Projektoren-Shootout - BenQ X12000 vs. JVC DLA-X7900 vs. Sony VPL-VW760

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    • Projektoren-Shootout - BenQ X12000 vs. JVC DLA-X7900 vs. Sony VPL-VW760

      VERGLEICH:
      Projektoren-Shootout - BenQ X12000 vs. JVC DLA-X7900 vs. Sony VPL-VW760

      Drei Boliden von BenQ, JVC und Sony treten zum Shootout an. Das Ziel: Herauszufinden, welcher Projektor in meinem Heimkino namens Lumière bleiben darf.

      Es sind die Modelle:
      BenQ X12000
      JVC DLA-X7900
      Sony VPL-VW760

      Um das Ergebnis schon einmal vorab zu nennen:
      The Winner is: JVC DLA-X7900





      Hier die Gründe, wie dieses Ergebnis für den JVC DLA-X7900 zustande gekommen ist:
      - Der JVC hat die beste Bewegungsschärfe mit Zwischenbildberechnung (CMD), weil völlig unsichtbar arbeitend unter „Gering“. Motionflow beim Sony war mir zu "soapig", der BenQ ruckelt zu stark, weil dieser Projektor gar keine Zwischenbildberechnung besitzt und darüber hinaus Content mit 24 Hz auf 60 Hz konvertiert.

      - Der JVC besitzt mit Abstand den besten On/Off-Kontrast. Dieser ist doppelt so hoch wie beim Sony und satte 25-mal höher als beim BenQ X12000.

      - Der JVC hat mit Abstand den besten nativen Schwarzwert – und das ist in allen dunklen Szenen klar und deutlich erkennbar. An diese Brillanz kommen weder der Sony noch der BenQ heran.

      - Die Schärfe des JVCs ist gleichauf mit dem Sony. Hier bleiben eigentlich kaum Wünsche offen. Allerdings gefällt mir die native Schärfe des BenQ X12000 noch erheblich besser. Hier werden Feindetails noch besser voneinander getrennt dargestellt. Das ist absolute Referenz, was der BenQ hier auf die Leinwand knallt.

      - Den Schärfeeindruck zwischen JVC und Sony geht an den DLA-X7900, weil der JVC durch den besseren Kontrast hier punkten kann. An den BenQ kommt der JVC trotzdem nicht ran.

      - Im genutzten hohen Lampenmodus ist der JVC leiser als der VPL-VW760. Der Sony war im hohen Lasermodus zwar sichtbar heller aber auch hörbar lauter.

      - Bezüglich maximale Lichtausbeute liegt der JVC deutlich hinter dem Sony. Allerdings ist der Sony mit der maximalen Helligkeitsregelung doch recht laut. Auch finde ich die Lichtausbeute auf meiner Drei-Meter-Leinwand fast schon zu hoch mit 1650 Lumen (D65) kalibriert. Durch den etwas schlechteren Kontrast ist mir das Schwarz sichtbar zu hell. Der BenQ ist bei vergleichbarer Lichtausbeute wie der JVC ebenso leise.

      - Die Lens-Memory-Funktion arbeitet beim JVC präziser als beim Sony. Es kommt zu deutlich weniger Abweichungen beim Bildformatwechsel. Angenehm zügig arbeiten beide. Der BenQ hat keine Lens-Memory-Funktion; hier müssen alle Einstellungen händisch direkt am Projektor durchgeführt werden. Da ich eine Leinwand im Cinemascope-Format besitze sind die automatischen Formatwechsel zwingend nötig. Wäre es der BenQ am Ende geworden, hätte ich mir hier einen Anamorphoten von Panamorph zugelegt. Dieser liegt noch im Budget.

      - Nach der Kalibrierung ist bezüglich der Farbdarstellung absoluter Gleichstand zwischen allen Geräten. Allenfalls der bessere Kontrast lässt die Farben des JVC etwas brillanter erscheinen, während der BenQ Farbabstufungen besser trennt und der Sony Farben mehr Leuchtkraft verleiht.

      - Rauschen (PWM) ist bei JVC ein großes Thema. Bei der aktuellen Generation ist es aber so gering, dass es allenfalls mit der Nasenspitze vor der Leinwand zu detektieren ist, nicht aber von meinem Sitzplatz aus. Filmkorn stehen JVC und Sony identisch dar.

      - Während der JVC DLA-X7900 alle Farbräume (auch DCI-P3) fast 100 % trifft, verfehlt der Sony VPL-VW760 den DCI-P3-Farbraum doch deutlich. Der BenQ X12000 übertrifft den DCI-P3-Farbraum sogar noch ein wenig.

      - Für Spielfilme von der 4K-Blu-ray musste ich nur minimale Korrekturen am JVC DLA-X7900 vornehmen, um HDR-Content mit wirklich ordentlicher Qualität und voller Durchzeichnung zu erleben. Der Sony VPL-VW760 macht diesbezüglich auch keine schlechte Figur, allerdings sorgte die voreingestellten Parameter für Absaufende Details nahe Schwarz, was auf den HDR-Kontrastregler zurückzuführen ist. Der BenQ X12000 unterstützt HDR leider nicht, was vor allem in Anbetracht des tollen Farbraums wirklich schade ist. Trotzdem steht das mit Rec.709 projizierte Content und einem leicht erweiterten Farbraum nicht nennenswert schlechter aus als mit den beiden anderen Probanden. Im Gegenteil, durch die bessere Schärfe des BenQ wirken diese Filme noch detailreicher, obgleich diese Bilder doch etwas Plastizität im Vergleich fehlt, wegen des suboptimalen Kontrastumfangs.
      Zwischen JVC und Sony ist die Darstellung von HDR-Spielfilmen gleichauf, während der Sony meine 4K/UHD-Fotoaufnahmen deutlich detailreicher abbildet.

      - 3D stellen JVC und Sony gleichermaßen gut dar. Die Bilder sind angenehm hell, besitzen eine hohe Plastizität und kaum noch störende Crosstalk-Effekte. Der BenQ unterstützt kein 3D.






      Stärken der einzelnen Projektoren:
      - Die Vorteile des Sony VPL-VW760 liegen vor allem in der höheren Auflösung von nativem UHD-Content, einer besseren Lichtausbeute und der (hoffentlich!) langlebigeren Laser-Lampen-Technik.

      - Die Vorteile des BenQ X12000 sind die fantastische native Schärfe und der größte Farbraum aller Testkandidaten.

      - Die Vorteile des JVC DLA-X7900 sind der extrem hohe native Kontrast (On/Off), die sensationell arbeitende Zwischenbildberechnung (FI) und die gut funktionierende Lens-Memory-Funktion.


      The Winner is: JVC DLA-X7900

      Fazit:
      In der Summe bietet mir für meine Leinwandgröße und meine Ansprüche der JVC DLA-X7900 das beste Gesamtpaket. Dass er überdies auch noch der günstigste der miteinander verglichenen Projektoren ist, macht die Investition in diesen Boliden umso erfreulicher.


      Hinweis: Umfangreiche Einzeltest zu allen drei Projektoren folgen in Kürze - dann mit allen Messungen, Screenshots und Diagrammen

      Nachtrag:
      Einzeltestberichte
      TEST: BenQ X12000
      TEST: JVC DLA-X7900
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X5500, Leinwand: Alphaluxx Barium 8K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Aries schrieb:

      Etwas heller, dafür weniger Kontrast, das lohnt sich nicht.
      Gut auf den Punkt gebracht, Aries - das sind im Grunde die größten (objektiven!) Unterschiede zwischen JVC DLA-X7900 und Sony VPL-VW760.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X5500, Leinwand: Alphaluxx Barium 8K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hallo George,

      vielen Dank für den informativen Vergleich, zumal ich ja auch den X7900 habe. :gruss:

      Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der JVC und der Sony wirklich praktisch gleichauf liegen bzw. der JVC insgesamt besser ist? Hast Du den Sony bei UHD/HDR gamma-optimiert oder in der Werkseinstellung gelassen? Zudem müsste die höhere Helligkeit des Sony nicht nur den Schwarzwert erhöhen, sondern sich auch sonst positiv bemerkbar machen, auch und gerade bei 3D? Dein X7900 hat ja auch kalibriert nur 1300 lumen wie meiner. Auf meiner Leinwand (allerdings mit Gain <1) könnte ich noch mehr Helligkeit vertragen. Daher müsste der Sony da doch einen kleinen Vorteil haben? An sich haben die JVC keine guten ANSI-Werte, die Sonys in der Vergangenheit lagen da besser. Kann der Sony auch da nicht punkten?

      Irgendwie hätte ich erwartet, dass der Sony per Saldo das bessere Bild macht, aber den Aufpreis ggf. nicht wert ist, aber ich habe die Dinger ja nicht live gesehen. :verlegen:

      Bin jedenfalls schon auf die Einzeltests gespannt. :bier:
    • Hi,

      wir hatten vor kurzen ein privates Shootout organisiert.
      Unter anderem auch mit dem 760 und einem JVC 5000.
      Es war zwar kein 7xxx vor Ort, aber aufgrund von diesen Sichtungen kann ich Georges Ergebnis doch nachvollziehen.
      In dieser Preisklasse gibt es mMn keine signifikanten Unterschiede mehr.

      Angefangen vom 5000er JVC, über den Sony 320/520/760 hin zum Z1, die liegen alle ganz dicht beieinander.
      Da gehts nur noch um persönliche Vorlieben.

      Dann war noch ein direkter Vergleich zwischen dem Sony 520 und 7500, auch dort keine wirklich großen Unterschiede.

      Gruß poem
    • suke schrieb:

      Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass der JVC und der Sony wirklich praktisch gleichauf liegen bzw. der JVC insgesamt besser ist?
      Groß finde ich die sichtbaren Unterschiede nun wirklich nicht. Der JVC DLA-X7900 ist kalibriert etwas dunkler als der kalibrierte Sony VPL-VW760.
      Da wiegt meiner Ansicht nach der bessere Schwarzwert/Kontrast des JVC schwerer.

      Hier mal die Messwerte nach der Kalibrierung:
      Maximalhelligkeit
      BenQ X12000 .... 1224 Lumen
      JVC DLA-X7900 .... 1310 Lumen
      Sony VPL-VW760 ... 1650 Lumen

      On/Off-Kontrast
      BenQ X12000 .... 1090:1
      JVC DLA-X7900 ....26500:1
      Sony VPL-VW760 .... 14200:1

      ANSI-Kontrast
      BenQ X12000 ....480:1
      JVC DLA-X7900 .... 278:1
      Sony VPL-VW760 .... 390:1

      Schwarzwert
      BenQ X12000 .... 1,12 Lumen
      JVC DLA-X7900 .... 0,04 Lumen
      Sony VPL-VW760 ... 0,11 Lumen


      suke schrieb:

      Dein X7900 hat ja auch kalibriert nur 1300 lumen wie meiner. Auf meiner Leinwand (allerdings mit Gain <1) könnte ich noch mehr Helligkeit vertragen. Daher müsste der Sony da doch einen kleinen Vorteil haben?
      Zweifelsfrei ist der Helligkeitsunterschied erkennbar. Ob Du aber nun Helligkeit gegen Kontrast tauschen möchtest, liegt an Deinen persönlichen Präferenzen.
      Mir fehlte das dunkle Schwarz (0,14 Lumen) beim JVC DLA-X5500, das ich von meinem vorherigen Projektor (X30 mit allerdings geringerer Maximalhelligkeit) gewohnt war. Nun ist der X5500 ja vergleichbar hell wie der VW760. An Plastizität mangelt es dem VW760 zwar nicht, aber auch hier gefällt mir der Schwarzwert nicht besonders gut. Darüber hinaus ist er mir im höchsten Laser-Lampen-Modus zu laut.



      suke schrieb:

      An sich haben die JVC keine guten ANSI-Werte, die Sonys in der Vergangenheit lagen da besser. Kann der Sony auch da nicht punkten?
      Wie du oben sehen kannst sind das auch keine Welten.

      Um nicht missverstanden zu werden: Der Sony VPL-VW760 macht ein vorzügliches Bild. Die Bildschärfe ist auf dem Niveau der VW260 - VW550. Dank Laserlampentechnik spielt UV-Licht keine Rolle mehr, davon dürften die SXRD-Chips sicherlich profitieren. Aber die Farben sehen in Summe nicht besser aus als bei den beiden anderen Projektoren. Verwunderlich finde ich das allerdings nicht, denn durch die Laser/Phosphor-Hybrid-Technologie wird Weiß moduliert. Phosphor erzielt nun mal nicht die Farbreinheit, die mit reinen RGB-Lasern möglich ist.

      Auf meiner Leinwandbreite von 3,00 Meter ist mir der JVC DLA-X7900 hell genug. Selbst 3D und HDR sehen darauf großartig aus, weil der höhere Kontrast einfach voll durchschlägt in meinem Heimkino. Der "alter" JVC DLA-X5500 kann diesbezüglich nicht mithalten, weil der X7900 im Vergleich in Schärfe, Kontrast, Schwarzwert ein deutlich plastischeres Bild auf der Leinwand abbildet. Dafür nehme ich sogar die etwas geringer Lichtausbeute in Kauf.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X5500, Leinwand: Alphaluxx Barium 8K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Der Sony VPL-VW760 nutzt doch gar keine LEDs!
      ;)

      Der Sony nutzt die Laser/Phosphor-Hybrid-Lampentechnik zur Emittierung von Weiß.
      Es geht nicht um den "dynamischen" Kontrast, sondern um den nativen Kontrast.
      Ich nutze hier eigens erstellte Testbilder, mit denen kann ich das Ausschalten verhindern. Darüber hinaus lässt sich die Laser-"Abschaltung" beim Sony deaktivieren.
      Gruß
      George Lucas

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    • Zur Ermittlung des nativen Kontrastumfangs macht das durchaus Sinn.

      Beim Filmeschauen ist dieses Feature halt Geschmacksacke. Wenn bei einem Schwarzbild das Heimkino in totale Dunkelheit getaucht ist, sieht das aber schon spektakulär aus.
      Sobald nur ein Pixel an Bildinformationen zugespielt wird, schalten die Laser ja wieder ein - und dann relativiert sich das Schwarz schon wieder.
      Gruß
      George Lucas

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    • poem schrieb:

      Angefangen vom 5000er JVC, über den Sony 320/520/760 hin zum Z1, die liegen alle ganz dicht beieinander.
      Da gehts nur noch um persönliche Vorlieben.
      Naja, 30% Unterschied in der Helligkeit würde ich jetzt nicht ausschließlich unter "persönliche Vorlieben" abheften...
    • George Lucas schrieb:

      Groß finde ich die sichtbaren Unterschiede nun wirklich nicht. Der JVC DLA-X7900 ist kalibriert etwas dunkler als der kalibrierte Sony VPL-VW760.Da wiegt meiner Ansicht nach der bessere Schwarzwert/Kontrast des JVC schwerer.

      Hier mal die Messwerte nach der Kalibrierung:
      Maximalhelligkeit
      BenQ X12000 .... 1224 Lumen
      JVC DLA-X7900 .... 1310 Lumen
      Sony VPL-VW760 ... 1650 Lumen

      On/Off-Kontrast
      BenQ X12000 .... 1090:1
      JVC DLA-X7900 ....26500:1
      Sony VPL-VW760 .... 14200:1

      ANSI-Kontrast
      BenQ X12000 ....480:1
      JVC DLA-X7900 .... 278:1
      Sony VPL-VW760 .... 390:1

      Schwarzwert
      BenQ X12000 .... 1,12 Lumen
      JVC DLA-X7900 .... 0,04 Lumen
      Sony VPL-VW760 ... 0,11 Lumen

      Auf meiner Leinwandbreite von 3,00 Meter ist mir der JVC DLA-X7900 hell genug. Selbst 3D und HDR sehen darauf großartig aus, weil der höhere Kontrast einfach voll durchschlägt in meinem Heimkino. Der "alter" JVC DLA-X5500 kann diesbezüglich nicht mithalten, weil der X7900 im Vergleich in Schärfe, Kontrast, Schwarzwert ein deutlich plastischeres Bild auf der Leinwand abbildet. Dafür nehme ich sogar die etwas geringer Lichtausbeute in Kauf.
      Hallo,

      danke für die ausführlichen Erläuterungen. :bigsmile:

      Dein Begeisterungssprung vom X5500 zum X7900 ist witzigerweise gefühlt höher als meiner vom X35 zum X7900. Aber Deine Vorteile des X7900 kann ich bestätigen. Der Schwarzwert ist klasse und die FI funktioniert unauffällig. Das Bild ist wirklich gut scharf. Nur heller dürfte er noch sein.

      Wie sieht es mit HDR und dem X7900 aus? Als ich bei Dir und Deinem X5500 war, haben wir praktisch keine Unterschiede ausmachen können zwischen UHD/HDR und der normalen Blu-ray. Ist es mit dem X7900 besser geworden?

      Gruß
    • suke schrieb:

      Wie sieht es mit HDR und dem X7900 aus? Als ich bei Dir und Deinem X5500 war, haben wir praktisch keine Unterschiede ausmachen können zwischen UHD/HDR und der normalen Blu-ray. Ist es mit dem X7900 besser geworden?
      Grundsätzlich gewinnt HDR-Content durch den besseren Kontrastumfang - aber gleichermaßen profitiert SDR-Content davon.
      In der Summe bedeutet das wieder "Gleichstand", so dass die Unterschiede wieder nur sehr gering ausfallen.
      Gruß
      George Lucas

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    • George Lucas schrieb:

      Schwarzwert
      (...)
      Sony VPL-VW760 ... 0,11 Lumen

      George Lucas schrieb:

      Die Messergebnisse sind ja recht eindeutig.Schwarzwert:
      JVC DLA-X5500 .... 0,14 Lumen
      JVC DLA-X7900 --- 0,04 Lumen
      (...)

      George, wenn ich Dein Zitat aus dem anderen Thread richtig deute, dann hat der Sony VW760 mit 0,11 Lumen einen besseren Schwarzwert als der JVC X5500 ??
      Das überrascht mich etwas, da die meisten ja etwas anderes beschreiben.

      Mir persönlich fiel der Schwarzwert des Sony im Übrigen nicht negativ auf, das lag durchaus im Bereich "da kann ich gut mit leben"...
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von olli ()

    • olli schrieb:

      George, wenn ich Dein Zitat aus dem anderen Thread richtig deute, dann hat der Sony VW760 mit 0,11 Lumen einen besseren Schwarzwert als der JVC X5500 ??
      Das überrascht mich etwas, da die meisten ja etwas anderes beschreiben.
      Betrachte ich mir Messungen in den Foren, dann erreichen die JVC DLA-X5x00 üblicherweise einen Kontrast zwischen 10.000 - 13.000:1.
      Die Maximalhelligkeit beträgt kalibriert um 1600 Lumen. Daraus erklärt sich dann der für JVCs ungewohnt "helle" Schwarzwert.
      Mein "alter" DLA-X5500 stellt da keine Ausnahme dar.

      JVC hat IMO Helligkeit gegen Kontrast/Schwarzwert getauscht.

      Das erklärt mir aber auch, warum das Bild des DLA-X7900 so viel brillanter ist. Der Kontrast ist deutlich besser.
      Gruß
      George Lucas

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    • Nach dem Shootout habe ich den zweiten Einzeltest fertig:

      TEST: BenQ X12000
      Gruß
      George Lucas

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    • Ich warte voller Vorfreude auf den dritten Einzeltest...
      Gruß

      olli


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    • Als X35 Besitzer würde mich mal interessieren, wie gross der Qualitätssprung ist, wenn man auf den X7900 wechselt und vorwiegend 1080p24 Material schaut. Das der X7900 mit UHD noch schärfer ist, ist klar, aber es dauert sicher noch etwas, bis in UHD BluRays immer auch 4k Material drin ist...
      ... und alles ausser Filme schaue ich eh auf meinem 4k Fernseher
    • Ich bin vor kurzem vom X35 auf den X5900 umgestiegen.
      Das größte Plus bei FHD ist die FI und vor allem die Helligkeit.
      Das Schwarz und der Kontrast reicht mir da auch locker, das war mir den Aufpreis zum X7900 nicht Wert.
      Gruß
      kottan



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      HDRGB Homecinema Dreams Regensburg
      In den Schrein kommt nix, werd eh nie fertig
    • Jupp, gerade bei BR-Material bereue ich den Wechsel überhaupt nicht. Das ist top, durch eShift, Helligkeit und die jetzt brauchbare FI. Das Bild hat richtig Punch.
      Den Aufpreis vom 79er finde ich nicht so hoch, wenn man vom Straßenpreis ausgeht. Vorteile sind Objektivverschluss, THX-Mode und besseres Schwarz.
      Gruß

      olli


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      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • Hmm... das FI beim X35 finde ich nicht wirklich störend bei 1080p24 Material und die Helligkeit ist bei mir kein kritischer Faktor, da ich eine recht kleine Leinwand habe (2,30 breit)....

      ... da kann ich ruhig noch ein paar Jahre sparen und warten, was sich bei 4k-native Panels tut und sich das HDR Chaos ˋgesetzt´ hat. 8)
    • Puh, Du nutzt die FI des X35 und sie stört Dich trotz Soap-Effekt nicht? Dann vergleich mal lieber nicht.
      Bei der Bildbreite (mehr geht echt nicht?) genügt natürlich ein X35 - wobei mehr Helligkeit auch mehr Punch bedeutet.

      Aber wenn Du warten kannst, ist es wirklich das Vernünftigste. Ich weiß nicht wie weit Du vor Deiner Leinwand sitzt, aber der Schärfezugewinn durch 4K dürfte recht gering sein.
      Gruß

      olli


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    • ozonHans schrieb:

      Das Thema FI scheint ja vielen Leuten wichtig zu sein, obwohl man Wert auf authentisches Kinoerlebnis legt.
      Hängt von der persönlichen Einstellung ab. Wenn "authentisches Kinoerlebnis" gleichbedeutend ist mit "Ruckeln bis zum Kopfschmerz" dann kann ich darauf getrost verzichten.
      Ich setz´ mir ja für´s "authentische Kinoerlebnis" auch keine dauerquatschenden Teenies in´s Heimkino ;)
    • hocky schrieb:

      Hängt von der persönlichen Einstellung ab. Wenn "authentisches Kinoerlebnis" gleichbedeutend ist mit "Ruckeln bis zum Kopfschmerz" dann kann ich darauf getrost verzichten.
      Ich setz´ mir ja für´s "authentische Kinoerlebnis" auch keine dauerquatschenden Teenies in´s Heimkino
      Es will ja wohl auch keiner einen Kontrast von 1000:1 nur weil's im richtigen Kino so ein flaues Bild ist.
      Das 24p Geruckel ist für mich genau das gleiche, einfach nur schlecht.
      So authentisch muss es dann auch nicht sein!
      :lol:

      Ist in diesem Thread aber offtopic ...
      :bier:
    • Hallo George.

      "Dank Laserlampentechnik spielt UV-Licht keine Rolle mehr, davon dürften die SXRD-Chips sicherlich profitieren"

      Heisst das, dass die Panels durch das UV Licht der Lampe leiden? Leidet der JVC auch durch das UV Licht?

      Gruß,
      Dog6574
      Bild: JVC X7900, Cheap Trick 3,50 m 21:9 Scope Leinwand, Sony KDL-60W605B,Panasonic TH42-PX60E, Sony KDL-S262020
      Ton: Marantz SR7010 mit 2 x Rotel RMB-1075, Jamo THX Ultra2 7.2 und 4 Höhenlautsprecher für Dolby Atmos, Teac A-H01 mit 2 x Elac 515 (Stereo)
      Quellen: Dreambox 7000, VU+ Ultimo4K mit 2 FBC Sat Tunern = 10 Tuner auf 13,19,23.5,28.2/5, XBOX One S,XBOX 360 Slim 250 GB,Panasonic DMP-BDT234EG (BluRay), 2 x Sonos One, 2 x Alexa Echo Dot
    • Dog6574 schrieb:

      Heisst das, dass die Panels durch das UV Licht der Lampe leiden? Leidet der JVC auch durch das UV Licht?
      Das ist durchaus möglich auf lange Sicht.

      Bei meinem JVC DLA-X30 konnte ich bis 5000 Stunden allerdings keine Auswirkungen diesbezüglich feststellen. Das Farbspektrum war immer noch stabil und entsprach (mit frischer Lampe) annähernd dem Neuzustand.
      In der Summer hatte der Projektor nach rund 5000 Stunden etwa 15 % an Lichtleistung mit neuer Lampe eingebüßt. Das liegt im Rahmen der Serienstreuung der Lampe, kann aber auch eine (leichte) innere Verschmutzung als Ursache haben.

      Hier gibt es einen lesenswerten Faden zum Thema:
      Alterungseffekte bei LCD-Projektoren
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-X5500, Leinwand: Alphaluxx Barium 8K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
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