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Praktische Erfahrungen mit Warnex?

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    • Praktische Erfahrungen mit Warnex?

      Hallo,

      ich möchte evtl. meine Subwoofer mit Warnex rollen. Habe ich aber noch nie verarbeitet oder so.

      Hat das hier schon mal Jemand gemacht und kann darüber berichten? Wie weit gleicht das Unebenheiten etc. aus? Wie sieht das aus? Wie fühlt sich das an? Fragen über Fragen...


      Danke euch

      Hank
      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)
    • Ich meine das wird teils auch so gesprüht.
      Ich hatte damals Subwoofer mit Trimite Lautsprecher Lack (extremes stinkezeug) mit einem Schwamm getupft.

      Also erst dick gerollt und dann für diese Strucktur mit dem Schwamm getupft.
      Das gab dann jedoch schon eine recht grobe Struktur.

      Auch Warnex ist da so ähnlich, sind ja alles Lacke die beim Trocknen nicht groß wegschrumpfen.

    • Warnex ist echt ein tolles Zeug...Man braucht keinen speziellen Isoliergrund, zB. für die Stoßkanten bei MDF, sondern streicht oder rollt es einfach auf. Wenn man es unverdünnt verarbeitet dann gibt es halt einen recht rauhen Look in Richtung PA. Ich habe es damals auf meine Selbstbaulautsprecher im Kino verdünnt in 2 Rollvorgängen aufgetragen. Es ist dann fast glatt mit einer leicht porigen Oberfläche und sieht fast aus wie eine gekaufte Box. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Weiterverarbeitung: Nachdem ich alle 5 Lautsprecher einmal gerollt hatte (was sehr schnell ging) konnte ich sofort wieder vorne beginnen mit dem 2. Rollgang. Meine absolute Empfehlung wenn die Lautsprecher schwarz werden sollen und keine Klavierlackoptik benötigen !
    • Wie gut bzw. glatt muss den die Oberfläche sein, die man rollen möchte? Füllt das leichte Unebenheiten auf? Ähnlich wie Wandfarbe, wenn man Rauhfaser rollt und an einer "Macke" stumpf etwas dicker aufträgt?


      Hank
      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)
    • Ja das füllt schon etwas auf, aber eigentlich benutz man das Zeug ja nicht um eine super glatte Oberfläche zu erzeugen.

      Der Vorteil dieser Oberfläche ist ja eher im Beschallerbereich zu finden.
      Da werden die Kisten immer hin und her geschubst und leichte Schäden fallen durch diese sowieso etwas raue Oberfläche nicht so auf.

      Man kann auch leicht kleine Schäden und abgeplatzte Ecken ausbessern.

      Man sieht danach nicht mehr wo man ausgebessert hat.
      Da bieten die PA Lautsprecher Hersteller auf Anfrage meist kleine Reparatur Flaschen an.

      Meine letzten Lautsprecher für das Kino, habe ich jedoch nur noch mit normalem Lack aus dem Baumarkt gestrichen.
      Eigentlich sehe ich da keinen Grund für Warnex im Kino.

      Auch Baumarkt Lack kann man ja gut dick auftragen um kleine Unebenheiten zu verdecken.
      Größere habe ich jedoch immer gespachtelt.

    • Man sollte die Flächen schon vernünftig abschleifen, Löcher vorher mit Spachtel füllen. Warnex ist kein Zaubermittel um alles zu kaschieren.... Der Vorteil liegt halt darin, dass man keine weitere Füllerschicht auftragen muss. Und nachfolgende Schritte, wie Abschleifen inkl. mehrmaligem Lackieren mit abschließendem Klarlackauftrag sind auch nicht notwendig.
      Wie gesagt, mit entsprechender Verdünnung lässt sich eine elegante Oberfläche erzeugen. Der unverdünnte Auftrag war mir persönlich zu grob.....
    • ja, ich habe gerollt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, meine aber dass ich eine kleine Schaumstoffrolle benutzt habe. Beim Verdünnen einfach langsam rantasten ab wann die Farbe eine angenehm verarbeitbare Konsistenz erreicht. Die Ergibigkeit war ebenfalls sehr gut; ich hatte 2 Dosen geordert, brauchte aber nur eine für 2 Standlautsprecher, Center + Rears.
    • Schöne Ostern!

      Nun auch noch mein Senf dazu:

      Unebenheiten füllt es nur in geringem Maß auf. Allerdings werden die Riefen vom Schleifen mit 80 er Körnung komplett aufgefüllt.

      Sonst habe ich zu dem bereits oben geschriebenen kaum was hinzuzufügen.

      Der größte Vorteil für mich: Die extrem schnelle Trocknungszeit. Selbst gestern bei 10° in der Werkstatt, waren die Oberflächen nach einer halben Stunde trocken. toll!

      Ahoi

      Uwe
    • Frohe Ostern!

      Uwe, womit hast du denn gerollt? Und wie viel verdünnt?


      Vielen Dank und Gruß

      Hank

      PS: Also Leimfugen, wenn die nicht zu 100% gelungen sind, füllt das Zeug nicht? Also spachteln? Aber womit? Hab gelesen, dass es auf Spachtel nicht so gut hält?!
      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)
    • Hallo Hank,

      ich habe damit sogar Metall gestrichen, das Zeug haftet auf allem ( auch auf den Händen :biggrin: ). Dürfte bei also jeder Art Spachtel kein Problem sein.

      Ich nehme immer 2K Holzspachtel...

      Zum Rollern: Ganz normal kleine ( weiße ) Schaumstoffrollen. Gab es im Baumarkt im 10er Pack für kleines Geld. Da spare ich mir das Auswaschen der Rollen.

      Verdünnt habe ich gar nicht. Wozu auch? So deckt es eigentlich schon beim ersten Mal , obwohl - auch ich habe zwei Schichten aufgetragen - fürs gute Gewissen und vielleicht ist die höhere Schichtdicke auch mechanisch etwas robuster..

      Viel Erfolg! :abklatsch:

      Uwe
    • Neu

      Warum verdünnt man Warnex ?
      Na um z.B. eine feinere Oberfläche zu erreichen. Unverdünnt bekommt man halt eine gröbere Optik...mir gefällt die etwas glattere Oberfläche einfach besser. Klar ist die Deckkraft besser ohne Zusatz; aber die 2 Rollgänge sind so schnell erledigt und das quasi ohne zusätzliche Trocknungszeit und der entsprechenden Verzögerung. Muss man einfach entscheiden was einem besser passt. Ich hatte auf jeden Fall bisher nichts, was sich so problemlos verarbeiten lies ( ohne weitere Nacharbeiten).
    • Neu

      Hallo,

      hab gestern doch noch den ersten Durchgang mit den 6 verschiedenen Rollen gemacht und grad den zweiten Durchgang, welcher nun grad trocknet. Bilder gibt es dann später. Auf jeden Fall lässt sich das Zeug wirklich gut verarbeiten und auch hinterher reinigen. Warnex ist wirklich seeeeehr dickflüssig. Schon fasst wie Pudding. Eierlikör ist dünnflüssiger.

      Was mich aber wunderte, dass nach dem ersten Durchgang, nachdem die Farbe trocken war, sich die Oberfläche recht rau anfühlte. Klar, ist ja auch Strukturlack, haha. Ne, ich meine schon in sich rau oder stumpf. Ich habe die MDF Oberfläche nicht geschliffen, aber sie ist doch eigentlich schon recht glatt. Ob es Sinn macht, das MDF erst zu Füllern und zu schleifen? Vielleicht kann da ja Jemand, der das schon verarbeitet hat (Opa Uwe?), was zu sagen? Naja, mal abwarten, wie es sich nach dem zweiten Durchgang anfühlt...


      Gruß

      Hank
      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hank ()

    • Neu

      Hallo,

      so, wie versprochen die Bilder. Alle Rollen kommen vom Hornbach. Die Oberfläche wurde nach dem 2. Rollen schon "glatter" bzw. weniger "stumpf". Die Struktur nahm zu. Bei einigen Rollen habe ich beim 2. Anstrich den Fehler gemacht, dass ich sie schon zu "nass" wieder verwendet habe. Es ist wohl wirklich das Beste sie nicht auszuwaschen sondern direkt ne Neue zu nehmen. Und ich habe auf Einschlüsse etc. nicht geachtet, soll heißen relativ unsauber gearbeitet, dass müsst ihr also bitte "übersehen". Es trocknet wirklich sehr schnell, so dass man sicherlich mehrere Durchgänge direkt hintereinander rollen kann. Es fiel mir recht schwer anständige Bilder zu machen um den Eindruck festzuhalten. Im Original sieht es schon wieder anders aus. Insgesamt kann man schon sagen, dass das Schwarz ein eher "helles" Schwarz ist.

      Hier die Rollen und Probebretter im Rohzustand. Durchgezählt habe ich von links nach rechts und dann von oben nach unten. Also so, wie wir in Deutschland schreiben/lesen.




      1. Durchgang

      Muster 1-6




      Muster 1




      Muster 2




      Muster 3




      Muster 4




      Muster 5




      Muster 6





      Anstrich 2

      Muster 1-6




      Muster 1




      Muster 2




      Muster 3




      Muster 4




      Muster 5




      Muster 6





      Hier mal Muster 1 mit meinem vom Profi lackierten Center als Vergleich.



      Es heißt lokalisieren, nicht orten ;)
    • Neu

      Hallo Hank,

      Danke für den Vergleich und die praktische Erfahrung.

      Der vom Profi lackierte Center sieht natürlich schon sehr schick aus, steht hier aber außer Konkurrenz.

      Könntest Du von den Rollen 1 bis 6 nochmal größere Bilder machen, ich kann die so klein in der Verpackung kaum erkennen. Wie ist Deine Erfahrung beim unterschiedlichen Handling zwischen Schaumstoff- und Fell-Rolle?

      Ich denke im dunklen Heimkino passt die Oberfläche schon; in's Wohnzimmer würde ich mir das eher nicht stellen wollen.

      Kannst Du in ein paar Tagen – wenn der Lack komplett durchgehärtet ist – noch einen Versuch machen wie robust der Lack gegen Stoß und Kratzer ist?

      Viele Grüße aus Franken

      NormalZeit
    • Neu

      Ich muss auf jeden Fall die Steckdose noch braun anpinseln :rolleyes:

      Danke für die Komplimente...

      Ja, Bilder der Rollen mach ich gern später.

      Im Handling unterschieden sich die Rollen kaum. Die langhaarigen Rollen waren minimal schwerer zu rollen. Ansonsten gab es nicht wirklich Unterschiede. Auf den Bildern sieht es unansehnlicher aus, als es ist und ich habe sicherlich beim 2. Anstrich auch nicht sauber genug gearbeitet. Aber dazu dienen Teststücke ja auch, dass man das erfahren kann.

      Klar, ich hau mal drauf rum :silly:

      Ich werde wohl noch ein Probestück mit Tafellack probieren. Das stell ich mir auch nicht schlecht vor. Ich werde auch das hier berichten.


      Gruß

      Hank
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