Suche möglichst rauschfreie DSP/AMP Kombi

    • Suche möglichst rauschfreie DSP/AMP Kombi

      Habe recht wirkungsgradstarke Speaker mit Hörnern und ohne Signal hab ich ein Grundrauschen
      was auf 4m noch hörbar ist.
      Kette ist komplett XLR, Preamp, DSP (aktuell LB DSC 808), Amp.

      Der Amp ist recht billig, klingt aber ziemlich gut. Hab einige Amps getestet.
      Nur, wenn dieser keine Gainregler hätte, wäre das Grundrauschen unerträglich.
      Deshalb denk ich mir, es macht keinen Sinn, eine "bessere" Endstufe zu kaufen, die Wohnzimmergeräte haben
      ja keine Gainregler.

      Deshalb meine Frage an Hochwirkungsgradspeaker-Besitzer und DSP User ... was setzt ihr ein ?
    • Hi,
      wo in der Kette setzt das Rauschen ein bzw. steigt es mit jedem Gerät?
      Hast du das mal mit z.B. einem Kopfhörer gecheckt?
      Sind die Aussteuerungs-Pegel zw. jedem Gerät ausgeschöpft?
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Hallo!

      Eine richtige Lautstärkeregelung für jeden Weg ist das allerwichtigste gegen das Rauschen bei einer Aktivlösung. Diese Regelung kannst du aber auch hinter dem DSP mit einem Spannungsteiler selber machen.
      Wichtig ist das noch ein DSP mit guten DACs, also welche mit wenig Rauschen. Die ADCs sind nicht ganz so wichtig, weil diese durch den DSP ja noch gefiltert werden, im Gegensatz zum Rauschen der DACs.
    • Mike, was meinst du mit Aussteuerungspegel ausgeschöpft ?
      Und blöde Frage, wie kann man das mit einem KH prüfen ?

      Die Gain Regler der Amps stehen auf ca. 11 Uhr. Würde ich sie weiter aufdrehen steigt das Rauschen.
      Dreh ich sie weiter zurück verliere ich maximalen Pegel.
      Falls es da eine andere Vorgehensweise gibt, bin ich ganz Ohr.

      Leif, der LB DSP ist imho schon besser als ne Xilica XP. Muss ja auch bezahlbar sein. Mit 8 Kanälen ist man immer über 1000 aber viel mehr wollt ich auch nicht
      ausgeben.

      Bolle, weisst du noch, was hinter der 260 für die Verstärkung angeschlossen war ?
    • Hi,

      na ja, wenn der max. Ausgangspegel des ersten Geräts z.B. nur 1V ist, aber der max. Eingangspegel des zweiten 4V ist, dann verschenkst du Auflösung und handelst die Rauschen ein.

      Du könntest doch einen KH an die Ausgänge der Kette anschließen (ev. was basteln, Spannungsteiler und so...) und mal reinhören. Das hat aber nix mit der Aussteuerung zu tun.
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Hi,

      dann verstärke erst mal im DSP und höre dir den Ausgang an, ob es da dann schon rauscht.
      Die Endstufe sollte mit max. möglichen Pegeln angesteuert werden und dann per Gain auf die gewünschte Lautstärke runter. Mögliches Clipping beachten.
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Hallo,

      ich betreibe meine "Hochwirkungsgradspeaker" Follhank über folgende Kette:

      Quelle: HTPC oder LG Bluray Plaer
      Vorstufe: Yamaha CX-A5000
      Lautsprechermanagement/DSP: Behringer DCX 2496
      über XLR an die Yamaha MX-A5000 Endstufe.
      Da die Endstufe einen max. Eingangspegel von 2,6V verarbeitet und die DCX mit max. 9V rausgeht habe ich das mit einem Spannungsteiler im XLR Kabel geregelt. Damit kann ich die DCX gut aussteuern und komme mit max. 2,6V in die Endstufe. Dadurch habe ich kein rauschen, nur hörbar wenn man mit dem Ohr direkt zum Hochtöner geht. Ohne den Spannungsregler hatte ich rauschen das am Hörplatz noch hörbar war.
      Die DCX wird ja nicht gerade gelobt aber sie funktioniert bei mir einwandfrei ohne rauschen.
      lg Alpi
    • Wie sieht es denn klanglich mit diesen doch mehr im unteren Preissegment angelegten Lautsprechermanagement Systemen aus?

      Ich frage deshalb weil ein Bekannter vor 3 Wochen eben diesen Versuch auf auf meine Bitte mal aufgebaut hat.
      Stereo 3-Wege Anlage. Vorstufe Audiolab 8200AP, Omnitronic DXO-26, Endstufen (Hersteller jetzt mal egal).
      Die DXO-26 war nicht das aktuelle Modell, sondern ein paar Jahre älter. Damals irgendwas um die 600-700€.

      Fragestellung war Rauschen und gibt es Klangeinbußen gegenüber einer passiven Weiche.
      Da der Aufbau erst mal schnell zum Testen realisiert werden sollte, wurde nicht mit Spannungsteilern gearbeitet, demzufolge auch Rauschen auf den LS in ca. 3,5m Abstand.
      Was für mich aber entscheidender war, war die klangliche Verschlechterung gerade im Hochtonbereich.
      Ich hab das Datenblatt der alten DXO-26 noch nicht selber eingesehen, aber lt. Info soll der Frequenzbereich bis 40 kHz gehen. Soweit hört keiner, aber trotzdem klang die wie abgeschnitten.
      Im Bassbereich keine Einbußen, hier würde ich sagen eher Vorteile. Hifischwurbelmodus an ==> knackiger, differenzierter.

      Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie schneiden hier aktuelle Modelle ab?
      Gruß

      cruizer

      Da gibt`s was auf die Ohrn Horn Kino wird gerade umgebaut, jetzt mit Samsung SP-A800B und Exclusiv Home 2,6m Dual-Mask Tension 10-Frame Multiformat s
    • LuckyOne schrieb:




      Ich dachte, solange die Gainregler des DSP auf 0db stehen ist Eingangspegel = Ausgangspegel.
      Ist das nicht so ?

      Das ist korrekt.

      Die Pegelanpassung der Geräte innerhalb einer Kette ist immer wichtig. In einer Kette mit Hochwirkungsgradlautsprechern erst recht.

      Da kommt es halt besonders auf die Endstufe und deren Eingangspegel und der entsprechenden Einstellmöglichkeit an.


      Gruß

      Stefan
    • Hi,
      dann verstärke erst mal im DSP und höre dir den Ausgang an, ob es da dann schon rauscht.
      Die Endstufe sollte mit max. möglichen Pegeln angesteuert werden und dann per Gain auf die gewünschte Lautstärke runter. Mögliches Clipping beachten.
      nur zur Klarstellung: Mit Gain meinte ich das Eingangspoti (oder selbstgebauter Spannungsteiler) der Endstufe.
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • ...nicht glauben; KH dran und hören, sowie 50Hz Testton einspeisen und Pegel mit Multimeter checken/einstellen.
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Ich habe Lautsprecher mit Follhank Bestückung (was aber Zufall ist, ich hab die in Beisammen erst später gesehen).

      Vorstufe ist ein Nakamichi AV1 (der ist mit 2V Vrms angegeben)

      DSP ist eine Xilica XP 4080 (der LB ist in einem anderen System, aber hier kann ich mit meiner Kette gleich testen).
      max Output : +20dBu

      Endstufe ist eine Pronomic P-154
      Da find ich eben die SN Ratio von 98db aber keine Angabe zum max. Input Level.
    • Ich verweise dazu immer gerne auf diesen Beitrag als Grundlage.
      hometheatershack.com/forums/ho…ur-system.html#post317665
      Gruß Michael

      Klick --> DoXer's Kellerkino
      Beamer: Sony-VW550ES | Lautsprecher: 5 * Visaton LaBelle (vollaktiv) | LFE: 2 * 4 DBA (Peerless) über iNuke 6000DSP | PreAmp: Yamaha RX-A820 | AMP: 5 * 4-Kanal-Selbstbau auf IRAUD200-Basis | DSP: 3 * DSM-48LAN | Player: Kodi | Steuerung: Selbstbau über Arduino
    • Danke für den informativen link!

      Habe ich das richtig verstanden, dass eine nominelle Ausgangsspannung des AV von 2,4V und eine Eingangsspannung des Pro Amp von 1,4V gut miteinander funktionieren? In meinem (geplanten) Fall eine Marantz AV 8805 und ein Crown XLS 1502.

      Ich muss mich nur noch um die Pegelanpassung kümmern, wie dort beschrieben.

      LG, Robert
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