Mission Impossible – The Final Reckoning 4K UHD

    • Blu-ray

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    • Mission Impossible – The Final Reckoning 4K UHD

      Ich hatte den ehemals als Fortsetzung zu Dead Reckoning gedachten Film im Double Feature hintereinander geschaut. Das waren dann schon mit Bier holen und kurzer Pause 6h im Heimkino.

      Daher kann ich sagen, dass ich den Abschluss der Mission Impossible Reihe mit dem 8. Teil zwar in sich schlüssig, aber auch etwas enttäuschend fand.
      Der Film fällt doch etwas abhinter den alten Filmen der Serie, die seit Phantom Protocoll m.M.n. immer besser wurden und zunehmend an Fahrt aufnahmen.

      Der Abgang von Ving Rhames war etwas zu dramatisch, die U-Boot Szene komplett absurd und selbst für MI Maßstäbe schwachsinnig.
      Bereits Dead Reckoning war etwas zu lang, konnte das aber durch viele spektakuläre Actionszenen kaschieren. Final Reckoning ist definitv zu lang und hat dadurch besonders in der ersten Hälfte mit den vielen erklärenden Abschnitten diverse Längen, wodurch einfach der Schwung der alten Filme und gerade auch eine Rechtfertigung für fast 3h Filmlänge im Vergleich zu Dead Reckoning fehlt.
      Alles etwas zäh und langatmig. Da gefielen mir Teil 5 & 6 mit ihren knapp über 2h Laufzeit besser.

      Die Cameo Auftritte und Rückblenden aus älteren MI Filmen fand ich zwar stimmig, aber auch sie ziehen den Film unnötig in die Länge. Es hätte nichts gefehlt, wenn man das weggelassen hätte.

      Nimmt man alle 8 Teile im Vergleich, dann sind Teil 2 und 8 sicherlich die schlechtesten Teile der Reihe, aber wenigstens braucht Teil 2 keine fast 3 h dafür. Schade so einen Film als Abschluss zu haben, denn Teil 6 und 7 sind meine Lieblingsteile. Es wirkt etwas so, als wenn nach dem großartigen Teil 7 zwanghaft ein Abschluss in gleicher Länge produziert werden sollte

      Actionszenen wie immer auf hohem Niveau aber auch hier schwächer im Vergleich zu Dead Reckoning.

      Bild und Ton sind ja bei den neueren Filmen immer sehr gut gewesen und auch der letzte Teil fällt hier nicht negativ auf. Vielen dunkle Szenen haben eine tolle Durchzeichnung und Farben sowie Schärfe sind sehr stimmig bei der UHD. Der englische Atmos Track ist sehr gut mit schöner Räumlichkeit, hoher Dynamik und sehr sattem Bass.

      Film 6/10 (wohlwollend weil Abschluß der fast 30 jährigen Reihe)
      Bild 9/10
      Ton 9/10
      Mein Kellerkino - The Twilight Zone (klick)
    • Wenn das wirklich der Abschluss des Franchise "Mission Impossible" war, dann hätte es wahrlich keinen besseren Abschluss geben können.

      Mission: Impossible – The Final Reckoning ist das wofür man ins Kino geht, oder besser noch ins eigene Heimkino. Fast drei Stunden pure Unterhaltung mit einer Spannungsschraube, die bis an ihr Limit angezogen wurde. Die Rückblenden sind genial und die Auftritte der Personen, denen Ethan Hunt irgendwann mal auf die Füße getreten ist, sorgen hier für einen stimmigen Kontext. Die Story um die "Entity" fand ich ebenfalls überraschend gut konstruiert. Die Situationen, durch die Tom -Ethan Hunt- Cruise sich kämpfen muss, sind höchstspannend gestaltet; das eine oder andere Mal fragt man sich schon, wie lange der arme Kerl noch leiden muss, bis er da raus kommt. Geht es manchmal over-the-top zu? ... ach komm, geschenkt; das ist Mission:Impossible.

      Den Cast fand ich absolut großartig (obwohl die Frisur von Ethan Hunt schon etwas ungewöhnlich war ... aber ich glaube, die Haare waren mit Absicht so lang, um das Finale noch sichtbar dramatischer zu gestalten), egal ob es Hunt's Team war, oder die Mannschaft um die Präsidentin. Hannah Waddingham hatte nur einen relativ kurzen Einsatz, aber ... was für ein Hingucker <3 (neben Hayley Atwell) :yes: ... Simon -Benji- Pegg wieder absolut treffend mit seinen Einwürfen und in Ehren etwas älter geworden. So auch Ving -Luther- Rhames ...

      Ich hatte auch erst eine M:I-Session mit beiden Teilen in einem Rutsch geplant. Bin jetzt froh, dass ich das nicht gemacht habe, die fünf bis sechs Stunden wären sehr intensiv geworden.

      Neben House of Dynamite ist Mission: Impossible – The Final Reckoning für mich der bisher beste Film des Jahres 2025.

      Film 9.5/10

      Bild 9/10

      Ton 9/10 (engl. OT)


      :thumbs: :thumbs: :thumbs: Höchst empfehlenswert :thumbs: :thumbs: :thumbs:
      A life without regrets is not funny.

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    • Mission Impossible – The Final Reckoning

      FSK 12, 172 min


      Wer nicht hören will, muss fühlen ...

      Aloha,

      wieso hat Cruise so eine Dummbrotfrisur? Sieht aus wie frisch geduscht und hängen gelassen. Erinnert mich an den Idioten aus Dumm und Dümmer.

      Ich hatte viel Schlechtes vom Film gehört und leider bewahrheitete sich das. Die Machart ist Banane, ständig die theatralische Musik, dann eine bedeutungsschwangere Aussage. Ein bisschen Geplänkel und alles von vorn. Was soll das? Dazu die Rückblenden, die niemand interessieren. Da wollte man wohl zu viel. Wirkt teilweise wie eine Doku. Man hat selbst nach einer Stunde null das Gefühl, dass es nun mal losgeht. Dann immer dieses Geschwafel.

      Im U-Boot das sieht ja aus wie Space Frog auf Drogen.

      Dann kommt wieder die Olle ins Spiel, sagt Ethan: „Du bist der Beste, Du schaffst das!“ Dazu diese Eskimotante, wen interessiert die und das? Dann folgt wieder die französische Einflüsterin in Platinblond. Soll das endlich der lange erwartete „woke“ Multikultianteil sein? Dazu passt auch, dass der US-Präsident eine Frau und schwarz ist.

      Entität leck mich am Arsch. Klingt immer gut für Hein Blöd. Blabla, Schicksal der Welt. Ich brauch noch einen Cocktail, besser zehn.

      Der Kampf mit den Doppeldeckern am Ende ist zumindest noch ansatzweise ein akzeptabler Schauwert. Es bleibt aber der einzige.

      Ganz zum Ende kommt dann noch ein Gutmenschenappell an die Moral und wie wir diese verkommene Welt retten. Halleluja, wer braucht das und was bewirkt dieser? Peinlich.

      Fazit: Die zentrale Frage muss doch lauten: Wie kann man eine durchaus respektable Popcornreihe am Ende so dermaßen vor die Wand fahren? Wer nun meint, dass mir so ein Verriss Spaß macht, den muss ich enttäuschen. Er stimmt mich traurig. Wer dieses Drehbuch geschrieben und Regie geführt hat, sollte lebenslang von derartigen Tätigkeiten entbunden werden.

      Film: 4-
      Gruß Mickey

      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
    • @MickeyKnox In weiten Teilen gebe ich Dir Recht, wenn auch ich es nicht so drastisch sehe.

      Aber ich finde es auch ganz klar unwürdig eine so coole Filmreihe mit so einem miesen Teil zu beenden. Daher meine Bewertung auch etwas wohlwollend. Wäre dies ein alleinstehender Film, würde ich ihm auch nur eine 5/10 geben. Alles unter 7/10 schaue ich normalerweise erst gar nicht an.
      Mein Kellerkino - The Twilight Zone (klick)
    • Ravenous schrieb:

      Aber ich finde es auch ganz klar unwürdig, eine so coole Filmreihe mit so einem miesen Teil zu beenden. Daher meine Bewertung auch etwas wohlwollend.
      Hm. Die Logik erschließt sich mir nicht so ganz. Eine künstlich bessere Bewertung, um den Film als würdiger zu sehen.

      Meine Rezi war aus der Emotion heraus direkt nach dem Sehen, aber eine zweite Chance gibt es nicht. Sah auch kurz vorher noch mal den "Dead R.", der ist viel besser.

      Aber ja, es ist traurig bis tragisch, dass das der wohl letzte Teil dieser oftmals grandiosen Reihe war.
      Gruß Mickey

      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MickeyKnox ()

    • Mission: Impossible – The Final Reckoning

      4K Ultra-HD Blu-ray

      Film: 9/10 Punkte
      Der ursprünglich als Teil 2 geplante Abschlussfilm der Reihe wurde aus Marketinggründen kurzerhand umbenannt in The Final Reckoning. Das Teil 1 aus dem Vorgängerstreifen wurde demzufolge entfernt.
      Da es nun keine Fortsetzung, sondern ein eigenständiger Film ist, wurden ein paar Dinge geändert. Angefangen mit dem Haarschnitt von Tom Cruise, der überraschend schlecht gealtert ist. Sein Gesicht erscheint mir irgendwie unnatürlich fremd. Eingestreut wurden zahlreiche Szenen aus den Streifen vorher, was die Story aber nicht wirklich weiterbringt. Es sollte allem Anschein nach der Abschluss im Stil von "Endgame" erweckt werden. Das fand ich unnötig.
      Für sich allein betrachtet macht The Final Reckonig großen Spaß. Ausladende und wendungsreiche Actionszenen halten trotz der langen Laufzeit bei Laune, weil sie teilweise richtig spannend sind. Der Cast überzeugt in allen Belangen und führt die Serie zu einem gelungenen Abschluss - oder es geht doch noch weiter...?

      4K-Bild: 10/10 Punkte
      Der Cinemascope-Transfer bietet ein wunderbar knackiges Bild, in dem sich viele Bilder auf Referenzniveau befinden. Dunkle Inhalte wie die Unterwasseraufnahmen sehen schlichtweg perfekt aus. Frei von Störungen bieten diese eine herrliche Durchzeichnung. Spitzlichter leuchten. So macht HDR Spaß.

      Ton: 10/10 Punkte
      Der druckvolle Dolby-Atmos-Mix der 4K-Blu-ray bietet haufenweise Referenzszenen, im Gegensatz zum stark dynamikkomprimierten Sound des Streams. Allein die Unterwasseraufnahmen am und im U-Boot schieben derart heftige Tiefbasswellen ins Heimkino, dass Sitze, T-Shirt und Hosenbeine zu flattern beginnen. In meinem Fall schwingt sogar der Holfzußboden mit. Was für ein Erlebnis. Inmitten der lauten Action-Szenen sind Dialoge bestens zu verstehen. Explosionen, Schüsse und auch die Doppeldeckerszene nutzen alle Kanäle, so dass selbst aus den Rears trockener Tiefbass herauskommt. Genauso muss ein moderner Actionfilm klingen!
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
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