Neue 4K JVC Projektoren DLA-N5, DLA-N7, DLA-NX9

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    • Ja, diese Variante habe ich bei mir verwendet. Der Spiegel sollte kaum schmaler als 40 cm sein. Der Abstand Linse und Spiegel ca. 50 cm. Die Leinwand sollte auch nicht zu hoch hängen, sonst ist der Beamer sich selbst im Weg.

      Ein paar Eckdaten von meinem Setting:

      Abstand Leinwand Rückwand ca. 400 cm.
      Beamer Mitte ist ca. 240 cm hoch.
      Leinwandbreite ist 300 cm. Leinwandunterkante ist variabel ab 35 cm aufwärts. Ein echtes Cinemascope Setting ist nur möglich, wenn die Leinwand gerade soweit oben hängt, dass der Beamer keinen Schatten wirft. Mit einer Beschneidung des Bildes in der Höhe bei 16:9 und in der Breite bei 21:9 bekommt man das Bilder tiefer angezeigt.
      Ich habe 286 x 122 cm für Scope und ca. 260 x 140 für 1,85:1 eingestellt.
      Bildqualität ist in Ordnung, hängt aber stark von dem verwendeten Spiegel ab. Aktuell verwende ich einen 3 mm dünnen Baumarktspiegel in 40 x 30 cm. Der staubt regelmässig ein und will geputzt werden. Um den Spiegel herum habe ich alles schwarz gemacht, auch auf der Innenseite des Fensters.

      Gruss Norbert
    • Hi Solo99,

      zum Thema Senkrecht-Betrieb gibt es in diesem Forum eine Fülle von Beiträgen.

      Ja, den N7 kann man senkrecht betreiben. Qualitätseinbuße? Nicht wahrnehmbar, wenn man einen Oberflächenspiegel nimmt. Das Bild kann sogar besser sein. Denn, wenn man den Beamer mittig zur Horizontale der Leinwand aufhängt kann man den Beamer ohne nennenswerten Lens-Shift etc. betreiben.

      Zudem hat der Beamer intern eine Reihe von Spiegeln, gell

      Gruß
    • Chris Austria schrieb:

      Kolkrabe schrieb:

      Moin,

      zur N7 Einführung haben hier und in US einige von senkrechten grünen Linien im Bild des N5/N7 berichtet. Leider finde ich die Posts aber nicht mehr. Kann sich jemand an diese Thematik noch erinnern? Und was die Ursache dafür da?

      Letzte Woche hatte ich nach 2 Stunden Film schauen plötzlich auch eine senkrechte grüne Linie im Bild, am rechten Drittel. Das war auch nicht wegzukriegen und quellenunabhängig.

      Am nächsten Morgen und seitdem ist wieder alles in Ordnung. Ich vermute, irgendein Bauteil am N7 hat da mglw. ein Temepraturproblem?

      Gruß
      Hast du das Problem noch immer?
      Hallo ,
      ich möchte das Thema nochmal aufgreifen. Mein N7 zeigt seit kurzem auch das Verhalten mit einer senkrechten grünen Linie. Kennt jemand den technischen Hintergrund bzw. was defekt ist ? Ich hoffe, mein N7 ist nicht aus einer fehlerhaften Charge.

      Mein N7 ist auf jeden Fall auf dem Weg zum Service bei EKM .

      Danke !

      Viele Grüße
    • solo99 schrieb:

      Bin es nochmal :)

      eine Senkrechte, also direkt hinten an der Wand Variante mit Spiegel geht beim JVCN7 auch oder?
      Wenn ja, kann man das ganze auch höher montieren damit man nicht die Köpfe im Bild sieht.
      Kann mir das schwer vorstellen wegen dem Spiegel und der Neigung des Spiegels.
      Kann man da auch ganz normal mit Lens Shift arbeiten.
      Wie groß müsste der Spiegel beim JVC N sein?

      Welche Qualitätseinbuße hat man mit Spiegel?
      JVC empfielt aber expliziert keine senkrechte Montage des Gerätes. Steht auch in der Bedienungsanleitung.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Gibt es bereits Infos/Gerüchte wann ggf. ein Nachfolger kommt?

      Ich habe immer noch meinen 750er und er sollte noch einige Zeit halten.
      Nun fängt er aber zu mucken an.
      Die Klappe öffnet sich, aber es kommt kein Bild.
      Mache ich dann den Projektor komplett stromlos (Stecker ziehen),
      dann wieder Einschalten und das Bild kommt.....
      Vielleicht ist es auch nur die Lampe, die nicht zündet?
      Werde mal ne alte Lampe rein tun und schauen, ob es dann geht.

      Falls nicht, wird wohl ein neuer Proki fällig.
      Entweder ein billiger Gebrauchter JVC oder ein N5 bzw. ggf. der Nachfolger.

      Daher die Frage...... Danke!
      Grüße vom Kinofan
    • Kinofan schrieb:

      Gibt es bereits Infos/Gerüchte wann ggf. ein Nachfolger kommt?
      Nein, gibt es nicht.

      JVC hält erstmal an der N5/7/9-Serie fest.
      Dafür bringt JVC im November sogar ein Update heraus, mit dem die Frame-Adapt-HDR-Funktion sogar noch verbessert wird.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Bitte steinigt mich nicht, falls das in den knapp 600 Posts schon irgend wo drin steht. ;)

      Ich hätte nur zwei Fragen:
      1.) Kann man den N5 (noch immer) als #1 Empfehlung bis 5.000€ für 4K HDR im dedizierten, dunklen Heimkino ansehen?
      2.) Wie schnell ist der HDMI Resync z.B. beim Wechseln von Auflösung/Bildwiederholrate/Farbtiefe/...?
      Hoffentlich nicht auch so ewig lange (20-30 Sek.) wie bei meinem DLA-X5000.
      mein Heimkino-Bau-Tagebuch: »DEEP SPACE ONE«
    • Hast Du auf dem X5000 die letzte Firmware drauf?

      Die Frage ist halt, was Dir wichtiger ist: echtes 4K nativ, oder max. Schwarzwert und Kontrast. Wenn letzteres, dann ist ein X7900 immer noch besser. Hat natürlich nur "Fake 4K eShift" und das Feature der N-Serie in Bezug auf Frame Adapt HDR nicht. Aber beim Schwarzwert ist der N5 in Räumen die perfekt abgedunkelt sind noch etwas enttäuschend. Da muss man dann schon zum N7 greifen und selbst der ist da noch hinter dem X7900.
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    • "die letzte Firmware"?
      Wenn du die u83.2 meinst, dann ja. Aber die ist ja schon 4 Jahre alt, aus 2016. Seit dem hat sich ja nichts mehr getan. (soweit ich weiß)

      Danke für den Hinweis zum Schwarzwert vom N5. Dann werde ich den wohl gleich wieder vergessen. Denn ein guter Schwarzwert ist mir äußerst wichtig.

      Die Modelle zwischen meinem X5000 und vor dem N5 würden aber keinen Sinn machen als Upgrade.
      Wenn schon, dann möchte ich gleich das "volle Programm", sprich native 4K Auflösung und frame adapt HDR.

      Ich habe es aber ohnedies nicht eilig. Ein N5 wäre sowieso mehr "wollen" und wenig "brauchen".
      Mein X5000 bringt ja nach wie vor ein wirklich tolles Bild.
      Und ich habe in den X5000 ja schon ziemlich viel Zeit investiert in aufwendige Kalibrierung, Integration und z.B. Erweiterung mit einem HDfury, der autom. zw. HDR und SDR Bildmodus umschaltet.

      4K bzw. UHD ist ja nach wie vor so eine Sache. Echtes 4K Material ist ja noch immer absolute Mangelware.
      Aber das frame adapt HDR wäre schon eine feine Sache.
      Und auch wenn es während man einen Film schaut ja nicht auftritt, nerven diese langen "Bildausfälle" vom X5000 ziemlich, wenn man z.B. mit einem Freund paar Sachen durchschauen möchte, mal Youtube, mal ein Trailer, kurz in Netflix rein, ...

      Wobei mir das, als ich ihn gekauft habe, bewusst war. Vom Bild her war der X5000 damals in dieser Preisklasse absolut konkurenzlos.
      Lieber ärgere ich mich kurz über die langen Umschaltzeiten, habe dafür dann während des ganzen Films ein besseres Bild.
      Unverständlich bleibt es mir trotzdem. Kein anderer, noch so billiger Fernseher, Projektor oder Monitor mit HDMI oder DVI-Eingang hat dermaßen lange Umschaltzeiten. Nicht mal annähernd.

      Und welcher amateurhafte Techniker bei JVC dafür verantwortlich ist, Firmware Updates raus zu bringen, bei denen der Bootloader "zerschossen" werden kann, ist mir bis heute ein Rätsel. :kratz:

      Naja, was nicht gekauft wird, schont zumindest den Geldbeutel.

      Was ist eigentlich der Grund für den schlechteren Schwarzwert beim N5?
      mein Heimkino-Bau-Tagebuch: »DEEP SPACE ONE«
    • Wobei der N dies ja durch eine Menge anderer Vorteile wieder gutmacht, selbst bei BluRay-Material vermisse ich den 7900 keine Sekunde. Dafür hat das Bild nun mehr Punch - bei 4K hebt sich der N noch deutlicher vom X ab, gerade was Schärfe, HDR und Helligkeit angeht. Es ist ja schon so, dass der Schwarzwert in extrem dunklen Szenen auffällt, aber sobald ein paar helle Objekte ins Bild kommen, ist er fast vergessen, dann knallt das Bild einfach. Sonst hätte ich ja meinen CRT noch.
      Ich würde mir auch noch die Sony anschauen... ist ja auch etwas Geschmackssache.

      Die Sync-Zeiten kommen mir schon sehr lang vor, der X5000 hat ja eigentlich um die 10 Sekunden, der N nur noch ein paar Sekunden. Wenn man aber diverse Gerät noch dazwischen hat verlängert sich dies...
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • olli schrieb:

      Ich würde mir auch noch die Sony anschauen... ist ja auch etwas Geschmackssache.
      Zugegeben, nachdem ja kein Bedarf bestand, bin ich da nicht mehr auf dem Laufenden.
      Aber wenn ich an die brutalen Drifts denke, die die Sony haben (oder hatten), dann mache ich einen großen Bogen um Sony Projektoren.

      Ich dachte, dass Sony nach dem VW270 und VW570 aus dem Konsumer-Geschäft mit Projektoren ausgestiegen ist.
      Aber wie ich gerade sehe, haben sie dieses Jahr den VW590 und VW790 raus gebracht.
      mein Heimkino-Bau-Tagebuch: »DEEP SPACE ONE«
    • Ich hatte ja damals vom X5500 auf einen X7900 gewechselt, weil das dunklere Schwarz einen so großen Mehrwert für mich hatte.

      Wenn es allerdings um die reine 4K-Wiedergabe geht, würde ich wieder zur N-Serie greifen.
      Auch Full-HD-Content ist darauf besser aufgelöst als auf der X-Serie.

      Bezüglich Schwarzwert: Hier ist ein DLA-X7900 besser, keine Frage. Das Bild wirkt noch eine Spur kontrastreicher. Aber bessere Schärfe, Auflösung, HDR-Wiedergabe, 4K-FI, schnellerer Handshake des DLA-N7 lassen mich das minimal hellere Schwarz eines X7900 nicht vermissen - zu groß sind die anderen Vorteile für mich.

      Auch sehen 4K-Blu-rays ob der höheren Auflösung vielfach besser aus als auf meinen beiden damaligen X7900.

      Da die Befindlichkeiten und Ansprüche unterschiedlich sind:
      Im Zweifel würde ich mal zum Händler gehen, um X7900 gegen den N5 anzusehen.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Bluebrain schrieb:

      Wenn schon, dann möchte ich gleich das "volle Programm", sprich native 4K Auflösung und frame adapt HDR.


      Ich habe es aber ohnedies nicht eilig. Ein N5 wäre sowieso mehr "wollen" und wenig "brauchen".
      Mein X5000 bringt ja nach wie vor ein wirklich tolles Bild.
      Und ich habe in den X5000 ja schon ziemlich viel Zeit investiert in aufwendige Kalibrierung, Integration und z.B. Erweiterung mit einem HDfury, der autom. zw. HDR und SDR Bildmodus umschaltet.

      4K bzw. UHD ist ja nach wie vor so eine Sache.
      Aber das frame adapt HDR wäre schon eine feine Sache.
      Und auch wenn es während man einen Film schaut ja nicht auftritt, nerven diese langen "Bildausfälle" vom X5000 ziemlich, wenn man z.B. mit einem Freund paar Sachen durchschauen möchte, mal Youtube, mal ein Trailer, kurz in Netflix rein, ...

      Wobei mir das, als ich ihn gekauft habe, bewusst war. Vom Bild her war der X5000 damals in dieser Preisklasse absolut konkurenzlos.
      Lieber ärgere ich mich kurz über die langen Umschaltzeiten, habe dafür dann während des ganzen Films ein besseres Bild.
      Unverständlich bleibt es mir trotzdem. Kein anderer, noch so billiger Fernseher, Projektor oder Monitor mit HDMI oder DVI-Eingang hat dermaßen lange Umschaltzeiten. Nicht mal annähernd.

      Geht mir exakt genauso.
      Bei meiner Wiedergabekette dauert der Handshake ca. 15s, nervt ungemein, ist aber wieder vergessen sobald das Bild auf der Leinwand ist.
      Ich meine aber, das der Handshake mit dem GlasfaserHDMI-Kabel etwas schneller von statten geht.... (also die 15s incl. Glasfaserkabel)
      Gruß
      Oliver


      Wenn Du Gott siehst, musst Du bremsen (Kevin Schwantz)

      Mediaplayer / Spielkonsole / SAT-Receiver / AV-Receiver / Beamer /Leinwand

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    • ***Breaking News***
      Das neue Frame Adapt HDR wird der Hammer!
      Neben den bereits bekannten Features gibt es weitere Möglichkeiten der Bildeinstellungen - übrigens auch für SDR!

      Es ist mit der FW 3.5 möglich, für 2D-SDR, 3D, HDR, HLG unterschiedliche Bildmodi auszuwählen oder speziell anzulegen.
      Beispielsweise für 3D (User 2), 2D-SDR (Natürlich), HDR (Frame Adapt HDR).
      Der Projektor schaltet dann in den richtigen Modus, je nachdem ob ein Film in SDR, 3D oder HDR zugespielt wird - und zwar voll automatisch!

      Wer seinen Projektor hat kalibrieren lassen, sollte sich vor dem Aufspielen der neuen Firmware alle Parameter notieren. Die meisten individuellen Einstellungen werden mit der FW 3.5 nämlich gelöscht!

      Mit dem Theater Optimizer kann nicht nur die Bilddiagonale festgelegt werden, sondern intern berücksichtigt der JVC die Lampenlaufzeit und Zoom für eine optimale HDR-Darstellung.

      Ab den 12. November steht die FW 3.5 kostenlos zum Download bereit!
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • FRAME ADAPT HDR: SO SIEHT ES AUS!
      Seit gestern ist sie erhältlich, die neue kostenlose FW 3.5 von JVC für die DLA-N-Serie.


      Anstatt neuer Projektoren hat JVC jetzt bereits das dritte Update veröffentlicht. Alle drei FW Updates stellen jeweils deutliche Verbesserungen dar, welche besonders im Bereich HDR eine Weiterentwicklung bedeuten. Obendrein geht alles in Richtung Plug & Play. Die N-Serie erkennt selbstständig, ob HDR, SDR oder 3D zugespielt wird und ruft automatisch das vorgewählte Preset auf oder wahlweise "Letzte Einstellung".

      Dass die Auto Iris nun grüne Verfärbungen verursacht, ist geschenkt, da ich die Auto Blende ohnehin nicht nutze. In SULLY fällt die Arbeitsweise sofort im Vorspann auf. Das Warner-Logo ist eigentlich in Schwarz/Weiß. Mit der neuen FW 3.5 bekommt es allerdings unschöne grüne (!) Verfärbungen, die zweifelsfrei auf die Arbeitsweise der Auto Iris zurückzuführen ist. Wird sie abgeschaltet, sind die Verfärbungen weg. Ein Update für die Fehlerbehebung ist trotzdem wünschenswert, weil ein implementiertes Feature auch fehlerfrei funktionieren sollte.


      HDR wahlweise heller
      Zunächst fällt mir auf: Nachdem ich im Theater Optimizer meine Leinwanddiagonale und den Gainfaktor eingegeben habe, dass die Lichtausbeute gegenüber der "alten" FW 3.11 zunimmt. Die Bilder sind obendrein farbenfroher und noch besser durchgezeichnet. Die "Farbe"-Regler habe ich nicht mehr auf +10 hochgedreht, sondern kann ihn nun auf 0 belassen.
      Da es nun möglich ist, den Farbraum unter Frame Adapt HDR separat zu korrigieren, habe ich gleich mal Primär- und Sekundärfarben kontrolliert. Mit UHD-Filter deckt mein DLA-N7 den Rec.2020/P3-Farbraum zu 99 Prozent ab. Dabei machen Blau, Rot und Gelb Punktlandungen. Grün liegt nur eine ganz kleine Spur daneben. Sehr gut.
      Da JVC die manuelle Helligkeitsregelung für HDR ebenfalls erneuert hat, können die Gammakurve von Auto bis +2 individuell geregelt werden.
      HDR Plus 1 entspricht dabei in etwa dem Gammaverlauf vom Theater Optimizer Ein nach meinen Einstellungen. Plus 2 hellt das Bild schon mächtig auf, was zu etwas Plastizitätseinbußen führen kann. Allerdings finde ich Plus 2 in Verbindung mit dem erweiterten Farbraum (also mit Filter des JVC) als eine gelungene Kombination.
      Hier werden die satteren Farben mit einer hohen Lichtausbeute und bester Durchzeichnung kombiniert. In Summe erscheint das Bild ebenso hell wie ohne Filter mit Theater Optimizer.
      Für Leinwandbreiten bis drei Meter eine tolle Lösung für wirklich plastische HDR-Bilder. Darüber sollte HDR Plus 2 genutzt werden, weil es hier schlichtweg um Lichtausbeute geht.


      HDR vs. externe Videoprozessoren
      Jetzt stellt sich mir die Frage: Kann das neue Frame Adapt HDR externe Videoprozessoren für HDR ersetzen, wie den madVR oder Lumagen Radiance Pro?
      Schon während meines direkten A/B-Vergleiches fand ich die Lumagen Radison Pro und Frame Adapt HDR sehr dicht beisammen. In verschiedenen Szenen hatte mal der eine, mal der andere Algorithmus seine Stärken. Frame Adapt HDR hatte die brillanteren Bilder erzeugt mit satteren Farben und Radison Pro dafür eine noch bessere Durchzeichnung mit weniger "Show"-Effekt.
      Das ist jetzt nicht mehr so. Mein JVC DLA-N7 zeichnet dunkle und helle Inhalte jetzt ebenso gut durch wie der Radison Pro - und der macht das schon deutlich besser als die Media PC mit madVR, die hier hier zum testen hatte.
      In ALIEN: COVENANT sind schlichtweg noch mehr Sterne (Kapitel 2) zu sehen mit dem neuen Frame Adapt HDR, die roten Kanister und roten Lichter auf dem Raumschiff leuchten noch satter als vor dem Update. Durch die "flachere" Gammakurve erscheinen die Inhalte heller und weniger plakativ, bei satten Farben.
      Auch TOMB RAIDER profitiert von den höheren "Lichtausbeute" ob der neuen Gammakurve. Vor allem die Dschungelaufnahmen sorgen für sattes Grün. Das macht schlicht Spaß. In 1917 weisen Vorhang und Hauptquartier der Briten im Schützengraben noch mehr Zeichnung auf. Das macht mir gerade riesengroßen Spaß, das zu erleben.


      Theater Optimizer
      Die neuen Features gestalten das On-Screen-Menü für Laien sicherlich etwas unübersichtlicher. Es ist trotzdem logisch strukturiert und viele Dinge können nun direkt eingestellt werden ohne große Sucherei (wie Auto-Blende Ein/Aus und Farbraum "Weit/Normal").
      Der neue Theater Optimizer ist eine große Hilfe: Nach Eingabe von Gain der Leinwand und der Leinwanddiagonale berücksichtigt der JVC automatisch Zoomfaktor, Lampenlaufzeit und Leuchtdichtefaktor der Leinwand für die optimale HDR-Berechnung. Ich finde, dass das sehr gut funktioniert, weil für 16:9 und 21:9 die Darstellung für mich stimmig erscheint.
      Noch eine Spur besser finde ich allerdings das HDR-Bild ohne Kino Optimierer mit HDR Stufe 1 oder 2 (mit Rec.2020 weit).


      Fazit
      Die FW 3.5 ist unkompliziert aufgespielt. Das neue Frame Adapt HDR funktioniert bereits Out-of-the-Box sehr gut. Mit ein paar Einstellungen (Leinwanddiagonale in Zoll und Gain der Leinwand) ist das aktuelle HDR-Bild deutlich klarer, heller und noch besser durchgezeichnet als mit der alten FW 3.11. Die Möglichkeit der Farbraumeinstellungen bieten weiteres Potential für eine brillante Wiedergabe von Spielfilmen in HDR. On Top kommt nun, dass der JVC die zugespielten Quellsignale erkennt und automatisch in den zu letzten genutzten oder wahlweise festgelegten Bildmodus schaltet, sobald SDR, HDR und 3D zugespielt wird. Damit braucht sich der Nutzer im Grunde um nichts mehr zu kümmern. Einmal eingestellt, funktioniert die Projektion zu Hause nun Plug & Play. Spielfilme vom 4K-Blu-ray-Player, 3D-Filme, TV-Serien via Amazon Prime Video, SAT-TV sowie Sport via Sky Ticket werden korrekt projiziert, ohne dass auch nur eine einzige weitere Einstellung nötig ist, wenn einmal korrekt implementiert.
      Gruß
      George Lucas

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    • Der Theater Optimizer funktioniert prächtig. Im Grunde muss gar nichts weiter eingestellt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass Leinwand-Gain und Bilddiagonale in Zoll richtig eingegeben werden.
      In diesem Fall erhält der Nutzer ein überaus plastisches Bild, das hervorragend durchgezeichnet ist.

      Wird der Zoll-Wert hingegen zu hoch eingestellt, führt das zu einem leichten "Grauschleier" im Bild, weil die "Mitten" in der Kontrastkurve zu stark angehoben werden.
      Es fehlt am Ende schlichtweg an Plastizität.
      Gruß
      George Lucas

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    • Nein.
      Gruß
      George Lucas

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    • So, ich muss mich jetzt mal korrigieren:
      Ich habe mir das heute noch einmal genauer angesehen.


      OliverB schrieb:

      Kann das auch in der LensMemoryFunktion gespeichert werden ? Habe 2 Leinwände im Einsatz
      Ja, das ist möglich.
      Du kannst für jeden (!) Lens-Memory-Speicher im "Installationsmenü" unter "Leinwandeinstellungen" Gain und Diagonale (in Zoll) einstellen.

      Das finde ich überaus praktisch, wenn man verschiedene Bildbreiten für HDR nutzt - oder wie du, zwei Leinwände. Damit kann für jede Bildbreite/Diagonale eine separate Einstellung für den Theater Optimizer vorgenommen werden.
      Gruß
      George Lucas

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