Neue 4K JVC Projektoren DLA-N5, DLA-N7, DLA-NX9

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    • Megamichi1972 schrieb:

      8K hin oder her aber für eine veraltete Lampentechnick in Form eine UHP-Lampe da drinne einen solchen hohen Preis von schlappen 18.000,-€ auf zu rufen finde ich eine ziemliche Frechheit.
      Die 8K sehe ich auch eher als Marketing denn als echten Vorteil.
      Die Frage ist sogar, ob das e-shift Element mehr schadet als nutzt …

      Der entscheidende Punkt beim NX9 ist für mich aber das bessere Objektiv vom Z1.
      Ob einem das 10k€ Aufpreis zum N7 wert ist kann jeder für sich selbst entscheiden.

      Bei Sony kostet der VW870 mit dem besseren Objektiv vom VW5000 auch 10 k€ Aufpreis im Vergleich zum VW760.
      Der VW870 hat allerdings zusätzlich noch ein paar weitere Gimmicks im Vergleich zum VW760.

      Man kann es auch so sehen, dass der NX9 die derzeit günstigste Möglichkeit ist, ein High-End Objektiv zu bekommen.
      Bei Sony muss man für einen VW870 noch mal ca. 7 k€ drauflegen (und bekommt dann einen Laserprojektor).

      Wenn ich wählen müsste zwischen Lampe und besseres Objektiv oder Laser und einfacheres Objektiv …
      :kratz: :kratz: :kratz:
    • Aries schrieb:


      Die 8K sehe ich auch eher als Marketing denn als echten Vorteil.Die Frage ist sogar, ob das e-shift Element mehr schadet als nutzt …



      Wenn ich wählen müsste zwischen Lampe und besseres Objektiv oder Laser und einfacheres Objektiv …
      :kratz: :kratz: :kratz:
      Das mit dem eShift sehe ich genauso. wäre interessant zu wissen ob es Kontrast kostet.

      @Sunday: danke für das Video. Da hast Du zufällig auch zwei bekannte Foristen eingefangen...
    • audiohobbit schrieb:

      Der X7900 soll übrigens im Programm bleiben bestätigten mir die Japaner und Hr. Hess.
      Christian Obermeier (Heimkinoraum) berichtet in seinem aktuellen IFA-Video, dass die DLA-X5900 und X7900 "auslaufen". Auch mir wurde vor Ort mitgeteilt, dass diese Projektoren weiterhin "abverkauft" werden. Vom X9900 ist nach meinem Kenntnisstand bei JVC keiner mehr auf Lager.
      Insofern widersprechen sich die aussagen nicht ganz.

      Immerhin wurde Ende Oktober / Anfang November für die N-Serie als Auslieferungstermin genannt, also Zeit genug, den "alten Fisch" noch loszuwerden.

      Darüber hinaus hat JVC sogar jetzt noch auf seiner Website offiziell den DLA-X9000 gelistet, gleichwohl dieses Modell schon lange nicht mehr von JVC bezogen werden kann.
      de.jvc.com/projektoren/
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • ERSTE BILDEINDRÜCKE: JVC DLA-N5


      Foto: Michael B. Rehders - JVC DLA-N5 - IFA 2018
      Manchmal zahlt es sich aus, zu früh zu kommen. Nicht unbedingt beim Sex aber auf einer Messe schon.
      Gegen 10.30 Uhr traf ich auf der IFA am Donnerstag ein. Presse-Tag. In Halle 1.2 waren alle noch mit dem Aufbau beschäftigt. Mein erster Besuch bei Teufel war wenig erfolgreich, da hier so ziemlich noch gar nichts fertig war.



      Foto: Michael B. Rehders
      Halbfertige Stände. Viel Verpackungsmüll in den Gängen. Die Halle 1.2 war noch relativ "aufgeräumt" im Vergleich zu anderen Messehallen. Ganz hinten rechts entdecke ich JVC.


      Während der Testphase des JVC DLA-N5 platzte ich ins IFA-KINO. Eigentlich hat der Mitarbeiter mir nur voller Stolz die 3,80 Meter breite Stewart 1,3-Gain-Leinwand präsentieren wollen. Also blieb ich doch gleich mal sitzen und schaute mir die Präsentation an. Da lief gerade der JVC DLA-N5. Der DLA-NX9 stand daneben, war aber ausgeschaltet. Da beide Projektoren auf dieselbe Fernbedienung reagieren, musste ein "Stopfen" den Empfänger des NX9 verdecken, damit dieser nicht auch auf die Handsenderbefehle reagiert.

      Ich war verblüfft, wie hell der JVC DLA-N5 auf der 3,80 Meter breiten Leinwand erschien. Sicher Gain 1,3 trug dazu bei. Immerhin bedeutet das 30 % mehr Lichtausbeute. Das Bild sieht knackscharf aus. Vor allem der In-Bild-Kontrast überzeugte mich. Sowohl helle als auch dunkle Szenen waren großartig durchgezeichnet. Der Schwarzwert war auf dem Niveau eines DLA-X5500 - ganz grob geschätzt. Immerhin handelte es sich hier noch um ein Vorserien-Modell. Dieses war bereits sehr ausgereift, meiner Ansicht nach. Software-Bugs fielen mir nicht auf während der Vorführung.
      Mir fiel aber auf, dass bereits Out-of-the-Box die Schärfe fantastisch ist. Die Detailauflösung überzeugte mich vollauf. Feindetails kamen prächtig zur Geltung, Farbverläufe waren homogen und Artefaktfrei. Die FI (CMD) arbeitete im niedrigen Modus total unauffällig. Die Auto-Blende blieb deaktiviert. Bei derartigem Kontrast halte ich sie ohnehin für unnötig.
      HDR sah übrigens ebenfalls klasse aus. In "Blade Runner 2049" waren die dunklen Szenen bestens durchgezeichnet. Die Lichtausbeute reichte auch hier für 3,80 Meter völlig aus, um strahlend helle Spitzlichter in dunkle Hintergründe zu knallen.

      Ich freue mich schon auf den DLA-N7 - der wohl meinen DLA-X7900 ablösen wird, wenn dieser mich ebenso überzeugt wie die N5 und NX9. Aber davon gehe ich nach beiden Sichtungen inzwischen aus.



      JVC DLA-N5: Sattes Grün und prächtiger blauer Himmel mit gut differenzierten Wolken. Dazu strahlend hell. Der neue 4K-Projektor macht mit nativen 4K-Content richtig Spaß.
      Gruß
      George Lucas

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    • Ich habe auch den 7900er! George meinst Du wirklich, dass es sich lohnt diesen jetzt schon wieder zu tauschen..mal sehen was der Straßenpreis macht..
      Bild: JVC X7900, Cheap Trick 3,50 m 21:9 Scope Leinwand, Sony KD-75WXG8096,Samsung 55" RU7179, Sony KDL-S262020
      Ton: Marantz SR7010 mit 3 x Rotel RMB-1075, Jamo THX Ultra2 7.2 und 6 Höhenlautsprecher für Dolby Atmos, Sonos AMP mit 2 x Elac 515 (Stereo), 4 x Sonos One, 2 x Alexa Echo Dot 3. Gen., Sonos Connect AMP
      Quellen: VU+ Zero, VU+ Ultimo4K mit 2 FBC Sat Tunern = 10 Tuner auf 13,19,23.5,28.2/5, XBOX One X,XBOX 360 Slim 250 GB,Panasonic DP-UB424EGK


    • GL, vielen Dank für Deine Berichte.
      Das hört sich vielversprechend an.

      kottan schrieb:

      Für mich entscheidend ist da immer das was vorne raus kommt, nicht was innen drin steckt.
      Das sehe ich genau so.
      Wobei "Laser drinnen" halt schon ein paar Vorteile für "vorne raus" hat, z.B. eine konstantere Helligkeit.
      Einen wirklichen Schritt nach vorne wird mMn allerdings erst der RGB Laser bringen, die jetzigen Laser mit Phosphor schöpfen die Potenziale der Lasertechnologie ja nur zu einem geringen Teil aus.
    • Eben, aufgrund meines Filmkonsums von rund 800 Stunden/Jahr, würde mir Laser-Lampen-Technologie gefallen, da der teure Lampentausch alle 1,5 Jahre entfällt.
      Gruß
      George Lucas

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    • Aries schrieb:




      kottan schrieb:


      Einen wirklichen Schritt nach vorne wird mMn allerdings erst der RGB Laser bringen, die jetzigen Laser mit Phosphor schöpfen die Potenziale der Lasertechnologie ja nur zu einem geringen Teil aus.
      Was ist da genau der Unterschied, RGB Laser vs. Phosphor? Die jetzigen Laser sind doch immerhin schon mit 20.000 Betriebsstunden ohne Lichtverlust angegeben.
      4K Sony VPL VW270+LW 120" / Yamaha RX-3070 / Myryad MA-360 / Denon POA T 10 / Intel NUC 5i5RYH / 4K ATv / Oppo UDB-203 / Samsung UBD-K8500 / Technisat HD-S2 / Dolby Atmos 5.2.4 System / AM 8033 Cinema / Akustik R-T-F-S & Fairland / Reckhorn 405+4xBS200
    • postmanmc schrieb:

      Was ist da genau der Unterschied, RGB Laser vs. Phosphor?
      Mit einem RGB Laser wird aufgrund der reineren Spektren der Laser ein größerer Farbraum realisiert ohne dass dafür zusätzliche Filter nötig wären (die Licht kosten und andere Nebenwirkungen haben).
      Das ist ein prinzipieller Vorteil, der mMn noch mehr wiegt als eine konstantere Helligkeit.
    • So ich komme nun auch mal dazu etwas zu schreiben nachdem ich die Geräte am Freitag ausführlich begutachten konnte.
      Als erstes lief ein Konzert einer mir unbekannten Rockergruppe auf dem DLA-NX9 .
      Hier konnte man schon ein wenig sehen wohin die Reise geht. Die Helligkeit war enorm trotz der hohen Leinwandbreite. Der Schwarzwert dagegen war zwar OK hier bin ich aber von meinen gut eingestellten X70 (mit dem ich im weiteren Verlauf immer wieder vergleichen werde) noch besseres gewohnt.
      Nun kam Matrix mit der Lobby und Dach Szene an die Reihe. Das war dann schon ne andere Nummer. Das ganze war sehr hell kontrastreich und auch um einiges schärfer als ich es zu Hause gewohnt bin. Die Explosion im Fahrstuhl leuchteten in tollen Farben auf der Leinwand. In diesen Szenen hat der NX9 meinen alten X70 in allen Bereichen in die Schranken verwiesen.
      Nun kam eine etwa 45 Minütige Händlervorführung wo nochmal alle Vorzüge der neuen Geräte präsentiert wurden und auch auf Fragen eingegangen wurde.
      Hier wurde dann auch nochmal extra echtes 4K Demomaterial in Form von Naturbildern gezeigt die schon Sprachlos machten. Super scharf, hell und kontrastreich also einfach nur WOW.
      Weiter ging es mit Blade Runner2. Hier wurden nochmals die Vorzüge des automatischen Tone Mapping gezeigt. Auch hier sah das ganze ganz ordentlich aus besonders die kräftigen Orange Töne sahen schon lecker aus. Ohne war das Bild aber auch unnormal schlecht so das ein Vergleich nicht wirklich möglich war.
      Jetzt kam Pacific Rim. Hier wurden die Vorzüge der neuen Zwischenbildberechnung gezeigt. Cinemike meinte es wäre die beste die er je bei einen Projektor gesehen hat. Nun hatte die Szene nur einen mittleren Schwierigkeitsgrat für eine FI aber in der Tat konnte man in der niedrigen Einstellung keine Artefakte ausmachen und selbst in der hohen musste man schon sehr suchen um auch nur kleine Störungen zu finden. Der Soap Loock ist in der hohen Einstellung natürlich immer noch zu sehen so das die niedrige Einstellung sicher für die meisten die erste Wahl sein dürfte.
      Diese Szene war dann auch die beeindruckenste Filmszene. Deutlich mehr schärfe und auch hier hoher Kontrast und Farben. Einfach Klasse. So muss Kino 2018 aussehen.
      Nun kam Showman und da waren dann die Eindrücke doch sehr zwiespältig. Als Hugh Jackman vor dem Roten Vorhang hell angestrahlt auf der Bühne erscheint sieht das schon Bombe aus. Die Farben absolut Satt und das weiße Hemd brennt einen fast ein Loch in die Iris. Hier konnte HDR mal seine Stärken zeigen und mich damit auch das erste mal bei einer Projektion überzeugen. Das hatte schon fast ein wenig etwas von einen OLED . ;)
      Leider kehrte sich das dann ins Gegenteil um als die im dunklen sitzenden Zuschauer gezeigt wurden. Hier war das Bild vollkommen flau. Dunkle Bereiche versunken in Unkenntlichkeit und auch die aufgehellten Gesichter boten keinerlei Leuchtkraft. Der Schwarzwert war auch sehr bescheiden mit wenig Kontrast. Das kann mein X70 deutlich besser. Wurde wieder die Bühne mit der nun singenden Rebecca Ferguson gezeigt war es wieder beeindruckend wenngleich auch hier der dunkle Hintergrund in Unkenntlichkeit verschwand.
      In der Schlussszene am Meer auf der Klippe ein ähnliches Bild. Der Sonnenuntergang und die Wolken zeigten sich in tollen Farben und Durchzeichnung. Dank HDR leuchteten hier die von der untergehenden Sonne angestrahlten Gesichter klasse aber der Anzug von Hugh Jackman war dagegen nur eine schwarze Fläche ohne jegliche Details.
      Auf meinen X70 kann man hier noch die Nadelstreifen im Anzug sehen.
      Warum die neuen JVCs hier so versagen muss ich bei zukünftigen Sichtungen dann mal ergründen. Möglichkeiten gibt es ja genug von der automatischen Iris über verkehrtes Gamma oder schlecht eingestellte HDR ist ja alles möglich.
      Man hatte fast den Eindruck das sich der Ansi Kontrast verbessert aber in Gegenzug der OnOff Kontrast verschlechtert hat. Das mag aber auch dem für mich ungewohnten HDR liegen.
      Auf meinen Wunsch hin wurde dann auch nochmal im Vergleich der kleine Bruder DLA-N5 gezeigt.
      Hier kann man sagen das in Sachen Bildschärfe und Bildperformance keinerlei Unterschied zum großen Bruder auszumachen war. Einzig die Leuchtkraft des Bildes war natürlich schon um einiges geringer.
      Der Unterschied in der Leuchtkraft war etwa so groß wie wenn ich meinen Beamer von High auf Low umschalte.
      Doch hier dann die kleine Überraschung. Testweise schalteten wir dann das automatischen Tone Mapping aus und gingen auf manuell eingestellte Werte. Und siehe da der Beamer legte deutlich an Punsch zu und kam den NX9 nun deutlich näher. Hier war dann der Unterschied etwa nur noch so groß wie wenn ich bei meinen X70 die Blende um 2 Punkte schließe. Natürlich muss man sagen das man dies beim großen Bruder dann ja genau so machen kann.
      Hier zeigte sich das diese Automatiken eben doch nicht so gut funktionieren wie sie vielleicht sollten.
      Während der Vorstellung des NX9 hat sich der Beamer dann auch mal aufgehangen und lies sich nur noch mit einen Neustart zur Arbeit bewegen. Bei meiner Frage nach Firmwareupdates wurde mir von Herrn Hess versichert das Updates hier vom Kunden selber per USB durchgeführt werden können.
      Die Lautstärke der Geräte soll sich ebenfalls zu den alten Geräten verringert haben was ich zwar nicht überprüfen konnte aber durchaus schlüssig ist da durch die deutlich höheren Gehäusemaße größere Lüfter verbaut werden konnten die dann auch weniger stark laufen müssen.
      3D wird mit dem alten Equipment weiter unterstützt und auch eine Anamorph Optik. Die Lampe soll zu den alten Geräten sehr ähnlich aber nicht Baugleich sein.
      Das Panel zeigte ganz leichte helle Ecken die aber nur bei längeren Schwarzbild zu erkennen waren.

      Fazit für mich. Die Geräte machen schon neugierig und gerade in der unter 10K Klasse sind sie im meinen Augen auch Konkurrenzlos. Da würde ich jetzt immer zu einen JVC greifen als zu einen Sony die ihre Geräte unter 10K jetzt eigentlich verschrotten können ;) . Wer 18K ausgeben will da würde ich dann doch nochmal genau vergleichen aber auch hier muss man sich fragen ob man wirklich 18K ausgeben will wenn man mit nur geringen Abstrichen das gleiche Bild für 6K haben kann.
      Bis zu Showman hätte ich mir die Geräte jetzt sofort bestellt aber die bescheiden Performance in dunklen Szenen wird nun doch weitere Sichtungen erforderlich machen in wie weit man hier noch etwas heraus holen kann. Denn hier möchte ich keinerlei Abstriche machen
      Gruß -=[STRYKER]=-
    • Genau so habe ich das auch empfunden beim DLA-NX9, als die Szenen in Showman gezeigt wurden.
      Mit relativ frischen Eindrücken habe ich diese Szenen projiziert, als ich zu Hause angekommen bin. Mein DLA-X7900 zeigt trotz/aufgrund optimale HDR-Einstellung ebenfalls recht "flaue" Gesichter und einen mäßigen Schwarzwert in diesen Zuschaueraufnahmen.
      Diesbezüglich vermute ich inzwischen, dass dies am HDR-Mastering liegt, weil ich das so krass in anderen HDR-Filmen bislang noch nicht gesehen habe.

      Da Dein DLA-X70 kein HDR kann, wirst du das sicherlich mit der SDR-Blu-ray verglichen haben. Das hatte ich danach nämlich auch getan. Hier waren tatsächlich "mehr" Zuschauer erkennbar. Ich finde die 4K-Blu-ray von Showman nicht gut, weil auch Gesichter im Vergleich zu Rot sind.

      Meines Erachtens hat der JVC DLA-NX9 die Filme so gezeigt, wie sie auch gemastert worden sind - und da kommen dann halt auch die Defizite von HDR zum Vorschein. Das sollte jedoch nicht dem Projektor angelastet werden. Dass HDR-Content nämlich deutlich besser auszusehen vermag, zeigen die großartigen in 4K gedrehten Naturaufnahmen, die auf der IFA mit dem NX9 gezeigt worden sind.
      Gruß
      George Lucas

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • STRYKER schrieb:

      Man hatte fast den Eindruck das sich der Ansi Kontrast verbessert aber in Gegenzug der OnOff Kontrast verschlechtert hat.
      Das war auch mein Eindruck bereits beim x7500 modell. Ich glaube im Vergleich zu älteren Serien wurde der Scharzwert immer heller, durch die höhere maximal Helligkeit- Ich musste damals die Blende komplett schließen und selbst dann, war der Schwarzwert flauer als mit den alten modellen.

      Auf dem Papier scheint der n7 sogar noch etwas schlechter zu sein, was Kontrast angeht. Bin auf einen Test zum x7500 gespannt.
      Leinwand: Selbstbau Center Stage XD, curved 5%, 3Meter Breite
      7.4.4 Atmos System
      Lautsprecher-System: 3x JBL 3730 Frontsystem, JBL 8340A Deckenlautsprecher
      Subwoofer: 4x KW-120 Bass Array
      Sonstiges: Parasound HCA 2003, Rotel RMB 1075, Yamaha CX A5100
    • N5:

      Helligkeit max 1800 Lumen
      Kontrast nativ 40000:1
      Kontrast dyn 400000:1

      N7:

      Helligkeit max 1900 Lumen
      Kontrast nativ 80000:1
      Kontrast dyn 800000:1
      Wide color Gamut (100% DCI P3)
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Hier mal die technischen Spec.s der beiden von der belgischen JVC Seite
      N5
      N7

      Wenn die Lampe bei beiden dieselbe ist, wie ändern die dann den Farbraum (verbaute Filter?) und den Lichtstrom (interne Blende?). Da auch beim N5 von dynamischen Kontrast die Rede ist, gehe ich davon aus, dass der auch eine dynamische Iris-Blende hat, oder nicht (ob man die braucht bzw. benutzen kann, ist ein anderes Thema)?
    • Ab Werk besitzen die N5/7 bereits einen erweiterten Farbraum. Ich schätze mal so um 80 % DCI-P3.
      Darüber hinaus besitzt der N7 ein Farbfilter, das bei HDR und anderen Bildmodi wahlweise genutzt werden kann. Damit wird das Farbspektrum auf bis zu 100 % DCI-P3 vergrößert.

      Eine dynamische Helligkeitsregelung haben alle JVC-Projektoren der N-Serie. Aber wer braucht die wirklich? Schwarzwert und Kontrast der JVC sind so gut, dass ich dieses Feature nutze, um es auszuschalten.
      Gruß
      George Lucas

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    • George Lucas schrieb:

      Ab Werk besitzen die N5/7 bereits einen erweiterten Farbraum. Ich schätze mal so um 80 % DCI-P3.
      Moin,

      mal blöd gefragt... was nutzt mir das ? Auf UHDs ist doch max. BT2020 abgespeichert...... oder anders gefragt... welche Bildquelle liefert mir DCI-P3 ??
      Gruß
      Oliver


      Wenn Du Gott siehst, musst Du bremsen (Kevin Schwantz)

      Mediaplayer / Spielkonsole / SAT-Receiver / AV-Receiver / Beamer /Leinwand
    • Ravenous schrieb:

      N5:

      Helligkeit max 1800 Lumen
      Kontrast nativ 40000:1
      Kontrast dyn 400000:1

      N7:

      Helligkeit max 1900 Lumen
      Kontrast nativ 80000:1
      Kontrast dyn 800000:1
      Wide color Gamut (100% DCI P3)
      Moin,

      kann mir jemand erklären, wie der N7 die doppelten Kontrast-Werte im Vergleich zum N5 schafft ? Kommt das nur von den 100 Lumen mehr Lichtstrom, oder hat der auch weniger Restlicht als der N5 ? Gibt es zum Thema Restlicht schon Zahlen ?
      Gruß, Digicaptain
    • Digicaptain schrieb:

      kann mir jemand erklären, wie der N7 die doppelten Kontrast-Werte im Vergleich zum N5 schafft ? Kommt das nur von den 100 Lumen mehr Lichtstrom, oder hat der auch weniger Restlicht als der N5 ? Gibt es zum Thema Restlicht schon Zahlen ?
      Mit den 100 Lumen hat das nichts zu tun, der N7 hat einen tieferen Schwarzwert.
      Bei den Vorgängermodellen hatte der X7900 sogar gut den 3-fachen on-off Kontrast im Vergleich zum X5900.
    • Aries schrieb:

      Bei den Vorgängermodellen hatte der X7900 sogar gut den 3-fachen on-off Kontrast im Vergleich zum X5900.
      Papier ist geduldig, im direkten Bildvergleich (X5900 neben X7900) war der 7900 aber nur'n Ticken dunkler
      Gruß
      Oliver


      Wenn Du Gott siehst, musst Du bremsen (Kevin Schwantz)

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    • OliverB schrieb:

      Papier ist geduldig
      Die Angaben werden durch Messergebnisse bestätigt.
      Zu berücksichtigen ist:
      Die genannten Werte sind die maximal erreichbaren Kontrastwerte mit minimalem Zoom und kleinster Iris Stellung.

      OliverB schrieb:

      im direkten Bildvergleich (X5900 neben X7900) war der 7900 aber nur'n Ticken dunkler
      Das liegt an der logarithmischen Wahrnehmung.
      Man kann es auch mit 5,08 zu 4,60 ausdrücken (log10 Werte).
      Dann sieht der Unterschied schon nicht mehr so dramatisch aus und passt besser zum Seheindruck.
      Davon abgesehen finde ich den Unterschied in einem schwarzen Raum durchaus signifikant wahrnehmbar.
    • Mit Papier ist geduldig meinte ich nicht, das ich die Messergebnisse in Frage stelle, nur in der Realität sah das dann nicht mehr sooo signifikant aus, wie es die Zahlen glauben zu machen... (Vorführung war in einem abgedunkeltem Raum, bei dem der hier nicht genannt werden darf...... also der quasi Lord V... des Beisammenforums.... :rofl: )
      Gruß
      Oliver


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