Arrival

    • Blu-ray

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    • pixelflicker schrieb:

      Ich finde das schon interessant, dass so vielen das schlechte Bild auffällt.
      Wenn ich mir die Bewertungen hier genauer betrachte, bescheinigt niemand dem Film pauschal ein schlechtes Bild. Die Bewertungen reichen eher von Befriedigend bis Gut.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X5500, Leinwand: Alphaluxx Barium 8K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hi zusammen,

      gesten auch mal angeschaut.

      Film; 8/10
      Ton; 6/10
      Bild; 5/10 -> Wurde schon alles gesagt, ich habe erst gedacht was mit dem beamer stimmt nicht, Kontrast, Schwarzwert, eher sehr flach.

      Die deutsche Tonspur fand ich indes auch nicht überzeugend, bzw. waren es vielleicht einfach die gewollten? Differenzen in der Dynamik zwischen Dialogen und "Effekten" die für mich etwas zu groß waren (Lautstärkeunterschiede)
    • Also ich finde schon, dass das Entscheidend ist, ob der Reggiseur es so wollte. Sonst müsste man ja auch den meisten Horrorfilmen vorwerfen, dass das Bild zu dunkel ist oder den Found Footage-Filmen (wie der in meinem genannten Beispiel), dass die Kameraarbeit dilettantisch ist und ständig wackelt. Das macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Das ist ja im Prinzip dieselbe Diskussion wie bei den colorierten s/w Filmen. Das wird meist auch stark kritisiert. Natürlich könnte man sagen, wenn der Reggisseur es damals in Farbe hätte drehen können, hätte er es bestimmt gemacht, aber dann hätte er sicher auch einige Dinge anders dargestellt und das was am Ende als Film rauskam war auch entscheidend von dieser Vorgabe geprägt. Nicht umsonst werden noch heute Filme in s/w gedreht und bekommen auch oft gute Kritiken. Da wirft auch niemand Schindlers Liste vor, dass er in s/w ist.

      Andere Kritiker sehen das auch ähnlich.
      Robert Hofmann sagt: "Die Kamera ist durchgehen extrem hochwertig [...] man kann sich gar nicht sattsehen"


      Die UHD-Blu-Ray scheint sich da aber doch deutlich zu Unterscheiden:
      blu-ray-rezensionen.net/arrival-4k-uhd/


      Wie man nun damit umgeht, ist wohl persönliche Ansicht. Mich hat der Bildlook nicht gestört. Ich fand den Film überragend, auch mit dem blasseren Look.
    • pixelflicker schrieb:

      Also ich finde schon, dass das Entscheidend ist, ob der Reggiseur es so wollte. Sonst müsste man ja auch den meisten Horrorfilmen vorwerfen, dass das Bild zu dunkel ist oder den Found Footage-Filmen (wie der in meinem genannten Beispiel), dass die Kameraarbeit dilettantisch ist und ständig wackelt. Das macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Das ist ja im Prinzip dieselbe Diskussion wie bei den colorierten s/w Filmen. Das wird meist auch stark kritisiert. Natürlich könnte man sagen, wenn der Reggisseur es damals in Farbe hätte drehen können, hätte er es bestimmt gemacht, aber dann hätte er sicher auch einige Dinge anders dargestellt und das was am Ende als Film rauskam war auch entscheidend von dieser Vorgabe geprägt. Nicht umsonst werden noch heute Filme in s/w gedreht und bekommen auch oft gute Kritiken. Da wirft auch niemand Schindlers Liste vor, dass er in s/w ist.

      Andere Kritiker sehen das auch ähnlich.
      Robert Hofmann sagt: "Die Kamera ist durchgehen extrem hochwertig [...] man kann sich gar nicht sattsehen"

      Die UHD-Blu-Ray scheint sich da aber doch deutlich zu Unterscheiden:

      Wie man nun damit umgeht, ist wohl persönliche Ansicht. Mich hat der Bildlook nicht gestört. Ich fand den Film überragend, auch mit dem blasseren Look.
      Hallo,

      bevor alle auf den Neuling eindröschen, möchte ich mich seiner Meinung bzgl. des Einflusses von visuellen Stilmittel anschließen. Schließlich habe ich das Bild des hier besprochenen Films ja auch eher gut bewertet.

      Ich glaube wir alle kommen aus einer unterschiedlichen Ecke und haben deswegen auch eine unterschiedliche Sichtweise beim Betrachten von Bildern. Die einen haben eine größere Affintät zu technischen Aspekten, andere dagegen kommen eher aus der kreativen Kunstecke. Ich zum Beispiel habe an einer Kunsthochschule studiert und deswegen empfinde ich wohl visuelle Stilmittel als Ausdrucksmittel in keiner Weise als störend sondern eher als interessant, wenn sie zur Atmosphäre oder Erzählung beitragen. Darum versuche ich das dann bei der Bildbewertung von den anderen Aspekten zu trennen.

      Auf der anderen Seite habe ich gerade hier im Forum schon einige sehr nette Leute kennengelernt, die mir in technischer Hinsicht Lichtjahre voraus. Die Jungs haben in ihren Heimkinos das letztes Prozent heraus gekitzelt und sind oftmals eben stärker an technischen Aspekten interessiert. Und was nutzen ANSI & Co. wenn das Bild bewußt ganze Flächen verschleiert? Und egal aus welcher Ecke man kommt, dann bleibt immer noch die Geschmacksfrage.

      Deswegen glaube ich, dass bei diesem Thema einfach nur jeder seine eigene Sichtweise haben kann.

      Gruß
      Finch
    • Finch schrieb:

      Deswegen glaube ich, dass bei diesem Thema einfach nur jeder seine eigene Sichtweise haben kann.
      Dem stimme ich zu und deshalb ist es meiner Meinung nach so wichtig, die eigene Bewertung zu begründen.
      Wenn ich nur "6/10" lese, weiß ich nicht anhand welcher Kriterien dieses Urteil gefallen ist und ob ich das wohl ähnlich sähe.

      Gruß

      Simon2
    • Aloha!

      Finch ist ja auch unser inoffizieller bs.de-Diplomat ;) .

      Also, wenn sich so ein Stilmittel nicht den ganzen Film über ausdehnt, dann lass ich das je nachdem unberücksichtigt, aber wenn es dauerhaft eingesetzt wird, finde ich das schon nervend und lasse es einfließen. Ich schau mir ja auch heute keine DVD mehr freiwillig an.

      Bei "Todsicher" (Tarantino) z. B. finde ich das nicht schlimm. Aus der Erinnerung heraus meine ich aber auch, dass die dunklen Szenen bei "Arrival" sehr abgesoffen sind. Die Außenaufnahmen waren aber besser.

      Nachtrag nach unten, weil das hier nichts mit dem Film zu tun hat:
      SL finde ich zwar inhaltlich gut, aber in Farbe würde er mir besser gefallen, wie es z. B. bei "Der Untergang" der Fall ist.
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MickeyKnox ()

    • MickeyKnox schrieb:

      Also, wenn sich so ein Stilmittel nicht den ganzen Film über ausdehnt, dann lass ich das je nachdem unberücksichtigt, aber wenn es dauerhaft eingesetzt wird, finde ich das schon nervend und lasse es einfließen. Ich schau mir ja auch heute keine DVD mehr freiwillig an.
      Aber gerade dann ist doch Stilmittel erst ein richtiges Stilmittel, wenn es durch den ganzen Film durchgezogen wird.
      Findest du also auch Schindlers Liste schlecht, weil der ganze Film in s/w ist? Kreidest du ihm das an?
    • Hi,

      ich möchte hier nochmal das Konzept der "Geschmackssache" einbringen.... ;)
      Einerseits gibt es ziemlich sicher ein "besser-schlechter", wenn das Bild einer Bluray unschärfer ist als das der DVD - weil man davon ausgehen kann, dass es ein ungewollter Effekt/Schlamperei/geht nicht besser ist.
      Andererseits sind auch gewollte Stilmmittel nicht jedermanns Geschmack und auch das muss man ausdrücken können.
      Solange für mich als Leser beides zu unterscheiden ist, habe ich überhaupt kein Problem damit.

      "...Bild bei Schindlers Liste war kacke, weil ich von S/W immer Kopfschmerzen bekomme..." fände ich durchaus legitim. ;)


      Gruß

      Simon2
    • Finch schrieb:

      MacFreibier schrieb:

      Der Film war klasse, vor allem die Soundkulisse hat mich mitgenommen.
      Unter aller Kanone war das Bild, verstehe nicht wie der hier teilweise so gute Noten bekommt.
      Für mich ne knappe 4 mit Tendenz zur 5.
      Zum Bild: Abgesehen von den dunklen Szenen ist das Bild durchgehend gut. Und die dunklen Szenen haben einen rein atmosphärischen Charakter, deswegen hat es mich deutlich weniger als andere gestört. Wenn hier alles klar und deutlich zu sehen wäre, würde ein Teil der Atmosphäre verloren gehen. Ich kann eure Kritik aber nachvollziehen, bei anderen Filmen ärgert micht so etwas auch, hier sehr ich das aber ganz klar als erzählerisches und visuelles Stilmittel.
      Gruß
      Finch
      Hi,

      wir haben den Film am Wochenende geschaut und fanden Ihn sehr gut. War mal was anderes.

      Was das Bild angeht: Das war einfach schlecht, den ganzen Film durchweg. Da ist sicher ein Fehler passiert. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Das Bild wirkt, als wären die HDMI-Einstellungen verkurbelt. Es fehlte durchweg immer Kontrast. Das Bidl war einfach nur Flau und Farblos. Der Hille, das Grün, alles trist und langweilig.

      Film: 08/10
      Ton: 8,5/10
      Bild: 05/10

      Gruß
      Nilsens
      Mein beisammen Bau Thread KLICK
    • AxFk schrieb:

      Hallo,

      natürlich ist es ein Stilmittel. Sollte das Bild auf Grund von Unfähigkeit des Kameramanns, Defizite der Bild-Nachbearbeitung usw. schlecht sein, so wäre das ein fachliches Armuts-Zeugnis. Anderes Beispiel ist die berüchtigte Wackel-Kamera, wo mangelnde oder schlecht umgesetzte Action der Szene kaschiert wird.

      Nur, man muß den Stil des Regisseurs nicht gut finden. Ich mag es einfach nicht, wenn ein Regisseur dem Publikum quasi mit dem "Holzhammer" eine bestimmte Stimmung aufzwingen will. Das sollte sich aus der Kameraführung, der Gestaltung des Aufnahme-Ortes, Beleuchtung und vor allem durch die Schauspieler ergeben. Das Medium Bild sollte in technischer Hinsicht, von Ausnahmen abgesehen, nur ein neutraler Vermittler sein. Ich sehe ja in der Realität auch nicht alles rot, wenn ich mich aufrege, oder alles mit schlechtem Kontrast, wenn ich schlechter Stimmung bin ;) .

      Es gibt ja genug Beispiele, wo das perfekt ohne vordergründige Bild-Verschlimmerung erreicht wird. Manche Regisseure haben das halt erst gar nicht nötig.

      Aber hier verschwimmt halt der Übergang zwischen Kunst und Realität.

      Das ist halt meine Meinung zu dem Thema Stilmittel, muß man nicht akzeptieren ;) .
      Zum Verständnis:
      Denkst du ernsthaft, "Wackelkamera" würde verwendet, um schlecht umgesetzte Action zu kaschieren?
      Es ist eben nichts anderes als eine Art der Kameraführung, wie du in dem zweiten von mir gefetteten Satz forderst, ein Stilmittel um dem Zuschauer die reale Unübersichtlichkeit und das Chaos eines Kampfes zu vermitteln.
      Ich bin da auch nicht unbedingt ein Freund von, verstehe aber die Intention dahinter.
      Und deine Forderung "soll sich aus Kameraführung, Gestaltung des Aufnahmeorts, Beleuchtung" etc. ergeben lässt sich auch auf die Nachbearbeitung ausweiten. Man kann auch absichtlich schlecht ausleuchten etc., dies aber auch in der Post erzeugen, in der Wirkung ist da kein Unterschied. Früher nahm man halt entsprechendes Filmmaterial, heute macht mans in der Post.

      Spielfim ist ein audiovisuelles Kunstmedium, man nutzt Bild und Ton um dem Zuschauer Gefühle zu vermitteln, es ist kein Dokumentarfilm. Zusätzlich zum Theater wo es hauptsächlich über das Schauspiel geht (aber eben AUCH über Bühnenbild und Ausleuchtung) hat man hier eben noch die Möglichkeit von Bild und Ton und deren Stilmittel.
      Das ist so wie wenn jemand einem van Gogh fachliches Können abspricht weil alles so undeutlich und fleckig gemalt ist...
      Viele Grüße

      Christian
    • @audiohobbit

      Naja, ich hab ja nicht gesagt, daß ich nicht verstehe, welche Intention bei gewissen Stilmitteln dahinterstecken. Ich hab gesagt, daß man nicht alle Stilmittel gut finden muß. Finch hat ja die unterschiedlichen Sichtweisen des Zuschauers beschrieben, da gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen....

      Wenn Du jetzt Bildende Kunst ins Spiel bringst, da liegt die Beurteilung und Interpretation noch viel mehr im "Auge" des Betrachters, als bei Filmen. Aber auch hier muß man nicht jedes Kunstwerk "gut" finden, je nach Sichtweise, Beispiel abstrakte Kunst.

      Und zum Thema Wackelkamera:

      Natürlich ist mir auch da nicht entgangen, welche Absicht da dahinter steckt. Es gibt aber (in manchen Filmen) Szenen, wo das so extrem umgesetzt ist, daß der Zuschauer eigentlich kaum noch erkennen kann, was da eigentlich passiert. Ok, zeigt die Unübersichtlichkeit der Szene, nur was hab ich dann davon, außer Kopfschmerzen :/ .
      Und man kann das auch mit der Gestaltung der Szene anders zum Ausdruck bringen, IMHO.

      Aber jetzt genug off topic :) .
      Gruß Axel
    • audiohobbit schrieb:

      ...Denkst du ernsthaft, "Wackelkamera" würde verwendet, um schlecht umgesetzte Action zu kaschieren?...
      Ich weiß zwar nicht, wieso du diese Frageform verwendest, aber es gibt durchaus Filme, bei denen ich genau diesen Eindruck habe.

      Gruß

      Simon2

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Simon2 ()

    • Ich kenne das von den schnellen Schnitten, das wird gerne eingesetzt um Actionszenen dynamischer erscheinen zu lassen als sie sind. Das sieht man bei Taken sehr gut. Leesen ist ja auch nicht mehr der jüngste und konnte das ja gar nicht mehr so leisten. Aber bei Wackelkamera hatte ich den Eindruck bisher nicht. Wurde diese genutzt hatte es entweder finanzielle oder stilistische Gründe, zumindest ist so mein Eindruck.
    • Das fand ich wiederum sehr erfrischend. Mal kein dummer Haudrauf-Actionkracher. Leider immer noch zuviel Hollywood aber mehr/besseres/intelligenteres kann man von Holllywood wohl nicht erwarten bzw. ist Hollywood bei solchen Budgets nicht gewillt, dem Massenpublikum "anzutun".
      Ich weiß auch gar nicht wie der Film beim Massenpublikum ankam ehrlich gesagt.
      Viele Grüße

      Christian
    • Das täuscht, ich schau im wesentlichen Scifi, Action, Superheros und Fantasy *. Ich wünsche mir aber zumindest halbwegs sinnige Stories, was oft auch nicht der Fall ist. Verweigern tu ich z.B. Transformers oder sowas wie Battleship.
      Matrix (Teil 1 im wesentlichen) wäre jetzt für mich ein Beispiel für so eine gelungene Mischung.

      Bei Arrival waren nur die Vorschusslorbeeren so hoch dass meine Erwartungshaltung halt ein bisschen zu hoch war, in Bezug auf Darstellung der Schwierigkeit von Kommunikation und des Erlernens einer völlig fremden Sprache.
      Aber ich sage damit ja nicht dass der Film schlecht sei, er zählt für mich mit zu den top intelligenten Scifi-Filmen die Hollywood hervorgebracht hat.

      *) Ich stellte allerdings in letzter Zeit öfter mal fest dass mich Action anfängt zu langweilen. Mglw. verändert sich da was bei mir. Mal sehen.
      Viele Grüße

      Christian
    • Christian schrieb:

      *) Ich stellte allerdings in letzter Zeit öfter mal fest dass mich Action anfängt zu langweilen. Mglw. verändert sich da was bei mir. Mal sehen.
      jo, ab nem bestimmten Alter geht das freie Testosteron sukzessive zurück..
      Das führt ua zu einem weniger hormongeladenen Blick auf die Welt - man will und kann einfach nicht mehr alles wahlweise vögeln oder erschlagen.. :D

      Wenn es allerdings soweit ist, das man sich ein Bild von Andrea Nahles in die Bude hängt , sollte man in jedem Fall mal nen Facharzt konsultieren..
      Gruss,

      het raetsken
    • Da ich im Vorfeld schon vom dunklen Look gehört habe, hat er mich überhaupt nicht gestört. Ich fand dadurch die Kontraste zu einigen der richtig hellen, farbenfrohen Szenen umso eindrücklicher (UHD). Auch das Fehlen des Atmos-Tons war egal. Der Sound war absolut passend und mit schön solidem Bass.

      Inhaltlich fand ich den Film sehr, sehr gut. Nach Prisoners und Sicario schon der dritte richtig tolle Film von Denis Villeneuve. Als Nächstes macht er Blade Runner 2049.
    • Nun auch endlich gesehen. Film hat mir sehr gut gefallen, wobei ich erstaunt bin, dass die Story scheinbar bei so vielen einer Erklärung bedarf. IMHO wurde am Ende alles verständlich erklärt/gezeigt und nur wenig Interpretationsspielraum/ Fragen offen gelassen.

      Ja, Bild war etwas blass aber das hat mich nicht sonderlich gestört. Ist ja nicht "Alles steht Kopf".
      Von mir gibt's solide 8 von 10.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Paramount ()

    • Aloha!

      Na, da hat jemand aber den Sinn/die Aussage seines Beitrags noch sehr verändert/abgemildert. Wobei Du "anscheinend" meinst, "scheinbar" ist etwas ganz anderes. Ganz gut beim Zwiebelfisch zu lesen. Diese Anmerkung spielt nun auch eher auf den Beitrag an, den Du zuerst einstelltest.

      Ich mag anspruchsvolle Filme, aber beim Erstschauen verstand ich einiges nicht ganz. Allerdings ist "Arrival" für mich trotzdem kein anspruchsvoller Film, eher hier und da ein wenig vage und etwas esoterisch angehaucht.
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • Danke für den Link. Hätte in der Tat "anscheinend" lauten müssen. Werde da in Zukunft verstärkt darauf achten. :bier:

      Ja, die erste Version des Posts sollte gesellschaftskritisch sein und in Richtung "Idiocracy" (Film) gehen aber klang mir beim zweiten Durchlesen etwas zu viel nach "Dreikäsehoch". So in der Richtung "Ich hab's sofort verstanden und alle anderen sind so blöd und brauchen dazu ein Youtube-Video". :evil:

      Ich find es halt schade, wenn den Zusehern zu wenig zugetraut wird. Nicht immer so extrem wie bei RTL2 wo es heißt "Was braucht man zum Einschlagen eines Nagels in die Wand? A: Einen Hammer oder B: Einen Schraubendreher. Rufen Sie jetzt für 5€/Min. an und gewinnen Sie 100 Euro." aber mir gibt es halt in Filmen zu oft eine Rückblende wo auf etwas Vorheriges im Film verwiesen wird.
      Als ob es zuviel verlangt wäre, sich daran zu erinnern was der Protagonist 30 Minuten vorher gesagt/getan/gesehen hat. :rolleyes:

      Ich bin halt ein Verfechter des bewussten (Genuss)Konsums eines Films also in Ruhe und mit Fokus darauf anstatt zwischen Tür und Angel mit Radio/Kindergeschrei im Hintergrund und zwischendurch ohne den Film zu pausieren aufs Klo zu gehen. Klar, dass man so die eine oder andere wichtige Zeile verpasst und dann vielleicht nicht mitkommt. :whistling:

      Bei Arrival hatte ich seit langem wieder mal das Gefühl, der Regisseur traut dem Publikum zu, die richtigen Schlüsse zu ziehen und so ganz selbstverständlich das Ende zu verstehen/"entschlüsseln". Andere nennen das eben "vage". :zwinkern:

      Esotherisch im Sinne von spirituell oder irrational fand ich Arrival ganz und gar nicht weil die Ankunft der Aliens und auch die Reaktion der Menschen extrem realistisch dargestellt wurde. Beide Hauptcharaktere sind Wissenschaftler und gehen sehr analytisch an die Sache ran. Von Esoterik keine Spur. :nono:
    • Hallo Ravenous,

      ich hatte in meinem von Dir gelöschten Beitrag u. a. meinen Ausdruck "esoterisch" näher definiert, nachdem Paramount seine Sicht der Dinge dazu schilderte. Wieso löschst Du den Beitrag? Das war eindeutig zum Film.

      @Paramount: Ich hab den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf, aber sinngemäß: Ich meinte damit eher "nebulös/rätselhaft", wobei der Ausdruck nicht so ganz passte, da hast Du recht.

      Fern dessen: Gerne und ich sehe bis auf die letzten beiden Absätze alles nahezu komplett wie Du. :bier:
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • Toller Fim mit einem ganz starken Ende. Die Nummer mit General Shang ist genial gemacht. Immer wenn Eltern/Kind Beziehungen dargestellt werden und dann noch so wie hier, berührt mich das extrem emotional.


      Bild und Ton 7/10
      Film 10/10
      78HU8590, SC-LX78, BDP-LX88, DV-LX50 und S-3EX & Orkus R
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