Lumière 2019 / Original KCS-Kinolautsprecher hinter der Leinwand - Neuer 4K-Projektor ist installiert: JVC DLA-N7

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    • Jetzt muss ich doch auch mal was dazu fragen. Die THX-Norm sieht doch bei 7.1 vor, dass SBL und SBR möglichst weit zusammen stehen, wohl weil der Amp dann Positionen zwischen SL und SBL bzw. SR und SBR besser darstellen kann.
      Wie verhält sich das denn dann, wenn es vier Surround Backs gibt, die alle relativ weit auseinander stehen? Wenn der Denon auf NON MATRIX läuft, heißt das dann nicht, dass Du effektiv nur 5.1 fährst?
    • dass SBL und SBR möglichst weit zusammen stehen


      gilt aber nicht für die neuen Tonformate... da dort der 6. und 7. Kanal unterschiedliche Signale haben können.

      Vielleicht ist dann die Lösung von George genau der richtige Kompromiss für beide Welten (alte und neue Tonformate).

      In einer live-Probe, hat es mich klanglich auf jeden Fall überzeugt.

      Gruss
      Andi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AndiTimer ()

    • Original von ma(c)niac
      Hallo George,

      da bin ich aber beruhigt, das "oben 'rum" bei mir doch noch alles funktioniert!

      Ist Dein Setup denn akustisch ein- bzw ausgemessen? Oder genauer gefragt, sind Dir die Frequenzgänge bekannt?


      Mit diversen Sinustönen und dem "Rosarauschen" kontrolliere ich immer mal wieder das Setup.

      Eingemessen wurde das ganze System von einem Tonmeister aus einem benachbarten Aufnahmestudio für Kinofilme und Werbespots. Welches Programm er dafür auf seinem Notebook nutze, weiß ich gerade nicht.
      Leider hab ich keine Grafik.
      Da alle 12 Plätze "eingemessen" wurden, hab ich die Pegelabweichungen auf jedem einzelnen Sitzplatz und zwischen den einzelnen Sitzreihen im unten verlinkten Posting aufgeführt.

      Die größte akustische "Veränderung" bestand darin, dass alle (!) Lautsprecherkanäle "phasenverkehrt" an den Verstärker angeschlossen wurden. Dadurch ergab sich ein für mich wahrnehmbar harmonischerer Klang, weil sich der Referenzplatz in einem "Bassloch" befindet. Durch die "Phasendrehung" ist das gut ausgeglichen worden.

      Ausnahme:
      Der Front-Subwoofer wurde In-Phase und die Back-Subwoofer Out-of-Phase (verpolt) angeschlossen, damit stehende Wellen und Basslöcher vermieden werden.

      Schau auch mal hier:
      [HEIMKINO-Update meines Lumière]
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB424, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Ja, das hatte ich gelesen und dem so nicht entnommen, daß der Frequenzgang "als Ganzes" gemessen wurde.

      Wenn man kein entsprechendes Equipment zur Hand hat, hilft ein längerer Sweep, bei dem die Frequenz langsam ansteigt, sehr gut, um Ungleichmäßigkeiten wie Moden ausfindig machen zu können.

      Die Meßschriebe des Tonmeisters wären natürlich sehr interessant...
    • Original von AndiTimer
      dass SBL und SBR möglichst weit zusammen stehen


      gilt aber nicht für die neuen Tonformate... da dort der 6. und 7. Kanal unterschiedliche Signale haben können.

      Vielleicht ist dann die Lösung von George genau der richtige Kompromiss für beide Welten (alte und neue Tonformate).

      In einer live-Probe, hat es mich klanglich auf jeden Fall überzeugt.


      Da mein Ziel die "Reproduktion" eines Kinos war, hab ich diesen "Widerspruch" in der Aufstellung der Backsurrounds nach THX- und Dolby-Empfehlung für Homecinemas elegant umschifft.

      Für Kinos ist derzeit keine "Stereozuspielung" der zwei Backsurround-Kanäle vorgesehen. Dennoch ist das Lautsprecherarray der Backs im 5.1 und 7.1 Kinosaal grundsätzlich gesplittet.
      Bei 5.1 wird das Array in links und rechts aufgeteilt und den entsprechenden Sidesurround-Kanälen zugeordnet. So wird im linken Backsurround dasselbe Signal wiedergegeben wir im linken Sidesurround.

      Bei 5.1 EX/ES Soundtracks (7.1 Discrete gibt es im Kino aktuell nicht) muss der Filmvorführer manuell "per Hand" umschalten, damit der Matrixdecoder die entsprechenden Tonsignale auf die Backs legt.
      Leider wird das immer wieder mal "vergessen", so dass ES/EX Soundtracks oftmals leider nur in der 5.1-Konfiguration abgespielt werden.

      @mhaydn:
      Bei vier nebeneinander befindlichen Sitzplätzen hat es sich bei mir außerordentlich gut bewährt, dass jeder Sitz über einen "eigenen" Backsurroundlautsprecher verfügt. Dadurch kommt der Ton immer direkt von Hinten, wenn ein "Mono"- oder EX/ES/Discrete-Signal im Surroundbereich anliegt.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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    • Original von ma(c)niac
      Ja, das hatte ich gelesen und dem so nicht entnommen, daß der Frequenzgang "als Ganzes" gemessen wurde.

      Wenn man kein entsprechendes Equipment zur Hand hat, hilft ein längerer Sweep, bei dem die Frequenz langsam ansteigt, sehr gut, um Ungleichmäßigkeiten wie Moden ausfindig machen zu können...

      Das ist tatsächlich ein wenig missverständlich beschrieben. Ich werde das mal editieren.

      Natürlich gibt es auch bei mir Moden. Die lassen sich in einem Raum leider kaum vermeiden, trotz nicht paralleler Seitenwände. Bei mir befinden die sich aber nicht in der "Hörzone", sondern eher an Decke und Fußboden. Von den Auswirkungen dürfte daher nur "Puck die Stubenfliege" nachhaltig betroffen sein... ;)

      Zwei Absorber direkt vor den Fenster verhindern darüber hinaus ein Mitschwingen, welches mir ein ums andere mal durch leise "Klappergeräusche" aufgefallen ist.

      Edit:
      Da der Thread nun doch etwas umfangreicher wird, hab ich im Eingangsposting mal eine Inhaltsangabe eingefügt. So ist es nun möglich, alle interessanten Themen direkt anzuklicken.
      Gruß
      George Lucas

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    • Hallo George,

      irgendwie läßt die Sache mit den Dipolen mir ja keine Ruhe! Ich wüßte nur zu gerne, was sich ändert, wenn man die mittleren verpolt anschließt...
      Keine Ahnung, ob Du ähnlich neugierig bist und Lust und Zeit hast, das mal auszuprobieren, aber über eine entsprechende Rückmeldung würd' ich mich riesig freuen.

      Gruß & Dank - Martin

      Auch toll - sich so mit den ersten Posts gleich richtig beliebt machen :spank:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ma(c)niac ()

    • Der Front-Subwoofer wurde In-Phase und die Back-Subwoofer Out-of-Phase (verpolt) angeschlossen, damit stehende Wellen und Basslöcher vermieden werden.

      Wenn Du jetzt noch die die Back-Subwoofer mit ca. 15 ms Verzögerung fährst (ich habe mall geschätzt, dass Front-SW und Back-SW ca. 5 m voneinander entfernt sind), hast Du im Prinzip schon ein DBA.


      Bei vier nebeneinander befindlichen Sitzplätzen hat es sich bei mir außerordentlich gut bewährt, dass jeder Sitz über einen "eigenen" Backsurroundlautsprecher verfügt. Dadurch kommt der Ton immer direkt von Hinten, wenn ein "Mono"- oder EX/ES/Discrete-Signal im Surroundbereich anliegt.

      Sehr interessant. Ich habe nämlich genau dieses Problem. Nur zu dumm, dass es den Nubert RS-4 nicht mehr gibt, und auch in der Bucht wohl sehr selten ist.
    • Original von ma(c)niac
      Hallo George,

      Ich wüßte nur zu gerne, was sich ändert, wenn man die mittleren verpolt anschließt...
      Keine Ahnung, ob Du ähnlich neugierig bist und Lust und Zeit hast, das mal auszuprobieren, aber über eine entsprechende Rückmeldung würd' ich mich riesig freuen.
      Auch toll - sich so mit den ersten Posts gleich richtig beliebt machen :spank:

      Hallo Martin,

      deine ersten Postinge gehen doch genau in die richtige Richtung. Mir macht es immer total viel Spaß, wenn sich jemand viele Gedanken macht, die einen dann auch wirklich weiterbringen - sprich zu neuen Erkenntnissen führen.

      Zur Installation und Wirkung eines Arrays von Dipolen ein paar Infos:
      Die Canton THX-Dipole sind nicht baugleich!
      Die Phase ist bei den Modellen A und B vertauscht. Gut erkennbar ist das daran, dass die Anschlussklemmen von Plus und Minus gegensätzlich sind. Das ist übrigens eine Vorgabe für die THX Lizenz bei Dipolen.
      Natürlich macht die unterschiedliche Bauweise auch Sinn. Da die Dipole in aller Regel gegenüber an den Seitenwänen befestigt werden, strahlen beide die zugespielten Signale in Phase 0° nach hinten und 180° nach vorne ab.
      Dadurch wird der von vielen als angenehm wahrgenommene diffuse Klang erzeugt.

      Doch was geschieht, wenn mehr als je 1 Sidesurround installiert wird?

      1. Ich habe alle 3 (ich nenne sie mal) "0°-Phase Dipole" (Modell A) auf die eine Seite und alle 3 "180-Phase Dipole" (Modell B) auf die andere Seitenwand gehängt.
      Dadurch wird das 0°-Phase Signal (analog zu den Fronts) Richtung Rückwand abgestrahlt, während das 180°-Phase Signal zur Leinwand strahlt.
      Ergebnis: Der Klang ist für meinen Geschmack perfekt. Zu hörbaren Auslöschungen zwischen den zueinander gegenphasig abstrahlenden Dipolen kommt es nicht. Die Raumstaffellung ist enorm groß, wodurch das Klangbild absolut homogen und geschlossen wirkt.
      Sidesurround-Effekte (!) folgen den aus oder ins Bild bewegenden Objekten perfekt. Sie sind deutlich von vorn-mitte-hinten ortbar.

      2. Nun hab ich den mittleren Dipol mal verpolt angeschlossen.
      Wie beim (Stereo) In-Phase und Out-of-Phase Test des THX-Optimizers und diverser Test-DVDs kommt der "Mono"-Ton nicht mehr aus der Mitte, sondern irgendwo aus dem Raum. Das klingt zwar Diffus, aber die Geräusche sind nun nicht einmal mehr der Seitenwand zuzuordnen.
      Ergebnis: Die Verpolung eines von drei Dipolen verschlechtert den Raumklang erheblich.

      3. Die Idee an sich war ja schon richtig. Da immer wieder davon berichtet wird, dass es bei Dipolen zu Frequenzauslöschungen kommt, wenn sie Phasenverkehrt zueinander abstrahlen, hab ich den mittleren Dipol mit dem des gegenüberliegen (Mitte andere Seitenwand) getauscht. Mitte Modell A <=> Mitte Modell B.
      Nun strahlt z.B. der mittlere Dipol (Modell B) die 0°-Phase Richtung Leinwand ab. Das Signal trifft direkt auf das 0°Phase Signal (Richtung Rückwand) der 1. Dipols (Modell A). Das 180°-Phase Signal des 2. Dipols (Mitte-Modell B) wird zur Rückwand abgestrahlt. Dort trifft es direkt auf (das Richtung Leinwand abstrahlende) 180°-Phase Signal des 3. Dipols (Modell A).
      Ergebnis: Die Tiefenstaffelung geht völlig verloren. Das Sidesurroundsignal ist wie festgenagelt in der Raummitte. Der tolle räumliche Effekt (siehe 1) geht völlig verloren. Das Klangbild wirkt nicht mehr geschlossen.

      Fazit:
      Eine Mischung des Arrays mit "gegenphasig" abstrahlenden Dipolen führte zu einer deutlich wahrnehmbaren Klangverschlechterung. Die "Staffellung" und das geschlossene Klangbild gingen verloren.

      Bei Installation eines Arrays von mehreren Dipolen hat sich bei mir die getrennte Aufhängung der unterschiedlich konstruierten Dipolen bewährt.
      Modell A (0° Phase nach links und 180° Phase nach recht) auf die eine Seite und Modell B (180° Phase nach links und 0° Phase nach rechts) auf die andere Seite.
      Dadurch strahlen beide Sidesurround-Arrays das zugespielte Signal mit identischer Phase in die selbe Raumrichtung ab.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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    • Hi George,

      herzlichsten Dank, daß Du Dir die Arbeit gemacht hast, daß auszuprobieren und so ausführlich darüber zu berichten. :bigsmile:

      Rein von der Logik hätt' ich ein anderes Ergebnis erwartet, nämlich schlicht etwas mehr Pegel, wenn man von einer gleichmäßigen Auslöschung zwischen den Dipolen ausgehen könnte.
      So stellt man bisweilen Lautsprecher zum "Einspielen" verpolt gegeneinander, um die "Geräuschbelästigung" dabei zu verringern.

      Am Ende zeigt das Ergebnis (mal wieder), daß Theorie und Praxis halt nicht immer "Hand in Hand gehen". :ccrazy:

      Besten Dank nochmal & schöne Grüße - Martin
    • Original von ma(c)niac
      Rein von der Logik hätt' ich ein anderes Ergebnis erwartet, nämlich schlicht etwas mehr Pegel, wenn man von einer gleichmäßigen Auslöschung zwischen den Dipolen ausgehen könnte.

      Genau davon bin ich zunächst auch ausgegangen.

      Unterschiedliche Bauweise von Dipolen

      Betrachte ich mir aber nun die Funktionsweise meines MBA (Multi Bass Array), das aus 3 Subwoofer besteht, könnte das der Ansatz einer Erklärung sein.
      Während ein Subwoofer in meinem Heimkino enorme Pegelunterschiede auf den 12 Sitzplätzen über den wiedergegebenen Frequenzgang von 20-80 Hz verursacht (ca. + 18 dB), gibt es beim MBA nur noch vernachlässigbare Pegelunterschiede in diesem Frequenzbereich von +/- 2 dB auf dem jeweiligen Sitzplatz.
      Begründet ist das damit, dass durch die phasenverkehrte (und exakt auf den Raum angepasste) Aufstellung der Front und Back Subwoofer stehende Wellen verhindert und "Basslöcher" gefüllt werden.

      Ähnliches vermute ich beim Array der Side-Surrounds. Durch die "Linearisierung" des Frequenzganges sind viele Töne deutlicher wahrnehmbar und besser "ortbar". Hohe Töne werden von den "lauteren" Bässen nicht zugeschmiert oder umgekehrt (je nach Polung) werden Frequenzen mit Mitteltonbereich nicht wesentlich leiser wiedergegeben als die hohen Frequenzen.

      Die erheblich voneinander abweichenden Berichte (Beobachtungen) vieler User über Auslöschungen/Nicht-Auslöschungen von Frequenzen sind neben der Raumbeschaffenheit und dem Abstand der nebeneinander aufgehängten Dipole (als Backsurrounds) vor allem in der unterschiedlichen Bauweise begründet.

      Es gibt zwei Bauweisen von Dipollautsprechern:
      1. "Standardmodelle" - diese sind baugleich. Das bedeutet, der linke und rechte Dipollautsprecher sind identisch konstruiert (z.B. Teufel bis System 4).
      Dadurch werden die Signale z.B. 0°-Phase an der einen Seitenwand nach vorne (zur Leinwand) und an der gegenüberliegenden Seitenwand nach hinten (zur Rückwand) abgestrahlt.

      2. THX lizenzierte Dipollautsprecher - diese sind nicht baugleich. Das bedeutet, bei (ich nenne sie mal) den Modellen A (für die linke Wand) und den Modellen B (für die rechte Wand) sind die Chassis mit entgegengesetzter Polung angeschlossen.
      Dadurch werden die Signale z.B. 0°-Phase immer nach vorn (zur Leinwand) und 180°-Phase immer nach hinten (zur Rückwand) abgestrahlt.

      Beiden Modellen gleich ist die "phasengedrehte" Abstrahlung nach vorn und hinten.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Diese Unterscheidung braucht man aber nur machen, wenn die beiden Chassis um weniger als 180 Grad gedreht sind.

      Ich habe z.B. Nubert nuWave RS-5 - die sind baugleich. Die Phase ist trotzdem links und rechts gleich, sofern man die Lautsprecher entsprechend aufhängt (vorderes Chassis strahlt genau parallel zur Seitenwand nach vorne).
    • Original von mhaydn
      Diese Unterscheidung braucht man aber nur machen, wenn die beiden Chassis um weniger als 180 Grad gedreht sind.

      Unterschiedliche Hersteller bauen ihre Dipole offensichtlich unterschiedlich. Selbst Teufel bestätigt unterschiedliche Bauweisen ihrer Dipole je nach System.
      Um aber die THX-Lizenz (Ultra2 oder Select2) zu erhalten, müssen die zwei Dipole unterschiedlich verpolt sein. Das ist bei meinen Canton THX-S10 der Fall.


      Original von mhaydn
      Ich habe z.B. Nubert nuWave RS-5 - die sind baugleich. Die Phase ist trotzdem links und rechts gleich, sofern man die Lautsprecher entsprechend aufhängt.

      Wenn sie baugleich sind, kann das nicht funktionieren.
      So lange sie direkt nebeneinander hängen hast du recht.
      Werden die Dipole aber gegenüberliegend angebracht, straht die 0°-Phase des einen Dipols nach vorne und die 0°-Phase des anderen Dipols nach hinten ab.
      Gruß
      George Lucas

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    • Also, wenn ich mich jetzt nicht verguckt hab', sind die Nuberts doch nicht identisch, sondern spiegelsymmetrisch aufgebaut, d.h., daß bei beiden der Bass in die gleiche und nicht in die gegensetzliche Richtung spielt!?

      In den ganzen Jahren meiner Beschäftigung mit dem Thema könnt' ich mich auch nicht erinnern, wirklich mal über ein Paar DiPole gestolpert zu sein, wo beide 100% identisch gewesen wären - ohne die Unterscheidung in "L & R" oder "A & B" mit entsprechender "Phasenumkehr"! Das wäre bei der in vielen Fällen deutlich zu wandnahen Platzierung auch fatal, da sich die beiden Kanäle dadurch u.U. tonal deutlich unterscheiden könnten.

      Die meisten mir bekannten DiPole sind aber schon "in sich" nicht spiegelsymmetrisch, d.h. die Bestückung vorn und hinten unterscheidet sich, wie bei den Nuberts, die z.B. auch nur einen Bass besitzen, um tieffrequente Auslöschungen zu vermeiden.
      Dann gibt's natürlich auch "reine" BiPole, bei denen das alles prinzipbedingt keine Rolle spielt, da alle Chassis "in Phase" spielen. Meiner Erfahrung nach kann das übrigens der richtige Kompromiß sein, um noch "direkt" genug für Surroundmusik zu spielen, ohne dabei "zu ortbar" zu werden.
      Den Königsweg stellen je nach Bedarf zwischen Di- und BiPol umschaltbare Modelle dar, wie z.B. die der Monitor Audio Gold-Serie, welche sich nicht nur vom Decoder "triggern" (fernsteuern) lassen, sondern aufgrund ihrer speziellen Bauweise sogar wirklich direkt und indirekt abstrahlen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ma(c)niac ()

    • Original von ma(c)niac

      Den Königsweg stellen je nach Bedarf zwischen Di- und BiPol umschaltbare Modelle dar, wie z.B. die der Monitor Audio Gold-Serie, welche sich nicht nur vom Decoder "triggern" (fernsteuern) lassen, sondern aufgrund ihrer speziellen Bauweise sogar wirklich direkt und indirekt abstrahlen.


      Nabend,

      das ist auch der Fall !
      Ich prakteziere für versch. Tonformate (auch noch einmal Unterscheidung Film + Musik) genau diese individuellen Einstellmöglichkeiten.
      Also Alles Dipol, Bipol Seiten/Back direkt, Dipol Seiten/Back Direkt, Seiten + Back direkt.

      Der Klang und auch Raumgewinn ist enorm durch so ein flex. KOnzept.

      Weitermachen ! :biggrin:

      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."
    • CENTER ÜBER ODER UNTER DIE LEINWAND?

      Seit jede meiner 3 Sitzreihen einen eigenen Sidesurround Lautsprecher erhalten hat, macht es mir richtig viel Spaß, auch in der ersten Reihe mal einen Film zu schauen. Der Ton im Surroundbereich ist dadurch komplett geschlossen.

      Leider empfinde ich den Centerlautsprecher aber als zu nah, da er direkt auf Augenhöhe abstrahlt, während die Fronts links und rechts in 2 Meter Höhe an den Wänden befestigt sind.

      Also hab ich mich mal bei Ebay umgesehen und mir eine Wandhalterung für Röhren-TVs von der Firma Vogel für ´nen Euro ersteigert. Die Wandhalterung ist für ein Gewicht von bis zu 60 kg ausgelegt und kann in der Breite exakt an den 70 cm breiten Center-Lautsprecher angepasst werden.

      1 Euro und etwas Arbeitsaufwand war mit der Versuch wert, den Klang zu verbessern.

      Mit 4 Schrauben war die Halterung sehr schnell über der Leinwand befestigt und der Center darauf positioniert. Das Lautsprecherkabel wurde neu verlegt und nach 1 Stunde war der Center über der Leinwand einsatzbereit auf den Referenzplatz ausgerichtet.

      Wie bereits vorab berechnet, beträgt der Abstand aller 3 Frontspeaker nun auf den Zentimeter genau 3,30 Meter zum Referenzplatz in der 2. Sitzreihe.

      Die Metallteile der Halterung hab ich mit DC-Fix abgeklebt. Das sieht zwar nicht unbedingt schön aus, reduziert aber die Reflektion des Streulichtes von der Leinwand.

      Subjektiv empfundene Vor- und Nachteile des Centers über der Leinwand:
      Zunächst einmal bedarf es einer großen Umstellung, wenn nach rund 10 Jahren der Center seinen gewohnten Platz verlässt und der Ton nun nicht mehr unterhalb sondern oberhalb des Bildes abgestrahlt wird.
      Ich brauchte etwa 3 Tage, bis ich mich daran gewöhnt habe und mein Gehirn den Ton zum Bild darunter richtig zuzuordnen begann.

      Gefallen tut mir vor allem der etwas klarer erscheinende Ton, da offensichtlich die Erstreflexion durch die Bühne entfällt, auf der der Center ursprünglich angewinkelt lag, und die Sitze (oder auch die Köpfe der Zuschauer) die Frequenzumfang nun sehr breitbandig nicht mehr "schlucken".
      Dadurch hat vor allem in der letzten Sitzreihe die Sprachverständlichkeit deutlich zugenommen. Das hätte ich so nicht erwartet.

      Gefallen tut mir der Ton nun auch in der ersten Reihe wesentlich besser. Ich weiß gar nicht, wie ich das genau erklären kann, aber dadurch, dass der Center nicht mehr aus unmittelbarer Nähe von vorn (unten) abstrahlt, sondern wie die Fronts L + R von oben, scheint der Centersound direkt aus der Leinwand zu kommen. Gleich so, als ob dieser hinter einer akustisch transparenten Leinwand installiert worden war.

      Dadurch, dass der Center über der Leinwand angebracht ist, reduziert sich auch der Abstand in der Höhe zu den Sidesurrounds. Dadurch gibt es keinen Bruch mehr auf der Bühne, weil nun der Center nicht mehr von unten, sondern subjektiv wahrgenommen aus der gleichen Höhe abstrahlt wie alle anderen Lautsprecher.

      Über den Zuschauer "hinwegfliegende" Objekte klingen so noch authentischer.

      Der Nachteil ist allerdings, dass die Vorhangbeleuchtung komplett umgestaltet werden muss. Die Deckenstrahler verursachen einen unschönen Schlagschatten des Centers auf dem roten Stoff.
      Daher werde ich ein paar Strahler direkt auf der Bühne anbringen und den Vorhang von unten beleuchten.

      Fazit:
      Der 1 Euro-Versuch mit der TV-Halterung von Vogel hat sich ausgezahlt. Ich lass den Center über der Leinwand und erfreue mich an einem noch besseren Ton.
      Bilder
      • Front Center hoch_DSC8842.jpg

        373,65 kB, 1.772×1.186, 678 mal angesehen
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      • Front Center hoch offen_DSC8841.jpg

        260,55 kB, 1.772×1.186, 792 mal angesehen
      Gruß
      George Lucas

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    • HEIMKINO-Ausgabe 9/10 September/Oktober 2009
      Mein Lumière Heimkino wurde geadelt.

      In der kommenden Ausgabe 9/10 2009 der HEIMKINO (erhältlich ab Freitag 14.08.09) erscheint ein 5 Seiten langer Bericht über mein Lumière-Kino mit zahlreichen Fotos.
      Der Bild- und Toncheck liest sich nicht nur gut, sondern gibt mir die Gewissheit, dass ich vieles richtig gemacht habe...
      Ein Array von 10 Surroundlautsprechern, 3 Sitzreihen und einen rund 30 kg schweren Center, der sich über der Leinwand befindet haben Roman Maier und Lars Brinkmann wohl auch nicht alle Tage zu Gesicht bekommen.

      Gerade in Bezug auf den Sound möchte ich mich an dieser Stelle mal bei einigen Usern hier im Forum bedanken. Erst deren Infos über große Kino-Subwoofer mit THX Lizenz, Endstufen, Raumakustik und Klangqualität im Allgemeinen haben eine Verbesserung der Tonqualität ermöglicht...

      Zitat: HEIMKINO
      Bild- und Soundcheck
      Die nahezu perfekte Bilddarstellung, die Michael R. aus seinem Panasonic PT AE 2000E zaubert, kann an sich schon als Referenz bezeichnet werden, doch was das Lumière-Theater an Klangqualität zu bieten hat, gehört zum Besten, was wir je zu hören bekamen. Neben der satten und wenn es sein muss auch staubtrockenen Bassperformance, wusste uns das hier eingesetzte Soundsystem vor allem durch ein perfektes Surroundfeld zu überzeugen, welches auch nach mehrmaligem Platzwechsel nichts von seiner Qualität einbüßt
      Bilder
      • _MBR6193.jpg

        498,15 kB, 2.896×1.944, 620 mal angesehen
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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    • Original von George Lucas
      HEIMKINO-Ausgabe 9/10 September/Oktober 2009
      Mein Lumière Heimkino wurde geadelt.

      In der kommenden Ausgabe 9/10 2009 der HEIMKINO (erhältlich ab Freitag 14.08.09) erscheint ein 5 Seiten langer Bericht über mein Lumière-Kino mit zahlreichen Fotos.
      Der Bild- und Toncheck liest sich nicht nur gut, sondern gibt mir die Gewissheit, dass ich vieles richtig gemacht habe...
      Ein Array von 10 Surroundlautsprechern, 3 Sitzreihen und einen rund 30 kg schweren Center, der sich über der Leinwand befindet haben Roman Maier und Lars Brinkmann wohl auch nicht alle Tage zu Gesicht bekommen.

      Gerade in Bezug auf den Sound möchte ich mich an dieser Stelle mal bei einigen Usern hier im Forum bedanken. Erst deren Infos über große Kino-Subwoofer mit THX Lizenz, Endstufen, Raumakustik und Klangqualität im Allgemeinen haben eine Verbesserung der Tonqualität ermöglicht...

      Zitat: HEIMKINO
      Bild- und Soundcheck
      Die nahezu perfekte Bilddarstellung, die Michael R. aus seinem Panasonic PT AE 2000E zaubert, kann an sich schon als Referenz bezeichnet werden, doch was das Lumière-Theater an Klangqualität zu bieten hat, gehört zum Besten, was wir je zu hören bekamen. Neben der satten und wenn es sein muss auch staubtrockenen Bassperformance, wusste uns das hier eingesetzte Soundsystem vor allem durch ein perfektes Surroundfeld zu überzeugen, welches auch nach mehrmaligem Platzwechsel nichts von seiner Qualität einbüßt


      Glückwunsch, :respekt: eigentlich wollte ich mir die HK nicht mehr kaufen, aber jetzt mach ich noch eine Ausnahme :biggrin:
      Kellerkino: JVC HD350 mit ISCO 3L, Leinwand 21:9 280cm, Marantz AV 7005, Rotel RB-1070, Rotel RMB-1075, Canton GLE 7.2, ClarkeTech 5000 HD Combo Plus, Philips BDP-9500, PS3, Xtreamer+e-TRAYz, Logitech 885 mit Lightmgr.
    • Na dann gratuliere ich auch (noch) ein mal,
      :jump:Herzlichen Glückwunsch :jump:

      zur dieser Auszeichnung!

      Das Dein Lumière von der HEIMKINO so hoch gelobt wird, zeugt von akribischen und perfekten Arbeit, die Du geleistet hast!
      Dir und Deinen Lieben,wünsche ich noch viel Spaß in Deinen Lumière!!!



      Member of "Heimkinofreunde Niedersachsen"

    • Das wurde aber auch Zeit! Na, da werde ich mir die nächste Ausgabe auch wieder mal kaufen! :yes:

      Dein unerschöpfliches Streben nach Perfektionismus hat sich gelohnt! Meinen größten Respekt für diese Leistung und Kompetenz mit der Du unermüdlich ans Werk gehst hattest Du bereits vorher!

      In diesem Sinne: Weitermachen, jemand wie Du findet immer was zu verbessern.
    • Hi,

      na da sag ich zuersteinmal ersteinmal ganz herzlichen Glückwunsch ! (Auch wenn ich bei Deiner Fachkompetenz nix geringeres erwartet hätte ;) :yes:).

      An dieser Stelle vielleicht mal von meiner Seite ein riesengrosses Dankeschön an Deine äusserst !!! interessanten und lesenswerten Beiträge, und auch konkrete Hilfestellungen.

      Mit denen habe ich z.B. meine PS3 sowie meinen PTAE 3000 absolut perfekt einstellen können :wink:.

      Im Ernst, tolles Kino, und tolle Beiträge hier im Forum.

      Mann kann echt nur hoffen, dass Du noch lange Spass an diesem Hobby haben wirst.
      Weiter so !

      Lg,

      Theoden
    • Nabend,

      nun bist du auch mal abgelichtet ! :biggrin:
      Glückwunsch zum Monatskino und Performancebewertung.

      Dein Spaß an der Sache und auch gewisse Ansprüche an Klang und Bild sind für dich auch Vorraussetzung.

      Also immer weitermachen...

      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."
    • Hi George,

      auch von mir meinen Herzlichsten :biggrin: :biggrin:

      Wurde ja auch mal Zeit, daß dein Kino in der Zeitung erscheint. Ich werde gleich mal am Freitag am Kiosk aufschlagen und wenn ich die Jungs von der HK in der nächsten Woche kennenlernen werde gleich mal fragen, wie es denn bei Dir so war :biggrin:

      gruß, heidax
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