Lumière - 2025: Dolby Atmos und die Ausrichtung der Deckenlautsprecher

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    • Zep68 schrieb:

      Mir kam z.B. ein Sony 790 aus normalem Sitzabstand (ca. 3,5m) immer schärfer/crisper vor als ein JVC der N-Serie. Eben dank RC der Sonys
      Wie Du schon richtig schreibst, das liegt vorrangig an der "Realty Creation" und deren Einstellungen.
      Dieser Look gefällt vielen. JVC geht jetzt einen ähnlichen Weg, so dass man diesen typischen "Sony-Look" beim JVC via MPC auch hinbekommt - mit einem DLA-NZ500/700/800/900.
      Die native optische Schärfe fand ich schon immer bei beiden Marken sehr gut.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Lumière - 1/2 Million Klicks

      An dieser Stelle möchte ich mich mal bedanken. Über 500.000 Klicks hat mein Bauthread mittlerweile erreicht. Das große Interesse an meinem Heimkino freut mich.
      Ich werde weiter berichten, weil ein Kino wird ja niemals fertig.
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Lumière
      JVC DLA-NZ500 vs. DLA-NZ800
      Ich habe in den letzten Tagen den JVC DLA-NZ800 mit dem DLA-NZ500 in meinem Heimkino verglichen.
      Die spannende Frage zum Ergebnis: Werde ich meinen NZ800 verkaufen und mir den NZ500 zulegen? Immerhin kann ich hierbei rund 10.000 Euro einsparen. Kurze Antwort: Nein! Der DLA-NZ800 wird auch weiterhin in meinem Heimkino bleiben.
      Das sind die Gründe:


      Kurzer Vergleich: JVC DLA-NZ500 vs. DLA-NZ800
      Der DLA-NZ500 ist etwas leiser als mein DLA-NZ800, wenn beide Geräte im hohen Laserlichtmodus laufen. Hierbei erzielt mein DLA-NZ800 eine Lichtausbeute von 2500 Lumen (HDR), während der NZ500 auf 1920 Lumen (HDR) kommt. Der Kontrast des NZ500 beträgt ordentliche 24.500:1, während der On/Off-Kontrast meines NZ800 mehr als doppelt so hoch ausfällt. Im Bild ist das zu sehen, weil der NZ800 Inhalte viel heller herausarbeitet. Highlights in HDR strahlen schlichtweg mehr und die Plastizität und Farbbrillanz sind sichtbar besser, aufgrund der höheren Lichtausbeute und des besseren Kontrastumfangs. Aber das darf man bei 10.000 Euro Aufpreis auch so erwarten.
      Für sich allein betrachtet, macht der DLA-NZ500 alles noch eine Spur besser als das Vorgängermodell NP5.


      Die Bewegungsschärfe des DLA-NZ500 ist herausragend gut. Bei Filmen mit 24 Hz gibt es ganz leichtes 24-Hz-Zittern, aber die feinen Inhalte sind messerscharf zu sehen. Wenn ich beim NZ800 e-ShiftX und CMD ausschalte und die Schärferegler identisch einstelle, gleichen sich die bewegten Bilder wie ein Ei dem anderen. Der NZ800 hat hier also keine Nachteile, sondern gefällt ebenso gut bezüglich der nativen 24-p-Darstellung.


      Großartig finde ich das neue Objektiv des NZ500, weil es mit min. Zoom (max. Weitwinkel) eine größere Bildfläche ausleuchtet. Für eine 3-Meter-Leinwand im CS-Format bedarf es bei meinem NZ800 eines Abstandes von mindestens 4,29 Meter. Die Angaben in den Datenblättern des NZ500 sind teilweise widersprüchlich. Daher habe ich selbst nachgemessen: Der DLA-NZ500 braucht mindestens 3,75 Meter, um eine 3-Meter-Leinwand auszuleuchten. Beide Maße beziehen sich auf "Zoom" (17:9 Seitenverhätlnis des D-ILA-Chips).
      Für meine 3,20 Meter breite Cinemascope-Leinwand von Screen Research reicht die Brennweite beider Optiken nicht aus, so dass ich auch weiterhin die günstige Vorsatzlinse nutzen muss, um das Bild formatfüllend auf die Leinwand zu projizieren.


      Darüber hinaus wurde das OSD des NZ500 komplett neu strukturiert. Komplett! Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil einige Regelungen kaum wiederzufinden sind. Dazu in meinem Test später mehr. Erstkäufer eines JVC werden damit aber gut klarkommen, weil Bildeinstellungen, HDMI-Signaleinstellungen und Installation komplett voneinander getrennt wurden.


      Fazit
      Der JVC DLA-NZ500 ist bezüglich der Bildqualität ein sichtbarer Schritt nach vorne gegenüber dem Vorgängermodell DLA-NP5 - bleibt aber erwartungsgemäß hinter dem DLA-NZ800 zurück. Auch wenn man darüber streiten kann, ob die bessere Darstellung des DLA-NZ800 diesen hohen Aufpreis wert ist - er bleibt weiterhin hier!
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Lumière
      Preiswertes 8K-HDMI-Kabel in 15 Meter Länge


      Meine 8K-Tests zeigen, dass der JVC DLA-NZ800 diese Inhalte sichtbar höher aufgelöst abbildet, als 4K-Material.
      Darüber hinaus hat meine Untersuchung ergeben, dass 4K-Inhalte auf 8K hochskaliert ebenfalls mehr Feindetails aufweisen, als nativ projiziert.
      Getestet habe ich das mit einem 2-Meter-HDMI-Kabel, welchen den Zuspieler direkt mit den Projektor verbunden hat.

      Leider ist mein 2020er Ugreen-HDMI-2.0-Kabel nicht imstande, diese höhere Bandbreite auf 10 Meter Länge zu transportieren. Es kommt schlichtweg kein Signal am Projektor an.
      Aus diesem Grund habe ich mir bei Amazon ein HDMI 2.1-Kabel von Ugreen bestellt, das 4K@120 Hz und 8K@60 Hz unterstützen soll.
      Der Befund meiner Untersuchung ist eindeutig: Es funktioniert. Fehlerfrei.
      8K-Inhalte werden bis zu 60 Hz übertragen.

      Wer ein ordentliches HDMI-2.1-Kabel in 15 Meter Länge sucht, dem kann ich dieses hier empfehlen:

      UGREEN HDMI 2.1 Glasfaser Kabel 8K@60Hz
      Preis: 59,99 Euro
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Lumière
      Dolby Atmos
      Müssen Deckenlautsprecher auf den Hörplatz angewinkelt werden?


      Lumière - Foto Michael B. Rehders_0012.jpg
      Foto: Michael B. Rehders - Heimkino Lumière

      Dolby Atmos
      Das Soundformat "Dolby Atmos" hat sich im Heimbereich gegen "Auro 3D" mittlerweile durchgesetzt. Die Anordnung der Deckenlautsprecher für die Höhen-Effekte sind vorgegeben. Dolby hat spezifiziert, wo die so genannten Top-Speaker platziert werden sollen. Sogar die entsprechenden Winkel werden genannt.
      Doch noch immer wird heftig darüber diskutiert, ob die Deckenlautsprecher auf den Referenzplatz angewinkelt werden müssen. Während bei den Frontlautsprechern hierüber weitgehend Einigkeit herrscht, dass die Stereolautsprecher Richtung Hörplatz gedreht werden sollten, um einen besseren Klang zu erhalten, gibt es bei den Surround- und Top-Speakern unterschiedliche Meinungen.

      Ich beobachte immer wieder auf meinen Leserkino-Touren, dass vielfach Deckenlautsprecher senkrecht nach unten abstrahlen. Damit strahlen sie nicht Richtung Referenzplatz ab, sondern beschallen direkt den Fußboden darunter - einen bis zwei Meter vor dem Zuschauer.

      Nun habe ich die Aufstellungen mal genauer untersucht.
      Zunächst habe ich die Lautsprecher nach unten abstrahlen lassen, eingemessen via Audyssey und mir das Ergebnis angehört:
      Der Klang von der Decke ist zu hören. Die einzelnen Kanäle sind klar zu orten. Weibliche Stimmen klingen tonal gleich. Dennoch liegt eine Art "Schleier" auf dem Klangbild. Höhen sind nicht so präsent wie von den Frontlautsprechern, obwohl Audyssey diese um bis zu 10 Dezibel angehoben hat.

      Lumière - KCS SR10 und JVC DLA-NZ8 - Foto Michael B. Rehders.jpg
      Foto: Michael B. Rehders - Deckenlautsprecher flach unter die Decke montiert


      Als nächstes habe ich die vier Deckenlautsprecher angewinkelt, sie präzise auf den Referenzplatz ausgerichtet und neu eingemessen. Die Anhebung der Höhen beträgt jetzt nur noch 4 Dezibel anstatt 10!
      Trotz der recht breiten Abstrahlcharakteristik der KCS SR10-Surrounds wird der "Schleier" vom Klanggeschehen gezogen. Höhen sind jetzt exakt so zu hören wie von den Frontlautsprechern. Die Frauenstimmen tönen weiterhin sehr natürlich. Darüber hinaus hat aber die Präzision zugenommen und sogar die Feindynamik. Am meisten verbessert sich die Räumlichkeit. Die Deckenlautsprecher sind deutlich hörber besser ins gesamte Geschehen eingebunden, ohne dass sie sich in der Vordergrund spielen. Es klingt schlicht und ergreifend richtiger.

      Lumière - KCS SR10 und JVC DLA-NZ800 - Foto Michael B. Rehders_2025.jpg
      Foto: Michael B. Rehders - Deckenlautsprecher auf den Hörplatz ausgerichtet



      Fazit:
      Wenig überraschend tönen die Deckenlautsprecher viel räumlicher, klarer und besitzen mehr Feindynamik, wenn sie auf den Hörplatz ausgerichtet sind, anstatt auf den Fußboden vor/hinter dem Referenzplatz abstrahlen. Exakt wie bei den Frontlautsprechern, Center, Rears profitieren die Top-Speaker von einer gewissenhaften Ausrichtung. Sowohl klanglich als auch messtechnisch ergeben sich ein übereinstimmendes Ergebnis.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Lumière
      Leinwandkorrektur und Neukalibrierung des Projektors


      Nachdem ich die Deckenlautsprecher neu konfiguriert hatte, nahm ich mich einer weiteren Baustelle an, die ich schon recht lange vor mir hergeschoben habe.
      Ich habe die Leinwand 10 Zentimeter zurück versetzt. Der Sinn: Nun ist es mit der Seitenkaschierung sogar bei geschlossenem Vorhang möglich, die gewünschten Positionen anzufahren. Ich kann also auf meiner Cinemascope-Leinwand die nicht genutzten Bereiche links und rechts kaschieren. Filme und Sportübertragungen in den Formaten 16:9, 1,85:1, 2,00:1 wirken etwas plastischer, weil das mattweiße Leinwandtuch schwarz abgedeckt ist.

      Dafür musste ein neuer Pfosten aufgestellt und befestigt werden. Dabei fiel dem Handwerker auf, dass sich das rund vier Meter lange Brett, unter dem die Motorschienen für Kaschierung und Vorhang befestigt sind, sich leicht nach vorne geneigt hatte über die Jahre. Das wurde gleich mal behoben.

      Ein neuer Trägerbalken musste eingezogen werden, um die Leinwand daran zu befestigen.

      Alles in allem benötigten wir für Zuschnitte, Montage, Installation und Anpassung der Leinwand knapp sechs Stunden. Die Leinwand musste nämlich auch noch rund fünf Zentimeter tiefer aufgehängt werden, weil der Projektor ansonsten einen Teil des Bildes gegen die Deckenlautsprecher projiziert hätte.

      Bei dieser Gelegenheit habe ich die FW 2.0 auf meinen JVC DLA-NZ800 aufgespielt, weil das Bild in der Größe geringfügig angepasst werden musste.
      Hierbei bestätigen Messungen meine Beobachtung, dass die neue Firmware bei meinem Projektor den Weißpunkt verschoben hat. Es bekam einen leichten Gelbfarbstich, der in einer Grautreppe mit bloßen Auge für mich sichtbar war. Das war aber schnell korrigiert.

      Jetzt funktioniert alles wie gewünscht - und die Farben des Projektors sind wieder präzise.

      JVC DLA-NZ800 - Messung_Graustufen_Werkseinstellung_1400 Stunden-FW2.jpg
      JVC DLA-NZ800 - Nach dem Reset mit FW 2.0 sieht der Graustufenverlauf des Projektors so aus.

      JVC DLA-NZ800 - Messung_Graustufen_Kalibriert_1400 Stunden-FW2.jpg
      JVC DLA-NZ800 - Nach der Kalibrierung verlaufen RGB mustergültig um 100 %.

      JVC DLA-NZ800 - Messung_Farbraum Rec.709_Kalibriert_1400 Stunden-FW2.0.jpg
      JVC DLA-NZ800 - Der Farbraum Rec.709 sieht ebenfalls tadellos aus und wird 100 % abgedeckt.

      JBL 3678 - hinter der Leinwand - Foto Michael B. Rehders.jpg
      Foto: Michael B. Rehders - Hinter der Leinwand habe ich die JBL 3678 neu angeordnet und eingemessen.

      Lumière - mit Screen Research FS3 ClearPix Ultimalte 0.75 - Foto Michael B. Rehders_0009.jpg
      Foto: Michael B. Rehders - Kaschierung und Vorhang lassen sich nun vollständig öffnen, so dass die sichtbare Bildbreite von 3,20 Meter auf meiner Screen Research FS3 ClearPix Ultimate vollkommen frei ist.

      Lumière - Foto Michael B. Rehders_0012.jpg
      Foto: Michael B. Rehders - Der Vorhang deckt die Leinwand im geschlossenen Zustand vollständig ab. Dahinter kann der Kasch auf Knopfdruck das gewünschte Seitenverhältnis anfahren.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

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    • Kippschalter schrieb:

      Warum hast den Balken nicht Schwarz gemacht?
      Den Balken sieht man nicht von den Sitzplätzen. Deshalb habe ich ihn unbehandelt gelassen.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, 60 m³, Projektor: JVC DLA-NZ8, Leinwand: Screen Research ClearPix Ultimate Weiß, Lautsprecher: JBL 3678 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
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