Voodoo im Heimkino...

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    • Dankeschön @klaus, auch von mir, für Deine kleine Erfahrungsgeschichte :)

      Es ist ja das bekannte Phänomen, des Placeboeffekts. Ganz gleich, ob es die teure Verteilersteckdose ist, die mein ganzes Stromnetz von "schmutziger" Energie reinigt oder die speziellen Additive, die man sich in den Autotank kippen soll, damit meine alte Karre (280000km uffm Buckel), wie der einen Mega durchzug bekommt und mein Motor von innen wieder blitzeblank sauber ist. :biggrin:
      beste Grüße
      Thomas
    • Ein Vorteil der Speisung per Akku konnte im Blindtest weder an meinen LS, noch an einem Stax Omega 007 dargelegt werden.
      Du hast das wirklich an einem AB-Verstärker ohne Trafonetzteil, sondern mit Akku-Stromversorgung, getestet?
      Darf ich den Aufbau bzw. Hersteller und Produkt erfahren?
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      Video: JVC DLA X7900, Panasonic UB424, LW: Centerstage XD Selbstbau elektrisch maskierbar 310cm*180cm
      Audio: 7.1.4 LS-Setup + DBA, Marantz SR6012 + div. 19" Endstufen, DBA: 8+6 JBL CS1214 + SureDSP (Wondom), Center/Front: aktive Monacor Triple Play + DCX2496, Rear: Canton Chrono , Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Ist allerdings Aufwand alle Gerätespannungen aus Akkus und Längsreglern zu erzeugen.
      Wer hat nur die Mär vom rauschfreien Akku und der Überlegenheit des 'no Netzstrom'-Prinzips unters Volk gebracht?
      Der hätte vermutlich auch noch Borgward vor der Pleite retten können :rofl:

      Das einzige, was man dadurch gewinnt, ist ein enormer Massezuwachs der Wohnung
      Gruss,

      het raetsken
    • Hi,
      das PF-1000 Teil schaut doch vom Aufbau her ganz vernünftig aus.
      Würde für so was bis zu 80€ zahlen, wenn ich es bräuchte... :biggrin:
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      Video: JVC DLA X7900, Panasonic UB424, LW: Centerstage XD Selbstbau elektrisch maskierbar 310cm*180cm
      Audio: 7.1.4 LS-Setup + DBA, Marantz SR6012 + div. 19" Endstufen, DBA: 8+6 JBL CS1214 + SureDSP (Wondom), Center/Front: aktive Monacor Triple Play + DCX2496, Rear: Canton Chrono , Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Mike_ schrieb:

      Du hast das wirklich an einem AB-Verstärker ohne Trafonetzteil, sondern mit Akku-Stromversorgung, getestet?
      Darf ich den Aufbau bzw. Hersteller und Produkt erfahren?
      Das ist schon 10 Jahre her und war ein Versuchsaufbau von einem Fraunhofer-Abteilungsleiter. Der kannte sich in Sachen Strom von 0Hz bis 10GHz und 1mA bis 1MA bestens aus. Stromlieferant war eine/mehrere Lkw-Batterien, so genau weiß ich das nicht mehr, die Elektronik zur Ansteuerung seiner Endstufen hat er selbst entwickelt und gebaut. Vorausgegangen war eine Art selbst konstruierte USV die - natürlich - auch keine Unterschiede zu Tage brachte, also hat er den letzten Schritt auch noch gemacht. Wobei diese USV kaum Hochfrequenz-Schrott produzierte, wie Standard IT USV´s

      Die Analogis habens einfacher, da gibt´s ein paar Vorstufen mit optionaler Akku-Versorgung, die man einfach per Knopfdruck aktivieren/deaktivieren kann. Beim wissentlichen hören GROSSE Unterschiede, beim Blindtest ......................rätsel raten

      kinodehemm schrieb:

      Wer hat nur die Mär vom rauschfreien Akku und der Überlegenheit des 'no Netzstrom'-Prinzips unters Volk gebracht?
      Ole, du sprichst mir aus der Seele :bier: . Grund dürfte seine, das irgend eine neue Sau zum Gelddrucken durchs Dorf getrieben werden mußte. Die CD war schon lange her und neue Innovationen noch lange nicht in sicht.
      Gruß

      Klaus
    • MOIN MOIN und guten Morgen aus dem heimkinoverrückten Hamburg.

      Man mag ja von den ganzen Filtern und Stromverunreinigungen halten was man will. Aber wenn ich mir hier dieses Video ansehe komme ich doch ins Grübeln und zum Nachdenken. Schaut es euch einfach mal an und bildet euch eure eigene Meinung.



      cu Michael.
    • OT-Video:
      " ...der Präzision des Messgeräts..."
      Der Mensch bezeichnet das rauschende Ding tatsächlich als solches. :rofl:
      Die Skala ist übrigens: dreistellig und bedeutet: "Störungen im Stromnetz" :kratz:

      Vielleicht wäre dem Mann damit für 0,95€ geholfen: pollin.de/p/gleichstrom-netzfi…ter-fsn-1x02-a-sol-250422
      Grüße
      Michael

      Equipment:
      Video: JVC DLA X7900, Panasonic UB424, LW: Centerstage XD Selbstbau elektrisch maskierbar 310cm*180cm
      Audio: 7.1.4 LS-Setup + DBA, Marantz SR6012 + div. 19" Endstufen, DBA: 8+6 JBL CS1214 + SureDSP (Wondom), Center/Front: aktive Monacor Triple Play + DCX2496, Rear: Canton Chrono , Surround/Atmos: Jamo S6xx
    • Ein stattliches Exemplar von Spinner- sauberer Schuss, Herr Oberförster!

      Alleine schon die Messgrösse ' Störungen im Stromnetz' ist selbst studierten Physikern und E-Ing. nicht zwingend geläufig, dazu braucht es schon den weiterführenden Abschluss an der yt-Uni!
      Erst da werden Begriffe wie Messaufbau etc auf einen Niwoh erläutert, die sowas wie das obige Experiment erst ermöglichen!

      Übrigens, sollte das Messgerät bei der Überprüfung zuhause ne 911, 112 oder 666 anzeigen, sollte man schnellstmöglich spannungsfrei schalten und Polizei oder nen Exorzisten bestellen!
      Gruss,

      het raetsken
    • Es is durchaus möglich, und manchmal auch sinnvoll, über "verschmutzte" Versorgungspannung zu sprechen und dies zu quantifizieren.

      Alles, was nicht zu dem Grundfrequenz (50 Hz) gehört, kann als "Störungen" oder "Schmutz" bezeichet werden. Zu bestimmen filtert man die Grundfrequenz aus mit einem mögligst scharfe Bandpassfilter. Was dann bleibt ist "Schmutz". Die Größe kann man mit mehrere Verfahren quantifizieren; am bekanntesten ist "RMS" (root-mean-square, entspricht die L2 Norm in der Mathematik).

      Dies ist Wissenschaft und nicht Voodoo. Damit will ich natürlich nicht das Video verteidigen.
    • Barf schrieb:

      Es is durchaus möglich, und manchmal auch sinnvoll, über "verschmutzte" Versorgungspannung zu sprechen und dies zu quantifizieren.

      Alles, was nicht zu dem Grundfrequenz (50 Hz) gehört, kann als "Störungen" oder "Schmutz" bezeichet werden. Zu bestimmen filtert man die Grundfrequenz aus mit einem mögligst scharfe Bandpassfilter. Was dann bleibt ist "Schmutz". Die Größe kann man mit mehrere Verfahren quantifizieren; am bekanntesten ist "RMS" (root-mean-square, entspricht die L2 Norm in der Mathematik).

      Dies ist Wissenschaft und nicht Voodoo. Damit will ich natürlich nicht das Video verteidigen.
      Das ist fundiert erklärt und so wurde es bspw. bei mir gemacht :thumbs: . Jetzt kommt aber der Hasenfuß bei unserem Hobby: Der PEGEL dieser Störungen liegt im Netz bei unterhalb 0,1 % bezüglich 230V. Außerdem konnte bis jetzt KEINER nachweisen, das etwaige vorhandene Störungen das NF Signal negativ beeinflussen in Bezug auf Amplitudengang, Phasenlage, Klirrfaktor o. ä..

      Gruß

      Klaus
    • @Möter :zwinkern:
      klar, pure genuine 50Hz 230V 'ohne alles',das entspricht nicht der Realität.
      Aber celestron hat Recht, wenn er auf Grössenordnungen und nachweisbare Relevanz etwaiger 'Störungen' im Netzstrom schreibt.

      Das meiste, was in diesem Bereich als Geheimtip oder must gehandelt wird, verlässt bei tiefergehender Betrachtung fix den Boden jener Physik, aufgrund derer all die technsichen Geräte auf der Welt funktionieren.. Selbst ein 5 Millionen teurer PET-MRT arbeitet mit handelsüblichen' Kabeln, Netzteilen und -filtern und bedient sich bedenkenlos beim profanen Netzstrom.
      Gruss,

      het raetsken
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