Werbung Alphaluxx

Lichtbogen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Zusammen, ich hoffe das Thema wurde hier noch nie behandelt (von wegen;"Wurde schon oft besprochen"). Ich habe einen BD801s der bis vor kurzem noch hervorragende Arbeit verrichtete. Wenn ich das gute Stück nun einschalte, fängt er nach ca. 40 min. an zu knallen wie die Knallplättchen am Fasching. Ich hab ihn geöffnet und gewartet und vom ersten Knall an folgen stets weitere im 2-3 Minuten-Takt. Das ganze spielt sich auf der Platine ab auf welcher die Sicherung für das Gerät steckt...quasi in der direkten Nachbarschaft zum Focusboard. Mein Bruder (gelernter Elektriker) vermutet das Problem an den Lüftern und sprach von statischer Aufladung. Ich dachte zunächst an ein beschädigtes Bautel und hab die ganze Platine getauscht (hab 3 der Geräte) aber der Fehler blieb :banghead: . Ich selbst bin völlig ratlos :kratz: und dachte mir hier bei den CRT-Aspiranten Hilfe zu bekommen. Tut jedes mal weh wenn´s knallt. :cursing: Ich hoffe mir kann rasch jemand helfen. Danke vorab

      Gruß Hardy
    • So wie Du es beschreibst, sind es Hochspannungsüberschläge! Hier ist schon mal bei Selbstreparatur höchste Vorsicht geboten! Ursächlich ist immer ein Leck (defekte Isolation) deshalb springt der Funke bzw. Lichtbogen gegen Masse (wie bei einem Gewitter halt). Ich glaube jetzt nicht dass es direkt von der Platine aus geht, möglicherweise mal prüfen ob die Hochspannungskabel (rot) da vorbei laufen und ob die Isolation OK ist, hier reicht ein nur kleiner Riss o.ä. und schon hast Du die Überschläge. Zudem sollte man das testen sein lassen , da durch die Überschläge die anderen Baugruppen Schaden nehmen können.
      Siggi
    • Hallo Siggi, danke für den Hinweis. Das mit den Schäden anderer Baugruppen hat mich ebenfalls beschäftigt weshalb ich das Gerät schon lange nicht mehr betreibe zumal ich größten Respekt vor Restladungen habe. Man konnte deutlich sehen, dass das Bild ordentlich was auf die Mütze bekommt. Aber nach mehreren Monaten des ausgesteckt seins kann ich ruhigen Gewissens da mal dran gehen. Wenn´s recht ist halte ich dich über meine Erfolge (oder Misserfolge) auf dem laufenden. Danke nochmals. Gruß Hardy
    • Achtung beim einschalten, es geht im Wesentlichen ja nicht um irgendwelche Restspannungen, sondern das bei Hochspanungsüberschlägen bis zu 40 kV anliegen können. Also bitte erst mal die gesamten Hochspannungführendrn Teile ( rote Kabel, Stecker etc.) auf evtl. mechanische Defekte VOR dem einschalten kontrollieren.
      Grüße,
      Siggi
    • Jop, weiß ich mit den kV´s. Hab mich da schon bis auf die Knochen blamiert als ich beim Elektriker nachgefragt hab ob er meinen Beamer durchmessen könne der so um die 37kV bringt. Bin eben mal die Kabel "abgefahren" und hab lediglich an den kleinen roten, die vom Focusboard wegführen festgestellt, dass die an einer Kante dieses Aluminiumgehäuses von der großen Abdeckung angedrückt und von der Isolierung her etwas beleidigt aber nicht beschädigt wurden. Erstaunlicherweise fand ich auf einem der Kabel etwas das wie ne kleine Lötperle aussah. Winzig aber wahrnehmbar. Das Kabel selbst hat lediglich diese schwarzen Staubspuren wie die anderen Kabel...also nix durchgeschossen o.Ä. Ist da auch soviel Bums drauf, dass das durchschlagen kann...? Das war die einzig auffällige Stelle....
      Gruß Hardy
      P.S.: Das würde vielleicht erklären warum diese Lichtbogengeschichte bei geöffnetem Deckel nicht so gravierend war... :kratz:
    • Also, ich hab eben noch solch eine Stelle gefunden. Direkt hinter der grünen Röhre wurde eines der dickeren Kabel ähnlich durch eine scharfe Alublechkante beleidigt. Hier waren sogar Veränderungen am Blech selbst erkennbar...jedoch keine eindeutigen Einbrände o. Strommarken...die Kabel wurden jeweils immer beschissen an die Blechkante gedrückt. Hab da jetzt Kantenschoner auf´s Blech und ein schweres Isolierband aus dem Maschinenbau um die Kabel rum obwohl die "nur" eingedrückt waren. Kann´s das echt gewesen sein? Nach deiner Antwort würde ich einschalten.
      Gruß Hardy
    • Du hast dein Gerät ohne Begutachtung eines Fachmannes grob durchgesehen und Auffälligkeiten geflickschustert und fragst nun Leute hier, die das nicht in Augenschein genommen haben, ob es eine gute Idee ist das anzuschalten?

      Oi.


      Sicher, die Allermeisten würden das Risiko eingehen und es probieren aber das wird dir hier doch kein Mensch mit Ahnung von der Materie mit reinem Gewissen absegnen.
    • Hi,
      also es reichen schon winzig kleine Lecks ( Haarrisse z.B). Am besten wäre mal die auffälligen Kabel/Teile gegen andere von einem funktionierenden Proki zu tauschen. Geht das nicht, dann möglichst die Kabel/Teile ausbauen und penibel mit der Lupe kontrollieren. Wenn ein Leck dabei festgestellt wird, hilft eigentlich nur Austausch, sofern es kein vom Hersteller mit Silikon abgedichtetes Kabel an einem Stecker ist. Klebeband o. ä. auf keinen Fall verwnden! Auch immer darauf achten, möglichst viel Abstand zu den Boards beim Verlegen mit den Kabeln halten, das sollte bei vernünftiger Konstruktion aber vom Hersteller selbst berücksichtigt worden sein, solange der Proki nicht verbastelt wurde.
      Siggi
    • Nun, Polyamid, ich bin nicht komplett unterbelichtet was das Thema Strom/Spannung in solchen Geräten angeht und wahrscheinlich ist mein Thema "Lichtbogen" etwas dramatisch formuliert aber bisher konnte mir Siggi (danke nochmals) den richtigen Weg weisen. Das isses worum es mir geht. Ich hab jetzt schon viel gesucht und gestöbert an dem Gerät (weshalb es ja auch mein Hobby ist), bin nun aber an technische Grenzen gekommen. Diese Flickschusterei ist definitiv als Provisorium zu betrachten um etwaige Erfolge erzielen und Probleme sowie Ursachen eingrenzen zu können. Und hier bin ich dann auch schon bei meinem bisherigen Fortschritt angekommen...Also es muss wohl tatsächlich an den Kabeln gelegen haben wobei ich das Problem stark reduzieren aber nicht beseitigen konnte. Ich hab das am selben Abend noch getestet. Zunächst sah alles gut aus und nach ner knappen Stunde knallte es. Aber diesmal waren die Entladungen deutlich geringer. Werd wohl das ganze Geraffel tauschen. Gäbe es denn sonst ne Möglichkeit was es sein könnte? Ich trau dem Braten nicht so ganz...Gruß Hardy
    • Also Ferndiagnosen sind immer Vermutungen auf Grund einer Beschreibung. Aber laut Deiner Bescheibung kommen eigentlich nur Hochspannunngsüberschläge in Betracht. Was im allgemeinen wie schon geschrieben auf defekte an Kabeln/Steckern u. anderen Verbindungen zurückzuführen ist. Falls wie Du schreibst Kabel gequetscht wurden, kann die dadurch entstandene Dünnwandigkeit schon für einen Überschlag ausreichen!
      Siggi
    Abonnement verwalten