Werk ohne Autor

    • Blu-ray

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    • Werk ohne Autor

      FSK 12, 189 min

      Aloha!

      Trotz der Vorablorbeeren in puncto Oscarvornominierung usw. gefiel mir dieser Streifen besonders gut. Allerdings beginnt er sehr stark und lässt dann ab den Jahren nach 1945 ein wenig nach, auch wenn mit Paula Beer eine bezaubernde Protagonisten hinzukommt. Die Beklemmung, die er vorher auslöst, wird weniger. Die Kunstversuche der Person gespielt durch Tom Schilling sind für mich dann nicht so interessant. Das Zwischenmenschliche bleibt aber kontrovers und attraktiv anzuschauen. Trotz der immensen Länge von 189 Minuten empfand ich keine großen Längen. Insofern: Empfehlung!

      Film: 2+
      Ton: 2
      Bild: 2
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • WERK OHNE AUTOR

      Film: 9/10 Punkte
      Regisseur Florian Henckel von Donnersmark schuf ein wahres Epos. In über drei Stunden Laufzeit wird die Geschichte von Kurt Barnert erzählt. Davon ist nicht eine Sekunde zu viel. Von Kindheitstagen und ersten Besuchen von Ausstellungen im 3. Reich, über seine Tätigkeit als Wandmaler in der DDR, bis hin zur ersten Vernissage reicht das Spektrum, in dem Kurt Barnert zahlreichen Menschen begegnen, die ihn sehr stark prägen. Am Ende schließt sich der Kreis und sein Instinkt erfasst das Geheimnis, welches seinen Schwiegervater umgibt - und das wird zur Quelle seines Werkes ohne Autor.

      Bild: 9/10 Punkte
      Der rauscharme 1,85:1-Transfer besitzt überwiegend ein sehr scharfes Bild. Feinste Details werden perfekt herausgearbeitet. Die Trümmer in der Nachkriegszeit, Einrichtungsgegenstände im Büro des Professors und die unscharfen Werke selbst sehen fantastisch aus.

      Ton: 7/10 Punkte
      Während der Ausstellung "Entartete Kunst" folgen die Stimmen den Protagonisten über die gesamte Leinwandbreite. Das ist beeindruckend, denn dadurch entfalten die Worte eine ungeahnte Wucht. Überhaupt sind Dialoge klar und deutlich zu verstehen. Während der Bombenangriffe drückt der Subwoofer etwas Tiefbass ins Heimkino. Aber auch Stimmungen von Barnert werden mit leisem spürbaren Bass ins Auditorium transportiert. Die Musik von Max Richter flutet immer wieder den Raum.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Moin,

      als Privatkonserve sah ich den Film noch nicht. Aber vor einem halben Jahr im Kino.

      Film 9/10

      Der Film ist eine nicht authorisierte Biografie über Gerhard Richter. U.a. deshalb die geänderten Namen. Der Uni Prof. ist z.B. eigentlich Joseph Beuys.

      Nichtsdestrotrotz ist der Film sehr gut erzählt. Es sind mir keine Längen aufgefallen. Die drei Stunden im Kino waren sehr kurzweilig. Der Handlungsverlauf ist schlüssig, nichts wirkt überzogen oder überdramatisiert. Das Beziehungsdreieck aus Hauptdarsteller, Frau und Schwiegervater, eingebettet in die künstlerische Entwicklung des Protagonisten, ist absolut fesselnd konstruiert.

      Bild/Ton (wird nachgeliefert)

      Gruß
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