LANSKY - DER PATE VON LAS VEGAS

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    • LANSKY - DER PATE VON LAS VEGAS

      LANSKY - DER PATE VON LAS VEGAS




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      Film: 7/10 Punkte
      Der gealterte Meyer Lansky beauftragt den abgehalfterten Schriftsteller David Stone damit, seine Memoiren zu verfassen. Bedingung: Die Erzählungen dürfen erst nach Lanskys Tot publiziert werden, ansonsten würde das für Stone weitreichende Konsequenzen haben. Seit diesem Zeitpunkt treffen sich die beiden jeden Tag in einem Diner und Lansky berichtet über sein Leben bei Kaffee und Sandwiches. Da Lansky als Pate schon damals mit Größen wie Capone zusammengearbeitet hat, das Glückspiel in Las Vegas vorangebracht hat und allem Anschein nach für den Tod zahlloser Menschen verantwortlich ist, ist das FBI seit Jahrzehnten auf Lanskys Spur. Um den Fall endlich abzuschließen, bieten sie Stone einen Millionenbetrag, damit dieser Lanskys Berichte vorab an die Polizeibehörde weitergibt. Hintergrund: Die Behörde will an die hunderten Millionen Dollar Vermögen heran, die Lansky irgendwo versteckt haben soll. Dieser Deal bleibt Lansky nicht verborgen.
      Nach wahren Begebenheiten bietet der Film Einblicke in das Leben des Juden Meyer Lansky, der von Russland nach Amerika gekommen ist und sich mit Gewalt ein kleines Imperium aufgebaut hat.
      Regisseur Eytan Rockaway schuf einen schnörkellosen Genrebeitrag, der ohne viele Wendungen allein durch seine Hauptdarsteller und die Dialoge getragen wird. Allen voran Harvey Keitel (Reservoir Dogs) und Sam Worthington (Avatar) tragen den Plot mit der großartigen Verkörperung ihrer Rollen. Wer hier ein Action-Spektakel erwartet, ist völlig falsch. Gefühlte 99 Prozent der Laufzeit bestehen aus Gesprächen, die den Film inhaltlich vorantreiben. Brutale Action-Szenen kommen nur ganz selten vor. Wer sich darauf einlassen kann, dem offenbart sich ein überaus kurzweiliger und inhaltlich spannender Film über eine der Größen der amerikanischen Unterwelt.

      Bild: 6,5/10 Punkte
      Der rauscharme CinemaScope-Transfer bietet eine ordentliche Schärfe, schöpft aber den Schwarzwert des Mediums nicht aus. Besonders Schattenbereiche erscheinen regelmäßig leicht aufgehellt, was dem Film einiges an Plastizität kostet.

      Ton: 7/10 Punkte
      Der "DTS-HD Master Audio 5.1"-Mix besitzt gut verständliche Dialoge. Etwas ungewohnt ist die Synchronstimme von Karvey Keitel, denn diese klingt wie die von Robert De Niro. Umgebungsgeräusche im Diner, während Lanskys Kindheit und später im Casino verteilen sich vorzüglich im Raum. Die wenigen Schusswechsel knallen ordentlich, lassen aber den Druck anderer Produktionen vermissen.

      Fazit
      Solider Genrebeitrag über den Gangster Meyer Lansky, der einem Schriftsteller seine vollständige Lebensgeschichte erzählt, während das FBI auf der Suche nach Lanskys vermeintlichem Millionenvermögen ist. Bild und Ton sind auf gutem Niveau.
      Gruß
      George Lucas

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