Beamer und Leinwand (4k HDR und evtl. 3D)

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    • Beamer und Leinwand (4k HDR und evtl. 3D)

      Hallo beisammen, nachdem einige Baustellen nun durch sind, habe ich zunehmend auch Interesse auf Beamer und Leinwand zu wechseln. Da es sich um ein Wohnkino handelt, kommt für uns nur eine Motorleinwand in Frage.
      Der Raum lässt sich komplett abdunkeln, ist jedoch nicht extrem dunkel oder gar tiefschwarz. Auf der Leinwand werden nur Filme geschaut oder evt. mal 2-3 Runden Forza gespielt. Daher erscheint mir 16:9 als das ideale Bildformat.

      Als Minimum stelle ich mir 120" vor, das würde dem entsprechen:



      Die rote Variante empfinde ich als recht hoch, die blaue wiederum macht eine akustisch transparente Leinwand notwendig. Der Laufstall kommt die nächsten Wochen weg und die vorderen Mains kommen noch an die Seitenwände um den Abhörwinkel etwas zu erhöhen. Da der Raum 2,52m hoch ist und ich unten zur Bedienung der Geräte noch etwas Luft lassen würde, zudem der Rollokasten auch noch eine gewisse Höhe braucht und der Preis der Leinwände über 150" scheinbar extrem ansteigt empfinde ich 150" als Obergrenze. Das würde dann ungefähr so aussehen:



      Bei 21:9
      Der Sitzabstand zur Leinwand beträgt dann ~3-3,1m. Der Projektor ist je nach Installation 4,1-4,7m von der Leinwand entfernt und wird an der Decke installiert. Da ich bisher noch nicht weiß, ob ich auf Regenbogeneffekte sensibel bin, bleibt nur ausprobieren, da das Budget begrenzt ist. Auf Lautstärke bin ich jedoch sensibel wenn es um Lüftergeräusche geht.

      Aktuell sollten Beamer und Leinwand nicht über 2k € betragen. Das es parallel ein Thema gibt in ähnlichem Budget gibt, ist mir bewusst, aber die Anforderungen weichen doch etwas ab.
      4k und HDR finde ich bei der Bildgröße erstrebenswert, da ich mir selbst auf dem 65" TV einen Unterschied einbilde. 3D nutze ich derzeit nicht und hat auch keine Priorität, aber kann mir vorstellen, dass das Interesse daran steigt, daher kann man es ja berücksichtigen, wenn es passt.

      Ich denke sinnvoll ist es, mit dem Beamer zu beginnen der die genannten Verhältnisse gut bedient, die Größenverhältnisse abzuchecken und dann nach einer passenden Leinwand zu suchen?! Oder wie seht ihr das?


      Soweit ich das bisher herausfinden konnte entspricht das einer Ratio von 1,5-1,8 und dafür benötige ich einen vertikalen Keystone von mind.20°

      In einem anderen Topic erwähnt "George Lucas" folgende als interessant in dem Preisrahmen.
      - Acer H6810
      - BenQ W1700
      - ViewSonic PX727-4K

      Wichtig sind mir dabie wie schon gesagt leise, 4k und HDR, ein schönes schwarz sofern technisch in der Umgebung möglich. Wirklich große Unterschiede erkenne ich bei den Modellen schon nicht, geschweige denn bei der Fülle am Markt.

      Bin für euren Input dankbar :)
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      Das MoWoKi
    • Also eine AT Rolloleinwand allein sprengt das Budget schon locker, von daher kommt nur eine normale in Betracht.
      Da du auch ein gutes Schwarz willst, was diese PJs aber nicht liefern kannst du noch nach High Contrast Leinwänden Ausschau halten, dieser Markt ist gerade ziemlich „IN“ :yes:
      Gruß
      kottan



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      In den Schrein kommt nix, werd eh nie fertig
    • Ach verrückt, das habe ich nicht erwartet. Dann ist 120" tatsächlich schon als Maximum anzusehen wenn das Bild so weit oben stattfindet. Oder ein anderes Format, dann steht aber wieder das Problem der Maskierung im Raum. Einzige Alternative bliebe dann auf den Center zu verzichten für mehr Bildgröße?!
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    • kottan schrieb:

      Da du auch ein gutes Schwarz willst, was diese PJs aber nicht liefern kannst du noch nach High Contrast Leinwänden Ausschau halten, dieser Markt ist gerade ziemlich „IN“
      Leider sind (zumindest war es so vor etwas über einem Jahr) die auch nicht eben günstig. Als ich auf der Suche nach einer Tension-Motor-LW für mein Wohnzimmer war, wäre sowas auch für mich sicher die bessere Wahl gewesen (im WoZi habe ich einen W1070), der Aufpreis war mir dann aber doch zu heftig. Allerdings hatte ich mir "gutes Schwarz" im Wohnzimmer eh abgeschminkt, das gibt´s dann im Keller-Kino (irgendwann...). :)

      EDIT: Ach ja, und schau Dir auch mal die Außenmasse der LW-Kästen an. Bei meiner (allerdings Deckeneinbau) ist es so dass der Kasten fast einen halben Meter breiter ist als die eigentliche LW.
    • Hallo Hocky, danke für den Hinweis, aber das habe ich auf dem Schirm. Raum ist ~4,10m breit.

      Das Lowboard ist da leider nicht änderbar, da nur dort Platz für die Elektronik ist bzw. müsste ich dann irgendwie alles auslagern seitlich oder nach hinten in den Raum. Da habe ich aktuell keine Lust zu.
      Habe einfach nicht damit gerechnet, dass es da nix brauchbares im 3stelligen Bereich gibt. Dann starte ich einfach etwas kleiner und schaue was die Zeit bringt. Wenn ich an den Daten für die spätere Installation fest halte dürfte sich am Keystone und der Ratio ja nix ändern, wenn die obere Kante der Installtion gleich bleibt. Beamer müsste nur weiter vor?

      Was fallen denn sonst noch für Modelle in den 1-1,5k Bereich, die die Anforderungen erfüllen?
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    • Moe85 schrieb:

      Wenn ich an den Daten für die spätere Installation fest halte dürfte sich am Keystone und der Ratio ja nix ändern
      Du solltest bedenken dass jede noch so kleine Nutzung der Keystone-Korrektur Auflösung kostet, ein vernünftiges Lensshift zur Throwratio ist also immer noch zu bevorzugen.
      Gruß
      kottan



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    • Moe85 schrieb:

      Wichtig sind mir dabie wie schon gesagt leise, 4k und HDR, ein schönes schwarz sofern technisch in der Umgebung möglich. Wirklich große Unterschiede erkenne ich bei den Modellen schon nicht, geschweige denn bei der Fülle am Markt.
      Du willst einfach das technisch maximal machbare zum Einstiegspreis.

      Das gibt es nicht. Schon gar nicht, wenn man das Bild eines OLED gewöhnt ist.

      Die von Dir genannten Geräte haben weder richtiges 4K, noch ist ihr Kontrastumfang für HDR wirklich geeignet. Der Schwarzwert ist mit der schlechteste aller Heimkinobeamer am Markt. Dazu kommen durch kleine Gehäuse laute Lüfter. 3D gibt es bei einigen dieser Fake 4K Geräten auch nicht mehr.

      Da passen einfach Anspruch und Wirklichkeit (Budget) so richtig gar nicht zusammen.

      2000,- für Beamer und Leinwand sind dann doch arg zu wenig. Dazu kommen noch Kosten für eine Deckenhalterung (20,- bis 50,-) und ein entsprechend langes HDMI Kabel für 4K (30,- bis 50,-)
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Ravenous schrieb:

      Du willst einfach das technisch maximal machbare zum Einstiegspreis.
      Da passen einfach Anspruch und Wirklichkeit (Budget) so richtig gar nicht zusammen.
      So ist es.... :thumbup:

      Ich habe deinen Bau-Thread und dein handwerkliches Geschick schon im Nachbarforum bewundert.

      Wenn man so viel Herzblut in so eine Projekt steckt, dann sollte man sich - Projektor-technisch - nicht so eine Einstiegs-Möhre ins Wohnzimmer holen.... :!:

      Wenn ich du wäre würde ich noch ein paar Wochen warten, bis die neue JVC-Generation auf den Markt kommt, und mich dann nach einem guten gebrauchten X5000 umsehen. Das wäre aus meiner Sicht das Minimum bei deinen Ansprüchen.

      Die Teile stehen jetzt schon teileweise für unter 2000 Euro in den Kleinanzeigen. Wenn die neuen zu haben sind und der X7900 zum Einstiegspreis von 4500 Euro (UVP > Straßenpreis sicher bald unter 4000 Euro :!: ), dann werden die Preise für die Gebrauchtgeräte sicher gut unter 2000 Euro fallen..... :bier:
      Schönen Gruß
      Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bernhard.s ()

    • Danke für eure Kritik und das Feedback. Ja das gestehe ich mir gern ein, dass ich ein absoluter Sparfuchs bin. Da es für mich absolutes Neuland ist, tu ich mich in der Tat schwer einfach mal fix so viel Geld in die Hand zu nehmen. Im Verhältnis zum Gesamtprojekt bisher (~5000€), sind mit Leinwand mal eben 3k schwierig für mich selbst zu rechtfertigen, zumal wenn es eben dann auch was Leinwand-Position und Material wieder ein Kompromiss ist (bezüglich Center und Positionierung).
      OLED bin ich nicht gewohnt und will ich auch nicht. Bis auf Vertical Banding bin ich mit dem Philips sehr zufrieden. Da warte ich im TV-Bereich eher darauf, dass sich Micro-LED durchsetzt.

      Ich danke euch aber dennoch für das Wachrütteln und die konkreten Vorschläge an Beamern, nach denen ich die Augen offenhalten kann. In dem Preisgefüge investiere ich wahrscheinlich aber doch erst einmal 2-3k in eine angemessene Couch :) Da suche ich auch schon länger und werde nun wohl mal den Weg nach Kassel in den nächsten Showroom auf mich nehmen müssen. Um den Osten macht Sofanella ja leider einen großen Bogen.

      Die Sony's schaue ich mir aber mal an, um vielleicht doch einen günstigen Einstieg zu haben und abzuchecken ob der Flair das ist, was ich mri vorstelle und so im Alltag genutzt wird :) Auch der Vorschlag mit dem JVC klingt gut. Danke Männer :bier:

      Wenn ich nach gebrauchten Beamern schaue. Was ist denn dort von Interesse und zu beachten? Wieviel Lampenstunden sind denn üblich für so eine Lampe?
      NVidia Shield / Xbox One S - Philips 65PUS8102 --- Denon X4400 - INuke NU3000DSP --- 5.2.4 BB5-Monitor / Sica 15S3PL8 DBA
      Das MoWoKi
    • Habe meinen JVC X30 vor zwei Jahren für 1000€ gebraucht gekauft und bin bis auf die fehlenden 4K sehr zufrieden. Es gibt sicher viele gebrauchte JVCs die du dir anschauen könntest.
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      JVC DLA X30, Centerstage XD, Marantz SR6012 , DBA: 2x6 JBL CS1214 + Behringer DSP 8024 + 19" Endstufen, 7.1.4 - Center/Front/Rear: Canton Chrono, Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Einen vergleich auf der JVC Homepage gibts da sicherlich nicht mehr. Du könntest aber auf projectorcentral einfach die Generationen suchen und dann die Datenblätter vergleichen.

      Wenn du noch ein paar Monate wartest, dann bekommst du einen guten gebrauchten X5000 sicherlich zu einem echt guten Kurs, sicherlich ein gutes Stück unter 2000€ (so leid es mir für MICH tut ;) ).

      Damit hast du wie bereits erwähnt ein gutes (Heimkino-) Gerät zum Einstieg.
    • Moe85 schrieb:

      Gibt es da irgendeine Möglichkeit die einzelnen Geräte und Generationen / Ausstattungen zu vergleichen, außer wirklich jedes Gerät intensiv zu googlen?
      Nicht wirklich.

      Aber mal so meine bescheidene Meinung, als Besitzer des mittlerweile 4. JVCs.

      Grundsätzlich gab es von JVC ab dem HD350 immer Geräte in 3/7/9 Stufen. Also z.B. X3, X7, X9. Dabei steigt mit der Zahl die selektion der Bauteile, was sich unter anderem in besserem Kontrast und Schwarzwert und besserer Austattung (Motorische Objektivkappe, Farbfilter) mit steigendem Preis bemerkbar macht.

      Der Einfachheit halber liste ich nur die jeweiligen 3er Geräte auf, da diese bei dem Budget hier am meisten Sinn machen. Das Ganze hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nur eine sehr kompakte Auflistung.

      X3/7/9 und X30/70/90 würde ich nur mit Vorsicht gebraucht kaufen, da die Lampen Balastboards relativ häufig ausfallen (Reparatur 600,-) 3D und FI eher nicht so gut.

      X35/55/75/95: X35 ist m.M.n. der Beamer mit dem besten P/L Verhältnis als Neugerät gewesen. Fast alle negativen Aspekte des X3 und X30 wurden beseitigt, Schwarzwert und Kontrast verbessert, FI besser und ab dieser Serie einsetzbar. 3D merklich besser und eine neue Lampengeneration, daher keine defekten Balastboards mehr.

      X55 war dann das erste Gerät mit eShift Pixelshift Technik um künstlich die Auflösung des Bildes zu erhöhen. Mehrwert zum X35 eher gering.

      Im Folgejahr gab es nur noch Geräte mit eShift. Ein 3er Model entfiel, Die Geräte hießen X500/700/900 und benutzen noch die Lampe vom X35/55/75/95. eShift, wurde verbessert, so dass theoretisch vom PC 4K/30p verarbeitet werden kann, aber mangels HDCP2.2 kein echter Nutzen für UHD Blu-Ray. FI und Autoiris weiter optimiert.

      X5000/7000/9000 sind die ersten Geräte mit 4K eShift und echter 4K UHD Verarbeitung. Neue Lampengeneration, die länger hält.

      X5500/7500/9500 und im Folgejahr X5900/7900/9900 sind mehr oder weniger Modellpflege insbesondere der Software und keine echten neuen Modelle. Trotzdem sind die Verbesserungen merklich und z.B. in Bezug auf HDR sinnvoll.

      Auf Grund des Budgets denke ich wäre ohne UHD ein X500 sinnvoll, da die X500 (1200,-) nur etwas teurer gebraucht sind als die X35 (um 800,-) oder wenn UHD interessant ist ein X5000 (eher 1800,-). Die Preise sind nur Orientierung und können je nach Alter und Laufzeit durchaus um bis zu 200,- nach Oben oder Unten variieren. Eine neue Originallampe kostet immerhin 350,- (X500) bzw. 450,- (X5000)
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

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    • Danke für die tolle Verknappung! Die Preise für 5000/5500 und 7000/7500 habe ich schon einmal auf Kleinanzeigen geprüft und in Abholreichweite gibt es 5000 für 1900, 5500 für 2100 und 7000 für 2400. Da stellt sich dann auch die Frage, ob eher ein neueres Modell sprich 5500 oder lieber Vorgänger und dafür 7er Reihe sprich X7000?

      Wenn es da noch einmal einen Rutsch Richtung 1,5k geben solltem kann ich mir schon vorstellen, direkt zu solch einem Gerät zu greifen.
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      Das MoWoKi
    • Ravenous schrieb:

      X5000/7000/9000 sind die ersten Geräte mit 4K eShift und echter 4K UHD Verarbeitung. Neue Lampengeneration, die länger hält.
      Und sie sind deutlich lichtstärker als die vorherigen Generationen.

      Ein X7000 zeichnet sich durch einen höheren Kontrast aus, den Du aber im hellen Wohnzimmer kaum wahrnehmen wirst.
    • Man weiß ja nie was kommt und wie weitere Optimierungen aussehen werden. Nun nehmen wir mal ich kann in den nächsten Monaten einen X5500 oder 7000 zu einem akzeptablen Kurs ergattern, wie sieht denn eine angemessene Leinwand-Lösung dazu aus?

      Es muss auf jeden Fall eine Rolloleinwand sein. Da ich nur Filme darauf schauen werde und maximal ein paar h Forza darauf spiele erscheint mir ohne eine zusätzliche Maskierung zumindest 16:9 das verbreitetste Format zu sein, oder? Wenn ich schon nicht maskieren kann, macht es ja zumindest Sinn das Format zu wählen, wo die Chance zusätzlich maskieren zu müssen am geringsten ist?!
      Weiterhin stellt sich die Frage, ob der Aufpreis für eine akustisch transparente Leinwand es wert ist, damit das Bild ~30cm tiefer ist (über welchen konkreten Aufpreis reden wir überhaupt?). Wiederum wenn das Bild tiefer hängt reduziert sich auch die Reflexion an der Decke vermute ich?!
      Wie sieht es alternativ aus auf den Center zu verzichten?
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      Das MoWoKi
    • Bei aktuellen Filmen liegt das gängigste Format bei um die 2,35:1 - im Mainstream bestimmt 75%, gefolgt von 1,85:1 und ganz selten 1,78:1 - also 16:9 :biggrin:
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • Wie groß soll die Leinwand werden? Sind Deine Zoll-Angaben Diagonale oder Breite?

      Es gibt da mehrere Abhängigkeiten. Die Breite ergibt sich aus dem Sitzabstand und den persönlichen Präferenzen. Ich seitze gern 1:1 vo der Leinwand, also 3m Entfernung zur 3m breiten Leinwand. Hier ist 21:9 für mich optimal. Wäre aber die nutzbare Breite beschränkt, würde ich auf 16:9 gehen.

      Ideal wäre für mich eine akustisch transparente 21:9-Leinwand, aber ob es vernünftige akustisch transparente Leinwände als Rollo gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Selbstbau dürfte hier ausfallen.

      Akustisch transparent heißt meistens, dass der Gain unter 1,0 liegt, d.h. das Bild wird dunkler (Ausnahme: High-Gain-Tücher mit entsprechenden Nachteilen). Insofern wäre es nicht verkehrt, einen lichtstarken Projektor zu haben. Womit wir wieder bei der Leinwandbreite wären. Die alten JVCs wären für 3m breite okay, aber die neueren helleren würden die Leinwand besser ausleuchten und hätten noch Reserven für die dunkler werdende Lampe. Bei 2,5´m Breite stellt sich die Frage nicht ganz so.

      Eine Klappleinwand, die von der Decke runtergeklappt wird, geht nicht?

      Als ich noch keinen eigenen Raum hatte, hatte ich die Leinwand bei Nichtgebrauch in eine dunkle Ecke gestellt und für jeden Film aufgehangen. Das ging aufgrund meines damaligen Wohnzimmers ratzfatz. Dann könntest Du Dir eine Selbstbau-akustisch transparente Leinwand günstig selber bauen.

      Auf den Center kannst Du vielleicht verzichten, wenn Du immer alleine schaust und im Sweet Spot sitzt.
    • Ich schaue einen Großteil allein bisher, da es meiner besseren Hälfte meist einfach zu laut ist. Sitzabstand beträgt ~3m. Wenn ich davon ausgehe, dass das Gehäuse ~50cm breiter ist als die Leinwandfläche ist alles über 3,50m Breite der Leinwand unnötig knapp bemessen. Weiterhin scheint wenn ich z.B. bei HiViLux schaue, alles über 138" für eine Rolloleinwand in 21:9 auch schon eher ungewöhnlich zu sein.
      Finde ich auch schon ordentlich 326cm Breite bei ~3m Sitzabstand.
      Bei dem was ich bisher herausfinden konnte besteht bei 21:9 ja das Problem, dass der Beamer das nicht nativ schickt, sondern man aufzoomt und die Bereiche ober und unterhalb des Bildes maskiert?
      Dementsprechend reicht die untere Maskierung solch einer Rolloleinwand ja nicht aus?

      Eine Klappleinwand ist leider keine Alternative. Wie gesagt derzeit steht der X5500 oder X7000 oben in der Liste, wenn sich ein passendes Angebot findet.
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      Das MoWoKi
    • 3,26 Breite bei 3 m Entfernung ist schon ganz schön groß, aber das ist ja individuell. Wenn Du im Kino gern in der 1. Reihe sitzt, dann würde es vielleicht passen.

      Für 21:9 gibt es bei den JVCs Lens Memory, d.h. er merkt sich verschiedene Einstellungen (Zoom, Fokus, horizontale/vertikale Ausrichtung), was sehr bequem ist. Wenn die Leinwand 16:9 ist, dann ist unten (oder oben) tatsächlich nicht maskiert. Wie schlimm das ist, kann man schwer sagen. Ich habe eine 21:9-Leinwand und keine Maskierung für 16:9, aber mir "fehlt" an den Seiten nichts. Allerdings habe ich ein ziemlich dunkles Loch und der X7900 (vorher der X35) macht schon ein ziemlich dunkles schwarz.
    • Ich würde vielleicht (auch wegen deinen handwerklichen Fähigkeiten) drüber nachdenken, eine Rahmeneinwand selbst zu bauen, und die dann nach oben klappbar zu machen. Du hast ja schon Platz an der Decke und könntest dir was einfallen lassen, dass die Leinwand schön an der Decke integriert wird.
      Nur die LW Rückseite müsste dann z.B. auch sauber mit Stoff berogen werden!
    • Ja das war auch eher als maximale Breite anzusehen. Ich würde als erstes einen Beamer kaufen und damit mal einfach ein Bild an die Wand werfen um mir einen Eindruck zu verschaffen, wie die Größe so wirkt.
      Wenn man auf 21:9 geht, dann wird das Bild bei 16:9 ja auch wieder kleiner. In dem Fall wären das dann bei 21:9 138" und bei "nur" noch 16:9 110". Wenn aber 21:9 eher Filmstandard ist und ich wenig "alte Schinken" schaue, wäre mir das so herum lieber, als auf maximale Breite bei 16:9 zu gehen, denke ich.

      Edit: Bei einer hochklappbaren Leinwand sehe ich das Problem, dass die vorderen Tops die Breite limitieren. Ich finde sie aktuell akustisch nicht optimal platziert und sie sind jetzt schon nur noch 2,80m auseinander.
      Nach der Umplatzierung bleiben nur noch 2,60m übrig.
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    • Moe85 schrieb:

      Wenn man auf 21:9 geht, dann wird das Bild bei 16:9 ja auch wieder kleiner. In dem Fall wären das dann bei 21:9 138" und bei "nur" noch 16:9 110".
      Wechsel mal bei der Angabe der Bildgröße auf die Bildbreite und vergiss die Diagonale - die Bildbreite ist hier die gängigere Angabe.

      Moe85 schrieb:

      Ich würde als erstes einen Beamer kaufen und damit mal einfach ein Bild an die Wand werfen um mir einen Eindruck zu verschaffen, wie die Größe so wirkt.
      Ist natürlich doof zu testen wenn man noch keinen Beamer hat, aber ich würde erstmal davon abraten als Newbie als erstes einen Beamer zu kaufen obwohl viele andere Parameter noch gar nicht feststehen.
      (So wie ich den Thread hier lese wird sich da noch einiges am Konzept ändern ;) )
      Gerade weil wie von anderen ja schon geschrieben in Kürze wohl wieder Bewegung in den Gebrauchtmarkt kommen wird wegen der neuen Modelle von der IFA.
      Hast Du die Möglichkeit Dir mal ein Gerät auszuleihen? (Firma, Bekannte)
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