SHOOTOUT - Vergleich: JVC DLA-N7 vs. Sony VPL-VW270 vs. JVC DLA-X7900

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    • SHOOTOUT - Vergleich: JVC DLA-N7 vs. Sony VPL-VW270 vs. JVC DLA-X7900

      Vergleich: JVC DLA-N7 vs. SONY VPL-VW270ES vs. JVC DLA-X7900

      Foto: Michael B. Rehders -
      Von links: JVC DLA-N7, JVC DLA-X7900, Sony VPL-VW270


      Drei Heimkino-Boliden unter 10.000 Euro treten zum Vergleich an. Sie besitzen alle modernen Features für beeindruckende Großbilderlebnisse. Doch wer ist der Sieger?
      Bei den Modellen handelt es sich um:
      - JVC DLA-N7
      - JVC DLA-X7900
      - Sony VPL-VW270

      Ausstattung und Technik
      Während der JVC DLA-X7900 nur Full-HD-Auflösung besitzt (1920 x 1080 Pixel), verfügen die beiden anderen Bildwerfer über native 4K-Auflösung (4096 x 2160 Pixel). Um dieses Manko auszugleichen hat JVC dem X7900 eine E-Shift-Technologie spendiert. Diese Technologie stellt jeden Pixel zweimal dar. Einmal unverändert und einmal um 0,5 Pixel diagonal verschoben. Damit verdoppelt sich im Grunde die Auflösung. Obgleich die D-ILA-Dots nun übereinander dargestellt werden, verbessert sich die Abbildung deutlich mit UHD-Content. An eine native UHD-Auflösung kommt die E-Shift-Funktion allerdings nicht ganz heran.
      Der Sony besitzt eine 225 Watt Lichtquelle, in den JVCs kommt je eine 265 Watt Lampe zum Einsatz. Damit besitzen die JVC-Projektoren mehr Lichtausbeute.
      Flexibel aufstellbar sind alle drei Probanden. Zoom, Fokus, Lens-Shift ist bei allen dreien motorisch und kann bequem via Fernbedienung eingestellt werden. Darüber hinaus besitzen die JVC DLA-N7 und X7900 eine Lens-Memory-Funktion. Damit können die optischen Einstellungen gespeichert und per Tastendruck abgerufen werden. Wer zum Beispiel eine Leinwand im Cinemascope-Format nutzt, profitiert von dieser Technik besonders. Denn verschiedene Seitenverhältnisse können mit einem Tastendruck angefahren werden. Das finde ich ausgesprochen bequem und nutzerfreundlich, zumal der Formatwechsel auch noch sehr zügig geschieht. Darüber hinaus ist nur selten eine Korrektur erforderlich.
      Eine Zwischenbildberechnung besitzen alle drei Projektoren (auch) für 4K-Filme.
      Der JVC DLA-X7900 ist obendrein der erste 4K-Projektor mit THX Lizenz, der für unter 4000,- Euro zu haben ist.

      Lichtausbeute und Kontrast
      Bildbreiten bis 3,80 Meter kann der Sony VPL-VW270 ausleuchten. Der JVC DLA-X7900 ist für Bildbreiten bis 4,20 Meter ausgelegt, ebenso der JVC DLA-N7.
      Der Sony VPL-VW270 bietet einen richtig guten Kontrastumfang mit 15.700:1 (On/Off). Mehr als doppelt so gut ist die Messung des JVC DLA-N7 mit 33.500:1. Das übertrifft der JVC DLA-X7900 noch einmal mit 38.500:1.
      Das ist in der Praxis auch zu sehen. Während der Sony mit einer Maximalhelligkeit von 1270 Lumen (D65) und 0,08 Lumen Schwarz bereits begeistert, sieht das Bild des JVC DLA-N7 sichtbar brillanter aus mit seinen 1510 Lumen (D65) und 0,04 Lumen Schwarz. Kurz mehr Lichtausbeute und dunkleres Schwarz lassen viele Szenen schlicht und ergreifend brillanter erscheinen. Das toppt der JVC DLA-X7900 allerdings nochmals ein wenig. Satte 1500 Lumen (D65) und 0,03 Lumen Schwarz lassen vor allem dunkle Inhalte noch eine Spur schwärzer erscheinen.


      JVC DLA-N7 – Farbraum:
      In der Werkseinstellung (links) kommt das Farbprofil „BT.709“ seinen Vorgaben extrem nahe. Wirklich korrigierend eingreifen muss da niemand mehr. Ich habe es trotzdem mal getan, weil das Farbmanagement vorzüglich funktioniert. Auf den Punkt passen die Werte nach der Kalibrierung (rechts).


      JVC DLA-X7900 – Farbraum:
      Sowohl im THX-Bildmodus (links) als auch Custom 2 Farbraum Rec.709 (rechts) passen ab Werk perfekt.



      Sony VPL-VW270
      Während in der Werkseinstellung (links) im Bildmodus Kino der Farbraum zu groß ausfällt, trifft er die Rec.709-Vorgabe im Farbprofil Reference (rechts) punktgenau.


      Auflösung und Detailschärfe
      Die Schärfe des JVC DLA-X7900 ist bereits sehr gut. Mittels E-Shift werden Filme von der 4K-Blu-ray sichtbar detailreicher abgebildet als Full-HD-Filme. Präziser formuliert: Via E-Shift wird Full-HD-Content sogar etwas „weicher“ projiziert gegenüber nativer Wiedergabe.
      Deutlich besser ist die vier-mal höhere Auflösung, die der Sony VPL-VW270 projiziert. Es sind schlichtweg mehr Details zu erkennen. Aber auch Full-HD-Filme profitieren vom Upscaling. Das Bild erscheint sichtbar ruhiger und wenig grob ob der kleineren Pixel.
      Noch eine Schippe legt der JVC DLA-N7 drauf. Dieser besitzt eine noch bessere Schärfe, so dass feine Details einfach klarer und deutlicher erscheinen. Der Unterschied zwischen Full-HD-Content und UHD-Material ist aus einem Betrachtungsabstand von 3,80 Meter auf einer 2,80 Meter breiten Leinwand sehr deutlich zu sehen.

      Bewegungsschärfe
      Spielfilme mit 24 Hz stellt der JVC DLA-X7900 nativ dar. Es findet keine Umwandlung in 60 Hz statt, wie es bei einigen anderen Projektoren der Fall ist. Somit gibt es auch kein 3:2-Pulldown-Ruckeln. Bewegte Elemente sehen sehr natürlich aus. Wird bei Full-HD-Content die Zwischenbildberechnung (MPC) eingeschaltet, nimmt die Bewegungsschärfe sichtbar zu. Diese Darstellung ist so dermaßen dezent, dass mir kein Soap-Effekt auffällt. Erst bei UHD-Content, wenn E-Shift aktiv ist, nehme ich persönlich einen leichten Soap-Effekt wahr.
      Der Sony VPL-VW270 steht dem JVC in der nativen 24-Hz-Darstellung nicht nach. Ganz im Gegenteil, mir gefällt das Bild vom Sony sogar noch etwas besser. Wird die Zwischenbildberechnung (Motionflow) hinzu geschaltet, nimmt auch hier die Schärfe von bewegten Elementen zu. Diese Szenen sind noch etwas schärfer als vom JVC. Allerdings stört mich bereits auf niedriger Stufe der nun auftretende Soap-Effekt. Daher lasse ich beim Sony Motionflow ausgeschaltet für einen natürlichen Film-Look.
      Der JVC DLA-N7 stellt nativen 24-Hz-Content ebenso gut dar wie der Sony VPL-VW270. Wird die MPC eingeschaltet, verbessert sich sowohl bei Full-HD als auch UHD-Filmen die Schärfe bewegter Inhalte, ohne dass mir ein unschöner Soap-Effekt auffallen will. Hier hat JVC ganze Arbeit geleistet und die meiner Ansicht nach beste Zwischenbildberechnung implementiert, die es momentan auf dem Markt gibt.


      HDR
      Optimal eingestellt spielt der JVC DLA-X7900 gleich seinen umwerfend hohen Kontrastumfang aus. Spielfilme werden mit leuchtenden Farben projiziert. Dunkle Inhalte sind sehr gut durchgezeichnet. Hochaufgelöste Details werden vorzüglich auf der Leinwand abgebildet.
      Der Sony VPL-VW270 kann diese tolle Performance noch ein wenig steigern. Mit dem dezenten Einsatz des Kontrastverstärkers (niedrig oder mittel) stimmt der Kompromiss aus heller Darstellung und akzeptablem Clipping. Vor allem die ruhige Anmutung gefällt mir sehr gut. Feine Details sehen mit dem Sony noch klarer aus. Kleinste Elemente stellt der Sony noch dar, die der X7900 ob seiner geringeren Auflösung nicht mehr reproduzieren kann.
      Der JVC DLA-N7 übertrumpft auch in dieser Disziplin beide Konkurrenten deutlich sichtbar. Er ist irgendwie das Beste aus beiden Modellen. Er kann seinen nativen hohen Kontrast voll ausspielen, dazu kommen dann noch die feine 4K-Auflösung, die höhere Lichtausbeute und seine exzellente Schärfedarstellung. Der JVC DLA-N7 besitzt die beste Farbbrillanz aller drei Projektoren. Wird das Filter im Farbprofil Rec.2020 jetzt noch aktiviert, gehen zwar rund 8 % an Lichtausbeute verloren, aber das größere Lichtspektrum sorgt für umwerfend helle und satte Farben.


      JVC DLA-X7900
      Diese Aufnahme habe ich in Lissabon geschossen. Der JVC DLA-X7900 stellt feinste Elemente der Häuser dar. Der Nebel im Hintergrund sieht originalgetreu aus und selbst die Hängebrücke ist im Hintergrund detailliert zu erkennen.



      Sony VPL-VW270
      Das Bild wird zwar etwas dunkler projiziert, aber dafür sind alle Fenster der Häuser perfekt zu erkennen. Der Nebel hinten sieht ebenfalls originalgetreu aus. Obendrein werden sogar die Stahlseile an der Hängebrücke abgebildet.



      JVC DLA-N7
      Die hohe Lichtausbeute gepaart mit exzellenter Detailschärfe, hohem Kontrast und 4K-Auflösung knallen ein wirklich atemberaubendes Bild auf die Leinwand. Strahlend helle und satte Farben mit allerfeinster Zeichnung der Gebäude begeistern.


      Fazit
      Der JVC DLA-X7900 ist mit 3990,- Euro der eindeutige Preis/Leistungs-Sieger. Mehr Qualität gibt es in diesem Preissegment derzeit nicht. Wer auf native UHD-Auflösung verzichteten kann, der wird mit einem scharfen, extrem kontrastreichen und farbenfrohen Filmerlebnis belohnt.
      Für 4990,- Euro gibt es dann native 4K-Auflösung mit dem Sony VPL-VW270. Eine flexible Aufstellung, wahlweise ein schwarzes oder weißes Gehäuse, machen ihn für 16:9-Leinwände überaus empfehlenswert. Seine hohe 4K-Auflösung sorgt für originalgetreue Bilder und ein wirklich ansprechendes, ruhigeres Bild.
      Der JVC DLA-N7 vereint quasi beide Welten für 7990,- Euro: Hoher Kontrast gepaart mit nativer 4K-Auflösung und sehr guter Schärfe lassen Bilder in bislang ungeahnter Brillanz auf der großen Leinwand erscheinen. Ich habe noch keinen aktuellen Projektor gesehen, der bis 17.000 Euro in Summe ein besseres Bild darstellt.


      Den vollständigen Test mit allen Screenshots, Messungen und Diagrammen gibt es in meinem Blog:
      TEST-SPEZIAL: JVC DLA-N7 vs. Sony VPL-VW270 vs. JVC DLA-X7900
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Chris Austria schrieb:

      Der 270er Sony kommt mir jetzt schärfer vor auf den Fotos?
      Für mich sieht es eher so aus, als wenn die Reality Creation beim Sony Linien stärker betont und dadurch eine digitale Nachschärfung erzielt. Gut zu sehen am Dach im Vordergrund, da wirken die Schatten schon fast unnatürlich.

      Zoomt man in die Bilder rein, dann sieht man m.M.n. beim JVC N7 etwas feinere Details, was für eine höhere optische Schärfe des JVC spricht.

      Aber immer schwierig an Hand von Screenshots zu sagen.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Diese schwarze Umrandung ist mir bei bislang allen 4K-Sony-Projekten aufgefallen. Einige Panoramaaufnahmen erhalten dadurch einen unschönen künstlichen Look.
      Gruß
      George Lucas

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    • All-Ex schrieb:

      Vielen Dank für deinen Test. Das alles sauber zu dokumentieren braucht bestimmt viel Zeit. :thumbsup:
      Ich benötige netto rund 16 Stunden pro Projektor, für Fotos sowie Messungen und das Verfassen/Layouten des Berichtes.
      Gruß
      George Lucas

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    • Ravenous schrieb:

      Für mich sieht es eher so aus, als wenn die Reality Creation beim Sony Linien stärker betont und dadurch eine digitale Nachschärfung erzielt.
      Das ist in der Tat der Fall. Auf den nachfolgenden Vergleichsbildern ist das gut zu sehen:

      Foto: Michael B. Rehders - JVC DLA-X7900


      Foto: Michael B. Rehders - Sony VPL-VW270


      Foto: Michael B. Rehders - JVC DLA-N7

      Auffällig finde ich, dass der Sony VPL-VW270 die beste Konvergenz besitzt. Darüber hinaus ist die digitale Nachschärfung (Unscharf Maskieren) zu erkennen, da ein schwarzer "Rahmen" um kontrastreiche Elemente gelegt wird. Gleichzeitig ist die Arbeitsweise eines leichten "Weichzeichners" wahrzunehmen.
      Der JVC DLA-N7 stellt das zugespielte Bildsignal am präzisesten dar.
      Auf eine aufwändige Konvergenzkorrektur habe ich verzichtet beim N7, da die Farbsäume vom Sitzplatz aus nicht zu erkennen sind. Darüber hinaus führt eine Zonenbasierte-Korrektur beim N7 dazu, dass das Bild an Schärfe (!) leicht einbüßt und es in Feindetails zu Interferenzen kommen kann, so wie beim Sony ab Werk.
      Gruß
      George Lucas

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    • Hallo George Lucas,

      Danke für Deinen Test, der für mich sehr interessant ist, da ich mir demnächst auch einen neuen Beamer kaufen möchte.

      Mir geht es allgemein um die Auflösung. Der Schritt von Full HD auf 4k ist ja von 2 Megapixel auf 8 Megapixel. Verstehe auch nicht warum man bei 4k gleich die Pixel vervierfachen musste, das macht doch schon allein aus Marketing technischen Gründen gar keinen Sinn, 8k ist doch völlig unsinnig. Aber egal.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass 4 Megapixel, also eine Pixelverdopplung, noch aus einem normalen Betrachtungsabstand Vorteile bringt Ich kann mir aber nicht vorstellen dass man 8-Megapixel noch aus einem gewöhnlichen Betrachtungsabstand von einer 4 Megapixel Auflösung unterscheiden kann. Deshalb ist das mit dem Pixelshift doch prinzipiell gar keine schlechte Idee. Ist halt die Frage ob das wirklich vergleichbar ist mit einer 4 Megapixel Auflösung.

      Du schreibst ja dass bei einem Betrachtungsabstand von 1:1,35 das UHD Material deutlich vom HD Material zu unterscheiden ist. Gilt das auch für den JVC x7900? Wenn ja, wie groß ist denn noch der Unterschied zu den nativen 4k Projektoren aus dem Betrachtungsabstand? Klar ist ja, dass wenn man nah an die Leinwand ran geht, das dann die nativen 4k Beamer schärfer sind, aber das bringt mir ja auf der Couch nichts, oder doch? Kannst du vielleicht einschätzen ab welchem Betrachtungsabstand man noch Vorteile hat für 4 Megapixel und 8 Megapixel.

      Danke und Gruß
      Matthias
    • Von den vorgestellten Beamern kann doch keiner 8K.

      Die 4K Auflösung macht doch Sinn, da sie Vertikal sowie Horizontal die doppelten Pixel bietet.

      Ich kenn jetzt nur den X5000, aber dort sehen geshiftete FHD Filme ziemlich weichgezeichnet aus. Da würde ich FHD ohne shifting schauen und 4K Content mit shifting.
    • Bei 4m Abstand definitiv auch noch!
      Gruß

      olli


      The DARK-ROOM - homecinema
      Ausstattung: 7 Lounge-Ledersessel, 3 Sitzreihen, 3m Cinemascope Leinwand, D-ILA-Projektion, 9.2 Multichannel,
      24m² Sternenhimmel, Filmausstellung, Schallschutzausbau, Fußbodenheizung, automatische Lüftung, Akustikdecke,
      EIB-Steuerung von Lichtszenen und Verdunklung, Raumakustikoptimierung, Lichtkranz.
    • Ein Film in 4K Auflösung gibt es überwiegend in HDR. Das ist aber auch der Mehrwert einer 4K UHD Blu Ray und das sieht man sofort auch aus 7m. Würde es eine Blu Ray mit HDR geben, würde ich wahrscheinlich nur in absoluten Ausnahmefällen zu einer UHD Blu Ray greifen.
      Heimkino in Bau: Kellerraum 4.83m* 8.37m* 2.32m. Akustisch transparente Leinwand: Hollywoodscreens cadre2Light & BS65K Tuch. 2.40:1 , 3.75m breit (aufgebaut). Ein DBA mit 8 JBL cs1214 Subwoofer in Betrieb. Projektor: JVC dla 5900. AVR Yamaha rx a3070. UHD Player: Panasonic ub424.
    • Hallo allerseits,

      erst mal ein toller Bericht von George Lucas :thumbs:
      Bezüglich der Auflösung, denke ich das 4K oder irgend wann mal 8K insbesondere für kleinere Kinos (Sitzabstand) von Vorteil ist.
      Da ich mich gezwungener Maßen demnächst mit einem niedrigen Sitzabstand zufrieden geben werde, ist grade dieser Bericht sehr hilfreich für mich.

      Danke

      Liebe Grüße
      Fabio
    • Fabio schrieb:

      Hallo allerseits,

      erst mal ein toller Bericht von George Lucas
      Bezüglich der Auflösung, denke ich das 4K oder irgend wann mal 8K insbesondere für kleinere Kinos (Sitzabstand) von Vorteil ist.
      Freut mich, dass Dir der Vergleich gefällt.
      4K und 8K bringen vor allem in großen Kinosälen etwas, wenn aus den vorderen Sitzreihen keine Pixelstrukturen mehr erkennbar sind. Allerdings ist das ein wenig Haarspalterei, denn aus den vorderen Reihen ist ja immer noch die Perforierung der Kinoleinwände zu erkennen.
      Diesbezüglich müssen bald mal andere Lösungen her.



      TheTwins74 schrieb:

      Mir geht es allgemein um die Auflösung. Der Schritt von Full HD auf 4k ist ja von 2 Megapixel auf 8 Megapixel. Verstehe auch nicht warum man bei 4k gleich die Pixel vervierfachen musste, das macht doch schon allein aus Marketing technischen Gründen gar keinen Sinn (…) Kannst du vielleicht einschätzen ab welchem Betrachtungsabstand man noch Vorteile hat für 4 Megapixel und 8 Megapixel.<br style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: "Source Sans Pro",sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;">
      Mit gutem Quellmaterial sind die Unterschiede zwischen Full HD und UHD allgegenwärtig. Auf 2,20 Meter Bildbreite sind die Vorteile von UHD selbst aus 5 Meter Betrachtungsabstand noch gut zu sehen. UHD-Content ist einfach feiner aufgelöst, offenbart Spitzlichter und feinere Farbverläufe, die ob der höheren Auflösung gegenüber Full-HD-Auflösung deutlich sichtbar sind.
      Auch wenn aus größerem Betrachtungsabstand einzelne UHD-Pixel nicht mehr zu erkennen sind, erscheint das UHD-Bild schlichtweg eine Spur natürlicher und schärfer.

      Diese Vorteile spielen allerdings erst die 4K-Projektoren vollständig aus. Der JVC DLA-X7900 stellt zweifelsfrei ein hervorragendes Bild dar, an dem es kaum etwas zu kritteln gibt. Aber die höhere Auflösung der Sony VPL-VW270 und JVC DLA-N7 ist allgegenwärtig. Vor allem der N7 übertrumpft in Kombination mit bester Schärfe, hervorragender Detaildarstellung und hohem Kontrast in Summe den JVC DLA-X7900 deutlich. Darüber hinaus stellen beide 4K-Beamer Inhalte "ruhiger" dar. Selbst hochskalierte Full-HD-Filme profitieren von der höheren Wiedergabeauflösung beträchtlich.
      On Top kommt dann noch HDR. Diesbezüglich setzt sich HDR-Content auf allen Projektoren von der SDR-Version ab. Und zwar auf allen drei Projektoren. Der bessere Kontrastumfang und das größere Farbspektrum sind eindeutige Vorteile von vielen Filmen auf der 4K-Blu-ray. Liegt dieser Disc dann noch ein 4K-DI zu Grunde, ist auch die Detaildarstellung deutlich sichtbar überlegen.

      Wären die Unterschiede geringer, hätte ich den X7900 behalten. Bei der herausragenden Performance des JVC DLA-N7 - vor allem bezüglich Schärfe- und Detaildarstellung - ist es am Ende allerdings der N7 geworden, der nach dem A/B-Vergleich in meinem Heimkino eingezogen ist.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Danke für die ausführliche Antwort.

      Habe mich nun für den x7900 entschieden, da ich ein gutes Angebot bekommen habe. Habe ihn mir auch im Vergleich mit dem N5 angesehen und konnte aus der Distanz keine Unterschiede feststellen, habe aber sicher auch kein so geschultes Auge wie George Lucas.

      Gruss Matthias
    • Ich scheine gezwungen zu sein, mich nach einem neuen Beamer umzuschauen.

      Dein Hammer Test (danke für deine tolle Arbeit!) lässt mich zum N7 tendieren, wobei auch der Sony Vpl 570 in der engeren Auswahl steht.

      Da finde ich aber bisher keinen
      Vergleichstest, obwohl beide die gleiche UVP haben...

      Werde ich mir demnächst wohl mal
      anschauen :kratz:

      Also nochmal: Danke Dir. Ich weiß annähernd, wieviel Arbeit darin steckt. :thumbsup:

      LG
      Felix
      "Duke´s Palace" : Mein Kellerkino

      "Toleranz ist der Verdacht, dass der Andere Recht hat."
    • George Lucas schrieb:

      Ich habe noch keinen aktuellen Projektor gesehen, der bis 17.000 Euro in Summe ein besseres Bild darstellt
      17.000€? Ich vermute mal, Du spielst mit diesem Betrag auf den NX9 an, richtig? Hast Du den Vergleich oder zumindest einen Eindruck erhalten können? Wenn die getesteten Beamer keine Welten (wenn auch sichtbar) auseinander liegen: Kann sich der NX9 von dieser Testgruppe überhaupt sooo deutlich absetzen?

      Ich habe immer etwas Bauschmerzen so viel Geld für einen Beamer auszugeben, der mir bei 3d Nutzung etwas schwachbrüstig in Bezug auf die Helligkeit wirkt. Auch wenn man keinen direkten Vergleich anstellen sollte, finde ich sogar meinen EH-TW9300 in 3d etwas zu dunkel. Mag am wenig lichtoptimierten Raum liegen. Wie ist Deine Meinung zum Thema 3d-Helligkeit bei den genannten Kontrahenten? Oder ist 3d für Dich kein Argument?

      Danke für die Mühe :thumbs:
    • Louis Le Prince schrieb:

      Kann sich der NX9 von dieser Testgruppe überhaupt sooo deutlich absetzen?
      Ja, kann er. Aufgrund der höheren Maximalhelligkeit plus deutlich sichtbar/messbar besseren Kontrast und überdies (etwas!) besserer Schärfe, legt der NX9 eigentlich in vielen Bereichen noch eine (kleine) Schippe drauf.

      Allerdings bewegen wir uns beim JVC DLA-NX9 auch in einer deutlich höheren Preisklasse. Da erwarte ich dann auch diese sichtbaren Unterschiede.
      Gruß
      George Lucas

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    • Hallo,

      @Felix

      Ich habe die beiden von dir angesprochenen Projektoren im direkten Vergleich gesehen und fand den N7 eine Spur besser als der 570er.

      @Louis Le Prince

      Ich habe den NX9 im direkten Vergleich zum N7 gesehen und der Unterschied war doch unerwartet deutlich. Der Preisunterschied von 100% war mir aber dann doch zu gross, da der N7 für sich betrachtet schon sehr gut ist.

      Gruss
      Zervix
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