THE FALL GUY
Kinofassung
Film: 4/10 Punkte (Kinofassung)
Während sich der Stuntman Colt Seavers von einer schweren Verletzung erholt, bekommt er einen Anruf von einer Filmproduzentin. Er soll für einen Science-Fiction-Film die Stunts durchführen. Die Regisseurin ist seine alte Liebe Judy. Als der Hauptdarsteller vom Set verschwindet und jemand versucht, Colt zu töten, nimmt das Drama seinen Lauf.
David Leitch schuf einen albernen, uninspirierten und völlig überdrehten Actionfilm nach altem Strickmuster. Hier stehen die Stunts im Vordergrund zwischen den Hochglanzbildern. Die Story - Nebensache. Ryan Gosling als Colt Seavers - austauschbar. Emily Blunt als Jody - knapp vor dem Nervfaktor. Dass der Film trotzdem bis zum Schluss bei der Stange hält, ist wie beim Betrachten eines Autounfalls - man kann einfach nicht wegschauen.
Am Ende des Nachspanns gibt es nochen einen kurzen Auftritt der alten TV-Serien-Stars - aber auch darauf hätte man lieber verzichten sollen. Jody ist nicht gut gealtert ob der zahlreichen "Schönheits"-OPs.
4K-Bild: 10/10 Punkte
Der auf Hochglanz polierte 2,39:1-Transfer besitzt eine herausragende Schärfe. Nachtaufnahmen sprühen nur so vor HDR-Wow-Momenten aufgrund des riesigen Kontrastumfangs und der satten Farben. Besser geht es aktuell kaum noch. Das ist pures Referenzmaterial.
Ton: 7/10 Punkte
Für einen Action-Film ist akustisch relativ wenig los. Der Dolby-Atmos-Mix vernachlässigt die Deckenlautsprecher massiv, der Rearbereich geht objektiv betrachtet in Ordnung. Immer wieder fahren und fliegen alle möglichen Dinge von vorne nach hinten. Egal ob Fahrzeuge oder Geschosse am Zuschauer vorbeizischen, das macht Spaß. Die breite Stereobühne gefällt ebenso. Stimmen sind herrlich klar. Das Bassfundament ist überraschend dünn. Dabei bietet der Film zahllose Momente, in denen es mal so richtig Krachen kann - tut es dann aber doch nicht. Die gewünschten Tiefbass-Attacken bleiben aus. Ebenso dynamische Pegelsprünge. Trotzdem ist der Mix noch auf gutem Niveau.
Fazit:
Der Film ist wie ein Verkehrsunfall - aber man kann nicht wegschauen. Selbst Ryan Gosling und Emily Blunt können den angerichteten Totalschaden cineastisch nicht mehr reparieren. Die Bildqualität überzeugt hingegen auf ganzer Linie.
Kinofassung
Film: 4/10 Punkte (Kinofassung)
Während sich der Stuntman Colt Seavers von einer schweren Verletzung erholt, bekommt er einen Anruf von einer Filmproduzentin. Er soll für einen Science-Fiction-Film die Stunts durchführen. Die Regisseurin ist seine alte Liebe Judy. Als der Hauptdarsteller vom Set verschwindet und jemand versucht, Colt zu töten, nimmt das Drama seinen Lauf.
David Leitch schuf einen albernen, uninspirierten und völlig überdrehten Actionfilm nach altem Strickmuster. Hier stehen die Stunts im Vordergrund zwischen den Hochglanzbildern. Die Story - Nebensache. Ryan Gosling als Colt Seavers - austauschbar. Emily Blunt als Jody - knapp vor dem Nervfaktor. Dass der Film trotzdem bis zum Schluss bei der Stange hält, ist wie beim Betrachten eines Autounfalls - man kann einfach nicht wegschauen.
Am Ende des Nachspanns gibt es nochen einen kurzen Auftritt der alten TV-Serien-Stars - aber auch darauf hätte man lieber verzichten sollen. Jody ist nicht gut gealtert ob der zahlreichen "Schönheits"-OPs.
4K-Bild: 10/10 Punkte
Der auf Hochglanz polierte 2,39:1-Transfer besitzt eine herausragende Schärfe. Nachtaufnahmen sprühen nur so vor HDR-Wow-Momenten aufgrund des riesigen Kontrastumfangs und der satten Farben. Besser geht es aktuell kaum noch. Das ist pures Referenzmaterial.
Ton: 7/10 Punkte
Für einen Action-Film ist akustisch relativ wenig los. Der Dolby-Atmos-Mix vernachlässigt die Deckenlautsprecher massiv, der Rearbereich geht objektiv betrachtet in Ordnung. Immer wieder fahren und fliegen alle möglichen Dinge von vorne nach hinten. Egal ob Fahrzeuge oder Geschosse am Zuschauer vorbeizischen, das macht Spaß. Die breite Stereobühne gefällt ebenso. Stimmen sind herrlich klar. Das Bassfundament ist überraschend dünn. Dabei bietet der Film zahllose Momente, in denen es mal so richtig Krachen kann - tut es dann aber doch nicht. Die gewünschten Tiefbass-Attacken bleiben aus. Ebenso dynamische Pegelsprünge. Trotzdem ist der Mix noch auf gutem Niveau.
Fazit:
Der Film ist wie ein Verkehrsunfall - aber man kann nicht wegschauen. Selbst Ryan Gosling und Emily Blunt können den angerichteten Totalschaden cineastisch nicht mehr reparieren. Die Bildqualität überzeugt hingegen auf ganzer Linie.
Gruß
George Lucas
Mein HEIMKINO
Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
George Lucas
Mein HEIMKINO
Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
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