Panasonic DP-UB9004 UHD Player

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    • Ravenous schrieb:

      ja, ich bin mit der Kombi X7900 und 9004 für Blu-Ray und UHD sehr zufrieden. Allerdings gibt der 9004 Netflix Inhalte meines Wissens nach immer mit 60Hz wieder. Muss ich mal testen.
      Jo, der 9004 gibt beim Streamen nur 60Herz aus, was aber nicht so schlimm ist.
      Beamer und TV haben ja teilweise den speziellen True Cinema-Modus, da werden soweit ich weiß die originalen 24 Bilder wieder problemlos zurückgewandelt.
      Wenns laut genug ist, reicht auch MONO!
    • PANASONIC DP-UB9004 - Neuer 4K-Blu-ray-Player

      02 Panasonic DP-UB9004 - Foto Michael B. Rehders 001.jpg
      Foto: Michael B. Rehders
      Panasonic DP-UB9004

      Zugegeben, lange hat es nicht gedauert. Der neue Panasonic DP-UB9004 hat mich neugierig gemacht. Vor allem das Tone Mapping auf 350 Nit hat es mir angetan.
      Ob sich damit die HDR-Wiedergabe verbessert? - Dem bin ich mal auf den Grund gegangen.



      01 Panasonic DP-UB9004 - UB854 - UB424 - Foto Michael B. Rehders 001.jpgFoto: Michael B. Rehders
      Die drei neuen Panasonic DP-UB424/824/9004 traten gegeneinander an.


      Styling und Design
      Die neuen 4K-Player von Panasonic heißen: DP-UB424, DP-UB824 und DP-UB9004. Bereits äußerlich unterscheiden sich die drei Player erheblich voneinander. Das kleinste Modell ist der DP-UB424 mit leichten 1,4 kg, der nur 29 Watt an Leistung benötigt. Das mittlere Modell ist der DP-UB824, der ein vertrauenserweckendes Gewicht von 2,4 kg besitzt. Sein Stromverbrauch beträgt 32 Watt. Das Schwergewicht unter diesen 4K-Blu-ray-Playern ist der DP-UB9004, der satte 7,8 kg auf die Waage bringt. Seine 40 Watt Energiebedarf spricht für seine leistungshungrige Hardware.
      Alle drei Player besitzen dunkle durchsichtige Frontblenden, die beim Öffnen der Disc-Schublade lautlos herunterklappen. Diese Frontblende verleiht allen drei Geräten eine elegante Optik. Dahinter verbirgt sich u.a. auch noch eine USB-Schnittstelle. Somit können Filme und Fotos direkt vom USB-Stick zugespielt werden – oder auch direkt von einer Festplatte.
      Neben dem schicken Design ist zweifelsfrei der Preis wichtig. Während der kleine DP-UB424 günstige 229,- Euro (UVP) kostet, wird für den DP-UB824 immerhin 429,- Euro (UVP) aufgerufen. Für das Top-Modell DP-UB9004 sind saftige 999,- Euro (UVP) fällig.

      20 Panasonic DP-UB424 - 824 - 9004 - Fernbedienungen - Foto Michael B. Rehders MBR_9103.jpgFoto: Michael B. Rehders
      Die beste Fernbedienung ist die vom Panasonic DP-UB9004 (ganz rechts). Die beiden anderen Handsender besitzen eine suboptimal angebrachte „Netflix“-Taste, auf die ständig ungewollt geklickt wird, wenn durchs On-Screen-Menü navigiert wird.


      11 Panasonic DP-UB9004 - Screenshot Ready Player One - 500 Nits mit Tone Mapping 003.jpgReady Player One – Dieser Spielfilm hat sehr viele Inhalte, die heller dargestellt werden sollen, als es ein Projektor im Heimbereich kann. Via Tone Mapping auf 500 Nits werden alle Bildsignale reproduziert. Dafür muss bei den Panasonic-Playern lediglich der HDR-Optimizer „Ein“ geschaltet werden.


      12 Panasonic DP-UB9004 - Screenshot Ready Player One - 350 Nits mit Tone Mapping 003.jpgReady Player One – Via Tone Mapping auf 350 Nits werden ebenfalls alle Bildsignale reproduziert. Insgesamt legen die Leuchtkraft der Farben und die Lichtausbeute sichtbar zu.
      Das 350-Nit-Clipping habe ich nach der Projektor-Kalibrierung erzielt, in dem ich den Kontrast-Regler des JVC DLA-N7 auf +32 gestellt habe. Je nach Kalibrierung und Serienstreuung kann der Wert zwischen 29 und 34 liegen. Mittels der HDR-Testbilder, die sich auf den 4K-Blu-ray-Filmen von Sony befinden, kann das Clipping recht präzise eingestellt werden.


      15 Panasonic DP-UB9004 - Screenshot Ready Player One - 500 Nits mit Tone Mapping.jpgReady Player On – Auch in dieser Szene sind alle Inhalte zu sehen, wenn ein TV-Gerät oder Projektor auf 500 Nits eingestellt ist – und auf diesen Wert das Tone Mapping erfolgt. Das sieht schon sehr gut aus mit sattem Schwarz und kräftigen Farben.


      16 Panasonic DP-UB9004 - Screenshot Ready Player One - 350 Nits mit Tone Mapping.jpgReady Player On – Gleichfalls in dieser Szene gewinnt das Bild sichtbar an Plastizität, Helligkeit und Farbbrillanz, wenn der Panasonic DP-UB9004 den Inhalt via Tone Mapping mit bis zu 350 Nits ausgibt.


      Fazit
      Für die HDR-Wiedergabe sind alle drei 4K-Blu-ray-Player bestens geeignet. Dank vorzüglicher Signalverarbeitung gelingen den Panasonic DP-UB424 und DP-UB824 knackscharfe Bilder, die zusätzlich mittels Schärfefilter eindrucksvoll angespitzt werden können. Die Skalierung von Full-HD-Content auf native UHD-Auflösung überzeugt. Selbst komplexe Inhalte werden ruckelfrei ausgegeben. Damit bieten diese beiden Player ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Ob der Panasonic DP-UB9004 der beste 4K-Blu-ray-Player aller Zeiten ist, wie der Hersteller in seinen Werbebroschüren verkündet, vermag ich an dieser Stelle nicht abschließend zu bewerten, da „alle Zeiten“ auch die Zukunft mit beinhaltet. Diesbezüglich werden wir erst noch abwarten müssen, was in den nächsten Jahren an Playern herauskommen wird. Allerdings ist die Performance des Panasonic DP-UB9004 beachtlich. Im Vergleich mit seinen „kleineren“ Brüdern legt er in allen Bereichen eine große Schippe drauf. Spielfilme sind feiner aufgelöst, rauschfreier und schärfer. Obendrein realisiert das Tone Mapping „hellere“ HDR-Bilder, dank der 350-Nits-Ausgabe. Da ich die höchste Bildqualität anstrebe, gepaart mit einem ansprechendem Design und umfangreicher Ausstattung, bleibt der Panasonic DP-UB9004 hier in meinem Lumière.

      Den vollständigen Test gibt es übrigens hier in meinem Blog:
      TEST: PANASONIC DP-UB424, DP-UB 824, DP-UB 9004 – Neue 4K-Blu-ray-Player im Vergleich!

      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Grüß Dich, George,

      ich habe grad Deinen vollständigen Testbericht gelesen. Vielen Dank für die ausführliche Darstellung und für die gute Erläuterung aller notwendigen Einstellungen bezüglich UHD.

      Ein paar Fragen:

      1. D.h. der 9004 macht bereits beim Hochskalieren einer HD Bluray eine gute Figur. Hier könnte die Anschaffung mglw. bereits Sinn machen?

      2. Bezüglich UHD: Sollte man den 9004 grundsätzlich auf 350 Nils einstellen? Oder ist das Film abhängig? Oder ist man mit der Einstellung „Projektor auf einfache Helligkeit“ sowie Kontrast N7 auf ca. 29 plus Tonemapping aktiviert optimal versorgt?

      Vielen Dank und beste Grüße
    • Kolkrabe schrieb:

      Vielen Dank für die ausführliche Darstellung und für die gute Erläuterung aller notwendigen Einstellungen bezüglich UHD.
      Gern geschehen. Freut mich, dass dir der Test gefällt.



      Kolkrabe schrieb:

      1. D.h. der 9004 macht bereits beim Hochskalieren einer HD Bluray eine gute Figur. Hier könnte die Anschaffung mglw. bereits Sinn machen?
      Mir gefällt die Hochskalierung besser als nativ vom Projektor. Die kleinen Helferlein des Panasonic (Schärfe/Chroma-Filter) verbessern den Schärfeeindruck zusätzlich.



      Kolkrabe schrieb:

      2. Bezüglich UHD: Sollte man den 9004 grundsätzlich auf 350 Nils einstellen?
      Ja. Auf diese Weise wird die maximale Lichtausbeute des Projektors ausgeschöpft.



      Kolkrabe schrieb:

      Oder ist das Film abhängig?
      Nein. Von der "höheren Lichtausbeute" profitiert jeglicher Film.



      Kolkrabe schrieb:

      Oder ist man mit der Einstellung „Projektor auf einfache Helligkeit“ sowie Kontrast N7 auf ca. 29 plus Tonemapping aktiviert optimal versorgt?
      Ja, so ist es.
      "Projektor mit einfacher Helligkeit" bewirkt im Panasonic UB9004, dass der Player bei eingeschaltetem "HDR Optimierer" Bildsignale dunkler darstellt, die heller sind als 350 Nits. Präziser formuliert, werden Filminhalte bis zu 350 Nits Pegel vom Player ausgegeben.
      Wird das Clipping im JVC DLA-N7 exakt auf 350 Nits (Kontrast 29 - 34) mit Filter (BT.2020) eingestellt, werden alle Inhalte auf der Leinwand mit maximaler Lichtausbeute reproduziert.
      Solltest du die Clipping-Grenze im Projektor "höher" einstellen, also beispielsweise auf 1000 Nits, verschenkst du unnötigerweise Lichtleistung. Mehr Inhalte werden nämlich nicht dargestellt. Diese werden lediglich dunkler mit obigen Einstellungen.

      Von daher sollten in der Regel Projektor-Clipping und Tone Mapping des Players auf identische Pegel (z. B. 350 Nits) eingestellt werden.

      Kleiner Tipp:
      Da nicht nur "Inhalte" dunkler durchs Tone Mapping werden, sondern auch Farben, habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, die Sättigung der Primär- und Sekundärfarben (Farbraum) etwas zu erhöhen. Damit werden die "reduzierten" Farbluminanzen wieder etwas erhöht - und der HDR-Effekt steigt.
      Gruß
      George Lucas

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    • Hallo,
      habe seit ein paar Tagen auch den Panasonic. Vielleicht könnt Ihr mir ja weiter helfen:
      Bei Netflix habe ich bei einigen Filmen ein viel zu helles Bild, z.b. bei The Ballad of Buster Scruggs. Wenn ich den über Apple TV schaue ist es perfekt. Andere Filme sind meistens super.
      Beste Grüße,
      Manuel
    • Das könnte am Mastering liegen. Wenn Inhalte, die bis 100 Nits (Flächenweiß) vorgesehen sind, mit bis zu 2000 Nits ausgegeben werden, dann überstrahlen diese Inhalte.

      Obendrein liegt nicht jeder UHD-Content auch in HDR bei Netflix vor. Daher mal die Info am TV/Projektor kontrollieren. Denn wenn ein SDR-Film mit den HDR-Einstellungen vom TV/Projektor wiedergegeben wird, überstrahlen Inhalte (zu hell).
      Gruß
      George Lucas

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    • Panasonic DP-UB9004 codefree?

      Moin zusammen,

      gibt es die Möglichkeit, den UHD Blu ray Player Panasonic DP-UB9004 via Tastenkombi codefree zu bekommen?
      DVD only oder/und BD?

      Merci & Gruß

      Gunther
      Gunnis Film-Palast: 7 Sitzplätze (3x Loge, 4x Parkett) - Yamaha DSP-A2, Epson EH-TW9400, Toshiba HD EP30, Pioneer DVL-919E, Elmo GS-1200, Sony PS3, Apple TV, Panasonic UB9004, WD TV live, fireTV cube, 4K, Xoro HRT 8720, 5x Canton Karat 705 CM, 1x Canton Karat AS 725 SC
    • Guten Abend
      Mein noch zur Zeit laufender Oppo 93 hat bevor der Laser den Geist aufgegeben hat, bei Konzertfilmen angefangen zu ruckeln. Sobald ich dann die Lautstärke etwas reduziert habe war es wieder I.O.
      Das Phänomen wurde immer schlimmer bis ich halt den Player in Leipzig habe instandsetzen lassen, bzw, der Pickup wurde getauscht.
      Ich habe mir dann notgedrungen bei den Kids mal ne Playstation ausgeliehen um mal zeitweise nen Film zu sehen.
      Konzertdiscs habe ich probiert, hatte aber dengleichen Effekt wie der defekte Oppo.
      Als der Oppo wieder zurückkam war alles wieder IO. Schalldruck ist kein Problem. Ich denke es liegt an der Kapselung des Laufwerks die eben hier den Vorteil bringt, bzw. Mikrofonie verhindert oder einschränkt.
      Hat jemand dahingehend schon Erfahrungen mit den Panasonic Geräten?
      Gruß
      Holger
    • Hallo
      Schon mal gut zu hören dass der neuere OPPO und der Panasonic das Problem anscheinend nicht haben.
      Ich bin mal auf eine Antwort gespannt von jemanden der Erfahrung mit der etwas preiswerteren Liga hat.
      Ich vermute mal die Laufwerke sind dort eben nicht doppelt abgeschirmt durch die Laufwerkskapselung.
      Ich stelle mir halt die Frage ob es nicht auch der 424 Panasonic oder der 800er Sony tut.
      Wenn es aber dort auch zu den von mir beschriebenen Problemen käme ist das für mich ein KO Kriterium.
      Gruß

      Beitrag von Lando2081 ()

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      Beitrag von Bolle ()

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      Beitrag von Lando2081 ()

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