Macht das Sinn - Heimkino vor der Planung

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    • Macht das Sinn - Heimkino vor der Planung

      Hallo zusammen,

      ich bin neu hier im Kino und habe den Weg über den Benutzer unluckymonkey zu euch gefunden.
      Ich hatte meine Frage schon in einem anderen Forum gepostet, in dem ich zwar sehr nett begrüßt wurde, aber auf meine Frage außer unluckymonkey leider niemand geantwortet hat und er mir dann dieses Forum hier empfohlen hat, in dem er zum einen sein (echt beeindruckendes) Bauvorhaben dokumentiert und auf der anderen Seite (nach seiner Aussage) sehr gute Hilfe gefunden hat.

      So viel zur Vorgeschichte, jetzt gleich mal ans Eingemachte. Ich habe mit der Umsetzung des Heimkino-Baus noch nicht angefangen, sondern möchte erstmal vorab anfrage, wie ihr die Gegebenheiten einschätzt, ob es in einem solchen Raum überhaupt Sinn macht,...

      Ich habe eine gemauerte Scheune, in der ein abgeteilter Raum, ein ehemaliger Kuhstall, schon seit Jahren als eine Art Sommerküche (darin hat meine Oma früher im Sommer gekocht und den Tag verbracht) genutzt wurde und heute aber eine Rumpelkammer ist. Der Raum ist grundsätzlich trocken, die Temperaturen im Winter kann ich aktuell nicht beurteilen, würde im Winter aber mal ein Thermometer reinhalten.

      Der Raum hat folgende Maße:
      Breite: 415 cm
      Länge: 430 cm
      Höhe der Gewölbedecke an der niedrigsten Stelle: 225 cm
      Höhe der Gewölbedecke an der höchten Stelle: 230 cm
      Höhe des Raums zwischen Boden und Stahlträger: 205 cm
      Entfernung des Trägers zur Wand: 225 cm
      Höhe des Trägers: 20 cm

      Der Raum hat eine Fläche von 17,845 m².

      Da ich sehr gerne Videos schaue und das neben meinem TV auch auf einem transportablen Beamer (BenQ TH681) und einer transportablen Leinwand (von eSmart) bereits im Wohnzimmer mache, habe ich mir nun auch dank diverser YouTube-Videos, auf denen es echte High-End-Kinos bis hin zu eher Einsteigerkinos in diversen Reportagen zu sehen gibt, dass ich mir sowas doch auch bauen und damit den alten Stall sinnvoll nutzen könnte.

      Die Wände sind noch komplett ungedämmt, eine ist direkt an der Hauswand, zwei innerhalb der Scheune und eine nach außen hin. Ich würde gerne den Raum, außer die Wand zum Haus hin) von innen mit Glaswolle (~ 15 cm) dämmen und dann per Trockenbau verkleiden. Außerdem vom Haus bzw. dessen Keller eine Heizung in den Stall legen lassen. Die gibt es nämlich noch nicht. Strom ist neu, vor etwa 7 Jahren, verlegt worden. Das verkleinert den Raum logischerweise nochmal etwas. Jetzt könntet ihr natürlich sagen "lass halt die Heizung reinlegen und dämme und schreib uns dann nochmal die Daten". Für mich macht das Dämmen und die Heizung in dem Raum aber nur Sinn, wenn ich einen echten Nutzen für den Raum habe.

      Bevor ich ein Heimkino dort einbauen würde, würde ich gerne wissen, ob das überhaupt Sinn macht von den Raummaßen, der Deckenhöhe,... Was ich mir vorgestellt habe wäre, dass ich eine ca. 3 m breite Leinwand. Von einer Baffle Wall würde ich Abstand nehmen, da das ja doch recht viel Raum kosten würde. Den bisherigen Beamer würde ich aus Kostengründen erstmal weiterverwenden und dann irgendwann austauschen. In Sachen Sound würde ich gerne auf Auro 3D / Auromatik auf Basis eines 5.1 Systems setzen. Boxen, AVR,.. sind alles noch gar nicht vorhanden bzw. den Denon AVR X2000, den ich bisher habe würde ich gerne inkl. der Canton 207 Lautsprecher im Wohnzimmer lassen, zumal der ja auch nicht Auro geeignet ist. Plätze würde ich gerne für vier Leute bieten. Sollten es doch merh sein, müsste man halt noch Stühle / Sitzkissen dazu packen, aber das wäre dann erstmal kein Thema.

      Da ich heimkinotechnisch noch recht am Anfang stehe, würde ich erstmal auch gerne auf gebrauchte Boxen und ggf. AVR zurückgreifen, da ich nicht das Neueste vom Neuen bräuchte. Das könnte man ja auch nach und nach steigern. Wichtig wäre in dem Zuge ja nur, dass die entsprechenden Kabel verlegt sind, dann könnte man auch Komponenten austauschen.

      Mir ist klar, dass es aus der Ferne sicher schwierig ist, jetzt eine Diagnose zu stellen. Ich denke aber, den Eindruck haben mir die Antworten auf unluckymonkey Bau-Thread gegeben, dass es hier genug Kompetenz im Forum gibt, die sagen können, ob es unter diesen Umständen Sinn macht oder ich mich besser von dem Gedanken verabschiede.

      Wenn ich das ganze angehe würde ich mir definitiv professionelle Hilfe in Punkto Auswahl / Anbringen der Boxen, Vermessung der Soundanlage,... suchen (evtl. habt ihr da auch Empfehlungen, wenn es konkret wird). Warum ich nicht direkt eine Firma aufsuche? Meine Befürchtung ist einfach, dass von professionellen Anbietern die Aussage kommt "klar, das geht" und nur der Profit gesehen wird, ich dann aber mit einer halbgaren Lösung da stehe. Ich traue mir die Trockenarbeiten und zu selbst zu machen, Beratung Vorort bräuchte ich definitiv in den Soundfragen. Materialtipps oder sollte ich auf Probleme stoßen würde ich hier natürlich auch gerne posten.

      Jetzt geht es mir halt erstmal, wie schon mehrfach erwähnt, darum, ob es überhaupt Sinn macht weiter zu träumen. Vielleicht könnt ihr so grob abschätzen, was eine gebrauchte, gute Auro-"Anlage" (sprich AVR, Boxen, Endstufen(?), Subwoofer,...) so in etwa kosten würde. Das wäre nämlich auch ein Punkt, dass ich, bevor ich anfange, auch mal überschlagen wollte, was mich das ganze inkl. Heizungseinbau, Dämmung,.. kosten würde.

      Vielen Dank und viele Grüße,

      Dirk
      Viele Grüße

      Dirk
    • Hi Dirk,

      Bei 4,3m Raumlänge halte ich eine 3m LW für zu breit, da dann die Sitze zwangsläufig fast an der Wand sein müssten.
      Habe erst kürzlich mein Kellerkino umgebaut und von einem 4,6m langen Raum in einen 7,8m gewechselt...
      Tieftontechnisch ein Riesenunterschied! Kommt aber natürlich auf deine Ansprüche an.

      Grüße
      Michael
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Hallo Dirk aus der Nachbarschaft :gruss:

      deine Fragen wird man seriös nicht beantworten können, da es zu viele Unbekannte in der Gleichung gibt.

      Wenn das mein Bauvorhaben wäre, dann würde ich als allererstes die Kosten für die Heizung und Dämmung prüfen und schauen ob wirklich keine Feuchtigkeit im Raum ist. Das wird der Dreh- und Angelpunkt bei der ganzen Geschichte werden. Unbeheizt würde ich die Scheune niemals nutzen, weil dann schnell je nach Zustand der Scheune im Winter Temperaturen unter 0 Grad dort herrschen (zumindest hier bei uns im Enzkreis in den alten Scheunen :verlegen: ). Und wenn der Raum dauerhaft feucht ist, dann würde ich das Vorhaben auch nicht umsetzen.

      Ich habe beispielsweise schon ein Kino in eine alte Scheune gebaut (quasi im Dach - dort wurde eine Zwischendecke eingezogen). Diese wurde aber vorher komplett gedämmt, Heizung und Klimaanlage verbaut, neue Fenster rein und dann von innen mit Trockenbaumaßnahmen ausgebaut. Ohne diese Maßnahmen hätte man da niemals ein Kino reinbauen können.

      Die Raumgröße ist in Ordnung, da kann man schon was drauss machen. 3m breite Leinwand halte ich bei 4.30m Raumlänge auch für ambitioniert. Du wirst um akustische Maßnahmen an der Front- und Rückwand nicht herum kommen - und für "echtes" Kinofeeling empfehlen die meisten hier im Forum auch immer zurecht eine akustisch transparente Leinwand. Somit wären die Lautsprecher hinter der Leinwand - all das kostet Tiefe und man will ja auch nicht direkt an der Rückwand sitzen.

      Preise ? Kosten ?

      Geh mal zum Mercedes- und Smart-Händler S&G nach Karlsruhe und frag mal was ein Auto kostet. Von x.xxx Euro bis xxx.xxx Euro werden die sagen. :silly:

      Ich kenne Leute, die auf 3D-Sound verzichtet haben, die gut und günstig gebraucht gekauft haben und die sich so für 4-5.000 Euro igren Traum vom eigenen Kino erfüllen konnten mitsamt aller Baumaterialien, Couch etc. Ebenso gibt es auch Leute, die mittlerweile einen neuen Mittelklassewagen im Kino investiert haben - und gar schon im Premium-Sportwagenbereich angekommen sind. Es liegt also immer an deinen eigenen Ansprüchen und an deinem handwerklichen Geschick. :thumbs:
    • Hallo Michael,

      danke für deine schnelle Antwort. Bis vor drei Monaten habe ich den Sound beim Filme per Beamer schauen noch aus den Boxen des Beamer gehört... Das war natürlich nicht toll, ging aber. Mittlerweile ist es Stereo über zwei (wie ich finde) gute Boxen und meinen Denon. Ich bin da also wenig vorbelastet. ;)
      Die Ansprüche würden wohl (wenn überhaupt) erst mit der Zeit wachsen, da ich eben aktuell gar keinen Vergleich (außer echtes Kino) habe, im Alltag aber eben "nur" Stereo höre.

      Gibt es denn einen Online-Planer, mit dem ich solche Dinge wie optimale Positionierung der Boxen, Platzierung der "Couch", Größe der Leinwand zum Sitzabstand,... zumindest ein Stück weit durch Eingabe meiner Abmessungen grob generieren kann? Ich habe das mal mit Stift und Papier gemacht, indem ich einen Kreis gezogen und die Winkel (30 bzw. 110 Grad) eingezeichnet habe. Da die Werte nochmal rauszulesen ist aber wohl doch eher pi * Daumen.

      Welches Verhältnis würdet ihr denn für Sitzabstand <-> Leinwand empfehlen? Oft habe ich gehört, dass dafür neben dem Sichtfeld vor allem der Beamer der Hauptfaktor ist und man den eben so wählt, dass man keine Pixel erkennen kann?!

      Vielen Dank und viele Grüße,

      Dirk
      Viele Grüße

      Dirk
    • Die Punkte Dämmung und Trockenheit sehe ich so wie meine Vorredner, den Aufwand kann man aus der Ferne nicht seriös beurteilen.

      Nehmen wir für den Moment an, Du hättest den Raum soweit schon in einen für einen Kinoraum geeigneten Zustand gebracht.

      Bzgl. der Kinoausstattung sehe ich das deutlich positiver als meine Vorredner.
      Mit 2 T€ kannst Du ein Heimkino einrichten um das Dich Deine Freunde beneiden werden.
      Denn das entscheidende Merkmal eines Heimkinos ist:
      Das große Bild.
      Insofern kann ich Deinen Wunsch "3 m Bildbreite" auch gut nachvollziehen.

      Bei 2 T€ wäre allerdings noch kein 3D Sound dabei, dafür fallen noch mal einige hundert Euro extra an weil Du dafür einen neueren Receiver, weitere Endstufen und zusätzliche Lautsprecher brauchst.
      Wenn das Geld knapp ist würde ich darauf zunächst verzichten und nur die Verkabelung vorsehen.
      Einen Projektor hast Du ja schon.
      Lautsprecher, Receiver, Leinwand, ... kannst Du alles auf dem Gebrauchtmarkt kaufen.

      Um die Raumlänge möglichst effektiv nutzen zu können wirst Du einige Features nicht umsetzen können.
      Z.B. Sitzplatz mit Abstand zur Rückwand, vollflächige und "dicke" Absorber an der Rückwand, Center hinter der Leinwand, ...
      Diese Kompromisse sind aber bei "normalen" Ansprüchen völlig akzeptabel.
      An Deiner Stelle würde ich auf Absorber in den Raumecken setzen (50 x 50 cm "Superchunks"), der Raum ist ja einigermaßen breit, und im mittleren Teil der Rückwand würde ich flache Absorber oder Diffusoren einsetzen.
      Den Center würde ich unter die Leinwand packen, FL und FR direkt daneben.

      Damit wäre eine 2,80 bis 3 m Leinwand machbar.
      Entscheidend ist allerdings noch der Projektionsabstand und wie groß Du das Bild von Deinem Projektor überhaupt aufzoomen kannst.
      Das solltest Du auf jeden Fall vorher prüfen da ansonsten andere Lösungen wie Wanddurchbruch für eine Projektornische oder andere aufwendige Lösungen erforderlich sind.
    • Hallo!

      Schließe mich eigentlich allem Gesagten an (und schreibe trotzdem was ;) ). Temperatur/Dämmung sollte zunächst abgeklärt werden.

      Ansonsten würde ich 3D-Sound vernachlässigen, evtl. schon die Kabel ziehen wie Aries dagt. Ich finde eine gute 5.1-Anlage immer besser als 3D-Sound um jeden Preis (oder eben nicht), bei dem viele, aber kleine Lautsprecher zum Einsatz kommen. Das Wort Auro würde ich streichen und eher auf Atmos setzen...

      Nachteil Deines Raums ist die fehlende Länge. Quadratisch ist soundtechnisch, aber auch von den Aufstellungen her nicht ideal, aber es gibt viele Beispiele hier im Forum, in denen das gut funktioniert. Unter 3m Bildbreite würde ich nur im Notfall bleiben, Sofa/Sessel müssen da auch nicht zwangsläufig an die hintere Wand, die kann man auch etwas vorziehen.
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • Natürlich macht ein Heimkino auch in so einem Raum Sinn.

      Was noch nicht gesagt wurde ist, wie Boden und Decke aufgebaut sind. Auch hier ist zwingend eine Dämmung notwendig. Bei der Decke geht das ggf von Oben, aber beim Boden geht es meist bei so alten Scheunen nur durch rausgehen des alten Bodens, ausschachten und dann mehrlagige Aufbau mit Wärmedämmung. Dadurch verlierst Du keine weitere Deckenhöhe und kannst ggf Fußbodenheizung einbauen.

      Fenster und Türen müssen auch vom Dämmwert her passen.

      Über die Kosten der Geräte würde ich mir erst Mal keine Sorgen machen, denn zunächst müssen die Kosten für den Raum als Rohbau ermittelt werden. Je nach Eigenleistung kann das im mittleren 1000er Bereich bleiben. Je mehr Handwerker Du brauchst, desto eher wird das >10000,- werden je nach Aufwand.

      Für das Heimkino wird eine Sitzreihe mit 3 Plätzen realisierbar sein. Dann hast Du so 3m Abstand zur Leinwand und im Falle von Relaxsesseln auch noch genug Abstand zur Rückwand. Da macht 2,8-3m Leinwandbreite Sinn. Für mehr als eine Reihe ist der Raum m.M.n. zu klein.

      Beim Sound würde ich auch auf Grund der Raumabmessungen auf ein 5.1.2 oder 5.1.4 Atmos Setup gehen. Die Deckenlautsprecher lassen sich besser integrieren und Auro ist eh tot. Außerdem bist Du bei der Geräteauswahl nicht so eingeschränkt, denn Auro gibt es im Konsumersegment nur bei Denon und Marantz (die im Prinzip baugleich sind).
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Ich schließe mich da im Groben auch an meinen Vorrednern an.


      Auch bei minimalem Anspruch wäre an erster Stelle für mich die Frage, wie der Raum geheizt wird, er muss einfach dauerhaft geheizt werden, besonders in Übergangszeiten und im Winter sowieso.

      Ansonsten besteht, wie ja geschrieben wurde die Möglichkeit, dass Geräte in Mitleidenschaft gezogen werden, durch zu hohe Luftfeuchtigkeit und Kälte.

      Man könnte jetzt auch sagen, man versucht es, wenn es sowieso nur günstigere Einsteigergeräte sind, ohne dauerhaftes heizen und schaut was passiert.
      Dieses ,,einfache,, Kino würde ich dann aber nicht über ein paar Absorber, einen einfachen 500 € Beamer und günstige Stühle sowie kleinem 300€ AVR hinaus gehen lassen, das wäre dann einfach nur ein Spaß Projekt.


      Ja die Raumlänge ist nicht wirklich groß, aus baulichen Gründen sitze ich aber auch ganz an der Rückwand, könnte theoretisch auch einen Meter abrücken, dann kommt man nicht mehr an die Balkontür.

      Was Surround betrifft, gibt es natürlich hier Nachteile, wobei sich da die dutzenden Besucher, die bisher da waren doch sehr gewundert haben, das es auch so funktioniert.
      Habe aber auch 7.1 also mit 2 back Surround.

      Umlaufende Effekte sind klar zu vernehmen, und mehr brauche ich eigentlich auch nicht.
      Größerer Abstand zu den hinteren Surrounds sorgt nur noch für etwas mehr Räumlichkeit.

      Zumindestens brauche ich es nicht so sehr, als dass ich dafür von der Rückwand abrücken würde und den Kompromiss mit der Tür eingehen würde, sowie mit dem dann zugestellten Wohnkino.

      Was denn Bass betrifft, so gibt es hier sogar Vorteile.
      Wenn man sich etwas einarbeitet und zwei Subwoofer unter die Leinwand stellt.

      Nach dem Einsatz eines Antimode oder mini DSP Equalizer, hat man in einem rechteckigen oder quadratischen Raum, an der Rückwand immer den maximal möglichen Bass, hier gibt es nie Bass Löcher.
      Bezieht sich aber darauf, wenn man wirklich ganz an der Rückwand sitzt mit dem Körper maximal 50 cm.
      In dem Falle gehören an die Rückwand nur leichte Absorber hinter einem, damit es nicht zu Tod von hinten wirkt.

      Diffusoren sind hier generell ganz fehl am Platz, weil sie bei der kurzen sitzt Distanz ihre Funktion nicht entfalten.

      Bei der Leinwandbreite von 3m sehe ich auch kein Problem, das würde ich auch anstreben.
      Sofern es der Projektor denn schafft, ansonsten Minimum 2,7 Meter in dem Raum.

      Im ganzen denke ich, dass man hier schon etwas raus machen kann und auch das Rückwand Nahe sitzen ,,für mich,, kein so großes Problem darstellt.

      Nicht dass es wieder falsch verstanden wird,, es stellt halt für mich nicht so das Riesenproblem da,, wie eventuell für manch anderer, die ist in der Regel auch noch nicht probiert haben probieren mussten.

      Grüße Sebastian

    • Hallo Holger,

      da war ich am Tippen, als du deine Antwort hinterlassen hast. ;) Danke dafür und Grüße zurück nach Ettlingen.

      Mein Plan war schon so: Hier grundsätzlich mal anfragen, ob es überhaupt Sinn macht in einem nicht gerade riesigen Raum ein solches Vorhaben anzugehen. Wenn ihr grundsätzlich sagt, der Raum ist nicht viel zu klein,... dann ist das schon mal ein guter Schritt. Ich werde eh kurz vor Winteranfang meine Heizung warten lassen und dann den Heizungsbauer fragen, ob es grundsätzlich möglich ist und was es kosten würde / wieviel Aufwand es wäre, die in den Stall zu legen.

      Wenn das halbwegs bezahlbar ist, dann würde ich mit meinem Vater (der ist Bauingenieur) bzgl. Dämmung schauen, was möglich / nötig wäre und was das dann kosten würde. Ich steigere mich in solche Punkte gerne hinein und hätte ich diese Punkte zuerst abgeklärt und dann hätte es geheißen "macht absolut keinen Sinn in dem Raum Heimkino zu machen", dann wäre das richtig bitter geworden. So weiß ich, es ist grundsätzlich möglich und dann muss ich halt entscheiden, was es mir finanziell wert ist.

      Vielleicht noch zur Dämmung / Feuchtigkeit: Da gebe ich dir natürlich völlig Recht, da ich ja nicht nur im Sommer Kino schauen möchte, sondern wohl vor allem auch an kälteren Tagen. Da müsste auch die bisherige Holztüre raus und die alten Holzfenster, damit ich den Garten nicht heize.
      Bisher ist es in dem Stall so, dass eine Küche verbaut ist, da stehen jetzt schon / noch ältere Elektrogeräte drin wie TVs, Gartenmöbel,... die Wände sehen gut,.. Ich denke also, das sollte alles kein größeres Problem sein.

      Hmm, wenn du jetzt auch mit aktustischtransparenter Leinwand kommst, muss ich mich doch nochmal schlauer machen. Für mich waren da immer 50, 60 cm, die dafür draufgehen. Auf die schnelle (auch hier im Forum) gesucht habe ich gelesen, dass es wohl inkl. Leinwand nur etwa 30, 35 cm (+ die ~ 15 die ich eh für die Dämmung veranschlagt hätte) sind. Das klingt ja doch machbar.

      Vielleicht nochmal kurz zur Positionierung der Boxen, wenn ich mir das auf einer Skizze anschauen / aufzeichen möchte. Mach ich es richtig, dass ich mir den Raum (brutto Maße 4,30 x 4,15) aufzeichne, dann darin nochmal die netto Maße (drei Seiten abzgl. 15 cm). Dann nehme ich meinen Zirkel zur Hand und schaue , von welchem Punkt aus ich einen Kreis ziehen kann, bei dem sowohl hinten in den Ecken, als auch vorne in den Ecken der Kreis innerhalb des Raums liegt, da ja dort die Boxen stehen sollen?! Oder wie geht man dabei vor? Ich will nur in etwa die Sitzposition inkl. Abstand zur Leinwand,... abschätzen können.

      Wie schon erwähnt würde ich mir professionelle Hilfe suchen, sobald ich die anderen Kosten geklärt habe, will bis dahin aber auch nicht tatenlos rumsitzen, sondern schon mal Gedanken machen, mich selbst etwas "einarbeiten" und vorbereiten. ;)

      Vielen Dank, ein schönes Wochenende und viele Grüße,

      Dirk
      Viele Grüße

      Dirk
    • Kannst Du die Wärmedämmung nicht Außen anbringen ?

      Für eine AT Leinwand würde ich Mal realistisch mit 45 bis 50cm planen, wenn Du die Lautsprecher nicht selber bauen willst.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Hallo,

      und danke für eure Antworten! Sorry, wenn ich jetzt nicht auf alles explizit eingehe.

      Das klingt aber doch schon mal sehr gut und macht echt Hoffnung (JUHU!!!). Auch die Tipps hinsichtlich Absorber,... werden definitiv noch hilfreich sein (wenn auch wohl erst so richtig bei der Umsetzung).

      Bzgl. Atmos / Auro: Wenn ich mir auf YouTube die videos.. und zum anderen die Leute mit ihren Kinos und was jeder individuell umgesetzt hat, vom eher einfachen, bis zu den High-End-Teilen,...). anschaue, dann schwärmten halt alle immer von Auro und der Auromatik.

      Edit Ravenous: Werbung entfernt.

      Ich gebe euch aber Recht, dass das dann wohl eher etwas wäre, das man schon mal vorbereiten kann (was es dann genau wird, wäre dann ja auch noch offen, wenn sich ein Quasi-Standard durchsetzen sollte) und erstmal auf 5.1 gehen. Ich denke zwar, an ein paar 100 € mehr sollte es nicht scheitern, aber man muss sich ja auch noch verbessern können. ;)

      Eben habe ich übrigens mal im Wohnzimmer mit meiner 2,44 m 4:3 Leinwand (die ich aber immer nur auf 16:9 ausfahre und auch eine kleine Maskierung gebaut habe) und einem Abstand von 3m probiert - der Projektor ist aktuell in Reparatur, deshalb ohne Bild). Vom Gefühl her hätte ich gesagt, dass da auch noch breitere Leinwände gehen. Mir kam es jetzt nicht vor, als würde mein Sichtfeld Teile nicht sehen,... wenn wäre es vielleicht bei schnellen Bewegungen störend. Das wären aber ja alles Dinge, die ich unabhängig auch im ausgeräumten Stall ohne irgendwas umgebaut zu haben testen kann. Auch, ob das der Beamerzoom packt,...

      EDIT: @Ravenous: Nein, eher nicht. Das Problem ist, dass die Scheune noch als eine Art Garage und "Werkstatt" genutzt wird und recht viel Zeug an den Wänden hängt, das nur bedingt weg kann bzw. an einer Trockenbauwand wohl nur schlecht halten würde. Bei einer Wand ginge es evtl. Müsste ich mit meinem Vater schauen. Bei der Außenwand ginge es aber definitiv nicht.

      Cool! Ich bin hoch motiviert!

      Viele Grüße,

      Dirk
      Viele Grüße

      Dirk
    • Hi,

      in meinem vorherigen Kinoraum stand das Sofa bzw. die Kopfposition 1m von der Rückwand und 3.6m von der 2.8m breiten LW und da war "mir" die Akustik nix. Habe auch viel mit Absorbern experimentiert...
      Und näher an die LW wollte ich nicht.
      Könntest du den Raum nicht vergrößern?

      Grüße
      Michael
      Grüße
      Michael

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    • Ravenous schrieb:

      Beim Sound würde ich auch auf Grund der Raumabmessungen auf ein 5.1.2 oder 5.1.4 Atmos Setup gehen. Die Deckenlautsprecher lassen sich besser integrieren und Auro ist eh tot. Außerdem bist Du bei der Geräteauswahl nicht so eingeschränkt, denn Auro gibt es im Konsumersegment nur bei Denon und Marantz (die im Prinzip baugleich sind).

      Da kann ich mich nur anschließen, selbst ein 5.1.2 Setup ist schon eine ganz andere Dimension.

      Zudem funktionieren die Upmixer von Dolby (Dolby Surround) und DTS (Neural:X) auch sehr gut.
    • Bzgl. Auro gibt es halt den einen Händler (für den wir hier keine Werbung machen), der das leider immer noch propagiert.

      Das Format ist Tot. Es kommen keine nativen Tonspuren mit Auro. Nur noch eine Consumermarke (Denon/Marantz) hat den Dekoder dafür.

      Ein Atmos Setup funktioniert wunderbar auch mit DTS:X und der DTS Upmixer ist mindestens so gut wie die Auromatik. Die ganzen nativen Atmos und DTS:X Spüren kannst Du mit dem Auto Setup aber nicht ideal nutzen.

      Gerade in kleinen Räumen sind die seitlichen Lautsprecher bei Audi eher im Weg und bei Deiner Gegebenheit mit dem Balken an der Decke kannst Du die Deckenlautsprecher doch unauffällig integrieren.

      Ich habe beides gehört und würde immer das Atmos Setup vorziehen. Es gibt hier im Forum schon Leute, die von Auro auf Atmos gewechselt sind und es nicht bereut haben ;)
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Hallo Dirk,

      Zum Thema Leinwand und Sitzabstand geht man häufig auf das Verhältnis 1:1, bei mir Leinwand/Couch 3,30m.
      Habe ich so realisiert, ist meiner Frau aber zu nah, Sie sitzt immer in Reihe 2.

      Als Sitzgelegenheit bietet sich dieser Viersitzer an: inhofer.de/51177900/4er-cinemasessel.
      Haben einige hier im Einsatz, ist preislich sehr interessant.
      Schau mal in diesem Thread nach: Suche bequeme Heimkinositzgelegenheiten..

      Bei der Thematik Sound ist die grobe Richtung schon mehrfach angesprochen worden.

      Goggel mal nach Heimkino Händlern um sich mal vor Ort zu informieren, habe ich so gemacht und Aufgrund
      der vielen Bauberichte hier im Forum (viel Lesen) mein eigenes Kino geplant und selbst gebaut.

      Gruß Peter
    • Der Fels schrieb:

      Hallo Dirk,

      Zum Thema Leinwand und Sitzabstand geht man häufig auf das Verhältnis 1:1, bei mir Leinwand/Couch 3,30m.
      Habe ich so realisiert, ist meiner Frau aber zu nah, Sie sitzt immer in Reihe 2.

      Als Sitzgelegenheit bietet sich dieser Viersitzer an: inhofer.de/51177900/4er-cinemasessel.
      Haben einige hier im Einsatz, ist preislich sehr interessant.
      Schau mal in diesem Thread nach: Suche bequeme Heimkinositzgelegenheiten..

      Bei der Thematik Sound ist die grobe Richtung schon mehrfach angesprochen worden.

      Goggel mal nach Heimkino Händlern um sich mal vor Ort zu informieren, habe ich so gemacht und Aufgrund
      der vielen Bauberichte hier im Forum (viel Lesen) mein eigenes Kino geplant und selbst gebaut.

      Gruß Peter
      Einen 4-Sitzer finde ich bei der Raumbreite etwas zu knapp, das wirkt dann sehr beengt und es fehlt der zentrale Masterplatz.

      Ich denke auch, dass man bei den Budgetvorstellungen und dem angestrebten Ziel wunderbar mit Hilfe des Forums zum gewünschten Ergebnis kommt.

      P.S. Dirk Du kannst jetzt über die Forenfunktion Bilder hochladen
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Mean schrieb:


      Ich werde eh kurz vor Winteranfang meine Heizung warten lassen und dann den Heizungsbauer fragen, ob es grundsätzlich möglich ist und was es kosten würde / wieviel Aufwand es wäre, die in den Stall zu legen.

      Wenn das halbwegs bezahlbar ist, dann würde ich mit meinem Vater (der ist Bauingenieur) bzgl. Dämmung schauen, was möglich / nötig wäre und was das dann kosten würde.

      Auf die Gefahr hin, dass meine "Erkenntnisse" alle schon mal gepostet wurden: Umsetzen kann man so ein Projekt mit Sicherheit.

      An deiner Stelle würde ich mir aber mit absoluter Priorität über die im Zitat genannten Punkte - und zwar in umgekehrter Reihenfolge - Klarheit verschaffen. D. h. Besprechung mit deinem Vater, dann der Heizungsbauer.

      Wenn der Scheunenraum die Beschaffenheit hat, die ich mir grade vorstelle, gehe ich davon aus, dass man dort eine Komplett-Dämmung (alle Wände, Decke und Boden) einbauen muss und eine Lösung für eine dichte und ggf. selbst gedämmte Tür finden muss (zu letzterem Punkt fällt mir derzeit nur eine Haustür neuerer Bauart ein). Stelle mir das alles bezüglich Taupunkt-Problematik gerade recht schwierig vor - insbesondere, weil das Wand- und Decken-Material wahrscheinlich selbst keine nennenswerten Dämmeigenschaften aufweisen dürfte, gleichzeitig ein starkes Temperaturgefälle zur im Übrigen unbeheizten Scheune zu erwarten ist und sich der Taupunkt damit innerhalb des Raumes befinden dürfte.

      Nicht falsch verstehen - mir liegt es fern, dir dein Vorhaben madig zu machen und mir ist auch klar, dass man sich von anderen eine Einschätzung hinsichtlich der "Kino-Komponente" einholen möchte bzw. schnell in einen gewissen Enthusiasmus verfällt. Ich bin allerdings der Auffassung, dass die primäre Herausforderung bei der Sache ist, eine Nutzbarkeit des Raumes herzustellen. Die Fragen, die du dringend klären solltest sind m. E. folgende:

      1. Welche Maßnahmen sind im Detail nötig, um den Raum überhaupt als beheizten und trockenen Raum (für Kino oder was auch immer) nutzen zu können?
      2. Welche Kosten entstehen (nur für den Raum an sich)?
      3. Will ich den Aufwand in Kauf nehmen?
      4. Was bleibt nach erfolgter Dämmung noch vom Raum übrig?


      Ich denke mal, das ist sinnvoller, als über Tonformate, akustische Maßnahmen, Sitzmöbel etc. zu diskutieren.
    • Hi,

      Ich denke mal, das ist sinnvoller, als über Tonformate, akustische Maßnahmen, Sitzmöbel etc. zu diskutieren.
      :thumbs:
      poste doch mal ein paar Fotos der Scheune bzw. des Raumes, dann können Bauexperten hier (hoffe es gibt sie hier ) was zu sagen.
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Nach Boden, Decke, Tür und Fenstern hatte ich auch bereits gefragt, da wurde bisher nichts dazu gesagt.

      Halte ich auch im Zusammenhang mit der Wärmedämmung für Priorität Nr 1.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Hallo,

      anbei mal die Fotos, die ich auch schon im anderen Forum gepostet hatte (die Scheune direkt sieht man nicht, nur den Stall):







      Ist halt aktuell noch brutal zugestellt. Wird sich aber hoffentlich bis Ende des Jahres ändern - selbst habe ich das nur bedingt in der Hand.
      Die Fenster und Türe sieht man nicht.

      Bzgl. Dämmung war ich mir eigentlich sicher, dass ich schon geschrieben hatte. Klar, das muss man auf jeden Fall machen. Diese Taupunkt-Geschichte ist sicher ein Punkt.

      Die genaue Beschaffenheit des Bodens kann ich nicht nennen. Das kann ich evtl. schauen, da im Eingangsbereich eine "Luke" ist, über die man früher die Wasserleitung in den Garten abgestellt hat.

      Eine Vergrößerung des Raumes geht nicht, da in der Länge nicht mehr so viel Scheune ist (vielleicht noch 1,70m) und dort der einzige Zugang zum Keller ist, über den u.a. die Wärmepumpe,... in den Keller kam. Über den Hauszugang geht das nicht -> das muss zugänglich bleiben.

      Ich kann gerne noch paar Fotos liefern (u.a. von der Scheune selbst, der rechten Wand, an der die Küchenzeile ist und der Fenster-/Türwand).
      Bald will ich noch die Haustür gegen eine besser (lärm-)gedämmte tauschen und könnte die bisherige dann für den Stall verwenden. Dann wäre es mit neueren Fenstern und Rolläden auch halbwegs einbruchsicher.

      Viele Grüße,

      Dirk

      PS: Sorry für die "Werbung" - mir war nicht bewusst, dass das schon als Werbung gilt.
      Viele Grüße

      Dirk
    • Hallo,

      @unluckymonkey: Danke! Ich bin auch gespannt, wie's weitergeht und vor allem, wann's richtig losgehen kann. ;)

      @Ravenous: Nein. Es ist nur ein kleiner Teil der Scheune unterkellert. Da waren früher die Öltanks in dem Raum und der wurde nachträglich an den Gewölbekeller angebaut. Das Haus wurde kurz vor 1900 erbaut und hatte damals nur Holzöfen. Irgendwann wurde dann heute eine Ölheizung und dann eine Gasheizung nachgerüstet.

      Viele Grüße,

      Dirk
      Viele Grüße

      Dirk
    • Mean schrieb:



      Bzgl. Dämmung war ich mir eigentlich sicher, dass ich schon geschrieben hatte. Klar, das muss man auf jeden Fall machen. Diese Taupunkt-Geschichte ist sicher ein Punkt.
      Einfach von innen Dämmen ist nicht möglich bzw. nicht ratsam. Hinter der Dämmung fängt die Wand dann an zu schwitzen und schimmelt vor sich hin.
      Wenn man unbedingt von innen Dämmen will muss man entweder ganz innen eine Dampfbremse anbringen. Das ist schwierig und fehleranfällig. Oder man benutzt Kalziumsilikatplatten zur Dämmung. Die sind allerdings teuer und dämmen nicht so gut.
    • Hmm, jetzt wo du es schreibst, klingt es logisch. Sonst ist die Wand von außen kalt und von innen "doppelt" warm (Dämmung und Heizen) und zwischen Dämmung.

      Die zusätzlichen Fotos der Scheune,... habe ich gemacht und werde ich einstellen - reicht mir aber wohl erst am Donnerstag oder Freitag, da ich es zeitlich nicht gebacken bekomme.

      Ich muss es mir dann in Ruhe mit meinem Vater (wenn er aus dem Urlaub zurück ist) und einem Kumpel, der Architekt ist (hat gerade erst fertig studiert, aber die Grundahnung sollte er haben) auch noch anschauen. Ich befürchte fast, dass das so ein Riesenprojekt wird, dass es am Ende wohl mehr Sinn machen würde, die Scheune umzuwerfen und stattdessen ein komplett neues Haus an der Stelle zu bauen :D
      Viele Grüße

      Dirk
    • Hallo,

      so, jetzt mache ich das mit den Bildern "mal schnell":


      Hier sieht man die Längsseite des Stalls innerhalb der restlichen Scheune zur Tür hin

      Hier ist die Breitseite zu sehen. Wieder viel Zeug (von dem nicht mal annähernd viel davon mir gehört O:-)). In dieser Ecke befindet sich über fast die komplette Breite der Abgang zum Keller, der mit einer großen Platte abgedeckt ist - wird / wurde nur genutzt, wenn / als z.B. die Heizungsanlage eingebaut wurde,... früher waren an der Stelle im Keller die Öltanks (unmittelbar unterhalb des gelagerten Heus :D))

      Hier ein erster Blick auf die Decke des Stalls. Da ist das negativ der Decke der Boden (auch wenn man's nicht erkennt), sprich, der ist auch minimal mehrfach nach außen gewölbt und auch der wird zum Lagern von Material genutzt. Wie man am rechten oberen Bildrand erkennt ist das Dach Scheunendach nicht 1.000% dicht. Es läuft zwar kein Wasser rein und die Möbel, die drin stehen sind auch trocken.

      Noch ein Blick auf die Decke des Stalls

      Das ist der Blick von der Tür Richtung Tor - aus der entgegengesetzten Richtung des ersten Bilds

      Das ist jetzt wieder im Stall. Hier die Eingangsseite mit zwei Fenstern...

      ... und der Eingangstür links außen. Am linken Bildrand kann man auch Teile der noch vorhandenen Küche erkennen.

      Das Foto ist von außen gemacht und zeigt die Eingangstür zum Stall und zudem die dicke der Wand (ist schon recht massiv gebaut)

      Und hier noch ein Bild von außen auf Stall (rechte Tür) und Scheune (linke Tür) - das Zeug das hier steht gehört tatsächlich mal zur Hälfte mir ;)

      Ich habe mich vorgestern noch etwas umgeschaut und gesehen, dass es begehbare Dämmplatten/-matten gibt, die man z.B. auf dem Speicher verbaut. Auf die schnelle konnte ich keine "Wetterfesten" finden, die auch mit bisschen Wasser, das evtl. doch mal durch die Decke tropft, umgehen können, wird es aber sicher auch geben. Wie man das Gewölbe dann so ausgleicht, dass die Platten glatt verlegt werden und man auch weiterhin Material oben lagern kann, müsste man konkret schauen. Ich habe auch wegen der Dämmung von der Scheune raus geschaut. Die "Kellerluke" ginge auch mit 6 - 10 cm Dämmung noch auf und die Längswand sollte man auch von der Scheune aus dämmen können, genau wie die Außenwand.

      Aus dem Gedächtnis heraus hätte ich das anders eingeschätzt. Im Grunde müsste auch das Haus von der Scheunenseite aus mal gedämmt werden, da die Wand noch komplett ungedämmt ist. Vll. kann man das ja verbinden.

      Ich hoffe, ihr könnt mit den Bildern was anfangen.

      Viele Grüße,

      Dirk
      Viele Grüße

      Dirk
    • Hmm, wenn man sich das so anschaut, wäre die Frage ob man den Raum nicht sogar vergrößern könnte, oder sogar ganz raushaut und neu und größer neubaut.

      Kannst Du Türen und Fenster auch versetzen und ggf. ein Fenster weniger einbauen?

      Die Deckenwölbung kann man mit einer Perlitschüttung ausgleichen.

      Aber bevor das alles losgeht, muß da ja erst mal ordentlich entrümpelt werden?
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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