JVC DLA-NZ500 / DLA-NZ700 - Neue Projektoren in kleineren Gehäusen

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    • Da entsteht jetzt aber ein Preisgefüge bei Kenwood/Jvc welches ich für ganz schlecht halte!

      Die Wiedergabe von 3D Material ist dann bei dieser Marke erst ab 16k€
      möglich!?!

      So macht man auf Dauer sicher keinen Euro. Aber man schanzt der gesamten Konkurrenz Neukunden zu.

      Und das alles nur um 8k Wiedergaben bestmöglich zu bieten.


      Schade eigentlich.....
      information is power, jim
    • walburgis schrieb:

      So macht man auf Dauer sicher keinen Euro. Aber man schanzt der gesamten Konkurrenz Neukunden zu.
      Ist das so? Sowohl Sony als auch Epson unterstützen in der 4.000 - 6.000-Euro-Klasse kein 3D.
      Bleibt allein der große BenQ.
      Ich warte erst mal die offizielle JVC-Präsentation ab...

      Ravenous schrieb:

      3D braucht man m.M.n. eh nicht mehr. Kommt ja fast nichts mehr in 3D.
      Ich kann verstehen, dass Du das so siehst. Auf die Projektion meiner 3D-Sammlung möchte ich ungern verzichten.
      Darüber hinaus "boomt" 3D gerade wieder. In der Audiovision wurde auf zahlreiche Leserwünsche 3D wieder in das Testprozedere aufgenommen.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Naja, nur weil man eine Filmsammlung hat, kommen trotzdem keine Laserdisc- oder HD-DVD Player mehr raus :silly:

      Außer Dune 1, Avatar Way of Water und dem miesen Monster Hunter gab es keine relevanten Neuerscheinungen (keine Neuauflagen) mehr in 3D in den letzten 3 Jahren.

      Von daher kann ich verstehen, dass JV da den Rotstift ansetzt.
      Mein Kellerkino - The Twilight Zone (klick)
    • Ravenous schrieb:

      Naja, nur weil man eine Filmsammlung hat, kommen trotzdem keine Laserdisc- oder HD-DVD Player mehr raus :silly:

      Außer Dune 1, Avatar Way of Water und dem miesen Monster Hunter gab es keine relevanten Neuerscheinungen (keine Neuauflagen) mehr in 3D in den letzten 3 Jahren.

      Von daher kann ich verstehen, dass JV da den Rotstift ansetzt.
      Naja, ich will das 3D-Thema zwar nicht überstrapazieren - aber einen Vergleich mit alten Systemen .... das ist meiner Meinung nach etwas ganz Anderes.

      Hier geht es mir darum, dass JVC seit Jahren 3D in der X-Reihe integriert hat und auch in den 4K und 8K modellen weiterhin beibehalten hat.
      Jetzt gibt es die regelmässigen Updates/Verbesserungen und die 3D-Möglichkeit wird jetzt erstmals verworfen???

      Es gibt doch nach wie vor das 2K-Blu-Ray system !! Und damit auch die Erforderlichkeit der 3D-Wiedergabemöglichkeit.(und "TURBINE" bringt auch gerade 3 neue 3D Filme an den Markt)

      Zumal die Kosten der 800er und 900er Modelle nicht besonders günstig werden sollen :silly:
      information is power, jim
    • walburgis schrieb:

      Naja, ich will das 3D-Thema zwar nicht überstrapazieren
      3D ist tot, wird nicht mehr wirklich produziert, lohnt die Kosten nicht, die Studios sind derweil am abspringen.
      Das wird auch dadurch "Begünstigt", dass die (Mehr-) Kosten nicht mehr zu rechtfertigen sind, da Kinos nicht mehr Vertriebsziel #1 sind - sondern Streaming (und da ist 3D NULL Thema).
      BR wird auch immer weniger (Sony hat bereits eingestellt, bzw. fremdvergeben) und die 3D-BR ist kostenmäßig schon lange "out of focus".

      Projektoren brauchen (sollten) heute 3D gar nicht mehr thematisieren, hier wird nur mit einem unnützen Gimmick das Gerät unnötig verteuert.
      Gruß, Richard
      eisammen.de
    • Hallo,
      3D kommt durchaus ins Streaming, nämlich mit der Apple Vision Pro VR Brille. Sowohl Apple Itunes, als auch Disney+ bieten für die Vision Pro 3D Filme im Streaming an, teilweise sogar in 4K, HDR und mit High Framerate.
      Und es gibt nach wie vor Leute mit großen 3D Blu-ray Sammlungen. Ich habe im laufe von so einigen Jahren aus dem weltweiten Angebot an 3D Blu-rays mehrere hundert Stück eben dieser gekauft. Wenn bei mir ein Projektoren Neukauf anstehen sollte, wird eine anständig funktionierende 3D Funktion ein absolutes Muss sein.
      Meine 3D Blu-ray Sammlung werde ich nämlich nicht mal eben einlagern, verkaufen oder gar entsorgen.

      Gruß,
      Agentk 8)
    • Nach meinem Verständniss sind die Mehrkosten, um ein Projektor (oder TV) 3D fähig zu machen, recht überschaubar. Im Wesentlichen ist es nur der IR/RF-sender um die Brillen anzusteuern. (Aber ich lasse mich gerne korrigieren.)

      Z.Z. läuft Despicable me 4 (Ich, einfach unverbesserlich 4) sowie Deathpool & Wolverine in 3D in den Kinos.
    • JVC DLA-NZ500 / DLA-NZ700 - Neue Projektoren in kleineren Gehäusen

      JVC DLA-NZ500 / JVC DLA-NZ700

      Der japanische Projektorenhersteller JVC kündigt zwei neue Heimkino-Projektoren an.
      Hierbei handelt es sich um die nativen 4K-Modelle DLA-NZ500 und DLA-NZ700, die preislich unter den 8K-Topgeräten DLA-NZ800 und DLA-NZ900 angesiedelt sind.


      JVC DLA-NZ900 (links) und JVC DLA-NZ500 (rechts) - Foto: JVC


      Das Besondere an den nominell kleineren Modellen ist, dass diese tatsächlich ein kleineres Gehäuse besitzen und erheblich leichter sind. Dadurch sind beide Geräte unauffälliger im Wohnzimmer unterzubringen.

      Gegenüber dem DLA-NZ800 wurden in die DLA-NZ500/700 Objektive mit größerem Durchmesser verbaut, so dass aus derselben Entfernung ein größeres Bild projiziert werden kann. Bravo! Dafür handelt es sich bei den Objektiven nicht mehr um Ganz-Glas-Linsen, sondern eines mit Kunststofflinsen, was erstmal keine Qualitätseinbußen bedeutet.

      Der Stromverbrauch ist überdies deutlich gesenkt worden.

      Der DLA-NZ500 mit Laserlicht-Quelle löst den in diesem Jahr auslaufenden DLA-NP5 ab, der ja noch eine quecksilberhaltige UHP-Lampe verwendet.

      Die Lichtausbeute wird mit 2000 Lumen (DLA-NZ500) und 2300 Lumen (DLA-NZ700) beziffert, was gegenüber den Vorgängermodellen eine leichte Steigerung der Maximalhelligkeit bedeutet. Laserlichtquellen erhalten deutlich länger ihre Maximalhelligkeit aufrecht, während Lampenprojektoren ab der 1. Stunde an Lichtausbeute verlieren.

      Bleibt die Frage bei all den positiven Attributen: Wo wurde der Rotstift angesetzt?
      Verzichten müssen Cineasten bei den neuen kleineren Geräten auf 3D, HDMI 2.1, 8K/eShift-X und (wie es aktuell aussieht) auf eine "ordentliche" Zwischenbildberechnung. Es wird zwar eine Wiedergabe mit 96 Hz ermöglicht, aber ohne dass Zwischenbilder eingefügt werden. Wird CMD eingeschaltet, sollen nur Schwarzbilder zwischengeschaltet werden. Das bedeutet, wie wir aus langhähriger Erfahrung wissen, leichtes Flimmern in hellen Szenen und eine Reduzierung der Lichtausbeute, weil schwarze Zwischenbilder die Gesamthelligkeit natürlich reduzieren.
      Gernaueres erfahre ich am 18. September, wenn die Geräte Journalisten und Händlern in Deutschland offiziell vorgestellt werden.

      Die Preise werden voraussichtlich 5.990 Euro (DLA-NZ500) und 8.990 Euro (DLA-NZ700) betragen.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Interessant ist, dass die "großen" (teuren) Geräte von JVC weiterhin eine Zwischenbildberechnung (CDM) haben. Es liegt also nahe, dass die "Kleinen" hier auch mit 96 Hz im Nachteil sein werden.
      Es gibt einige wenige Filme, die mit höherer Bildwechselrate aufgenommen wurden, wie z.B. "Gemini Man" mit 60 Hz. Da kann man die FI ausschalten und es läuft glatt. Aber Filme in 23,976 Hz mit 96 Hz abzuspielen, bringt nach Ansicht von Leuten, die von der Materie mehr verstehen als ich, wohl nichts.
      Wenn das so ist, dann wäre das Marketing von JVC bezüglich DLA-NZ500/700 in der Nähe dessen, was man gemeinhin als zynisch bezeichnet.
      PS: "Die Preise werden voraussichtlich 5.990 Euro (DLA-NZ500) und 8.990 Euro (DLA-NZ700) betragen."
    • JVC DLA-NZ500 und DLA-NZ700
      Erste Bildeindrücke



      Foto: Michael B. Rehders - JVC DLA-NZ500 oben in Weiß, darunter der DLA-NZ700 in Schwarz und rechts der DLA-NZ900

      Am letzten Mittwoch wurden in Frankfurt die neuen JVC-Projektoren vorgestellt. Händler und vier ausgewählten Journalisten konnten exklusiv erste Bildeindrücke sammeln. Ich war als Medienvertreter vor Ort dabei. Für Fragen stand der japanische Chefentwickler zur Verfügung, der kompetente Antworten rund um die Geräte lieferte. Ein großeres und kontrovers diskutiertes Thema war: Die nicht mehr vorhandene Zwischenbildberechnung. Statt dessen gibt es für 60-Hz-Inhalte via CMD lediglich eine "Black Frame Insertion", nicht aber für 24-p-Inhalte. Diese schwarzen Zwischenbilder sorgen für leichtes Helligkeitsflimmern und eine reduzierte Lichtausbeute. Ich empfehle, sie auszuschalten.

      Hier mal meine ersten Bildeindrücke:
      Zunächst einmal fällt mir auf, dass Filme mit 24 und 60 Frames per Second originalgetreu reproduziert werden. „Top Gun: Maverick“ wird vom JVC DLA-NZ500 und NZ700 mit 48 Hz projiziert, was zum typischen leichten 24-p-Zittern führt. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen wurde hierbei aber die Bewegungsschärfe verbessert. Details projizierten die DLA-NZ500 und DLA-NZ700 klar und deutlich lesbar, die ich auf meinem DLA-NZ8 mit nativer 24-p-Wiedergabe nicht mehr lesen konnte, weil diese aus technischen Gründen „verschmierten“.

      Im DLA-NZ900 war die Zwischenbildberechnung „CMD“ auf „Gering“ aktiviert, so dass hier das letzte „Verschmieren“ und „Zittern“ nicht mehr aufgetreten ist und die Bewegungsschärfe noch besser aussieht, ohne dass der typische Soapopera-Effekt auftritt. Das gefiel mir persönlich am besten, weil der Filmlook aufrecht erhalten wurde.

      Dank neuem und schnelleren Prozessing in den DLA-NZ500/700 erscheint die Wiedergabe von Spielfilmen mit 24 Bildern pro Sekunde für mich so, als würde die Bilddarstellung zwischen CMD-Gering und CMD-Aus eines DLA-NZ8 liegen. Bezüglich Bewegungsschärfe kann ich bei den DLA-NZ500 und NZ700 eine sichtbare Verbessung bescheinigen.

      Die Farbdarstellung ist sehr gut. Obwohl der DCI-P3-Farbraum beim NZ500 mit 91 % abgedeckt werden soll, erscheinen die Farben wunderbar gesättigt in Verbindung mit der hohen Lichtausbeute auf knapp 4 Meter Bildbreite. Der Kontrasteindruck hat sichtbar zugelegt. Ebenso ist der Schärfeeindruck deutlich besser als bei den Vorgängermodellen. Vor allem Feindetails wie Sterne, Funkenflug und die rote Anzeige auf dem Radar sind noch klarer zu erkennen.
      Der DLA-NZ900 legt erwartungsgemäß in Schärfe, Helligkeit und Plastizität noch eine Schippe drauf, was bei dem Preisunterschied genau so sein sollte.
      Aufgehellte Ecken sind übrigens kein praxisrelevantes Thema mehr.

      Fazit:
      JVC hat mit den DLA-NZ500 und DLA-NZ700 vieles richtig gemacht. Kleiner, leichter, leiser, heller und kontrastreicher sind die Geräte im Vergleich mit den Vorgängermodellen. Darüber hinaus ist die fette Ausstattung mit verbesserter dynamischer HDR-Darstellung ein richtiges Pfund. Dass auf 3D, 120 Hz bei 4K und die Zwischenbildberechnung der Rotstift angesetzt wurde, finde ich persönlich bedauerlich. Wer aber auf diese Dinge verzichten kann, erhält zwei großartige Projektoren, die gegenüber ihren größeren Geschwistern DLA-NZ800 und DLA-NZ900 sogar aus der gleichen Distanz ein größeres Bild projizieren.
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Ist es eurer Meinung nach möglich mit einer Zomei Makro Linse den Zoom Bereich zu erhöhen? Ich habe das Problem dass ich ein Projektionsverhätlnis von 2,43 benötige (7,2 Meter Abstand zu einer 3 Meter Leinwand).
      Nachdem das ein Wohnzimmer ist kann ich daran auch nichts ändern.
      Habe jetzt lange auf einen vermeintlichen NZ500 gewartet und hatte nicht damit gerechnet dass der bis dahin immer konstante 2 fach Zoom geändert wird.
    • Laut Datenblatt hat der JVC DLA-NZ500 ein Ratio 1,24 - 2,04 (16:9).

      Das bedeutet:
      Eine Bildbreite von 3,00 Metern wird aus einer Distanz von 3,72 - 6,12 Meter ermöglicht.
      Hinzu kommt die Gehäusetiefe des Gerätes von 48 Zentimetern. Das sollte also passen bei Dir.
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hallo, danke fürs prüfen.
      Leider komme ich eben nicht hin. Die 7,2 Meter sind ab Linse gemessen, und somit müsste ich um einen Meter näher ran, was sich mit meinen Möbeln und auch der Leinwand nicht ausgeht - oder kapier ich da was nicht?
      Jetzt sehe ich aktuell eben eine Tele Linse - ähnlich wie du sie als Weitwinkel nutzt - als letzte Option.
      Oder ein NZ7 oder NZ8 (gebraucht oder günstiger „abverlangt“ als Alternative.
    • 6,12 m + 0,48 m = 6,60 m (Rückseite)

      Der Abstand beträgt tatsächlich rund 60 cm zur Rückwand.


      Kanaloa6779 schrieb:

      Jetzt sehe ich aktuell eben eine Tele Linse (...) als letzte Option.
      Die musst Du einfach mal ausprobieren. Ich habe keine Erfahrung damit, weil ich die nicht brauche.
      Ansonsten schau mal nach einem grünstigen DLA-NZ7.
      Gleiche Panels, gleicher Kontrast, höhere Lichtausbeute und viel bessere Ausstattung und flexibler im Zoom als der DLA-NZ500.
      Gruß
      George Lucas

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    • Ich hätte eine Frage zum neuen NZ500, der hat fast die gleichen Ausmaße wie mein DLA-X3, wäre damit ein leichtes für mich bzgl. Austausch in meiner Installation mit einem festen Abstand zur Cinemascope Leinwand mit 3 Meter Breite, aber der Zoom scheint ja unterirdisch zu sein, siehe S. 79 und 80 der Gebrauchsanweisung. Da steht bei einem Abstand von 4,19 Meter Weitwinkel hätte ich eine 16:9 Diagonale von 140 cm. Ist das ein Scherz oder habe ich etwas falsch verstanden oder gelesen? Beim X3 habe ich bei 4,23 Meter Abstand eine Diagonale von 3,56 Meter.
      Liebe Grüße Anatol

      Heimkino 14 qm, 6 Plätze, Projektor JVC-DLA X3, 7.2 Lautsprecher-System: 2 x XTZ 99W12.18ICE, vorne T&A Criterion TMR 160, hinten Teufel System 6 Dipol (4x), Player Panasonic DMP-BDT 310, Onkyo TX-NR 1007, Leinwand Keilrahmen 3 Meter CS-Format mit Gerriets Scene
    • anatoll schrieb:

      Ist das ein Scherz oder habe ich etwas falsch verstanden oder gelesen?
      Das hast du ganz offensichtlich falsch verstanden.
      Das Zoomobjektiv erreicht folgende Ratio, je nach dem ob 16:9 oder 17:9 verwendet wird:
      Zoom1,6 xThrow Ratio1.34 - 2.14 (16:9)
      1.26 - 2.01 (17.9)Quelle:
      Datenblatt JVC DLA-NZ500/700
      Gruß
      George Lucas

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    • TEST: JVC DLA-NZ500
      Foto: Michael B. Rehders - JVC DLA-NZ500



      Styling und Design
      Nach den DLA-NZ900 und DLA-NZ800, die zur High End 2024 in München präsentiert wurden, folgt nun das kleinere Modell DLA-NZ500. Zunächst fällt auf, dass der DLA-NZ500 deutlich kleiner ist als die größeren Brüder DLA-NZ800 und DLA-NZ900. Darüber hinaus gibt es die kleinen Geräte neben einem schwarzen Gehäuse auch im weißen Finish – und sie sind rund 10 kg leichter und leiser. Damit lassen sich die Lichtwerfer unauffällioger in hell designten Wohnzimmern implementieren.

      Anstatt nach vorne zum Zuschauer, blasen die Beamer ihre Abwärme nach hinten aus. Mit diesem Kniff kann der Wandabstand gegenüber den großen Brüdern von 20 cm auf 5 cm verringert werden. Noch näher heran geht nicht, weil dieser Platz für Netzkabel und HDMI-Verbindung benötigt wird. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass „Verwirbelungen“ vor dem Objektiv vermieden werden, die schon mal zu einer Art „Hitzeflimmern“ geführt haben in vorherigen Generationen.


      Ausstattung und Technik
      Das Herzstück der Projektoren ist die langlebige BLU-Escent Laserlichteinheit, die aus blauen Laserdioden und einem gelben Phosphorrad weißes Licht emittiert. Die Lebensdauer wird mit 20.000 Stunden vom Hersteller beziffert.

      Das Objektiv ist vollmotorisiert, so dass Fokus, 1,6-facher Zoom und Bildlage (Lens-Shift 70 % vertikal, 28 % horizontal) bequem via Fernbedienung eingestellt werden können. Da der Durchmesser des Objektivs von 65 mm auf 80 mm vergrößert wurde, können größere Bildbreiten aus der selben Distanz erzielt werden.

      Bis auf Dolby Vision werden alle HDR-Varianten inklusive HDR10+ unterstützt. Via Frame Adapt HDR findet ein dynamisches Tone Mapping statt, um HDR-Filme, -Serien und -Sportübertragungen optimal darzustellen.

      „Deep Black“ ist eine recht neue Funktion, mit der dunkle Inhalte noch dunkler projiziert werden, um den Kontrasteindruck im Bild von HDR-Filmen noch weiter zu steigern. Das funktioniert in der Praxis sehrt gut: Filme wirken damit fast wie auf einem Plasma-TV.

      Ein automatisches Kalibrierungs-Tool namens "AutoCal", Lens-Memory mit 5 Speicherbänken, ein neues OSD, CMD mit Schwarzbildeinfügung bei 60-Hz-Signalen, eine Fernbedienung mit hinterleuchteter Tastatur, Netzwerkfähigkeit und die Konvergenzanpassung mit Speichermöglichkeit bei jeder Bildgröße komplettieren das rappelvolle Ausstattungspaket. Verzichten muss man hingegen auf eine klassische Zwischenbildberechnung, 3D und die Wiedergabemöglichkeit von 4K@120 Hz.

      Um die Wirkungsweise von "Deep Black" besser bewerten zu können, sollten die beiden Screenshots in einem neuen Tab geöffnet werden.


      JVC DLA-NZ500 - Deep Black An



      JVC DLA-NZ500 - Deep Black Aus



      Bildeindrücke
      Zunächst einmal fällt mir auf, dass Filme mit 24, 50 und 60 Frames per Second originalgetreu reproduziert werden. „Top Gun: Maverick“ wird vom JVC DLA-NZ500 mit 48 Hz projiziert, was zum typischen leichten 24-p-Zittern führt. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen wurde hierbei aber die Bewegungsschärfe verbessert. Details projiziert der DLA-NZ500 klar und deutlich lesbar, die ich auf meinem DLA-NZ8 mit nativer 24-p-Wiedergabe nicht mehr lesen konnte, weil diese aus technischen Gründen „verschmierten“. Im DLA-NZ800 ist die native 24-p-Darstellung identisch, wenn 8K-e-ShiftX und CMD ausgeschaltet sind. Wird in meinem DLA-NZ800 die Zwischenbildberechnung „CMD“ auf „Gering“ aktiviert, verschwindet das letzte „Verschmieren“ und „Zittern“ und die Bewegungsschärfe sieht noch besser aus, ohne dass der typische Soapopera-Effekt auftritt. Das gefällt mir persönlich am besser, weil der Filmlook aufrecht erhalten bleibt.

      „Frame Adapt HDR“ stellt alle HDR-Signale von 0,0 bis 10.000 Nits dar, die im Quellmaterial vorhanden sind. Das dynamische Tone Mapping ist rundherum gelungen. Selbst die schwierigen Szenen in „Sully“ bringen den DLA-NZ500 nicht aus dem Tritt. Wenn der Flugkapitän über den Times Square joggt, werden auf den Displays um ihn herum alle im Quellsignal enthaltenen Inhalte abgebildet. Die Nachtaufnahmen und Bühnenauftritte in der HDR10+-Version von „Elvis“ beeindrucken nachhaltig. Spitzlichter sind wunderbar hell, die Farben satt, und zum Schwarz hin sind alle Details erkennbar. Es läuft nichts im Schwarz zu, wenn der HDR-Pegel auf Mittel steht. Wird HDR10+ ausgeschaltet, übernimmt „Frame Adapt HDR“ das dynamische Tone Mapping. Dieses steht HDR10+ nicht nach. Ganz im Gegenteil: Jetzt haben wir die Möglichkeit, die Farben und digitale Schärfe noch ein wenig zu trimmen und „Dynamic Black“ einzuschalten, wodurch die Plastizität im Film sichtbar zulegt. Mit "Deep Black An", wird ein leichter Grauschleier vom Bildgezogen, ohne dass keine dunklen Inhalte im Schwarz zulaufen. Deshalb sind in den Schattenbereichen alle Personen klar auszumachen.


      Farbraum: Rec.709 kalibriert – Der Weißpunkt 6500K / D65 wird exakt erreicht. Die übrigen Primär- und Sekundärfarben nähern sich ihren Vorgaben ebenfalls noch eine Spur besser an.



      Farbraum: DCI-P3 kalibriert – Nach der Kalibrierung wird der Farbraum zu 91 Prozent abgedeckt mit leicht untersättigten Grün, Cyan und Rot.


      Graustufenverlauf kalibriert – Rot, Grün und Blau folgen der Vorgabe von 100 Prozent praktisch punktgenau.


      Foto: Michael B. Rehders - JVC DLA-NZ500 mit Fernbedienung


      Fazit
      Der DLA-NZ500 bietet für 5.999 Euro den Einstieg in die Welt der neuen 4K-Heimkino-Projektoren von JVC. Mit langlebiger Laserlichtquelle, HDR, Lens-Memory, AutoCal und neuem Zoom-Objektiv legt er gegenüber seines Vorgängers in Bezug auf Schärfe, Maximalhelligkeit, Schwarzwert, Kontrast und größerer Bildbreite aus gleicher Entfernung zu. Wer auf 3D, 4K@120 Hz und die Zwischenbildberechnung verzichten kann, erhält mit dem JVC DLA-NZ500 einen nativen 4K-Projektor mit herausragender Bildqualität.






      Test, Text, Messungen und Fotos: Michael B. Rehders
      Gruß
      George Lucas

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    • KEINE AUTO-CAL-NUTZUNG MIT AKTUELLEN SPYDER-SENSOREN
      „AutoCal“ funktioniert nicht mehr mit den neuesten Sensoren von Datacolor.

      "AutoCal" unterstützt u. a. Datacolor Spyder X und Spyder X2, um die neuen JVC DLA-NZ500/700/800/900 automatisch zu kalibrieren.
      Diese Sensoren gibt es aber nicht mehr vom Hersteller zu kaufen!

      Die Nachfolgegenerationen von Datacolor heißen: Spyder und Spyder Pro. Beide Modelle werden von AutoCal aber nicht unterstützt.
      Wenn also jemand den JVC DLA-NZ500 neu kauft und sich dazu einen der aktuellen Spyder-Sensoren zulegt, kann dieser Nutzer AutoCal nicht nutzen.

      Ich habe JVC diesbezüglich kontaktiert und erfahren, dass dieser Umstand dort bereits bekannt ist. Zeitnah wird ein FW-Update in Aussicht gestellt, damit auch die neuen Spyder-Sensoren verwendet werden können.
      Gruß
      George Lucas

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    • Moin,

      am WE hatte ich die Möglichkeit den NZ500 live in Action zu bestaunen. Ich wollte mal sehen ob er meinen geliebten X5000 ersetzen kann.
      Helligkeit und Kontrast waren wirklich schön anzusehen.

      Das Bild war mir bei horizontalen Schwenks aufgrund der fehlenden Zwischenbildberechnung zu zittrig. Da hilft IMO auch nicht die 48hz Zuspielung.
      Hinzu kommt noch die fehlende 3D-Fähigkeit. Also bleibt der X5000 weiter im Dienst

      Der parallel spielende Valerion Max hat als Neuling eine beeindruckende Performance abgeliefert.
      Kontrast und Schärfe spielten auf sehr hohem Niveau. Der Schwarzwert kam jedoch nicht an den JVC heran. Leider war das Bild im direkten Vergleich zum JVC etwas grünstichig.
      Die Lautstärke des Gerätes hingegen war sensationell. Wirklich fast unhörbar, man musste wirklich das Ohr direkt ans Gerät legen, um ein Lüfterrauschen wahrzunehmen.
      Ich finde den UVP, angesichts der Tatsache das es im Gegensatz zum JVC ein Pixelshifter ist und kein Lensmemory besitzt.... , sportlich.
      Gruß
      Oliver


      Wenn Du Gott siehst, musst Du bremsen (Kevin Schwantz)

      Mediaplayer / Spielkonsole / SAT-Receiver / AV-Receiver / Beamer /Leinwand
    • Um den Valerion gibs ja einen richtigen Hype! Ich steh es mir aber trotzdem auf Perfekte Farben. Und was die Haltbarkeit anbelangt bin ich mal gespannt wann es die ersten ausfälle gibt oder wenn die Dinger nach 2 Jahren Kaputt sind. Dann ist auch der UVP von 4k kein Kracher mehr. Die Fertigungstiefe von JVC ist ja mittlerweile auf einem sehr hohen Level.Müsste ich nochmals einen neuen Beamer Kaufen in dem Preisbereich würde ich aber sicher zum NZ500 greifen. Helligkeit ist nicht alles, und bis 3 Meter Breite reichen die kleinen JVC allemal.

      Manche User im Heimkinoforum kommen von einem alten N7 Lampenbeamer die auch Größtenteils „Durchgenudelt“ und „Kalibriert unter aller Sau“ sind, da ist es auch klar das ein neuer Valerion der 5x so Hell ist auf einer zb. 4 Meter Leinwand, ein besseres Bild abliefert. Aber wenn alle Laut genug „Schreien“ das der Valerion um so viel besser als JVC ist, wird uns JVC eventuell mit einem Preis Leistungsgerät belohnen, genauso wie dazumal der X35 um 3000euro.
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