Erfahrungen zur Trinnov Altitude

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    • @hocky: seid wann siehst Du, aus Deinem unfertigen Erdloch, den Weihnachtsmann? Der hätte Angst gehabt, dass Du ihn mit Deiner Softair vom Himmel runter holst. :biggrin:

      @Aries: angeblich ist es unablässig, die Bedienungsanleitung von A-Z zu lesen, einzuprägen und dann Gebetsmühlenartig, schön vorm schlafen gehen, runter zu beten. Viel Spaß! :thumbsup:

      Auch hier bin ich gespannt, welch Erfahrung Du mit dem guten Stück machen wirst.
      beste Grüße
      Thomas
    • Hallo,

      welchen Vorteil hat eine solche Endstufe? Der einzige Unterschied ist imho, dass der Wandler in der Endstufe ist und das man eine digitale Signalübertragung (das Stück Kabel) hat. Je nachdem, ob der Wandler in der Vorstufe oder Endstufe besser ist, hat man den ein oder anderen Vorteil. Die Wandler in der Altitude sind hervorragend. Daher sehe ich den Bedarf an Endstufen mit digitalen Eingängen nicht.

      Die Aries M benötigt eine Entzerrung, welche es ermöglicht auf FIR Basis in jedem einzelnen Weg eine Phasenkorrektur vorzunehmen (Siehe das Paper von Follgott). Das kann die Altitude leider nicht. Ich habe das bei Trinnov bereits angedeutet, dass es schön wäre, wenn sie diese zugegebenermaßen sehr spezielle Funktion programmieren würde. Ende Januar bin ich bei Trinnov in Frankreich und werde die Möglichkeit nutzen den Entwicklern das noch einmal persönlich vorzustellen.


      Gruß

      Hank
    • Ich verstehe, alles klar. Die Altitude kann derzeit "nur" 16 Kanäle digital, alles darüber hinaus ist analog.

      @Hank Das mit den FIR hatte ich vergessen. Sicher sind die Wandler in der A32 klasse, wenn die Endstufe ebenbürtige oder bessere hat, wäre die Vermeidung einer zusätzlichen Wandlung kein Schaden.
      Wenn du immer nur tust, was du schon kannst, bleibst du immer das, was du schon bist.
    • Ja, selbst Class-D-Endstufen ("Digitalendstufen"), die man theoretisch digital speisen könnte, werden aus diversen Gründen fast immer analog angesteuert.

      Bei Aries' Lösung ist die Aktivweiche von der Raumentzerrung und den anderen Features gekapselt. Das heißt, die Lautsprecher sind für die Vorstufe quasi eine "Blackbox". Ich finde das einen guten Ansatz und es erleichtert auch in Zukunft beim Tausch von Komponenten einiges.
    • Chris Austria schrieb:

      Ich verstehe, alles klar. Die Altitude kann derzeit "nur" 16 Kanäle digital, alles darüber hinaus ist analog.
      Hier liegt ein Missverständnis vor.
      Eine Altitude mit 32 Kanälen kann diese in beliebiger Kombination analog oder digital ausgeben, sofern gewünscht also auch alle 32 Kanäle digital.
      Das ist aber nicht das Thema, sondern die interne Reihenfolge der Signalverarbeitung.
    • Aries schrieb:

      Eine Altitude mit 32 Kanälen kann diese in beliebiger Kombination analog oder digital ausgeben, sofern gewünscht also auch alle 32 Kanäle digital.
      ?? Seit wann geht das? Lt. Homepage hat sie Digital Outs über AES3 - 16 Kanäle und alles darüber analog. Es gibt angeblich Überlegungen seitens Trinnov, der A32 mehr Digitalkarten zu spendieren, aber derzeit ist bei 16ch Audio schluss.
      Wenn du immer nur tust, was du schon kannst, bleibst du immer das, was du schon bist.
    • Eindrücke mit der Altitude

      Vorab:
      Die provisorische Installation läuft nun zusätzlich mit 2 Surround Lautsprechern aus meinem Restbestand, die aktuelle Konfiguration ist also 4.0.0.
      Die Subwoofer sind ebenso wie die „Aries“ Lautsprecher weiterhin noch nicht in Betrieb, die Raumakustik ist zu ca. 40% fertiggestellt.
      Meine Höreindrücke sind vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Ausgangsbasis - mäßige Lautsprecher in einem nur teilweise optimierten Raum - ein erhebliches Optimierungspotenzial hat.

      Kommen wir gleich zum Fazit:

      Für die aktuelle provisorische Konfiguration in meinem Kinoraum ist der Unterschied mit vs. ohne Optimizer sehr deutlich.
      Ich behaupte:
      Das hört jeder, der über ein halbwegs normales Hörvermögen verfügt.

      Richtig einordnen kann man den Nutzen des Optimizers erst wenn man ihn ausschaltet.
      Man gewöhnt sich ja an die Fehler der Wiedergabekette.
      D.h. solange man nicht den direkten Vergleich zum „richtigen“ Klang hat erscheint einem durchschnittlichen Hörer wie mir der „falsche“ Klang gar nicht einmal so schlecht.
      Im direkten Vergleich sind bei meiner provisorischen Installation die Unterschiede jedoch gravierend.

      Bei Musikwiedergabe ohne Optimizer fällt v.a. der Mittelhochtonbereich unangenehm auf.
      Wie schon geschrieben klingt es stellenweise scharf und nervig.
      Manche Aufnahmen klingen sogar ein wenig so, als wären sie in einer Badewanne aufgenommen worden.
      Dazu ist der Grundtonbereich sehr dünn.
      Wie verfärbt die Wiedergabe ist habe ich erst richtig realisiert, als ich mit dem Optimizer gehört habe und ihn dann deaktiviert habe.

      Mit Optimizer ist der Klang tonal viel ausgewogener und nachvollziehbar „richtiger“.
      Es ist so, als ob sich die Musik plötzlich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügt.
      Der Effekt ist erstaunlich und größer als ich es erwartet hatte.

      Neben dem Haupteffekt, der Tonalität, sind die weiteren Änderungen subtiler und je nach Musikmaterial mehr oder weniger ausgeprägt.
      Bei einigen Stücken habe ich einen Vorteil bei der räumlichen Abbildungsgröße von Stimmen und Instrumenten in der stereo Ebene ausgemacht.
      Ebenso erschien mir die Tiefenstaffelung in manchen Fällen etwas geschlossener.

      Keine Unterschiede habe ich in Abbildungsschärfe und Lokalisation festgestellt, ebenso in der räumlichen Umhüllung.
      Und natürlich kann der Optimizer keinen Tiefbass herbeizaubern wenn der Lautsprecher es nicht hergibt.

      Meine Klangbewertung (für Musikwiedergabe ohne Anforderungen hinsichtlich Pegel und Tiefbass):
      ohne Optimizer ausreichend
      mit Optimizer sehr gut (minus)

      Wie bereits geschrieben:
      Die deutliche Verbesserung durch den Optimizer ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Ausgangsbasis ein erhebliches Optimierungspotenzial hat.
      Oder anders ausgedrückt:
      Je schlechter die Basis, desto mehr kann der Optimizer „rausholen“.

      Auch mit Optimizer bleibt für das aktuelle Setup noch Luft nach oben - und das ist auch gut so.
      Sonst wäre der Aufwand für die Aries Lautsprecher und die weitere Raumakustik ja für die Katz!
      Zumindest hoffe ich, mit den Aries Lautsprechern und den weiteren Raumakustikmaßnahmen dem - oder besser: meinem - idealen Klang noch ein Stück näher zu kommen.

      Für’s erste kann ich mit dem aktuellen Setup aber schon gut leben. :)

      Ihr stellt fest, dass meine Erfahrungen von denen suke‘s abweichen.
      Ein Effekt hinsichtlich der Lautstärke wie von suke beschrieben ist mir beispielsweise nicht aufgefallen.
      Ich führe das darauf zurück, dass die individuellen Gegebenheiten hinsichtlich Raumakustik und Lautsprechern und damit die Korrekturen des Optimizers bei suke und mir recht verschieden sind.
      Von daher ist auch gar nicht zu erwarten, dass sich der Optimizer in beiden Fällen in gleicher Weise bemerkbar macht.
    • Aries schrieb:

      Ihr stellt fest, dass meine Erfahrungen von denen suke‘s abweichen.Ein Effekt hinsichtlich der Lautstärke wie von suke beschrieben ist mir beispielsweise nicht aufgefallen.
      Ich führe das darauf zurück, dass die individuellen Gegebenheiten hinsichtlich Raumakustik und Lautsprechern und damit die Korrekturen des Optimizers bei suke und mir recht verschieden sind.
      Von daher ist auch gar nicht zu erwarten, dass sich der Optimizer in beiden Fällen in gleicher Weise bemerkbar macht.
      Ja, da sind einige Abweichungen. Hast du eine andere Altitude? :biggrin:

      Aber zunächst: Willkommen im Club und gratuliere zu Deiner Entscheidung. Ich würde erwarten, dass die Altitude auch im vollständigen Setup noch klanglich viel herausholen kann.

      Mein Raum ist leider nicht symmetrisch, daher habe ich einen großen Zugewinn an Räumlichkeit und Präzision. Bei Deinem 4.0 Setup merkst Du auch nicht einen anderen Vorteil der Altitude, nämlich den sauberen, tiefen und knackigen Bass.

      Bei mir wäre die Note nicht 1-, sondern 1 oder 1+, aber das ist höchst subjektiv. Auf jeden Fall ein sehr gutes Investment, viel Spaß damit. :bier:
    • Das liest sich alles sehr vielversprechend und man gewinnt de Eindruck das die Altitude "DIE" Hardware ist mit der man das beste aus seiner restlichen Kette herausholen kann. Ihr schreibt immer mit und ohne Optimizer, und vergleicht das natürlich.
      Aber was macht denn der Optimizer soviel besser als ander DSPs? Ist es nicht auch einfach ein PEQ und könnte man die gleichen Ergebnisse auch mit anderen DSPs erreichen?

      Klingt die Altitude auch ohne Optimizer besser als andere Hardware?

      Neidische Grüsse :abklatsch:
      Mit freundlichen Grüßen
    • kottan schrieb:

      Ich würde ja eher sagen die Altitude hat DIE Software Namens Opitimizer.
      Jo, ich denke mal das trifft den Kern am besten. Wurde ja schon festgestellt dass da im Grund ein besserer PC drinsteckt.
      Und wie bei jedem Computer kommt es eben auf die Programmierung (Software) an ob selbiger ein schnöder Haufen Metall und Plastik bleibt oder ob er zu einem Traum wird. :)
    • Caleb81 schrieb:

      Programm hin oder her, was macht das Programm? Einmessung, EQ´s setzen und??
      An irgendwas muss die Verbesserung ja festzumachen sein.
      Post#1, #30 mit den dazugehörigen Links und #35 ;)
      Gruß
      kottan



      Mehr Infos zum Equipment in meinem Profil
      HDRGB Homecinema Dreams Regensburg
      In den Schrein kommt nix, werd eh nie fertig
    • Caleb81 schrieb:

      Programm hin oder her, was macht das Programm? Einmessung, EQ´s setzen und??
      An irgendwas muss die Verbesserung ja festzumachen sein.

      Konkret kann ich das auch nicht beantworten, aber wenn ich sehe, wie ein befreundeter Veranstaltungstechniker die Boxen in unserer Gemeinde einmisst, kann ich mir schon vorstellen, dass es da sehr große Unterschiede gibt:

      Beim ersten "Set" (4 Boxen + 2 Subwoofer) hat er in 2 Session jeweils gut 3 Stunden mit seinem Spezialequipment (Mikro, Digitalinterface, Laptop mit Software) geackert und es ist richtig gut geworden.
      Vor einer Woche hatte er für unser 2. "Set" (4 weitere Boxenstrecken zusätzlich) nicht mehr so viel Zeit und hat es "...erstmal nur provisorisch, damit es überhaupt läuft.." ein einmal 3 Stunden eingestellt. Klingt für mich immer noch richtig gut, aber er will nochmal ran....

      (Eingemessen wurden 2 Behringer DCX2496 Pro, jeweils PEQs, Delay & Phase)

      Gruß

      Simon2
    • Bei uns hat mal ein Tontechniker eingemessen, das war für meinen Geschmack nichts.
      Der macht etwa Tontechnik bei vielen großen Konzerte und ist auch schon mit ganz großen Künstlern unterwegs.
      Er sagt aber auch selber, dass so Lautsprecher die von Grund auf in ihren Wegen eingestellt werden müssen, auch nicht ihr Typisches Umfeld sein.
      Ist halt wie PA aus den 70ern.

      Ein Kauf Top und Sub Messe ich mit REW auch in 30 Minuten ein.
      3 Stunden ist wieder übertrieben.

      Das Problem ist, die Tonis Trimmen teils mit RTA auf gerade Frequenzgänge, aber berücksichtigen gar nicht so den Gesamteindruck der am Ende rauskommt.
      Man muss auch Eigenheiten gewisser Lautsprecher kennen, die auch nicht jeder kennt und berücksichtigt.

      Eine gewisse Richtung an Erfahrung, die wir hier teils haben, haben die gar nicht und brauchen die auch nicht.

    • Wenn es nur darum ginge den Frequenzgang mit PEQs möglichst glatt zu bügeln sollten das Standardsysteme wie Audyssey genau so gut hinbekommen.
      Offensichtlich gibt es weitere Aspekte, die eine Rolle spielen.
      Trinnov wird den Aufwand mit dem spezielle Vierfachmikro wohl nicht zum Spaß treiben.
      Einige Hinweise finden sich hier:
      trinnov.com/technologies/louds…-optimization/?lang=en_us
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