CAUGHT STEALING (2025)

    • Blu-ray

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    • CAUGHT STEALING (2025)

      CAUGHT STEALING
      (2025)





      4K Ultra-HD Blu-ray

      Film: 10/10 Punkte
      Der Barkeeper Hank arbeitet 1998 in New York. Als sein Kumpel ihn bittet, auf seine Katze aufzupassen, weil er schnell weg muss, verändert sich Hanks Leben schlagartig. Russische Gangster wollen wissen, wo sein Kumpel Russ sich aufhält, Juden verfolgen ihn durch die Straßen, und die Polizei vernimmt ihn als Zeugen, weil sein Kumpel offenbar mit Drogen handelt.

      Darren Aronofsky schuf eine wahre Filmperle. Teilweise brutal, wendungsreich und durchweg kurzweilig. Austin Butler (Elvis, The Bikeriders) verkörpert den alkoholabhängigen ehemaligen Baseballspieler glaubwürdig. Zoe Kravitz (The Batman), Liev Schreiber (Golda) stehen ihm nicht nach, ebenso wie alle anderen Darsteller. Einer der besten Filme, die ich seit längerer Zeit gesehen habe.

      4K-Bild: 6,5/10 Punkte
      Der 4K-Transfer kommt zu keinem Zeitpunkt über mittelmäßige HD-Qualität hinaus. Beständiges Rauschen sieht aus wie Filmkorn. Es fehlt oft an Feinauflösung. Die Buttons auf dem Kühlschrank und die Etiketten auf den Flaschen in der Bar sind kaum zu lesen. Vor allem mangelt es an Schärfe, die UHD würdig ist. Farben und Durchzeichnung gehen hingegen in Ordnung. Im Vergleich mit dem 4K-Stream gibt es nur geringe Unterschiede. Die Feinauflösung ist minimal besser, was allenfalls auf großen Bildwänden mit geringem Sitzabstand auffällt (daher die 0,5 höhere Punktebewertung gegenüber dem 4K-Stream). Sichtbar ist das aber allenfalls im A-B-Vergleich. Die Durchzeichnung dunkler Bereiche ist auf der UHD-Blu-ray viel besser und offenbart teilweise Details, die im Stream nicht zu sehen sind. HDR bietet ebenfalls auf dem Stream eine höhere Plastizität. Die Schrift auf den Wandkacheln im Titelvorspann, die Schnappsgläster unter der Barbeleuchtung und die Straßenszenerie bei Nacht leuchten und strahlen mehr auf der UHD-Blu-ray. In Summe ist das Bild eine Spur plastischer. Trotz allem ist der Unterschied geringer als erhofft.

      Ton: 10/10 Punkte
      Der satte DTS-Mix gefällt mit klaren Dialogen, die ihren Charakteren über die Bühne folgen. Sogar aus den Rears tönen Stimmen, wenn die Positionen der Darsteller dort hingehören. Das macht schon mal richtig viel Spaß. Die Musik fetzt mit ordentlichen Bässen. Vergleich zum Stream, der in "Dolby Digital+" vorliegt, haben Schüssen und Explosionen deutlich mehr druck Druck und Dynamik. Die Pegelsprünge sind auf der 4K-Blu-ray schlichtweg größer. Auch die Rearspeaker sind lauter, klarer und druckvoller. Als Yvonne in der Nachbarwohnung nach der Katze sieht, ruft sie plötzlich "Die Katze ist auf der Flucht!" Hierbei gibt es einen Umschnitt. Die Stimme ist im rechten Rearspeaker ebensolaut wie nach dem Umschnitt auf dem Frontlautsprecher. Das trägt viel zur Stimmung im Film bei. Im Stream ist diese Stimme im Rearbereich übrigens kaum zu hören. Daher vergebe ich 1 Punkt mehr für die UHD-Blu-ray-Fassung.

      Fazit:
      Darren Aronofsky schuf eine wahre Filmperle mit wendungsreicher Story und tollem Cast. Die 4K-Fassung auf der UHD-Blu-ray ist dem Stream minimal überlegen, was Leuchtkraft, Durchzeichnung und Schärfe anbelangt. Der DTS-Sound bietet hingegen einen erheblich besser differenzierten Rearbereich und ist viel dynamischer und kraftvoller als der Dolby-Digital+-Mix des Streams.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Caught Stealing

      FSK 16, 107 min


      Aloha,

      der Hauptdarsteller (ich habe ihn gar nicht erkannt, Austin Butler) in diesem Streifen von Darren Aronofsky ist ein Verlierer, der mal sportlich eine große Nr. war, aber immer noch über ein übersteigertes Selbstbewusstsein verfügt – er denkt irgendwie, dass er Brat Pitt in seinen besten Jahren ist. Die Bösen sind allerdings noch unsympathischer.

      Der Punk mit dem Deutschlandiro ist aber sehr cool. Es gibt schon ein paar skurrile Typen, Mucke passt auch. Der Film steigert sich.

      Mit und mit schließt sich der Kreis, weil die Abgefahrenheit, auch sprachlich, mich etwas an "Snatch – Schweine und Diamanten" mit o. g. Herren erinnert. Auch wenn der Vergleich sicher etwas hinkt. Durchaus ein cooler Streifen, Empfehlung.

      Film: 2+ [gerade noch]
      Gruß Mickey

      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)
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