Angepinnt Bildformat 16/9 oder 21/9 ? Lösungen mit Zoom, Maskierung und Anamorphot.

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    • Nach zwei 16:9 Leinwänden bin ich bei einer Cinemascope Leinwand gelandet. Die tut nun seit einiger Zeit ihren Dienst und ich würde nie mehr zurück zur 16:9 Leinwand gehen. Cinemascope Leinwände lassen bei mir einfach viel mehr echtes Kinofeeling entstehen, als 16:9 Leinwände.

      Mit den Untertiteln kann das allerdings tatsächlich ein Problem sein. Häufig ist die erste Zeile der Untertitel im Bild und die zweite Zeile in der Maskierung. Aber selbst auf DC Fix Maskierung kann man die Untertitel bei mir noch gut lesen. Zum Testen eignet sich die Letters from Iowa Jima HD DVD ganz gut, glaube ich... - obwohl ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher bin, ob der Film überhaupt in Scope ist... egal - bei einer 16:9 Leinwand ist die Lage der Untertitel letztendlich genauso.

      Sehr praktisch finde ich an 21:9 Leinwänden übrigens die Maskierung, wenn man eine MANUELLE Maskierung einsetzt. An meinen 16:9 Leinwänden hatte ich verschiedene manuelle Systeme mit Klettband und später mit Magneten eingesetzt, aber das war irgendwie nie das Wahre und das Umstellen war immer ein Pain in the ****. Die seitlichen, auf langen Schubladenauszügen laufenden Maskierungen meiner Scope Leinwand kann ich nun mit einem bis zwei Fingern ruckzuck millimetergenau zurechtschieben.

      Also die Mischung aus authentischem Kinofeeling (insbesondere mit einem Sitzabstand deutlich unter dem 1,5fachen der Leinwandbreite) und komfortabler manueller Maskierung machen die Cinemascope Leinwand für mich unschlagbar.

      Aber man muss halt aufpassen, dass der Zoombereich ausreicht. Man muss das Bild groß genug zoomen können, damit 21:9 Filme in der Breite auf die Leinwand passen UND man muss das Bild klein genug zoomen können, damit 16:9 Filme in der Höhe auf das Bild passen.
      :popcorn:
    • Original von thx-man
      Hallo Beisammen.
      Also ich habe mich für eine 21:9 Leinwand entschieden.
      Und zwar für exakte 235cm breite und 100cm hoch. :freu:
      mfg


      Ich würde mir gleich eine CS Leinwand im 2.40:1 Format machen - dann hast Du auch dieses Format, welches immer mehr bei HD kommt, mit abgedeckt.

      Gruss
      Udo
    • Hallo,

      @UdoG

      glaube ich auch nicht,das es mit der Ps3 geht,ich dachte nur,ob die Jungs das problem endlich mal erkannt haben und die Untertitel bei den Hd-Scheiben ins Bild justieren,wo sie halt hin gehören :bigsmile:



      @Meister Li,

      vielen Dank für Deine gute Erklärung,das mit den Untertiteln stört mich schon sehr,aber vielleicht wird das auch irgendwann mit einem neuen Htpc für Hd-Scheiben realisiert werden.Die Ps3 wollte ich erstmal als Übergang nutzen,aber abhängig werde ich das vom neuen Beamer machen müssen,spiele da mit dem Sony vw 60 oder den vw 40,soweit ich das gelesen hab,ob beide einen elektrischen Zoom haben.Auch mit Deiner Lösung der Maskierung werde ich wohl für mich umsetzen,aber da werde ich mich dann weiter belesen ;)

      Lg cineman
    • Hi UdoG,

      das ist ja mal interessant,also das gilt doch aber nur solange,wie man einen Hardware Player einsetzt,weil mit Htpc kann ich via Zoomplayer ja anpassen,oder denke ich da jetzt falsch?
      Die Leinwand werde ich sowieso selbst bauen,da bin ich also noch flexible,wenn ich ca 250 cm breite anpeile,wie ist dann die Höhe bei 2,40 : 1 ?

      Und ich sehe gerade,das du ja einen vw 60 hast,funtioniert also gut mit dem elektrischen Zoom ?

      Danke schonmal für Deine Hilfe :bigsmile:
    • Hallo Cineman!

      Leinwandhöhe errechnen (2,40:1er LW):

      Leinwandbreite : 2,40

      Also bei Dir: 250 Breite :2,40= 104cm Höhe

      Ich setze ja ne ISCO II ein - der VW60 hat ja einen extra Modus zur anamorphen Wiedergabe. Von daher muss ich nicht direkt mit dem Zoom arbeiten. Sicherlich kann ich dann bei einem 2,35er Film das Bild verkleinern und dann aussen maskieren - aber da bin ich noch am tüfteln. Letztes WE bin ich ja erst mit meiner LW fertig geworden:

      Mein Wohn-/Heimkino

      Gruss
      Udo
    • Original von UdoG
      Welcher HD Film hat UT? Dann kann ich das auch mittesten...
      Udo


      U.a. haben Casino Royal und Harry Potter5 Untertitel. Diese befinden sich ausnahmslos in den Letterboxbalken. Eine Ausnahme ist der 2-zeilige Text. Da ragt dann die 1. Zeile ins Bild und die 2. Zeile in den unteren Letterboxbalken.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hallo George Lucas,

      aha,also dann haben die immer noch nix dazu gelernt,das ist ja echt traurig,warum machen die das nur,ist im Kino doch auch nicht,und bei einigen Filmen machen die das doch auch ins Bild,verstehe ich nicht.Also du kannst damit leben und liest es in der Maskierung ? Aber naja,dafür sieht eine Cinemascope einfach nur legger aus :bigsmile:
    • Original von cineman
      Hallo George Lucas,

      du kannst damit leben und liest es in der Maskierung ? Aber naja,dafür sieht eine Cinemascope einfach nur legger aus :bigsmile:


      Es gibt derzeit wohl zu wenige Heimkinofreunde, den CS mit Anamorphot nutzen, als dass die Industrie sich darauf eistellen will.
      Da auch ich meine Isco2 vor 2 Jahren verkauft habe, zoome ich das Bild bei CS so weit auf, dass die 2,40 Leinwand komplett gefüllt ist.
      Untertitel erscheinen tatsächlich unter dem Bild im schwarzen Kasch. Das ist noch gut lesbar und stört nicht im Film.

      An Filmabenden sind die Gäste immer begeistert, wenn die Leinwand sich immer weiter zur Seite öffnet. Die "Werbung" in 1,33, die Trailer in 1,85 und der Film dann in 2,40. Wenn es sich beim "Film" um Full-HD handelt, sind alle total begeistert. Da ging bei ersten mal ein richtiges Raunen durch die drei Sitzreihen :yes:
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hi,

      mal ne Frage zur Ausleuchtung der Leinwand.

      Wie kann ich denn ausrechnen, ob ein Beamer (bei mir im Moment noch PT AE 700, viell. bald AE2000) für eine 21:9 Leinwand in cas 3,10m Breite ausreicht?
      Nat. bei komplett abgedunkeltem Kinoraum.

      Oder gibt's da irgendwo Tabellen?

      Tschau
      Stefan
    • noch eine frage zu dem cs format, welche max. auflösung wird denn da in der regel verwendet ? 1920 in der breite und 822 in der höhe ? das würde dann ja nicht mehr full hd entsprechen, oder mache ich da gerade einen denkfehler ?
      Grüsse mckracken

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mckracken ()

    • Original von Birdie
      Hi,

      mal ne Frage zur Ausleuchtung der Leinwand.

      Wie kann ich denn ausrechnen, ob ein Beamer (bei mir im Moment noch PT AE 700, viell. bald AE2000) für eine 21:9 Leinwand in cas 3,10m Breite ausreicht?
      Nat. bei komplett abgedunkeltem Kinoraum.

      Oder gibt's da irgendwo Tabellen?


      Hallo Stefan,
      solltest du dich für den Panasonic PT-AE2000E entscheiden, kannst du ihn mit folgenden Einstellungen problemlos bis 3,50 Meter Bildbreite betreiben. Du bewegst dich dann immer noch innerhalb der SMPTE-Norm für Kinobrojektion von 12-22 fL (16 fL wird als Fix genannt).
      [PANASONIC PT-AE 2000 FILTERTUNING DOCH NUR VOODO? Mehr Licht mit BTB&WTW?]


      Eine Tabelle, um die Helligkeit von Lumen in Foot-Lamberts auf deine Leinwandgröße umzurechnen, findest du übrigens hier:
      [projektoren-datenbank.com/kalk…kulator2.php?angabe=3mx62]

      @mcracken:
      Deine Beobachtungen sind durchaus richtig. Genau aus diesem Grund haben Kinos mit digitaler Projektion immer wieder Schwierigkeiten mit der Bildauflösung durch sichtbare Artefakte und wahrnehmbaren Screendoor bei der Cinemascope-Projektion.
      Aus diesem Grund will die Filmindustrie schnellstmöglich von der derzeitigen 2K-Auflösung auf 4K "aufrüsten" und diesen vorerst als Kinostandard durchsetzen (6K ist bereits im Gespräch).

      Ein einfaches Rechenbeispiel hierfür:
      Solltest du zu Hause ein 3 Meter breites Cinemascope-Bild in Full-HD projizieren und etwa 3,70 Meter von der Leinwand entfernt sitzen, entspricht das in etwa dem mittleren Platz eines Multiplex-Kinosaals.
      Die Bildqualität kann man schon als sehr gut beschreiben.
      Mit der 4K Projektion würdest du auf selbigen Sitzabstand nun annähernd die selbe Bildqualität erhalten, obwohl das Bild sogar 6 Meter Breit ist und doppelt so hoch wie bisher.
      In einem Kino würde das etwas ein sehr scharfen Bild bedeuten, dass du aus der 3. oder 4. Sitzreihe wahrnimmst.
      Diese Bildqualität ist mit der heutigen Kopiengenation des 35mm Films, die wir im Kino zu sehen bekommen, nicht mehr möglich.
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • hi George,

      danke für deine aufklärenden worte.

      eine frage bzw. antwort hätte ich aber noch, vielleicht kannst du mich da auch wieder etwas erleuchten.

      ich lese hier immer wieder von einer speziellen linse um in den genuss des cs formats zu kommen. wird diese linse zwingend benötigt ?

      hier noch ein interessanter kommentar aus dem avs forum, vielleicht könntest du hierzu auch noch was sagen ? wird die qualität durch das neu skalieren nicht verschlechtert ?

      For simple and cost effective, check out the Mitsubishi HC5500. It has a 2.35:1 screen mode that will downscale (shrink) 16:9 material to fit the height of a 2.35:1 screen. Changes ARs with the push of a button and no lens required. It also does both the stretch and squeeze needed to leave an anamorphic lens in place if you decide to get one in the future. Very CIH friendly.
      Grüsse mckracken
    • Original von mckracken

      ich lese hier immer wieder von einer speziellen linse um in den genuss des cs formats zu kommen. wird diese linse zwingend benötigt ?

      hier noch ein interessanter kommentar aus dem avs forum, vielleicht könntest du hierzu auch noch was sagen ? wird die qualität durch das neu skalieren nicht verschlechtert ?

      Diese "Breitwandlinse" nennt sich Anamorphot.
      Die allermeisten Kinos verwenden so eine Optik, um die Cinemascope-Filme auf die Leinwand zu projizieren.
      Da das "Streckverhältnis" sich von dem im Heimkino erheblich unterscheidet, können die Kinoanamorphoten (Faktor x2) kaum zu Hause genutzt werden.

      Ein paar Firmen haben sich aber auf die anamorphotische Projektion und Aufnahme im 16:9-Format spezialisiert. Dazu gehören u.a. Schneider und bereits seit Mitte der 1990er Jahren die Firma Isco Optik.

      Bis vor etwa 2 Jahren habe ich eine Isco2-Optik verwendet, um 16:9 DVDs über meinen damaligen XGA-Projektor (Pioneer RVD-XG 10), der nur ein 4:3 Panel besaß, im richtigen Seitenverhältnis schauen zu können.
      Diese Möglichkeit bietet sich nun auch für die 21:9 Filme, die auf einem 16:9 Panel abgespielt werden, da das "Streckverhältnis" der beiden Formate identisch ist.

      Nach ersten Tests auf meinem damaligen Panasonic AX100E hab ich die Isco2-Optik allerdings wieder verkauft. Sie brachte mir keinen Vorteil mehr. Der Pana war in der Lage alle Bildformate von 4:3 bis 2,35:1 mit seinem Zoom nahezu abzudecken.
      Das Betätigen des Zooms war bequemer als ständig die Isco-Optik vor den Projektor zu stellen, auszurichten oder wieder wegzunehmen.
      Darüber hinaus hat das Bild mit Isco2-Optik sichtbar an Im-Bild-Kontrast verloren und wirkte somit nicht mehr ganz so brillant. Außerdem ist das Bild mit Anamorphot "weicher" (nicht unschärfer) geworden.

      Diese negativen Eigentschaften der Isco 2 Linse + deren relativ kleiner Linsendurchmesser wurde mit der Einführung der neuen Isco3-Optik behoben.
      Allerdings kostet diese auch weit über 4000 Euro neu inkl. Halterung.

      Bevor ich nun einen "Mittelklasseprojektor" für unter 3000 Euro kaufen würde und einen Anamorphoten davor stelle, würde ich das freie Geld lieber in einen höherpreisigen Projektor investieren.

      ... aber wie oben schon geschrieben, gibt es hier einige sehr lesenswerte Threads, die sich mit den Vor- und Nachteilen anamorphotischer Optiken im Heimkino auseinandersetzen. Dazu gehören auch Prismen.

      Sehr gut gefallen mir persönlich die Projektoren, die bereits die anamorphote Wiedergabe implantiert haben. Dazu kann dir dann unser ANDY aus eigener Erfahrung aber sehr viel mehr sagen.
      Gruß
      George Lucas

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      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von George Lucas ()

    • Original von mckracken

      For simple and cost effective, check out the Mitsubishi HC5500. It has a 2.35:1 screen mode that will downscale (shrink) 16:9 material to fit the height of a 2.35:1 screen. Changes ARs with the push of a button and no lens required. It also does both the stretch and squeeze needed to leave an anamorphic lens in place if you decide to get one in the future. Very CIH friendly.

      Kannst du mir den Thread zeigen, wo im AVS-Forum du das gelesen hast? Meinetwegen auch per PM.

      Der HC6000 sollte ja die gleichen Funktionen haben. Aus dem Manual war mir jedenfalls nicht ersichtlich, was der 2.35:1 Mode macht.
      Aus dem oben geschriebenen interpretiere ich, dass in dem Mode Filme in 2.35:1 mit 1920*817 (ca...) wiedergegeben werden, aber dann 16:9 Filme auf 1452*817 runterskaliert werden, was ja auch nicht Sinn der Sache sein kann.

      Und so wie ich das beim HC6000 sehe, hat er bei Full-HD-Zuspielung KEINEN "stretch and squeeze " wie oben beschrieben.

      Ich werde mich mal nach dem Manual des HC5500 umsehen.
      Allerdings ist dessen Zoombereich zu klein, um mit der Zoom-Methode für CS zu arbeiten.


      edit: Der HC5500 hat tatsächlich im Gegensatz zu einem HC6000 einen "ANAMORPHIC1" und einen "ANAMORPHIC2" Mode. Es geht nur nicht klar hervor, ob das auch bei Full-HD-Zuspielung funktioniert.

      ANAMORPHIC1 ist der vertikale Stretch, der dann vom Anamorphot wieder horizontal entzerrt wird.
      ANAMORPHIC2 staucht dann ein 16:9-Bild horizontal um den Faktor 1,33 so dass es wieder als 16:9 wiedergegeben wird, wenn der Anamorphot immer vor dem Projektor verbleibt. Dabei nutzt man dann horizontal halt nur noch 1452 Pixel!

      Aber gerade bei den Amis scheint es viele zu geben, die den Anamorphot fest vor der Linse montiert haben. Zumindest der Galerie im CIH-Forum von AVSforum zufolge.
      Viele Grüße

      Christian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von audiohobbit ()

    • Nabend,

      Vom Gedanke her, sollte doch die 21:9 Projektion optisch das größere Bild abliefern, da es doch zahlenmäßig ca 90 % der Filme betrifft.
      Aus dieser Überlegung setze ich auf eine anamorp. Projektion, die dann NICHT den Sehschlitz auf der 16:9 LW rüberbringt.

      Außerdem möchte ich die volle Auflösung des PJ´s eben im 21:9 Format nutzen.
      Zwar sind alle Filme anamorph nur für 16:9 vorgesehen, doch das "Mehr" an Auflösung kommt gerade bei größeren LW Breiten einem in der Tat zur Gute.

      Ich hatte das in meinem Tread mal so beschrieben
      ZITATE:

      Die Vor - Verzerrung übernimmt ein Scaler, parallel mit dem PJ. Letzterer geht dann in "Theater Scope" Modus.
      Der Hauptgrund für eine dauerhafte Isco Installation ist die "Gleichheit, Anmutung" der proj. Bilder, egal ob ich nun die 21:9 oder 16:9 Formate nutze.
      Außerdem geht auch die Auflösung inkl. das "breiter" ziehen der Pixel (X Achse) parallel zurück bzw. bleibt gleich. Diese Art empfinde ich deutlich besser im Einklang mit den untersch. Formaten. Ich will zudem die volle Auflösung im CS Format und nicht im 16:9 Bereich.
      Auch bleibt der Ansi Kontrast konstant und die Helligkeit geht ebenfalls rel. konstant zurück.
      Zusammenfassend ist also der Bildeindruck absolut gleich, egal welches Format (außer 4:3) geschaut wird. Auch die Schärfe ändert sich so nicht.

      Eine weiterer Vorteil ist außerdem, dass ich alle Formatvarianten auf Knopfdruck (Crestron) sofort anwählen kann.
      Das gilt für die untersch 21:9 Formate und für die 16:9 Formate, die dann per "Blanking" und zusätzlich bei 16:9 mit der Zusatzmaskierung EXAKT in die Leinwandverhältnisse eingepaßt sind.
      (2,35:1 ; 2,37:1, 2,39:1, 2,40:1 ; 1,78:1, 1,82:1 ; 1,85:1). 4:3 ist dann natürlich nur frei auf der LW maskierbar (untergeordnete Variante).
      2 Aspekt ist die Problematik mit den ggf. Untertiteln im CS Format.
      Auch das habe ich per Knopfdruck sofort veränderbar, indem ich das CS Format blitzschnell zurück zoome.
      Das geht so schnell wie der Knopf an der Crestron bedient werden kann (Hartkey + Touch Key program.)

      Der Nutzen in meiner HK Umgebung bei fester Installation der Isco ist also nur von Vorteil. Ich möchte zudem immer ein sofortiges, angepaßtes Bild auf der LW schauen ohne lästiges "gefummel" an ZOOM, FOKUS, SHIFT oder SONSTIGES.
      Auch für andere Nutzer (Familie) ist es deshalb absolut einfach zu bedienen, da auch am Crestronpad selbst erklärend.
      Im übrigen garantiert der Verbund an höchstwertigen Optiken/Objektiven noch eine messerscharfe Abbildung auf der LW. Wäre letzteres nicht der Fall (und hätte ich ein Kissenverzerrung über 1,5 cm), dann hätte ich das bestimmt anders gelöst.

      Der Auflösungsverlust bei 16:9 Formaten ist allerdings so vorhanden und ja auch so gewünscht.
      ZITATE Ende


      FAZIT:
      In Verbindung mit dem Profiobjektiv am PJ und der Top Isco 3 Linse inkl. der ganzen SCaler/Crestron "Gimmicks" ist diese Lösung sicherlich so nicht zu verallgemeinern in Punkto Qualität generell mit einem Anamorphot.
      Es zeigt nur ein Beispiel, wie es sehr positiv gehen kann.

      Viele User haben jedoch nicht so gute Erfahrungen mit der "Ehe" einer Vortstzlinse, weil Ihnen das Bild zu sehr eine gewisse Abbildungsschärfe raubt, den Ansi Kontrast teils deutlich reduziert und auch die Randbereiche auf der LW sichtbar unschärfer projeziert werden !

      Das Problem ist zum Einen die Linse selbst (Prismen Auslese ; Prismasonic Anamorp. Typen ; Schneider und Isco Optiken in versch. Güten usw.) und zum größten Teil allerdings das Objektiv am betref. PJ und auch die zu oft sehr weitwinklig ausgelegten Objektive generell.
      Genau daran (IMO) scheitert es oder der eigentliche Sinn wird dann natürlich wieder durch andere Probleme so zu Nichte gemacht.
      Daher je besser die "Haus" Optik am PJ und je weiter der PJ auch entfernt zur LW steht, desto besser ist auch die Abbildung auf der LW.
      Leider bieten erst PJ Modelle ab 12-18 K€ bessere Objektive und dann machen Zusatzoptiken (IMO) auch erst Sinn. Nur das muss dann natürlich jeder selbst für sich entscheiden und das Vergleichs "Sehen" in den untersch. Konstellationen ist extrem schwierig in der Organisation, da kann ich ein "Lied" von singen.

      So aus diesem ganzen Umstand herraus nutzen viele User deshalb lieber den Zoom des betref. PJ´s und nutzen die volle HD Auflösung des PJ Probanden dann bei 16:9 statt bei 21:9 Material.
      Das ist sicherlich dann auch möglich, aber (IMO) nicht Kino Konform.
      Auch macht das seitliche Maskieren und ggf. sogar das "Reifahren" von Schals (li+re) auf der Leinwand mehr Kinofeeling aus.

      Eine weitere Möglichkeit (nur der Form halber hier mal ebenso erwähnt) sind sogenannte "Memory Lens" Varianten, die dann feste Einstellungsparameter auf der LW abrufen können.
      Also Zoom, Shift, Schärfe auf versch. Bildformate auf Knopfdruck exakt anfahrbar.
      Das in Kombination mit einer seitlich fahrbaren Maskierung ist Komfor und Kinofeeling zugleich.
      Leider nur extrem teuer und auch nur in spez. PJ ´s bereits verbaut.


      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ANDY ()

    • OK. D.h. du hast den Anamorphot fest installiert und 16:9 Material ist bei dir nativ auf dem Panel ca. 1452*vertical stretched 1080 und wird dann in die Breite gezogen.
      D.h. du hast gegenüber nativer 16:9-Darstellung mit 1920x1080 einen Verlust in der horizontalen Auflösung.

      Hast du mal Vergleiche angestellt, ob dieser Auflösungsverlust in der Breite zu sehen ist bei Filmen?

      Und hier nochmal die Frage an dich ANDY: Wie breit war nochmal deine Leinwand und wie groß ist der Sehabstand vom optimalen Platz?
      Viele Grüße

      Christian
    • Original von audiohobbit
      OK. D.h. du hast den Anamorphot fest installiert und 16:9 Material ist bei dir nativ auf dem Panel ca. 1452*vertical stretched 1080 und wird dann in die Breite gezogen.
      D.h. du hast gegenüber nativer 16:9-Darstellung mit 1920x1080 einen Verlust in der horizontalen Auflösung.


      So ist es. Daher bleibt ja die Anmutung des Bildes konstant, nur eben in untersch. Breite analog zur Auflösung.

      Original von audiohobbit
      Hast du mal Vergleiche angestellt, ob dieser Auflösungsverlust in der Breite zu sehen ist bei Filmen?


      Der ist zu erkennen. Wenn ich die Linse entferne und so im 16:9 Format schaue (also 1980 statt ca. 1452 Pixel) !
      In der Höhe ist der Unterschied nicht ganz so groß (statt ca. 820 jetzt 1080 Pixel). Aber schon zu erkennen auf meiner LW. Außerdem ist der Lichtgewinn ebenso ein Argument gewesen.

      Original von audiohobbit
      Und hier nochmal die Frage an dich ANDY: Wie breit war nochmal deine Leinwand und wie groß ist der Sehabstand vom optimalen Platz?


      LW Breite ist exakt 452 cm (21:9) und ca. 350 cm (16:9) bei konstanter Höhe dann.
      Entfernung zum optimalen Platz ist ca. 630 - 640 cm.
      Daher resultiert in etwa ein Verhältnis von ca. 1,4:1 bei CS Format (was ich nur mit HD Material so schaue)
      16:9 grundsätzlich und DVD´s oder mal TV (auch die mit CS Format) bleiben bei ca. 350 cm, was dann ein Verhältnis von ca. 1,8:1 ergibt.

      So ist es sehr angenehm zu schauen, wenn auch (IMO) es gern noch ein bischen breiter sein dürfte.
      21:9 mit ca. 530-550 cm Breite und 16:9 dann mit ca. 400-420 cm Breite wäre noch ein Ziel, was ich vielleicht noch in die Tat umsetzen werde. (Faktor ca. 1,15:1 bzw. 1,55:1)
      Denn das HD Material ist dafür absolut geeignet. Und auch DVD Material um 400 cm Breite geht noch relativ gut bei dem Abstand.

      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ANDY ()

    • Danke.

      Aber hier:
      In der Höhe ist der Unterschied nicht ganz so groß (statt ca. 820 jetzt 1080 Pixel).

      stimmt was nicht oder?
      Ich sprach von echtem 16:9 Material. Dann hast du ohne Anamorphot volle 1920*1080. Mit Anamorphot müsste dein Scaler doch aus 1920*1080 1452*1080 machen, und der Anamorphot die 1452 pixel wieder in der Breite auf der LW verteilen (Faktor 1,33 in die Breite stretchen).
      So nutzt du in beiden Fällen die vertikale Auflösung voll und verlierst nur in der horizontalen Auflösung.

      Die von dir angesprochenen 820 in der Höhe beziehen sich ja auf cinemascope-Material. Das meinte ich aber nicht.


      Ein Problem, das du wahrscheinlich nicht hast, ist wenn du bei deiner Festinstallation des Anamorphoten einen Computer anschliessen wolltest (um digitale Fotos zu projezieren). Da würde man dann ja nativ mit 1920*1080 zuspielen, der Scaler staucht das aber in der Breite und die Optik stretcht dann wieder. Bei Fotos die projeziert werden, geht das vielleicht noch, aber Schrift wird man wohl nicht mehr sauber lesen können.(Menüs etc.)
      Viele Grüße

      Christian
    • Original von audiohobbit
      Danke.

      Aber hier:
      In der Höhe ist der Unterschied nicht ganz so groß (statt ca. 820 jetzt 1080 Pixel).

      stimmt was nicht oder?
      Ich sprach von echtem 16:9 Material. Dann hast du ohne Anamorphot volle 1920*1080. Mit Anamorphot müsste dein Scaler doch aus 1920*1080 1452*1080 machen, und der Anamorphot die 1452 pixel wieder in der Breite auf der LW verteilen (Faktor 1,33 in die Breite stretchen).
      So nutzt du in beiden Fällen die vertikale Auflösung voll und verlierst nur in der horizontalen Auflösung.


      Mit Anamorphot habe ich bei 16:9 Format 1452x1080 über Scaler..richtig.
      Bei 21:9 dann 1980x1080, wobei der Scaler aus den ca. 820 wieder 1080 nativ scaliert. Somit ist das Pannel wieder voll angesteuert.


      Original von audiohobbit
      Ein Problem, das du wahrscheinlich nicht hast, ist wenn du bei deiner Festinstallation des Anamorphoten einen Computer anschliessen wolltest (um digitale Fotos zu projezieren). Da würde man dann ja nativ mit 1920*1080 zuspielen, der Scaler staucht das aber in der Breite und die Optik stretcht dann wieder. Bei Fotos die projeziert werden, geht das vielleicht noch, aber Schrift wird man wohl nicht mehr sauber lesen können.(Menüs etc.)


      Auch das geht noch wunderbar, da ja ein Mini Mac auch dranhängt.
      Trotz Scalierung ist die Schrift noch sehr Scharf.
      Klar ist ohne Anamorphot die Schrift dann wie gemeißelt bei der Breite, wenn ein Mac/Pc dranhängt.
      Signalumsetzung am 3 Chip DLP, Scalierung und die beiden Top Optiken sprechen da absolut nicht gegen so eine "verfremdete" Applikation.

      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."
    • Original von mckracken
      danke euch beiden, bin jetzt zwar mehr verunsichert denn je, ich denke aber dass eine 2,35:1 leinwand mehr sinn macht.


      Eine 2,40:1 Leinwand halte ich für durchaus sinnvoll, wenn du die entsprechenden technischen und räumlichen Vorraussetzungen erfüllen kannst.

      Ob du dieses tolle und superbreite Kinobild nun mit Hilfe eines Anamorphoten erreichst oder mit Hilfe von Zoom und Lens-Shift des Projektors, ist eigentlich egal.

      Ein echtes Cinemascope-Bild macht vor allem Spaß!
      Gruß
      George Lucas

      Mein HEIMKINO
      Lumière, 12 Plätze, Projektor: JVC DLA-N7, Leinwand: Alphaluxx Barium Reflax 4K, Lautsprecher-: KCS S-1200 (Front), KCS SR-10A (Surrounds/Top), KCS C -218-A THX (SUB), Receiver: Marantz SR7011, 4K-Player: Sony UBP-X800, Panasonic DP-UB824, Endstufen: 4x Crown XLS 402D, 1x Liker BST 930,
    • Hi,
      irgenwie komme ich hier nicht ganz mit.

      Wir sind uns doch sicher einig, dass ein skaliertes Bild in der Qualität immer schlechter ist als das Original. Setzen wir außerdem noch edelste Linsen voraus, damit durch den vorgesetzten Anamorphoten weder Kontrast, Helligkeit und Schärfe leiden.
      Damit bleibt noch immer das Problem, dass der CS-Film auf dem Datenträger (BluRay oder was immer) nur 820 Zeilen ausfüllt. 820 Zeilen auf 1080 (elektronisch) skaliert werden schlechter sein als 820 Zeilen optisch vergrößert. Wo soll also der Nutzen von Skalierung & Anamorphot sein?

      Ich akzeptiere, dass die Reduzierung auf 820 Zeilen von 1080 ein Lichtverlust ist. Oder anders herum: Das Skalieren von 820 af 1080 bringt im Idealfall 30% mehr Licht. In der Praxis wird es weniger sein. Wenn wir das unskalierte Bild einfach aufzoomen, kommt nämlich auch etwas mehr Licht aus dem Projektor.

      Die einfachere Handhabung leuchtet mir ein. Allerdings erfolgt eine Umstellung recht selten (so alle 2 Stunden). Damit kann ich gerade noch leben ;)
      Gruß RoBernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RoBernd ()

    • Original von Theoden
      @ Andy und natürlich alle anderen auch :wink:,

      Meint Ihr, dass eine Isco Linse (II oder ev. sogar III) an einem Planar 8150 mit Wetwinkelobjektiv (Zomm voll aufgedreht, Projektionsverhältnis daher 1.56) Sinn macht ??

      Gibts da schon Erfahrungen zu ?

      Lg


      Nabend,

      an dem Weitwinkel 8150 wirst du mit der Isco 2/Schneider (je nach LW Breite) mehr Kissenverzerrung bekommen können, was dann ggf. störend sichtbar wird. Nicht die Krümmung im Cash, sondern das Bild generell, wenn waagerechte Objekte etc. auftauchen im Bild.
      Mit der Isco 3 wird das dann sicherlich geringer ausfallen, aber auch hier kann es noch stören.

      Insofern mußt du das vorher im Test ausprobieren, denn mehr Licht bekommst du in jedem Fall.
      Auch der Zoom voll auf ist nicht wirklich gut, dass so auszureizen.
      Stelle doch einmal die reinen Zahlenwerte hier rein:

      a) LW Breite 21:9 gewünscht
      b) LW Breite 16:9
      c) Abstand PJ zur LW
      d) Exakte Objektiv Werte Faktor

      ANDY
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    • Original von RoBernd
      Hi,
      irgenwie komme ich hier nicht ganz mit.

      Wir sind uns doch sicher einig, dass ein skaliertes Bild in der Qualität immer schlechter ist als das Original. Setzen wir außerdem noch edelste Linsen voraus, damit durch den vorgesetzten Anamorphoten weder Kontrast, Helligkeit und Schärfe leiden.


      Die Scalierung auf diesen Wert ist definitiv nicht sichtbar im Signal, das ist also kein Problem.
      Je hochwertiger die Linsen, ich hatte es ja beschrieben...klar.

      Original von RoBernd
      Damit bleibt noch immer das Problem, dass der CS-Film auf dem Datenträger (BluRay oder was immer) nur 820 Zeilen ausfüllt. 820 Zeilen auf 1080 (elektronisch) skaliert werden schlechter sein als 820 Zeilen optisch vergrößert. Wo soll also der Nutzen von Skalierung & Anamorphot sein?
      Ich akzeptiere, dass die Reduzierung auf 820 Zeilen von 1080 ein Lichtverlust ist. Oder anders herum: Das Skalieren von 820 af 1080 bringt im Idealfall 30% mehr Licht. In der Praxis wird es weniger sein. Wenn wir das unskalierte Bild einfach aufzoomen, kommt nämlich auch etwas mehr Licht aus dem Projektor.


      Sicherlich bleibt der Datenträger mit 820 Zeilen so wie er ist. Eine Scalierung und Ausnutzung der vollen Auflösung am Chip ist jedoch sichtbar besser mit zunehmender LW Größe.
      Ein Aufzoomen bei größeren LW Breiten ist in den meißten Fällen schlechter in der Auflösung, weil auch die Objektive dann begrenzen in Punkto Randschärfe oder Farbsäume produzieren usw. !
      UNd auch der Lichtgewinn ist je nach Objektiv Zusammenspiel dann natürlich wichtig und nur von Vorteil. Auch sind keine waagerechten Maskierungen erforderlich oder der Lens Shift müßte beim Aufoomen bemüht werden.
      Der Gedanke ist also doch, dass das 21:9 Bild das BESSERE in der Darstellung sein soll und nicht das 16:9 Bild. Also analog zum Kinofeeling (auch die Helligkeit bleibt gleich usw.)
      UNd genau das ist der Reiz dieser Art Projektion, wenn auch eine entspr. seitliche Maskierung im Zusammenspiel agiert.

      Original von RoBernd
      Die einfachere Handhabung leuchtet mir ein. Allerdings erfolgt eine Umstellung recht selten (so alle 2 Stunden). Damit kann ich gerade noch leben ;)

      Welche Umstellung ?

      ANDY
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    • Nabend,

      @Theoden
      Hatte gerade gesehen, das du auf 360 cm Breite projezieren möchtest, von 480 cm Entfernung richtig ?
      Der Faktor ist 1,56 zu 1 (ich dachte du meinst das LW Abstandsverhältnis vom optimalen Sitzplatz im CS Modus) beim Zoom voll auf !

      480/1,56 = Ca. 307 cm Bildbreite (für 1,78:1 ergo 16:9)
      mit Anamorph. ergibt das ca. 408 cm Bildbreite (für ca. 2,37:1 ----Basis für 21:9 IMO)

      Also das wäre ja dann zuviel Breite !

      Bei dem Abstand von 480 cm muss ja dann noch die Zusatzlinse abgezogen werden (ca. 15 cm)
      also bleiben eff. ca. 465 cm übrig.
      360 cm (21:9) Bildbreite/1,33 = Ca. 270 cm Bildbreite bei 16:9
      465/270 ergibt Faktor von 1,72:1. Somit mußt du gar nicht mehr den Zoom voll bemühen.
      Im Gegenteil du bist in OPTIMALER Mitte !!
      (optionales Objektiv = 1,56-1,85:1 ; normales Objektiv = 1,86-2,4:1)

      Wenn du dann die Isco 3 nimmst, dann hast du ein grandioses Bild !
      Ich schätze dann die Kissenverzerrung auf maximal 1,6 cm oben und unten, was dann absolut im Cash verschwindet und auch in der Geometrie NICHTS ausmacht.
      Dann noch Kopfmontage und eine kl. Bastelblende zwischen Objektiv und Isco und das leichte Streulicht ist kompl. weg.
      Warum Isco 3 ?
      Ganz klar die Top Performance am Planar bleibt erhalten, der max. Lichtgewinn ist vorhanden, der Geringste Kissenverzug, die beste Randschärfe noch mit dem Objektiv, null Farbverschiebung und der Verlust an Ansi Kontrast ist am Geringsten.
      Außerdem bleibt die Isco 3 im Verkauf nahezu preisstabil !
      Leider wird das Teil aber um € 5000,00 kosten.
      Apropos LW:
      Bei Deckenprojektion (angeben bei Bestelllung) würde ich einen Gain von 1,1-1,2 vorschlagen, dann hast du auch fL Werte im 14-16 fL Bereich kalibriert mit frischer Lampe ca.
      Und denke an die seitliche Maskierung !!!!!!!

      Also tolle Geschichte macht Spaß garantiert !:bigsmile: :bigsmile:

      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ANDY ()

    • Hi Andy,

      danke für Deine ausführlich Info :yes:.

      Eigentlich ist der Abstand von 480 cm zur leinwand im Moment schon nicht machbar, nur mit extremen "Verrenkungen" wie Lensshift horizontal ausreizen und Möbel umräumen etc.

      4,25 +- ein paar cm bekomme ich aber auf jeden Fall hin.
      Daann müsste der zomm aber voll auf 1,56 aufgedreht sein... Meinst Du dass darunter die Projektion sehr leiden würde ?

      So eine Iscco III ist schon eine Investition, die ich mir aber vorstellen könnte, wenn mir der Zusatznutzen absolut zusagt, und Wertstabilität ist auch ein wichtiges Argument für mich.

      Nicht allein schon aufgrund der geringen Distanz zur Leinwand ist die Projektorauswahl bei 360 m gewünschter LW Breite ja extremst eingeschränkt, von daher :wink:.

      Wie gross schätzt Du denn die Wahrscheinlichkeit ein, dass es in Zukunft 21/9 Projektoren geben wird ?

      Warum sollte man bei Deckenprojektion einen (höheren) Gain nehmen ?

      Und kann man die Isco auch kopfüber montieren, gibt es da "Halter" für ?

      Meinst Du mit einem hochwertigen Weitwinkelobjektiv (d.h) ohne anamorphe Verzerrung von z.B. Schneider Kreuznach, welches man noch vor den Proki stellt könnte man auch gute Ergebnisse erzielen ?

      Und kann man beim Planar 8150 die Linse im Lichtweg lassen, hat der dafür auch eine Verzerrfunktion ?

      Fragen über fragen, wäre für Tipps wirklich dankbar ! :yes:

      Liebe Grüsse
    • Original von Theoden
      Hi Andy,

      danke für Deine ausführlich Info :yes:.

      Eigentlich ist der Abstand von 480 cm zur leinwand im Moment schon nicht machbar, nur mit extremen "Verrenkungen" wie Lensshift horizontal ausreizen und Möbel umräumen etc.

      4,25 +- ein paar cm bekomme ich aber auf jeden Fall hin.
      Daann müsste der zomm aber voll auf 1,56 aufgedreht sein... Meinst Du dass darunter die Projektion sehr leiden würde ?


      Nabend,

      mache ich gern kein Problem !
      425 cm Abstand mit Isco (also ca. 440 cm bis PJ) richtig ?
      Die Projektion wird sicherlich bei Vollausreizung etwas Performance in den Ecken rauben.
      Daher versuche in jedem Fall den Abstand mögl. weiter auszureizen !
      Was aber gar nicht gut ist, den Lens Shift voll auszureizen, das geht mit kl. Linsen (Isco 2 + Schneider) dann in die Hose !
      Also geht das nicht besser ? Es wäre doch Schade hier Bildpotential zu verschenken, wenn du so schon für Qualität sorgst. Oder du mußt etwas Bildbreite lassen (350 cm CS z.B.).

      Original von Theoden
      So eine Iscco III ist schon eine Investition, die ich mir aber vorstellen könnte, wenn mir der Zusatznutzen absolut zusagt, und Wertstabilität ist auch ein wichtiges Argument für mich.
      Nicht allein schon aufgrund der geringen Distanz zur Leinwand ist die Projektorauswahl bei 360 m gewünschter LW Breite ja extremst eingeschränkt, von daher :wink:.


      Ich sag es noch einmal mit der Kombi wirst du nicht mehr unter 350 cm Bildbreite schauen wollen ! (Ich habe die Kombi schon im WZ bei mir probiert, allerdings mit Normalobjektiv).
      Was auch ein wirklicher Vorteil ist, ist der stabile Lensshift. Das ist besser so, als eine Wackelnummer und dann aber Motor. Zoom u. Fokus. Natürlich wäre Zoom + Fokus motorisch ein Vorteil, aber einmal eingestellt (auch hier ist der Planar stabil) paßt das dauerhaft.

      Original von Theoden
      Wie gross schätzt Du denn die Wahrscheinlichkeit ein, dass es in Zukunft 21/9 Projektoren geben wird ?


      NULL Chance !!!!!!!!!!!!!!

      Original von Theoden
      Warum sollte man bei Deckenprojektion einen (höheren) Gain nehmen ?


      Nein das bezog sich auf einen generellen Gain über 1.0.
      Kommt der von der Decke ist die Reflexion zum Boden, was dann weniger den Raum aufhellt.
      Außerdem ist der PJ dann im Steulicht minimiert (mit Blende kompl. weg) und die generellen Raumreflexionen etwas weniger angeregt. Und natürlich der Vorteil mehr fL zu bekommen ohne an Schwarzwert etc. zu verlieren. Auch hast du den Tick mehr Lichtreserve, wenn die HPM Lampe an Heligkeit verliert.

      Original von Theoden
      Und kann man die Isco auch kopfüber montieren, gibt es da "Halter" für ?


      Als Standart kommt das Teil mit doppelter Seitenführung und massiver Aluplatte inkl. festen Stellhebeln. Das "Ding" ggf. direkt an die Decke schrauben und da wackelt absolut NICHTS !
      (Besser auf Holzplatte und diese mit Isco dann an die Decke, denn dazwischen sollte ja noch die Selbstbaublende in METALL !)

      Original von Theoden
      Meinst Du mit einem hochwertigen Weitwinkelobjektiv (d.h) ohne anamorphe Verzerrung von z.B. Schneider Kreuznach, welches man noch vor den Proki stellt könnte man auch gute Ergebnisse erzielen ?


      Nein das wird nicht gut funktionieren ! Wenn du ein Zusatzweitwinkelobjektiv noch vor das eigentliche Weitwinkel stellst, was gewinnst du dadurch ? Deutlicher Ansi Kontrast Verlust um 30 % geschätzt und ggf. sogar farbversch. Parameter im Lichtweg der LW. Und Lichtverlust usw. !
      Das würde nur funktionieren, wenn das EIN Weitwinkel direkt im PJ ist, nur nicht mit anamor. Projektion verwechseln !
      Bitte mache nicht den Fehler den Anamorphot nur deswegen zu nutzen, weil du mehr Bildbreite haben willst, weil die Entfernung PJ - LW zu gering ist ! Das sind 2 Paar Schuhe.

      Original von Theoden
      Und kann man beim Planar 8150 die Linse im Lichtweg lassen, hat der dafür auch eine Verzerrfunktion ?


      Das hat er an Board. Was ich nicht mehr weiß ist, ob der auch gewisse Blankingfunktionen (u.a. Anpassung des 21:9 Formates) implementiert hat.
      Wie ich beschr. habe ist das "Drin lassen" optisch gleich in der Anmutung, daher würde ich gerade auch in der Ehe, das absolut so machen.
      (optional kannst du noch das Zusatz Motor Schlitten Paket ordern, dann ist die Isco 3 gleich voll flexibel um € 2500,00....IMO nicht nötig).


      Original von Theoden
      Fragen über fragen, wäre für Tipps wirklich dankbar ! :yes:

      Liebe Grüsse


      Na dafür ist doch das Forum ! :yes:
      Und mir macht das eh Spaß !
      Was ich dir auf jeden Fall raten würde (bei dieser gewissen Problematik in der Aufstellung) eben gleich zur Isco 3 zu greifen. Damit bist du immer auf der sicheren Seite und auch das :"Ach hätte ich doch ! " Gefühl wird niemals auftauchen.
      Was als Option sicherlich noch gut zum Komfor usw. stehen würde, wäre ein guter Scaler/Verteiler/Bildspeicher Gerät, was dann per Preset gewisse feste Bildstände noch einfacher anfahrbar macht.

      Ein guter Händler wird das Probe Spiel mit der Bestell Isco 3 mitmachen ! Und wenn das ganze Setuo dann partout nicht im Raum so zu integrieren ist, dann wird "er" eine andere Lösung bringen müssen. Genau diesen Tenor würde ich dann auch so vertreten.
      Wenn es paßt, dann bezahlen, wenn nicht dann bitte andere Lösung !
      Der Deal wäre fair !

      Viel Spaß bei deinem Unterfangen
      ANDY
      Heimkino Kurzübersicht zum Schrein
      "Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ANDY ()

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