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    • Blu-ray

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      Film: 7/10 Punkte
      Ende der 1970er Jahre entschließt sich eine Gruppe junger Filmemacher, einen guten Schmuddelfilm zu drehen. Dafür reisen sie auf eine abgelegene Farm. Als der alte Farmer und seine Frau sehen, was dort passiert, beginnt ein Schlachtfest.

      Regisseur Ti West inszenierte eine Mischung aus blutigem Horror und soften Porno, der mit seinen abgedrehten und kreativen Tötungsarten viel Humor beweist. Das ist zwar alles nicht wirklich neu, aber über die Filmdauer recht kurzweilig. Dazu trägt auch der gute Cast bei mit durchweg sympathischen Darsteller:innen bei.

      Bild 5/10 Punkte
      Der 1,90:1-Transfer lehnt sich stark an die Farbgebung der 1970er-Jahre-Filme an. Alles ist etwas entsättigt und hat einen leichten Pastellfarblook. Künstliches Filmkorn und ein Weichzeichner wurden im Nachgang draufgelegt, so dass keine einzige Szene scharf ist. Die Schärfe liegt vielmehr auf dem Niveau mittelmäßiger Blu-rays und schöpft die Möglichkeiten des Mediums nicht aus. Stilmittel hin oder her, schön ist das nicht anzusehen.
      HDR bringt einen erweiterten Kontrast und Farbspektrum mit. Im Vergleich mit der Blu-ray besitzt die 4K-Version in einigen Szenen minimal sattere Farben. Dunkle und helle Inhalte besitzen oftmals (Nachtrag: Nicht immer! Siehe Beitrag weiter unten) mehr Zeichnung. Während der Eröffnungsszene bei Tageslicht weist die 4K-Version alle Details der braunen Eingangstür der Farm auf, während diese auf der Full-HD-Fassung komplett ins Schwarz absäuft. Auch Schattenbereiche im Haus offenbaren auf der 4K-Version etwas mehr Zeichnung. Die Schärfe ist auf vergleichbarem Niveau. Wirklich absetzen kann sich die 4K-Version daher nicht von der Full-HD-Fassung, so dass diese völlig ausreicht.

      Ton: 7/10 Punkte
      Während die englische Tonspur mit Dolby Atmos ausgestattet ist, muss sich die deutsche Fassung mit DTS-HD Master Audio 5.1 begnügen. Letztgenannter Sound besitzt klare Stimmen und satte Musik aus den 70er-Jahren. Umgebungsgeräusche werden immer mal wieder auf die Rearkanäle gelegt. Heftige Pegelsprünge sind nur wenige vorhanden, so dass Schockeffekte ein wenig an Effekt verlieren.

      Fazit:
      Kurzweilig inszenierter Genre-Mix aus blutigem Horrorfilm und Soft-Porno, der ganz im Stil der 1970er Jahre gedreht wurde. Stilmittel hin oder her, das unscharfe Bild sieht nicht besonders ansprechend aus. Die 4K-Version kann sich kaum von der Full-HD-Fassung absetzen.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Umgedreht wird ein Schuh draus ... das Bild der UHD säuft sobald es dunkel wird völlig ab, so das man nur schwerlich noch etwas erkennt .. was bei der Blu Ray so nicht der Fall ist.
      4K Sony VPL VW270+LW 120" / Yamaha RX-3070 / Myryad MA-360 / Denon POA T 10 / Intel NUC 5i5RYH / 4K ATv / Oppo UDB-203 / Samsung UBD-K8500 / Technisat HD-S2 / Dolby Atmos 5.2.4 System / AM 8033 Cinema / Akustik R-T-F-S & Fairland / Reckhorn 405+4xBS200
    • postmanmc schrieb:

      das Bild der UHD säuft sobald es dunkel wird völlig ab, so das man nur schwerlich noch etwas erkennt
      Natürlich saufen viele Dinge ab, vor allem Inhalte, die nicht gesehen werden sollen. Das macht ja den Reiz vieler Szenen aus - und ist so vom Regisseur gewollt.
      Inhalte, die vorhanden sein sollen, zeigt die 4K-Blu-ray allesamt.


      postmanmc schrieb:

      was bei der Blu Ray so nicht der Fall ist.
      Das habe ich anders gesehen in den Szenen, die ich verglichen habe.
      Die 4K-Version besitzt eine etwas bessere Durchzeichnung dunkler Bereiche als die Full-HD-Fassung, so wie auch im Review beschrieben.
      Das mag aber auch am dynamischen Tone Mapping des JVC DLA-NZ8 liegen.

      Kannst du mir eine Szene nennen, wo die Full-HD-Fassung besser aussieht. Ich schau mir das dann gerne mal an.
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Nachtrag zur Review

      Gestern habe ich noch mehr Szenen miteinander verglichen, weil es doch recht unterschiedliche Ansichten bezüglich der Durchzeichnung gibt.
      Dem habe ich mich jetzt noch mal angenommen.

      Das Ergebnis der Untersuchung ist:
      Unterschiede in der Durchzeichnung zwischen 4K-Version und Full-HD-Fassung sind oft vorhanden. Diese sind überwiegend relativ gering, wobei die Vorteile nicht ausschließlich bei der 4K-Version liegen.

      Ein paar Beispiele:
      - Als der Streifenwagen am Anfang vorfährt, kommt die Kamera aus der Scheune heraus. Hier besitzt die 4K-Version in Schattenbereichen (Eingangstür) mehr Auflösung und die Eingangstür wird noch differenzierter herausgeschält.
      - Als der Polizist in das Gebäude geht, ist die Durchzeichnung im "Fernsehzimmer" auf der 4K-Version deutlich besser in dunklen Bereichen. Auch profitieren Inhalte von einer etwas besseren Schärfe.
      - Die Kühe auf der Weide besitzen insgesamt keine gute Differenzierung. Hier tun sich 4K-Version und Full-HD-Fassung nichts. Rinder und Kälber sind nicht gut voneinander getrennt.
      - Aber die aufgelockerten Wolken sind in der 4K-Version differenzierter und der blaue Himmel dahinter brillanter, satter. Insgesamt ist das Bild in dieser Szenen von höherer Plastizität.
      - Im Van gibt es keine nennenswerten Unterschiede in Bezug auf die Durchzeichnung. Jedoch sind die Hautfarben auf der 4K-Version etwas kräftiger, so dass sie eine Spur natürlicher erscheinen.
      - Keine sichtbaren Unterschiede in Bezug der Durchzeichnung auch bei Ankunft in der Farm zwischen den beiden Medien.
      - In der Scheune spielt einer der Erotikdarsteller Gitarre. Auf der 4K-Version fehlen die unteren 2 Saiten, weil diese im Schwarz zulaufen, während die Saiten von der Full-HD-Fassung noch dargestellt werden.
      - Im Club gibt es keine nennenswerten Unterschiede in nicht/kaum ausgeleuchteten Ecken, bevor die Reise zur Farm beginnt.
      - Das gleiche hat Gültigkeit für die Tankstellenszene. Keine Unterschiede bezüglich Durchzeichnung, aber Hautfarben, Himmel und das rote Kleid sind auf der 4K-Version deutlich satter.
      - Als einer der Pornodarsteller nachts vor das Farmgebäude geht, weist die Full-HD-Fassung mehr Bäume und Sträucher in der nächtlichen Umgebung auf als die 4K-Version.

      Fazit:
      Dass die Full-HD-Fassung in allen Belangen mehr Zeichnung in dunklen Szenen bietet, kann ich nach der Untersuchung gestern nicht bestätigen. Aber auch nicht (mehr), dass die 4K-Version in allen Szenen besser ist. In Summe ein wirklich unscharfer Transfer sowohl in Full HD als auch in 4K. Letztgenannte 4K-Fassung besitzt im Vergleich etwas mehr Plastizität, was allerdings den satteren Farben und HDR (Tone Mapping) zuzuschreiben ist.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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      FSK 16, 106 min


      Aloha,

      was für eine krasse und originelle Mischung, zuerst ist es ein halber Porno, aber gut gemacht und sehr ansehnlich, dann ein Gewaltfilm. Beide Teile verschmelzen hervorragend und sind sehr geil inszeniert, manchmal denkt man an einen guten, alten Tarantino mit mehr Gewalt und Sex. Besonders gefallen mir Mia Goth und die Oma. Was soll ich sagen: Empfehlung. Wird aber sicher einige auch abstoßen. So ist das Leben.

      Film: 1- [gerade noch]
      Ton: 2+
      Bild: 3+
      Gruß Mickey

      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • Im Moment gibt es wohl eine geplante Veröffentlichung bei Amazon Prime USA für Ende Oktober.

      Er läuft eigentlich nur auf ein paar Festivals im Kino.

      Ob und wann der Film in Deutschland läuft, kann ich im Moment nicht sagen.
      Mein Equipment: Jede Menge bald ziemlich wertloser Elektroschrott, der eh alle paar Monate wechselt. Aufzählung daher totaler Schwachsinn ;-)

      MEIN KELLERKINO (klick)
    • Das 70er Setting haben die wirklich prima hinbekommen, inklusive der zugehörigen Bildqualität.

      Ansonsten eigentlich strunzblöde Protagonisten, die von notgeilen „Oma und Opa“ dezimiert werden. Wobei den Vogel hier die Rolle der „Oma“ abschießt, die ja auch von Mia Goth gespielt wird.
      A life without regrets is not funny.
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