Farbtemperatur sehr nahe zusammenliegen bei Zuspielung eines 100-IRE-Weißbildes.
    Gruß
    George Lucas

    Mein HEIMKINO
    Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

  • George Lucas schrieb:

    Während der Händler ein Tool besitzt, um die gemessen fL-Werte direkt in Lumen unter Berücksichtigung des Gainfaktors der Bildwand umzurechnen, habe ich die Umrechnung meiner Werte erst später "händisch" vorgenommen.
    Wenn man noch nicht mal in der Lage ist einen gemessenen ftL Wert korrekt in Lumen umzurechnen und das Ergebnis entsprechend zu interpretieren, sollte man solche Tests evtl. lieber Leuten überlassen, die wissen wie das geht. Das auf ein fehlendes "Tool" zu schieben ist lächerlich.

    Sorry, aber Du schwurbelst hier nur um den heißen Brei rum um abzulenken. Das Bildzeitungsniveauposting im anderem Forum in dem Du steif und fest behauptet die Meßwerte von 4300 Lumen korrekt reproduziert zu haben setzt dem Ganzen die Krone auf.


    Fazit
    Die im Testbericht genannten Messwerte werden bestätigt. Nach diversen Kontrollmessungen erweist sich auch hier, dass es sich bei diesem Projektormodell ganz offensicht um einen massiven Ausreißer nach oben handelt.


    Ein kurzes und knappes "da hab ich Mist gebaut" wäre angebrachter gewesen.
    Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

    MEIN KELLERKINO (klick)
  • Korrekt.
    Fehler einzugestehen zeugt auch von Größe und macht dich eben nicht kleiner.
    Aber das unsägliche Rumgeeire hier tut das schon!
    Das schadet dir viel mehr als alles andere. Aber das will einfach nicht in deinen Kopf!


    Zum Thema Messungen: Ich habe keinen Spyder sondern den i1d3. Wenn ich hier im Lichtweg messe muss ich mit Diffusor messen. Die Eigenschaften dieses Diffusors sind mir unbekannt, so z.b. welchen Lichtverlust dieser erzeugt. Leuchtdichtewerte damit gemessen im Lichtweg direkt vor der Leinwand weichen stark von den reflektiv gemessenen ab, diesen Werten traue ich nicht. Ebenso messe ich mit Diffusor immer stakr unterschiedliche Farbtemperaturen, auch wenn ich mal mit Diffusor reflektiv messe von der Leinwand. Wäre der Diffusor "neutral" so müsste bei reflektiver Messung mit und ohne Diffusor die gleiche Farbtemperatur rauskommen, das ist aber nicht der Fall.
    Beim i1d3 nutze ich die Lichtwegmessung mit Diffusor nur für Kontrastmessungen.

    Ich hab keine Ahnung wie das beim spyder ist, aber das nur als Hinweis zum Thema Messungen im Lichtweg.
    Viele Grüße

    Christian
  • audiohobbit schrieb:

    Korrekt.
    Fehler einzugestehen zeugt auch von Größe und macht dich eben nicht kleiner.
    Aber das unsägliche Rumgeeire hier tut das schon!
    Das schadet dir viel mehr als alles andere. Aber das will einfach nicht in deinen Kopf!
    Ein Fehler ist ein Ereignis das versehentlich also unbeabsichtigt passiert ist.
    GL hat keinen Fehler gemacht, was der Beitrag 116, etwas weiter oben, sehr
    gut aufzeigt. Und das 'Rumgeeire' ist auch nicht neu, weil in ähnlicher Form
    schon mehrfach so von GL 'durchgezogen' und daran scheint sich auch in
    dieser Angelegenheit leider nichts zu ändern.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kai-G. ()

  • Kai-G. schrieb:

    audiohobbit schrieb:

    Korrekt.
    Fehler einzugestehen zeugt auch von Größe und macht dich eben nicht kleiner.
    Aber das unsägliche Rumgeeire hier tut das schon!
    Das schadet dir viel mehr als alles andere. Aber das will einfach nicht in deinen Kopf!
    Ein Fehler ist ein Ereignis das versehentlich also unbeabsichtigt passiert ist.GL hat keinen Fehler gemacht, was der Beitrag 116, etwas weiter oben, sehr
    gut aufzeigt. Und das 'Rumgeeire' ist auch nicht neu, weil in ähnlicher Form
    schon mehrfach so von GL 'durchgezogen' und daran scheint sich auch in
    dieser Angelegenheit leider nichts zu ändern.
    Moin,

    Naja ich würd ja mal nix sagen wenn ich du wäre. Das Forum wartet immer noch AUF DEINE Messungen :klopfer:
    Einfach mal an die eigene Nase fassen :)
  • Mein fachlicher Status im Netz ist schon ein etwas anderer als der von GL als kommerzieller Fachjournalist.
    Außerdem ist meine Glaubwürdigkeit nicht nachweislich beschädigt!
    Dennoch bleibe ich mit ruhigem Gewissen bei den von mir in meinen Beiträgen getätigten Aussagen
    bezüglich der neuen Filtergeneration.

    Ich habe aber auch geschrieben:
    Etwas kritisch sind m.M. die dem Filter beigelegten standard Einstellwerte,
    die nur gut funktionieren können wenn die Fertigungstoleranzen der
    Projektorenserie klein sind. Was beim Epson 9300 nicht der Fall zu sein
    scheint.

    Also, wenn man das Optimum erreichen möchte, ist kalibrieren Pflicht!

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  • --Torben-- schrieb:

    Die Kontrastmessungen sind mit absoluter Sicherheit genauso falsch wie die Helligkeitsmessungen...
    Aber egal wie, die Glaubwürdigkeit von GL ist nun hoffentlich für den letzten mit einem Funken "Hoffnung" auch vollständig dahin und diejenigen sollten nun wissen, was von dieser Filter-"Abhandlung" und bestehenden bzw. kommenden Test´s von ihm zu halten ist.
    Du bist doch quasi der "Admin" der Facebookgruppe um die bekannten "Optimierer" bei Facebook, korrekt?
    Du bist seit 4 Jahren angemeldet und hast keine 5 Postings, wirst nun aber richtig aktiv, wo ein Beitrag/Produkt Deines "Gebieters" angegriffen wird.

    Nun sollte jeder wissen, was von Dir zu halten ist.
    Gruß, Richard
    eisammen.de
  • George Lucas schrieb:

    Warum ich zuvor mit einem anderen Messaufbau (bei mir Zuhause) andere Ergebnisse (umgerechnet in Lumen) herausbekommen habe als beim Händler, weiß ich schlicht und ergreifend (noch) nicht.
    Ist doch ganz einfach: du hast schlicht und ergreifend einen Fehler bei der Auswertung gemacht. Das ist ja grundsätzlich nicht mal schlimm und kann jedem passieren. Allerdings hätten dich die exorbitanten >4000 lm so stutzig machen müssen, dass du noch mal nachrechnen hättest müssen. Und vor allem hätte dir an der (korrekt gemessenen) Leuchtdichte im Vergleich zu anderen von dir gemessenen Projektoren sofort auffallen müssen, dass sie nicht doppelt so hoch ist und die >4000 lm gar nicht hätten sein können. Leuchtdichte und Lichtstrom stehen immerhin in einem linearen Verhältnis zueinander. Auf einer fixen Leinwand ist sogar nur ein einfacher Faktor dazwischen.

    Wer den Anschein von Professionalität erweckt, muss auch etwas Professionalität an den Tag legen. Nur weil heutzutage jeder messen kann, heißt das nicht, dass jeder messen kann. Nicht umsonst gibt es im Studium eine eigene Vorlesung für Messtechnik. Ein erfahrener Messtechniker hätte so unrealistische Werte gar nicht erst veröffentlicht, sondern so lange gesucht, bis er den Fehler gefunden hätte.

    Ravenous schrieb:

    Ein kurzes und knappes "da hab ich Mist gebaut" wäre angebrachter gewesen.
    Allerdings.


    @alle
    Früher (zu ColorFacts-Zeiten) war es hier Usus mit einem Segel zu messen, wenn der Sensor nicht empfindlich genug ist. Man muss also nicht direkt im Lichtstrom messen, sondern nimmt einfach ein kleines stück (seiner) Leinwand und platziert es näher am Projektor. Damit erhöht man die Leuchtdichte massiv und kann bis in die untersten Stufen kalibrieren und eben auch den Kontrast messen.
  • audiohobbit schrieb:

    Korrekt.
    Fehler einzugestehen zeugt auch von Größe und macht dich eben nicht kleiner.
    Ich bin auch nur ein Mensch, der Fehler macht. Deshalb würde ich mich am allermeisten über eine Detektierung des Fehlers freuen. Ich weiß aber nicht, wo der Fehler liegt. Wenn ich es wüsste, würde ich ihn sofort beheben und die Tabellen entsprechend korrigieren. Über Hilfe diesbezüglich würde ich mich sehr freuen.


    Und mal ganz ungeachtet der gemessenen Helligkeitswerte: Dieser Epson EH-TW9300W ist ein toller Projektor, der (egal nach welchen Messungen) herausragende Luminanzwerte besitzt.
    Gruß
    George Lucas

    Mein HEIMKINO
    Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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