Bohemian Rhapsody

    • Blu-ray

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    • Bohemian Rhapsody

      FSK 6, 134 min

      Aloha!

      Der Film trägt schwer an den Oscarnominierungen/-auszeichnungen, ich fand, dass er einige Längen offenbart und auch Rami Malek zwar Freddie Mercury (FM) gut spielt, aber doch immer als er selbst erkannt wird. Die Bühenauftritte sind großartig, generell ist seine Leistung trotz o. g. Einschränkung sehr gut. Als eine Art Biographie von Queen und FM ist der Streifen sehr interessant. Vieles ist schon so lange her und etwas in Vergessenheit gerade in dieser schnelllebigen Welt.

      Film: 2-
      Ton: 2
      Bild: 2
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • BOHEMIAN RHAPSODY
      4K-Version

      Film: 10/10 Punkte
      Bohemian Rhapsody ist nicht nur der Name eines Songs, sondern in diesem Fall auch eine Hommage an die Rockgruppe Queen. Deren außergewöhnlicher Leadsinger Freddie Mercury widersetzt sich Anfeindungen, Klischees und trotzt obendrein damaligen Konventionen.
      Regisseur Brian Singer schuf einen kurzweiligen Film über die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Freddie und den anderen Mitgliedern von Queen bis zum weltberühmten "Life AID"-Konzert, das weltweit über eine Milliarde Zuschauer hatte. Ein wirklicher Gute-Laune-Film, der zurecht für den Oscar als bester Film nominiert ist.

      Blu-ray-Bild: 9/10 Punkte
      Der Cinemascope-Transfer erscheint auf sehr hohem Niveau auf die Leinwand. Mit einer vorzüglichen Kantenschärfe und kräftigen Farben punkten nicht nur die farbenfrohen Bühnenauftritte, sondern auch die Szenen Abseits von Tonstudio und Clubs.

      4K-Bild: 10/10 Punkte
      Das nenne ich 4K! Was für ein brillantes Bild! Die UHD/HDR-Version übertrifft die schon sehr gute Standard-Version in fast allen Belangen deutlich sichtbar. Die Farben sind noch kräftiger und heller (!). Besonders Rotfarben versprühen unfassbar viel Charme. Darüber hinaus sind Gesichter noch strukturierter und klarer erkennbar. Die Zuschauer im alten Wembley Stadion sind allesamt zu erkennen. Unfassbar! Von der 4K-Version scheint gegenüber der SDR-Fassung förmlich ein Grauschleier weggezogen zu sein.

      Ton: 9/10 Punkte
      Besonders die bekannten Musikstücke gefallen mir ob ihrer Dynamik. Ein Live-Konzert wird sich da kaum besser anhören. Die vollen Bässe drücken ordentlich auf der Brust, die Stimmen von Freddy Mercury ist kräftig und tönt überaus eindringlich. Die liebevoll eingebetteten Surround-Kanäle geben Umgebungsgeräusche sehr präzise wieder.

      In den Extras wird der 20 Minuten lange Auftritt von Queen während der "Life AID"-Benefitveranstaltung vollständig gezeigt.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB424, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hallo,

      ich bin nicht nur wegen des Oscars mit hohen Erwartungen in den Film gegangen. Queen war in meinen Teenager-Jahren meine absolute Lieblingsband. Das Live Killers Konzert 1979 in Berlin war mein erstes Live-Konzert und ein Jahr später war ich auch live bei dem "The Game" Konzert dabei.

      Der Film ist keine meisterhafte aber eine eine schöne Hommage an eine der besten Rock-Bands aller Zeiten und der Darsteller-Oscar für Rami Malek geht OK. Schon in der HBO-Serie "The Pacific" ist er mir darstellerisch positiv aufgefallen. Bei all den Erinnerungen an Queen und meine Jugend hat mich der Film auch stellenweise emotional berührt.

      Film: 8/10
      Bild: 9/10
      Ton: 9/10

      Gruß
      Finch
    • Heute mit dem Film (Blu-Ray) meinen neuen Beamer eingeweiht. Hat sich gelohnt.

      Ein wirklich großartiger Film über eine begnadete Band und ihren charismatischen Lead Sänger. Der Film trifft in seiner Darstellung der Band und der Wiedergabe der musikalischen Leistung und Darstellung wirklich auf den Punkt. Rami Malik hat absolut zu Recht für seine Performance den Oscar bekommen. Aber auch alle anderen Bandmitglieder werden authentisch von den Schauspielern gespielt.

      Der Film schafft es ein schönes Bild der Menschen hinter der Band zu zeigen ohne dabei zu sehr auf Pathos zu vertrauen oder unnötig auf die Dränendrüse zu drücken.

      Das Bild ist sehr gut. Tolle Schärfe und absolut realistische Farben, die gelegentlich als Stilmittel passend zur Zeit etwas entsättigt sind. Manchmal ist leichtes Filmkorn zu sehen.

      Der Ton in DTS HD MA (Schade, der Kinofilm war in Atmos) ist im englischem Original extrem gut abgemischt. Super Sprachverständlichkeit, tolle Liveathmosphäre.

      Film 9/10
      Bild 9/10
      Ton 9/10
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Moin,

      es fehlten wichtige Personen aus seinem privaten Kontext (z.B. beginnend während seiner Münchner Phase). Und um Freddy verstehen zu können gehört ein bisschen Charakterstudie doch dazu. Vieles aus seinem privaten Umfeld wurde idealisiert bzw. nur angedeutet.

      Dabei sind auch diese Aspekte wichtig um den kreativen Menschen Freddy Mercury zumindest ansatzweise verstehen zu können.

      Gruß
    • ok, diese Richtung deiner Kritik ist nachvollziehbar - wobei das Zielpublikums solcher Filme dann doch die sind, für die Queen halt 'Bohemian R.' und 'We will rock you' sind - wirkliches deep diving ist zwar für die echten Fans schön, aber der 'normale' Kinobesucher geht dabei verloren..
      Gruss,

      het raetsken
    • Lando2081 schrieb:

      Schlimmer ist ja eher, dass Ereignisse oder deren Umstände total verdreht oder zeitlich falsch dargestellt wurden.
      Der Film für sich ist wirklich sehr gut, aber es ist eher "nach einer wahren Begebenheit" als ein Biopic.
      Das kommt noch hinzu.

      Was Personen betrifft, die im Film nicht auftauchen wollen: Es ist wohl eher so, dass zentrale Personen aus dem Umfeld nicht wollten, dass diese fehlenden Personen im Film auftauchen.

      Gruß
    • Der Herr nannte sich Freddie, nicht Freddy. Und Obacht mit Bewertungen, die unterhalb von "absolutes Meisterwerk" liegen, hier gibt es Leute, die das nicht ertragen ... :D
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • Bohemian Rhapsody ist für mich ein Auszug aus dem Leben von Freddie Mercury, in dem viele wichtige Stationen aufgeführt sind, um diesen genialen Musiker zu verstehen.

      Das sind:
      Spoiler anzeigen

      - Freddies Leidenschaft für Musik und GesanG
      - sein Verhältnis zu seiner Familie
      - wie er seinen Namen erlangt
      - seine Homosexualität
      - seine Einsamkeit trotz des großen Erfolges
      - die Zusammenkunft mit den Musikern noch während ihrer Schulzeit, die später zu Queen gehören
      - die Gründung von Queen
      - seine Genialität in Bezug auf Musik, Zeitgeist und Trends
      - wie er hintergangen wird von seinem Freund und Manager
      - seine Drogen- und Alkoholabhängigkeit
      - seine AIDS-Krankheit
      Im letzteren Fall wollte er nicht als Prominenter für irgendwelche Kampagnen in Bezug auf diese Krankheit eingespannt werden und verschwieg sie deshalb fast bis zu seinem Todestag. Nur ganz wenige Personen waren vorab informiert bezüglich der Krankheit.
      Dass der Film nicht mit dem Tod von Freddie Mercury endet, sondern mit dem Auftritt auf dem Live-AID-Konzert, gefällt mir sehr gut, um die insgesamt positive Stimmung des Films aufrecht zu erhalten.


      All das finde ich in hohem Maße interessant, um die Handlungen dieses Musikers nachvollziehen zu können.

      Zweifelsfrei fehlen ein paar Stationen im Leben von Freddie Mercury - oder sind aus dramaturgischen Gründen gekürzt oder im Zeitablauf verändert worden - aber dieser Film stellt ja keinen Anspruch dar, eine Dokumentation oder Biografie zu sein die auf Vollständigkeit pocht. Es wird lediglich eine Epoche im Leben dieses Musikers gezeigt, die zweifelsfrei unvollständig ist - aber dadurch super unterhaltend auch für Nicht-Queen-Fans.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB424, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Neu

      Der Film ist gut, hat mich aber beim zweiten Mal schauen weitaus weniger gefesselt als noch im Kino.

      Die Technik wurde schon in diversen Reviews gerühmt. Und ganz ehrlich, ich kanns nicht nachvollziehen.

      Das Bild ist ok. Hier von Referenz zu sprechen kann ich nicht nachvollziehen. 4K geht wesentlich besser. Hierfür ist das Bild zu sehr mit diversen Farbfiltern bearbeitet, um ein zeitgenössisches Flair herzuzaubern. Auch in Sachen Schärfe (vorallem Tiefenschärfe!) gibt es bessere UHD‘s.

      Und der Ton ist denn die größte Enttäuschung. Für mich viel zu frontlastig und zu wenig nuanciert abgemischt. Schlecht ist die Abmischung nicht, erzeugt aber keine Gänsehautstimmung bei mir (dabei finde ich Queen top!).

      Wer Musikfilme mag, soll sich tontechnisch ‚A Star is born‘ geben - für mich tonal Referenz!
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