Ein langer Traum wird nun endlich wahr - aktuell: Baffle Walls fertig stellen

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    • Lando2081 schrieb:

      Für die Schaltung der Subwoofer habe ich mich Speakon Leergehäuse gegönnt, damit das ganze auch ordentlich verkabelt ist. Hier habe ich den hinteren Verteiler für das DBA verpolt.




      Sehr interessant, Deinen Thread zu verfolgen!

      Sehr professionell. Dort wo ich pragmatisch Ringösen auf Kabelenden gepresst und mittes einer metrischen Messingschraube+Mutter zusammengeklemmt habe, kommst Du mit so noblen Speakonverteilern -Hut ab.

      Wie sind die Leergehäuse verschaltet? Frei wählbar, Reihe oder Parallel?

      Ahoi

      Uwe
    • Opa Uwe schrieb:

      Sehr interessant, Deinen Thread zu verfolgen!
      Sehr professionell. Dort wo ich pragmatisch Ringösen auf Kabelenden gepresst und mittes einer metrischen Messingschraube+Mutter zusammengeklemmt habe, kommst Du mit so noblen Speakonverteilern -Hut ab.

      Wie sind die Leergehäuse verschaltet? Frei wählbar, Reihe oder Parallel?

      Ahoi

      Uwe
      Hallo Uwe,

      das sind Leergehäuse die normalerweise als Stageboxen werwendet werden. So eine kleine Stagebox habe ich nur bei einem kleinen deutschen Hersteller mit dem Namen BoXo gefunden.
      Es gibt auch größere Leergehäuse z.B. bei Thomann zu bekommen, je nachdem wie viele ein und Ausgänge du brauchst. Die Bohrungen müssen nur für die Speakons passen. Dazu benötigst du die Speakon Anschlüsse. Ich habe die Speakonanschlüsse für Flachstecker genommen(könnte man auch löten).

      Schaltung erfolgt dann darin nach deinem Gusto. Die Speakonanschlüsse sind mit Blindnieten im Gehäuse fest gemacht.

      VG
      Christian
      Mein Kellerkino... (wenn es mal fertig ist)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Lando2081 ()

    • Letztes Wochenende konnte ich nun endlich mal einen Soundcheck durchführen.
      Wichtig war mir, dass ich einmal den noch recht nackten Raum messe und prüfe, ob die Positionen der Lautsprecher so funktionieren.
      Außerdem wollte ich endlich einmal meine Neugierde befriedigen und die Lautsprecher testen. :D

      Gesagt getan. Lautsprecher in die Regale gehievt und verkabelt.


      Leider musste ich feststellen, dass 100 m Kabel weniger sind als ich dachte :plaerr: Äußerst blöd am Sonntag...


      Also habe ich mich auf die Front mit 2 Subs konzentriert und eine kleine Teststation aufgebaut.


      Ich muss sagen, dass ich äußerst zufrieden bin. Die Follhanks habe ich ja blind gekauft und gebaut. Ich wurde aber mehr als zufrieden gestellt, dann genauso habe ich es mir vorgestellt. Äußerst dynamisch, pegelfest und keinesfalls nervend.
      Den Rest des Nachmittags und Abends habe ich dann mit dem Lauschen von Filmmusik verbracht :cola:

      Einzig die Hochtöner rauschen aufgrund der DCX deutlich am Hörplatz. Ich werde heute abend mal probieren die Gains der einzelnen Komponenten besser aufeinander abzustimmen. Aktuell regt sich bei der DCX gerade mal der erste grüne Streifen. Hier muss ich den Gain der Vorstufe nochmal deutlich erhöhen.

      Nun warte ich die Lieferung des weiteren Kabels ab. Dann geht es an den Test des DBAs und messen der kompletten Anlage, ohne Atmos.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Lando2081 ()

    • Lando2081 schrieb:

      Einzig die Hochtöner rauschen aufgrund der DCX deutlich am Hörplatz. Ich werde heute abend mal probieren die Gains der einzelnen Komponenten besser aufeinander abzustimmen. Aktuell regt sich bei der DCX gerade mal der erste grüne Streifen. Hier muss ich den Gain der Vorstufe nochmal deutlich erhöhen.

      Hallo Christian,

      das freut mich sehr, dass Du mit den FollHanks zufrieden bist.

      Vielleicht liegt das Rauschen weniger an der DCX und mehr an der Endstufe? Nur mal als Tipp. Zieh doch mal die Eingangsstrippen von der Endstufe ab und hör dann. Ggf. kannst Du mit dem Pegelregler der Endstufe noch ein wenig rausholen.


      Gruß

      Stefan
    • Hank schrieb:

      Hallo Christian,

      das freut mich sehr, dass Du mit den FollHanks zufrieden bist.

      Vielleicht liegt das Rauschen weniger an der DCX und mehr an der Endstufe? Nur mal als Tipp. Zieh doch mal die Eingangsstrippen von der Endstufe ab und hör dann. Ggf. kannst Du mit dem Pegelregler der Endstufe noch ein wenig rausholen.


      Gruß

      Stefan
      Ich habe gestern versucht ob etwas passiert, wenn ich den Pegel an der Endstufe runter setze. Selbst auf Null hat es noch gerauscht. Ist das ein Zeichen, dass es an der Endstufe oder an der DCX liegt?
      Mit den KCS hatte ich bisher kein Rauschproblem mit den Crowns. Daher vermute ich eher die DCX als Übeltäter.
      Mein Kellerkino... (wenn es mal fertig ist)
    • Kurze finale Info zu den Endstufen:
      Ich bin hier nach dem Motto vorgeganen "Wer rauscht der fliegt..". Auch wenn die Crowns gute Endstufen sind, waren sie an der Front einfach nicht einsetzbar.

      Also habe ich alle Crowns verkauft und setze nun auf insgesamt 8 Monacor STA-400 D Endstufen.
      Ich muss sagen, dass es genau die richtige Entscheidung war. So lange ich nicht über 12 Uhr aufdrehe höre ich am Platz kein Rauschen. Dazu passt auch die Leistung.
      Sie bleiben und sehen dazu auch noch recht schick aus in dem edlen schwarz :love:
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    • Messung Lautsprecher

      Leider bin ich etwas ins stocken geraten, da die letzten Wochen die Familie, der Beruf und der Garten Vorrang hatten.
      Aber ich habe auch schon mal den einen oder anderen Film "Probegehört" und bin doch recht angetan von der Lautsprecherzusammenstellung.

      Hier nun die Messungen die ich heute endlich vornehmen konnte. Ich freu mich über eure Anmerkungen, da ich sowohl den Lautsprecherbau, als auch die Messungen zum ersten mal gemacht habe.

      Zu den Fronts habe ich ja weiter oben schon etwas geschrieben.
      Ich habe Sie nun nochmal gemessen und es gibt so weit keinen Ausreißer. Aus meiner Sicht passt das. Vllt. können andere Follhank Besitzer kurz schreiben, ob die Messung so in Ordnung ist.
      Gemessen wurde 7cm vor Unterkante Horn:



      Dann habe ich auch die Subs gemessen. Auch hier sehe ich keine Auffälligkeiten. Gemessen wurde hier 7cm vor Membran:



      Dann habe ich mal grob das DBA getestet. So richtig machte das noch keinen Sinn, da die Wand des Technikraums nach wie vor nur aus einer Lage OSB besteht und er offen ist.
      Dennoch war ich natürlich neugierig was das ganze jetzt schon bringt. Ich hatte bisher noch nie ein DBA gehört. Um es vorweg zu nehmen: Man merkt den Unterschied jetzt schon deutlich.
      Gemessen wurde am Hörplatz 90 Grad:



      Ohne EQ Sieht man schon gut, dass das DBA etwas bringt. Dazu befindet sich der -3db Punkt bei 18 hz. Ein sehr nettes Ergebnis für geschlossene Subs. :jump:
      Ich habe dann noch schnell etwas am EQ geschraubt mit diesem Ergebnis. Im Waterfall sieht man, dass die Abklingzeit sich sehr verbessert hat, aber noch lange nicht perfekt ist. Ich gehe davon aus, dass das mit Fertigstellung der Zwischenwand besser wird:



      Zu guter Letzt habe ich exemplarisch mal einen KCS SR10 Surround Lautsprecher gemessen. Auch hier wieder 7 cm vor der Unterkante Horn. Der Lautsprecher hat einen Wählhebel für die Höhen. Dies sieht man hier in den Kurven:



      Man sieht hier eine ganz schöne Delle im Verlauf. Am Hörplatz sieht das aber schon wieder besser aus. Im oberen Bereich geht der KCS nicht so weit wie die Follhank und fällt bei ca. 10 kHz ab.
      Im Zusammenspiel mit der Front muss man sagen, dass die KCS sehr gut mit den Follhanks harmonieren:



      Insgesamt bin ich schon sehr angetan von der aktuellen Soundkulisse. Umso mehr bin ich gespannt, wie es dazu noch mit den Deckenlautsprechern und den noch fehlenden Akustikmaßnahmen klingen wird. Insbesondere der Nachhall ist aktuell natürlich noch sehr ausgeprägt und stört das Klangbild der Front.
      Mein Kellerkino... (wenn es mal fertig ist)

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    • Neues DSP Setup

      Hallo beisammen,

      leider geht es nach wie vor nur sehr zäh vorran. Ich wolle euch einmal kurz über den aktuellen Stand informieren.
      Aktuell habe ich vor allem meine Zeit damit verbracht das Gästezimmer und Gäste WC im Keller fertig zu stellen.
      Das ist nun durch und nächste Woche geht es mit 1 Woche Urlaub weiter im Kino.

      In der Zwischenzeit habe ich aber auch nochmal am Hardware Setup gebastelt. :yes:
      Schon seit einiger Zeit habe ich den Wunsch eines vernünftigen DSPs, mit dem ich alle Kanäle vernünftig nach meinen Vorstellungen einstellen kann. Die AV Vorstufen der Consumer Klasse sind hier ja leider nur sehr eingechränkt.
      Dazu ist aus meiner Erfahrung die Einmessautomatik einfach nicht zu gebrauchen. Zum einen ist das Ergebnis meist nicht gut und zum anderen wie eine Blackbox und kaum nachvollziehbar bzw. anpassbar. :mitleid:

      Da die Stormaudio und die Trinnov Endstufe außerhalb meines Budgets liegen, werfe ich schon lange ein Auge auf das MiniDSP DDRC-88A mit Dirac und Bass Managment. Das DSP kann ingesamt 8 Ein und Ausgänge verwalten. Aus meiner Sicht ein Top Preis-Leistungsverhältnis für diesen Leistungsumfang.
      Ziel soll es dabei sein, dass meine Yamaha Vorstufe nur noch der Decoder und AV Schaltzentrale ist. Pegel, Delay, Bass Management inkl. Trennfrequenz, Einmessung und EQ soll das DSP übernehmen.
      Genauso soll sowohl das DBA darüber eingestellt, als auch die Follhanks darüber getrennt werden.

      @beckersounds
      An dieser Stelle vielen Dank an Stefan (Beckersounds) für die Unterstützung bei der Adaption der Einstellungen der DCX für die Follhanks zur Verwendung im DDRC-88A :bier:

      Ich habe mir zunächst ein DDRC-88A mit BM angeschafft um damit meine Erfahrungen zu sammeln. Dies soll zunächst für die Front und das DBA eingesetzt werden.
      Perspektivisch soll mindestens noch ein DDRC-88a dazu kommen um damit alle Kanäle darüber abzubilden, idealerweise sind es am Ende insgesamt 3. Um mehrere DDRCs gleichzeitig zu betreiben muss der Pegel angeglichen werden und beachtet werden, dass pro DDRC das DBA konfiguriert werden muss, damit das Bass Management sowohl den LFE, als auch den Tieftonanteil der Kanäle an das DBA gibt. Der jeweilie DBA Kanal wird dann zusammengeführt und an das jeweilige Gitter ausgegeben.

      Ich denke dadruch bekomme ich nochmal wesentlich mehr Möglichkeiten der Optimierung der Lautsprecher in Verbindung mit der hochwertigen Einmessung Dirac.
      Ich bin jetzt schon sehr gespannt, was ich damit noch rausholen kann.

      Ergebnisse werden aber noch ein paar Wochen auf sich warten lassen.
      Zunächst stehen erst mal wieder Handwerksarbeiten an.

      VG
      Christian
      Mein Kellerkino... (wenn es mal fertig ist)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Lando2081 ()

    • Hallo Lando,

      ich habe mir jetzt mal ausführlich deinen Thread hier durchgelesen und finde es toll, was du bisher geleistet hast.

      Des Weiteren ist es netter Zufall, dass unsere Räume quasi gleich groß sind und quasi gleich aufgebaut werden.
      Ich werde deinen Thread hier also genauestens verfolgen und wenn ich dann in 2 Jahren (hofffffentlich) mit dem Bau beginnen kann, dann auf deine Erfahrungen zurückgreifen :)

      Interessant wäre schon mal wie viel du bisher ca. investiert hast und wie viel was (Holz, Rigips, etc.) etwa gekostet hat und natürlich auch die benötigten Mengen... damit ich mir in etwa eine Vorstellung machen kann was auch mich zukommt :jump:
    • Nilsens schrieb:

      Hi Lando,

      macht es denn Sinn die Settings der DCX zu übernehmen? Ich würde da wohl eher nur Delay und Trennung einstellen, und den Rest Dirac machen lassen. Zumindest wäre das ein Versuch wert.

      Gruß
      Nilsens
      Das ist tatsächlich eine interessante Überlegung und einen Versuch Wert. Mir war es nur erst mal wichtig die Einstellung so zu haben wie es die Erfinder beabsichtigt haben.
      Mein Kellerkino... (wenn es mal fertig ist)
    • Neu

      hocky schrieb:

      Ach ja, hab mich gerade auch mal ein bisschen durch die Acoustic Frontier-Seite gelesen.
      Hast Du gesehen dass die mittlerweile von dem komplett geschlossenen Konzept abgegangen sind, hin zu einer "hybrid Wall"? => acousticfrontiers.com/home-the…tion-for-a-nc-usa-client/
      Da ich gerade dabei bein meine Vordere Wand zu verschließen kommt nochmal das Thema der Hybrid Wall. Also Baffle Wall mit Öffnungen oben und unten zur Luftzirkulation und Modenbekämpfung.
      Aktuell hätte ich oben 5 cm Luft gelassen. Jetzt stell ich mir die Frage, ob ich sie unten auch offen lassen soll und dann so ca 20 cm hoch über die ganze Breite.

      Was meint Ihr?
      Macht das Sinn neben dem DBA vorne die Wand als zusätzlichen Absorber zu nutzen?
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    • Neu

      Lando2081 schrieb:

      Also Baffle Wall mit Öffnungen oben und unten zur Luftzirkulation und Modenbekämpfung.
      Aktuell hätte ich oben 5 cm Luft gelassen. Jetzt stell ich mir die Frage, ob ich sie unten auch offen lassen soll und dann so ca 20 cm hoch über die ganze Breite.

      Was meint Ihr?
      Also für die Luftzirkulation macht das sicher Sinn, denn nur wenn oben und unten offen ist, kann die Luft auch zirkulieren.
      Wie das akustisch aussieht müssen andere bewerten. ;)
    • Neu

      Ich werde bei mir auf jeden Fall einen Abstand zur Wand einplanen aus euren genannten Gründen :)
      Bin aber auch sehr gespannt, wie es sich akustisch auswirkt, wenn du oben und unten entsprechend viel Platz lässt.

      ich glaube ich muss dich mal besuchen kommen, wenn dein HK fertig ist :gruss:
    • Neu

      Lando2081 schrieb:

      Der Abstand nach hinten beträgt auch 5cm. also ist die Zirkulation gewährleistet.
      Naja, damit da was zirkuliert musst Du trotzdem unten öffnen damit die Luft von unten nach oben an der Rückwand entlang strömen kann. Nur oben und hinten würde IMHO nix bringen.
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