The Game

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    • Tag!

      Ein Wunder, daß dieser Film hier noch nicht begutachtet wurde. Da ich ihn vor ein paar Tagen erstmals von HD DVD sah, hier ein Abriß:



      Nicholas van Orton ist ein wohlhabender und knallharter Investmentbanker, dessen beruflicher Erfolg zu Lasten seines Privat- und Familienlebens ging – er ist geschieden und hat kaum noch Kontakt zu seiner Tochter und seiner Ex-Frau. Auch seinen jüngeren Bruder Conrad sieht er nur noch selten.
      Zu seinem 48. Geburtstag taucht Conrad plötzlich auf und macht ihm ein geheimnisvolles Geschenk: ein Spiel, das von der Firma Consumer Recreation Services (CRS) angeboten wird und sein Leben verändern soll.
      Widerwillig nimmt Nicholas das Geschenk an und muss sich in einer Filiale der Firma einen ganzen Tag lang umfassenden physischen und psychischen Prüfungen unterziehen, nur um am nächsten Tag telefonisch mitgeteilt zu bekommen, dass er für das Spiel „nicht geeignet“ sei. Wütend über die verlorene Zeit kehrt er nach Hause zurück.
      Dort muss er aber feststellen, dass das Spiel bereits begonnen hat und sich auf ein traumatisches Erlebnis in Nicholas' Leben konzentriert: Als Kind musste er den Selbstmord seines Vaters miterleben, der zum Zeitpunkt seines Todes, ebenso wie er jetzt, 48 Jahre alt war.
      Nicholas wird durch das „Game“ (zu deutsch: sowohl „Spiel“ als auch „Jagdwild“) in zunehmend gefährliche Situationen gebracht, die ihn um all die Dinge bringen, die er bisher in seinem Leben für selbstverständlich hielt und ihn vermuten lassen, dass es sich hierbei um eine groß angelegte Verschwörung handelt. Er wird mehrere Male beinahe ermordet und um sein gesamtes Vermögen geprellt. Im Verlauf des Spiels trifft er auf Personen, die oft nicht das sind, was sie vorgeben, auch sein wesentlich jüngerer Bruder scheint mit der Firma unter einer Decke zu stecken. [...] [Quelle: Wikipedia]

      Ja, ich denke doch, daß fast jeder von Euch diesen Film schon mal sah - wenn nicht, kann ich ihn jedem nur empfehlen. Dieser Film fesselt und ist zudem lustig, u.a., weil Michael Douglas in seiner Rolle sehr blasiert arrogant agiert. Die Spannung wird vor allem dadurch sukzessive erhöht
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      , daß man beim Schauen immer mehr daran zweifelt, daß es sich bei dem Geschenk des Bruders wirklich nur um ein ungewöhnliches Vergnügen handelt, sondern eher um ein ausgeklügeltes Abschröpfen seiner Konten durch CRS. Ganz am Ende ist man überrascht, daß der Ausgangsgedanke doch korrekt war, dies ist die Kunst des Films. Er startet halbwegs durchschaubar, man zweifelt bis man sicher ist, daß es sich nicht nur ein Spiel handelt, um dann am Ende festzustellen, daß man sich doch irrte.


      Ich bin vor allem von der Bildqualität dieser HD positiv überrascht. Für eine Film von 1997 [gut, mittelalt] einfach hervorragend, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau ganz neuer Veröffentlichungen. Deswegen auch "nur" eine 3. Der Ton ist befriedigend.

      Fazit: Wer diesen Film noch nie sah, MUSS dies umgehend nachholen. Ein Fincher-Film mit der Tendenz zum Kultstreifen. Wer ihn etwas schärfer mag und zudem noch einen HD DVD Spieler besitzt, sollte dazu gleich dieses Medium heranziehen.
      Gruß Mickey

      Ihr wisst ja nun alle, was ich verabscheue ... ;)
      Grundlage meiner Filmbewertungen: Abiturnotensystem 1 – 6 (15 – 0 Punkte)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von MickeyKnox ()

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